DE1002030B - Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Diktates mittels einer an ein Fernsprechsystem angeschlossenen Diktiermaschine - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Diktates mittels einer an ein Fernsprechsystem angeschlossenen DiktiermaschineInfo
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- DE1002030B DE1002030B DEU2351A DEU0002351A DE1002030B DE 1002030 B DE1002030 B DE 1002030B DE U2351 A DEU2351 A DE U2351A DE U0002351 A DEU0002351 A DE U0002351A DE 1002030 B DE1002030 B DE 1002030B
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und
eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Diktates über ein Fernsprechsystem.
Es ist bereits· bekannt, eine Diktiermaschine an ein
Fernsprechgerät (im nachstehenden als Hauptfernsprechsteile bezeichnet) so anzuschließen, daß, wenn
die Diktiermaschine durch das System mit einem zweiten Fernsprechgerät (im nachstehenden als Diktierfernsprechstelle
bezeichnet) verbunden wird, ein Diktat in den Diktierfernsprecher gegeben und mittels
der Diktiermaschine in Abwesenheit des Fernsprechteilnehmers an der Hauptfernsprechstelle aufgezeichnet
werden kann. Es sind noch weiter durchgebildete Anordnungen bekannt, bei welchen, sobald
der Anruf angenommen worden ist, dem Anrufenden eine allgemeine Nachricht selbsttätig zugesprochen
wird, worauf die Diktiermaschine gleichfalls selbsttätig in den Betriebszustand »Aufnahme« geschaltet
wiird und dem Anrufenden das Diktieren einer aufzuzeichnenden Nachricht ermöglicht. Bei manchen dieser
Anordnungen ist dem Anrufenden eine Möglichkeit gegeben, die Diktiermaschine durch Einführen eines
besonderen Schaltsignals in den Betriebszustand »Wiedergabe« zu versetzen, worauf ihm eine für ihn
bestimmte Nachricht durchgegeben wird. Bei einer anderen Anordnung hat der Besitzer der Diktiermaschine
die Möglichkeit, in seiner Abwesenheit aufgezeichnete Nachrichten abzuhören. Bei diesen verschiedenen
Anordnungen besteht die erwähnte Möglichkeit der Umschaltung auf Abhören jedoch nicht
während der ganzen Dauer einer Sprechverbindung, sondern nur für eine festgelegte Zeitspanne in einem
vorbestimmten Zeitpunkt. Der Zeitpunkt, in welchem die Diktiermaschine in einen vorbestimmten Betriebszustand
geschaltet werden kann, wird gewöhnlich mittels einer Nockenscheibe oder einer ähnlichen, mit
dem Tonträger gekuppelten oder bei Annahme des Ferngesprächs in Bewegung gesetzten Einrichtung
bestimmt, wobei eine Folge von Arbeitsvorgängen festgelegt wird. Der Betriebszustand der Diktiermaschine
ist daher nicht vollkommen abhängig von dem Schaltsignal und niicht willkürlich jederzeit während
der Sprechverbindung veränderbar. Der Ausdruck »jederzeit während der Sprechverbindung«
od. dgl. wird nachstehend angewendet, wenn gesagt werden soll, daß der Zustand, in welchen die Diktiermaschine·
geschaltet werden soll, nicht auf eine bestimmte Folge von, Arbeitsvorgängen beschränkt ist.
Damit jedoch ein Diktierender eine Diktiermaschine für allgemeine Büroarbeiten benutzen kann, d. h. damit
er ein Diktat aufzeichnen und zumindest stellenweise wiederholen lassen kann, ist es erforderlich,
daß er die Diktiermaschine in eine Mehrzahl benötigter Betriebszustände, nämlich insbesondere auf die
Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Diktates mittels
einer an ein Fernsprechsystem
angeschlossenen Diktiermaschine
angeschlossenen Diktiermaschine
Anmelder:
Unilever Limited, Port Sunlight,
Chester (Großbritannien)
Chester (Großbritannien)
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 27,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1, Ballindamm 26r
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 28. August 1952
Großbritannien vom 28. August 1952
David Gerald Logan, Southend-on-Sea,
Essex (Großbritannien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Zustände »Start«, »Stopp«, »Aufzeichnen«, »Abhören« (oder Wiedergeben bzw. Wiederholen) und
»Rücklauf« zu schalten vermag.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen,
die einem Teilnehmer an der Diktierfernsprechstelle ermöglicht, nachdem sein Anruf angenommen worden
ist, die Diktiermaschine!, mit der er durch das Fernsprechsystem zur Sprachübertragung verbunden ist,
auf alle für normales Arbeiten erforderlichen Zustände zu schalten. Der Teilnehmer ist dadurch während
der Sprechverbindung in der Lage, ein Diktat aufzeichnen zu lassen, den Tonträger zurücklaufen
zu lassen und das Diktat mindestens zum Teil nochmals abzuhören, ferner eine Textstelle zu korrigieren,
sofern die Maschine entsprechend ausgebildet ist, und die Maschine anzuhalten.
