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DE586456C - Elektroakustischer Apparat - Google Patents

Elektroakustischer Apparat

Info

Publication number
DE586456C
DE586456C DES105885D DES0105885D DE586456C DE 586456 C DE586456 C DE 586456C DE S105885 D DES105885 D DE S105885D DE S0105885 D DES0105885 D DE S0105885D DE 586456 C DE586456 C DE 586456C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electroacoustic apparatus
resonators
attenuation
electroacoustic
resonances
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES105885D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Carl A Hartmann
Hans Jacoby
Gerhard Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES105885D priority Critical patent/DE586456C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE586456C publication Critical patent/DE586456C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 586456 KLASSE 21a2 GRUPPE 14oi
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Elektroakustischer Apparat
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1932 ab
Der Gegenstand der Erfindung betrifft • einen elektroakustischen Apparat, insbesondere Mikrophon oder Telephon, und bezweckt eine Verbesserung desselben durch eine Verbesserung seiner Frequenzkurve.
Derartige Apparate besitzen eine Mehrzahl schwingender Teile, Resonatoren, z. B. Membran, Luftraum zwischen Membrangehäusen, 'Luftraum zwischen Membran und Einsprache bzw. bei Telephonen zwischen Membran und Außenrohr, Vormembran usw. Jeder dieser schwingenden Teile hat eine eigene Resonanz in einem ganz bestimmten Bereich des zu übertragenden Frequenzbandes. Durch Superposition dieser Resonanzen ergibt sich eine unregelmäßige Frequenzkurve, welche ausgeprägte Spitzen von großer Steilheit aufweist. Das bedeutet aber, daß ganz bestimmte Töne unverhältnismäßig laut übertragen werden, während schon die nächstliegenden infolge der großen Steilheit nur noch schwach oder gar nicht mehr zu hören sind.
Versucht man, die Frequenzkurve durch systematische Aneinanderreihung dieser Resonanzen, etwa im oberen Teil des Frequenzbandes, zu entzerren, so zeigt sich, daß damit ^ die starken Schwankungen in der Frequenzcharakteristik nicht ohne weiteres beseitigt werden können. Dies rührt daher, daß die Resonanzkurven durchweg einen zur Resonanzfrequenz unsymmetrischen Verlauf haben, durch welchen bei Superposition mehrere' solcher Kurven eine erhebliche Vergrößerung der Steilheit der resultierenden Kurven eintreten kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 1 eine Resultierende R dargestellt, "welche beispielsweise durch Superposition dreier solcher verschieden stark gedämpfter Resonanzkurven i, 2, 3 entstanden ist. Es zeigt sich, da,ß die durch den Abfall der wenig gedämpften Kurve ι bedingte Steilheit durch das Anfügen der Resonanzen 2 und 3 nur wenig gemildert wird und eine Erweiterung des Übertragungsfrequenzbandes hierdurch kaum stattfindet.
Der Gegenstand der Erfindung vermeidet nun diese Nachteile dadurch, daß die den elektroakustischen Apparat bildenden Resonatoren derart ausgebildet und bemessen sind, daß ihre Resonanzen in Richtung der steigenden Frequenzen mit fallenden Dämpfungsdekrementen sich aneinanderreihen. Durch diese Anordnung erhält man bei Superposition der verschiedenen Resonanzen eine Resultierende, welche bedeutend abgeflacht ist und sich mit geringer Steilheit über ein bedeutend größeres Gebiet des zu übertragenden Frequenzbandes .erstreckt, als das bisher der Fall war.
Die den verschiedenen Resonatoren eigene
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Carl A. Hartmann in Berlin-Siemensstadt, Hans Jacoby in Falkensee b. Berlin-Spandau
und Gerhard Jung in Berlin-Steglitz.
