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DE592566C - Schwimmdock - Google Patents

Schwimmdock

Info

Publication number
DE592566C
DE592566C DED64358D DED0064358D DE592566C DE 592566 C DE592566 C DE 592566C DE D64358 D DED64358 D DE D64358D DE D0064358 D DED0064358 D DE D0064358D DE 592566 C DE592566 C DE 592566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dock
section
support points
water
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED64358D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Keding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHIFF und MASCHB AKT GES DEUT
Original Assignee
SCHIFF und MASCHB AKT GES DEUT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHIFF und MASCHB AKT GES DEUT filed Critical SCHIFF und MASCHB AKT GES DEUT
Priority to DED64358D priority Critical patent/DE592566C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE592566C publication Critical patent/DE592566C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C1/00Dry-docking of vessels or flying-boats
    • B63C1/02Floating docks
    • B63C1/04Floating docks self docking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)

Description

Bei einem Schwimmdock müssen die im gewöhnlichen Betriebe unter Wasser befindlichen Teile des Dockbodens in gewissen Zeitabständen aus dem Wasser herausgebracht werden, damit sie nachgesehen und konserviert werden können. Kann das Dock zu diesem Zweck in ein größeres Dock eingedockt oder auf einem Slip an Land gezogen werden, so ist diese Aufgabe in einfacher Weise zu lösen. Sind aber solche Hilfsmittel nicht vorhanden, so müssen zur Trockenlegung der Unterwasserteile eines Schwimmdocks die Mittel dazu durch dieses selbst gegeben sein, d.h. ein solches Dock ist zum Selbstdocken eingerichtet.
Als derartige Dockkonstruktionen sind bekannt : die vielteiligen Docks, bei denen der ganze Dockkörper oder nur der Bodenponton der Länge nach in mehrere Teile unterteilt ist, von denen jeder für sich vom Dock abgetrennt werden kann. Der Rest des Schwimmdocks bleibt als solches betriebsfähig, und der abgetrennte Teil wird in dieses Restdock eingedockt wie ein Schiff; die dreiteiligen Docks, bei denen die Selbstdockung in der Weise vorgenommen wird,
Z5 daß ein Dockteil mit Hilfe der beiden anderen aus dem Wasser gehoben wird. Zu diesem Zweck ist bei wenigstens zwei der drei Dockteile der Bodenponton über das Ende der Seitenkästen hinaus verlängert, und auf diese Verlängerungen des Bodenpontons zweier Dockteile wird der zu hebende dritte Dockteil aufgestellt. Die meisten Selbstdockkonstruktionen gehören zu dieser Gruppe. Es gibt auch Selbstdockkonstruktionen für zweiteilige Schwimmdocks, jedoch ist deren praktische Anwendung noch nicht bekanntgeworden.
Die Entwicklung der für das Selbstdocken eingerichteten Schwimmdockkonstruktionen geht vor allem dahin, bei der Unterteilung des Docks die Zahl der Dockteile zu beschränken; denn hierdurch wird das Selbstdockverfahren vereinfacht und die Festigkeit des zusammengesetzten Dockkörpers erhöht. Das Ziel der Entwicklung ist demnach ein zweiteiliges Dock, bei dem der Pontonboden des einen Dockteils mit Hilfe des anderen Dockteils aus dem Wasser herausgebracht werden kann.
Eine solche zweiteilige Dockkonstruktion ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß an den Enden der beiden Dockteile Auflagerstellen in bestimmter Höhe vorgesehen sind. Die aus dem Wasser zu hebende Docksektion, die soweit wie möglich leergepumpt ist, wird mit einem Ende des Pontonbodens auf die Auflagerstellen der genügend tief abgesenkten anderen Docksektion aufgesetzt. Wird die letztere Docksektion nun durch Leerpumpen ihrer Ballasttanks gehoben, so hebt sie die auf ihren Auflagerstellen aufsitzende andere Docksektion
*) Von dem: Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Wilhelm Keding in Bremen.
mit aus dem Wasser. Die mit angehobene Docksektion nimmt hierbei eine bestimmte Schräglage ein und ist unterstützt an einem Ende durch den Auftrieb ihres im Wasser verbleibenden Teiles, am anderen Ende durch die Auflagerstellen der zweiten Docksektion. Dazwischen befindet sich der Pontonboden der ersten Docksektion frei über Wasser. Die Höhenlage der Auflagerstellen ist nun so zu bestimmen, daß bei ίο diesem Vorgang die Hälfte des Pontonbodens so weit aus dem Wasser herausgebracht wird, daß ihre Bearbeitung möglich ist. Die andere Hälfte des Pontonbodens wird durch die Wiederholung des ganzen Vorganges, wobei aber die Docksektion mit dem anderen Ende angehoben wird, aus dem Wasser herausgebracht.
Um den Pontonboden der zweiten Docksektion aus dem Wasser zu heben, müssen die beiden Docksektionen ihre Rollen vertauschen. In der beiliegenden Zeichnung ist die geschilderte Selbstdockmethode mit Anwendung der Auflagerstellen durch die Darstellung eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht.
Abb. ι zeigt das betriebsfertige Dock im Längsschnitt. Es besteht aus den beiden Sektionen ι und 2, die an der Verbindungsstelle 3 in bekannter Weise zusammengesetzt sind. Die Auflagerstellen 4 und 5 sind an den Dockenden angeordnet. Für das Selbstdocken werden die beiden Docksektionen 1 und 2 an der Stelle 3 getrennt.
Soll beispielsweise die Sektion 1 aus dem Wasser gehoben werden, so ist diese soweit wie möglicn leerzupumpen. Die Sektion 2 muß umgedreht werden, damit ihre Auflagerstellen 5 der Sektion 1 zugewandt sind. Dann wird die Sektion 2 so tief abgesenkt, daß ihre Auflagerstellen 5 etwas tiefer liegen als der Pontonboden der Sektion 1. Diese Situation ist in der Abb. 2 dargestellt.
