DE565004C - Einrichtung zum Photographieren von Zaehlergruppen - Google Patents
Einrichtung zum Photographieren von ZaehlergruppenInfo
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- DE565004C DE565004C DE1930565004D DE565004DD DE565004C DE 565004 C DE565004 C DE 565004C DE 1930565004 D DE1930565004 D DE 1930565004D DE 565004D D DE565004D D DE 565004DD DE 565004 C DE565004 C DE 565004C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/24—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor with means for separately producing marks on the film, e.g. title, time of exposure
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Projection-Type Copiers In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, die dazu dient, den Stand einer
größeren Anzahl Zähler für beliebige Zwecke, welche in Gruppen zusammengesetzt sind,
zwecks rechnerischer Auswertung nacheinander auf photographischem Wege festzuhalten.
Dadurch soll das lästige Abschreiben der Zähler am Zählerstand, welches viel Zeit
erfordert und bei dem oftmals wegen der
Kleinheit der Ziffern beim Ablesen Fehler unterlaufen können, vermieden werden.
Nach der Erfindung ist der Aufnahmeapparat, welcher zweckmäßig aus einem kinematographischen
Apparat besteht, der für Einzelbildaufnahmen eingerichtet ist, mit einer Einrichtung verbunden, welche ihn
zwangsläufig von Hand oder automatisch gegenüber jeder Zählergruppe so einstellt,
daß zwecks späterer automatischer Verrechnung jeder einzelne Zähler einer Zählergruppe
in bezug auf jedes einzelne Filmbild genau auf dieselbe Stelle zu liegen kommt. Der Aufnahmeapparat
muß also stets um einen gleichbleibenden Betrag verstellt werden, so daß
as die optische Achse des Aufnahmeapparates
sich mit der Mitte jedes Zählerblocks trifft. Dadurch wird erreicht, daß bei der rechnerischen
Auswertung der aufgenommenen Zählerstände, wie sie in der Patentschrift 536222 erfolgt, jeder einzelne Zählerstand
einer Zählergruppe auf die Stelle des gleichen Zählers der Zählergruppe zu liegen kommt,
welche bei der letzten Aufnahmeperiode photographiert wurde.
Die Beleuchtung der Zählerblocks während der Aufnahme kann durch am Apparatgestell
befestigte Lampen erfolgen, welche mit dem Aufnahmeapparat bewegt werden. Zur Kontrolle
der Aufnahme können Zähler, Signallampen und Sperrvorrichtungen Verwendung finden.
Bei dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung, welches in
der Zeichnung in Abb. 1 bis 3 dargestellt ist, handelt es sich um Zähler für Telephongespräche,
die photographisch aufgenommen werden sollen.
Die einzelnen Zähler α der Zählerbatterie sind so angeordnet, daß je 100 Zähler zu einem
Block b vereinigt sind. Im vorliegenden Beispiel sind vier solcher Hunderterblocks übereinandergeschichtet
und in sieben Reihen nebeneinander gelagert.
Der Aufnahmeapparat besteht im wesentlichen aus einem durch einen Motor angetriebenen
kinematographischen Aufnahmeapparat c, welcher an einem besonderen Gestell in
einer zur Zählerblockebene parallelen Ebene sowohl in horizontaler wie in vertikaler Richtung
verschoben werden kann. In dem vor- Co
liegenden Beispiel ist dieses Gestell als ein auf Schienen e beweglicher Wagen f ausgebildet,
welcher zwei Säulen g trägt, zwischen denen mittels einer Spindel h der kinematographische
Aufnahmeapparat c in der Höhe verstellt werden kann. Die Aufnahme kann z. B. in nachstehender Weise erfolgen.
Der Aufnahmewagen f wird so weit nach links geschoben, daß das Objektiv des Aufnahmeapparates
c in der Mitte der ersten Reihe der Zählerblocks zu stehen kommt. Mittels der Hochverstellung wird nun die
Kamera in der vertikalen Richtung bewegt und dabei auf höchste Höhe eingestellt, so
daß die Mitte des oberen linken Feldes 1 gegenüber der Mitte des Objektivs zu liegen
kommt. Zur Beleuchtung dieses einzelnen zu photographierenden Blocks sind zu beiden
Seiten des Aufnahmeapparates Lampen i an dem Gestell angebracht, welche sich bei der
Verstellung des kinematographischen Aufnahmeapparates gleichzeitig mitbewegen. Der
kinematographische Apparat besitzt elektrischen Antrieb, welcher so eingerichtet ist,
daß er jeweils nur ein Bild fortschaltet.
Ferner ist das Antriebswerk für den kinematographischen Aufnahmeapparat so beschaffen,
daß es aus jeder beliebigen Lage, in welche es beim Einlegen des Filmes gelangen
kann, beim Einschalten des Stromes bis zur Anfangsstellung läuft. In dieser Stellung befindet sich das Verschlußsegment
des Aufnahmeapparates vor dem Objektiv.
