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DE1014268B - Kohlenstaubfeue rung - Google Patents

Kohlenstaubfeue rung

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Publication number
DE1014268B
DE1014268B DENDAT1014268D DE1014268DA DE1014268B DE 1014268 B DE1014268 B DE 1014268B DE NDAT1014268 D DENDAT1014268 D DE NDAT1014268D DE 1014268D A DE1014268D A DE 1014268DA DE 1014268 B DE1014268 B DE 1014268B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal dust
combustion chamber
combustion
dust firing
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1014268D
Other languages
English (en)
Inventor
Seyfntz Dusseldorf Oberkassel Heinrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Publication of DE1014268B publication Critical patent/DE1014268B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C3/00Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber
    • F23C3/006Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion
    • F23C3/008Combustion apparatus characterised by the shape of the combustion chamber the chamber being arranged for cyclonic combustion for pulverulent fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Kohlenstaubfeuerung Kohlenstaubfeuerungen haben bekanntlich den Nachteil, daß die in dem Kohlenstaub enthaltenen unverbrennlichen B-estand.tuile nur zu ein-.m verhältnismäßig geaningen. Teil als Asoh e oder Schlacke aus dc:r Brennkammer abgezogen werden können, während der weitaus größere Teil der Schlacken- und Aschenteilchen als Flugstaub mit den Rauchgasen in die Keasiellheizflächc eindringt und diese v.crunreinigt oder verschlackt. Selbst bei bekannten Schmelzfeuerungen beträgt der Schlackenabzug nur 50 vom Hundert. Durch die Anordnung sogenannter Schlackenfangroste zwischen Schmelz- und nachgeschalteter Strahlungskammer, an welchen die flüssigen Schlackentröpfchen durch Aufprall abgefangen werden sollen, konnte bisher, abgesehen von den hiermit verbundenen technischen und betrieblichen Schwierigkeiten, der Abscheidungsgrad nur unwesentlich verbessert werden.
  • Ein weiterer Nachteil hei Kohlenstaubfeuerungen ist der Umstand, daß eine einwandfreie Vermischung des Kohlenstaubes mit der gesamten Verbrennungsluft, denn zeitlichen Verbrennungsvorgang entsprechend, bisher nicht erreicht werden konnte. Bekanntlich mischt sich nur ein geringer Teil der z. B. den Brennern zugeführten Förder- oder Zusatzluftmenge mit dem Kohlenstaub, während der übrige größere Teil der Luftmenge, besonders bei sehr großen Brennkammern, für sich neben dem Staubstrom die Brennkammer durchströmt und nur verhältnismäßig geringen Anteil an der Verbrennung nimmt. Auch dann, wenn hohe Luftpressungen angewendet werden, stellt sich die gewollte Umspülung der Kohlenteilchen mit der nötigen Verbrennungsluft nicht oder nur kurz vor der Expansion ein. Ein großer Teil der Verbrennungsluftmenge strömt in Strähnen neben den teilweise unverbrannten Kohlensta.ubschichten in die Heizflächen, erzeugt dort, insbesondere auf Gruhd der unverbrannten Sulfide, die gefürchteten. Nachverbrennungen. Stichflammen in den Brennerdüsenpart,ien sind ebenfalls auf die ungünstige Vermischung von Kohlenstaub und Verbrennungsluft zurückzuführen, während andererseits die nicht selten vorkommenden Verpuffungen und Explosionen. der gleichen Ursache zuzuschreiben sind.
  • Ein weiterer Nachteil bei Kohlenstaubfeuerungen besteht auch noch darin, da.ß bei dem Bestreben, die Flamme in Wand- oder Schlackenbadnähe zu verlegen, unverbrannter Koks ausgeschleudert wird, der nicht nur den Feuerungswirkungsgrad Herabsetzt, sondern auch den Abzug der flüssig gewordenen Schlacke und Asche behindert.
  • Alle diese Nachteile und Schwierigkeiten von Kohlenstaubfeuerungen werden nach der Erfindung beseitigt, nach der es ermöglicht wird, nicht nur die fortlaufende Zufuhr der in der Zeiteinheit erforderlichen Verbrennungsluftinenge an. den innerhalb der Brennkammer schwebenden Kohlenstaub . dem Verlaufe des Verbrennungsprozesses anzupassen, sondern auch den Abscheidungsgrad der Schlacke und Asche in gut ausgebranntem Zustande wesentlich zu verbessern.
