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DE566768C - Gaserzeuger, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gaserzeuger, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE566768C
DE566768C DEG73378D DEG0073378D DE566768C DE 566768 C DE566768 C DE 566768C DE G73378 D DEG73378 D DE G73378D DE G0073378 D DEG0073378 D DE G0073378D DE 566768 C DE566768 C DE 566768C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
gas generator
air
nozzle
motor vehicles
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG73378D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE566768C publication Critical patent/DE566768C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Gaserzeuger, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft einen beförderbaren Gaserzeuger, der vorzugsweise für Lastwagen, Zugmaschinen und Personenfahrzeuge geeignet ist. Ein solcher Gaserzeuger muß leicht und fest, außerdem schnell zu entzünden sein, rasch Gas erzeugen und genügende Anpassungsfähigkeit besitzen, damit der Motor mit jeder, auch mit schnell wechselnder Umdrehungszahl arbeiten kann. Der Gaserzeuger soll sich selbsttätig unter genauer Trennung der Asche von dem Brennstoff reinigen. Er muß beliebige Brennstoffe verarbeiten.
  • Diesen Anforderungen genügt der Gaserzeuger nach der Erfindung, in den die-Luft durch eine weit in den Gaserzeugungsraum ragende Düse eingeführt wird, ähnlich wie es die österreichische Patentschrift ioz 8o5 beschreibt. Erfindungsgemäß wird die bis in die Nähe seiner Längsachse in den Gaserzeugungsraum ragende Luftdüse mit einer Wasserkühlung versehen, wie sie für Luftdüsen anderer Art bei öfen in Gebrauch ist. Diese Ausführung verhindert das Abschmelzen der Düse, so daß die Luft in den Gaserzeuger mit hoher Geschwindigkeit eingeführt und dauernd eine Zone sehr heißer Temperatur aufrechterhalten werden kann, in der die Kohle unmittelbar und augenblicklich zu Kohlenoxyd oxydiert wird. Daraus ergibt sich eine große Anpassungsfähigkeit des Gaserzeugers, der keiner Kühlung durch Benutzung wasserhaltiger Brennstoffe bedarf, sondern mit Brennstoffen aller Art zufriedenstellend arbeitet. Die; Zone höchster Temperatur liegt in der Nähe der Mündung der Luftdüse, also weit von den Wänden des Gaserzeugungsraumes entfernt. Die Wände brauchen daher nicht mit feuerfesten Stoffen ausgekleidet zu werden, sondern können lediglich aus Metall bestehen. Dadurch werden die Gaserzeuger besonders leicht. Die durch die Wasserkühlung der Düse ermöglichte hohe Eintrittsgeschwindigkeit der Luft gestattet außerdem eine selbsttätige Entfernung der Aschenteile, die größtenteils schmelzen und herunterfallen oder zu einem geringen Teil vom Gasstrom mitgenommen werden. Die Arbeitszone bleibt daher stets von Schlacken frei.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn sich der Gasabzug um ein geringes unterhalb der Luftdüse befindet. Liegt er nämlich zu tief, so kann er von den schmelzenden Schlacken verstopf werden; liegt er aber zu hoch, so besteht die Gefahr, daß das erzeugte Gas mit Oldämpfen angereichert und daß der Gaserzeuger zu heiß werden könnte. Das muß wegen des unbekleideten :Metallmantels vermieden werden.
  • je eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung in Abb. i und 2, während Abb. 3 eine Vorrichtung zur Abtrennung der Aschenteile darstellt.
  • Der Gaserzeuger G (Abb. i) hat waagerechte Blasrichtung. Er besteht aus einem Behälter lediglich aus Metall ohne feuerfeste Auskleidung, welcher mit einem gekühlten Düsenrohr T versehen ist, dessen Raumbeanspruchung und Gewicht sehr gering sind. Dieses Düsenrohr T steht mit einem Behälter r in Verbindung, der das Kühlwasser enthält und von ihm durchströmt ist. Der Behälter r trägt Rippen und enthält eine sehr kleine Flüssigkeitsmenge (ungefähr einen halben Liter .für ein Düsenrohr gewöhnlicher Stärke). Das Kühlwasser ist ungefrierbar. Dies wird beispielsweise durch Zusatz von Glycerin oder einem anderen Stoff zu dem Wasser erreicht, der eine genügende Senkung des Gefrierpunktes herbeiführt.
  • Dieser kleine Behälter besitzt einen dichten Verschluß, um eine Verdampfung zu vermeiden und so jegliche Beaufsichtigung und jeden Unterhalt des Düsenrohres überflüssig zu machen. Er trägt eine in der Abbildung nicht gezeigte Schmelzsicherung, welche jeglichen Drucküberschuß verhindert, wie er z. B. durch eine Erwärmung des Rippenradiators durch eine Flamme eintreten könnte.
  • Der Gasabgang vollzieht sich durch einen schwenkbaren oder nicht schwenkbaren Rost G1. Durch Auftreffen auf Prallplatten c verliert das Gas den größten Teil des in ihm enthaltenen Staubes. Die Prallplatten c sind auf einer Stange a angeordnet, wodurch sie leicht entfernt werden können. Der Rost kann mit den Prallplatten fest verbunden und mit ihnen zusammen herausnehmbar sein. Die Anordnung des Düsenrohres vermeidet in Verbindung mit der großen Geschwindigkeit des Luftstromes unbedingt die Bildung von Schlackenwänden. Trotz der weiten Unterhöhlung an seiner Auflage kann der Brennstoffhaufen nicht herausfallen. Man vermeidet überdies dank der senkrechten Stellung des Rostes eine Absiebung der feinen Brennstoffteilchen. Diese Absiebung tritt leicht durch die Stöße des Fahrzeuges bei Gaserzeugern ein, deren Rost waagerecht ist. Solch ein Rost verbietet in Anbetracht der großen Brennstoffverluste die Verwendung von feinkörniger Kohle und von Preßkohle, wenn sie auch noch so wenig brüchig ist. Das Einschieben eines waagerechten Ergänzungsrostes oberhalb des Düsenrohres erlaubt eine leichte Entfernung der geschmolzenen Schlacke. Da schließlich die Entfernung zwischen dein Lufteintritt und dem Gasaustritt nur gering ist, so ist der innere Widerstand in dem Gaserzeuger schwächer als sonst, wodurch die Verwendung von feinkörnigen Brennstoffen ermöglicht ist, welche die -Zehrzahl der Gaserzeuger nicht nur wegen des Verlustes durch ihren waagerechten Rost ausschließt, sondern auch wegen des übermäßigen Widerstandes der dichten Schicht .der staübförmigeri Bestandteile, die das Gas durchströmen muß.
