DE1951300A1 - Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation - Google Patents
Fernmeldesystem mit FrequenzmodulationInfo
- Publication number
- DE1951300A1 DE1951300A1 DE19691951300 DE1951300A DE1951300A1 DE 1951300 A1 DE1951300 A1 DE 1951300A1 DE 19691951300 DE19691951300 DE 19691951300 DE 1951300 A DE1951300 A DE 1951300A DE 1951300 A1 DE1951300 A1 DE 1951300A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- filter
- frequency
- signals
- output
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 claims description 33
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 27
- 230000004044 response Effects 0.000 claims description 12
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 8
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 claims description 8
- 230000006835 compression Effects 0.000 claims description 6
- 238000007906 compression Methods 0.000 claims description 6
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 5
- 238000001914 filtration Methods 0.000 claims 2
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 8
- 238000004891 communication Methods 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 6
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 238000012546 transfer Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000006866 deterioration Effects 0.000 description 1
- 230000003292 diminished effect Effects 0.000 description 1
- 230000014509 gene expression Effects 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000012795 verification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/189—High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers
- H03F3/19—High-frequency amplifiers, e.g. radio frequency amplifiers with semiconductor devices only
- H03F3/191—Tuned amplifiers
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
- H03F1/02—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation
- H03F1/0205—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in transistor amplifiers
- H03F1/0211—Modifications of amplifiers to raise the efficiency, e.g. gliding Class A stages, use of an auxiliary oscillation in transistor amplifiers with control of the supply voltage or current
- H03F1/0244—Stepped control
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/68—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for wholly or partially suppressing the carrier or one side band
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F2200/00—Indexing scheme relating to amplifiers
- H03F2200/15—Indexing scheme relating to amplifiers the supply or bias voltage or current at the drain side of a FET being continuously controlled by a controlling signal
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F2200/00—Indexing scheme relating to amplifiers
- H03F2200/72—Indexing scheme relating to amplifiers the amplifier stage being a common gate configuration MOSFET
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Reduction Or Emphasis Of Bandwidth Of Signals (AREA)
- Noise Elimination (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE
TELEFON: SAMMEL-NR. SS 5341
TELEGRAMME: ZUMPAT
POSTSCHECKKONTO: MÖNCHEN 91139
BANKKONTO:
BANKHAUS H. AUFHÄUSER
BANKHAUS H. AUFHÄUSER
8 MÖNCHEN 2,
Case 44331-3
TokyoShibaura Electric Co., Ltd., Kawasaki-shi/Japan
Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation
Die Erfindung betrifft ein Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation,
bei dem die Änderung des Frequenzspektrums der Signale
durch ein Filter die Verständlichkeit der Signale in Bezuq auf ein gegebenes Siqnal-Rausch-Verhältnis verbessert und bei dem
das vorgegebene Frequenzband auf Grund der sich ergebenden Vervesserung dieses Signal-Rausch-Verhältnisses gepreßt, d.h.
verschmälort werden kann.
Bislang wurden bewegliche Fernmeldesysteme für Fahrzeuge und Schiffahrt mit Frequenzmodulation betrieben. Mit dem in jüngster
Zeit beobachteten Ansteigen der Teilnehmer jedoch ist die gegenseitige Störung der einzelnen Systeme größer geworden, und
es ergab sich als Problem ein Mangel an verfügbaren Frequenzbändern. Um dem zu begegnen, wird die bisher übliche Bandbreite
von 50 kHz pro Fernmeldekanal auf den halben Wert, d.h. auf 25 kHz Bandbreite begrenzt. Es ergibt sich jedoch die Notwendigkeit,
diese Bandbreite weiter zu reduzieren.
Andererseits führt die Begrenzung eines vorgegebenen Frequenzbandes
zu einer Verringerung des Signal-Rausch-Verhältnisses.
009 816/1354
. _ 2 —
Daraus ergibt sich die Frage, wie das vorgegebene Frequenzband ohne Reduzierung des Signal-Rausch-Verhältnisses gepreßt werden
kann.
Bisher bekannt geworden ist ein Fernmeldesystem, das zur Behebung dieser Schwierigkeiten eine Entzerr- oder Ausgleichsschaltung
verwendet. Bei diesem bekannten System werden die Sendesignale einem Übertragungsentzerrer zugeführt, der die
Amplitudenfrequenzcharakteristik der Signale im Verhältnis zur ^ Frequenz der Eingangssignale zu verändern gestattet. Die Aus-
;' gangssignale der Entzerr- oder Ausgleichsschaltung werden in einem .Frequenzmodulator moduliert und werden über einen Übertragung
skanal drahtlos von einem Sender zu einem Empfänger . übertragen. Im allgemeinen verschlechtern im drahtlosen Über—
tragungskanal eingestreute Störungen das Signal-Rausch-Verhältnis,
i
Die zum Empfänger übertragenen Signale werden durch einen Demodulator
demoduliert und durchlaufen einen Empfangsentzerrer, dessen Amplitudenfrequenzcharakteristik der des vorerwähnten
Sendeentzerrers genau entgegengesetzt ist. Mit anderen Worten erzeugt die Aufbereitung der Signale durch die beiden Sende-
Ψ und Empfangsentzerrer demodulierte Ausgangssignale, bei denen
der Rauschanteil lediglich entsprechend entzerrt ist, während ■ das Frequenzspektrum der Signale unverändert bleibt.
Das erwähnte bekannte Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation läßt lediglich die Glättung des Rauscheffekts zu, es ergibt sich
jedoch nicht das beste Signal-Rausch-Verhältnis in Bezug auf die spezifischen Signale, insbesondere die der Sprache entsprechenden
Signale. Die bis jetzt bekannten Fernmeldesysteme ergeben damit keine vollbefriedigende Lösung für die Verschlechterung
dey Signal-Rausch-Verhältnisses, die sich unvermeidlicherweise
mit der Pressung des vorgegebenen Frequenzbandes ergibt.