Gemäß der Erfindung wird ein Verfahren, zum Aufzeichnen und wahlweise vollständigen oder stellenweisen
Wiedergeben eines Diktates mittels einer Diktiermaschine während ein und derselben Sprechverbindung
über ein Fernsprechsystem geschaffen; die Besonderheit dieses Verfahrens besteht darin, daß an
der Diktierfernsprechstelle eine Anzahl von Wechselstromschaltsignalen unterschiedlicher Frequenz wahlweise
in das Fernsprechsystem einführbar ist, durch welche die Diktiermaschine über das Fernsprech-
system jederzeit während der Sprechverbindung in Abhängigkeit von den übertragenen Schaltsignalen
auf die erforderlichen Betriebszustände umschaltbar ist.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung zum Aufzeichnen und wahlweise vollständigen
oder stellenweisen. Wiedergeben eines Diktats mittels einer Diktiermaschine während ein und derselben
Sprechverbindung-über ein Fernsprechsystem, an welches diie Diktiermaschine zur Sprachübertragung
angeschlossen ist; erfindungsgemäß ist am Diktierfernsprecher ein Fernsteuergerät zur wahlweisen
Erzeugung einer Anzahl von Wechselstromschaltsignalen, unterschiedlicher Frequenz vorgesehen, die
nach Aufbau der Sprechverbindung über das Fernsprechsystem übertragen werden und zur Auslösung
einer mit einer Diktiermaschine verbundenen Hauptsteuervorrichtung dienen, die ihrerseits jederzeit während
der Sprechverbindung die Diktiermaschine auf die erforderlichen Betriebszustände zu schalten vermag.
Jedes Schaltsignal kann z. B. ein bezüglich Amplitude
oder Frequenz modulierter Träger sein. Im zuletzt genannten Falle spricht das Hauptsteuergerät
auf die Frequenz der Modulation des Trägers an. Vorzugsweise ist jedoch jedes Schaltsdgnal ein unmoduliertes
Wechselstromsignal.
Die Schaltsignale können in das Fernsprechsystem zwischen Erde und einer Ader der Fernsprechlaitung
eingespeist und von dem Fernsprechsystem zwischen Erde und dieser Ader der Fernsprechleitung übertragen
werden. Vorzugsweise werden die Schaltsignale in das Fernsprechsystem zwischen Erde und dem
gemeinsamen Punkt von zwei im wesentlichen, identischen,
in Reihenschaltung an der Fernsprechleitung liegenden Impedanzen eingespeist und von dem Fernsprechsystem
zwischen Erde und dem gemeinsamen Punkt von zwei derartigen, im wesentlichen identischen
Impedanzen abgenommen.
Das Fernsprechsystem kann ein öffentliches oder ein internes privates Fernsprechsystem sein.
Die Schaltmittel bestehen vorzugsweise aus elektromagnetischen Relais, elektromagnetischen Betätigungsvorrichtungen
oder motorbetätigten Nocken ■oder aus einer Kombination solcher Vorrichtungen,
wobei die Wahl der Art der Schaltmittel von den Steuervorrichtungen abhängig ist, mit denen die Diktiermaschine
versehen- ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung an einer bevorzugten Aus führungs form beispielsweise
erläutert.
Fig. 1 ist ein Blockschaltbild der Vorrichtung;
Fig. 2 ist ein Schaltbild der einzelnen Stromkreise -der Vorrichtung.
Gemäß Fig. 1 ist ein Diktierfernsprecher 1 mittels einer Fernsprechleitung mit einer Fernsprechzentrale
oder einem Fernsprechamt 2 verbunden. Mit der Fernsprechleitung am Diktierfernsprecher 1 ist ferner ein
Fernsteuergerät 3 in Form eines Oszillators verbunden. Dieser Oszillator erzeugt bei Betätigung von vier
Druckknopf schal tern vier Schaltsignale von unterschiedlicher
und im wesentlichen konstanter Hörfrequenz. Die Fernsprechzentrale 2 ist mittels einer
Fernsprechleitung mit einem Hauptfemsprecher 4 verbunden.
Die Fernsprechleitung am Hauptfernsprecher 4 steht außerdem über eine Annahmeein-Tieit
5, die mit einem Schalter 6 versehen ist, mit einer an der Hauptfernsprechstelle angeordneten Hauptsteuervorrichtung
7 in Verbindung, die eine Diktiermaschine 8 steuert.
Die Hauptsteuervorrichtung 7 umfaßt eine Kathodenverstärkerschaltung
9, welche vier Filteranordnungen 10, 11, 12 und 13 parallel speist. Jede Fiilteranordnung
enthält ein Bandfilter, das auf je eine der Frequenzen des Oszillators im Fernsteuergerät 3 abgestimmt- ist, und einen Gleichrichter. An jede Filteranordnung
ist ein Elektronenröhrenrelais 14, 15, 16 bzw. 17 angeschlossen. Die ersten drei Elektronenröhrenrelais
14, 15, 16 lösen die üblichen Steuervorrichtungen der Diktiermaschine, nämlich die für
»Aufzeichnung«, »Stopp« und »Hören« bzw. »Rücklauf« aus. Die Rücklaufsteuervorrichtung wird durch
einen Rücklaufimpulsgeber 18 betätigt. Das Elektronenröhrenrelais 17 steuert einen »Ruf«-Summer 19
für die Bedienungsperson am Hauptfernsprecher 4. Die Eingangsseite der Kathodenverstärkerschaltung 9
ist zur Übertragung der Schaltsignale mit der Fernsprechleitung durch den Schalter 6 verbunden.
Die Eingangs- und Ausgangsklemmen der Diktiermaschine,
die dem »Aufzeichnen« bzw. »Hören« entsprechen, sind für die Sprechübertragung durch die
Umschaltkontakte eines Relais E über den Schalter 6 mit der Fernsprechleitung verbunden.
Die Hauptsteuervorrichtung 7 weist ferner einen Oszillator 20 auf (im nachstehenden als Stoppsignalgenerator
bezeichnet), der hörbare Zeichen erzeugen kann, die »Stopp« bzw. »Ende des Aufzeichnungsträgers«
bedeuten. Der Stoppsignalgenerator 20 ist ebenfalls über den Schalter 6 mit der Fernsprechleitang
verbunden.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird anschließend in vereinfachter Form mit
Bezug auf Fig. 1 beschrieben.
