DE1236913B - Querfoerdereinrichtung an Mehrstufenpressen - Google Patents
Querfoerdereinrichtung an MehrstufenpressenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B21k
Deutsche Kl.; 49 i-4
Nummer: 1236 913
Aktenzeichen: N21803Ib/49i
Anmeldetag: 6. Juli 1962
Auslegetag: 16. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Querfördereinrichtung an Mehrstufenpressen zum Herstellen von Bolzen,
Muttern u. dgl. mit einem am Matrizenkörper gelagerten Tragstück mit einem darin längsverschiebbar
gelagerten Greiffingerpaarträger, wobei die Greiffingerpaare durch Hebelabstützung bei Längsbewegung
eine Bogenbewegung von Matrize zu Matrize gegenüber dem Greiffingerpaarträger ausführen. Bei
einer derartigen Querfördervorrichtung ist ferner eine Öffnungs- und Schließmöglichkeit für die Greiffinger
vorgesehen, so daß das Werkstück ergriffen werden kann, wenn es aus einer Matrize herausgestoßen
wird, und nach dem Fördern zu der nächstfolgenden Stufe wieder freigegeben werden kann.
Bei einer bekannten Querfördereinrichtung dieser Art wird die Öffnungs- und Schließbewegung der
Greiffinger dadurch bewirkt, daß die Werkstücke entgegen einer durch eine Feder ausgeübten Schließkraft
zwischen die Greiffingerpaare eingestoßen und in der nächsten Stufe wieder ausgestoßen werden
müssen. Bei einer anderen bekannten Querfördereinrichtung für eine Mehrstufenpresse, die eine
Bogenbewegung ausführt, die senkrecht zu der Ebene der Preßbewegung liegt, wird die öffnungs- und
Querfördereinrichtung an Mehrstufenpressen
Anmelder:
The National Machinery Company,
Tiffin, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. F. Endlich, Patentanwalt,
Unterpfaffenhofen, Blumenstr. 5
Als Erfinder benannt:
Robert E. Wisebacker, Tiffin, Ohio (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 29. August 1961 (134 659)
nungs- und Schließstange untergreift, vorgesehen. Wenn eine 180°-Drehung der Greiffingerpaare während
der Bogenbewegung erforderlich ist, ist es zweckmäßig, den am Greiffingergehäuse mitschwen-
Schließbewegung der Greiffinger über eine ortsfeste 25 kend angeordneten Arm maschinenseitig an einem
Nockenwelle gesteuert, um Verschleißerscheinungen Zapfen eines am Tragstück gelagerten Armes abzustützen.
Selbstverständlich kann auch an Stelle der an sich zweckmäßigeren schwenkbaren Lagerung des
Tragstücks ein durch Schraubenbolzen befestigtes
Greiffinger wird es jedoch als nachteilig empfunden 30 Tragstück Verwendung finden. Auch soll die Formudaß
die Steuerung der Öffnungs- und Schließbewe- lierung »Arm« im Kennzeichen des Anspruches 1
gung der Greiffingerpaare von der Förderbewegung nicht bedeuten, daß das betreffende Teil eine klasabhängig
ist und die Greiffingerpaare nur in der sische Armform haben muß.
jeweiligen Endlage geöffnet werden können. Es wäre Besondere Vorteile der Erfindung sind darin zu
jeweiligen Endlage geöffnet werden können. Es wäre Besondere Vorteile der Erfindung sind darin zu
deshalb wünschenswert, die Greiffingerpaare wäh- 35 sehen, daß die Angriffslinie des Betätigungszapfens
bei den erwähnten federbelasteten Greiffingern zu vermeiden, die durch das Werkstück selbst geöffnet
werden müssen. Bei dieser bekannten Steuerung der
rend jedes Stadiums der Bogenbewegung öffnen zu können, insbesondere, um das Einjustieren der
Mehrstufenpresse zu vereinfachen und zur Steuerung Nocken verwenden zu können, wobei der Einfluß
zumindest angenähert genau durch das Krümmungszentrum der Bogenbewegung eines Greiffingerpaares
verläuft, wodurch die Unabhängigkeit von der Förderbewegung gewährleistet ist. Der Steuernocken
der Förderbewegung auf den Lenkerverband nicht 40 kann einfacher und billiger hergestellt werden als
kompensiert sein muß. bisher, weil die erwähnte Kompensation nicht erfor
derlich ist, da bei dieser Lösung das Verbindungsgestänge von Nocken zum Betätigungsorgan des
Greiffingerpaares während der Querförderbewegung
Die Erfindung hat deshalb eine Verbesserung der bekannten Querfördereinrichtungen zum Ziel.