009816/1354
Ziel der Erfindung ist daher ein Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation,
bei dem das mit einem vorgegebenen Frequenzband verbundene Signal-Rausch-Verhältnis verbessert ist, wobei das
Band insoweit gepreßt wird, als das Signal-Rausch-Verhältnis
sich nicht verschlechtert. Dieses Ziel kann dadurch erreicht werden, daß das Frequenzspektrum der spezifischen Signale bei
Sendung und Empfang verändert wird, und zwar dadurch, daß auf der Sendeseite ein erstes Filter vorgesehen ist, das Übertragung
ssignale mit solcher Frequenzcharakteristik abgeben kann, daß ein maximal möglicher Informationsfluß pro Zeiteinheit mit
den Übertragungssignalen als auch über den verwendeten Übertragungskanal übertragen·· werden kann , während die Empfangsr.eite
mit einem zweiten Filter ausgerüstet ist, das die Frequenzcharakteristik der empfangenen und demodulierten Signale
in den ursprünglichen Zustand zu Beginn der Übertragung zurück tr cuisponi er t.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beispie3sweise erläutert.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines Fernmeldesystems mit
Frequenzmodulation gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 zeigt in einem Kurvendiagramm die Verteilung des gewöhnlichen
Frequenzspektrums von Sprachsignalen und
Frequenzmodulationsstörungen bzw. -rauschen;
Fig. 3 zeigt in einem Kurvendiagramm die Verteilung des Frequenzspektrums
von Sprachsignalen und Frequenzmodulationsstörungen bei einem erfindungsgemäßen Fernmeldesystem
mit Frequenzmodulation;
Fig. 4 zeigt in einer Kurvendarstellung die Beziehung des
Signal-Rausch-Verhältnisses zürn übertragenen Informationsfluß bei dem erfindungsgemäßen Fernmeldesystem
im Vergleich zum Stand der Technik;
Fig. 5 zeigt die Schaltung eines senderseitigen Filters bei
der vorerwähnten Ausführungsform der Erfindung;
0 09816/1354
Fig. 6 zeigt die Schaltung eines empfangsseitigen Filters
für diese Ausführungsform;
Fig» 7 zeigt ein Blockschaltbild eines Frequenzmodulators
gemäß einer anderen Ausführungsform;
Fig. 8 veranschaulicht in einem Kurvendiagramm die Eingangs-Ausgangs-Kermlinie
eines senderseitigen Momentanwertpressers, der in Verbindung mit dem Fernmeldesystem
nach Fig. 7 verwendet wird;
Fig. 9 zeigt in einer Kurve die Eingangs-Ausgangs-Kennlinie
einer Schaltung zur Momentanexpansion (Dehner), die ebenfalls in dem erfindungsgemäßen Fernmeldesystem
eingesetzt ist;
Fig.10 verdeutlicht die Schaltung eines Frequenzmodulators
gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig.11 zeigt in einer Kurvendarstellung die Frequenzspektren
von Signalen, die sowohl Sprache und mit dem erfindungsgemäßen Fernmeldesystem verbundene Frequenzmodulationsstörungen
aufweisen;
Fig.12 zeigt in einem Kurvendiagramm die Beziehung zwischen
dem Signal-Rausch-Verhältnis und dem übertragenen Informationsfluß,
die sich bei einer Vorrichtung gemäß Fig. 10 im Vergleich zum Stand der' Technik ergibt;
Fig.13 verdeutlicht die Schaltung einer weiteren erfindungsgemäßen
Ausführungsform;
Fig.14 dient zur Erläuterung der Umgruppierung der Frequenzspektren
bei der Ausführungsform nach Fig. 13 und
Fjq«, 15 gibt ein Signalspektrum wieder, das zur Verdeutlichung
der Betriebsweise der Schaltungsanordnung nach Fig.14 dient.
In Fig. 1 wird einerEingangsklemme 11 ein Sprach Signa], beispielsweise
von einem Mikrophon aus, zugeführt. Das Gprachsi- gnal gelangt von der Eingangsklemme 11 auf ein LJbertragungsf i L-ter
12, das ein spezifisches Eingangssignal mit solcher Anhebung
(Emphasis) abgibt, daß die Übertragung des Informationsf 1 usi.cr
mit maximaler Geschwindigkeit erfolgt. Das, wie angedeutet,
0 0*9 B 1 6/ 1 3 [U BADORSGiNAL
angehobene Sprachsignal gelangt vom Filter 12 auf einen Frequenzmodulator
13, in dem das angehobene Signal frequenzmoduliert wird. Das frequenzmodulierte Signal wird durch einen Sender
auf einen Übertragungskanal gegeben, beispielsweise einen
drahtlosen Kanal oder eine Strecke 15. Das auf die drahtlose Übertragungsstrecke 15 gegebene Sendersignal wird durch einen
Empfänger 16 aufgenommen und durch einen Demodulator 17 demoduliert. Das vom Demodulator 17 demodulierte Signal durchläuft
ein Empfängerfilter 18, das einen zum erwähnten senderseitigen
Filter 12 inversen Frequenzgang oder eine Deemphasis- bzw. Entzerrercharakteristik
aufweist, so daß sich an einer Klemme 19 ein empfangenes Endsignal ergibt.
Im folgenden werden nun das senderseitige Filter 12 und das
Empfängerfilter 18 näher beschrieben. Die Erfindung ist im allgemeinen dazu bestimmt, solche Signale mittels Frequenzmodulation zu übertragen, die sich als Summe mehr als einer Art von spektralen Energiedichtefunktionen darstellen lassen. Bei der folgenden Beschreibung der Übertragungssignale werden als Beispiel Sprachsignale herangezogen, die sich aus zwei verschiedenen spektralen Energiedichtefunktionen zusammensetzen.
