DE588802C - Vorrichtung zum Hinundherbewegen der Fadenfuehrerstange - Google Patents
Vorrichtung zum Hinundherbewegen der FadenfuehrerstangeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
- Vorrichtung zum Hinundherbewegen der Fadenführerstange Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzielung einer annähernd gleichförmigen Hinundherbewegung der Fadenführerstange von Spul- und ähnlichen Maschinen.
- Man hat schon auf die verschiedenste Weise versucht, der Fadenführerstange eine annähernd gleichförmige Bewegung zu erteilen und hat beispielsweise zu diesem Zweck die Fadenführerstange mittels einer Kurvennut bewegt. Es ist auch schon bekannt, durch einen mit unregelmäßiger Umlaufgeschwindigkeit arbeitenden Kurbelzapfen diese Bewegung zu erreichen oder die Fadenführerstange unter Zwischenschaltung einer Kulisse mittels eines kreisenden, auf einem Innenzahnkranz sich abwälzenden Planetenrades anzutreiben. Bei allen diesen Einrichtungen führen aber die die Fadenführerstange treibenden Mittel eine quer zu derselben liegende Bewegung aus, so daß hiermit eine Querbeanspruchung der Fädenführerstange verbunden ist, zu deren Aufnahme die Fadenführerstange am Angriffpunkt des Treibteiles verstärkt werden muß. Hierdurch werden jedoch die sich bewegenden Massen der Fadenführerstange vergrößert, so daß dieselbe unerwünschte Stöße und Schwingungen im Maschinengestell verursacht.
- Dies soll nun bei dem Fadenführerantrieb gemäß vorliegender Erfindung dadurch vermieden werden, daß die Fadenführerstange unmittelbar mit einem Kurbelzapfen eines Planetenrades verbunden ist, welcher derart exzentrisch angeordnet ist, daß er beim Kreisen des Planetenrades und dessen Abwälzen auf einem ortsfesten Innenzahnkranz sich in der Stangenrichtung geradlinig hin und her bewegt.
- Da jedoch durch den geradlinig bewegten Kurbelzapfen noch nicht die annähernd gleichförmige Bewegung der Stange erzielt werden kann, so wird dem Träger des Planetenrades eine nach den Totpunkten der Fadenführerbewegung zunehmende .Geschwindigkeit erteilt, und zwar mittels zwei exzentrisch gegeneinander versetzten Kurbeln, die miteinander durch einen Mitnehmer unter radialem Spiel gekuppelt sind.
- Das Wesen der Erfindung besteht demgemäß in der Kombination zweier im Maschinenbau an sich bekannter Getriebe, die als Antrieb der Fadenführerstange den besonderen Vorteil mit sich bringen, daß alle Querbeanspruchungen der Fadenführerstange vermieden werden und dieselbe äußerst leicht ausgeführt werden kann.
- Ein solches Getriebe ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. z schematisch den Antrieb einer Spule durch eine ständig umlaufende Trommel, Fig. 2 eine Vorderansicht dazu, Fig. 3 einen Schnitt durch das Getriebe, Fig. q. einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 3 und Fig. 5 eine Unteransicht des Getriebes mit abgenommenem Deckel. ` Die Spule z, welche auf einer Spulmaschine gewunden werden soll, wird von einer Trommel 2 angetrieben, und der Faden 5 wird der Trommel durch einen Fadenführer 3 zugeleitet, der auf einer Stange 4 befestigt ist, die in eine hin und her gehende Bewegung entsprechend der Breite der Spule i versetzt werden muß. Die Bewegung der Stange erfolgt durch ein Getriebe gemäß Fig. 3 bis 5. Dieses besteht aus einem Gehäuse 6, das oben durch einen Deckel? abgeschlossen ist. In dem Gehäuse 6 ist ein flacher Schlitz 8 vorgesehen, in dem eine an der Stange 4 befestigte Schiene 9 gleiten kann. An dieser Schiene 9 greift mittels eines Kurbelzapfens io eine Kurbel i i an, die an einem Planetenrad 12 mittels einer Schraube 13 befestigt ist. Das Zahnrad 12 läuft lose auf einem Kurbelzapfen 14 einer Kurbel 15, die auf der Welle 16 befestigt ist. Die Welle 16 läuft in den beiden Lagern 17 und 18 des Gehäuses 6 und trägt ein Zahnrad ig, in welches ein Zahnrad 2o eingreift, das auf einer Welle2i befestigt ist, die ihrerseits in Lagern 22 und 23 des Gehäuses 6 läuft. Die Welle 21 trägt an ihrem unteren Ende eine Kurbelscheibe 24, an der ein Zapfen 25 in einem Schlitz 26 verstellbar befestigt ist. Auf dem Zapfen 25 ist ein Gleitklotz 27 lose drehbar, der in einen Schlitz 28 eines Kurbelarmes 29 eingreift, welcher auf einer Welle 3o angeordnet ist, die ihrerseits von irgendeiner ständig angetriebenen Welle der Spulmaschine angetrieben wird. DieWelle 3o ist in einem Lager 31 des unteren Deckels 32 gelagert, der an dem Gehäuse 6 verschiebbar mittels der Schrauben 33 befestigt ist.
