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DE589474C - Vorrichtung zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben - Google Patents

Vorrichtung zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben

Info

Publication number
DE589474C
DE589474C DE1930589474D DE589474DD DE589474C DE 589474 C DE589474 C DE 589474C DE 1930589474 D DE1930589474 D DE 1930589474D DE 589474D D DE589474D D DE 589474DD DE 589474 C DE589474 C DE 589474C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
head
ioa
conveyor
working
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930589474D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRAU IDA HAMEL
Original Assignee
FRAU IDA HAMEL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRAU IDA HAMEL filed Critical FRAU IDA HAMEL
Application granted granted Critical
Publication of DE589474C publication Critical patent/DE589474C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben mit einer vor Kopf auf der ganzen Breite der Ortsfläche arbeitenden Schrämvorrichtung und einer auf der ganzen Breite der Sohle arbeitenden Fördervorrichtung für das gewonnene Schrämgut. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird die Ortsfläche auf ihrer ganzen Höhe von der Schrämvorrichtung bearbeitet, und die Fördervorrichtung ist daher hinter der Schrämvorrichtung angeordnet. Dies hat zunächst den Nachteil, daß die Maschine ein erhebliches Vordergewicht erhält, da außer der Schrämvorrichtumg auch noch die hinter dieser liegende Fördervorrichtung vor dem Fahrwerk angeordnet sein muß. Außerdem bleibt die Strecke immer auf einer verhältnismäßig großen Länge ungesichert, da man die Türstöcke der Zimmerung nicht unmittelbar hinter der Schrämvorrichtung sondern erst hinter der Fördervorrichtung einbauen kann. Ferner ist es auch nicht ohne. weiteres möglich, den Arbeitsort zur Verringerung des Arbeitsaufwandes dicht über der Sohle zu unterschrämen. Der Erfindung gemäß sind diese Nachteile dadurch vermieden, daß die auf der Sohle arbeitende Fördervorrichtung unterhalb der vor Kopf arbeitenden oberen Schrämvorrichtung angeordnet und zugleich selbst als Schrärnvorrichtung ausgebildet ist.
  • . Bei der oberen Schrämvorrichtung können hierbei Schrämketten verwendet werden, die zum Ausschrämen eines träpezförinigen Querschnitts in geneigten Ebenen parallel zueinander angeordnet sind, indem sie über Kettenräder geführt sind, deren gemeinschaftliche Wellen rechtwinklig zur Neigung der Strekkenstöße gelagert sind und deren Durchmesser an der unteren Umkehrstelle von der Mitte nach außen und an der oberen Umkehrstelle von außen nach der Rlitte hin zunehmen.
  • Die auf der Sohle arbeitende Schrämfördervorrichtung wird zweckmäßig mit zwei Schrämförderschnecken ausgebildet, deren Drehachse quer zur Streckenvortriebsrichtung liegt und zwischen denen der Schrämkopf eines sich nach hinten erstreckenden endlosen Schrämkettenförderers angeordnet ist, wobei der Schrämkopf einen größeren Durchmesser als die Schrämförderschnecken haben kann, damit auf der Sohle eine Rinne oder Rösche entsteht.
  • Zur Herstellung . eines trapezförmigen Streckenquerschnittes war es bereits bekannt, einen Bagger zu benutzen, der auf beiden Seiten j e eine schräg gestellte Eimerkette trägt und zwischen den beiden Eimerketten mit einer weiter zurückliegenden dritten Eimerkette'versehen ist, die von Hand in seitlicher Richtung verstellbar ist. Die beiden seitlich liegenden Eimerleitern erzeugen hierbei Schlitze im Arbeitsort, und der zwischen den beiden Schlitzen stehengebliebene Ortsteil wird dann unter seitlicher Verschiebung der dritten Eimerleiter weggebaggert.
  • Es waren ferner bereits Grabenbagger bekannt, die die Aufgäbe haben, einen schmalen Einschnitt zu erzeugen, der auf der Sohle nach beiden Seiten erweitert ist. Zu diesem Zweck sind am unteren Ende der Baggerleiter quer zu dieser auf beiden Seiten Schrämförderschnecken vorgesehen, die das Schrämgut nach der Mitte zu zur Baggerleiter fördern. auf der das Schrämgut dann an die Oberfläche gelangt. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß der von der Baggerkette erzeugte Einschnitt nach unten über die Schrämförderschneclen so weit hinausragt, daß auf der Sohle eine Rinne entsteht.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei ihrer Anwendung in einer Braunkohlengrube erläutert.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht der Schräimwand (vom linken Streckenstoß aus gesehen). Fig.2 ist eine halbe Vorderansicht der Schrämwand nach Fig. i (etwa vom Arbeitsstoß aus gesehen). _ Fig. 3 ist eine Draufsicht nach Fig. i, wobei die Hälfte der Schrämketten weggelassen ist.
  • Auf dem Raupenschlepper i ist eine Schrämförderleiter 3 finit Ketten 4, Schrämblechen 4a und Förderband 4b aufgebaut, an deren Gerüst 5 vorn am Schrämkopfe 9 seitlich die Schrämwand 12 befestigt ist, wobei der Schrämkopf zugleich den unteren mittleren Teil der Schrämwand bildet. Die Schrämwand 12 besteht aus den Schrämschnecken io und joa, den Schrämketten i,-" und den Schrämrädern 13. Die Schrämketten laufen über Zahnräder; welche von verschiedener Größe sind und auf rechtwinklig zur Neigung des Streckenstoßes angeordneten Wellen'- 14 und 17 sitzen. Die Wellen sind auf einem Röhrengerüst verlagert, das innerhalb' der Schrämketten steht und vorn am Schrämkopfe befestigt ist. Es ist der Übersicht wegen nicht eingezeichnet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch die Gesamtanordnung der Schrämorgane wird zunächst erreicht, daß der Streckenquerschnitt in üblicher Trapezform ausgeschrämt wird. Die losgeschrämte Kohle fällt zum Teil auf die Schrämschnecken io und ioa, zum Teil auf die Schrämförderleiter 3. Die Schrämschnecken io und ioa befördern die Kohle weiter zum Schrämkopf 9, wo die Becher 4a der Schrämförderleiter die von ihnen selbst losgelöste Kohle, die von den Schrämschnekken zugeförderte und auch die tierabfallende, w eiterfördern. Am rückwärtigen Abwurfende der Schrärnförderleiter wird das Gut an ein beliebiges Fördermittel, z. B. das Band 2, weitergegeben. Die Lücken zwischen den Schrämketten werden je nach der Festigkeit der Kohle verringert oder vergrößert. Dadurch beeinflußt man zugleich die Stückengröße der anfallenden Kohle. Etwaige Kohlenrippen, die in der Mitte des Streckenquerschnittes etwa bei den Punkten 7 und 8 zunächst noch stehenbleiben, werden von der nachfolgenden Schrämförderleiter 3 erfaßt. Zum Unterstützen des Schwartenverzuges kann man unabhängig von der Mäschinenarbeit und der Förderung dicht hinter der Schrämwand Türstöcke einwechseln. In Strekken, die eine Rösche erhalten sollen, wird man den Schriimkopf entsprechend tiefer in die Sohle eingreifen lassen, so wie es etwa bei 16 (Fig. 2) angedeutet ist.

