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DE579018C - Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem Entspannwerkzeug - Google Patents

Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem Entspannwerkzeug

Info

Publication number
DE579018C
DE579018C DEB152668D DEB0152668D DE579018C DE 579018 C DE579018 C DE 579018C DE B152668 D DEB152668 D DE B152668D DE B0152668 D DEB0152668 D DE B0152668D DE 579018 C DE579018 C DE 579018C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relaxation
machine
sheet metal
roller
tool
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB152668D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp Budd Co
Original Assignee
Edward G Budd Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edward G Budd Manufacturing Co filed Critical Edward G Budd Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE579018C publication Critical patent/DE579018C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D1/00Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
    • B21D1/02Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling by rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Straightening Metal Sheet-Like Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Blechricht- und Entspannmaschine mit einem Entspannwerkzeug o. dgl,, insbesondere einer En.tspannwalze, welches in oder außer Eingriff mit der zu bearbeitenden Blechtafel gebracht werden kann, und insbesondere auf eine Vorrichtung, durch welche das Entspannwerkzeug selbsttätig in Abhängigkeit von der Stellung des Materialstückes in der Maschine eingerückt bzw. ausgerückt wird.
Es sind bei derartigen Maschinen bereits Vorrichtungen bekannt, durch welche das Entspannwerkzeug selbsttätig in Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung des Materialstückes in der Maschine eingerückt, einige Zeit in der eingerückten Stellung gehalten und dann wieder ausgerückt wird. Diese bekannten Vorrichtungen, bei denen vor und hinter dem Entspannwerkzeug angeordnete Niederhaltwalzen die Enden eines elektrischen Steuerstromkreises bilden, durch den eine kraftbetätigte Vorrichtung veranlaßt wird, das Entspannwerkzeug vorzuschieben, wenn die Enden des Stromkreises durch das Werkstück überbrückt werden, weisen jedoch noch erhebliche Mängel auf. Es ist bei diesen bekannten Vorrichtungen möglich, daß durch eine ungewollte Herstellung einer leitenden Verbindung zwischen den Niederhaltwalzen, z. B. durch unachtsamerweise über die Walzen gelegte Metallteile, metallische Werkzeuge o. dgl., die Einrückung des Entspannwerkzeuges bewirkt wird. Es ist ferner bei den bekannten Vorrichtungen möglich, daß bei zu schnellem Einrücken des Entspannwerkzeugös der Rand des Werkstückes durch die in der Bewegungsrichtung desselben durch^ die Maschine hinter dem Entspannwerkzeug liegenden Niederhaltwalzen nicht richtig erfaßt, sondern durch das Entspannwerkzeug in eine falsche Stellung gebracht wird, so daß die Maschine ausgeschaltet und das Werkstück von neuem zugeführt- werden muß oder unter Umständen Beschädigungen der Maschine hervorgerufen werden.
Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, durch welche die Mängel der bekannten Vorrichtungen vermieden werden.
Gemäß der Erfindung wird die Einrichtung zur Bewegung des Entspannwerkzeuges durch die durch den Eintritt bzw. Austritt einer Blechtafel zwischen die hinter dem Entspannwerkzeug liegenden Niederhaltwalzen (Klemmwalzen) verursachte Verschiebung der Klemmwalzen bzw. der einen Klemmwalze gesteuert.
Weitere Merkmale und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und der beiliegenden Zeichnung eines Ausführungsbeispiels..
Fig. ι zeigt eine i Maschine, an welcher die neue Vorrichtung angebracht werden soll.
