DE567082C - Verfahren fuer Regelung des Betriebes von Abstichgeneratoren - Google Patents
Verfahren fuer Regelung des Betriebes von AbstichgeneratorenInfo
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- DE567082C DE567082C DEC34936D DEC0034936D DE567082C DE 567082 C DE567082 C DE 567082C DE C34936 D DEC34936 D DE C34936D DE C0034936 D DEC0034936 D DE C0034936D DE 567082 C DE567082 C DE 567082C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
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Description
- Verfahren für Regelung des Betriebes von Abstichgeneratoren Die Vergasung von festen Brennstoffen auf dem Wege der Aschenschmelzung stößt auf Schwierigkeiten, wenn gewisse Bedingungen nicht befriedigend eingehalten werden. Ursachen für den Stillstand können daraus folgen, wie ein Festsetzen der Masse im oberen Teil der Kolonne durch Verkokung des Brennstoffs, Verstopfungen und Ansätze im unteren Teil, wenn die Stoffe nicht in der passenden Region schmelzen.
- Durch das vorliegende Verfahren werden diese Nachteile vermieden, und es wird ein gleichmäßiger Gang der Vergasung mit der Mehrzahl der Brennstoffe, die in diesen Einrichtungen (Generatoren oder Schachtöfen) geeigneter Konstruktion behandelt werden, erhalten. In der Hauptsache werden die Brennstoffe und Zuschläge von gewünschter Größe, um die Durchlässigkeit der Charge zu sichern, in dem Apparat, wie gewöhnlich, bei der Temperatur der Umgebung eingeführt, und sie erhitzen sich in Berührung mit den aufsteigenden warmen Gasen unter Aschenschmelzung in an sich bekannter Weise, wobei die Temperatur dieser Stoffe im allgemeinen von iooo zu i,loo° (und nötigenfalls mehr) in der Schmelzzone steigt, d. h. auf die Temperatur, die der Bildung einer flüssigen Schlacke und nötigenfalls anderer leicht abzustechender Produkte entspricht. Neu ist aber für das vorliegende Verfahren ein solcher Betrieb des Gaserzeugers, daß die Höhe der Schmelzzone der Aschen des Brennstoffs verhältnismäßig niedrig, und zwar unterhalb t/s der Gesamthöhe der Brennstoffsäule oberhalb der Winddüsen gehalten wird. Um die Verfestigung durch Verkoken des rohen Brennstoffs zu verhindern, soll seine Destillation bei niedriger Temperatur in eitler Zone vor sich gehen, die so ausgedehnt als möglich ist, derart, daß die Temperatur der aufsteigenden Gase, so wie sie in diesem Fall das obere Niveau der Charge erreichen, nicht ungefähr 35o° überschreitet.
- Zu diesem Zweck erzeugt man an der Grundfläche der Säule eine exothermische Wirkung, indem man in an sich bekannter Weise durch geeignete Mittel (Düsen usw. ) eine Mischung eines oxydierenden Mittels (Gas oder Flüssigkeit) einführt, dessen Temperatur, Gehalt an freiem Sauerstoff und Zusammensetzung abhängen von der Natur des Brennstoffes und der zu erhaltenen Ergebnisse: Art und Temperatur der Gasie., Dämpfe, Staub usw. Weiter erzeugt man auf passend gewählten Höhenlagen endothermische Wirkungen geeigneter Art und gewünschter Stärke, um nötigenfalls die Wirkungen der exothermischen Vorgänge zu begrenzen, indem man diese einschränkt. Zu diesem Zwecke benutzt man schon bekannte Mittel für sich allein oder in Verbindung, die aber so geregelt sind, daß man gleichzeitig die Schmelzung der Aschen des Brennstoffs in einer dünnen Zone und die Destillation bei niedriger Temperatur in einer großen Zone erreicht, welches die Bedingungen sind für einen gleichmäßigen Gang.
- Die Temperatur der Brennstoffsäule kann auch durch Ableitung auf passenden Höhenlagen der Säule eines Teiles der aufsteigenden Gase oder durch die Natur und Menge der Zuschläge geregelt werden.
- Die Regelung der Stärke der exothermi sehen Wirkungen und nötigenfalls der endothermischen Wirkungen, die durch die Verwendung der obenerwähnten Mittel erzeugt wird, ermöglicht es, in kontinuierlicher Weise die Bedingungen eines. gleichmäßigen Ganges aufrechtzuerhalten: Höhe der Schmelzzone und Temperatur der Gase, wie sie oben festgesetzt sind.
- Die Zuschläge zu den Chargen werden vorteilhaft so ausgewählt, daß man neben den Gasen in bei Abstichgeneratoren an sich ebenfalls bekannten Weisen Eisen, Staub und Ausgangsstoffe für Zement usw. erhält.
- In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführung als Beispiel beschrieben.
- Es stellt dar: Abb. i den Längsschnitt einer Gaserzeugeranlage, Abb. 2 einen Querschnitt nach der Linie Ar-4 des eigentlichen Gaserzeugers von unten gesehen, Abb.3 einen ähnlichen Querschnitt nach der Linie B-B der Abb. i.