Die Bewegung des kinematographischen Apparates in vertikaler und horizontaler
Richtung erfolgt durch Drehen einer Handkurbel k bzw. I. Die einzelnen Stellungen des
kinematographischen Aufnahmeapparates gegenüber der Mitte der einzelnen Hunderterblocks
werden durch Anschläge bestimmt. Diese Anschläge sind so ausgebildet, daß sie die Handkurbel bzw. den Bewegungsmechanimus,
welcher das Aufnahmegestell transportiert, erst dann freigeben, wenn die Aufnähme
bereits erfolgt ist. Die Sperrung kann z. B. durch Elektromagnete erfolgen, welche
durch den Bewegungsmechanismus des kinematographischen Aufnahmeapparates gesteuert
werden. Soll also der Aufnahmetisch weitertransportiert werden, so muß zunächst der Anschlag an der Handkurbel k ausgerückt
werden. Er wird aber durch die oben beschriebene Einrichtung so lange gesperrt, bis die Aufnahme des Hunderterblocks
erfolgt ist. Zwecks Festlegung des Aufnahmeapparates in die Mittelstellung der einzelnen
Zählerblocks bei horizontaler Bewegung des Wagens f sind in der Längsrichtung
der Laufschienen e justierbare Anschläge m angebracht, in welche der Riegel η selbsttätig
einschnappt. Die Verriegelung kann durch den Hebel 0 gelöst werden, dessen Sperrung
wiederum erst nach erfolgter Aufnahme aufgehoben wird.
In Abb. 3 ist schematisch die Steuerung des Aufnahmeapparates und der zugehörigen
Sperrung durch Anschläge dargestellt.
Kurz vor Beendigung der Vertikalbewegung des Aufnahmetisches p von einem
Zählerblock zum nächsten bzw. vor Beendigung der Verschiebung des Aufnahmewagens
/ zur nächsten Zählerblockreihe erhält der Antriebsmotor q des Aufnahmeapparates
c einen Stromimpuls durch Kontakte r bzw. r', die von der Schaltscheibe ί
bzw. s' gesteuert werden. Eine Umdrehung der Schaltscheibe s entspricht einer Vertikalbewegung
des Aufnahmetisches p von einem Zählerblock zum nächsten. Die Schaltscheibe
s' wird jedesmal beim Überfahren der Anschläge m um 900 von dem Stern t weitergeschaltet.
Bei Beginn der Aufnahme wird der Stromkreis für das Verzögerungsrelais u über Kontakte
ν geschlossen. Die Kontakte ν werden von einer Schaltscheibe w gesteuert, die auf
der Antriebswelle des Aufnahmeapparates c sitzt. Das Verzögerungsrelais u schließt den
Stromkreis für den Motor q durch Kontakte χ und die Leitung für den Kurzschlußimpuls
für den Motor q durch Kontakt x'. Gleichzeitig mit dem Verzögerungsrelais u werden
die Elektromagneten und y' eingeschaltet, die den Rastbolzen ζ bzw. den Riegel η so
lange sperren, bis die Aufnahme beendet ist.
Nach Beendigung der Aufnahme — also nach einer Umdrehung der Antriebswelle des
Aufnahmeapparates — wird der Anker vom Motor q über Kontakt ν durch die Schaltscheibe
w kurzgeschlossen und der Stromkreis für das Relais u geöffnet; der Motor q
steht hierbei still. Einen Augenblick später (verzögerte Abschaltung) öffnet das Relais u
die Kontakte χ und x'.
