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DE561775C - Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten Feilenflaechen - Google Patents

Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten Feilenflaechen

Info

Publication number
DE561775C
DE561775C DE1930561775D DE561775DD DE561775C DE 561775 C DE561775 C DE 561775C DE 1930561775 D DE1930561775 D DE 1930561775D DE 561775D D DE561775D D DE 561775DD DE 561775 C DE561775 C DE 561775C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
files
milling
file
lever
old cut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930561775D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNO BRETFELD
GERDA MARTHA BRETFELD
JULIE BRETFELD GEB KLEIN VERW
KURT BRETFELD
Original Assignee
ARNO BRETFELD
GERDA MARTHA BRETFELD
JULIE BRETFELD GEB KLEIN VERW
KURT BRETFELD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNO BRETFELD, GERDA MARTHA BRETFELD, JULIE BRETFELD GEB KLEIN VERW, KURT BRETFELD filed Critical ARNO BRETFELD
Application granted granted Critical
Publication of DE561775C publication Critical patent/DE561775C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

Bisher hat man den alten Hieb an Feilen abgehobelt. Auch sind Maschinen bekannt geworden, mit denen der alte Hieb abgefräst wird. Mit diesen Maschinen ist es jedoch nicht möglich, eine der gewölbten Feilenform entsprechende genaue Führung des Fräsers über das zu bearbeitende Werkstück herbeizuführen. Vielmehr wird dabei die Herstellung der gewölbten Form der Feilen von Hand ausgeführt, wobei naturgemäß die Geschicklichkeit des Arbeiters ausschlaggebend ist.
Nachdem die Feilen durch Hobeln oder Fräsen ihren alten Hieb verloren hatten, mußten sie in der Knieschleiferei von Hand nachgeschliffen werden. Jetzt erst konnten sie behauen werden.
Die Nachteile dieser umständlichen und unwirtschaftlichen Arbeitsweise werden er-
ao findungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Abfräsen des alten Hiebes an Feilen mit ge wölbten Flächen oder mit verjüngter Spitze vermieden, deren senkrecht zur Feile beweglicher Werkzeugträger durch einen Hebel mit
as einer gegen die nicht bearbeitete Seite des Werkstückes anliegenden balligen Kopierrolle so verbunden ist, daß das gegen die andere Seite anliegende Werkzeug und die Leitrolle entgegengesetzte gleich große Bewegungen ausführen. Hierdurch wird der Fräser auf seinem Schlitten in vertikaler Richtung zwangsläufig so gesteuert, daß die gewünschte Feilenform genau und sicher kopiert wird. Das gefühlsmäßige Einstellen des Fräsers während des Schnittes auf die ballige Form der Feile durch den Arbeiter ist somit ausgeschaltet.
Ein weiterer bedeutender Vorteil bei der Anwendung dieser Vorrichtung liegt darin, daß die abgefrästen Flächen der Feilen so sauber und glatt .bearbeitet werden, daß sie ohne weitere Nacharbeit haufertig sind. Das sonst übliche Abschleifen der Feilen ist hierbei also völlig überflüssig.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt. Abb. 1 zeigt die Vorderansicht der Feilenfräsmaschine. Abb. 2 zeigt die Seitenansicht dieser Maschine.
Die Leitrolle α ist an einem Gabelstück b drehbar gelagert, und dieses ist an einem Hebel c befestigt, welcher sich um einen festen Stützpunkt d dreht. Bei e ist der Kopierschlitten f beweglich befestigt, derart, daß der Kopierschlitten in vertikaler Richtung auf- und abwärts in Führungsschienen gleiten kann. Der Spindelschlitten g mit dem Fräser h ist am Kopierschlitten / verschiebbar angebracht, so daß jede gewünschte Sehnittiefe durch das Handrad q eingestellt werden kann. Am Hebel c ist ein Ausgleichsgewicht k im Aufhängepunkt i angebracht. Die Feile Z ist in der Spannvorrichtung m und η befestigt, welche auf einem Schlitten montiert ist, der den Vorschub ausführt.
In der Spannvorrichtung m und η sind auswechselbare Einsätze O1, O2 vorgesehen für sämtliche Feilenarten, wodurch ein Verdrehen des Werkstückes unmöglich wird.
Es soll nun die Arbeitsweise der Maschine kurz beschrieben werden.
Die Feile wird in die Spannvorrichtung m und η eingespannt, der Tisch wird nach links gefahren, und der Fräser kann an der Stelle/» angesetzt werden. Sobald sich die Leitrolle α nach oben bewegt; bewegt sich der Fräser h durch die Wirkung des Hebels c nach unten. Die Leitrolle α ist ballig, weil ίο die zur Bearbeitung gelangenden Feilen verschieden stark ausgebildet sind. Bei ganz dünnen Feilen wird daher der Hebel c mit der Rolle α näher an den Fräser heranrücken wodurch eine Schrägstellung des Hebels und der Rollenachse erfolgt. Dasselbe tritt ein, wenn dicke Feilen bearbeitet werden, wobei die Schräglage der Rollenachse entgegengesetzt auftritt. Durch die Balligkeit der Rolle α wird erreicht, daß bei den Schräglagen der auftretende Druck in der Mittellinie der Feile von der Rolle aufgenommen wird und nicht an den Kanten der Feile, wie es bei Verwendung von zylindrisch ausgebildeten Rollen der Fall sein würde. Die BaI-ligkeit richtet sich nach der Hebellänge.
Ferner ist der Hebel c vorn mit einem Handgriff C1 versehen, so daß der Fräser zu jeder Zeit abgehoben werden kann. Dadurch, daß die Leitrolle α durch den Hebel c unmittelbar mit dem Kopierschlitten f in Verbindung steht, wird die zwangsläufige Bewegung zwischen Leitrolle α und Fräser h herbeigeführt.
Der Schlitten bewegt sich während des Arbeitsganges von links nach rechts und ist mit einer selbsttätigen Auslösung versehen, die je nach Länge der Feile eingestellt werden kann, wodurch ein Zuweitlaufen des Schlittens vermieden wird.
Die Rückseite der Feile wird in derselben Weise bearbeitet, wie beschrieben. Nach Beendigung des Fräsvorganges kann die Feile, wie bereits erwähnt, sofort wieder behauen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Abfräsen des alten Hiebes an Feilen mit gewölbten Feilenflächen oder mit verjüngter Spitze, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht 5» zur Feile bewegliche Werkzeugträger durch einen Hebel mit einer gegen die nicht bearbeitete Seite des Werkstücks anliegenden balligen Kopierrolle so verbunden ist, daß das gegen die. andere Seite anliegende Werkzeug und die Leitrolle entgegengesetzte gleich große Bewegungen ausführen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930561775D 1930-06-04 1930-06-04 Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten Feilenflaechen Expired DE561775C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE561775T 1930-06-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE561775C true DE561775C (de) 1933-03-28

Family

ID=6566315

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930561775D Expired DE561775C (de) 1930-06-04 1930-06-04 Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten Feilenflaechen

Country Status (1)

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DE (1) DE561775C (de)

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