Claims (5)

  1. PATRNTANSPRÜCHL: i. Vorrichtung zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben mit einer vor Kopf auf der ganzen Breite der Ortsfläche arbeitenden Schrämvorrichtung und einer auf der ganzen Breite der Sohle arbeitenden Fördervorrichtung für das gewonnene Schrämgut, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Sohle arbeitende Fördervorrichtung (,o, ioa, 9) unterhalb der vor Kopf arbeitenden oberen Schrämvorrichtungen (12a, 13) angeordnet und zugleich selbst als Schrämvorrichtung ausgebildet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i mit Schrämketten, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausschrämen eines trapezförmigen Querschnitts in geneigten Ebenen parallel zueinander angeordneten, die obere Schrämvorrichtung bildenden Schrämketten über Kettenräder geführt sind, deren gemeinschaftlicheWellen rechtwinklig zur Neigung der Streckenstöße gelagert sind und deren Durchmesser an der unteren Umkehrstelle von der Mitte nach außen und an der oberen Umkehrstelle von außen nach der Mitte hin zunehmen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sohle zwei Schrämförderschnecken (,o, Toa) mit zur Stredzenvortriebsrichtung quer liegender Drehachse und zwischen diesen der Schrämkopf (9) eines sich nach hinten erstreckenden endlosen Schrämkettenförderers (4, 5) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Sohle Schrämvorrichtungen (io, ioa, 9) mit zur Streckenvortriebsrichtung quer liegender Drehachse angeordnet sind, die ein stufenförmiges Längsprofil haben, so daß an der Stelle größten@Durchmessers (bei 16, Fig. 2) eine Rinne entsteht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrämkopf (9) einen größeren Durchmesser hat als die Schrämförderschnecken (io, ioa).
DE1930589474D 1930-12-17 1930-12-17 Vorrichtung zum Auffahren von Strecken in Tiefbaugruben Expired DE589474C (de)

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DE (1) DE589474C (de)

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