Dämpfung ist unter anderem durch Reibung, Massenträgheit und bei den Telephonmembranen durch die bei ihrer Schwingung auftretenden Wirbelströme bedingt. Durch zusätzliche Hilfsmittel oder durch entsprechende Bemessung oder Ausgestaltung der einzelnen Resonatoren wird die Resonanz derselben gegenüber dem Frequenzband derart verschoben, daß die am stärksten gedämpfte to Resonanz, also diejenige Kurve, welche die geringste Steilheit aufweist, als untere Kurve erscheint, während die Frequenzkurve desjenigen Resonators, welche die größte Steilheit aufweist, in den oberen Teil des Frequenzbandes verschoben wird. Weiterhin können erfindungsgemäß Mittel vorgesehen werden, welche die Höhe der Resonanz zu beeinflussen geeignet sind, um dieselben aneinander anzugleichen zwecks Erzielung einer möglichst gleichförmig resultierenden Frequenzkurve. Dies wird vorzugsweise durch Vergrößerung oder Verkleinerung der Reibung bewegter Teile, durch Veränderung der Massen der schwingenden Teile, durch Veras änderung der Durchtrittsöffnungen für die bewegten Luftteile usw. ermöglicht. Andere Hilfsmittel sind beispielsweise Papierscheiben, Seidenscheiben, Druckschrauben, Veränderung des Luftraumes, Anordnung von Luftspalten in die Membran, Einfügen von Bandfiltern, Aufrauhen der an bewegte Luftteile grenzenden Oberfläche, schmale Ausbildung der Magnetkerne usw.
Zweckmäßigerweise kann man auch als zusätzliche Dämpfung einen Teil des elektroakustischen Apparates verwenden, welcher die durch die Dämpfung vernichtete Energie als Wirkleistung weiterzugeben geeignet ist z. B. durch Verwendung der Kohlekörnerkammer als Dämpfungsmittel, dadurch, daß man dieselbe in bestimmtem Maße prall füllt. Durch diese Anordnung wird eine Dämpfung der Resonanz erzielt, ohne in dem Bereich unterhalb und oberhalb dieser Resonanz eine solche Dämpfung und damit eine Herabsetzung der Leistung zu verursachen, da die durch die Dämpfung vernichtete Energie der Membran als Wirkleistung in Form von die Lautstärke bestimmenden Widerstandsänderungen in der Kohlekörnerkammer abgegeben wird.
Die in der beiliegenden Zeichnung in Fig. 2 dargestellten Frequenzkurven 1, 2 und 3 sind dieselben wie die in Fig. 1 dargestellte, jedoch gemäß der Erfindung nach ihrer Dämpfung geordnet. Wie aus dieser Figur her-vorgeht, erhält man eine resultierende Kurve/?, welche abgeflacht ist und sich über einen wesentlichen Teil des Frequenzbandes erstreckt, wobei die Steilheit bedeutend verringert ist.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Elektroakustischer Apparat mit Resonatoren, insbesondere Mikrophon oder Telephon, dadurch gekennzeichnet, daß die im elektroakustischen Apparat enthaltenen Resonatoren derart ausgebildet und bemessen sind, daß ihre Resonanzen so auf dem Frequenzband verteilt sind, daß die Resonanzen in Richtung der steigenden Frequenzen mit fallenden Dämpfungsdekrementen -sich aneinanderreihen.
2. Elektroakustischer Apparat nach An- 7-5 spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Resonatoren zusätzliche Dämpfungen .erhalten.
3. Elektroakustischer Apparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung durch Energie verbrauchende Zusatzmittel, z. B, Papier, Seidenscheiben, Druckschrauben oder schmale Kanäle und Schlitze, erreicht wird.
4. Elektroakustischer Apparat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung durch Wirkleistungsabgabe an den Verbraucher, z. B. an die Kohlekörnerkammer, erreicht wird.
5. Elektroakustischer Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfung vorzugsweise durch Verringerung der Masse der einzelnen Resonatoren erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES105885D 1932-08-20 1932-08-20 Elektroakustischer Apparat Expired DE586456C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES105885D DE586456C (de) 1932-08-20 1932-08-20 Elektroakustischer Apparat

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DES105885D DE586456C (de) 1932-08-20 1932-08-20 Elektroakustischer Apparat

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE586456C true DE586456C (de) 1933-10-21

Family

ID=7526938

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES105885D Expired DE586456C (de) 1932-08-20 1932-08-20 Elektroakustischer Apparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE586456C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975221C (de) * 1955-04-09 1961-10-05 Karl Dr-Ing Schoeps Magnetisches Mikrophon
DE2738773A1 (de) * 1976-09-01 1978-03-09 Seiko Instr & Electronics Elektroakustischer wandler
DE3131349A1 (de) * 1981-08-07 1983-02-24 Rosenthal Technik Ag, 8672 Selb Piezoelektrischer dreitongeber

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE975221C (de) * 1955-04-09 1961-10-05 Karl Dr-Ing Schoeps Magnetisches Mikrophon
DE2738773A1 (de) * 1976-09-01 1978-03-09 Seiko Instr & Electronics Elektroakustischer wandler
DE3131349A1 (de) * 1981-08-07 1983-02-24 Rosenthal Technik Ag, 8672 Selb Piezoelektrischer dreitongeber

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