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DE579997C - Vorrichtung zur selbsttaetigen Aufnahme von Telefongespraechen - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Aufnahme von Telefongespraechen

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Publication number
DE579997C
DE579997C DED63561D DED0063561D DE579997C DE 579997 C DE579997 C DE 579997C DE D63561 D DED63561 D DE D63561D DE D0063561 D DED0063561 D DE D0063561D DE 579997 C DE579997 C DE 579997C
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DE
Germany
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roller
sound box
recording
message
reporting
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Expired
Application number
DED63561D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
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Individual
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Priority to DED63561D priority Critical patent/DE579997C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE579997C publication Critical patent/DE579997C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Aufnahme von Telefongesprächen Es sind bereits Vorrichtungen zur selbsttätigen. Aufnahme von Telefongesprächen mit einer beim Anruf eine vorher aufgenommene Meldung abgebenden Meldewalze und mehreren nach der Meldung das Gespräch aufnehmenden Aufnahmewalzen bekannt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen kann der Inhaber des Apparates die von dem Apparat bei Anruf selbsttätig abzugebende Meldung nur am Apparat selbst ändern: ebenso kann er auch die durch den Apparat selbsttätig aufgenommenen Gespräche nur am Apparat selbst abhören.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung dieser bekannten Apparate mit dem Ziel, den Apparat so einzurichten, daß der Inhaber die Meldung seines Apparates von jedem beliebigen fremden Apparat aus ändern und ergänzen kann, ünd daß er ebenso auch die von dem Apparat aufgenommenen Gespräche von jedem beliebigen Fernsprechapparat aus abhören kann. Dabei ist die Einrichtung so getroffen, daß diese Betätigungen nur von dem Inhaber des Apparates, also nicht etwa von jedem Dritten vorgenommen werden können.
  • Erfindungsgemäß sind an dem Apparat zwei besondere Schaltvorrichtungen vorgesehen, die mit akustischen Erregermembranen versehen sind. Von diesen verhindert die erste bei Abgabe eines bestimmten Tones, auf den sie abgestimmt ist, durch den seinen eigenen Apparat anrufenden Apparatinhaber die selbsttätige Utnschaltung von Meldung auf Aufnahme und läßt dadurch die 11leldeschalldose zur Aufnahme einer neuen Meldung weiter an der Meldewalze entlang laufen: die zweite bringt bei Abgabe des Tones, auf den sie abgestimmt ist, die Aufnahmevorrichtung in die Ausgangsstellung, worauf die Aufnahmeschalldose die aufgenommenen Gespräche abtastet und wiedergibt.
  • Zu dieser Einrichtung gehört also ein Tongeber, beispielsweise eine Pfeife oder eine Stimmgabel mit zwei Tönen, die der Apparatinhaber bei sich trägt. Auf die Töne dieses Tongebers sind die beiden Erregermembranen für die Schaltrelais abgestimmt. Da eine sehr feine Abstimmung ohne weiteres möglich ist, ist die Gefahr mißbräuchlicher Benutzung durch andere Tongeber ausgeschlossen.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht. .
  • Fig. z zeigt die Vorrichtung in Vorderansicht, Fig.2 in Seitenansicht. Fig.3 ist eine Oberansicht mit einem Schaltplan der Gesamtanlage.
