DE595562C - Schwimmdock - Google Patents
SchwimmdockInfo
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- DE595562C DE595562C DEK123678D DEK0123678D DE595562C DE 595562 C DE595562 C DE 595562C DE K123678 D DEK123678 D DE K123678D DE K0123678 D DEK0123678 D DE K0123678D DE 595562 C DE595562 C DE 595562C
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- dock
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B1/00—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils
- B63B1/02—Hydrodynamic or hydrostatic features of hulls or of hydrofoils deriving lift mainly from water displacement
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Description
Im praktischen Schwimmdockbetrieb kommt es vor, daß Objekte gedockt werden sollen,
deren Gewicht die Hebekraft des Docks übersteigt. Hierzu gehört die Anordnung eines
festen Schanzkleids von der Höhe der Kielstapel am Rande der Docksohle. Schwimmdocks
mit festen Schanzkleidern am Rande der Docksohle sind an sich bekannt. Solche festen Schanzkleider müssen bei Abteilungsdocks
auch an den Enden jeder Abteilung angebracht werden und behindern im normalen Dockbetrieb den Verkehr auf der Docksohle.
Solche festen Schanzkleider ohne weitere Vorrichtungen haben ferner den Nachteil, daß
der von ihnen umschlossene Wasserinhalt beim Dockvorgang erst um ein gewisses Maß
. über die Höhe des Außenwassers gehoben werden muß, ehe er ausgepumpt werden kann.
Dies bedeutet einen Verlust an Hebearbeit.
Die Erfindung wird darin gesehen, daß durch Anordnung wasserdichter beweglicher
Wände von der ungefähren Höhe der Kielstapel auf der Docksohle eine oder mehrere
Wannen gebildet werden, die durch absperrbare Organe mit dem Außenwasser in Verbindung
stehen und deren Wasserinhalt am Ende des normalen Dockvorganges und nach dem Austauchen der wasserdichten Wände bei
geschlossenen Absperrorganen gelenzt wird.
Die hierzu erforderlichen Vorrichtungen bestehen aus Bauteilen, die an den Enden der
Docksohle,einen von Seitenkasten zu Seitenkasten und bis etwa zur Höhe der Stapelklötze
reichenden wasserdichten Abschluß der Dockenden bilden. Diese Abschlußteile können aus
losnehmbaren Süllen, aufklappbaren Toren, verfahrbaren Pontons oder Verbindungen der
genannten Bauteile bestehen. Die Höhe der Abschlußteile über der Docksohle darf im allgemeinen
die Höhe der Stapelklötze nicht überschreiten, um das Hineinholen der Objekte in das Dock nicht zu behindern.
Etwaige Öffnungen in der Docksohle und den Seitenkastenwänden werden so weit wasserdicht
geschlossen, daß Docksohle, Seitenkastenwände und Abschlußteile eine wasserdichte
Wanne bilden, deren ausnutzbare Höhe gleich der geringsten Entfernung der Oberkante
der Abschlußteile oder der Unterkante etwaiger Seitenkastenöfrnungen von der Docksohle
ist, wobei ein angemessenes Freibordmaß abzurechnen ist.
Bei größeren Docks, z. B. solchen, die aus mehreren Abteilungen zusammengesetzt sind,
werden durch Anordnung mehrerer Abschlußteile auf der Docksohle zweckmäßig mehrere
Wannen gebildet. Eine solche Unterteilung kann auch aus Sicherheitsgründen empfehlenswert
werden. Im normalen Dockbetrieb werden diese beweglichen Abschlußteile entfernt
bzw. niedergeklappt, um den Verkehr nicht zu behindern.
Der Wasserinhalt der wasserdichten Wanne oder Wannen stellt die durch die Vorrichtung
gewonnene zusätzliche Hebekraft des Docks dar, denn dieser Wasserinhalt kann nach Lern-
zung des im Dock befindlichen Ballastwassers, d. h. nach. Erschöpfung der planmäßigen
Hebekraft des Docks, gelenzt -und so zur weiteren Trockenlegung und Hebung des
Dockobjekts benutzt werden.
Zu diesem Zweck werden in der Docksohle absperrbare und vom Seitenkastendeck aus
bedienbare Öffnungen, nötigenfalls mit anschließenden Fallrohren, angebracht, durch
ίο die der Wasserinhalt der Wannen zu den Saugstellen der Dockpumpen fließen und
so in normaler Weise gelenzt werden kann. Das Wannenwasser kann auch in behelfsmäßiger
Weise, z. B. durch Pumpendampfer, gelenzt werden, wodurch besondere Einrichtungen,
wie Schieber imd Fallrohre, entbehrlich
werden.