Der diktierende Teilnehmer wählt die Nummer der Hauptfernsprechstelle. Wenn der Hauptfernsprecher 4
läutet, nimmt die Bedienungsperson den Hörer ab und schließt, nachdem ihr mitgeteilt worden ist, daß die
Diktiermaschine gewünscht wird, den Schalter 6. Der Diktierende kann jetzt ohne weitere Hilfe seitens der
Bedienungsperson die Diktiermaschine 8 in den gewünschten Zustand schalten.
Der Diktierende drückt jetzt den Schalterknopf »Aufzeichnung« am Fernsteuergerät 3. Der Oszillator
des Gerätes gibt darauf ein Signal von einer Frequenz, welche im Durchlaßbereich der Filteranordnung
10 liegt, in die Fernsprechleitung des Diktierfernsprechers 1 ab. Dieses Schaltsignal wird durch
die Fernsprechleitung über die Zentrale 2 an die Annahmeeinheit 5 und über den Schalter 6 zu der Kathodenverstärkerschaltung
9 übertragen, welche die vier Filteranordnungen speist.
Da die Frequenz des Schaltsignals im Durchlaßbereich der Filteranordnung 10 liegt, wird das Signal
durch den Detektor dieser Anordnung 10 gleichgerichtet. Der Ausgangsstrom des Detektors betätigt
das Elektronenröhrenrelais 14, das seinerseits die Diktiermaschine 8 in Gang setzt und sie in den Zustand
»Aufzeichnen« schaltet. Das Elektronenröhrenrelais 14 veranlaßt auch, daß die Umschaltkontakte
des Relais E die Fernsprechleitungen mit den Sprechstromeingangsklemmen der Diktiermaschine 8 verbinden.
Der Diktierende diktiert dann seine Mitteilung, die durch die Fernsprechleitung über'die Zentrale
2 zu der Annahmeeinheit 5 und über den Schalter 6 und über die Kontakte des Relais E zu den
Sprechstromeingangsklernmen der Diktiermaschine übertragen wird.
Nach Beendigung der Mitteilung drückt der Diktierende den Schaltknopf »Stopp«. Die durch den
Oszillator des Fernsteuergeräts 3 erzeugte Frequenz
entspricht jetzt der Durchlaßfrequenz der Filteranordnung 11, und es wird in dier oben beschriebenen
Weise das Elektronenröhrenrelais 15 betätigt, welches die Diktiermaschine in den Zustand »Stopp« schaltet
und bewirkt, daß die Umschaltkonitakte des Relais E die Fernsprechleitungen mit den Sprechstromausgangsklemmen
der Diktiermaschine verbinden.
Falls der Diktierende eine Wiederholung eines Teiles der bereits aufgezeichneten Mitteilung wünscht,
Schalter 6. Der Diktierende kann nun der Bedienungsperson irgendwelche Weisungen geben.
Nachstehend wird mit Bezug auf Fig. 2 eine ausführlichere Beschreibung der Vorrichtung gegeben, die
in Fig. 1 schematisch veranschaulicht ist.
Obwohl die Erfindung auf verschiedene Arten von Diktiermaschinen anwendbar ist, wird die bevorzugte
Ausführungsform der Vorrichtung mit Bezug auf eine Diktiermaschine beschrieben, die mit drei elek-
drückt er den Druckknopfschalter »Hören«. Die durch· io tromagnetischen Relais oder' Betätigungsvorrichtun-
den Oszillator im Gerät 3 erzeugte Frequenz entspricht jetzt der Durchlaß frequenz der Filteranordnung
12, und es wird in der oben beschriebenen Weise das Elektronenröhrenrelais 16 betätigt. Das Relais
setzt die Maschine in Gang und schaltet sie in den Zustand »Hören«. Zusätzlich sendet, solange der
Schaltknopf »Hören« gedruckt wird, der Rücklaufimpulsgeber 18, der, wie oben ausgeführt, ebenfalls
durch das Elektronenröhrenrelais 16 gesteuert wird, gen zur Einstellung der Maschine in den .gewünschten
Betriebszustand versehen ist. Diese Relais oder Betätigungsvorrichtungen bestehem aus einer Betätigungsvorrichtung
»Stopp«, einem Relais »Hören-Aufzeichnen« und einer Betätigungsvorrichtung »Rücklauf«. Bin Ende der Wicklung jedes Relais
bzw. jeder Betätigungsvorrichtung in der Diktiermaschine
8 ist mit der einen Klemme einer zweipoligen Gleichstromquelle verbunden, deren andere Klemme
eine Reihe von Impulsen an den Rücklaufmechanis- 20 geerdet ist. Das andere Ende jeder Wicklung ist mit
mus in der Diktiermaschine. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß die zur Wiedergabe der Aufzeichnung
dienende Vorrichtung (Hörkopf) der Maschine über eine Entfernung zurückbewegt wird,
einer Klemme 21, 22 bzw. 23 verbunden. Die Diktiermaschine 8 ist femer mit einer Klemme 24 versehen,
die durch einen nockengesteuerten. Schalter (nicht dargestellt) mit Erde verbunden ist. Der nocken
weiche ungefähr vier Sekunden Aufzeichnungsdauer 25 gesteuerte Schalter wird intermittierend geschlossen,
für jeden empfangenen. Impuls entspricht. Der Diktierende drückt den Schaltknopf »Hören« so lange,
bis der Hörkopf an die gewünschte Stelle der Aufzeichnung zurückgeführt worden ist. Wenn die gewünschte Stelle erreicht ist, gibt der Diktierende den
Knopf »Hören« frei, und die Diktiermaschine wiederholt dann das Diktat.
Der Zweck des Rücklauf- oder Rückschaltimpulsgebers 18 besteht darin, zu ermöglichen, daß sowohl
das Einstellen, der Diktiermaschine in den Zustand »Hören« als auch das Rückschalten über ein und denselben
Kanal, d. h. durch ein einziges Schaltsigna.1 und eine einzige Filteranordnung mit dazugehörigem
Elektronenröhrenrelais erfolgen kann.