  • Dieser Erfolg wird erfindungsgemäß durch eine oben geschlossene und am unteren offenen Ende trichterförinig verjüngte, zylindrische Brennkammer erreicht, bei der tangential zur Innenwand der Brennkammer, und zwar unmittelbar unterhalb der Decke, in den oberen Teil der Brennkammer ein oder mehrere Brenner den Kohlenstaub einblasen, wobei die sich aus der nach unten spiralförmig kreisenden Staulr flamme entwickelnden Feuergase entweder durch einen mittelachsig von der Decke aus in. die Brennkammer liin.einragenden, zylindrischen Rohrkörper nach oben oder .durch den unteren Trichter der Brennkammer hindurch nach außen zu den nachgeschalteten Heizflächen hin abgeleitet werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt und Abb. 2 einen Ouerschnitt durch einen zyklonartig ausgebildeten Rohrkörper a, g, der aus Siederohren gebildet wird und unten in einem mit einer Auslauföffnung b versehenen Trichter c ausläuft. Die Siederohre sind dicht an dicht verlegt, um außen mit einer dünnen Isolierschicht d auszukommen. Im oberen Teil ist der Rohrkörper a für den Einbau eines Brenners P ausgebildet. In der Rohrdecke f ist ein Rohreinsatz g eingebaut, der sich in den Brennraum k. erstreckt, unten eine Öffnung i und oben eine Öffnung il zum Abzug der Feuergase in die nicht gezeichnete Kesselheizfläche aufweist. Der Weg der Flamme bzw. der Feuergase ist gestrichelt und mit Pfeilen. versehen. Der gesamte Rohrkörper kann an den Flächen dz r Innenwände mit einer üblichen Auftragsschutzschicht versehen werden. Der tangential zugeführte Kohlenstaub kann in der üblichen Weise mittels Trägerluft zugeführt werden. Zuesätzliche Verbrennungsluft kann ebenfalls, wie bekannt, durch die Brermer oder in ihrer Umgebung oder an anderer geeigneter Stelle eingeblasen werden. Es wird zweckmäßig sein, die Luftzufuhr am Beginn der Flamme möglichst einzuschränken. Die im Brennraum 1a entwickelte Flamme nimmt an der Innenwand des Rohrkörpers a in Schraubenlinien ihren Weg nach unten, um dann umzukehren und durch den Rohreinsatz g nach oben zu strömen. Die Schlacke und die Asche lagern sich im Verlaufe des Flammenweges an der Innenwand des Rohrkörpers a ab und können je nach Auslegung der spezifischen Brennkammerbelastung, der Feuerraumtemperatur, der Heizflächengröße und des CO.,-Gehaltes in granuliertem oder feuerflüssigem Zustand abgeschieden und abgezogen werden. Durch entsprechende Verlängerung des Rohreinsatzes g kann der Abscheidungsgrad gesteigert werden. Sowohl die Gestalung des Trichters c als auch der Durchmesser des Rohreinsatzes g beeinflussen ebenfalls den Abscheidungsgrad der Schlacke und Asche. Das Rohrsystem kann getrennt mit einem Kühlmittel gespeist oder auch im Zusammenhang mit dem Dampferzeuger betrieben werden.
  • Es kann gegebenenfalls auch als Überhitzer oder Ekonomiser verwendet werden. Das Rohrsystem kann auch an Stelle von gewundenen Rohren auf- und absteigende Rohrstränge aufweisen, und es steht auch nichts im Wege, Zwangdurchlauf, Zwangurnlauf oder natürlichen Umlauf für das Verdampfersystem zu wählen. Anzahl und Abmessungen der Brenner bzw. deren Leistungen richten sich ganz nach der gewünschten Dampfmenge. Kohlenstaubfeue.rungen, insbesondere Schmelzkammerfeuerungen, sind in der bislang bekannten Aushil.dung nur für große Kesseleinheiten, z. B. über 100 t/h Dampfleistung, geeignet. Bei kleineren Einheiten mußte mangels einer geeigneten Ausbildung von deren Einbau Abstand genommen werden.