Gemäß der Erfindung wird zur an sich bekannten,
von einer ortsfesten Nockenwelle aus gesteuerten 45 nicht mitschwenken muß. Weil der Steuernocken und
Öffnungs- und Schließbewegung der Greiffinger ein die Doppelarmhebel praktisch in derselben Ebene
am Tragstück zwischen zwei Matrizen gelenkig gelagerter Doppelarmhebel mit NockenabgriSrolle und
Betätigungszapfen und ein damit zusammenwirkenarbeiten, werden Verschleißerscheinungen an den
Lagerstellen und an den Steuemocken herabgesetzt. Verschleißerscheinungen an bestimmten Stellen der
der, auf einem am Greiffingergehäuse mitschwenkend 50 Steuernocken werden vermieden, welche bisher
angeordneten Arm drehbar gelagerter weiterer wegen der erforderlichen Kompensation auftreten
Doppelarmhebel, der am Greiffingerende die Öff- konnten. Ferner kann die Voreinstellung der Öff-
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nungs- und Schließbewegung der Greiffinger in ein- Die Fördereinrichtung nach der vorliegenden Erfacher
Weise durch die Einstellung der Steuernocken findung wird in den F i g. 1 bis 15 für eine Mehrerfolgen.
Schließlich ermöglicht die genauere und von stufenpresse mit einem Rahmen, mit einem vertikal
der Förderbewegung unabhängige, zeitliche Steue- angeordneten Gesenkträger und einer Anzahl von
rung der Öffnungs- und Schließbewegung der Greif- 5 Gesenken beschrieben. Diese Gesenke sind über dem
finger im allgemeinen einen schnelleren Arbeitstakt Gesenkträger quer verteilt und mit einem Stauchder
betreffenden Mehrstufenpresse. schlitten versehen, der eine Anzahl von Gegenwerk-
An Hand der Zeichnungen soll die Erfindung näher zeugen aufweist. Der bearbeitete Rohling wird zu
erläutert werden. Es zeigt dem nächsten benachbarten Gesenk während der
F i g. 1 eine Vorderansicht einer Fördereinrichtung io Phase des Arbeitsganges der Maschine befördert, in
gemäß der Erfindung, die an dem Matrizenträger der der Stauchschlitten von dem Gesenkträger ent-
einer Mehrstufenpresse angeordnet ist, fernt ist. Solche Maschinen sind für die Verformung
F i g. 2 eine schematische Darstellung der Bogen- von Muttern, tassenförmigen Gegenständen u. dgl.
bewegung des Trägers der Greiffingerpaare, der sich besonders geeignet.
beispielsweise um einen Bogen von 180° bewegt, 15 In den F i g. 1 bis 15 ist der Gesenkträger 7 darwährend
der Träger selbst parallel zu dem Gelenk- gestellt, der Gesenke 1, 2, 3, 4 und 5 aufweist, die
träger bleibt, über den Gesenkträger verteilt sind. Solche metall-
F i g. 3 eine Draufsicht auf den Träger, die Zahn- verformenden Maschinen haben eine Abschereinrichstange
zur Betätigung der Zahnräder, die der Träger tung 8, die in zeitlicher Abhängigkeit von dem Stauchbewegt,
sowie der Nockenwelle zur Steuerung der 20 schlitten gesteuert wird, um einen Rohling von
Öffnung und Schließung der Greiffinger, Stangenmaterial abzuscheren und die geschnittene
Fig. 4 einen Teilschnitt, aus dem die Zahnrad- Länge des Rohmaterials bei 9 aufwärts in die Förderund
Gestängeanordnung zur Bewegung des Trägers finger 10 und 11 zu tragen. Daraus ist ersichtlich,
ersichtlich ist, daß, wenn sich die Schere 8 in die untere Stellung
Fig. 5 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, 25 zurückzieht, ein Rohling, wie bei 9, in den Förder-
entlang der Linie 5-5 in F i g. 4, fingern 10 und 11 zurückbleibt.
