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DE566136C - Verfahren zur Herstellung eines Dinatriumphosphats mit 2 Molekuelen Kristallwasser - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Dinatriumphosphats mit 2 Molekuelen Kristallwasser

Info

Publication number
DE566136C
DE566136C DEB136586D DEB0136586D DE566136C DE 566136 C DE566136 C DE 566136C DE B136586 D DEB136586 D DE B136586D DE B0136586 D DEB0136586 D DE B0136586D DE 566136 C DE566136 C DE 566136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disodium phosphate
molecules
water
production
crystal water
Prior art date
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Expired
Application number
DEB136586D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEM FAB
Joh A Benckiser GmbH
Original Assignee
CHEM FAB
Joh A Benckiser GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHEM FAB, Joh A Benckiser GmbH filed Critical CHEM FAB
Priority to DEB136586D priority Critical patent/DE566136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE566136C publication Critical patent/DE566136C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/30Alkali metal phosphates
    • C01B25/308Methods for converting an alkali metal orthophosphate into another one; Purification; Decolorasing; Dehydrating; Drying

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Dinatriumphosphats mit 2 Molekülen Kristallwasser Von den neutralen Salzen der Orthophosphorsäure sind das Dinatriumphosphat mit 12, 7, 2 und o Molekülen Kristallwasser bekannt. Von diesen hat nur das zwölffach gewässerte Salz bis jetzt Bedeutung gewinnen können. Es wird im größten Maßstabe zur Beschwerung der Seide verwendet. -Nach seiner Zusammensetzung kommen auf 19,8°l0 P20" nicht weniger als 6o11, Kristallwasser, d. h. auf i Teil wirksame Substanz müssen stets 3 Teile Wasser mitbefördert und verfrachtet werden, was einen außerordentlich großen Ballast an Fracht bedingt. Ein zwar etwas besseres, aber immer noch ungünstiges Verhältnis von P20.5 zu Wasser ergibt sich bei dem Salz mit 7 Molekülen Kristallwasser. Das vollständig wasserfreie Salz hat sich in der Seidenindustrie aus gewissen anderen Gründen nicht einführen können.
  • Nur das Dinatriumphosphat finit :z Molekülen Kristallwasser hat Aussicht, in diesem \Vettbe-#verb um das günstigste Verhältnis von Fracht und wirksamer Masse über die anderen kristallwasserreicheren obzusiegen, da bei ihm bei einem Gehalt von 4o °l, P.0, und 2o °/fl Kristallwasser auf i Teil wirksame Masse (P205) nur 0,5 Teile Kristallwasser vorhanden sind. Die Herstellung dieses Produkts war nun bis jetzt sehr umständlich bzw. nur auf Laboratoriumpräparate beschränkt, da man es im Großbetriebe bisher nur auf dem Umwege über das zwölffach gewässerte Salz herstellen konnte, indem man dieses durch entsprechendes Trocknen in das zweifach gewässerte Salz überführte. Von der Umständlichkeit und Unwirtschaftlichkeit dieser Arbeitsweise ganz abgesehen, erhält man auf diesem Wege aber auch nur ein unansehnliches mehliges Produkt von nur ungefährer formelmäßiger Zusammensetzung.
  • Man hat zwar auch schon das zwölffach gewässerte Salz einem Trockenprozeß im Vakuum unterworfen, erhielt dabei aber stets nur ein völlig wasserfreies Dinatriumphosphat in Form eines unfühlbar feinen weißen Pulvers (vgl. Chem. Zeitung 19z, S. 6o8).
  • Es war wohl aus den Arbeiten von Menzies und Humphery auch schon bekannt, daß der Umwandlungspunkt des siebenfach gewässerten Dinatriumphosphats in das zweifach gewässerte bei 481/2° und daß die Beständigkeitsgrenzen dieses zweifach gewässerten Salzes zwischen q.81/.- und 95' liegen. Doch genügte auch diese Erkenntnis noch keineswegs, um die technische Herstellung eines Dinatriumphosphats mit a Molekülen Kristallwasser von nahezu chemischer Reinheit und regelmäßiger guter Kristallstruktur direkt aus einer Dinatriumphosphatlösung in wirtschaftlicher Weise zu ermöglichen, da man durch einfaches Abkühlenlassen einer bei ioo° mit zweifach gewässertem Dinatriumphosphat gesättigten Lösung bis auf etwa 5o1 nur ein schlecht kristallisiertes Gemisch des zwei- bis siebenfach gewässerten Salzes und auch dieses nur in schlechter Ausbeute erhält. Es war daher durchaus überraschend und in keiner Weise vorauszusehen, daß es durch einfaches Eindampfen vonDinatriumphosphatlösungen@ beliebiger Konzentration im Vakuum bei Temperaturen oberhalb 50° gelingt, Dinatriumphosphat mit z Molekülen Kristallwasser in reiner kristallisierter Form und in einer Ausbeute von etwa 7o bis 75 °111 herzustellen und so seine technische Herstellung im Großbetrieb in zugleich wirtschaftlicher Weise zu ermöglichen.
  • Das neue Verfahren besteht demgemäß darin, daß man eine gereinigte Phosphorsäure beliebiger Stärke mit der berechneten Menge Soda neutralisiert und die so erhaltene Dinatriumphosphatlauge unter vermindertem Drucke einem Kristallisationsprozeß oberhalb 50° unterwirft. >;Überraschenderweise kristallisiert dabei ausschließlich ein praktisch cheinisch reines Dinatriumphosphat von der genau formelgemäßen Zusammensetzung Nag HP04 # 2 H2 O in Form von wohlausgebildeten rhombischen bipyramidalen Kristallen aus.
  • Der große technische Fortschritt des neuen Verfahrens gegenüber der bisherigen Darstellungsweise besteht darin, daß man nicht mehr den umständlichen und kostspieligen Umweg über das aus einer Dinatriumphosphatlauge zudem nur in einer Ausbeute von maximal 5o 111, auskristallisierende Dinatriumphosphat mit 12 Molekülen Kristallwasser nehmen und dieses Salz dann in einer gesonderten Trockenapparatur so weit entwässern muß, daß es noch ungefähr 2 Moleküle Kristallwasser enthält, sondern ohne weiteres aus einer Dinatriumphosphatlösung beliebiger Konzentration in einem einzigen Arbeitsgang mit einer Kristallausbeute von 7o bis 75 °111 ein kristallisiertes Salz von ganz einheitlicher Zusammensetzung, nämlich das rhombisch bipyramidal kristallisierende Na. H P 0,1 # 2 H2 O, erhält, während man nach den bisherigen Verfahren nur ein mehliges Produkt von der ungefähren Zusammensetzung des wasserarmen Dinatriumphosphats erhalten konnte, dessen Darstellung außerdem noch sehr viel Handarbeit und Aufsicht erforderte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung eines Dinatriumphosphats mit a Molekülen Kristallwasser, dadurch gekennzeichnet, daß man die Kristalle während des unter vermindertem Druck stattfindenden Eindampfens einer Dinatriumphosphatlauge bei Temperaturen über 5o11 C entstehen läßt.
DEB136586D 1928-03-24 1928-03-24 Verfahren zur Herstellung eines Dinatriumphosphats mit 2 Molekuelen Kristallwasser Expired DE566136C (de)

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