Falls der Diktierende einen Teil des Diktates zu löschen oder zu berichtigen wünscht, schaltet er durch
Betätigen des Knopfes »Hören« auf die betreffende Diktatstelle zurück und drückt dann den Schaltknopf
»Aufzeichnen«, wodurch bewirkt wird, daß über die sobald der Aufzeichnungskopf innerhalb eines Bereiches,
der 30 Sekunden Aufzeichnungsdauer entspricht, von dem Ende des Aufzeichnungsträgers entfernt
ist. Die Klemmen 21, 22, 23 und 24 sind mit.
Klemmen 25, 26, 27 bzw. 28 der Hauptsteuervorrichtung 7 verbunden. Die Diktiermaschine ist weiter mit
Sprechstromeingangsklemmen 29 und 30 und Sprechstromausgangsklemmen
31 und 32 versehen. Diese Klemmen sind mit Klemmen 33, 34, 35 und 36 der Steuervorrichtung 7 verbunden.
Die Klemme 21 liegt über einen Kontakt 53 in der Hauptsteuervorrichtung 7 an Erde. Wenn der Kontakt
B 3 geschlossen ist, wird das »Stopp«-Relais in der Diktiermaschine 8 erregt und löst die Kupplung,
wodurch die Diktiermaschine in den. Zustand »Stopp« geschaltet wird, d.h. stillsteht; wenn der Kontakt B 3
offen ist, wird die Klemme 21 von Erde abgeschaltet, und die Kupplung kommt in Eingriff. Die Klemme 22
ist über einen Kontakt JS 3 oder einen Kontakt 52 der
Filteranordnung 10 das Elektronenröhrenrelais 14 be- 45 Steuervorrichtung 7 mit Erde verbunden. Wenn, ent
tätigt wird, welches die Diktiermaschine in den Zustand »Aufzeichnen« schaltet. Der Hörkopf der Diktiermaschine
ist dann als Aufzeichnungskopf geschaltet. Dem Hörkopf geht ein Löschkopf voran, der
erregt wird, wenn die Diktiermaschine in den »Aufzeichnungs«-Zustand
gebracht wird. Die Diktiermaschine beginnt daher jetzt mit der Löschung der zu berichtigenden Diktatstelle. Gleichzeitig mit der
Löschung kann der Diktierende die richtige Fassung diktieren.
Obwohl die Einstellung der Diktiermaschine in den gewünschten Zustand so beschrieben worden ist, daß
die Maschine aus dem »Stopp«-Zustand in Gang gesetzt
wurde, ist es nicht nötig, die Maschine vorher anzuhalten, wenn von einem Zustand in einen anderen
geschaltet wird.
Wenn der Diktierende seine Aufzeichnung beendet hat, drückt er den »Ruf«-Knopf für die Bedienungsperson
am Hauptfernsprecher. Die von dem Oszillator im Fernsteuergerät 3 erzeugte Frequenz entspricht
jetzt der Durchlaßfrequenz der Filteranordnung 13, und in der oben beschriebenen Weise wird das Elektronenröhrenrelais
17 betätigt, welches den Summer einschaltet. Die Bedienungsperson nimmt darauf weder der Kontakt E 3 oder der Kontakt B 2 geschlossen ist, wird das Relais »Hören-Aufzeichnen.«
erregt und schaltet die Maschine in den Zustand »Hören«; wenn beide Kontakte £3 und 52 offen
sind, ist die Klemme 22 von Erde abgeschaltet, das Relais »Hören-Aufzeichnen« wird aberregt und schaltet
die Maschine in den Zustand »Aufzeichnen«. Die Klemme 23 ist über einen Kontakt F2 in der Hauptsteuervorrichtung
7 mit Erde verbunden. Wenn der Kontakt F 2 geschlossen ist, wird die Betätigungsvorrichtung
»Rücklauf« erregt, die über eine Sperrklinke, ein Sperrklinkenrad und eine Schraube den Hörkopf
der Maschine um eine vorbestimmte Entfernung, die ungefähr 4 Sekunden Aufzeichnungsdauer entspricht,
zurückschaltet. Es ist ersichtlich, daß der Hörkopf um die vorbestimmte Entfernung jeweils einmal zurückgeschaltet
wird, wenn die Klemme 23 geerdet wird. Der Diktierfernsprecher 1 ist von üblicher Bauart
und besitzt ein Mikrophon 37, einen. Hörer 38, Spulen.
39, 40 und 41, einen Gabelumschalter 42, einen Kondensator 43 und einen Wecker 44. Der Wählkreis ist
nicht dargestellt. Der Fernsprecher ist mit der Fernr Sprechleitung durch Klemmen 45 und 46 verbunden.
Der Oszillator im Fernsteuergerät 3 arbeitet in
den Hörer des Hauptfernsprechers 4 ab und öffnet den 70 Hartley-Schaltung und weist eine Oszillatorröhre 47
mit einem abgestimmten Kreis. 48 in ihrem Gitterkreis auf. In den abgestimmten Kreis sind vier Kondensatoren
49j 50, 51 und 52 eingeschaltet. Parallel zu
jedem Kondensator liegt ein Schalter 53, 54, 55 bzw.
56, der gewöhnlich geschlossen ist, so daß jeder Kondensator kurzgeschlossen wird. Durch Betätigen eines
Schalters wird der Kurzschluß für den entsprechendein Kondensator aufgehoben, und dieser Kondensator
stellt dann die Kapazität des abgestimmten Kreises 48 den vier Filteranordnungen 10, 11, 12 und 13 parallel
zugeführt.