F i g. 6 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die Der Rohling 9 wird durch eine von links nach
das Tragstück, das an der Nockenwelle befestigt ist, rechts erfolgende Bewegung zu der ersten Gesenk-
sowie Mittel zur Lagerung des Trägers der Greif- station bei 1 gebracht. Nachdem der Rohling in dem
fingerpaare an dem Tragstück zeigt, 30 Gesenk 1 bearbeitet wurde, wird er als Rohling 150
Fig. 7 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, vor dem nächsten Arbeitsgang des Stauchschlittens
durch die Greiffinger, die an dem Träger befestigt zu dem Gesenk 2 befördert, und dieser Vorgang
sind, wiederholt sich so oft, bis sich der Fertigartikel
F i g. 8 eine Ansicht des Öffnungshebels für die zu dem rechten Ende des Gesenkträgers in die
Greiffinger, entsprechend Linie 8-8 in Fig. 7, 35 Stellung, die als Ablaßstellung bezeichnet ist, be-
F i g. 8 a eine vergrößerte Ansicht der Verbindung wegt hat.
zwischen der Greiffingereinheit und den Mitteln, die Auf dem Träger der Greiffingerpaare 15 sitzen
von dem Rahmen getragen werden, um die Drehung eine Anzahl von Fördereinheiten 16, 17, 18, 19, 20
der Greiffinger zu bewirken, und 21. In der Fig. 2 wird die Bewegung des Trä-
Fig. 9 einen Teilschnitt nach der Linie9-9 in 40 gersl5 relativ zu dem Gesenkträger dargestellt. An
Fig.7, dem linken Ende des Trägers 15 sitzt eine Ritzel-
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Fördereinheit, welle22 und an dem rechten Ende eine Ritzelwelle
wobei die Teile derart eingestellt sind, daß ein Roh- 23. Beide Wellen sind mit Hebeln 24 und 25 verling
bei der Beförderung von einem Gesenk zu dem sehen. Die Ritzelwellen 22 und 23 werden, wie nachanderen
nicht Ende zu Ende gedreht wird, 45 stehend im einzelnen noch beschrieben, von einer
Fig. 10a eine Seitenansicht der Einheit der Zahnstange bewegt, um die Hebel24 und 25 über
Fig. 10, einen Bogen von 180° zu schwingen. Die Welle26
Fig. 11 einen Teilschnitt nach der Linie 11-11 an dem äußeren Ende des Hebels24 ist drehbar in
in F i g. 10, einer Öse 30 gelagert. Die Welle 27, die an dem
Fig. 12 eine Vorderansicht einer Förderfinger- 50 äußeren Ende des Hebels25 sitzt, ist ähnlich in der
einheit, bei der ein Rohling während der Förder- Öse 31 des Trägers drehbar gelagert,
bewegung von einem Gesenk zu dem nächsten nicht Die F i g. 2 zeigt drei verschiedene Stellungen der
Ende zu Ende gedreht wird, Hebel 24 und 25. Ihre Bewegung bewirkt, daß der
Fig. 12a eine Draufsicht, die die Einheit der Träger 15 von einer linken Stellung, die in der Figur
Fig. 12 zeigt, 55 voll ausgezeichnet ist, in eine rechte Stellung 15a
Fig. 13 einen Teilschnitt nach der Linie 13-13 schwingt. Die Länge der Hebel 24 und 25 entspricht
zu F i g. 12, der halben Entfernung zwischen jedem der Gesenke 1
Fig. 14 eine Ansicht der Nockenstößel- und bis 5.