Empfängerfilter 18 näher beschrieben. Die Erfindung ist im allgemeinen dazu bestimmt, solche Signale mittels Frequenzmodulation zu übertragen, die sich als Summe mehr als einer Art von spektralen Energiedichtefunktionen darstellen lassen. Bei der folgenden Beschreibung der Übertragungssignale werden als Beispiel Sprachsignale herangezogen, die sich aus zwei verschiedenen spektralen Energiedichtefunktionen zusammensetzen.
Ein Sprachsignal besteht aus einem stimmhaften und einem stimmlosen
Anteil. In Fig. 2 sind die Frequenzcharakteristiken dieser Anteile schematisch veranschaulicht. Das Spektrum der stimmhaften
Komponente liegt in einem niedrigen Frequenzbereich, der durch die ausgezogene Linie verdeutlicht ist, während die
stimmlose Komponente in einem höheren Frequenzbereich liegt, der durch eine gestrichelte Linie markiert ist.
stimmlose Komponente in einem höheren Frequenzbereich liegt, der durch eine gestrichelte Linie markiert ist.
Die Verständlichkeit von Sprachsignalen wird in starkem Maße
von diesen Frequenzkomponenten beeinflußt. Während die Qualität eines Fernsprechsystems im allgemeinen auf Grund der Verständlichkeit
der gesendeten Nachrichtensignale bewertet wird,
0098 18/1354
so ist es doch bekannt, daß die stimmlose Komponente kleiner Energie bei guten Bedingungen für das Signal-Rausch-Verhältnis ebensoviel zur Verständlichkeit beiträgt wie die stimmhafte
Komponente. Damit ergibt sich, daß die Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses
in Bezug auf die stimmlose Komponente eine eventuelle Verbesserung der Verständlichkeit ermöglicht, obgleich
das allgemeine Signal-Rausch-Verhältnis festgelegt sein kann. Die sich ergeben/de äquivalente Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses
löst das Problem des verminderten Signal-Rausch-Verhältnisses, das als Begleiterscheinung bei der Pressung
eines vorgegebenen Frequenzbandes auftritt.
Da die Verständlichkeit eines Nachrichtensignals eine Große ist,
die sich nicht leicht aus der Frequenzverteilung ermitteln läßt,
wird nun ein Informationsübertragungsfluß angegeben, dessen Größe eng mit der Verständlichkeit verbunden ist. Werden die
Bereiche der Signalfrequenz als f.. bis f „, die Entropxelex stung s-i
dichte der Signale und des Rauschens als S„(f) bzw. nE(f) be- j
zeichnet (die spektrale Energiedichte von weißem Gauß'sehen Rau- j
sehen weist die gleiche Entropie im gleichen Frequenzbereich I
auf), so läßt sich die übertragene Nachrichtenmenge pro Zeiteinheit
R ausdrucken als:
rfo St51() + v()
E = \ ^ logp -A—Pn-^ df (bit/sec) (1)
E = \ ^ logp -A—Pn-^ df (bit/sec) (1)
Es ist bekannt, daß die Menge des Informationsflusses eng mit
der Verständlichkeit eines Nachrichtensignals verbunden ist und als Maß für die theoretische Überprüfung der Verständlichkeit
herangezogen werden kann. Wird im Falle eines Nachrichtensystems mit Frequenzmodulation die gesamte in dem Frequenzband
vorhandene Rauschleistung mit N bezeichnet, so ergibt sich
nF(f) ^ y1-, f2 (2)
X
1
0098 16/1 3 5
Darin bedeuten:
f^: untere Grenze des Sprachfrequenzbandes
f~: obere Grenze desselben Frequenzbandes
N : gesamte Rauschleistung.
f~: obere Grenze desselben Frequenzbandes
N : gesamte Rauschleistung.
Die spektrale Leistungsdichtefunktion 0^(f) und 0~(f) der stimmhaften
bzw. stimmlosen Komponenten, die im Sprachsignal enthalten sind, können angenähert werden durch die Ausdrücke
[I,
[ι π U2
Darin sind die Größen W1, W2, flu, f21 in Fig. 2 angegeben.
Wird angenommen, die stimmhafte Komponente weise eine Exponentialverteilung
und die stimmlose Komponente eine Gauß'sche Verteilung auf, so ergibt sich die entsprechende Entropieleistungs
dichte zu:
S,ro(f) - |l(f) (stimmhafte Komponente)..... (5)
zs φ^(.Γ) (stimmlose Komponente) ..... (6)
zs φ^(.Γ) (stimmlose Komponente) ..... (6)
Aus den obigen Gleichungen läßt sich die Nachrichtenübertragungsmenge pro Zeiteinheit bzw. der übertragene Informationsfluß R
errechnen. Es sei angenommen, in einem bestimmten Kommunikationsoder Fernmeldesystem werde, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Signal
in einen Modulator 13 durch ein Übertragungsfilter 12 eingespeist, das einen Frequenzgang aufweist, dessen Leistungsübertragungsverhältnis der Funktion P(f) entspreche, und daß das
Signal nach der Demodulation durch ein empfängerseitiges Filter 18 regeneriert würde, dessen Frequenzgang ein Leistungsübertragungsverhältnis von 1/P(f) gewährleiste. Die Entropieleistunan-
errechnen. Es sei angenommen, in einem bestimmten Kommunikationsoder Fernmeldesystem werde, wie in Fig. 3 gezeigt, ein Signal
in einen Modulator 13 durch ein Übertragungsfilter 12 eingespeist, das einen Frequenzgang aufweist, dessen Leistungsübertragungsverhältnis der Funktion P(f) entspreche, und daß das
Signal nach der Demodulation durch ein empfängerseitiges Filter 18 regeneriert würde, dessen Frequenzgang ein Leistungsübertragungsverhältnis von 1/P(f) gewährleiste. Die Entropieleistunan-
009816/135Λ
dichte des ausgangsseitigen Rauschens wird dann um den Faktor
1/P(f) modifiziert. Der übertragene Informationsfluß R. (i 1,2)
dieses Fernmeldesystems kann dann in Bezug auf die stimmhaften und stimmlosen Kompon--enten wie folgt angegeben
werden:
)" dr (blt/occ) ·'··· (7)
Darin bedeutet:
i = 1, 2 (i = 1: stimmhafte Komponente) (i = 2: stimmlose Komponente).