Die Filteranordnung 10 weist eine Wiensche Brücke mit Röhren 103, 104 und 105 auf, deren Ausgangsstrom
einem Gleichrichter 106 zugeführt wird. Die Wiensche Brücke ist auf 3 kHz abgestimmt. Der
Ausgangsstrom des Gleichrichters betätigt das Elektronenröhrenrelais 14, welches aus einer Röhre
107 mit einem Relais A in ihrem Anodenkreis besteht.
dar. Die Frequenzen des Oszillators, die der Betätigung i° Das Relais hat zwei Kontakte Al bzw. A2, welche
der Schalter 53, 54, 55 und 56, d. h. der Einschaltung beide offen sind, wenn das Relais aberregt ist. Die
der Kondensatoren 49, 50, 51 und 52 entsprechen,, Filteranordnungen 11, 12 und 13 sind ähnlich wie die
sind 3 kHz, 4 kHz, 5 kHz bzw. 7 kHz. Der Aus- Anordnung 10 ausgebildet, mit der Ausnahme, daß
gangsstrom des Oszillators wird einer Verstärker- ihre Wiensche« Brücken auf 4 kHz, 5 kHz bzw. 7 kHz
röhre 57 zugeführt, welche in ihrem Anodenkreis die 1S abgestimmt sind. Jede Filteranordnung mit zugehöri-Primärwicklung
58 eines Ausgangs transform ators 59 gern Relais ist so geschaltet, daß ihr Relais (A, B, C
bzw. D) aberregt wird, wenn ein Signal mit der gleichen Frequenz wie die Bandnlterfrequenz seiner
Wienschen Brücke dem Eingang der Filteranordnung
enthält. Die eine Seite der Sekundärwicklung 60 des Ausgangstransformators ist geerdet, die andere Seite
ist über einen Widerstand 61 und einen. Kondensator
63 bzw. einen Widerstand 62 und einen Kondensator 20 zugeführt wird.
64 mit den Klemmen 65 bzw. 66 verbunden. Die Klemmen 65 und 66 sind mit der Fernsprechleitung
an den Klemmen 46 und 45 verbunden, um die Schaltsignale in das Fernsprechsystem geben zu
können.
Der übliche Hauptfernsprecher 4 hat Klemmen 67 und 68 zum Anschluß an die Fernsprechleitungen und
besitzt ein Mikrophon 69, einen Hörer 70, drei Spulen 71, 72 und 73, einen Kondensator 74, einen Wecker
75 und einen Gabelumschalter 76.
Die Annahmeeinheit 5 hat Eingangsklemmen 77 und 78, die mit den Klemmen 67 und 68 des Hauptfernsprechers
verbunden sind, und Ausgangsklemmen 79 und 80, die mit Klemmen 85 und 84 der Haupt-Der
Stoppsignalgenerator 20 ist ein Hartley-Oszillator mit einer Oszillatorröhre 108 und einem abgestimmten
Kreis 109. Der abgestimmte Kreis enthält einen Kondensator 110, der mit der Erdleitung über
einen Kontakt Bl des Relais B verbunden ist. Der abgestimmte Kreis schwingt mit einer Frequenz von
400 Hz. Der gemeinsame Punkt zwischen dem Kon taktBl und dem Kondensator 110 ist mit der Klemme
28 verbunden, die mit der Klemme 24 der Diktiermaschine in Verbindung steht. Wie oben angegeben,
ist die Klemme 24 über einen nockengesteuerten Schalter (nicht dargestellt) mit der Erde verbunden.
Der Nockenschalter wird intermittierend geschlossen, sobald der Aufzeichnungskopf sich innerhalb eines
steuervorrichtung 7 verbunden sind. Die Eingangs- 35 Abstandes entsprechend einer Aufnahmedauer von.
klemmen 77, 78 sind mit den Ausgangsklemmen. 79, 80 30 Sekunden von dem Ende des Aufzeichnungsträgers
über Kontakte 86 und 87 des Schalters 6 verbunden. befindet. Der Kondensator 110 wird also in den ab-Die
Annahmeeinheit 5 weist ferner eine Lampe 90 auf, gestimmten Kreis eingeschaltet und der Oszillator
die mit der Klemme 82 und über einen Kontakt 89 des zum Schwingen gebracht, wenn entweder der Kontakt
Schalters 6 mit der Klemme 83 verbunden ist, welche 40 B1 oder der nockengesteuerte Schalter geschlossen
Klemmen mit einer Wechselstromquelle von 6,3 Volt ist. Dementsprechend erzeugt der Oszillator ein un-(nicht
dargestellt) verbunden sind. Die Klemme 83 ist unterbrochenes Zeichen, wenn die Maschine stillsteht,
geerdet. Es ist ferner ein Kontakt 88 so geschaltet, und ein unterbrochenes Zeichen, wenn der Aufzeichdaß
er die Klemme 81 der Annahmeeinheit mit der nungskopf fast das Ende des Aufzeichnungsträgers
geerdeten Klemme 83 verbindet. Die Klemme 81 ist 45 erreicht hat. Um durch Streukopplung verursachte
mit einer Klemme 91 der Steuervorrichtung 7 verbun- Schwingungen zu vermeiden, ist ein Widerstand 111
den, und diese Klemme 91 ist über einen Kontakt D 2 zwischen die Klemme 28 und Erde geschaltet. Der
und einen Kathodenwiderstand 92 an die Kathode des Ausgangsstrom des Oszillators wird durch eine
Elektronenröhrenrelais 15 geschaltet. Der Kathoden- Röhre 112 verstärkt, welche in ihrem Anodenkreis die
widerstand 92 entspricht etwa den Kathodenwider- 5<>
Primärwicklung 113 eines Ausgangstransformators ständen in den Kathodenleitungen der Röhren der an^ 114 enthält. Die Sekundärwicklung 115 des Transforderen
Elektronenröhrenrelais.
