DE241405C - - Google Patents
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- DE241405C DE241405C DENDAT241405D DE241405DA DE241405C DE 241405 C DE241405 C DE 241405C DE NDAT241405 D DENDAT241405 D DE NDAT241405D DE 241405D A DE241405D A DE 241405DA DE 241405 C DE241405 C DE 241405C
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Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000011295 pitch Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B23/00—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
- G03B23/08—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier
- G03B23/10—Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are attached to a movable carrier drum or disc carrier
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ί 241405 KLASSE 57«. GRUPPE
SALLY ROSENBERG in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. November 1910 ab.
Es sind schon mehrfach Vorschläge gemacht worden, Reihenbilder mit1 Hilfe von
lichtempfindlichen, in Zickzackbewegung hin und her geführten Platten zu erzeugen.
Gerade für Amateure, denen die kostspieligen Filmbänder der zu großen Anschaffungskosten wegen schwer zugänglich sind, liegt ein Bedürfnis vor, einen billigen Apparat zu schaffen, mit dessen Hilfe man auf lichtempfindlichen Platten in einfacher Weise Reihenbilder erzeugen kann.
Gerade für Amateure, denen die kostspieligen Filmbänder der zu großen Anschaffungskosten wegen schwer zugänglich sind, liegt ein Bedürfnis vor, einen billigen Apparat zu schaffen, mit dessen Hilfe man auf lichtempfindlichen Platten in einfacher Weise Reihenbilder erzeugen kann.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß ein von einem Maltesergetriebe
absatzweise bewegtes und gesperrtes Rad nur auf der Hälfte seines Umfanges gezahnt
ist und abwechselnd mit einer von zwei parallelen längsverschieblichen, an dem Plattenträger
angebrachten Zahnstangen in Eingriff kommt.
Die Platte wird dabei in genauer Übereinstimmung mit dem Malteserrad und der damit
in Verbindung stehenden Expositions- oder Blendenscheibe hin und her bewegt.
Das Malteserrad und das halbverzahnte Rad sind zweckmäßig auswechselbar und die beiden
zur Verwendung kommenden Zahnstangen in ihrem Abstande regelbar, so daß bei
\^erwendung halbverzahnter Räder verschiedenen Durchmessers stets der genaue Eingriff
der Radverzahnung in die Zahnstange gesichert ist.
Auf den Zeichnungen bedeutet:
Fig. ι eine Vorderansicht des Apparates teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1 in Richtung des Pfeiles gesehen,
Fig. 3 eine Hinteransicht des Triebwerkes zur schrittweisen Bewegung des Plattenrahmens
und der Expositionsscheibe oder Blende,
Fig. 4 eine besondere Ausführung der Stiftträger zur Änderung des Stiftabstandes in
senkrechter Richtung.
Im Apparatgehäuse 1 sind zwei Schienen 2 mit Stiften 3 angebracht. Jede der Schienen
besitzt eine Reihe in derselben senkrechten Ebene übereinander liegende Stifte, und die
Stifte der einen Schiene sind in der Höhenlage mit Bezug auf die Stifte der anderen
Schiene derart versetzt,. daß der sich auf dem Stift der einen Schiene jeweilig verschiebende
Plattenrahmen nach Verlassen des Stiftes auf den nächst tiefer liegenden Stift der nächsten
Schiene zu liegen kommt, wie dies .im Laufe der Beschreibung noch näher erläutert wird.
Ein Rahmen 4 (Fig. 2) greift mit seinem oberen und unteren Ende in je eine Führung
4° derart, daß er in diesen Führungen in wagerechter Richtung frei verschiebbar ist..
Der Rahmen trägt eine obere Zahnstange 5 und eine untere Zahnstange 7, in die ein halbverzahntes
Rad 6 abwechselnd eingreifen kann. Bei der aus Fig. 2 ersichtlichen Lage des Rades 6 greift seine Verzahnung in die
untere Zahnstange 7 und bewirkt demzufolge
bei seiner schrittweisen Drehung eine Verschiebung des Rahmens 4 in einer Richtung.