  • Der mechanische Teil der Vorrichtung besteht aus der Melde- und Mitteilungswalze 3o und den Aufnahmewalzen 29 sowie deren Antrieb und Lagerung. Auf der Meldewalze 3o- ist eine konstante Meldung eingraviert (z. B. »Hier Teilnehmer X.("), über diese verhältnismäßig kurze Mitteilung hinaus kann der Inhaber die Meldewalze direkt oder auch von jedem beliebigen Fernsprecher aus nach Belieben besprechen. Vor der Meldewalze ist die mit Schreib- bzw. Abnahmestift versehene Schalldose 2.1 verschiebbar angeordnet, die sowohl zur Besprechung der Meldewalze durch den Inhaber als auch zur Abnahine der Meldung beim fremden Anruf dient. Auf der Laufschiene dieser Schalldose 24 ist eine selbsttätige Arretierungsvorrichtung 26 ausschaltbar und verschiebbar angeordnet, welche beim Anschlag der Schalldose 2.4 diese ausschaltet und in die Ausgangslage zurückkehren läßt. Die Aufnahmewalzen 20 sind in einem Rollenkorb 28 drehbar gelagert; vor der in Stellung befindlichen Aufnahmewalze ist die Schalldose 31' mit Schreib-und Aufnahmestift verschiebl)ar angebracht. Zur Drehung des Rollenkorbes dienen Zahn-Stangen; die Zahnstange 1911, die in ein entsprechendes Zahnrad eingreift, wird durch ein Solenoid i9 betätigt und bewirkt das \ 7 orw iirtsclrehen des Rollenkorbes zur Aufnahme von ankommenden Telefongesprächen; die Zahnstange 2o11 wird durch ein Solenoid 20 betätigt und dient zur Rückwärtsdrehung des Rollenkorbes bei der Wiedergabe der -gesprochenen U"alzen. Der Antriebsmotor 2; ist auf Scharnieren Zia schwingbar gelagert und wird mit Gummireibrad je nach der Schaltung durch die Solenoide 22 und 23 entweder an die lieldewalze 30 oder an die in Stellung befindliche Aufnahmewalze 29 ;1:ngedrückt. Durch diese Solenoidschaltung, die ohne jede mechanische Schaltung arbeitet, wird sofortiges Beschreiben der Walze ermöglicht und Beschädigungen der empfindlichen Schreib- und Abhörstifte vermieden. Der Anlauf der Walzen ist durch das Gummireibrad gedämpft, wodurch schädliche Stöße vermieden werden: Übrigens könnte an Stelle der Aufnahmewalzen mit gleicher @@"irl;uub auch ein endloses Band treten.
  • Außer diesen Walzen ist in dem Ausführungsbeispiel noch eine Walze 32 dargestellt, die auf eine einseitig gelagerte Welle auf-eschoben ist und zur Aufbewahrung von Gesprächen dient. Soll beim Abhören aufgenommener Gespräche ein Gespräch zur Aufbewahrung auf diese Walze aufgebracht werden, so wird die Walze durch die Riemen ;3 @edreht und die Schalldose -,4 durch den Schalter 36 eingeschaltet. \ach der Aufnahme kann der besprochene Teil durch den Abschneider 35 abgeschnitten werden, uni die Aufbewahrung des Gespräches zu erleichtern. Für den "!eichen Zweck lic.@llIite auch e111 l-,ollenwerk für ein schmales f01io"ra :!sches Band vorgesehen sein, auf «-elches die aufgen-:)tnnicnen Gespräche zur Atifliewalirul.g übertragen werden konnten. Dieses Band könnte aus einem 2 min breiten, finit einer bestimmten Masse bestrichenen Papierstreifen bestehen, den man nach Gier Aufnahme al)relß'_il kann. Das gleiche Rollenwerk könnte umgelehrt auch zur Wiedergabe der auf dem Streifen aufgenommenen Gespräche dienen. «'eitere -Iögliclil:eiten sind Aufnahme und Wiedergabe aufgenommener Gespräche auf einem endlosen Band. Planschreiben, abreißharen Bandkarten usw.
  • Die Arbeitsweise dieses mechanischen Teils der Vorrichtung ist folgende: Wenn das Solenoid i9 Strom erhält, wird die Zahnstange 1911 nach oben gezogen, wobei sie den Rollenkorb 28 so weit dreht, bis eine neue Walze 29 in clie Aufnahmestellung gelangt. Erhält das SOlenoid 20 Strom (beim Fernabhören der aufgenommenen Gespräche). so wird die Zahnstange 2o11 nach oben gezoge=n, wodurch der Rollenkorb so zurückgedreht wird, daß die besprochenen Walzen in ,lie zur Wiedergabe erforderliche Stellung gebracht werden. Erhält das Solenoid _12 Strom, so wird der Motor 117 nach rechts geschwenkt und legt sich mit seinem Gunrnireibrad gegen die -Meldewalze 30. Erhält dagegen das Solenoid -23 Strom, so schcvin.t der Motor nach links und treibt die in Aufnahmestellung befindliche Walze 29 an.
