DE569902C - Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfuellmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrueckendem Stoessel - Google Patents
Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfuellmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrueckendem StoesselInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B68—SADDLERY; UPHOLSTERY
- B68G—METHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B68G9/00—Placing upholstery springs in pockets; Fitting springs in upholstery
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Description
- Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfüllmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrückendem Stößel Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einfüllen von Sprungfedern in Taschen.
- Die bekannten Maschinen dieser Art entsprechen nicht immer den Anforderungen" welche z. B. hinsichtlich Leistungsfähigkeit oder Anpassungsfähigkeit an die Bedürfnisse der solche Sprungfedertaschen verwendenden Gewerbezweige gestellt werden müssen. Einzelne dieser Maschinen erfordern für verschiedene Arbeitsvorgänge Handantrieb und arbeiten nicht fortlaufend, sondern nur absatzweise, so z. B. müssen die in die Stofftaschen einzuführenden Sprungfedern von Hand auf die Maschine gebracht werden. Allerdings ist auch eine voll selbsttätige Maschine bekannt, welche die Sprungfedern vor. einer mit ihr verbundenen Sprungfederwindemaschine aus selbsttätig zugeführt erhält. Die volle Selbsttätigkeit und hohe Leistungsfähigkeit dieser Maschine sind aber mit einem so großen Aufwand an Mitteln erkauft, daß die Herstellungskosten dieser Maschine nur für vereinzelte einschlägige Betriebe erschwinglich sind. Trotzdem leidet diese Maschine an dem auch den vorerwähnten Maschinen anhaftenden Mangel, nur Sprungfedern einer ganz bestimmten Größe in Stofftaschen.einführen zu können.
- Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine läßt sich ohne Umänderung für Sprungfedern aller in Betracht fallenden Abmessungen verwenden. Die Anzahl der für jede einzusetzende Sprungfeder erforderlichen, von Hand auszuführenden Arbeitsvorgänge ist auf das Anstecken und Abnehmen der Stofftaschen beschränkt; dagegen erfolgt die Behandlung der Sprungfedern ganz selbsttätig. Der Betrieb ist ein stetiger und gleichförmiger, die Leistungsfähigkeit bei verhältnismäßig einfachem Bati bedeutend.
- Die Vorzüge der Maschine beruhen im wesentlichen auf einer besonderen Ausgestaltung des die Sprungfedern zusammendrückenden Gliedes und einem besonderen Bewegungsverhältnis zwischen diesem und der von der Windevorrichtung an eine Fördervorrichtung abgegebenen Sprungfeder. Dazu kommt eine besonders zweckmäßige überführung der zusammengedrückten Sprungfeder in die Stofftasche.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. i ist eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht und Abb.3 ein teilweiser Grundriß der Maschine.
- Abb. 4. und 5 zeigen Ansichten von Einzelteilen.
- Das Gestell i der Maschine ist beispielsweise an der nur teilweise dargestellten. Sprungfederwindemaschine 2 befestigt. Eine Kurbelwelle 3 (Abb. i und 2) bewegt mit einer Stange 4 einen Schwinghebel 5 hin und her und trägt links und rechts vom Kurbelzapfen je eine Nockenscheibe 6 bzw. ;. Auf der Kurbelwelle ; sitzt eine Kurbel 8, welche durch die Stange 9, den Schwinghebel io und die Rolle i i den Stößel 12 auf der Führungsstange 13 hin und her bewegt. Durch Nut und Feder i¢ wird eine Verdrehung des Stößels auf der Stange 13 verhindert.
- Auf der Kurbelwelle'3 sitzt ein Kettenrad 15, welches durch eine Kette 16 und ein Kettenrad 17 von der Sprungfederwindemaschine 2 aus antreibbar ist.
- Ein zweites auf der Kurbelwelle 3 sitzendes Kettenrad i 8, eine Kette i 9, Kettenräder 20,21 und Transportketten 22, 23 bilden zusammen eine Fördervorrichtung.
- Ein durch die Nockenscheibe 7 bewegter Hebel 2q. mit einer Rolle 25 (Abb.. 2), eine Zugstange 26 und ein Hebel 27 erteilen dem Stößel i2 eine Auf- und Abwärtsschwingung, wobei die Zugfeder 28 die Rolle 25 fortwährend an die Nockenscheibe 7 drückt.
- Ein durch die Nockenscheibe 6 bewegter Hebel 29 mit Rolle 3o und eine Stange 31 (Abb. i und q.) erteilen einem Ausstoßhebel 32 die waagerechte Führung zwecks Ausstoßes der zusammengedrückten Sprungfeder 33 in die Stofftasche 39 (Abb. i, 3 und 5), wobei die Zugfeder 3¢ die Rolle 30 ständig an die Nockenscheibe 6 drückt.
- Eine Kippwand 35 (Abb.3 bis 5) ist am Gestell nur nach unten drehbar gelagert und wird durch eine Torsionsfeder 36 jeweils wieder in die senkrechte Stellung gebracht. Ihre waagerechte Drehachse schneidet die Druckachse des Stößels 12 rechtwinklig.
- Das übersetzungsverhältnis des Kettentriebes 18, 19, 20, 21 ist so gewählt, daß die Transportgeschwindigkeit der Transportletten 22, 23 größer ist als die Höchstgeschwindigkeit des Hebels io mit Rolle i i, damit die Sprungfeder 33 dem Stößel 12 vorläuft und bei jeder Länge an der Kippwand 35 anstößt, bevor der Stößel sie von hinten her erreicht. Dadurch ist es möglich, mit der vorliegenden Maschine Sprungfedern jeder gebräuchlichen Länge zu behandeln.