  • Feuerungen gemäß der Erfindung sind besonders geeignet für kleine und kleinste Einheiten. Es steht aber auch nichts im Wege, die zyklonartig ausgebildeten Rohrkörper entsprechend größer zu wählen. Eine für große Leistungen sehr vorteilhafte Lösung ergibt sich durch die Wahl mehrerer Brennkammern, die einzeln befeuert werden und aus denen die darin entwickelten Feuergase gemeinsam in die Kesselheizfläche strömen. Derartig gebaute Brennkammern eignen sich besonders gut als Überdruckkammern, in welchen die Verbrennung unter einem gewissen Überdruck vor sich geht. Der Rohreinsatz g hat auch den Vorteil, daß eine plötzliche und intensive Abkühlung der Feuergase am Austritt. aus dein Rohrzyklon erfolgt, so daß gegebenenfalls mitgerissene teigige Aschenteilchen genügend abgekühlt werden. Immerhin dürfte sich der Abscheidungsgrad so beträchtlich erhöhen, daß Elektrofilteranlagen fortfallen können, während andererseits die Heizflächen möglichst. gereinigte Feuergase erhalten, die eine Feuergasgeschwindigkeitserhöhung ermöglichen, die wiederum zu einer beträchtlichen Verkleinerung der Heizflächen führen muß. Ist aber andererseits die Verschlackungsgefahr ausgeschaltet, so ergibt sich nach der Erfindung auch die Möglichkeit, nunmehr mit sehr hoch erhitzter Verbrennungsluft zu fahren, die sich insbesondere für den Schmelzvorgang der Schlacken und Aschen auch bei Kohlen mit sehr hohem Schlackenschmelzpunkt eignet. In Abb. 3 ist im Querschnitt ein zyklonartig ausgebildeter Rohrkörper gezeigt, bei welchem der Brenner cl derart in den Rohrkörper eingebaut ist, daß der Kohlenstaubstrahl mit einem Zwischenraum 7 parallel zur Innenwand des Rohrkörpers a verläuft. Dabei besteht der Vorteil, daß der Kohlenstaub nicht an die Rohrwand geschleudert wird, ehe er zur Zündung gelangt.
  • In Abb. 4 ist ein Ouerschnitt und in Abb. 5 ein Teillängsschnitt eines zyklonartig ausgebildeten Rohrkörpers schematisch angedeutet. hei dem außer dem Brenner e' erfindungsgemäß zusätzliche Luftdüsen l auf dem Außenmantel des Rohrkörpers so angeordnet sind, daß sich tangential eingeblasene Luftstrahlen ergeben, derart, daß der Staubstrom beim Eintritt in den Rohrkörper von diesen erfaßt und so in der Schwebe getragen wird, daß zwischen dem Kohlenstaubstrahl und Rohrkörper ein Luftpolster -in entsteht. Es besteht dabei der große Vorteil, daß kein urverbrannter Kohlenstaub in der Brennkammer abgeschieden werden. kann. Andererseits entsteht eine wesentliche Verbesserung der Turbulenz und Mischung und eine weitestgehende Abscheidung der durch Agglomerierung, d. h. Verschmelzung, von teigig oder flüssig ausfallenden Schlacken- und Aschenteilchen. Auch eine sofort nach der Expansion des Kohlenstaubstrahles bei den bislang bekannten Ausbildungen erfolgte Ausscheidung des Kohlenstaubes und Entmischung von Kohlenstaub und Förderluft kann nicht mehr eintreten. Andererseits kann die Flamme innerhalb ihres Weges im Rohrzyklon an jede beliebige Stelle gelenkt und verlagert werden. Der Flammenweg kann verlängert oder verkürzt werden ohne Veränderungen der Brentierdüsen oder ihrer Pressung. Es steht auch nichts im Wege, die Einblasung durch die Luftdüsen weniger tangential vorzunehmen.
