DE561775C - Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten Feilenflaechen - Google Patents
Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten FeilenflaechenInfo
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- DE561775C DE561775C DE1930561775D DE561775DD DE561775C DE 561775 C DE561775 C DE 561775C DE 1930561775 D DE1930561775 D DE 1930561775D DE 561775D D DE561775D D DE 561775DD DE 561775 C DE561775 C DE 561775C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D73/00—Making files or rasps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Milling Processes (AREA)
Description
Bisher hat man den alten Hieb an Feilen abgehobelt. Auch sind Maschinen bekannt
geworden, mit denen der alte Hieb abgefräst wird. Mit diesen Maschinen ist es jedoch
nicht möglich, eine der gewölbten Feilenform entsprechende genaue Führung des Fräsers
über das zu bearbeitende Werkstück herbeizuführen. Vielmehr wird dabei die Herstellung
der gewölbten Form der Feilen von Hand ausgeführt, wobei naturgemäß die Geschicklichkeit
des Arbeiters ausschlaggebend ist.
Nachdem die Feilen durch Hobeln oder Fräsen ihren alten Hieb verloren hatten,
mußten sie in der Knieschleiferei von Hand nachgeschliffen werden. Jetzt erst konnten
sie behauen werden.
Die Nachteile dieser umständlichen und unwirtschaftlichen Arbeitsweise werden er-
ao findungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Abfräsen des alten Hiebes an Feilen mit ge
wölbten Flächen oder mit verjüngter Spitze vermieden, deren senkrecht zur Feile beweglicher
Werkzeugträger durch einen Hebel mit
as einer gegen die nicht bearbeitete Seite des
Werkstückes anliegenden balligen Kopierrolle so verbunden ist, daß das gegen die
andere Seite anliegende Werkzeug und die Leitrolle entgegengesetzte gleich große Bewegungen
ausführen. Hierdurch wird der Fräser auf seinem Schlitten in vertikaler
Richtung zwangsläufig so gesteuert, daß die gewünschte Feilenform genau und sicher kopiert
wird. Das gefühlsmäßige Einstellen des Fräsers während des Schnittes auf die ballige Form der Feile durch den Arbeiter
ist somit ausgeschaltet.
Ein weiterer bedeutender Vorteil bei der Anwendung dieser Vorrichtung liegt darin,
daß die abgefrästen Flächen der Feilen so sauber und glatt .bearbeitet werden, daß sie
ohne weitere Nacharbeit haufertig sind. Das sonst übliche Abschleifen der Feilen ist hierbei
also völlig überflüssig.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung dargestellt. Abb. 1 zeigt die Vorderansicht
der Feilenfräsmaschine. Abb. 2 zeigt die Seitenansicht dieser Maschine.
Die Leitrolle α ist an einem Gabelstück b drehbar gelagert, und dieses ist an einem
Hebel c befestigt, welcher sich um einen festen Stützpunkt d dreht. Bei e ist der Kopierschlitten
f beweglich befestigt, derart, daß der Kopierschlitten in vertikaler Richtung
auf- und abwärts in Führungsschienen gleiten kann. Der Spindelschlitten g mit dem
Fräser h ist am Kopierschlitten / verschiebbar angebracht, so daß jede gewünschte
Sehnittiefe durch das Handrad q eingestellt werden kann. Am Hebel c ist ein Ausgleichsgewicht
k im Aufhängepunkt i angebracht. Die Feile Z ist in der Spannvorrichtung m
und η befestigt, welche auf einem Schlitten montiert ist, der den Vorschub ausführt.
In der Spannvorrichtung m und η sind auswechselbare
Einsätze O1, O2 vorgesehen für
sämtliche Feilenarten, wodurch ein Verdrehen des Werkstückes unmöglich wird.
Es soll nun die Arbeitsweise der Maschine kurz beschrieben werden.
Die Feile wird in die Spannvorrichtung m und η eingespannt, der Tisch wird nach
links gefahren, und der Fräser kann an der Stelle/» angesetzt werden. Sobald sich die
Leitrolle α nach oben bewegt; bewegt sich der Fräser h durch die Wirkung des Hebels c
nach unten. Die Leitrolle α ist ballig, weil ίο die zur Bearbeitung gelangenden Feilen verschieden
stark ausgebildet sind. Bei ganz dünnen Feilen wird daher der Hebel c mit
der Rolle α näher an den Fräser heranrücken wodurch eine Schrägstellung des Hebels und
der Rollenachse erfolgt. Dasselbe tritt ein, wenn dicke Feilen bearbeitet werden, wobei
die Schräglage der Rollenachse entgegengesetzt auftritt. Durch die Balligkeit der
Rolle α wird erreicht, daß bei den Schräglagen der auftretende Druck in der Mittellinie
der Feile von der Rolle aufgenommen wird und nicht an den Kanten der Feile, wie es bei Verwendung von zylindrisch ausgebildeten
Rollen der Fall sein würde. Die BaI-ligkeit richtet sich nach der Hebellänge.
Ferner ist der Hebel c vorn mit einem Handgriff C1 versehen, so daß der Fräser zu
jeder Zeit abgehoben werden kann. Dadurch, daß die Leitrolle α durch den Hebel c unmittelbar
mit dem Kopierschlitten f in Verbindung steht, wird die zwangsläufige Bewegung
zwischen Leitrolle α und Fräser h herbeigeführt.
Der Schlitten bewegt sich während des Arbeitsganges von links nach rechts und ist mit
einer selbsttätigen Auslösung versehen, die je nach Länge der Feile eingestellt werden
kann, wodurch ein Zuweitlaufen des Schlittens vermieden wird.
Die Rückseite der Feile wird in derselben Weise bearbeitet, wie beschrieben. Nach Beendigung
des Fräsvorganges kann die Feile, wie bereits erwähnt, sofort wieder behauen werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Abfräsen des alten Hiebes an Feilen mit gewölbten Feilenflächen oder mit verjüngter Spitze, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht 5» zur Feile bewegliche Werkzeugträger durch einen Hebel mit einer gegen die nicht bearbeitete Seite des Werkstücks anliegenden balligen Kopierrolle so verbunden ist, daß das gegen die. andere Seite anliegende Werkzeug und die Leitrolle entgegengesetzte gleich große Bewegungen ausführen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE561775T | 1930-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE561775C true DE561775C (de) | 1933-03-28 |
Family
ID=6566315
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930561775D Expired DE561775C (de) | 1930-06-04 | 1930-06-04 | Vorrichtung zum Abfraesen des alten Hiebes an Feilen mit gewoelbten Feilenflaechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE561775C (de) |
-
1930
- 1930-06-04 DE DE1930561775D patent/DE561775C/de not_active Expired
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