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DE579507C - Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen o. dgl. - Google Patents

Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen o. dgl.

Info

Publication number
DE579507C
DE579507C DEF71074D DEF0071074D DE579507C DE 579507 C DE579507 C DE 579507C DE F71074 D DEF71074 D DE F71074D DE F0071074 D DEF0071074 D DE F0071074D DE 579507 C DE579507 C DE 579507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
plate
locking bolt
closure
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF71074D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF71074D priority Critical patent/DE579507C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE579507C publication Critical patent/DE579507C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

Es sind an sich Verschlüsse für Mappen, Aktentaschen o. dgl. bekannt, die mit einem einzigen Handgriff geöffnet werden können. Bei diesen bekannten Verschlüssen muß jedoch immer ein zweiter Handgriff erfolgen, wenn der Deckel der Mappe, der Aktentasche o. dgl. geöffnet werden soll. Dieses ist einerseits außerordentlich umständlich, insbesondere dann, wenn keine besondere Auflagefläche für die Mappe vorhanden ist und man sie mit der einen Hand festhalten muß. Derartige Verschlüsse sind besonders aber für Einarmige nur sehr schwer zu handhaben.
Die Erfindung besteht nun darin, daß das Schloß mit dem Deckel verbunden ist, nach vorn über den Deckel vorsteht und mit einer aus der Seitenwand seines Gehäuses heraustretenden Auslösenase versehen ist.
Durch die Erfindung wird der Vorteil er-
ao zielt, daß man mit demselben Handgriff, mit dem man den Schließmechanismus öffnet, auch den Deckel hochheben, kann, daß man also weder die den Schließmechanismus öffnende Hand in eine andere Stellung umzuwechseln braucht, noch die andere Hand: zum Hochklappen des Deckels benötigt.
Gemäß der Erfindung besteht ferner der Schloß riegel, auf den die Nase wirkt, aus einer schwenkbar im Schloßgehäuse gelagerten, unter Wirkung einer Feder stehenden Platte, die ebenso wie die Schloßrückwand mit einer für den Durchtritt des seitlich eingeschnittenen Schließbolzens bestimmten Öffnung versehen ist. Die Platte ist ferner gemäß der Erfindung mit einem in die Schloß-
wand eintretenden Fortsatz und mit einem in die für den Schließbolzen bestimmte öffnung mündenden Schlitz zur Aufnahme einer durch den Schlüssel zu betätigenden, sich vor den Schließbolzen legenden Riegelfeder versehen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht,
Abb. 2 einen Schnitt nach dezM&lfa$A-B der Abb. ι,
Abb. 3 einen Schnitt nach
der Abb. i.
An dem Deckel α der Mappe ist fjkk Schloß b mit der Beschlagplatte c befestigt. Das eigentliche Schloß b steht über den Deckel α νοί und besitzt seitlich die Auslösenase d. Diese Nase wirkt auf die Platten. Diese Platte besitzt einen Fortsatz f, der in die Schloßwand hineinragt und um den die Platte schwenkbar gelagert ist. Sie wird unter dem Einfluß der Feder g gegen den in das Schloß eintretenden Schließbolzen h gedrückt, und zwar in einen entsprechenden seitlichen Einschnitt dieses Schließbolzens h. Der Schließbolzen sitzt auf einer Platte i, die an dem anderen Mappenteil k befestigt ist. In der Platte befindet sich ferner ein Schlitz/, der in die für den Durchtritt des Schließbolzens h bestimmte öffnung mündet. In diesem Schlitz führt sich eine Riegelfeder tu, die mit Hilfe des über dem Dorn·» gesteckten Schlüssels betätigt wird. Bei Vorschieben der Riegelfeder m durch den Schlüssel legt sich diese Feder vor den Schließbolzen h.
Die Nase d kann mit der Platte e aus einem Stück bestehen; sie kann aber auch, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, getrennt hergestellt werden. In diesem Falle legt sich die Nase d mit dem Fortsatz zwischen die Schloßwand ο und einen von der Platte e höchgebogenen Lappen p. Die Nase d kann auch, statt daß sie aus der seitlichen Seitenwandung heraustritt, aus der unteren Seitenwandung heraustreten. In diesem Falle würde sich die Herstellung linker und rechter Schlösser erübrigen.
Die Wirkungsweise ist die, daß man mit zwei Fingern das Schloß b auslösen und mit dem einen Finger, etwa mit dem Daumen, die NasecZ hineindrückt. Hierdurch wird die Riegelplatte e aus dem Anschlag der Riegelnase,A. herausgeschwenkt, und das Schloß kann geöffnet werden, ohne daß man hierbei das Leder anfaßt und eine zweite Hand notwendig hat.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verschluß für Mappen, Aktentaschen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das Schloß. (6) mit dem Deckel (α) der Mappe starr verbunden ist, nach vorn über den Deckel vorsteht und mit einer aus der Seitenwand seines Gehäuses heraustretenden AuslÖsennase (d) versehen ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßriegel, auf den die Nase (d) wirkt, aus einer schwenkbar, im Schloßgehäuse gelagerten, unter Wirkung der Feder (g) stehenden Platte (e) besteht, die ebenso wie die Schloßrückwand mit einer für den Durchtritt des seitlich eingeschnittenen .Schließbolzens (Zi) bestimmten öffnung versehen ist.
  3. 3.. Verschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (e) mit einem in die Schloßwand eintretenden Fortsatz (/) und einem in "die"für den Schließbolzen (h) bestimmte öffnung mündenden Schlitz (/) zur Aufnahme einer durch Schlüssel zu betätigenden, sich vor den Schließbolzen legenden Riegelfeder (m) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF71074D 1931-05-24 1931-05-24 Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen o. dgl. Expired DE579507C (de)

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Publications (1)

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DE579507C true DE579507C (de) 1933-06-28

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DEF71074D Expired DE579507C (de) 1931-05-24 1931-05-24 Verschluss fuer Mappen, Aktentaschen o. dgl.

Country Status (1)

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