  • Abb. 6 zeigt ein weiteres Anwendungsbeispiel, gemäß welchem in einem Teillängsschnitt gezeigt ist. wie zweckmäßig Luftdüsen h auf dem Umfang des Rohrsystems dem Flammenverlauf entsprechend angeordnet werden können. So z. B. ist es möglich, eine genaue Einstellung der Flamme zu bewerkstelligen. Der Kohlenstaubstrahl erhält nun wirklich dort die nötige Verbrennungsluft, wo sie für einen vollkommenen Verbrennungsverlauf unbedingt benötigt wird. Die Luftzufuhr erfolgt zweckmäßig auf einem wesentlich größeren Flammenweg als bisher, trotz verkleinerten Brennkammervolumens. Es ergibt sich zudem über die gesamte Strahlungsheizfläche ein gleichmäßiger und guter Wärmeübergang. Stichflammen, insbesondere in den Brennerpartien, können vermieden werden. Insbesondere aber wird erreicht, daß die Ablagerung der Schlacke und Asche auf den Strahlungsflächen eine gleichmäßige wird. Da auch weniger fein ausgemahlene Kohlenstaubkörner so in der Schwebe gehalten werden können, daß sie im Verlaufe des Brennweges noch ausbrennen und erst dann abgeschieden werden:, ist es nicht mehr erforderlich, die Mahlfeinheit entsprechend zu steigern.
  • Besonders vorteilhaft ist erfindungsgemäß die Maßnahme, daß Menge, Temperatur und Pressung der Verbrennungsluft dem Verbrennungsverlauf angepaßt werden können. So ist es z. B. möglich, beim Beginn des Verbrennungsverlaufes bzw. der Zündung eine entsprechend geringe Luftmenge, dagegen im weiteren Verlauf eine gesteigerte Luftmenge zuzuführen, vor allem aber im Gegensatz zu den bekannten Ausbildungen dort, wo die Luft für die Verbrennung unbedingt in entsprechender Zutei.lmenge gebraucht wird. Auch der gewünschte Verlauf eines bestimmten CO.-Gehaltes kann eingestellt werden. Andererseits kann zwecks Vortrocknung des Kohlenstaubes auf einer beliebigen Strecke hocherhitzte Verbrennungsluft, dagegen auf einer anderen Stelle zwecks Kühlung od. dgl. kältere Luft zugeführt werden. Schließlich ist es auch möglich, die Luftpressung so einzustellen, daß eine angestrebte Verminderung der Flammenbildung an bestimmter Stelle des Brennweges entsteht.
  • Weiter bringt der Erfindungsgegenstand den Vorteil mit sich, daß Menge und Pressung der Zusatzluft derart eingestellt werden sollen, daß z. B. in der Brennkammeraustrittszone eine Auflösung des Luftpolsters derart erfolgt, daß an dieser Stelle die ausgebrannten Schläcken- und Aschenteile aus der Schwebe in die Zone der Fliehkraftwirkung gelangen und abgeschieden werden. Auch kann die Flieh- und Schwerkraftwirkung beliebig verstärkt oder abgeschwächt werden. Es kann demnach die Aussch,leuderung an beliebig gewollter Stalle erfolgen. Dieser Umstand ist auch zweckmäßig für die Inbetriebnahme und Schwachbelastung der Anlage, da man dabei die Flamme z. B. an eine viel Wärme benötigende Stelle, wie z. B. die Auslaßöffnung od. dgl., heranführen kann, ohne daß man hei der Anordnung der Brenner hierauf Rücksicht zu nehmen braucht.
  • In Abb. 7 ist ein Querschnitt und in Abb. 8 ein Teillängsschnitt eines ZykIon-Rohrkörpers dargestellt, bei dem mehrere Brenner es in einer waagerechten Ebene angeordnet sind.. Diese Lösung eignet sich besonders für größere Leistungen, wobei die Turbulenz der Flamme noch verbessert wird.
  • In Abb.9 ist ein Anwendungsbeispiel gezeigt, bei dein mehrere Brenner e4' in einer lotrechten Ebene iil)ereinander angeordnet sind. Dabei besteht der Vorteil, daß mehrere Flain.inenkreise entstehen.
