DE579018C - Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem Entspannwerkzeug - Google Patents
Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem EntspannwerkzeugInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D1/00—Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
- B21D1/02—Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling by rollers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Blechricht-
und Entspannmaschine mit einem Entspannwerkzeug o. dgl,, insbesondere einer En.tspannwalze,
welches in oder außer Eingriff mit der zu bearbeitenden Blechtafel gebracht werden
kann, und insbesondere auf eine Vorrichtung, durch welche das Entspannwerkzeug selbsttätig
in Abhängigkeit von der Stellung des Materialstückes in der Maschine eingerückt bzw. ausgerückt
wird.
Es sind bei derartigen Maschinen bereits Vorrichtungen bekannt, durch welche das Entspannwerkzeug
selbsttätig in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Materialstückes in
der Maschine eingerückt, einige Zeit in der eingerückten Stellung gehalten und dann wieder
ausgerückt wird. Diese bekannten Vorrichtungen, bei denen vor und hinter dem Entspannwerkzeug
angeordnete Niederhaltwalzen die Enden eines elektrischen Steuerstromkreises
bilden, durch den eine kraftbetätigte Vorrichtung veranlaßt wird, das Entspannwerkzeug
vorzuschieben, wenn die Enden des Stromkreises durch das Werkstück überbrückt werden,
weisen jedoch noch erhebliche Mängel auf. Es ist bei diesen bekannten Vorrichtungen möglich,
daß durch eine ungewollte Herstellung einer leitenden Verbindung zwischen den Niederhaltwalzen,
z. B. durch unachtsamerweise über die Walzen gelegte Metallteile, metallische Werkzeuge
o. dgl., die Einrückung des Entspannwerkzeuges bewirkt wird. Es ist ferner bei den
bekannten Vorrichtungen möglich, daß bei zu schnellem Einrücken des Entspannwerkzeugös
der Rand des Werkstückes durch die in der Bewegungsrichtung
desselben durch^ die Maschine hinter dem Entspannwerkzeug liegenden Niederhaltwalzen
nicht richtig erfaßt, sondern durch das Entspannwerkzeug in eine falsche Stellung
gebracht wird, so daß die Maschine ausgeschaltet
und das Werkstück von neuem zugeführt- werden muß oder unter Umständen Beschädigungen
der Maschine hervorgerufen werden.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung
geschaffen, durch welche die Mängel der bekannten Vorrichtungen vermieden werden.
Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung zur Bewegung des Entspannwerkzeuges durch
die durch den Eintritt bzw. Austritt einer Blechtafel zwischen die hinter dem Entspannwerkzeug
liegenden Niederhaltwalzen (Klemmwalzen) verursachte Verschiebung der Klemmwalzen
bzw. der einen Klemmwalze gesteuert.
Weitere Merkmale und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und der beiliegenden Zeichnung eines Ausführungsbeispiels..
Fig. ι zeigt eine i Maschine, an welcher die
neue Vorrichtung angebracht werden soll.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen
Teil der Maschine in Vorderansicht mitsamt der neuen Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt einen die neue Vorrichtung enthaltenden Teil der Maschine in senkrechtem
Längsschnitt.
Fig. 4 zeigt ein Schaltschema einer mit der ίο neuen Vorrichtung ausgerüsteten Maschine.
, Die eigentliche Entspann- oder Richtmaschine besteht aus den üblichen oberen und unteren
Serien von Rieht- oder Streckrollen 12, zwischen denen die Blechtafel o. dgl. hindurchgeführt
wird, nachdem sie die Bearbeitungswalzen an der Vorderseite der Maschine passiert hat. Die
untere Serie wird getragen von oberen seitlichen Rahmenteilen 13, die am Grundrahmen befestigt
sind. Die Rollen der oberen Serie sind in üblicher Weise in der Richtung, in welcher das
Blech durch die Maschine geführt wird, versetzt gegenüber den Rollen der unteren" Serie angeordnet"
und sind, wie üblich, in einstellbar angeordneten Endrahmen 14 gelagert, um eine Einstellung
der oberen Rollen gegenüber den unteren Rollen zu ermöglichen.
Vor den gegeneinander versetzten Rollen sind
zwei Paare von Zug- oder Klemmwalzen 16 angebracht.
Diese sind imstande, das Blech mit solcher Kraft zwischen sich zu erfassen, daß ein
Gleiten des Bleches ihnen gegenüber unter der Wirkung der Bearbeitungs- oder Entspannwalze
17 verhindert wird.
In einem nach vorn vorspringenden .Teil der
seitlichen Rahmenglieder 13 ist ein Paar Niederhaltwalzen
20 gelagert, und zwar in einem so großen Abstand von den Klemmwälzen, daß
zwischen den beiden die Entspannwalze 17 nach oben bewegt werden kann, um das zwischen den
Klemm- und den Niederhaltwalzen hindurchgeführte Blech in gewünschter Weise mittels der
Walze 17 bearbeiten zu können.