Wird das durch die Lücke oder Pause der stimmhaften Komponente beanspruchte Zeitverhältnis als OO bezeichnet, so ergibt sich
die gesamte Nachrichtenübertragungsmenge pro Zeiteinheit R zu:
R = CiR1 +. (1 - o) Rp . (8)
Da bei dem Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation die Begrenzung auf ein vorgeschriebenes Frequenzband zwingendvorgegeben
ist, ist es notwendig, eine Frequenzabweichung einzuschränken, was gleichbedeutend ist mit der Forderung, daß der Spitzenwert
der einem Modulator zugeführten Eingangs signale unter einem bestimmten
Wert gehalten werden muß. Bleibt in diesem Augenblick der Spitzenwert des Signals unverändert, nachdem dieses das
vorbeschriebene Filter 12 passiert hat, so wird die Begrenzung des Spitzenwertes gleich der des Effektivwertes. Ist daher ein
die Gleichung (8) m-aximier ender Wert für P(f) festgelegt ,währ end
der Effektivwert der Signal energie unter einenbestimmt pci.
Wert beschränkt ist, so ergeben sich optimale Charakteristika für die Übertragungssignale. Die Leistung bzw. Energie des Originalsignals
kann angegeben werden zu
± df (9)
0098 16/1354
Da die Energie bzw. Leistung S^ der stimmhaften Komponente
größer ist als die der stimmlosen, so kann die Energie irgendwelcher Signale, die das erste Filter 12 (Fig. 1) passiert
haben, den Viert S. nicht überschreiten. Das Energieübertragungsverhältnis
P(f) kann in Bezug auf die Energie der das Filter 12 passierenden Signale durch Maximierung des allgemeinen
Informationsflusses R insoweit bestimmt werden, als die nachfolgend
gegebenen Bedingungen eingehalten werden können:
%(f)P(f)df g S1 - ·. . (11)
Ebenso müssen die Bedingungen für den realisierbaren Frequenz- \
gang eingehalten sein: j
P(f) > 0 (f-, < f < fp) (12) I
Es sei angenommen, al = 1/2 werde in Gleichung (8) eingesetzt,
die Frequenzbänder hätten Werte von f,. = 50 Hz und,- gestützt
auf in der Literatur veröffentlichte Werte, f^ =800 Hz, f2 g
Hz und W^/W2 = 560, so ergibt sich unter Anwendung der
Lagrange'sehen Methode
Darin werden -^- und yu. aus der nachfolgenden Gleichung bestimmt:
In diesem Fall ergeben sich folgende Vierte:
009816/1354
= 5,17 χ ΙΟ3 = 2,78 χ ΙΟ3
Damit läßt sich der Frequenzgang eines optimalen Filters wie
folgt bestimmen:
P(-f) = 57171T^
Demzufolge wird ein senderseitiges Filter 12 mit dem vorerwähnten
Frequenzgang P(-f) bevorzugt, während das empfängerseitige
Filter 18 einen Frequenzgang äquivalent der Funktion 1/P(f) aufweisen sollte.
Fig. 3 zeigt schematisch das Merkmal eines Filters mit einem
durch die Gleichung (12) gegebenen Frequenzgang und das Frequenzspektrum von Sprach Signalen, die dieses Filter passiert
haben. Wie ersichtlich, ist die Verständlichkeit auf Grund der Anhebung des hohen Frequenzbereichs verbessert, in dem
das FrequenzSpektrum der stimmlosen Komponente konzentriert
ist, die einen bemerkenswerten Einfluß auf die Verständlichkeit ausübt.
Fig. 4 zeigt den übertragenen Informationsfluß des Fernmeldesystems
mit Frequenzmodulation unter Verwendung eines Filters mit einem Frequenzgang, wie er durch Gleichung (12) gegeben
ist, im Vergleich zu einem anderen Kommunikationssystem mit
Frequenzmodulation, bei dem keine Verarbeitung der Signale erfolgt, sowie einem herkömmlichen Fernmeldesystem, bei dem
eine Entzerrer?- bzw. eine Ausgleichsschaltung verwendet
wird. Aus der Fig. ist ersichtlich, daß für ein erfindurigsgemäßes
Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation, bei dem
ein Filter mit einem durch die Gleichung (12) gegebenen Frequenzgang verwendet wird, das Signal-Rausch-Verhältnis im Vergleich
zu bekannten Systemen mit Frequenzmodulation bei gleicher pro Zeiteinheit übertragener Informationsmenge gut um etwa
009818/1354
6dB verringert werden kann. Unter Zugrundelegung gleicher
Übertragungsverhältnisse ermöglicht daher die Erfindung, das für die Frequenzmodulation erforderliche Signalband auf etwa
die Hälfte des bei bekannten Systemen erforderlichen Wertes zu pressen. Dies ist eine ganz bedeutende Bandbreitenreduktion.
Weiterhin können die durch die durch die Gleichung (8) vorgegebenen
Filtercharakteristika angenähert werden, indem bei Darstellung in der komplexen Frequenzebene auf einer negativen
realen Achse eine doppelte Nullstelle und ein komplexes
Polpaar vorgesehen werden, wie die folgende Gleichung zeigt:
P(f) = K . -ρ ^ -~
(16)
B + 2VV*+ V
Darin bedeutet
W= die Winkelfrequenz der Nullstelle und
OJ = die Winkelfrequenz an der Polstelle.