  • Die Schalldose 2.1, die in bekannter Weise vor der Meldewalze beweglich angeordnet ist, betätigt bei normalem Anruf am Schluß der 'Meldung den Schalter 21, welcher be-,virlct, daß der -Motor nun die Aufnahmewalee dreht. Darauf läuft die Schalldose 24. selb_ttätig'in ihre Ausgangsstellung zurück. Auch die Schalldose 31 läuft vom Ende der Walze selbsttätig in dieAusgangslage zurück. Gleichzeitig wird am Ende des Weges dieser Schalldose das Solenoid i9 bzw. 2o stromlos, worauf die Zahnstange Herabfällt, in ihrer untersten Lage den Kontakt wiederherstellt, dadurch das Solenoid wieder einschaltet ,und darauf wieder nach oben bewegt wird. Auf diese Weise wird eine neue Walze in Stellung gebracht.
  • Die Betätigung der geschilderten Linrichtung erfolgt indirekt durch Ortsstrom (Wechselstrom-), der durch eine Steckdose 5 eingeführt und in einem Gleichrichter 6 in Gleichstrom umgewandelt und von 22o Volt auf niedrigere Spannung gebracht wird. -Mit dieser Spannung wird dann die 'Iillivoltbatterie ; gespeist, von der aus der Strom dann direkt in die Apparatur gelangt. Der Stromkreis wird durch die vom Anrufstrom des Amtes betätigten elektremagiieti.#-citeii Schalter io und i i geschlossen. Inn Drei: des Schalters io liegt eine Drosselspule S und ein Kondensator uni die Detiitiguilg durch Sprechströme zu verhindern. Zwischen Amtsleitung i und Fernsprecher 3 liegt außer dem direkten Umschalter .2 rin @'erzögerungsrelais 4, welches die Unischaltung der Anitsleitu. n.- i .auf die Apparatur erst nach Ablauf einer gewissen Zeit vornimmt, um die Einschaltung des Apparates bei Anwesenheit des Teilnehmers, wo sie ja überflüssig ist, zu verhindern.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folrende: Durch den in die Amtsleitun- i einbauten Schalter 2 werden die ankommenden Rufströme entweder direkt in den Apparat oder aber in ein Verzögerungsrelais 4. geleitet, welches erst nach einer gewissen Zeit selbsttätig auf den Apparat umschaltet. Nach erfolgter @anschaltung auf den Apparat wird durch die ankommenden Rufströme der. elektroniagnetische Schalter io betätigt, der seinerseits den Schalter ri einlegt, wodurch der Stromkreis über die Steckdose 5 des Ortsstromes, den Gleichrichter 6 und die zwischengeschaltete Millivoltbatterie 7 geschlossen wird. Diese Batterie dient zur Sicherung des Apparates bei Ausbleiben des Ortsstromes. Nachdem der Rufstrom seitens des Amtes die .elektromagnetischen Schalter io und i: i eingelegt hat, die Einschaltung des Netzarbeitsstromes also getätigt ist, verriegelt der Kondensatorg den nach dem Rufstrom ankommenden Postgleichstrom (Sprechstrom), während die Drosselspule b und der Verstärker 14. den Sprechstrom schließen. Die über die Leitung 13 ankommenden Postsprechströme werden über einem Transformator dem Verstärker 1.4 zugeführt, so daß die erforderliche Trennung vom Poststromnetz (laut postalischer Bestimmungen) gewährleistet ist.
  • .Nach den: Schliefen dieses Stromkreises erhält der Hebelschalter i; Strom und erregt das Solenoid ig, welches die Zahnstange iga hochzieht und dadurch eine frische Aufnahmewalze in Stellung bringt. Gleichzeitig erhält der Motor :2; sowie das Solenoid 22 Strom, wodurch der Motor mit der Melde--walze 3o gekuppelt wird, die nunmehr über die Schalldose 24, die Leitung 13 und den Verstärker 14 die Meldung an den Anrufenden gibt. Am Ende der 'Meldung berührt die Schalldose 2.1 den Arretierungskontakt 26, liebt sich ab und läuft in ihre Ausgangsstellung zurück, betätigt jedoch vorher noch Jen Schalter =1, wodurch das Solenoid 22 aus-und das Solenoid 23 eingeschaltet wird; dadurch wird der Motor mit der Aufnahmewalze 29 gekuppelt. Diese Umschaltung von Meldung auf Aufnahme vollzieht sich sehr schnell. @Välirend des jetzt folgenden Gespräches wird die Membran 15 in Schwingung versetzt und schließt den Stromkreis des zugehörigen Magneten, der seinen Anker anzieht und ein Verzögerungswerk in Tätigk-it setzt.