Das halbverzahnte Rad 6 ist mit einem Malteserrad 8 fest verbunden, von dem aus es
seinen Antrieb erhält. Dieses frei drehbar gelagerte Malteserrad 8 wird von einem Malteserstift
9 (Fig. 3) in bekannter Weise angetrieben. Der Malteserstift 9 dreht sich beständig
in Richtung des aus Fig. 3 ersiehtliehen Pfeiles, indem ein fest mit der Achse
des Malteserstiftes verbundenes Zahnrad 10 durch Zahnräder 12 und 13 in Drehung gehalten
wird. Zu diesem Zwecke kann das Zahnrad 13 mit einer Kurbel oder in anderer geeigneter
Weise angetrieben werden. Bei jeder Drehung des Malteserstiftes 9 um seine Achse
wird das Malteserrad 8 um einen Schritt weitergedreht und bleibt dann einen Augenblick
stehen, um hierauf bei der zweiten Drehung des Malteserstiftes 9 wieder um einen Schritt
weiterbewegt zu werden.
Während das Malteserrad 8 auf diese Wreise
einen schrittweisen Antrieb erhält, dreht sich die mit der Achse des Malteserstiftes 9 fest
verbundene Belichtungsscheibe 11 beständig im Sinne des Pfeiles der Fig. 3; da diese
Scheibe 11 aber mit einem entsprechenden winkligen Ausschnitt versehen ist, wird sie
bei ihrer Drehung nur immer einen Augenblick das Objektiv 15 freilegen, während dieses
im übrigen geschlossen bleibt.
Die Einrichtung ist natürlich so getroffen, daß jedesmal, wenn das Objektiv für den
Durchgang des Lichtes freigelegt ist, das MaI-teserrad
8 und demzufolge auch der Plattenrahmen stillsteht. Die Belichtungsscheibe besteht
zweckmäßig aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen, so daß man die Schlitzgröße
und daher auch die Expositionszeit verändern kann.
Der mit Zahnstangen 5 und 7 ausgerüstete
- Rahmen 4, welcher bei j eder Umdrehung des Malteserrades 8 mit Hilfe des halbverzahnten
Rades 6 einmal hin und her geführt wird, trägt den Kassettenrahmen 16, welcher die
Platte oder die Plattenkassette aufnimmt und das Bestreben hat, durch sein Eigengewicht
niederzugleiten. An diesem Niedergleiten wird der Kassettenrahmen 16 aber dadurch
verhindert, daß er immer auf einem der Stifte 3 der Schienen 2 aufruht. Angenommen,
der Kassettenrahmen 16 befindet sich in seiner obersten Lage und am rechten Ende des Apparates
; dann wird er von dem obersten Stift 3
55. der rechten Schiene 2 gestützt und kann sich nun bei der Betätigung des Apparates so lange
schrittweise nach links bewegen, bis sein rechtes Ende den erwähnten Stift verläßt, worauf
der Kassettenrahmen 16 bis zum nächsten,
d. h. obersten, Stift 3 der linken Schiene 2 gelangt. Gleichzeitig kommt jetzt das halbverzahnte
Rad 6 mit der oberen Zahnstange 5 des Rahmens 4 in Eingriff, so daß dieser Rahmen
jetzt schrittweise von links nach rechts bewegt wird und dabei auch den Kassettenrahmen
mitnimmt, bis dieser den obersten Stift 3 der linken Schiene verläßt und auf den zweiten
Stift der rechten Schiene auffällt, worauf sich das Spiel wiederholt.
Der Kassettenrahmen 16 bewegt sich daher schrittweise von links nach rechts, so daß eine
Reihe Bilder auf der Platte erzeugt werden können, worauf die Platte .sich etwas senkt
und dann in umgekehrter Richtung sich schrittweise im Apparat verschiebt, um die
zweite Bilderreihe herzustellen.
Die schrittweise Hin- und Herbewegung des Kassettenrahmens ist an sich bekannt, jedoch
erfolgte der Antrieb nicht mit Hilfe eines mit einem Malteserrad fest verbundenen
halbverzahnten Rades.- Hierdurch ist es aber möglich, in sehr zuverlässiger Weise die
schrittweise Bewegung des Kassettenrahmens mit dem abwechselnden Schließen und Öffnen
des Objektivs in Übereinstimmung zu bringen.