Diese Filtereigenschaften können außer für einen bestimmten
Verstärkungsgrad bei Verwendung eines Schaltkreises erhalten v/erden, wie ihn Fig. 5 zeigt. In dieser Fig. ist eine Klemme
20 von zwei Eingangsklemmen 20 und 21 mit einer Klemme .22 von zwei Ausgangsklemmen 22 und 23 über einen ersten Widerstand
und einen ersten Kondensator 25 verbunden. Die Ausgangsklemme 22 ist mit der anderen Ausgangsklemme 23 über einen zweiten
Widerstand 26, eine Spule 27 und einen zweiten Kondensator 28 verbunden. Werden die Widerstandswerte der Widerstände 24 und
26 entsprechend als R^ und R2, die Kapazitätswerte der Kondensatoren
25 und 28 als C^ und C2 und die Induktivität der Spule
27 als L bezeichnet, so läßt sich der Frequenzgang für diesen Fall beschreiben mit
009816/ 1 3 5
ω - -1-
"ρ Λ
η-
C1 Ο
Dabei gilt die Beziehung
Ι _ Η2
Andererseits läßt sich das Filter 18 mit gegenüber dem Filter 12 in Fig. 5 genau inverser Frequenzcharakteristik, ausgenommen
für einen bestimmten Verstärkungsfaktor, durch j einen Schaltkreis, wie er in Fig. 6 gezeigt ist, realisieren. ι
Eine Klemme 29 zweier Eingangsklemmen 29 und 30 ist mit einer ι
Klemme 33 zweier Ausgangsklemmen 33 und 34 über einen ersten
Widerstand 31 und eine erste Spule 32 verbunden. Die Ausgangsklemme 33 ist mit der anderen Ausgangsklemme 34 über
einen zweiten Widerstand 35, eine zweite Spule 36 und einen Kondensator 37 verbunden. Werden die Widerstandswerte der
Widerstände 31 und 35 als R0 bzw. R4, die Kapazität des Kondensators
3 7 als C, und die Induktivitäten der Spulen 32 und 36 als Lp bzw. L~ bezeichnet, so ergeben sich die Frequenzcharakteristika
für diesen Fall wie folgt:
BAD ORSGiNAl
Darin gilt die Beziehung
009816/1354
R-, + R
2(L2 +
Wie erwähnt, ermöglicht die Erfindung auf sehr wirkungsvolle Weise die Pressung des vorgegebenen Frequenzmodulationssignalbandes
auf einen Bruchteil dessen, was für das bekannte System erforderlich war, wobei ein einfacher Schaltkreis
verwendet wird, ohne daß das Frequenzband der Sprachsignale selbst reduziert wird. Dabei wird die gegenseitige Störunq
der Nachrichtensysteme auf ein Minimum gedruckt, und die elektrischen Wellen (Frequenzbänder) werden in vorteilhafter
Weise ausgenützt.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei
der zur weiteren Verbesserung der Vorrichtung bzw. Anordnung nach Fig. 1 auf der Senderseite zwischen dem Filter 12 und
dem Modulator 13 eine Schaltung zur Momentankompression (Presser) 40 liegt, während auf der Empfangsseite zwischen
dem Modulator 17 und dem Filter 18 eine Schaltung zur Momentanexpansion (Dehner) 41 angeschlossen ist. Werden das Filter
12 und der Presser 40 als auch der Dehner 41 und das Filter 18 in ihrer Reihenfolge umgesetzt, so ergibt sich eine weitere
Verbesserung.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 gibt voll befriedigende Ergebnisse, wenn die relative Sprachintensität konstant bleibt.
Tatsächlich jedoch ändert sich diese Intensität von Zeit zu Zeit in starkem Maße, selbst bei der gleichen Person, und
darüber hinaus ändert sich auch die durchschnittliche Lautstärke der Sprache von einem Individuum zum anderen. Demzufolge
gibt es Fälle, in denen die Verwendung von Filtern 12 und 18 nicht ganz den erwünschten Zweck erfüllt. Die Fig. 7
zeigt eine diesbezügliche Verbesserung. Der Momentanwertpresser
40 hat die in Fig. 8 gezeigte Eingangs-Ausgangs-Kennlinie, während der Momentanwertdehner 41 die in Fig. 9 dargestellte
009816/1354
Eingangs-Ausgangs-Kennlinie aufweist- Diese Vorrichtung verstärkt
niedrige Sprachpegel und reduziert überhöhte Sprechamplituden, wodurch das Signal-Rausch-Verhältnis und demzufolge
die Verständlichkeit verbessert werden. Ebenso wird verhindert, daß Momentanfrequenzen übermäßig groß werden.
Da die Amplitude auf der Eingangsseite des Frequenzmodulators
13 sich einem Festwert nähert, ist es unnötig, hohe Pegel für die Maximalgröße dieser Amplitude zuzulassen, um ein hohes
Signal-Rausch-Verhältnis für niedere Sprachpegel sicherzustellen. Bei gleichem Signal-Rausch-Verhältnis ist die Frequenzabweichung
daher minimal, weshalb die wirkungsvolle Pressung des vorgegebenen Frequenzbandes ermöglicht ist.