  • Der Gaserzeuger kann im 'übrigen mit einem kleinen Apparat versehen sein, der gegebenenfalls die selbsttätige Zuführung von Wasser aus dem Behälter B durch ein Rohr S unter der Saugwirkung des Motors oder des Gebläseströmes bewirkt. Man kann das Wasser unmittelbar in den Feuerkegel bei I'= einführen.
  • Bei dieser Gegenstromwanderung gegen das abströmende Gas im Behälter R tritt verdampftes Wasser in den Feuerkegel bei V2 ein, während das abgekühlte Gas in einen Skrubber F gelangt, der zwei FüllkörperstaPel 3, 4 enthält. Der Skrubber wird beispielsweise durch eine Abzweigung des umlaufenden Motorkühlwassers gespeist. Das Wasser wird am unteren Teil des Radiators 2 durch eine Pumpe i abgesaugt und über den Füllkörperstapel 3 befördert. Durch die Pumpe 7 vom unteren Teil des Skrubbers abgesaugt, durchläuft das Wasser ein Filter 6, welches es reinigt. Alsdann tritt es wieder in den oberen Teil des Radiators 2 ein. Nachdem das Gas den Stapel 3 durchströmt und einem Wassersprühregen begegnet ist, strömt es durch den Füllkörperstapel .4. welcher das in Form von Bläschen mechanisch mitgenommene Wasser aufhält.
  • Das Gas tritt aus dem Skrubber bei 5 aus. Es ist dann trocken, kalt und von Unreinigkeiten gesäubert, d. h. verwendungsbereit.
  • Wenn auch trockene Holzkohle der beste Brennstoff für den Gaserzeuger gemäß der Erfindung ist, so kann es doch vorteilhaft sein, wenn man die Möglichkeit hat, ohne Unterschied auch feuchte Kohle, trockenes oder feuchtes Holz, j a selbst Braunkohle, Torf o. dgl. zu verwenden, dabei jedoch einen gleichbleibenden Gehalt an CO im Gase zu behalten. Dies ist nämlich eine unerläßliche Bedingung für die Anpassungsfähigkeit des Gaserzeugers. Um diese Möglichkeit zu haben, genügt es, den Gaserzeuger gemäß der Ausführungsform nach Abb.2 einer kleinen Abänderung zu unterziehen. Ein Teil des Gases steigt in Richtung der Pfeile f durch die feuchte Masse hoch, welche dem Gas ihre flüchtigen Bestandteile überläßt. Das Gas wird in gleichartiger, regelmäßiger Weise an dem kegelstumpfförmigen Boden io angesammelt. Es wird von dem Injektor 13 durch den Kondensator i i hindurchgesaugt, welcher entweder wie in der Abbildung ein Oberflächenkondensator oder ein Mischkondensator sein kann, der gegebenenfalls mit dein Wesen des vorher beschriebenen Wäschers arbeitet. Alsdann tritt das Gas in, den Separator 1-a ein. Der Injektor besteht aus dein Düsenrohr T der schon beschriebenen Art und dein mittleren Rohr i4.. In diesem Falle tritt am Ende des Rohres 14 ein Saugzug auf, der den Gasstrom hervorruft, dessen Größe mittels der Klappe 15 zu regeln ist.
  • Diese Vorrichtung kann bei einem beliebigen Gaserzeuger mit unterer Verbrennung und unteretn Gasabgang Verwendung finden, dein sie die notwendige Anpassungsfähigkeit gibt. Wenn man nämlich bei einem Gaserzeuger, der mit dieser Vorrichtung nicht versehen ist, beispielsweise feuchte Kohle verwendet, so gibt die Kohle, wenn der Motor seinen Lauf verlangsamt, weiterhin Dampf im überschuß ab. Dieser Dampf kühlt den Feuerraum ab, der Anteil an CO= wächst in übermäßiger Weise, der Motor wird schwächer und es macht sich eine dauernde Veränderung der Luftregelung notwendig. Mit der beschriebenen Vorrichtung ist stets trockene Kohle an der Lufteintrittsdüse vorhanden. Der Gehalt an CO und CO. ist gleichbleibend. Der Motor erhält eine unvergleichliche Anpassungsfähigkeit, unabhängig von dem Feuchtigkeitsgrade des Brennstoffes.
  • Wenn nämlich die Temperatur des Feuerraumes verhältnismäßig niedrig ist, so bildet sich Kohlensäure, die ihre Wärme den Brennstoffschichten überläßt, welche sie durchstreicht. Sie bringt diese Schichten auf eine genügende Temperatur, so daß sich das CO@ teilweise gemäß den Gesetzen des chemischen Gleichgewichts in CO umwandelt. Wenn aber die Geschwindigkeit des auf die Kohle auftreffenden Luftstromes genügend ist, so bildet :ich an der Stelle, wo die Luft auf die Kohle auftrifft. eine außerordentlich hohe Temperatur, und die Bildung von CO erfolgt augenblicklich. Wenn der Gasabzug in der Nähe des Lufteintritts angeordnet ist, so findet sich dort praktisch nur CO und Stickstoff.
  • Um den Vorgang einzuleiten, ist eine Luftgeschwindigkeit notwendig, die höher ist als diejenige, welche zur Unterhaltung des Betriebes genügt.
  • Wenn man bei einem Fahrzeug von dem flüssigen Brennstoff zum Gas umschalten will, vermindert man den Lufteintrittsquerschnitt, um die zur Einleitung notwendige Geschwindigkeit zu erhalten. Wenn diese erreicht ist, vermindert man den Unterdruck der Düse auf seinen geringsten Wert, ohne jedoch unter denjenigen Wert herabzugehen, wo die Reaktion aufhört.
  • Die Aschenteile schmelzen und verlassen die Feuerzone dank der waagerechten oder wenig geneigten Richtung der Luftdüse, d. h. dadurch, daß der Gasabgang um ein geringes unter der Luftdüse ist, oder sie bleiben in Staubform und «-erden durch den Gasstrom mitgenommen. Sie setzen sich alsdann hinter dem senkrechten Rost ab. Die Abb.3 zeigt diese Einrichtung. Die geschmolzenen Aschenteile fallen bei 5' nieder und können durch abgezogen werden. Die staubförmigen Aschenteile, welche durch den Gasstrom mitgenommen sind, lagern sich bei 6' hinter dem Rost G1 ab.