Um den Apparat so einzurichten, daß man die Bilder auf der Platte in verschiedenem Abstande
erzeugen kann, ist das Malteserrad mit dem fest daran sitzenden halbverzahnten Rade
auswechselbar. Die Teilung des Malteserrades muß natürlich stets die gleiche bleiben.
Soll aber "der Abstand der Bilder auf der Platte geändert werden, dann ist es notwendig,
daß auch bei dem veränderten Abstande der einzelnen Bilder bei einer vollen Drehung
des Malteserrades der Rahmen 4 einmal hin und her bewegt wird. Der verschiedene Abstand
der einzelnen Bilder kann natürlich nur in der Weise erzielt werden, daß das halbverzahnte
Rad einen verschieden großen Durchmesser aufweist. Da dieses halbverzahnte Rad aber abwechselnd in eine der beiden
Zahnstangen 5 und 7 eingreifen muß, so ist es notwendig, die Höhenlage dieser Zahnstangen
verstellbar einzurichten, was sich natürlich leicht bewirken läßt. Damit aber auch der
Abstand der einzelnen Bildreihen stets dem Abstande der nebeneinander angeordneten
Bilder angepaßt wird, ist es notwendig, die Stifte 3 der Schienen 2 verstellbar zu erhalten.
Dies kann man leicht in der Weise bewirken, daß man gemäß der Fig. 6 die Stifte 3 auf
einer Nürnberger Schere anordnet. Die Vorrichtung zum Verstellen der Nürnberger
Scheren kann mit der Vorrichtung, welche den Abstand der Zahnstangen 5 und 7 regelt, gekuppelt
sein, so daß man mit einem einzigen Handgriff die jeweilig gewünschte Verstellung vorzunehmen vermag.
Eventuell könnten aber auch die mit den Stiften 3 versehenen Schienen 2 auswechsel-
bar sein und sich durch Schienen mit anderen Stiftzwischenräumen ersetzen lassen.
Durch die Auswechselbarkeit des Malteserrades bzw. des halbverzahnten Rades lassen
sich Platten verschiedener Größe verwenden und voll ausnutzen. Eventuell könnte man
auch auswechselbare Malteserräder verschiedener Teilung benutzen, in welchem Falle es
zwar nötig ist, auch das Malteserantriebsrad
ίο auszuwechseln. Man wäre aber dann in der
Lage, unter Verwendung eines halbverzahnten Rades auf einer Platte kleinere oderi
größere Bilder bei voller Ausnutzung der Platte zu erzeugen.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Reihenbildern mit einer von einem Maltesergetriebe schrittweise längs und quer verschobenen Platte, dadurch gekennzeichnet, daß ein von dem Maltesergetriebe absatzweise bewegtes und gesperrtes Rad nur auf der Hälfte seines Umfanges . gezahnt ist und abwechselnd mit einer von zwei parallelen, längsverschieblichen, an dem Plattenträger angebrachten Zahnstangen in Eingriff kommt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Malteserrad (8) und das halbverzahnte Rad (6) auswechselbar und daß die beiden Zahnstangen (5 und 7) in ihrem Abstande regelbar sind, derart, daß bei Verwendung halbverzahnter Räder verschiedenen Durchmessers stets der genaue Eingriff . der Radverzahnung in die Zahnstange gesichert ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Verstellen des Abstandes der Zahnstangen (5 und 7) gleichzeitig den Abstand von ' an sich bekannten Stiften (3), welche die Abwärtsführung der Platten bilden, passend regelt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftreihen (3) von je einer Nürnberger Schere getragen werden, deren Spreizungsweite durch den Abstand der Zahnstangen (5 und 7) bedingt wird,.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE241405C true DE241405C (de) |
Family
ID=500702
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT241405D Active DE241405C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE241405C (de) |
-
0
- DE DENDAT241405D patent/DE241405C/de active Active
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