  • Abb. 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Brennkammer in einem Teillängssellnitt, bei dem der zyklonartige Rohrkörper so ausgebildet ist, daß der Brenner, z. B. für zündschwierige Kohle, als Schamottezündmuffel ia dient, so daß beim Eintritt des Kohleilstaul>es In den Zylclon.roh.rkörpe:r eine Zündung und teilweise Verbrennung bereit, eingesetzt hat.
  • In Abb. 11 ist ein Anwendungsbeispiel dargestellt, bei dem in einem Längsschnitt eine Kohlenstaubfeuerung gemäß der Erfindung gezeigt ist. Der Zyklonrohrkörper o mit Brennraum p und geschlossener Decke f1 weist einen trichterartigen Auslauf r mit einer Auslauföffnung s auf. Der Brenner e5 ist oben angeordnet, Neährend die gesamten, im Brennraum p entwickelten Feuergase unten. durch die Auslaßöffnung s ausströmen und anschließend in. einem aufsteigenden Zug t nach oben und anschließend in. üblicher Weise in die nicht gezeichneten Kesselheizflächen strömen. Der Hauptunterschied zur Ausbildung gemäß Abb. 1 besteht in der gemeinsamen Abfuhr von Feuergasen, Schlacke und Asche durch eine untere Auslauföffnung s. Hierbei dürfte durch die Umkehr hinter dein Engpaß die beste Abscneidung der Schlacke und Asche erfolgen. Es ist auch eine Lösung möglich, bei der die unten ausströmenden Feuergase unter Fortfall des aufsteigenden Zuges t seitlich abgeführt und in die Kesselheizflächen geleitet werden können.
  • Zweckmäßig ist auch die in Abl). 12 in Draufsicht und Abb. 13 im Längsschnitt gezeigte Anordnung der Kohlenstaubfeuerung, bei der einem mit Brennern es versehenen Zyklonrohrkörper u ein nicht mit Brennern versehener Rohrkörperv ähnlicher oder gleicher Ausführung derart nachgeschaltet wird, da.ß die Feuergase aus dem Rohrkörper -u durch einen Übergang w in den Rohrkörper v geleitet werden und aus demselben in die Kesselheizflächen strömen.. Hierbei besteht der Vorteil, daß eine verstärkte Abscheidung der Schlacke und Asche erzielt werden kann. Man kann dabei, z. B. im Rohrkörper u, durch möglichst geringe Luftzufuhr eine sichere Schmelzung und den ungehinderten Abzug der feuerflüssigen Schlacke erzielen, während im Rohrkörper v durch vermehrte Kaltluftzufuhr eine Granulierung der Schlacke vorgenommen werden kann, bevor die Feuergase in die Heizflächen strömen.
  • Abb.14 stellt ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem einer üblichen. Brennkammer x mit Schlackenaustragung y und oben angeordneten Brennern e7 ein Zyklonrohrkörper o1 nachgeschaltet und zwischen beiden ein '%!eri)indungskanal w1 ailgeardnet ist. Aus dein Rohrkörper o1 strömen die Feuergase in gereinigtem Zustand in die Heizfläche z. Dabei besteht der Vorteil, daß die Neuerung auch bei vorhandenen Anlagen vorteilhaft verwendet werden kann, ohne große Umänderungen ausführen zu müssen.
  • Es ist auch eine Lösung möglich, bei der die Brenner am Zyklonrohrkörper unten angeordnet sind, während die Feuergase oben ausströmen. Schließlich ergibt sich auch eine zweckmäßige Lösung, den Flugkoks aus Elektrofiltern in den Rohrkörper zurückzuführen und mit der übrigen Schlacke und Asche dort einzuschmelzen und feuerflüssig abzuziehen.
  • Die Neuerung ist auch für andere Brennstoffe, wie Öl, Gas usw., vorteilhaft anzuwenden.
  • Der Erfindungsgedanke ist zweckmäßig sinngemäß auch zu verwirklichen bei Kesselanlagen mit Rosten, Schwebevergasern und anderen Feu-erungsarben, ferner bei sogernannten N7elox-Verdainpfern m.it Überdruckkatrirnern und schkeß.lich bei Industrieäf-en aller Art.