Claims (1)

  1. PR TENTANSPRÜ CHF i. Gaserzeuger, vorzugsweise für Kraftfahrzeuge, mit einem lediglich aus Metall bestehenden Behälter, in den die Luft durch eine weit hineinragende Düse mit hoher Geschwindigkeit eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Gaserzeugungsraum bis in die Nähe seiner Längsachse ragende Luftdüse mit einer Wasserkühlung versehen ist. a. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Gasabgang um ein geringes unterhalb der Luftdüse befindet.
DEG73378D 1927-05-14 1928-05-13 Gaserzeuger, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge Expired DE566768C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR566768X 1927-05-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566768C true DE566768C (de) 1932-12-21

Family

ID=8947336

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG73378D Expired DE566768C (de) 1927-05-14 1928-05-13 Gaserzeuger, vorzugsweise fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE566768C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE881198C (de) * 1942-08-11 1953-08-24 Koppers Gmbh Heinrich Luftgekuehlte und geschlossene Rueckkuehleinrichtung fuer fluessige Kuehlmittel
DE910822C (de) * 1944-10-05 1954-05-06 Daimler Benz Ag Durch Verdampfung gekuehlte Lufteinblasseduese fuer Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfarhzeuge
DE921476C (de) * 1942-03-28 1954-12-20 Daimler Benz Ag Einrichtung zur Kuehlung der Luftduese von Gaserzeugungsanlagen fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921476C (de) * 1942-03-28 1954-12-20 Daimler Benz Ag Einrichtung zur Kuehlung der Luftduese von Gaserzeugungsanlagen fuer Kraftfahrzeuge
DE881198C (de) * 1942-08-11 1953-08-24 Koppers Gmbh Heinrich Luftgekuehlte und geschlossene Rueckkuehleinrichtung fuer fluessige Kuehlmittel
DE910822C (de) * 1944-10-05 1954-05-06 Daimler Benz Ag Durch Verdampfung gekuehlte Lufteinblasseduese fuer Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfarhzeuge

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