Wird der erwähnte Momentanwertpresser 4O und der Dehner 41
durch einen Silbenpresser bzw. einen Silbendehner ersetzt, so ergeben sich dieselben Resultate.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei
der zur weiteren Verbesserung der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung oder Anordnung auf der Senderseite zwischen dem Filter
12 und dem Modulator 13 ein erster Frequenzspektrumsinverter bzw. Frequenzumsetzer 42 angeordnet ist, während auf
der Empfangsseite zwischen dem Demodulator 17 und dem Filter 18 ein zweiter Frequenzspektrumsinverter bzw. Frequenzumsetzer
43 angeschlossen ist. Die Ausführungsform gemäß Fig. ist dazu bestimmt, Frequenzmodulationsstörungen durch Verwendung
der Frequenzumsetzerschaltungen 42 und 43 auf der Sender-bzw. Empfangsseite anzupassen bzw« einzuhalten. Die
spektrale Energiedichte n„(f) der Frequenzmodulationsstörungen,
d.h. des Rauschens, läßt sich ausdrücken als
Im Falle einer Spektrumsumsetzung ergibt sich
• 0Ö9816/1354
Mit einer Frequenz von f~ = 8000 Hz ergibt, wie Fig. 11 zeigt,
eine solche Umsetzung des Frequenzspektrums des Rauschens eine
weitere Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses in der stimm]ösen Komponente. Selbst wenn das Signal-Rausch-Verhältnis
in der stimmhaften Komponente leicht abimint, wird die allgemeine Verständlichkeit auf Grund des verbesserten Signal-Rausch-Verhältnisses
in tier stimmlosen Komponente erhöht.
Wird eine Frequenzspektrumsumsetzung bei einem einfachen Fernmeldesystem
mit Frequenzmodulation, d.h. einem System ohne entsprechenden Ausgleich, angewendet, dann ergibt sich, wie Fig.
zeigt, nur eine leichte Verbesserung des Nachrichtenübertragungsflusses in Bezug auf die stimmlose Komponente. Bei dem erfindungsgemäßen Komrnunikationssystem mit Frequenzmodulation jedoch, bei
dem ein Filter und eine Frequenzumsetzerschaltung verwendet werden, kann das zur Erzielung des gleichen Nachrichtenflusses erforderliche
Signal-Rausch-Verhältnis um etwa 4 bis 6 dB niedriger sein im Vergleich zu einem FM-Systern mit optimaler Anhebung.
Das bedeutet, daß das Signal-Rausch-Verhältnis gegenüber den
mit bekannten Fernmeldesystemen dieser Art erzielbaren Werten um 10 bis 12 dB verbessert ist. Wie erwähnt, läßt sich mit der
Erfindung eine wirkungsvolle Pressung der Frequenzbänder erzielen, so daß sich deren großer praktischer Vorteil anbietet.
Weiterhin ist es möglich, die Schaltung 42 zur Umsetzung des FrequenzSpektrums auf der Sendeseite, wie Fig. 13 zeigt, durch
eine Schaltung 44 zur Umgruppierung eines Frequenzspektrums zu ersetzen, um das Frequenzband in geeignete Unterteilungen zu
trennen und um diese Unterteilungen gegeneinander auszutauschen,
und ebenso soll dann die Schaltung 43 zur Umsetzung des Frequenzspektrums auf der Empfangsseite durch eine Schaltung 45
zur Urngruppierung eines Frequenzspektrums ersetzt sein, um das
0098 16/1354
BAD ORiQiNAL
FrequenzSpektrum der Eingangssignal in den ursprünglichen Zustand
zurückzutranspqnieren, wie sie ursprünglich in die Schaltung 44 zur Umgruppierung des Frequenzspektrums auf der Sender-Beite
zugeführt wurden. Diese Verfahrensweise ergibt im wesentlichen den gleichen Effekt. Die Trennung des Sprachfrequenzspektrums
in geeignete Unterteilungen und der gegenseitige Austausch eines, höherfrequenten Bereichs durch einen niederfrequenten
Bereich und umgekehrt ergibt ebenfalls die Möglichkeit zur Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses in Bezug auf die
stimmlose Komponente, so daß der erwähnte gegenseitige Austausch entsprechender Abschnitte, des Frequenzspektrums im we ε en tu ich en
das gleiche Ergebnis ergibt.
Unter Bezug auf die Fig. 14 und 15 wird nun die Schaltung 44
zur Umgruppierung des Frequenzspektrums auf der Senderseite» und
die entsprechende Schaltung 45 auf der Empfängerseite beschrieben. Es sei der P'all betrachtet, daß Signale mit Frequenzbändern
f. bis fQ in Verbindung mit Signalen der Frequenzbänder
f* bis fp (f^ K f„) unverändert in den Bereich der Frequenzbänder
f2 - (fo-f1)bis f2 verschoben v/erden mit Frequenzbändern,
die von fQ bis f2 und umgekehrt von f2 bis f 1+(f2-f0)reichen.Dieiri
den Frequenzbändern f. bis fp der Eingangssignale enthaltene
Komponente f. bis f„, die der Eingangsklemme 46 zugeführt wird,
wird in einem ersten Amplitudenmodulator 47 durch eine üszillatorfrequenz
f_ + f. eines ersten Oszillators 48 amplitudenmoduliert
und durchläuft dann ein erstes Bandpaßfilter 49, um das Frequenzspektrum zu invertieren , indem eine untere Bandkomponente
f. bis fp herausgegriffen wird, worauf eine zweite Amplitudenmodulation
in einem zweiten Amplitudenmodulator 50 durch eine von einem zweiten Oszill/ator 51 gewonnene Oszillatorfrequenz
2fp - (fQ - f-j) durchgeführt wird. Dann durchläuft das
Signal ein Tiefpaßfilter 52, um das Frequenzspektrum umzustellen,
indem eine untere BandJ'omponente fp - (f~ - f..) bis fp herausgegriffen
wird, die später einer Summierschaltung 53 zugeführt
wird. Andererseits wird die im Frequenzband f\. bis f„ des
Eingangssignals enthaltene Komponente f0 bis f?, die der Ein-
0 0 9 8 16/ 1354 bad original
gangsklemme 46 zugeführt wird, in einem von dem ersten Oszilla-
tor 48 gespeisten ersten Amplitudenmodulator 47 amplitudenmoduliert
und durchläuft dann ein zweites Bandpaßfilter 54, um das Frequenz Spektrum umzustellen, indem der Teil f^, bis f„ - (fQ f.),
der in der unteren Bandkomponente enthalten ist, herauszugreifen, wobei der Teil f- bis f„ - (fQ - f^,) später der Summierschaltung
53 zugeführt wird. Λη einer Ausgangsklemme 55 wird
demzufolge ein Sendesignal erhalten, dessen hohe Frequanzkomponente
wechselseitig gegen eine niedrige Frequenzkomponente ausgetauscht
ist, während umgekehrt die niedrige Frequenzkomponente anstelle einer hohen Frequanzkomponente liegt. Wenn auf der Empfangsseite
die niedere Frequenzkornp»--Onente des Eingangssignal
gegen eine hohe Frequ.enzkomponente und die hohe Frequenzkomponente
gegen eine niedrige Frequenskomponente wechselseitig ausgetausch wird, so läßt sich die Frequenzcharakteristik des Eingangssignals
auf einfache Weise in den ursprünglichen Zustand zurücktransponieren.