Die ^ Entspannwalze 17 wird über -das Gestänge
24, 26-29 mittels des Antriebs- und Steuermechanismus M' betätigt.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung ist ein
doppelarmiger, bei 60' angelenkter Hebel vorgesehen, dessen einer Arm 60 sehr kurz und
dessen anderer einen Kontaktpunkt 63 tragender Arm 61 verhältnismäßig lang ist. Das Ende des
kurzen Armes legt sich unter der Wirkung einer Feder 63' mit der Kontaktrolle 62 von oben auf
die Klemmwalze 16 auf. Gegenüber dem· Kontaktpunkt
63 ist ein durch eine Feder 65 gehaltener Kontaktfinger 64 angeordnet, der entgegen
der Wirkung der Feder 65 mittels der Schraube 66 eingestellt und in der gewünschten
Lage mittels der Mutter 67 festgeklemmt werden kann. Dieser Kontaktmechanismus ist von der
Maschine isoliert, z. B. dadurch, daß er von einem in geeigneter Weise isolierten Ansatz getragen
wird. Bei richtiger Einstellung des Abstandes zwischen den Kontakten 63 und 64 ist
ein Steuerstromkreis an dieser Stelle geöffnet, solange die Klemmwalzen 16 leer laufen; sobald
aber eine Blechtafel zwischen die Walzen 16
eintritt, wird die obere Rolle etwas angehoben, hierdurch der Hebel 6o, 61 etwas um seinen
Drehzapfen geschwenkt, und infolge des großen Unterschiedes zwischen der Länge der beiden
Arme wird der Kontaktpunkt 63 eine beträchtliche Strecke bewegt und der Stromkreis geschlossen.,
und die Entspannwalze wird bis in die Arbeitsstellung angehoben.
Sollten die Kontakte 63, 64 falsch zueinander eingestellt sein, so daß sie einander berühren,
auch wenn die Klemmwalzen 16 leer laufen, so ist der Steuerstromkreis dauernd geschlossen,
und die Entspannwalze wird dauernd in der angehobenen Stellung gehalten. -Hierdurch wird
die Zuführung einer neuen Blechtafel zu den Klemmwälzen 16 verhindert, und die Aufmerksamkeit
des Bedienungspersonals auf die Tatsache gelenkt, daß die Kontaktpunkte 63,64
eingestellt werden müssen.
Die neue Vorrichtung findet zweckmäßig Verwendung in Verbindung mit einer bekannten
Vorrichtung, bei welcher die vor und hinter dem' Bearbeitungswerkzeug angeordneten Niederhaltwalzen
bzw. Klemmwalzen die Enden eines elektrischen Stromkreises bilden, wobei vorzugsweise
die Kontaktstellen 63, 64 in diesem Steuerstromkreis: angeordnet sind, so daß die
Ausrückung der Entspannwalze selbsttätig erfolgt, wenn das Werkstück die Einführungswalzen 20 verlassen hat. Die Anordnung kann
auch so getroffen sein, daß je- nach Bedarf nur die eine oder die andere dieser beiden Steuervorrichtungen
oder aber beide gleichzeitig eingeschaltet werden können.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung dient zur Betätigung der
Entspannwalze 17 ein Preßluftzylinder 56, zu dessen Steuerung ein elektrisches Relais 52
dient. Durch Schließung des Relaisstromkreises 55 wird mittels des nunmehr von dem
Strom einer im Stromkreis liegenden Batterie 59 durchflossenen Relais 52 die Einrückung und
durch Öffnung des Stromkreises die Ausrückung der Biegewalze bewirkt. Mittels der
Schalter 58 und 68 läßt sich die Schaltung so verändern, daß entweder nur die neue oder nur
die bekannte Steuervorrichtung oder aber, wie es bei der in Fig. 4 dargestellten Lage der
Schalter der Fall ist, beide Vorrichtungen zusammen wirksam sind.
Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten des dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiels beschränkt. , 120·
Die Steuerung der Entspannwalze braucht z. B. nicht durch einen elektrischen Schalter be-
wirkt zu werden, sondern könnte beispielsweise auch durch ein in eine Preßluftleitung eingefügtes
Ventil erfolgen. Anstatt des an einem festen Teil der Maschinen angeordneten, durch
eine Verschiebung der einen Klemmwalze 16 gegenüber dem festen Teil der Maschine betätigten
Hebels 60, 61 könnte eine z.B. mit den Enden der beiden Klemmwalzen 16 verbundene,
durch die Verschiebung dieser beiden Walzen gegeneinander betätigte Hebelanordnung
vorgesehen sein. Auch im übrigen können Einzelheiten anders ausgebildet sein, ohne daß
vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Entspannmaschine für Blechtafeln o.dgl. • mit einem Entspannwerkzeug o. dgl., insbesondere einer Entspannwalze, welches in und außer Eingriff mit der zu entspannenden Blechtafel gebracht werden kann, und mit mindestens einem Paar in der Bewegungsrichtung hinter dem Entspannwerkzeug angeordneter Klemmwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewegung des Entspannwerkzeuges (17) durch die durch den Eintritt bzw. Austritt einer Blechtafel zwischen die Klemmwalzen verursachte Verschiebung der Klemmwalzen bzw. der einen Klemmwalze (16) gesteuert wird.
- 2. Entspannmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verschiebung der einen Walze ein im Rahmen der Maschine bzw. an einem am Rahmen der Maschine einstellbar befestigten Teil gelagerter doppelarmiger Hebel (61), dessen eine Rolle o. dgl. (62) tragender kürzerer Hebelarm durch eine Feder o. dgl. (63') dauernd in Eingriff mit der Klemmwalze (16) gehalten wird, verschwenkt wird, wobei durch das Ende des längeren Hebelarmes ein elektrischer Stromkreis geschlossen bzw. geöffnet wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US579018XA | 1929-04-03 | 1929-04-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579018C true DE579018C (de) | 1933-06-20 |
Family
ID=22013441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB152668D Expired DE579018C (de) | 1929-04-03 | 1930-04-02 | Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem Entspannwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579018C (de) |
-
1930
- 1930-04-02 DE DEB152668D patent/DE579018C/de not_active Expired
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