- Wie aus Abb. i ersichtlich, besteht der Vergasungsapparat aus einem Gaserzeuger i, der durch einen zylindrischen Schacht-- und einen gleichfalls zylindrischen Tiege13 gebildet ist, welche durch einen abgestumpften Hohlkegel verbunden sind. Der Tiege13 hat einen mehr oder weniger großen Durchmesser und kann z. B. die auf der Zeichnung in Sperrstrichen veranschaulichte Form annehmen. Der Tiegel ist mit zwei Abstichöffnungen 5 und 6 versehen. Über dem Tiegel sind von einem Sammler 8 gespeiste Windformen 7 angeordnet. Die Windformen 7 sind in bekannter Weise mit Wasserkühlung versehen. Über denselben befinden sich eine Reihe von Röhren 9 (Abb. 3), die im wesentlichen die Form von Düsen haben und gleichfalls durch laufendes Wasser gekühlt werden. Diese Röhren münden einerseits in das Innere des Schachtes i und anderseits in einen Sammler io.
- Am Oberteil des Schachtes ist ein geeigneter Beschickungsapparat i i, am besten ein solcher für ununterbrochene Beschickung, angeordnet. Eine mit einem Ventil i 3 versehene Leitung 12 geht vom Oberteil des den Beschickungsapparat i i umhüllenden Gehäuses ab.
- Vom Sammler io führt eine mit einem Ventil 16 versehene Gaszuleitung i a durch einen Staubabscheider 15. Der Staubabscheider mündet in eine Kammer 17 durch eine nach Belieben regelbare und verschließbare Heizvorrichtung 18. In der Kammer 17 sind Röhren i 9 angeordnet, die zwei Kammern, eine obere, 2o, und eine untere, 21, verbinden. Von der Kammer 17 zweigt eine Leitung 22 ab, die in eine der Kammer 17 ähnliche Kammer 17a mündet, welche gleichfalls mit Röhren i 9a mit einer oberen Kammer 2oa und einer unteren Kammer Zia versehen ist. Von der Kammer 17a geht eine Leitung 22a ab, die in einen Saugventilator 23 mündet, der aus der Kammer Ua saugt und in die Heizung 2¢ drückt.
- Der Sammler 8 ist durch Leitung 25, Kammer 2o, Röhren i9, Kammer 21, Röhre 26, Kammer 2oa, Röhre iga, Kammer Zia und Rohr 27 mit einem Druckventilator 28 verbunden, der die Vergasungsmittel ansaugt und durch die Vorwärmehammern in den Gaserzeuger drückt. Nötigenfalls werden die aus der heißen Zone abgezogenen Gase vom Ventilator 23 durch Kammern 17 und 17a in die Röhren i 9 und i 9a gesaugt, wobei in letztere das zu den Windformen 7 geführte Gemisch eingeblasen wird. Auf diese Weise wird die fühlbare Hitze der entnommeneir Gase dem in den Gaserzeuger eingehlasenen Gemisch übertragen.
- Je nach Bedarf können die mittels öffnungen 9 abgesaugten Gase in der Kammer 17 durch Anwendung der Heizvorrichtung 18 verbrannt werden. Es kann gleichfalls durch die Leitung 41 in diesem Brenner gereinigtes Gas aus dem Oberteil des Gaserzeugers eingeblasen werden.
- Die Schlacken werden normalerweise durch die Abstichöffnungen 6 entfernt. Die Abstichöffnung 5 dient dazu, den Tiegel zu leeren, aber besonders zur Entfernung der spezifisch schwereren Stoffe - wie z. B. Gußeisen, das frei von Schwefel, reich an Silicium ist und von den Kohleaschenzuschlägen und anderen metallischen Bestandteilen usw. herrührt -, die von der Schlacke durch Seigerung in dem Tiegel getrennt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Regelung des Betriebes von Abstichgeneratoren, bei denen exothermische Wirkungen und nötigenfalls endothermische Wirkungen in der Grundfläche und in gewählten Höhenlagen einer durchlässigen Brennstoffsäule von passender Höhe erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schmelzzone von etwa 1; s der Gesamthöhe der Brennstoffsäule oberhalb der Winddüsen erhalten wird, wobei die Beschickung der Brennstoffmischung in der üblichen Weise mit Außentemperatur erfolgt, während die Temperatur der ihrer Hauptmenge nach durch die ganze Brennstoffsäule strömenden Gase bei rohem Brennstoff am Austritt aus der Brennstoffsäule höchstens etwa 350" C betragen soll, unabhängig von der Natur der behandelten Brennstoffmischung.,
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR567082X | 1924-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE567082C true DE567082C (de) | 1932-12-28 |
Family
ID=8947544
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC34936D Expired DE567082C (de) | 1924-02-13 | 1924-06-01 | Verfahren fuer Regelung des Betriebes von Abstichgeneratoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE567082C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE886363C (de) * | 1943-03-19 | 1953-08-13 | Basf Ag | Verfahren zur praktisch restlosen Vergasung fester Brennstoffe |
| DE895362C (de) * | 1949-12-10 | 1953-11-02 | Basf Ag | Verfahren zur Erzeugung von Brenngas durch Vergasen eines bituminoesen Brennstoffes |
| DE937785C (de) * | 1951-05-31 | 1956-01-12 | Basf Ag | Vorrichtung zum Einbringen von staubfoermigen bis kleinstueckigen Brennstoffen in Gaserzeuger |
-
1924
- 1924-06-01 DE DEC34936D patent/DE567082C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE886363C (de) * | 1943-03-19 | 1953-08-13 | Basf Ag | Verfahren zur praktisch restlosen Vergasung fester Brennstoffe |
| DE895362C (de) * | 1949-12-10 | 1953-11-02 | Basf Ag | Verfahren zur Erzeugung von Brenngas durch Vergasen eines bituminoesen Brennstoffes |
| DE937785C (de) * | 1951-05-31 | 1956-01-12 | Basf Ag | Vorrichtung zum Einbringen von staubfoermigen bis kleinstueckigen Brennstoffen in Gaserzeuger |
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