Hebelanordnung zur öffnung und Schließung der Die Fördervorrichtung enthält ein Tragstück 35,
Greiffinger, 5o das an dem Rahmen 36 durch ösen 37 und 38 be-
F i g. 15 eine Seitenansicht der Fördereinheit, die festigt ist. Diese ösen 37 und 38 stehen an der Rück-
an dem Rahmen befestigt und auf der Nockenwelle seite des Tragstückes hervor und sind drehbar auf
drehbar angelenkt ist. der Nockenwelle 39 gelagert. Die Befestigung des
Bei den meisten Mehrstufenpressen wird ein Tragstückes 35 auf der Nockenwelle 39 schafft eine
Greiffingerpaarträger auf einem bogenförmigen Weg 65 Konstruktion, bei der die gesamte Fördereinheit
im Hinblick auf die Gesenke, in denen die Rohlinge nach aufwärts von dem Rahmen weg bewegt werden
geformt werden, hin- und herbewegt. Der Träger ist kann, wie dies in Fig. 15 gestrichelt dargestellt ist.
mit einer Anzahl von Paaren von Fingern ausgestattet. Dies gestattet in bekannter Weise einen leichten Zu-
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gang zu den Gesenken in dem Gesenkträger und Wie man aus der F i g. 14 erkennen kann, befinden
erleichtert ebenso die Einstellung und Bedienung des sich die Kulissenhebel 59, die sich über den Förder-Fördermechanismus,
mechanismus erstrecken, in der Mitte zwischen den In dem Tragstück 35 kann sich eine Zahnstange Gesenken. Der Hebel 62, der von der Greiffinger-
40 hin- und herbewegen. Diese Hin- und Herbewe- 5 einheit getragen wird, ist derart ausgebildet, daß er
gung der Zahnstange 40 wird durch ein Antriebs- seitlieh von der Mittelachse der Einheit über die
gestänge verursacht, das sich in zeitlicher Abhängig- Hälfte der Entfernung zwischen den anliegenden
keit von dem Stauchschlitten bewegt. Eine Bewegung Gesenken verläuft. Diese Anordnung und Ausbildung
der Zahnstange nach links bewirkt eine schwingende hat zur Folge, daß das äußere freie Ende des Hebels
Bewegung des Trägers 15 nach rechts. Bei der Rück- io 62, das gegen die Unterseite des Kulissenarmes 61
wärtsbewegung der Zahnstange 40 nach rechts wird ruht, unterhalb des Armes 61 während der Förderder
Träger 15 in die Ausgangsstellung nach F i g. 3 bewegung des Trägers 15 bleibt.
gebracht. Die Zahnstange 40 besitzt Druckplatten Gemäß F i g. 6 ist die Deckplatte 56 mit einem
41 und 42 sowie einen Rollen- und Zubringermecha- Arm 64 versehen, der an seinem äußeren Ende einen
nismus 43 und 45, der derart angeordnet ist, daß er 15 Stift 65 trägt. Dieser Stift 65 sitzt drehbar in dem
die Zahnstange im Eingriff mit einem Ritzel 46 hält. Arm 64 und besitzt einen vierkantigen Teil 66 (vgl.
Dieses Ritzel 46 wird von der Ritzelwelle 23 getragen F i g. 7 und 8 a), der von einem Schlitz 67 in dem
und das Ritzel 47 von der Ritzelwelle 22. Ende des Armes 68 umfaßt wird. Der Arm 68 wird
Eine Verstelleinrichtung 48 für einen Stift drückt von der Greiffingereinheit getragen. Die Achse des
den Zubringer 43 und dessen Rolle gegen die Platte 20 Stiftes 65, der von dem Arm 64 getragen wird, be-
41. In ähnlicher Weise hält der Stift 49 den Zubringer findet sich in der Mitte zwischen benachbarten Ge-
45 und dessen Rolle in der Stellung der Fig. 3. senken und unterhalb des Stiftes 61, der von dem
Die vertikale Stirnfläche des Trägers 15, an der Kulissenhebel 59 getragen wird. Wenn sieh der Trä-
die Greiffinger sitzen, weist eine Nut 48 auf. An der ger 15 durch den Bogen von der linken Stellung in