mit der Oszillatorfrequenz fp + f*
BAD
0098 16/1354
Claims (10)
- Patentansprüche(l.J Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation, bei dem zur Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses die Frequenzcharakteristiken der Signale durch eine erste auf der Senderseite angeordnete Aufbereitungsschaltung veränderbar sind und bei dem die Frequenzcharakteristiken der auf der Empfangsseite demodulierten Signale unter Verwendung einer zweiten Verarbeitungsschaltung in den Ausgangsszustand zurückwandelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Aufbereitungsschaltung ein erstes Filter vorgesehen ist, das Übertragungssignale liefern kann, die durch mindestens eine spektrale Energiedichtefunktion mit einer solchen Frequenzcharakteristik beschreibbar sind, daß eine maximal mögliche Informationsmenge pro Zeiteinheit (Informationsfluß) mit den Übertragungssignalen und dem verwendeten Übertragungskanal übertragen wird, und daß ein zweites als zweite Verarbeitungsschaltung wirkendes Filter vorgesehen ist, das die auf der Empfangsseite empfangene und demodulierte Frequenzcharakteristik in die ursprünglichen Übertragungssignale zurückverwandelt.
- 2. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzgang P(f) des ersten Filters eine Funktionder FormSlerfüllt, worin0^j(f): die spektrale Energiedichtefunktion derstimmhaften Komponenten, 0~(f): die spektrale Energiedichtefunktion derstimmlosen Komponenten, K1U,: Konstanten und
S : die Energie der sprachbehafteten Komponenten0098 16/135 4 'bad originalbedeuten, und daß der Frequenzgang des zweiten Filters der Funktion 1/P(f) entspricht. - 3. Fernrneldesystem nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das erste Filter zwischen paarweise vorhandenen Eingangs- und Ausgangsklemmen die Reihenschaltung eines ersten Widerstandes und eines Kondensators sowie zwischen dem Ausgangsklemmenpaar die Reihenschaltung eines zweiten Widerstandes, einer ersten Spule und eines zweiten Kondensators aufweist,und daß das zweiteFilter zwischen seinen "paarweise vorhandenen Eingangs- und Ausgangsklemmen die Reihenschaltung eines dritten Widerstandes und einer zweiten Spule sowie zwischen seinem Ausgangsklemmenpaar die Reihenschaltung eines vierten Widerstandes, einer dritten Spule und eines dritten Kondensators aufweist.
- 4. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Ausgangs -seite des ersten Filters eine Schaltung zur Mornentankompression (Presser) und mit der Eingangsseite des zweiten Filters eine Schaltung zur Momentanexpansion (Dehner) verbunden sind.
- 5. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnetr daß mit der Eingangsseite des ersten Filters eine Schaltung zur Momentankompression (Presser) und mit der Ausgangsseite des zweiten Filters eine Schaltung zur Momentanexpansion (Dehner) verbunden ist.
- 6. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausgang des ersten Filters ein Silbenpresser und mit dem Eingang des zweiten Filters ein Silbendehner verbunden ist. ·009816/1354 _ 'BAD ORIGINAL
- 7. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Eingang des ersten Filters ein Silbenpresser und mit dem Ausgang des zweiten Filters ein Silbendehner verbunden ist.
- 8. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausgang des ersten Filters ein erster Frequenzumsetzer und mit dem Eingang des zweiten Filters ein zweiter Frequenzumsetzer verbunden ist.
- 9. Fernmeldesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Ausgang des ersten Filters eine erste Schaltung zur Umgruppierung eines Frequenzspektrums verbunden ist, um zum Vertauschen der FrequenzSpektren ein Übertragungssignal in eine Anzahl Frequenzbänder zu trennen, und daß mit dem Ein-rgang des zweiten Filters eine zweite Schaltung zur Umgruppierung eines Frequenzspektrums verbunden ist, um das Frequenzspektrum eines Eingangssignals in den Zustand des ursprünglichen Übertragungssignals zurückzutransponieren.