Die Docksektion 1 wird darauf mit Hilfe von Taljen 6 an die abgesenkte Docksektion 2 herangeholt, wie in der Abb. 2 und 3 (Längsschnitt und Grundriß) strichpunktiert angedeutet ist. Die Verbindung der beiden Docksektionen 1 und 2 in dieser Stellung erfolgt außer durch die Taljen 6 durch die Riegel 7 als weitere Sicherung. Die abgesenkte Docksektion 2 wird nun in solcher Weise leergepumpt, daß sie ihre horizontale Schwimmlage während des Pumpvorganges beibehält. Hierbei hebt sie sich aus dem Wasser heraus, und ihre Auflagerstellen 5, die sich unter den Pontonboden der Sektion 1 stemmen, heben das eine Ende der letzteren über den Wasserspiegel empor. Das andere Ende der Sektion 1 bleibt im Wasser und wird durch seinen eigenen Auftrieb gestützt.
Abb. 4 zeigt die Schwimmlage der Docksektionen nach dem Anheben. Die Sektion 1 nimmt eine Schräglage ein, in der sie aber durchaus begehbar bleibt. Denn bei normal gebauten Docks wird die Schräglage 8 bis 10 ° nicht überschreiten, wenn der Pontonboden so hoch über Wasser liegt, daß er auch in seiner Mitte M bearbeitet werden kann.
Diese Höhenlage des Pontonbodens der einen Docksektion wird durch die Anordnung der Auflagerstellen 5 an der anderen Docksektion in richtiger Höhe erreicht. Der Druck der Docksektion ι auf die Auflagerstellen 5 der Dock-Sektion 2 wird durch den Wasserballast 8 ausgeglichen, der beim Leerpumpen dieser Sektion an ihrem entgegengesetzten Ende zurückbehalten wird.
Gegen Abrutschen von den Auflagerstellen 5 ist die Docksektion 1 durch die Taljen 6 und die Riegel 7 gesichert. Da die Sektion 1 sich während des Hebens um die Auflagerstellen 5 dreht, weil sie in die Schräglage von etwa 8° übergeht, müssen die Taljen 6 hinreichend lang sein, um diese Bewegung zuzulassen. Die Riegel 7 sind so zu konstruieren, daß sie zunächst der Bewegung der Docksektion folgen können und erst nach Beendigung derselben zum Tragen kommen. Die in Abb. 4 gezeigte Stellung der Dock-Sektionen ist stets die gleiche und wird durch die auf einem Schwimmdock stets vorhandenen Nivelliereinriehtungen, wie Wasserwaage oder Pendel, kontrolliert.
Ein Beispiel für die Ausführung der Auflagerstellen ist in Abb. 6 gegeben. Die Docksektion r wird mittels der oben, angeführten Teljen 6 fest gegen die Anschlagfeder 10 der Docksektion 2 geholt. Dann werden die Gelenkriegel 7 aufgesetzt. An Stelle derselben können aber auch feste Riegel mit langen Löchern für die Bolzen oder andere zweckentsprechende Verbindungsteile verwandt werden. Beim Anheben setzt sich die Docksektion 1 auf die elastische Unterlage 11 auf der Docksektion 2, und der von ihr ausgeübte Druck wird durch die Verstärkungskonstruktion 12 unter den Auflagerstellen 5 aufgenommen und auf die Verbände der Docksektion 2 übertragen.
Abb. 5 zeigt den Selbstdockungsvorgang mit Anwendung der Auflagerstellen in einer Anordnung, bei der schon das Aufsetzen der Docksektion ι auf die Auflagerstellen 5 der Docksektion 2 oberhalb des Wasserspiegels erfolgt und daher beobachtet werden kann und bei der das Drehen der Docksektion 1 während des Hebens vermieden ist.
Die Docksektion i wird mittels des Trimmballastes 9 vor dem Zusammenholen der beiden Dockteile bereits in die Schräglage gebracht, die es, in entsprechend höherer Lage, nach dem Anheben durch die andere Docksektion einnehmen wird, und da diese Schräglage immer die ;leiche ist, ist die Einstellung derselben nach festen Marken an den Nivelliereinriehtungen der iao Docksektion leicht möglich. Der Trimmballast 9 ist anderseits so zu bemessen, daß das Ende der
Docksektion so weit aus dem Wasser heraustritt, wie es zum Aufsetzen auf die Auflagersteilen 5 der Docksektion 2 erforderlich ist.
Dann werden die beiden Docksektionen mittels Taljen zusammengeholt, die Riegel 7, die hier nur einen geringen Spielraum zu lassen brauchen, werden aufgesetzt, und es erfolgt nun das gleichmäßige Aufpumpen der beiden verbundenen Docksektionen unter genauer Beob-
1,0 ächtung des parallelen Aufsteigens mittels der vorhandenen Nivelliereinrichtungen. Die Möglichkeit, das Trimmwasser bei der Schräglage der Docksektion auszupumpen, muß durch geeignete Anordnung der Lenzleitungen gegeben sein.
Die Anwendung der Auflagerstellen zum Heben von Docks ist nicht nur auf zusammengehörige Docksektionen beschränkt. Es kann beispielsweise irgendein Schwimmdock mit Auflagerstellen versehen werden und mit Hilfe dieser irgendein anderes Dock anheben, das nur seiner Bauart nach dazu geeignet sein muß.
Abb. 7 zeigt die Anordnung von besonderen Aufstützflächen an den Docksektionen, die sich beim Anheben der letzteren auf die Auflagerstellen der anderen Docksektion aufsetzen. Die Aufstützfiächen 13 können so hoch an den Docksektionen angeordnet werden, daß sie schon vor Beginn des eigentlichen Selbstdockvorganges oberhalb des Wasserspiegels liegen und z. B. von Anwuchs-von Muscheln, Korallen usw. gereinigt werden können, damit sie sich unbehindert auf die Auflagerstellen 5 aufsetzen können.
' 35 Außerdem erfolgt hier, im gleichen Sinne wie bei dem in Abb. 5 dargestellten Vorgang, das Aufsetzen der Aufstützflächen der einen Sektion auf die Auflagerstellen der der anderen Sektion oberhalb des Wasserspiegels, so daß es beobachtet werden kann.
Gleichzeitig zeigt Abb. 7 eine horizontale Anordnung der Auflagerstellen 5 und eine der Schräglage des gehobenen Docks entsprechende geneigte Stellung der Aufstützflächen 13. Hierdurch wird die gleitende Komponente des Drucks auf die Auflagerstellen 5, durch den bei den bisher beschriebenen Anordnungen die Riegel 7 und die Taljen 6 belastet wurden, vermieden. Die horizontale Anordnung der Auflagerstellen ist nicht nur mit der erhöhten Anordnung der Aufstützflächen nach Abb. 7 möglich, sondern kann stets angewandt werden, wenn die zugehörigen Aufstützflächen die erforderliche Neigung erhalten. Bei dem in Abb. 4 dargestellten Vorgang müßte beispielsweise der Pontonboden der Docksektion 1 mit geneigten Aufstützflächen versehen werden, wenn die Auflagerstellen 5 der Docksektion 2 horizontal ausgeführt würden.

