DE56797C - Maschine zur Herstellung von Keilnuthen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von KeilnuthenInfo
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- DE56797C DE56797C DENDAT56797D DE56797DA DE56797C DE 56797 C DE56797 C DE 56797C DE NDAT56797 D DENDAT56797 D DE NDAT56797D DE 56797D A DE56797D A DE 56797DA DE 56797 C DE56797 C DE 56797C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23C—MILLING
- B23C3/00—Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
- B23C3/28—Grooving workpieces
- B23C3/30—Milling straight grooves, e.g. keyways
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Maschine gestattet die Herstellung der Keilverbindungen bei Transmissionen
auf sehr einfache und vortheilhafte Weise. Dieselbe dient nicht allein zur Herstellung
der Keile selbst, sondern auch zur Herstellung der dieselben aufnehmenden Nuthen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 5 eine Stange α dargestellt, bei welcher die
gewünschten Dimensionen durch Walzen oder Ziehen erzielt worden sind. Wenn diese Stange
zerschnitten wird, so erhält man Stücke, welche genau die Form von Keilen besitzen.
Dabei bildet die Breite der Stange die Länge der Keile, während die Entfernung zwischen
den Schnittflächen die Breite der Keile ausmacht. Die hergestellten Stücke besitzen einen
rechtwinkligen Querschnitt mit abgerundeten Kanten; diese Form entspricht genau der Gestalt
einer Nuth, welche mittelst eines auf der Welle fortschreitenden Bohrers angefertigt wird.
Dieses Verfahren gestattet die billige, fabrikmäfsige
Herstellung von Keilen, welche in die Welle schärfer als gewöhnlich eingetrieben
werden können, da man sie ohne Schwierigkeiten genau und breit anzufertigen vermag,
so dafs sie die Welle im Querschnitt nicht schwächen. Da die Keile dieselben Dimensionen
besitzen, so können sie auch mit einander vertauscht werden. Es kommen demnach einerseits
breitere und entsprechend tiefe Nuthen und andererseits Keile von genau bestimmter
Gröfse in Anwendung. Solche Nuthen, welche eine genau bestimmte Gröfse erhalten müssen,
können jedoch mit den bisher gebräuchlichen Mitteln nicht hergestellt werden. Der Erfinder
hat daher eine neue Maschine erdacht, bei welcher das Werkzeug sowohl in seiner eigentlichen Richtung, als auch in der Querrichtung selbstthätig regulirt wird, und welche
auf den beiliegenden Zeichnungen durch die Fig. ι bis 4 zur Anschauung gebracht ist.
Das Gestell .A erhält einen Support^!1, welcher
zwei Schlitten trägt, von denen der eine in der Längsrichtung, der andere in der Querrichtung
mittelst einer Zahnstange und eines Zahnrades bewegt wird. Der obere Schlitten ist geneigt angeordnet, damit das auf die zu
bearbeitende Welle O gegossene OeI in einer
Rinne des Supports ΑΛ abfliefsen kann (Fig. 2).
In dem unteren Theil des Gestelles A ist eine Welle T angeordnet, welche ihre Drehbewegung von einer Stufenscheibe C empfängt
und auf die Bohrerwelle B mit Hülfe von Riemscheiben B1 überträgt. Der obere Theil
des Gestelles A bildet den Tisch für einen Querschlitten D, welcher wiederum den mit
der Bohrerwelle B ausgestatteten Schlitten E trägt. Durch die Bewegung des Tisches D
wird die Länge der herzustellenden Nuth bestimmt, durch die Bewegung des Schlittens E
dagegen die Tiefe derselben. Zu dem Zweck wird von der Welle T mittelst Kegelräder eine
geneigte Stange / (Fig. 3) bethätigt, welche mit einer an ihrem oberen Ende vorgesehenen
Schnecke V ein auf der Welle F vorgesehenes Schneckenrad in Drehung versetzt. Die Welle F
ruht unter einer Verlängerung des Schlittens D (Fig. 1) in Lagern des Gestelles A und trägt
fünf oder mehr Curvenscheiben G (Fig. 4), von welchen eine in Berührung mit einer an
der Verlängerung des Schlittens D angebrachten Reibungsrolle g gebracht wird. An dem
Schlitten D ist ferner eine Schnur befestigt, welche über eine Rolle m geht und ein Gewicht
H trägt, durch welches die Rolle g in beständiger Berührung mit einer der Curvenscheiben
G gehalten wird.
Infolge dieser Anordnung läuft der Schlitten quer je nach der Krümmung der betreffenden
Curvenscheibe. Wie aus Fig. 6 zu ersehen, erhalten die Curvenscheiben eine solche Gestalt,
dafs sie dem Werkzeugträger eine gleichmäfsige Bewegung geben.