Die Klemmen. 84 und 85 sind mit der Primärwicklung 94 eines Transformators 95 verbunden. Die
Sekundärwicklung 96 des Transformators 95 ist an die beweglichen Arme von Umschaltkontakten1 £ 1 und E2
des Relais E angeschlossen. Die beiden Paare fester Kontakte-El und E2 sind mit den Klemmen 33, 34
bzw. 35, 36 verbunden. Die Klemmen 33 und 34 sind mit den Sprechstroimeingangsklemmen! 29 und 30 der
Dikti'rmaschine und die Klemmen 35 und 36 mit den Sprechstromausgangsklemmen 31 und 32 verbunden.
Dk Klemmen 84 und 85 sind auch mit einem Netzwerk aus Widerständen 97, 98, 99, 100 und 101 verbunden.
Der gemeinsame Punkt der Widerstände 97 und 98 ist über einen Kondensator mit einem Potentio>meter
verbunden, das in dem Gitterkreis einer Röhre der Kathodenverstärkerschaltung 9 liegt. Der Ausmators
114 ist parallel zum Widerstand 100 geschaltet, von dem das Signal zu dem Diktierfernsprecher geleitet
wird.
Der Summer 19 ist mit einem Ende seiner Wicklung geerdet, während das andere Ende über den Kontakt
Dl des Relais D mit der Klemme 116 verbunden ist, welche mit einer Gleichstromquelle in Verbindung
steht.
Die Relaiskreise und ihre Wirkungen werden nachstehend
in Verbindung mit der Beschreibung der Arbeitsweise der Vorrichtung näher erläutert.
Fig. 2 zeigt die Vorrichtung mit in den Zustand »Stopp« geschalteten Relais.
Wenn der Teilnehmer zu diktieren wünscht, hebt er den Hörer seines Fernsprechers 1 ab und wählt die
Nummer des Hauptfernsprechers. Sobald der Wecker des Hauptfernsprechers 4 läutet, nimmt die Bedienungsperson
den Hörer ab, wodurch der Gabel-
gangsstrom der Kathodenverstärkerschaltung wird 70 umschalter 76 geschlossen wird. Die Bedienungs-
person betätigt, nachdem sie von dem Teilnehmer gehört hat, daß die Diktiermaschline gewünscht wird, den
Schalter 6 und schließt damit dessen Kontakte 86 bis 89. Durch das Schließen der Kontakte 86 und: 87
werden die Klemmen 84 und 85 an die Fernsprechleitung geschaltet. Die Impedanz der Primärwicklung
94 des Transformators 95 entspricht etwa derjenigen des Hauptfernsprechers hinter dem. Gabelumschalter,
so daß der Hörer des Hauptfernsprechers jetzt gewünschtenfalls
wieder aufgelegt werden kann. Durch das Schließen des Kontaktes 88 wird der Kontakt Dl
im Kathodenkreis der Röhre des Elektronenröhrenrelais 15 mit Erde verbunden. Durch das Schließen
dies Kontaktes 89 wiird der Kreis für die Signallampe
90 geschlossen, die aufleuchtet und anzeigt, daß die Diktiermaschine besetzt ist. Der Teilnehmer hört jetzt
ein 400-Hz-»Stopp«-Signal in seinem Hörer, das an^ zeigt, daß die Maschine sich in dem Zustand »Stopp«
befindet.
Der Teilnehmer drückt darauf den mit 53 bezeichnieten Schaltknopf »Aufzeichnung«. Dadurch wird der
Kondensator 49 in den abgestimmten Kreis des Oszillators im Fernsteuergerät 3 eingeschaltet, wodurch ein
3-kHz-Signal erzeugt wird. Dieses Signal wird in das
Fernsprechsystem an den Klemmen 45 und 46 eingeführt. Es wird dann über die Fernsprechleitung zu
der Fernsprechzentrale 2 und von dort über die Klemmen 67 und 68 und die Kontakte 86 und 87 des Schalters
6 zu den Klemmen 85 und 84 und: von dort zu den Widerständen 97 und 98 geführt. Von dem gemeinsamen
Punkt der Widerstände 97 und 98 gelangt das Signal zum Eingang der Kathodenverstärkerschaltung
9 und von dort zu den vier Filteranordnungen.
Das 3-kHz-Schaltsignal entspricht der Bandfilterfrequenz
der Wienschen Brücke der Anordnung 10. Nach Gleichrichtung wirkt dieses Signal auf das Elektronenröhrenrelais
14 ein, wodurch das Relais A aberregt wird und seine Kontakte Al und A2 geöffnet
werden. Ein Relais £ ist so geschaltet, daß es über einen in Reihe mit einem Widerstand 117 liegenden
Kontakt Cl erregt wird. Der Kontakt Al und ein
Kontakt £4 sind parallel zu dem Relais £ und dem
Kontakt C 2 geschaltet. Beim, öffnen des Kontaktes
Al wird der Kurzschluß für das Relais E aufgehoben, das darauf erregt wird. Hierdurch wird die Umschaltung
der Kontakte El und El herbeigeführt; die
Sekundärwicklung 96 des Transformators 95 wird dadurch an die Sprechstromeingangsklemmen 29 und 30
geschaltet, und die Kontakte E 3 und E 4 werden, geöffnet. Infolge des öffnens des Kontaktes E 3 (Bl ist
ebenfalls geöffnet, wie später erläutert wird) wird die Klemme22 des Relais »Hören-Aufzeichnen« von Erde
abgeschaltet, das Relais »Hören-Aufzeichnen« wird darauf aberregt und schaltet die Diktiermaschine in
den Zustand »Aufzeichnen«. Das öffnen des Kontaktes £4 gewährleistet, daß das Relais E nicht kurzgeschlossen werden kann, wenn der mit 53 bezeichnete
Schalterknopf »Aufzeichnen« freigegeben wird. -.-. Nach Öffnung des Kontaktes A1 wird das Relais 5,
das vorher durch einen eigenen, in Reihe mit den Kontakten Al und Cl liegenden Kontakt Bl kurzgeschlossen war, erregt. Bei Erregung des Relais B
öffnen sich alle seine Kontakte. Das öffnen des Kontaktes 54 gewährleistet, daß der Kurzschluß an dem
Relais B nicht wiederhergestellt werden kann, wenn der Kontakt A1 sich bei Freigabe des Schaltknopfes
53 »Aufzeichnen« schließt; das öffnen des Kontaktes BZ schaltet die Klemme 21 des Relais »Stopp« von
Erde ab und setzt dadurch die Diktiermaschine in Gang; das öffnen des Kontaktes Bl zusammen mit
dem öffnen des Kontaktes E 3 schaltet, wie oben angegeben,
die Diktiermaschine in den Zustand »Aufzeichnen«. Das öffnen des Kon<taktes Bl macht den
Kondensator 110 in dem abgestimmten Kreis 109 des Haltesignalgenerators 20 unwirksam. Das S topp signal,
das nach Betätigung des Schalters 6 hörbar war, hört jetzt auf. Der Teilnehmer diktiert nun seine Mitteilung.