Claims (4)

60 Patentansprüche:
1. Schwimmdock, bestehend aus zwei Docksektionen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Docksektionen (1, 2) mit Auflagerstellen (4,5) versehen ist, die am Außenende der Sektionen in Höhe des oberen Teiles der Seitenkästen angeordnet sind, und auf denen die angehobene Docksektion durch besondere Haltevorrichtungen
(7) festgehalten wird.
2. Schwimmdock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es an einem oder an beiden Enden mit Auflagerstellen (4, 5) versehen ist, mit deren Hilfe es möglich ist, ein anderes Dock als Ganzes an einem Ende so weit aus dem Wasser herauszuheben, daß sich ein erheblicher Teil des Pontonbodens dieses Docks oberhalb des Wasserspiegels befindet.
3. Schwimmdock nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstützflächen (13) der einen Docksektion, die sich beim Heben derselben auf die Auflagerstellen (4, 5) der anderen Docksektion aufsetzen, so angeordnet sind, daß sie schon vor Beginn des Hebens oberhalb des Wasserspiegels liegen.
4. Schwimmdock nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflagerstellen horizontal und die Aufstützflächen entsprechend der Schräglage des Docks nach dem Heben geneigt angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED64358D 1932-10-04 1932-10-04 Schwimmdock Expired DE592566C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED64358D DE592566C (de) 1932-10-04 1932-10-04 Schwimmdock

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DED64358D DE592566C (de) 1932-10-04 1932-10-04 Schwimmdock

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE592566C true DE592566C (de) 1934-02-09

Family

ID=7058935

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DED64358D Expired DE592566C (de) 1932-10-04 1932-10-04 Schwimmdock

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