  • Ist (las Gespräch zu Ende, so hört die Erregung (leg A'leinbran 15 auf, worauf der Stromkreis zu dem Magnet 16 unterbrochen wird; nach Ablauf der Verzögerung schnellt der Anker 16a in die Höhe, liebt den durch die Feder 16#7 belasteten Kontakthebel 16b der Leitung 12 für kurze Dauer ab und setzt durch diese kurze Unterbrechung die Anlage still. Beien Abfallen des Ankers legt sich der Hebelkontakt 16b wieder ein und stellt so die Verbindung für neuankommende Gespräche wieder her.
  • Die das Gespräch aufnehmende Schalldose 31 bleibt an der Stelle stehen, wo das aufgenommene Gespräch beendet war bzw. wo sich die Verzögerung in der Stromunterbrechung ausgewirkt hat. Ist auf diese Weise eine Walze besprochen und dauert das Gespräch noch fort, so betätigt die Schalldose 31 am Ende der Walze einen Kontakt, der das Solenoid 2o ausschaltet, worauf die Zahnstange 20a abfällt und unten den Kontakt wiederherstellt, worauf das Solenoid die Zahnstange wieder hochzieht, die hierbei den Rollenkorb dreht und eine neue Walze in Aufnahmestellung bringt. Gleichzeitig nachdem hebt sich die Schalldose 31 und läuft in ihre Anfangsstellung zurück; das Gespräch kann dann mit kaum merklicher Unterbrechung fortgesetzt werden.
  • Ist der Besitzer des Apparates wieder anwesend, so kann er die aufgenommenen Gespräche mittels eines Lautsprechers oder direkt durch seinen Telefonapparat abhören. Gespräche von besonderer Wichtigkeit können dabei auf die Walze 32 übertragen und zur Aufbewahrung durch die Vorrichtung 35 losgetrennt werden. Das Abhören der Gespräche kann ebenfalls von dieser Vorrichtung aus über den Verstärker 1.4 erfolgen.
  • Ein Uhrlaufrad mit Gesprächszähler, welches zweckmäßig an dem Motorbolzen zwischen den Solenoiden 22 und 23 befestigt wird, registriert jeweils den Zeitpunkt, die Dauer und die Anzahl der aufgenommenen Gespräche.
  • Um die Besprechung der Meldewalze von außen zu ermöglichen, ist eine Membran 2; eingebaut, welche auf einen bestimmten Ton abgestimmt ist. Hat der Besitzer die Meldung seines Apparates gehört, so gibt er diesen Ton mit einer Pfeife o. dgl. ab, worauf- die Membran 25 in Schwingungen gerät und den Stromkreis für den Magneten in dem Arretierungskontakt 26 schließt; darauf hebt der Magnet den Arretierungsliebel von der Welle ab. Dann gleitet die Schalldose 24., die Mitteilung des Besitzers auf die Walze übertragend und den Arretierungskontakt mit dem abgehobenen Arretierungshebel vor sich herschiebend, auf der Leitspindel vorwärts. Hat der Besitzer seine Mitteilung beendet, so wird die ganze Vorrichtung wieder stromlos, wodurch sich auch der Arretierungshebel wieder einlegt, ,nährend die Schalldose 24 wieder in ihre Anfangsstellung zurückgleitet. Bei ankommenden Gesprächen in Abwesenheit des Teilnehmers durchläuft nun die Schalldose 2.a. die ganze 'Mitteilungsstrecke bis zu dein Arretierungskontakt 26 und gibt dem Anrufenden so die ganze Meldung und Mitteilung wieder.