Fig. 2 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen
Teil der Maschine in Vorderansicht mitsamt der neuen Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt einen die neue Vorrichtung enthaltenden Teil der Maschine in senkrechtem Längsschnitt.
Fig. 4 zeigt ein Schaltschema einer mit der ίο neuen Vorrichtung ausgerüsteten Maschine.
, Die eigentliche Entspann- oder Richtmaschine besteht aus den üblichen oberen und unteren Serien von Rieht- oder Streckrollen 12, zwischen denen die Blechtafel o. dgl. hindurchgeführt wird, nachdem sie die Bearbeitungswalzen an der Vorderseite der Maschine passiert hat. Die untere Serie wird getragen von oberen seitlichen Rahmenteilen 13, die am Grundrahmen befestigt sind. Die Rollen der oberen Serie sind in üblicher Weise in der Richtung, in welcher das Blech durch die Maschine geführt wird, versetzt gegenüber den Rollen der unteren" Serie angeordnet" und sind, wie üblich, in einstellbar angeordneten Endrahmen 14 gelagert, um eine Einstellung der oberen Rollen gegenüber den unteren Rollen zu ermöglichen.
Vor den gegeneinander versetzten Rollen sind zwei Paare von Zug- oder Klemmwalzen 16 angebracht. Diese sind imstande, das Blech mit solcher Kraft zwischen sich zu erfassen, daß ein Gleiten des Bleches ihnen gegenüber unter der Wirkung der Bearbeitungs- oder Entspannwalze 17 verhindert wird.
In einem nach vorn vorspringenden .Teil der seitlichen Rahmenglieder 13 ist ein Paar Niederhaltwalzen 20 gelagert, und zwar in einem so großen Abstand von den Klemmwälzen, daß zwischen den beiden die Entspannwalze 17 nach oben bewegt werden kann, um das zwischen den Klemm- und den Niederhaltwalzen hindurchgeführte Blech in gewünschter Weise mittels der Walze 17 bearbeiten zu können.
Die ^ Entspannwalze 17 wird über -das Gestänge 24, 26-29 mittels des Antriebs- und Steuermechanismus M' betätigt.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung ist ein doppelarmiger, bei 60' angelenkter Hebel vorgesehen, dessen einer Arm 60 sehr kurz und dessen anderer einen Kontaktpunkt 63 tragender Arm 61 verhältnismäßig lang ist. Das Ende des kurzen Armes legt sich unter der Wirkung einer Feder 63' mit der Kontaktrolle 62 von oben auf die Klemmwalze 16 auf. Gegenüber dem· Kontaktpunkt 63 ist ein durch eine Feder 65 gehaltener Kontaktfinger 64 angeordnet, der entgegen der Wirkung der Feder 65 mittels der Schraube 66 eingestellt und in der gewünschten Lage mittels der Mutter 67 festgeklemmt werden kann. Dieser Kontaktmechanismus ist von der Maschine isoliert, z. B. dadurch, daß er von einem in geeigneter Weise isolierten Ansatz getragen wird. Bei richtiger Einstellung des Abstandes zwischen den Kontakten 63 und 64 ist ein Steuerstromkreis an dieser Stelle geöffnet, solange die Klemmwalzen 16 leer laufen; sobald aber eine Blechtafel zwischen die Walzen 16 eintritt, wird die obere Rolle etwas angehoben, hierdurch der Hebel 6o, 61 etwas um seinen Drehzapfen geschwenkt, und infolge des großen Unterschiedes zwischen der Länge der beiden Arme wird der Kontaktpunkt 63 eine beträchtliche Strecke bewegt und der Stromkreis geschlossen., und die Entspannwalze wird bis in die Arbeitsstellung angehoben.
Sollten die Kontakte 63, 64 falsch zueinander eingestellt sein, so daß sie einander berühren, auch wenn die Klemmwalzen 16 leer laufen, so ist der Steuerstromkreis dauernd geschlossen, und die Entspannwalze wird dauernd in der angehobenen Stellung gehalten. -Hierdurch wird die Zuführung einer neuen Blechtafel zu den Klemmwälzen 16 verhindert, und die Aufmerksamkeit des Bedienungspersonals auf die Tatsache gelenkt, daß die Kontaktpunkte 63,64 eingestellt werden müssen.