Durch das Umschalten der Kontakten ist i°5
die elektromagnetische Sperrung von s bzw. η aufgehoben. Der Aufnahmeapparat kann
zum nächsten Zählerblock weitertransportiert werden, indem der Rastbolzen ζ oder der
Riegel η ausgelöst wird. n°
Ist der kinematographische Aufnahmeapparat c nach Feld 1 links oben gebracht
worden, so wird der Hauptschalter für die Beleuchtung des Zählerblocks eingeschaltet
und ebenfalls der Strom, welcher das Schaltwerk für den kinematographischen Aufnahmeapparat
in Gang setzt. Gleichzeitig wird durch den Antriebsmechanismus des kinematographischen Aufnahmeapparates
durch einen Schalter der Strom kurzgeschlossen,
wodurch ein sichtbares Zählwerk fortgeschaltet wird, welches die Anzahl der
einzelnen Aufnahmen, die der kinematographische Aufnahmeapparat ausführt, jederzeit
abzulesen gestattet. Durch den Antriebsmechanismus wird ferner noch eine Signaleinrichtung in Betrieb gesetzt, und
zwar derart, daß z. B. nach erfolgter Belichtung des Blocks eine rote Lampe eingeschaltet
wird, welche ein Transparent »Belichtet« aufleuchten läßt. Gleichzeitig wird
to die oben beschriebene elektromagnetische Sperrung der Handkurbel k Und des Hebels ο
aufgehoben. Alsdann ist nach Auslösen der Arretiervorrichtung und durch Drehen der
Handkurbel k der kinematographische Aufnahmeapparat
nach unten vor den Zählerblock 2 zu bringen. Durch die Bewegung der Handkurbel wird ein Schalter in Gang
gesetzt, welcher die rote Signallampe »Belichtet« ausschaltet und dafür eine grüne
Signallampe, welche unter einem Transparent (»Unbelichtet«) Hegt, zum Aufleuchten
bringt. Hiernach erfolgt wieder entweder von Hand aus oder automatisch die Einschaltung
des kinematographischen Aufnahmeapparates. Ist der Apparat vor dem letzten Feld 4 der ersten Reihe unten angelangt
und die photographische Aufnahme erfolgt, so wird der ganze Apparat mittels des Wagens / ebenfalls nach dem Auslösen der
Arretiervorrichtung um ein Feld nach rechts verschoben, und die Signallampen werden
umgeschaltet, wonach die Arretiervorrichtung automatisch in der Mitte des zweiten Feldes
einfällt. Nun wird wieder der Aufnahmeapparat entweder von Hand aus oder automatisch
angetrieben. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis jeder einzelne Block des Zählerstandes auf diese Art photographiert
worden ist.
Eine weitere Vervollkommnung der oben beschriebenen Einrichtung besteht darin, daß
das Fortbewegen des kinematographischen Aufnahmeapparates sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung,
wie in Abb. 3 dargestellt und bereits beschrieben, nicht von Hand aus geschieht, sondern
durch einen Elektromotor. Es wird hierbei die letzte Bewegung des Apparates, die zum Antrieb des kinematographischen
Aufnahmeapparates dient — die Aufnahme ist bereits geschehen —, dazu benutzt, den
Motor zum Weiterbewegen des Aufnahmetisches bzw. des ganzen Wagens einzuschalten.
Durch einen Endkontakt wird die gesamte Anlage abgeschaltet und eine Signalanlage in
Betrieb gesetzt, welche anzeigt, daß sämtliche Aufnahmen erfolgt sind. Hiernach muß der kinematographische Aufnahmeapparat
wieder vor Feld 1 gebracht werden; dies erfolgt entweder von Hand aus oder
auch automatisch.
Claims (6)
1. Einrichtung zum Photographieren von Zählergruppen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufnahmeapparat (c) mit einer Einrichtung verbunden ist, welche ihn zwangsläufig von Hand oder automatisch
gegenüber jeder Zählergruppe so einstellt daß zwecks späterer Verrechnung jeder einzelne Zähler einer Zählergruppe
in bezug auf jedes einzelne Filmbild genau auf dieselbe Stelle zu liegen kommt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeapparat
(c) auf einem Gestell angeordnet ist und mittels eines zweckmäßig auf Schienen (e) laufenden Wagens (f) in So
horizontaler Richtung und' eines am Gestell angebrachten Zahn- oder Spindelantriebes
Qi) in vertikaler Richtung vor den Zählern (α) in stets gleichbleibendem
Abstand vorbeigeführt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung
des Aufnahmeapparates (c) sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung
von Mitte Zählergruppe zu Mitte Zählergruppe (b) durch auslösbare Anschläge
(n und s) gesichert ist, die sich einerseits an den Fahrgleisen (e), andererseits
an dem Rädergetriebe des Aufnahmegestelles befinden.
4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß die Organe, welche zur Verstellung des Aufnahmeapparates (c) dienen, zwangsweise mechanisch
oder elektrisch mit denjenigen Or- «oo ganen gekuppelt sind, durch welche die
Aufnahme selbst bewirkt wird.
5. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge
(n und z) mit einer Einrichtung verbunden
sind, durch welche der Bewegungsmechanismus des Aufnahmegestelles erst freigegeben wird, wenn die Aufnahme erfolgt
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, da- "»
durch gekennzeichnet, daß die Sperranschläge durch Elektromagnete (y und y')
bewegt werden, welche durch den Bewegungsmechanismus des kinematographischen Aufnahmeapparates (c) gesteuert
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE565004T | 1930-05-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565004C true DE565004C (de) | 1932-11-25 |
Family
ID=6567152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930565004D Expired DE565004C (de) | 1930-05-14 | 1930-05-14 | Einrichtung zum Photographieren von Zaehlergruppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565004C (de) |
-
1930
- 1930-05-14 DE DE1930565004D patent/DE565004C/de not_active Expired
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