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DE566003C - Schwungradtriebwerk mit in einem pendelnden Rahmen zwecks selbsttaetiger Entkupplung angeordnetem Andrehgetriebe - Google Patents

Schwungradtriebwerk mit in einem pendelnden Rahmen zwecks selbsttaetiger Entkupplung angeordnetem Andrehgetriebe

Info

Publication number
DE566003C
DE566003C DE1930566003D DE566003DD DE566003C DE 566003 C DE566003 C DE 566003C DE 1930566003 D DE1930566003 D DE 1930566003D DE 566003D D DE566003D D DE 566003DD DE 566003 C DE566003 C DE 566003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
flywheel
flywheel drive
swinging frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930566003D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOH LEONHARD HESS FA
Original Assignee
JOH LEONHARD HESS FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOH LEONHARD HESS FA filed Critical JOH LEONHARD HESS FA
Application granted granted Critical
Publication of DE566003C publication Critical patent/DE566003C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/20Flywheel driving mechanisms

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Schwungradtriebwerk mit in einem pendelnden Rahmen zwecks selbsttätiger Entkupplung angeordnetem Andrehgetriebe Gegenstand der Erfindung ist ein Schwungradtriebwerk für Spielzeuge, bei welchem das Schwungrad durch eine Kurbel in rasche Umdrehungen versetzt und darauf das Andrehgetriebe, damit es nicht kraftverzehrend mitläuft, vom Schwungrad selbsttätig entkuppelt wird. Die Entkupplung wird bei bekannten Einrichtungen dadurch bewirkt, daß das Andrehgetriebe verschiebbar ist und unter der Wirkung einer Feder steht, die es nach Freigabe der Andrehkurbel zurückzieht. Hierbei ist es schwierig, gleichzeitig mit der Drehbewegung der Kurbel eine Schubkraft in axialer Richtung auszuüben. Zur Vermeidung dieser Schwierigkeit hat man bei einer andern Ausführung das Andrehgetriebe in einem pendelnden Rahmen angeordnet, der beim Andrehen gegen den Trieb des Schwungrades schwingt, nach dem Andrehen aber infolge seiner Gewichtsverteilung zurückpendelt.
  • Auf ein Schwungradtriebwerk der zuletzt bezeichneten Art bezieht sich die Erfindung. Die bekannteEinrichtung ist derart getroffen, daß das Zahnrad. welches gegen den Schwungradtrieb schwingt, an diesem zugleich einen starren Widerstand findet. Infolgedessen können die Zähne der beiden Räder beim Ausschwingen des Andrehgetriebes gegeneinander stoßen und beschädigt werden. Schwerer noch wiegt der Mangel, daß die Räder, je kräftiger angedreht wird, um so fester zusammengepreßt werden, so daß eine Selbsthemmung des Andrehgetriebes stattfindet.
  • Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu umgehen, und erreicht dies dadurch, daß der Kranz des Zahnrades des Andrehgetriebes beim Ausschwenken des letzteren tangential in den Zahnkranz des Schwungradtriebes ohne Hervorrufung eines radialen Druckes zwischen den Rädern eingreift. In der Eingriffsstellung wird die Schwenkung des Andrehgetriebes durch einen Anschlag begrenzt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Schwungradtriebwerk gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt das Triebwerk in Ansicht gegen die Andrehkurbel.
  • Abb.2 ist ein senkrechter, zwischen dem Schwungrad und dem Andrehgetriebe gelegter Schnitt.
  • Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt quer zur Ebene der Abb. i mit Ansicht gegen das Triebwerk.
  • Abb. 4 ist ein senkrechter Schnitt gemäß Abb. 2, jedoch hinter dem Triebwerk liegend und mit Ansicht gegen die Kupplungsvorrichtung des Schnurtriebes.
  • Die Welle i der Andrehkurbel 2 ist in der Vorder- und Rückwand des Gehäuses 3 des Schwungradtriebwerkes gelagert. Das Andrehgetriebe ist in einem Rahmen ¢ untergebracht. Es besteht aus dem fest auf der Andrehwelle sitzenden Zahnrad 5, demTrieb 6, dem Zahnrad 7, dem Trieb 8 und dem Zahnrad 9, welches bestimmt ist, mit dem Trieb io zusammenzuarbeiten, (welcher auf der Welle i i des Schwungrades 12 sitzt. Der Rahmen 4 lagert pendelnd auf der Andrehachse i. Diese ist so angeordnet oder die Gewichtsverteilung des Rahmens .4 mit den Getrieberädern ist derartig, daß das Zahnrad 9 in der Ruhelage des Getriebes den Trieb io der Schwungradwelle i i nicht berührt. Beim Andrehen der Kurbel 2 aber schwingt der Rahmen im Sinne der Uhrzeigerbewegung, und das Zahnrad 9 kommt zum Eingriff mit dem Trieb io. Dabei ist die Einrichtung zweckmäßig so getroffen, daß der in Abb. 2 eingezeichnete Schwingungsbogen tangential zum Trieb io verläuft. Sobald die volle Eingriffsstellung erreicht ist, wird die Schwingung des Rahinens 4 durch die Anschlagstange 13 gehemmt.
  • Der Umstand, daß das Zahnrad 9 in tangentialer Richtung gegen den Trieb io schwingt, bewirkt ein sicheres und stoßfreies Eingreifen beider Zahnkränze in jeder Lage. Wenn das Zahnrad 9 sich seitlich gegen den Trieb io legen würde, kann leicht ein Zahn gegen den andern treffen, und beim Andrehen, während das Schwungrad noch läuft, würden heftige Stöße auftreten, die für das Triebwerk schädlich sind. Die Schnurrolle 14, die zum Treiben von Spielzeugen dient, erhält ihren Antrieb von dem Schwungradtrieb io aus unter Vermittlung des Zahnrades 15. Damit die Schnurrolle wechselweise ein- und ausgeschaltet werden kann, ist ihre Welle 16, die das Zahnrad 15 trägt, in einem um die Achse 17 schwingbaren Bügel 18 gelagert. Die Welle16 geht durch den Schlitz i9 eines mit Griff 22 versehenen Stellhebels 21 hindurch, der um einen Zapfen 2o schwenkbar ist. Der Schlitz ist derartig geformt, daß seine Ränder die Welle 16 heben und senken, wenn der Griff 22 abwärts gedrückt oder gehoben wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Sehwungradtriebwerk mit in einem pendelnden Rahmen zwecks selbsttätiger Entkupplung angeordnetem Andrehgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz des Triebrades (9) der Andrehvorrichtung beim Schwenken der letzteren tangential in den Zahnkranz des Schwungradtriebes (io) ohne Hervorrufung eines radialen Druckes zwischen beiden Rädern eingreift.
  2. 2. Schwungradtriebwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingung des Andrehgetriebes in der Eingriffsstellung durch einen Anschlag (13) begrenzt ist.
DE1930566003D 1930-11-27 1930-11-27 Schwungradtriebwerk mit in einem pendelnden Rahmen zwecks selbsttaetiger Entkupplung angeordnetem Andrehgetriebe Expired DE566003C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE566003T 1930-11-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE566003C true DE566003C (de) 1932-12-10

Family

ID=6567452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930566003D Expired DE566003C (de) 1930-11-27 1930-11-27 Schwungradtriebwerk mit in einem pendelnden Rahmen zwecks selbsttaetiger Entkupplung angeordnetem Andrehgetriebe

Country Status (1)

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DE (1) DE566003C (de)

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