Die neue Vorrichtung findet zweckmäßig Verwendung in Verbindung mit einer bekannten Vorrichtung, bei welcher die vor und hinter dem' Bearbeitungswerkzeug angeordneten Niederhaltwalzen bzw. Klemmwalzen die Enden eines elektrischen Stromkreises bilden, wobei vorzugsweise die Kontaktstellen 63, 64 in diesem Steuerstromkreis: angeordnet sind, so daß die Ausrückung der Entspannwalze selbsttätig erfolgt, wenn das Werkstück die Einführungswalzen 20 verlassen hat. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß je- nach Bedarf nur die eine oder die andere dieser beiden Steuervorrichtungen oder aber beide gleichzeitig eingeschaltet werden können.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung dient zur Betätigung der Entspannwalze 17 ein Preßluftzylinder 56, zu dessen Steuerung ein elektrisches Relais 52 dient. Durch Schließung des Relaisstromkreises 55 wird mittels des nunmehr von dem Strom einer im Stromkreis liegenden Batterie 59 durchflossenen Relais 52 die Einrückung und durch Öffnung des Stromkreises die Ausrückung der Biegewalze bewirkt. Mittels der Schalter 58 und 68 läßt sich die Schaltung so verändern, daß entweder nur die neue oder nur die bekannte Steuervorrichtung oder aber, wie es bei der in Fig. 4 dargestellten Lage der Schalter der Fall ist, beide Vorrichtungen zusammen wirksam sind.
Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten des dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiels beschränkt. , 120·
Die Steuerung der Entspannwalze braucht z. B. nicht durch einen elektrischen Schalter be-
wirkt zu werden, sondern könnte beispielsweise auch durch ein in eine Preßluftleitung eingefügtes Ventil erfolgen. Anstatt des an einem festen Teil der Maschinen angeordneten, durch eine Verschiebung der einen Klemmwalze 16 gegenüber dem festen Teil der Maschine betätigten Hebels 60, 61 könnte eine z.B. mit den Enden der beiden Klemmwalzen 16 verbundene, durch die Verschiebung dieser beiden Walzen gegeneinander betätigte Hebelanordnung vorgesehen sein. Auch im übrigen können Einzelheiten anders ausgebildet sein, ohne daß vom Grundgedanken der Erfindung abgewichen wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Entspannmaschine für Blechtafeln o.dgl. • mit einem Entspannwerkzeug o. dgl., insbesondere einer Entspannwalze, welches in und außer Eingriff mit der zu entspannenden Blechtafel gebracht werden kann, und mit mindestens einem Paar in der Bewegungsrichtung hinter dem Entspannwerkzeug angeordneter Klemmwalzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Bewegung des Entspannwerkzeuges (17) durch die durch den Eintritt bzw. Austritt einer Blechtafel zwischen die Klemmwalzen verursachte Verschiebung der Klemmwalzen bzw. der einen Klemmwalze (16) gesteuert wird.
  2. 2. Entspannmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Verschiebung der einen Walze ein im Rahmen der Maschine bzw. an einem am Rahmen der Maschine einstellbar befestigten Teil gelagerter doppelarmiger Hebel (61), dessen eine Rolle o. dgl. (62) tragender kürzerer Hebelarm durch eine Feder o. dgl. (63') dauernd in Eingriff mit der Klemmwalze (16) gehalten wird, verschwenkt wird, wobei durch das Ende des längeren Hebelarmes ein elektrischer Stromkreis geschlossen bzw. geöffnet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB152668D 1929-04-03 1930-04-02 Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem Entspannwerkzeug Expired DE579018C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US579018XA 1929-04-03 1929-04-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE579018C true DE579018C (de) 1933-06-20

Family

ID=22013441

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB152668D Expired DE579018C (de) 1929-04-03 1930-04-02 Entspannmaschine fuer Blechtafeln mit einem Entspannwerkzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE579018C (de)

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