Rückseite des Trägers 15 sitzen zwei obere ösentejle 25 die rechte Stellung bewegt, wie dies in der F i g. 2
30 und 31 im Abstand voneinander. Entsprechende dargestellt ist, dient der Zapfen 65 als ein Drehpunkt
untere Ösenteile sitzen an dem Träger 15 bei 30 a und verursacht, daß sich die Greiffingeremheit um
und 31a. ihre vertikale Achse um 180° während der horizon-
Das Tragstück 35 für die Fördervorrichtung weist talen Bewegung der Förderstange 15 dreht,
einen abgerundeten, vorstehenden Teil 50 auf, der 3° Die Rolle 60 an dem Kulissenhebel 59 wird durch das Ritzel 46 enthält, und einen entsprechenden un- eine Feder 59 a gegen die Nocken 71 und 72, die auf teren, vorstehenden Teil 51, der ein Lager 52 trägt, der Nockenwelle 39 befestigt sind, gedrückt. Wie in um das untere Ende der Ritzelwelle23 drehbar zu Fig. 14 dargestellt, ist die axiale Dimensionierung lagern. Der mittlere Abschnitt der Ritzelwellen 22 der Rolle 60 derart, daß diese Rolle beide Nocken und 23 befindet sieh auf diese Weise außerhalb des 33 71 und 72, die auf der Nockenwelle 39 sitzen, über-Tragstückes, wie dies in F i g. 6 dargestellt ist. Ein schneidet. Wie dargestellt, folgt die Rolle 60 dem Lager 53 für den oberen Teil der Welle befindet sieh unteren Abschnitt der Nocken 71 und 72 (vgl, in dem Abschnitt50, um das obere Ende der Ritzel- Fig. 6). Bei Drehung der Nockenwelle39 werden welle 23 anliegend an das Ritzel 46 zu tragen. Das jedoch die oberen Abschnitte der Nocken 71 und 72 linke Ende des Tragstückes für die Fördervorrichtung 40 wirksam, um den Kulissenhebel 59 gegen die Vorweist einen ähnlichen abgerundeten Teil 55 auf, der spannung der Feder 59 a zu bewegen und auf diese das linke Ritzel 47 enthält. Weise den Stift 61 zu senken, der mit dem äußeren
einen abgerundeten, vorstehenden Teil 50 auf, der 3° Die Rolle 60 an dem Kulissenhebel 59 wird durch das Ritzel 46 enthält, und einen entsprechenden un- eine Feder 59 a gegen die Nocken 71 und 72, die auf teren, vorstehenden Teil 51, der ein Lager 52 trägt, der Nockenwelle 39 befestigt sind, gedrückt. Wie in um das untere Ende der Ritzelwelle23 drehbar zu Fig. 14 dargestellt, ist die axiale Dimensionierung lagern. Der mittlere Abschnitt der Ritzelwellen 22 der Rolle 60 derart, daß diese Rolle beide Nocken und 23 befindet sieh auf diese Weise außerhalb des 33 71 und 72, die auf der Nockenwelle 39 sitzen, über-Tragstückes, wie dies in F i g. 6 dargestellt ist. Ein schneidet. Wie dargestellt, folgt die Rolle 60 dem Lager 53 für den oberen Teil der Welle befindet sieh unteren Abschnitt der Nocken 71 und 72 (vgl, in dem Abschnitt50, um das obere Ende der Ritzel- Fig. 6). Bei Drehung der Nockenwelle39 werden welle 23 anliegend an das Ritzel 46 zu tragen. Das jedoch die oberen Abschnitte der Nocken 71 und 72 linke Ende des Tragstückes für die Fördervorrichtung 40 wirksam, um den Kulissenhebel 59 gegen die Vorweist einen ähnlichen abgerundeten Teil 55 auf, der spannung der Feder 59 a zu bewegen und auf diese das linke Ritzel 47 enthält. Weise den Stift 61 zu senken, der mit dem äußeren
Der Hebel 25 ist derart bemessen und angeordnet, freien Ende des Kulissenhebels 62, der von der
daß er den Abschnitt der Ritzelwelle 23 umfaßt, der Greiffingereinheit getragen wird, im Eingriff ist.