- Das Zahnrad i2 wälzt sich in einem Zahnkranz 34 ab, der die doppelte Zahl von Zähnen besitzt wie das Zahnrad i2 und in dem Gehäuse 6 befestigt ist.
- Die Wirkungsweise des Getriebes ist ,folgende Bei Drehung der Welle 16 und damit des das Planetenrad tragenden ILurbelarmes 15 wälzt sich das Zahnrad i2 auf dem Zahnkranz 34 ab, und hierdurch macht der Kurbelzapfen io eine geradlinige Bewegung in Richtung der Schiene 9. Diese letztere macht also bei dauernder Drehung der Kurbel 15 eine geradlinig hin und her gehende Bewegung, um der Stange 4 die Fadenführer-, zu erteilen. Diese Bewegung erfolgt aber genau nach Art einer Kurbelbewegung, d. h. die Bewegung steigt von Null bis zu einem Maximum und fällt wieder auf Null und ist für die Bewegung des Fadenführers nicht verwendbar, weil die Fadenkreuzung auf der Spule- vollkommen unbrauchbar würde. Um diesen Mangel zu beseitigen, wird die Welle 16 nicht gleichförmig angetrieben, -sondern ihre Geschwindigkeit wird derart erhöht bzw. vermindert, daß der Kurbelzapfen 14 in den Endlagen der Stange 4 eine hohe, in den Mittelstellungen dagegen eine niedrige Geschwindigkeit erhält. Dies wird dadurch erreicht, daß die Welle 30 gegenüber der Welle 2i versetzt angeordnet ist und mit ihrem Kurbelarm 29, den Zapfen 25 mit wechselnder Winkelgeschwindigkeit antreibt. In der Stellung Fig.4. erhält der Zapfen 25 die größte Winkelgeschwindigkeit. und wenn sich die Kurbel 29 um i8o° weiterbewegt hat, besitzt der Zapfen 25 die kleinste Winkelgesch-,v indigkeit. Die erstere muß stets mit den Endlagen der Stange 4 zusammenfallen. Um dies zu erreichen, ist zwischen den Wellen 21 und 16 das Verhältnis der Zahnräder 2o : i9 - i : 2. Durch Verschieben der Welle 30 gegen die Welle 21 sowie durch Veränderung der Stellung des Zapfens 25 kann die Geschwindigkeit des Kurbelzapfens io in jeder. gewünschten Weise in geringen Grenzen verändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Erzielung einer annähernd gleichförmigen Hinundherbewegung der Fadenführerstange von Spul-und ähnlichen Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführerstange (4 9) unmittelbar mit einem Kurbelzapfen (io) eines Planetenrades (12) verbunden ist, welcher derart exzentrisch angeordnet ist, daß er beim Kreisen des Planetenrades und dessen Abwälzen auf einem ortsfesten Innenzahnkranz (34) sich in der Stangenrichtung geradlinig hin und her bewegt, und daß der Träger (15) des Planetenrades mittels zwei exzentrisch gegeneinander, versetzten Kurbeln (24 und 29) angetrieben ist, die miteinander durch einen Mitnehmer (z5, 27) unter radialem Spiel gekuppelt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK122234D DE588802C (de) | 1931-09-25 | 1931-09-25 | Vorrichtung zum Hinundherbewegen der Fadenfuehrerstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK122234D DE588802C (de) | 1931-09-25 | 1931-09-25 | Vorrichtung zum Hinundherbewegen der Fadenfuehrerstange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588802C true DE588802C (de) | 1933-11-27 |
Family
ID=7245056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK122234D Expired DE588802C (de) | 1931-09-25 | 1931-09-25 | Vorrichtung zum Hinundherbewegen der Fadenfuehrerstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE588802C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836906C (de) * | 1950-04-05 | 1952-04-17 | Oswald Stenglein | Fadenfuehrungseinrichtung fuer Kreuzspulmaschinen |
| DE1012228B (de) * | 1952-08-20 | 1957-07-11 | Fairbairn Lawson Combe Barbour | Getriebe fuer Spinn-, Zwirnmaschinen od. dgl. |
-
1931
- 1931-09-25 DE DEK122234D patent/DE588802C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836906C (de) * | 1950-04-05 | 1952-04-17 | Oswald Stenglein | Fadenfuehrungseinrichtung fuer Kreuzspulmaschinen |
| DE1012228B (de) * | 1952-08-20 | 1957-07-11 | Fairbairn Lawson Combe Barbour | Getriebe fuer Spinn-, Zwirnmaschinen od. dgl. |
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