- 10. Fernmeldesystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bzw. zweite Schaltung zur Umgruppierung von FrequenzSpektren jeweils eine Eingangsklemme zur Beaufschlagung mit einem Eingangssignal im Frequenzband f.. bis f·^, ■ einen ersten mit der Eingangsklemme verbundenen Arnplitudenmodulator, einen ersten Oszillator zur Versorgung des ersten Amplitudenmodulators mit Signalen der Frequenz f ~ + f,. , wobei die Amplitudenmodulation der Frequenzkomponente f. bis fQ durch den ersten Amplitudenmodulator zugelassen wird, und ein erstes Bandpaßfilter aufweisen, um eine untere Bandkomponente f, bis f„ aus dem Ausgangssignal des ArtiDlitudenmodulators herauszufiltern, und daß weiterhin ein zweiter mit dem ersten Bandpaßfilter verbundener Amplitudenmodulator, ein zweiter Oszillator zur Speisung des zweiten Amplitudenmodulators mit Signalen der Frequenz 2f - (fQ-f-),ein Tiefpaßfilter zur Herausfilterung einer unteren Bandkomponente fo - (f^-f,,)bis f„ aus dein Ausqanqssiqnal des zweiten Amplitudonrnodulators. 2 009816/1354 . .BAD ORiGiNALein zweites 'Bandpaßfilter zur Herausfilterung von Signalen der Frequenzkomponente f^ bis f~ - (f - f ) aus den Ausgangssignalen des ersten Aniplitudenmodulators und eine Schaltung zur Summation der Ausgangssignale des Tiefpaßfilters und des zweiten Bandpaßfilters vorgesehen sind.009816/1354
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7374668A JPS5031407B1 (de) | 1968-10-11 | 1968-10-11 | |
| JP7374468A JPS5031405B1 (de) | 1968-10-11 | 1968-10-11 | |
| JP7374568A JPS5031406B1 (de) | 1968-10-11 | 1968-10-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1951300A1 true DE1951300A1 (de) | 1970-04-16 |
Family
ID=27301306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19691951300 Pending DE1951300A1 (de) | 1968-10-11 | 1969-10-10 | Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3667047A (de) |
| DE (1) | DE1951300A1 (de) |
| FR (1) | FR2020422A1 (de) |
| GB (1) | GB1291444A (de) |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3819861A (en) * | 1972-11-24 | 1974-06-25 | Bell Telephone Labor Inc | Sound enhancing system for musical instruments |
| US4215431A (en) * | 1978-10-12 | 1980-07-29 | John Nady | Wireless transmission system |
| US4531208A (en) * | 1982-02-24 | 1985-07-23 | Rca Corporation | Apparatus and method for reducing telephone channel power loading |
| US4539707A (en) * | 1982-06-01 | 1985-09-03 | Aerotron, Inc. | Compressed single side band communications system and method |
| US5278990A (en) * | 1989-10-10 | 1994-01-11 | Motorola, Inc. | Two way radio communication system |
| US7742927B2 (en) * | 2000-04-18 | 2010-06-22 | France Telecom | Spectral enhancing method and device |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2179182A (en) * | 1936-11-27 | 1939-11-07 | Rca Corp | Frequency modulation circuits |
| US2407259A (en) * | 1941-07-09 | 1946-09-10 | Bell Telephone Labor Inc | Transmission control in signaling systems |
| US2362000A (en) * | 1941-12-20 | 1944-11-07 | Rca Corp | Reception of frequency modulated waves |
| US3478169A (en) * | 1964-02-24 | 1969-11-11 | Matsushita Electric Industrial Co Ltd | Secret sca communication systems and apparatus |
| US3504115A (en) * | 1965-03-25 | 1970-03-31 | Japan Broadcasting Corp | Fm television signal transmission system |
| US3457370A (en) * | 1965-12-30 | 1969-07-22 | C P Boner & Associates | Impedance correcting networks |
| DE1541519B1 (de) * | 1966-03-04 | 1970-05-21 | Nippon Electric Co | Winkelmodulations-Nachrichtenuebertragungssystem |
-
1969
- 1969-10-07 US US864492A patent/US3667047A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-10-10 FR FR6934800A patent/FR2020422A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-10-10 DE DE19691951300 patent/DE1951300A1/de active Pending
- 1969-10-13 GB GB50110/69A patent/GB1291444A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2020422A1 (de) | 1970-07-10 |
| US3667047A (en) | 1972-05-30 |
| GB1291444A (en) | 1972-10-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3528046A1 (de) | Rundsteuerempfaenger | |
| DE2706373B2 (de) | Mischstufe | |
| DE1951300A1 (de) | Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation | |
| EP1405370B1 (de) | Antennenanschlussanordnung, antennensignalsplitter und verfahren zur empfangsfrequenzsteuerung | |
| DE613221C (de) | Traegerwellensignalanlage | |
| DE2517977C2 (de) | Konferenzschaltung in einer Zeitmultiplexvermittlungsanlage | |
| DE69928607T2 (de) | Sende/Empfangs-Station mit Impedanzangepaßten Empfangsmitteln für Transponder-Antwortsignal | |
| EP0284734B1 (de) | Schaltungsanordnung zum Erkennen von Doppelton-Mehrfrequenzsignalen in Fernsprechanlagen | |
| DE1084757B (de) | Schaltungsanordnung zur Umwandlung von Impulsen | |
| DE892772C (de) | Verfahren zur Nachrichtenuebermittlung durch Impulse | |
| DE2026943C3 (de) | Schaltungsanordnung für ein Drahtfunksystem zur Verbindung mehrerer Signalquellen mit einer Vielzahl von Teilnehmern | |
| DE1951224A1 (de) | Fernmeldesystem mit Frequenzmodulation | |
| DE565905C (de) | Elektrisches Netzwerk, insbesondere zum Ausgleich der linearen Verzerrungen bei Fernsprechleitungen | |
| EP1118163B1 (de) | Empfangsfrequenzbandfilterung | |
| DE3022023C2 (de) | ||
| DE1135967B (de) | Anordnung zur Symmetrierung von unsymmetrischen Hoerfrequenzsignalen | |
| EP0044909B1 (de) | Mehrfach-Abzweigeinrichtung für Hochfrequenzsignale | |
| DE393469C (de) | Siebkette zur UEbertragung von Schwingungen eines bestimmten Frequenzbereiches | |
| CH632624A5 (en) | Telephone subscriber filter with charge pulse blocking filter for connection to a coil-loaded line | |
| DE3611226C2 (de) | ||
| DE857405C (de) | Nachrichtenuebertragungssystem | |
| AT154254B (de) | Trägerstrom-Übertragungssystem. | |
| DE1809293A1 (de) | Frequenzdiskriminator | |
| DE868933C (de) | Modulationseinrichtung mit nach- bzw. vorgeschaltetem Filter zur Unterdrueckung eines Seitenbandes | |
| DE290109C (de) |