sich zwischen den Gehäuseteilen 50 und 51 befindet 45 Jedes der verschiedenen Greiffingerpaare, die an
(vgl. F i g. 5 und 6). Er ist an der Welle 23 durch dem Träger 15 sitzen, enthält ein Gehäuse 75, das
Stellschrauben 25 a und 25 b befestigt, um zu be- mit dem Träger 15 durch im Abstand angeordnete
wirken, daß sich der Hebel 25 mit der Ritzelwelle 23 Stifte 76 und 77 verankert ist. Wie man aus den
bewegt. Die Hebel24 und 25 können auch an die Fig. 10 und 11 erkennen kann, ist der Träger 15
Ritzelwellen geklemmt oder mit diesen verkeilt wer- 50 im Inneren an dem unteren Teil der Nut 48 mit
den. Das äußere freie Ende des Hebels 25 ist durch Gewinde versehen. Das Gehäuse 75 ist mit einer aus
Stellschrauben 25 c und 25 rf an der Welle 27 be- einem Stück bestehenden Quernase 79 versehen, die
festigt. eng in der Nut 48 sitzt und eine Bewegung des Ge-
Die oberen und unteren Ösen 31 bzw. 31a weisen häuses 75 relativ zu dem Träger 15 verhindert, wenn
beide Buchsen 31 & und 31c auf, um eine Drehung 55 die Muttern auf den Stiften 76 und 77 angezogen
der Welle 27 in diesen Buchsen zu gestatten, wenn werden. Vorzugsweise besitzt das Gehäuse 75 einen
der Hebel entlang seinem bogenförmigen Weg ge- L-förmigen Schlitz 80, so daß, wenn die Muttern auf
führt wird. den Stiften 76 und 77 angezogen werden, das Ge-
Das Tragstück 35 für die Fördervorrichtung be- bluse 75 das von ihm getragene Rohr 71 anklemmt,
sitzt eine Deckplatte 56. Im Abstand voneinander 60 Vorzugsweise besteht das Rohr 81 aus einem
angeordnete ösen 57 bilden mit der oberen Fläche Lagermaterial aus Bronze und ist an seinem unteren
der Deckplatte einen Teil, um ein Drehlager 58 für Ende bei 82 mit Gewinde versehen, so daß das Rohr
den Kulissenhebel 59 zu schaffen. Ein Ende des 81 in dem mit Gewinde versehenen Abschnitt 83 an
Kulissenhebels besitzt einen Nockenstößel 60 und dem Gehäuse 75 aufgenommen werden kann. Das
das andere Ende des Kulissenhebels einen einstell· 65 obere Ende des Lagerrohres 81 weist eine Anzahl
baren Zapfen 61, der über das Ende eines Hebels im Abstand angeordneter Öffnungen 84 auf, die
$2 hängt. Dieser Hebel wird von der Greiffinger- Stifte od. dgl. aufnehmen können, um die Lager-
«Bheit getragen. röhre 81 an ihrer mit Gewinde versehenen Verbin-
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dung 82-83 zu drehen und auf diese Weise die Röhre von der flachen Stirnfläche 108 hervor. Das Glied
81 vertikal in dem Gehäuse 75 einstellen zu können. 68, das über dem Rohr 86 und unmittelbar über der
Die innere Bohrung des Rohres 81 besitzt ein Klemme 105 befestigt ist, weist ebenso eine flache
Drehlager für das röhrenförmige Glied 86, das in Stirnfläche 110 auf.