Claims (17)

  1. PATEN TANSPRÜCHT.: 1. Kohlenstaubfeuerung, gekennzeichnet durch eine oben geschlossene und am unteren offenen Ende trichterförmig verjüngte, zylin.drischeBrennkammer, tangential zur Innenwand der Brennkammer. und zwar unmittelbar unter der Decke (f), indenoberenTeilderBrennkammereinblasende Brenner und entweder einen von, oben mittelachsig, von der Decke aus, in die Brennkammer hineinragenden zylindrischen Rohreinsatz (g) oder eine untere Trichteröffnung zum Ableiten der Feuergase.
  2. 2. Kohlenstaubfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Brennkammer einschließlich der trichterförmigen Verjüngung (c) allseitig von Kühlrohren umgehen ist.
  3. 3. Kohlenstauhfeuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuerung aus zyklonartig ausgebildeten Rohrkörpern (d, g) besteht.
  4. 4. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner derart angeordnet sind, daß die Brenngeinischstrahlen aus den Brennermündungen mit einem Zwischenraum parallel zur Innenwand des Rohrkörpers (a) verlaufen.
  5. 5. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß tangential zur Innenwand des Rohrkörpers (a. j blasende Luftdüsen (l) auf dem Umfang des Rohrsystems so angeordnet sind, daß mindestens eine Luftdüse, in der Richtung des Wirbels gesehen, nach der gleichfalls tangential einmündenden Brennerdüse derart angeordnet ist, daß zwischen Kohlenstaubstrahl und Rohrkörper ein Luftpolster entsteht.
  6. 6. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Luftdüsen (l) an dem Umfang der Brennkammer dem Flammenverlauf entsprechend angeordnet sind.
  7. 7. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Brenner (e3) an dem Umfang der Brennkammer in einer waagerechten Ebene angeordnet sind. B.
  8. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Brenner (e4) in einer senkrechten Ebene übereinander angeordnet sind.
  9. 9. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Brenner als Schamottezündmuffeln (x) ausgebildet sind.
  10. 10. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern der Brennkammer zusätzliche Rohreinbauten zur Flammenführung vorgesehen sind.
  11. 11. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere zykloaartig ausgebildete, mit Kühlrohren ausgekleidete Brennkammern hintereinandergeschaltet sind.
  12. 12. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß einer Koh;lenstaubfeuerung mit trockener oder flüssiger Entaschung der bislang üblichen Ausbildung eine oder mehrere zyklonartig ausgebildete, mit Kühlrohren ausgekleidete Kammern. (ol) nachgeschaltet sind.
  13. 13. Verfahren zum Betreiben einer Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche l bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Menge, Temperatur und Pressung der Verbrennungsluft dem Verbrennungsverlauf angepaßt werden.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch ge-. kennzeichnet, daß Menge und Pressung der Zusatzluft dem Flammenweg so angepaßt werden, daß nach erfolgtem Ausbrand die Fliehkraftwirkung verstärkt wird.
  15. 15. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, da.ß der Rohreinsatz (g) tief in die Brennkammer hineinragt und daß die zylindrische Länge des äußeren Rohrkörpers (a) größer ist als sein Durchmesser.
  16. 16. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Rohreinsatz (g) mit der Decke (f) des Rohrkörpers (a) abschließt.
  17. 17. Kohlenstaubfeuerung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 oder 15, 16, dadurch gekennzeichnet, daß die tangential in den Zylinderteil des Rohrkörpers (a) eintretenden Verbrennungsluftstrahlen teils oder ausnahmslos mit leichter Neigung nach unten gerichtet sind.
DENDAT1014268D Kohlenstaubfeue rung Pending DE1014268B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4144019A (en) * 1977-03-24 1979-03-13 Combustion Equipment Associates, Inc. Vortex type burner
EP0022454A3 (en) * 1979-07-12 1981-06-10 Combustion Engineering, Inc. Furnace with sets of nozzles for tangential introduction of pulverized coal, air and recirculated gases
DE102007015537A1 (de) * 2007-03-30 2008-10-02 Siemens Ag Vergasungsbrenner mit einstellbarem Drall zur Anpassung an wechselnde Betriebsparameter

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