Um die Maschine anzuhalten, betätigt der Diktierende den mit 54 bezeichneten Schaltknopf »Stopp«,
worauf der Oszillator im Gerät 3 ein Signal von 4 kHz erzeugt, das in der oben geschilderten Weise
die Aberregung des Relais B des Elektronenröhrenrelais 15 bewirkt. Durch die Aberregung- des Relais B
werden alle seine Kontakte geschlossen. Das Schließen des Kontaktes 54 stellt den Kurzschluß an dem
Relais B wieder her; das Schließen des Kontaktes 53 hält die Diktiermaschine an; das Schließen des Kontaktes 51 schaltet den Kondensator 110 wirksam in
den abgetstimmten Kreis des. Stoppsignalgenerators
20., so daß er das hörbare »Stopp«-Signal erzeugt;
das Schließen des Kontaktes 52 bereitet die Diktiermaschine
für den Zustand »Hören« vor.
Um die Diktiermasehine dn den Zustand »Hören« zu schalten, drückt der Diktierende den mit 55 bezeichneten Schaltknopf »Hören«, worauf der Oszillator
ein Signal von 5 kHz erzeugt, das in d'er oben geschilderten Weise die Aberregung des Relais C des
Elektronenröhrenrelais 16 bewirkt. Durch die Aberregung des Relais C werden seine Kontakte C1 und
Cl geöffnet und sein Kontakt C3 geschlossen. Das
öffnen des Kontaktes C1 beseitigt den Kurzschluß an
dem Relais B, das darauf erregt wird. Alle Kontakte des Relais 5 sind danach offen. Das öffnen des Kontaktes
54 gewährleistet, daß der Kurzschluß an dem Relais 5 nicht wieder hergestellt werden kann, wenn
der Kontakt Cl sich bei Freigabe des Schaltknopfes 55 »Hören« schließt; das öffnen des Kontaktes 53
setzt die Diktiermaschine in Gang; das öffnen des Kontaktes 51 schaltet den Kondensator 110 aus dem
abgestimmten Kreis 109 des Stoppsignalgenerators 20 aus. Das »Stopp«-Signal, das hörbar war, als sich die
Maschine in dem Zustand »Stopp« befand, hört jetzt auf. Das öffnen des Kontaktes Cl schaltet das Relais
£ ab. Darauf schließen sich dessen Kontakte £3 und £4, und seine Umschaltkontakte £ 1 und £2 verbinden
die Sekundärwicklung 96 des Transformators 95 mit den Sprechstromausgangsklemmen 31 und 32.
Durch das Schließen des Kontaktes £3 (obgleich der Kontakt 52 offen ist) wird die Klemme 22 des Relais
»Hören-Aufzeichnen« mit Erde verbunden, wodurch es erregt wird1, so daß es die Diktiermaschine
in den Zustand »Hören« schaltet. Das Schließen, des Kontaktes £4 stellt den Kurzschluß an dem Relais E
wieder her, um zu gewährleisten, daß, wenn der.Kon- :
takt Cl sich bei Freigabe des Schaltknopfes »Hören«
schließt, das Relais £ aberregt bleibt. Das Schließen' des Kontaktes C 3 erregt ein Relais F über einen
Widerstand 118. Parallel zu dem Relais F liegt ein
Kondensator 119 und ferner sein Kontakt £1 in Reihe mit einem Widerstand 120. Infolge der Erregung des
Relais £ schließt sich, sein Kontakt £1, und auf Grund
der Zeitkonstanten des Widerstandes 118 und des Kondensators 119 beginnt das Relais F abwechselnd
anzuziehen und abzufallen. Dadurch wird bewirkt, daß sein Kontakt £2 sich dauernd öffnet und schließt.
Auf diese Weise verbindet der Kontakt £2 ■intermittierend
die Klemme 23 des Relais »Rücklauf« mit Erde, wodurch die Betätigungsvorrichtung »Rücklauf«
erregt wird. Diese Betätigungsvorrichtung be-
609 nmm
wegt den Hörkopf der Maschine um eine Strecke zurück, die annähernd 4 Sekunden Aufzeichnungsdauer für jedes Schließen des Kontaktes F2 entspricht.
Auf diese Weise wird, solange der Schaltknopf »Hören.« gedrückt ist, der Hörkopf zurückbewegt,
bis die gewünschte Stelle der Aufzeichnung erreicht ist, worauf der Druckknopf »Hören« freigegeben
wird. Die Diktiermaschine, die schon in den Zustand »Hören« geschaltet worden ist, wiederholt
darauf das Diktat.