  • Will der Besitzer die in seiner Abwesenheit aufgenommenen Gespräche von außerhalb abhören, so gibt er, nachdem die Meldung seines Apparates erfolgt ist, ebenfalls wieder mittels einer 1lembranpfeife o. dgl. einen bestimmten Ton oder Laut ab, der in diesem Falle über die Leitung 13 und den Verstärker 14 von der Membran 17 aufgenommen wird. Diese schließt den Stromkreis des zugehörigen Magneten. der seinerseits den Hebelschalter 18 umlegt, wodurch das Solenoid i9 Strom erhält. Durch Hochziehen der Zahnstange wird nunmehr der Rollenkorb zum Abhören gedreht und bringt die besprochenen Walzen in die Abhörstellung, wobei die Schalldose 31 die aufgenommenen Gespräche abtastet und dem anrufenden Besitzer über die Leitung 13 weitergibt. Die selbsttätige Abschaltung der Vorrichtung nach beendigter Gesprächswiedergabe erfolgt in gleicher Weise wie bei der Aufnahme bei fremdem Anruf.

Claims (2)

  1. PATPNTANSPRÜCME: i. Vorrichtung zur selbsttätigen Aufnahme von Telefongesprächen mit einer beim Anruf eine vorher aufgenommene Meldung abgebenden 'Meldewalze und mehreren nach der Meldung das Gespräch aufnehmenden Aufnahmewalzen, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei Schaltvorrichtungen mit Erregermem- , branen (25 und r7), von denen die erste (25) bei Abgabe eines bestimmten Tones. auf den sie abgestimmt ist, durch den seinen eigenen Apparat anrufenden Apparatinhaber die selbsttätige Umschaltung- -von Meldung auf Aufnahme verhindert und die Meldeschalldose (24) zur Aufnahme einer neuen Meldung weiter an der lIeldewalze (30) vorbeilaufen läßt, während die zweite (17) bei Abgabe des Tones, auf den sie abgestimmt ist, die Aufnahmevorrichtung in die Ausgangsstellung bringt, worauf die Aufnahmeschalldose (3i) die aufgenommenen Gespräche abtastet und wiedergibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die Meldevorrichtung (24, 30) einwirkende Membranrelais (25) bei seiner Erregung einen an der yleldewalze (3o) angeordneten Arretierungskontakt (26) abhebt, der in nicht abgehobener Stellung beim Anschlag der Meldeschalldose (24) auf die Aufnahmeschalldose (3 i) umschaltet, in abgehobener Stellung aber die Meldeschalldose (24) weiter an der Meldewalze (30) vorbeilaufen läßt. 3.-Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arretierungskontakt (26) durch den Stromkreis der Membran (25) so lange von der Meldewalze (3o) abgehoben bleibt, als diese besprochen wird, beim Aufhören der Besprecheng und damit Stromloswerden der Einrichtung aber selbsttätig an die Meldewalze (30) zurückfällt, wobei gleichzeitig die IIeldeschalldose (24) in ihre Ausgangsstellung zurückgleitet.
DED63561D 1932-05-21 1932-05-22 Vorrichtung zur selbsttaetigen Aufnahme von Telefongespraechen Expired DE579997C (de)

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DED63561D DE579997C (de) 1932-05-21 1932-05-22 Vorrichtung zur selbsttaetigen Aufnahme von Telefongespraechen

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856621C (de) * 1939-02-12 1952-11-24 Schallband Syndikat A G Vorrichtung zur selbsttaetigen Aufnahme von Telefongespraechen
DE1002030B (de) * 1952-08-28 1957-02-07 Unilever Ltd Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Diktates mittels einer an ein Fernsprechsystem angeschlossenen Diktiermaschine
DE1075676B (de) * 1960-02-18 Siemens &. Halske Aktiengesell schaft, Berlin und München Verfahren und Einrichtung zur vorübergehenden Speicherung von Fern^prech nachrichten in einem Fernsprechvermitt lungssystem
DE1202386B (de) * 1957-10-23 1965-10-07 Robosonic Nat Ind Corp Fernsteuereinrichtung zum Ein- und Ausschalten eines bei einem Fernsprech-teilnehmerbefindlichen Geraetes ueber einen beim Fernsprechteilnehmer befindlichen Fernsprechapparat

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