- Die Kurbelgetriebe 3, 4., 5 und 8, 9, 1o könnten auch durch Nockenscheiben ersetzt werden.
- Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine ist folgende: Eine von der Sprungfederwindemaschine 2 gewundene und abgeschnittene Sprungfeder 33 fällt auf die Transportketten 22, 23 und wird von diesen sofort gegen die Kippwand 35 befördert. Der Stößel 12 wird durch den Schwinghebel io und das Kurbelgetriebe 8, 9 an die von der Kippwand aufgehaltene Sprungfeder 33 (Abb. i und 3) herangeführt und drückt diese zusammen. Die zusammengedrückte Sprungfeder wird unten durch die Gabel 37 des Ausstoßhebels 32 gefaßt, um die Drehachse der Kippwand 35 gekippt und in den Schlitz eines Schnabels 38 gestoßen. Sobald die Sprungfeder 33 vom Ausstoßhebel 32 erfaßt ist, wird der Stößel i2 durch die Teile 2q., 25, 26, 27 in die in Abb. 2 strichpunktiert gezeichnete, obere Stellung ausgeschwungen und erst wieder in die Normalstellung gebracht, nachdem der Schwinghebel io in seiner äußersten Linksstellung angekommen ist (Abb. i ). Unterdessen ist die folgende Sprungfeder abgeschnitten und von der Fördervorrichtung gegen die Kippwand 35 geführt worden. Der herunterschwingende Stößel 12 kommt also bei jeder Federlänge mit Sicherheit hinter die Sprungfeder zu liegen.
- Die Nockenscheibe 6 (Abh. i) ist derart ausgebildet, daß die Gabe137 des Ausstoßhebels 32 während der rückläufigen Bewegung des Schwinghebels 5 zunächst eine Abwärtsbewegung ausführt, welche sie außer dem Bereich der vorgeschobenen Sprungfeder bringt.
- Beim folgenden Arbeitsvorgang stößt die in den Schnabe135 gelangende Sprungfeder die dort befindliche Feder in die über den Schnabel gebrachte, zweckmäßig aus Stoff bestehende Sprungfedertasche 39. Dabei ist, im Gegensatz zu gewissen der eingangs erwähnten Maschinen, ein Ineinanderschieben der beiden Sprungfedern dadurch vermieden, daß die Gabe137 des Ausstoßhebels 32 die hintere Sprungfeder unmittelbar an der Stelle faßt, wo sie die vordere Sprungfeder berührt. Die Sprungfedertasche 39 wird nun vom Schnabel weggezogen und die nächste, leere Tasche über den Schnabel gesteckt, um die nächste Sprungfeder aufzunehmen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfüllmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrückendem Stößel, dadurch gekennzeichnet, daß der plattenartige Stößel (12), nachdem er auf seinem Arbeitshub eine Feder (33) zusammengedrückt hat, aus der Federbahn herausgehoben und in seine Anfangsstellung zurückgeführt wird, von der aus er hinter eine zweite, während seines Rückwärtsganges von der Sprungfederwindemaschine unmittelbar an eine ihm voreilende Fördervorrichtung abgegebene Sprungfeder (33) gebracht wird und diese während seines nächsten Arbeitsganges zusammendrückt.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (i2) die Sprungfeder (33) gegen eine Kippwand (35) drückt, deren Kippachse die Druckachse des Stößels (12) rechtwinklig schneidet, wobei die zusammengedrückte Sprungfeder (33) außerhalb der durch diese Achsen gelegten Ebene von einem Ausstoßhebel (32) erfaßt und unter der sich unter seinem Drucke drehenden Kippwand !-35; hinweg in einem langen, geradlinigen Stoße in eine atif einen Schnabel (38j gestülpte Stofftasche (39) vorgeschoben wird, während er dabei die umgelegte Sprungfeder (33) an ihrem Vorderrande hält und nach Beendigung des Federvorschubes auf seinem Rückwege eine Schwingbewegung erfährt, die ihn aus der Federbahn hinaushebt.
- 3. Maschine nach Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (12) längs einer seitlich der Federbahn parallel zu dieser angeordneten Schwingwelle (r3) verschiebbar ist und im Augenblick des Erfassens der zusammengedrückten Sprungfeder (33) durch den Ausstoßhebel (32) aus der Federbahn herausgehoben, dann an der Schwingwelle (i3) entlang zurückgeführt und hinter eine unterdessen von der Sprungfederwindemaschine an die dem Stößel (12) voreilende Fördervorrichtung abgegeben und von dieser gegen die selbsttätig in ihre :@'ormallage zurückgekehrte Kippwand (35) beförderte Sprungfeder (33) geschwungen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99137D DE569902C (de) | 1931-06-12 | 1931-06-12 | Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfuellmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrueckendem Stoessel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES99137D DE569902C (de) | 1931-06-12 | 1931-06-12 | Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfuellmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrueckendem Stoessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569902C true DE569902C (de) | 1933-02-09 |
Family
ID=7522002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES99137D Expired DE569902C (de) | 1931-06-12 | 1931-06-12 | Mit einer Sprungfederwindemaschine verbundene Sprungfedereinfuellmaschine mit hin und her gehendem, in der einen Bewegungsrichtung die Sprungfeder zusammendrueckendem Stoessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569902C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4117071A1 (de) * | 1990-05-31 | 1991-12-05 | Tachi S Co | Polsterkoerper und verfahren zu dessen herstellung |
-
1931
- 1931-06-12 DE DES99137D patent/DE569902C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4117071A1 (de) * | 1990-05-31 | 1991-12-05 | Tachi S Co | Polsterkoerper und verfahren zu dessen herstellung |
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