dieser Bohrung angeordnet ist. Das untere Ende des 5 Zwei Stifte 111 und 112 ragen über die flache
Gliedes 86 weist einen Flansch 87 auf, der sich gegen Stirnfläche 108 des Klemmgliedes 105. Eine Verdas
untere Ende des Lagerrohres 81 legt, und die riegelungsstange 113 ist bei 114 und 115 mit Schiitobere innere Bohrung des Rohres 86 ist bei 88 mit zen versehen, um die Stifte 111 und 112, die von dem
Gewinde versehen, um die Gewinde an dem Schaft Klemmglied 105 hervorstehen, aufzunehmen. Die
des Gliedes 89 aufzunehmen. io Verriegelungsstange 113 besitzt sowohl eine obere
Das Ende des mit Gewinde versehenen Abschnittes Öffnung 116 als auch eine untere öffnung 117. In
an dem Glied 89 dient als ein Widerlager für den den Fig. 10 und 12 befindet sich die Verriegelungs-Ring
90, der die Stange 91, die von der Fördereinheit stange 113 in ihrer unteren Stellung, und die untere
getragen wird, umgibt. Eine Feder 92 umgibt die Kante dieser Stange hängt über die flache Stirnfläche
Stange 91, und ein Ende der Feder 92 legt sich gegen 15 103 an dem Gehäuse 75. In dieser untersten Stellung
den Widerlagerring 90 und das andere Ende gegen können die Muttern 111 α und 112 a auf die Stifte
eine Schulter 93, die an dem unteren Ende der Stange 111 und 112 aufgeschraubt werden. Auf diese Weise
91 sitzt. Die Stange 91 ist in ihrer Gesamtheit zur ist das Klemmglied 105 an dem Gehäuse 75 ververtikalen
Hin- und Herbewegung in der Förder- riegelt und wird von einer Drehung zurückgehalten,
einheit befestigt. Die Stange 91 wird einmal durch 20 Der Schlüssel 107 bewirkt, daß dieses Anhalten auf
das Glied 93 an dem unteren Endlager im Inneren das Rohr 86 übertragen wird. Dies hat zur Folge,
der Röhre 86 in einer solchen Hin- und Herbewe- daß die Fördereinheit in dem Gehäuse 75 den zu
gung geführt und zum anderen durch das obere Ende bearbeitenden Rohling von einem Gesenk zu dem
der Stange 91, das in dem Ring 90 und der Bohrung nächsten benachbarten Gesenk befördert, ohne daß
in dem Glied 89 geführt wird. 25 der Rohling während der Förderbewegung Ende zu
Das Gehäuse 75 für die Fördereinheit kann hori- Ende gedreht wird.
zontal innerhalb der Grenzen eingestellt werden, die Wenn sich das Verriegelungsglied 113 in seiner
durch die Bohrungen 95 und 96 größeren Durch- unteren Stellung befindet, ist die obere Kante der
messers, die die Stifte 77 bzw. 76 umgeben, ge- Verriegelungsstange 113 mit der flachen Oberfläche
schaffen werden. Einstellbare Kopfschrauben 97 30 110 an dem Hebel 68 nicht mehr im Eingriff. Dem-
sind durch die Wandung des Gehäuses 75 gebohrt, nach dreht der Hebel 68 während der Förderbewe-
so daß das innere Ende der Kopfschraube 97 sich gung an seiner Buchse 119 leer durch,
gegen den Stift77 legt. Eine Gegenmutter 98 hält In den Fig. 10a und 12a ist die Befestigung der
die Kopfschraube 97, wenn die richtige horizontale Verriegelungsstange 113 als in der obersten Stellung
Einstellung vorgenommen wurde. Die Kopfschraube 35 angebracht dargestellt, wobei sich die öffnung 117
99 und die Gegenmutter 101 bilden an der linken auf dem Stift 109 befindet. Wenn die Muttern lila
Seite des Gehäuses 75 eine ähnliche Einstellanord- und 112 a auf den Stiften 111 und 112 angezogen
nung. Die horizontale Einstellung des Gehäuses be- wurden und wenn sich die Klemmstange in ihrer
wirkt, daß die Mittellinie des Zwischenraumes zwi- obersten Stellung befindet, steht die obere Kante des
sehen den Förderarmen 121 und 122 mit der Mittel- 40 Gliedes 113 über der flachen Oberfläche 110 des
linie des Gesenkes in dem Gesenkträger bei jedem Hebels 68 hervor. Wenn das Glied 113 auf diese
Ende der Förderbewegung ausgerichtet wird. Weise in seine ursprüngliche Stellung zurückgebracht
Um die Greiffingerarme 121 und 122 so einzu- wird, bringt dies die Verriegelungsstange außer Einstellen,
daß der Rohling während der Förderbewe- griff mit der flachen Oberfläche 103 an dem Gegung
Ende zu Ende gedreht wird, oder wahlweise, 45 häuse 75.