Wenn der Diktierende die Bedienungsperson zu rufen wünscht, drückt er den mit 56 bezeichneten
Sehaltknopf »Rufen«, worauf der Oszillator im Gerät 3 ein Signal von 7 kHz erzeugt, das in der oben
geschilderten Weise die Aberregung des Relais D des Elektroneoröhrenrelais 17 bewirkt. Durch. Aberregung
des Relais D wird sein Kontakt D1 geschlossen und
sein Kontakt D 2 geöffnet. Das Schließen des Kontaktes D1 verbindet den Summer 19 über die Klemme
116 mit einer Gleichstromquelle. Der Summer erzeugt darauf ein hörbares Signal, um die Bedienungsperson
zu rufen. Das Öffnen des Kontaktes-Z) 2 schaltet den
Kathodenwiderstand 92 der Röhre des Elektronenröhrenrelais 15 von Erde ab, wodurch das Aberregen
des Relais B bewirkt wird. Nach Aberregung des Relais B wird die Maschine, wie oben beschrieben, angehalten.
Die Bedienungsperson hebt dann den Hörer des Hauptfernsprechers 4 ab und öffnet den Schalter 6.
Der Teilnehmer kann jetzt der Bedienungsperson gewünschtenfalls
irgendwelche Abweisungen oder Mitteilungen geben.
Obwohl bei dem oben beschriebenen Betrieb' der Vorrichtung der Teilnehmer zu. Beginn und am Schluß
des Diktates mit der Bedienungsperson in Verbindung tritt, ist eine solche Gesprächsverbindung nicht unbedingt
notwendig. So braucht gewünschtenfalls die Bedienungsperson lediglich den Schalter 6 zu schließen,
wenn der Wecker des Hauptfernsprechers zu Beginn des Diktates ertönt, um die Verbindung herzustellen,
und den Schalter 6 zu öffnen, um die Verbindung zu trennen oder den Aufzeichnungsträger zu
ersetzen, wenn der Summer 19 am Ende des Diktates ertönt, weil der Diktierende den Schaltknopf »Rufen«
drückt. Wenn beabsichtigt ist, die Vorrichtung ohne Gesprächsverbindung zwischen dem Diktierenden und
der Bedienungsperson zu benutzen, kann der Hauptfernsprecher durch eine Klingel und einen Kondensator,
entsprechend dem Wecker 75 und dem Kondensator 74 ersetzt werden.
Obwohl die Arbeitsweise der Vorrichtung gemäß der Erfindung in bezug auf das Herstellen und Trennen
der Verbindung des Diktierenden unter Benutzung einer Handvermittlung beschrieben worden
ist, kann das Herstellen und Trennen der Verbindung
Claims (6)
1. Verfahren zum Aufzeichnen und wahlweise vollständigen oder stellenweisen Wiedergeben
eines Diktates mittels einer Diktiermaschine während ein und derselben Sprechverbindung über ein
Fernsprechsystem, an welches die Diktiermaschine zur Sprachübertragung angeschlossen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an der Diktierfernsprechstelle eine Anzahl von Wechselstromschaltsignalen
unterschiedlicher Frequenz wahlweise in das Fernsprechsystem einführbar ist, durch welche die
Diktiermaschine über das Fernsprechsystem jederzeit während der Sprechverbindung in Abhängigkeit
von den übertragenen Schaltsignalen auf die erforderlichen Betriebszustände umschaltbar ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diktiermaschine im wesentlichen
nur während der Übertragung des dem Zustand »Rücklauf« entsprechenden Schaltsignals in dem
Zustand »Rücklauf« gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das dem Zustand »Rücklauf« entsprechende Schaltsignal auch zum Schalten der Diktiermaschine auf den Zustand »Abhören« benutzt
wird.
4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am
Diktierfernsprecher (1) ein Fernsteuergerät (3) zur wahlweisen Erzeugung einer Anzahl von
Wechselstromschaltsignalen unterschiedlicher Frequenz vorgesehen ist, die nach Aufbau der Sprechverbindung
über das Fernsprechsystem übertragen werden und zur Auslösung einer mit einer Diktiermaschine
(8) verbundenen: Hauptsteuervorrich,-tung (7) dienen, die ihrerseits die Diktiermaschine
jederzeit während der Sprechverbindung auf die erforderlichen. Betriebszustände zu schalten vermag.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hauptsteuergerät (7) und die Diktiermaschine (8) derart geschaltet sind, daß
die Diktiermaschine (8) im wesentlichen nur während der Übertragung des dem Zustand »Rücklauf«
entsprechenden Schaltsignals in dem Zustand »Rücklauf« gehalten wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptsteuergerät (7) derart
ausgebildet ist, daß bei Empfang des dem Zustand »Rücklauf« entsprechenden Schaltsignals
die Diktiermaschine (8) zugleich auf den Zustand »Abhören« geschaltet wird.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 579 997, 652 697,
bei entsprechenden Fernsprechsystemen auch auto- 55 725 127;
matisch erfolgen. USA.-Patentschrift Nr. 2 332 359.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 6D9 769/180 1.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB319417X | 1952-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1002030B true DE1002030B (de) | 1957-02-07 |
Family
ID=10330675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU2351A Pending DE1002030B (de) | 1952-08-28 | 1953-08-17 | Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben eines Diktates mittels einer an ein Fernsprechsystem angeschlossenen Diktiermaschine |
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| Country | Link |
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| CH (1) | CH319417A (de) |
| DE (1) | DE1002030B (de) |
| FR (1) | FR1088350A (de) |
| GB (1) | GB776264A (de) |
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