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DE576851C - Apparat zur Extraktion von Fluessigkeiten - Google Patents

Apparat zur Extraktion von Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE576851C
DE576851C DESCH95333D DESC095333D DE576851C DE 576851 C DE576851 C DE 576851C DE SCH95333 D DESCH95333 D DE SCH95333D DE SC095333 D DESC095333 D DE SC095333D DE 576851 C DE576851 C DE 576851C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extraction
extractant
liquid
siphon
liquids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH95333D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Asch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schering Kahlbaum AG
Original Assignee
Schering Kahlbaum AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schering Kahlbaum AG filed Critical Schering Kahlbaum AG
Priority to DESCH95333D priority Critical patent/DE576851C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE576851C publication Critical patent/DE576851C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/04Solvent extraction of solutions which are liquid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Apparat zur Extraktion von Flüssigkeiten Extraktionsapparate für Flüssigkeiten, bei denen Flüssigkeiten durch Lösungsmittel in der Weise extrahiert werden, daß das mit der zu extrahierenden Flüssigkeit nicht mischbare Lösungsmittel in einem Destillierkolhen verdampft, nach I(ondensation durch die zu extrahierende Flüssigkeit geleitet und dànn durch einen Überlauf dem Destillierkolben wieder zugeführt wird, sind bekannt.
  • Diese Apparate sind starr; Änderungen können an ihnen nicht vorgenommen werden.
  • Insbesondere benötigt man verschiedene Apparate, je nachdem die Extraktion mit Lösungsmitteln vorgenommen werden soll, die schwerer oder leichter als die zu extrahierende Flüssigkeit sind.
  • Bei dem Extraktionsapparat gemäß vorliegender Erfindung wird der Dampf des Extraktionsmittels in das flüssige Extraktionsgut eingeleitet, darin durch Rühren gut verteilt und kondensiert. Das mit dem 11 extrahierenden Stoff beladene Kondensat wird dann durch einen kontinuierlich wirkenden Heber dem Destillierkolben wieder zugeführt. Die zweckmäßig als Rührvorrichtung ausgebildete Zuleitung für den Dampf und der Heber für die Rückleitung des Kondensats sind verschiebbar. Dadurch ist es möglich, während der Extraktion, je nach der Schichthöhe des Extraktionsgutes, am Apparat Änderungen vorzunehmen; ferner kann derselbe Apparat durch eine einfache Änderung aus einer Anordnung für Extraktionsmittel, die spezifisch leichter als das Extraktionsgut sind, in eine Anordnung für spezifisch schwerere Extraktionsmittel übergeführt werden.
  • Der Apparat hat außerdem den Vorzug, daß dadurch, daß das Extraktionsmittel dampfförmig in das Extraktionsgut geleitet und dort durch Rührung intensiv verteilt wird, eine rasche Extraktionswirkung gewährleistet wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Apparatur gemäß vorliegender Erfindung dargestellt.
  • Im Kolben A wird die Extraktionsflüssigkeit durch ein beheiztes Bad B zum Sieden erhitzt. Die Dämpfe strömen durch das Rohr C in die IIohlrührerD und durch dessen Öffnung E in die zu extrahierende = Lösung ein, die sich in dem Gefäß F befindet.
  • Der Hohlrührer D, der mittels eines Getriebes G bewegt werden kann, ist im erweiterten Ende des Rohres C verschiebbar. Die Dichtung dieser Stelle wird durch einen am Rührer befestigten - Abschluß P bewirkt, der mit einer geeigneten Flüssigkeit, z. B. Quecksilber, gefüllt ist. Je nachdem, ob das in A verdampfende Lösungsmittel leichter oder schwerer als die zu extrahierende Flüssigkeit ist, wird nun derRührer tief oder hoch eingestellt, d. h. die Dämpfe des Lösungsmittels, das leichter ist, treten unten, die des schwereren oben in das Extraktionsgut ein und werden durch den rotierenden Rührer verteilt. Über das Gefäß F rieselt nun das Kühlwasser, das sich im UntersatzH sammelt und durch den Abfluß L'entfernt wird.
  • Durch diese Kühlung kondensieren sich die Dämpfe des Extraktionsmittels auf ihrem Wege durch das Extraktionsgut, und das nun flüssige Lösungsmittel sammelt sich als Schicht entsprechend seiner Dichte über oder unter dem Extraktionsgut an. Durch das Rohr 1, welches in der zu :) Öffnung K des Gefäßes F ebenfalls verschiebbar ist, wird das Lösungsmittel bzw. der Extrakt in das Siedegefäß A zurückgeführt. Zu diesem Zweck endet das Rohr 1 verschiebbar im Rohr L, das sich im Verschluß des Siedekolbens befindet und dessen Öffnung r sich nahe an dessen Boden, auf jeden Fall aber unterhalb der Oberfläche der siedenden Flüssigkeit befindet. Das Rohr I ist so ausgebildet, daß es einerseits als Heber wirken kann, andererseits aber das Eindringen der Flüssigkeit aus A in F verhindert. Diesem Zweck dient die KugelM. die durch den HahnN mit der Außenluft verbunden werden kann, ebenso wie auch der Luftraum in F durch die Öffnung N' mit der Außenluft in Verbindung steht. Die Abdichtung der Gleitstellen der Röhren 0 geschieht durch geeignete Packungen. im einfachsten Falle durch übergezogene Gummischläuche.
  • Bei der Extraktion verfährt man folgendermaßen: Das Extraktionsmittel, z. B. Äther, wird in A, das Extraktionsgut, z.B. eine wäßrige Flüssigkeit, wird in F eingefüllt, die Röhren C und I werden eingesetzt, der Rührer wird eingeschaltet, das Bad B angeheizt, während Hahn N geschlossen ist. Der entstehende Ätherdampf verdrängt die Luft aus A, C und E durch die t)ffnunglV'. Ist die über dem Extraktionsgut entstandene Ätherschicht von beabsichtigter Stärke, so wird der Hahn N geöffnet, durch ihn angesaugt, bis Rohr 1 mit Ätherlösung gefüllt ist. Nunmehr fließt die Atherlösung nach Maßgabe der Verdampfungsgeschwindigkeit durch L nach A ab. Beim Abstellen der Vorrichtung wird Hahn N geschlossen, wodurch die gesamte Ätherschicht in A eingesaugt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zur Extraktion von Flüssigkeiten, der aus einer Destillierblase zum Verdampfen des Extraktionsmittels, einem Extraktionsgefäß, einer zweckmäßig als Rührvorrichtung ausgebildeten Zuleitung zum Einleiten des Dampfes des Extraktionstnittels in das flüssige Extraktionsgut und einer heberartigen Ableitung zur Riickführung des kondensierten und mit dem zu extrahierenden Stoff beladenen Extraktionsmittels aus dem Extraktionsgefäß in die Destillierblase besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsröhren (C und D) für den Dampf und die Ableitung (J) für das Kondensat des Extraktionsmittels in dem Extraktionsgefäß verschiebbar angebracht sind und die heberartige Rückleitung als kontinuierlich wirkender Heber ausgebildet ist.
DESCH95333D 1931-09-12 1931-09-12 Apparat zur Extraktion von Fluessigkeiten Expired DE576851C (de)

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