Die beiliegende Skizze zeigt die Anordnung der beschriebenen Vorrichtung an einem einfachen
U-Dock.
Der Dockvorgang spielt sich folgendermaßen ab. Angenommen, das Dockobjekt sei
etwa um den Wasserinhalt der von den Süllen S abgeschlossenen Wanne schwerer, als die planmäßige
Hebekraft des Docks beträgt. Nach normaler Dockvorbereitung wird das Dock
bei geschlossenen Schiebern Sch abgesenkt. Bei der angenommenen Süllhöhe (Kielstapelhöhe)
kann die Absenktiefe des Docks genau so gewählt werden, wie wenn die Sülle nicht
vorhanden wären. Nach dem Hineinholen und Festlegen des Dockobjekts wird das Dock
in gewöhnlicher Weise hochgepumpt, bis alles Ballastwasser gelenzt, d. h. die Hebekraft
des Docks erschöpft, ist. Nach der obigen Annahme werden dann die Abschlußsülle bereits
etwas aus dem Wasser austauchen, T2. Wie weit dies der Fall sein wird bzw. um
wieviel das Gewicht des Deckobjekts die Hebekraft des Docks übersteigen darf, kann
aus den Dockdiagrammen vorausberechnet werden. Die Festigkeit des Docks muß hierbei
berücksichtigt werden. Damit während des bisher beschriebenen Dockvorganges Ausgleich
zwischen Innenwasser der Wanne und dem Außenwasser stattfinden kann und damit nach dem Austauchen der Süllkanten keine
unnötige Hebearbeit geleistet zu werden braucht, sind die Sülle mit wasserdicht ver-'50
schließbaren Öffnungen Ö versehen, die bis
zur Erschöpfung der planmäßigen Hebekraft offen bleiben.
Nach dem Austauchen der Süllkanten werden die Öffnungen Ö geschlossen, die Schieber
Sch geöffnet und das Wannenwasser zu den Saugstellen der Dockpumpen geleitet; das
Dockobjekt steht dann schon trocken. Der Freibord der Sülle ist aber für eine längere
Dockstandzeit aus Sicherheitsgründen nicht ausreichend, deshalb wird das an den Saugstellen
der Dockpumpen stehende Wannenwasser ausgepumpt und so der Freibord vergrößert, T3. Zur Sicherheit werden die Schieber
Sch nach Leerlaufen der Wanne geschlossen.
Zum Ausdocken wird die Wanne durch die Öffnungen Ö in den Süllen wieder geflutet,
und das weitere Absenken geschieht in normaler Weise.
Der gleiche Zweck — Erhöhung der Hebekraft — kann bei neuen Docks an Stelle der
beschriebenen Abschlußteile durch eine muldenartige Vertiefung der Docksohle erreicht
werden, wobei die Muldentiefe etwa gleich der Höhe der Kielstapel gewählt wird.
Bei Docks, die aus mehreren Abteilungen zusammengesetzt sind und keine durchlaufende
Docksohle besitzen, muß jede Abteilung eine solche muldenarrige Vertiefung
erhalten.
Claims (2)
1. Schwimmdock mit auf der Docksohle angeordneten Abschlußsüllen, deren Höhe
etwa gleich der der Kielstapel ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußsülle beweglich
und wasserdicht angeordnet sind und allein oder zusammen mit anderen über die Docksohle nach oben herausragenden
Dockteilen, wie Seitenkästen, go 'eine oder mehrere wasserdichte Wannen
bilden, die durch absperrbare Organe mit dem Außenwasser in Verbindung stehen.
2. Schwimmdock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserdichten
Wannen dadurch, gebildet werden, daß die Docksohle muldenartig so weit
vertieft ist, daß der Muldenrand und die Oberkante der Kielstapel etwa in gleicher
Ebene liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123678D DE595562C (de) | 1932-01-05 | 1932-01-05 | Schwimmdock |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123678D DE595562C (de) | 1932-01-05 | 1932-01-05 | Schwimmdock |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE595562C true DE595562C (de) | 1934-04-14 |
Family
ID=7245429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123678D Expired DE595562C (de) | 1932-01-05 | 1932-01-05 | Schwimmdock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE595562C (de) |
-
1932
- 1932-01-05 DE DEK123678D patent/DE595562C/de not_active Expired
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