Um die Reibungsrolle g von einer Curvenscheibe nach einer anderen zu bringen, genügt
es, den Schraubenbolzen zu lösen, welcher das Lager der Rolle g mit dem Schlitten D verbindet,
hierauf den Schraubenbolzen in einer an dem Schlitten vorgesehenen Aussparung R
(Fig. 2) zu verschieben und schliefslich wieder mittelst seiner Mutter zu befestigen. Trotz der
geringen Anzahl der Curvenscheiben können Nuthen sehr verschiedener Gröfse für Wellen
von verschiedenem Durchmesser hergestellt werden, wie sich aus dem Folgenden ergiebt.
Eine in der oben beschriebenen Weise hergestellte Nuth besitzt eine Länge, welche gleich
ist der Länge des Laufes des Schlittens, vermehrt um den Durchmesser des Bohrers; mit
Hülfe einer Scheibe vermag man daher Nuthen von verschiedener Länge je nach der Gröfse
des Bohrers herzustellen. Dies geht aus der Fig. 7 hervor, in welcher K die Länge des
Laufes des das Werkzeug tragenden Schlittens und W die Länge der Nuthen bei drei Bohrern
von verschiedener Gröfse angiebt.
Das Eindringen des Bohrers in die mit einer Nuth zu versehenden Welle wird auf folgende
Weise herbeigeführt: Die Welle F ist mit einer Schnecke versehen, welche in ein
Schneckenrad X einer an dem hinteren Theil der Maschine angeordneten Welle M greift.
Letztere hat gleichfalls fünf oder mehr Curvenscheiben N erhalten, von welchen eine in Berührung
mit einer Reibungsrolle η (Fig. 2) auf der Verlängerung des Schlittens E gehalten wird.
Die Verstellung der Rolle η mit Bezug auf die Curvenscheibe erfolgt in der für die Rolle g
oben angegebenen Weise. Durch eine auf das Ende / der Welle M aufgewundene und mit
einem Gewicht P versehene Schnur wird eine stete Berührung zwischen einer der Curvenscheiben
N und der Rolle η herbeigeführt. Hierdurch empfängt der Bohrer die der Gestalt
der Curvenscheiben (Fig. 8) entsprechenden Bewegungen. Wenn die Rolle η die Stellung I
(Fig. 8) einnimmt, dann befindet sich der Bohrer von der mit einer Nuth zu versehenden Welle O
in einer in der Fig. 9 angegebenen Entfernung; wenn sich nun die Curvenscheibe dreht und
sich dann bei 2 in Berührung mit der Rolle befindet, so berührt auch der Bohrer die
Welle O (Fig. 10). Bei der weiteren Drehung von 2 nach 3 erfährt der Bohrer keine Veränderung
in seiner Lage, denn dieser Theil der Curvenscheibe ist concentrisch mit der Welle. Erst während des Uebergan'ges von 3
nach 4 treibt die Curvenscheibe den Bohrer in die Welle ein, wie in Fig. 11 angegeben.
Bei 4 hat die Curvenscheibe eine steile Ausladung erhalten, welche dem Gewicht P gestattet,
den Bohrer in die Stellung der Fig. 12 zu bringen, welche mit derjenigen der Fig. 9
übereinstimmt.
Da sich im allgemeinen die Tiefe der Nuthen nach der Breite des Keiles richtet, so mufs
der Bohrer um so tiefer in die zu bearbeitende Welle dringen, je breiter der zu verwendende
Keil ist. Diese Tiefe hängt somit nicht von der Länge des Keiles ab, wodurch die Zahl
der nöthigen Curvenscheiben beschränkt wird. In der Praxis bedarf man 19 verschiedener
Keilformen für Wellen von 25 bis 125 mm Durchmesser, und da man nur sieben verschiedene
Breiten für die Keile nöthig hat, so sind auch nur sieben Curvenscheiben für die
Vorwärtsbewegung des Werkzeugs erforderlich.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zur Herstellung von Keilnuthen, bei welcher der mit dem Bohrer versehene, die Tiefe der Nuth vermittelnde Schlitten E von einem die Länge der Nuth beeinflussenden Schlitten D getragen wird, mit welchem Schlitten eine Curvenscheibe G bezw. JV einer mit mehreren verschieden gestalteten Curvenscheiben versehenen Welle .F bezw. M in Berührung gehalten wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56797C true DE56797C (de) |
Family
ID=331210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56797D Expired - Lifetime DE56797C (de) | Maschine zur Herstellung von Keilnuthen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56797C (de) |
-
0
- DE DENDAT56797D patent/DE56797C/de not_active Expired - Lifetime
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