daß der Rohling ohne Umkehr befördert wird, ist die In der zuletzt beschriebenen Stellung können sich
Einheit derart konstruiert und ausgebildet, daß sie das Glied 105 und das Rohr 86, an dem dieses Glied
ein verschiebbares Verriegelungsglied enthält, das befestigt ist, nicht mehr mit dem Hebel 68 drehen,
nach unten verschoben werden kann, um eine Um- Demnach dreht sich der Hebel 68 um die Achse des
kehrung des Rohlings zu verhindern, oder nach oben 50 Stiftes 65 um 180°, wenn der Träger 15 um 180°
verschoben werden kann, um die Umkehrung des schwingt. Dies hat zur Folge, daß der Rohling, der
Rohlings zu bewirken. Wenn das Verriegelungsglied in den Förderfingern getragen wird, Ende zu Ende
nach unten verschoben ist, sind die Greiffingerarme gedreht wird, wenn er von einem Gesenk zu dem
121 und 122 gegen Drehung verklemmt und mit dem nächsten Gesenk in dem Gesenkträger befördert
Gehäuse der Fördereinheit verriegelt. Wenn die Ver- 55 wird.
riegelungsstange nach oben verschoben wird, sind Die Greiffingerarme 121 und 122 werden von
die Greiffingerarme 121 und 122 an ein Glied ge- einem Jochglied 123 getragen, das mit dem Rohr 86
klemmt, das drehbar während jeder Förderbewegung einen Teil bildet. Jede Seite des Jochgliedes 123
angetrieben wird. weist voneinander abhängige ösenteile 124 und 125
Das Gehäuse 75 weist an seiner oberen Kante g0 auf, die Drehlager für die Stifteinheit 126 bilden,
einen Abschnitt 102 auf, der eine flache Stirnfläche Das drehbar gelagerte Ende des Greiffingerarmes
103 besitzt. Ein Klemmglied, das in seiner Gesamt- 121 weist einen Vorsprung 127 auf, der entsprechend
heit mit 105 bezeichnet ist, ist durch die Klemm- der Fig. 9 geformt ist. Der Vorsprung 127 besitzt
schraube 106 und den Schlüssel 107 an dem Rohr 86 einen Drehpunkt an dem Joch 123 bei 126. Ein
befestigt. Der Schlüssel 107 verriegelt das Glied 105 65 Winkelarm 128 ist bei 129 drehbar angelenkt, und
mit dem Rohr 86. Das Klemmglied 105 weist eine zwar an Vorsprüngen 130 und 131, die im Abstand
flache Stirnfläche 108 sowie einen Stift 109 auf, der voneinander angeordnet sind. Das Glied 128 besitzt
von dem Glied 105 getragen wird. Der Stift 109 ragt an jeder Seite des Drehpunktes 129 Nasen 132 und
Claims (2)
1. Querfördereinrichtung an Mehrstufenpressen zum Herstellen von Bolzen, Muttern od. dgl. mit
einem am Matrizenträger schwenkbar gelagerten Tragstück mit einem darin längsverschiebbar gelagerten
Greiffingerpaarträger, wobei die Greiffingerpaare durch Hebelabstützung bei Längsbewegung
eine Bogenbewegung von Matrize zu Matrize gegenüber dem Greiffingerpaarträger ausführen, ferner mit einer Öffnungs- und Schließmöglichkeit
der Greif finger, dadurch gekennzeichnet, daß zur an sich bekannten, von einer ortsfesten Nockenwelle aus gesteuerten
Öffnungs- und Schließbewegung der Greiffinger ein am Tragstück (35) zwischen zwei Matrizen
gelenkig gelagerter Doppelarmhebel (59) mit Nockenabgriffrolle (60) und Betätigungszapfen
(61) und ein damit zusammenwirkender, auf einem am Greiffingergehäuse mitschwenkend angeordnetem
Arm (68) drehbar gelagerter weiterer Doppelarmhebel (62), der am Greiffingerende
die Öffnungs- und Schließstange (91) untergreift, vorgesehen sind.
2. Querfördervorrichtung nach Anspruch 1 mit einer 180°-Drehung der Greiffingerpaare während
der Bogenbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (68) maschinenseitig an einem
Zapfen (65) eines am Tragstück (35) gelagerten Armes (64) abgestützt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1109 985,
1 107 489;
Deutsche Auslegeschriften Nr. 1109 985,
1 107 489;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 795 062;
britische Patentschrift Nr. 844 006.
britische Patentschrift Nr. 844 006.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
709 519/173 3.67 © Bundesdruckerei Berlin
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ID=25966911
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