DE2356530A1 - Fotografische kamera - Google Patents
Fotografische kameraInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
- G03B7/097—Digital circuits for control of both exposure time and aperture
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Exposure Control For Cameras (AREA)
Description
ROLLE Γ - ¥ E R E
Franke & Heidecke
Braunschweig
Franke & Heidecke
Braunschweig
A 952"
Patentanmeldung ;;
Fotografische Kamera
(Zusatz zu Patentanmeldung P22 40 920.7)
Die Erfindung betrifft eine fotografische Kamera, in
welcher vor und während eines Belichtungsvorganges
und während des nach erfolgter Belichtung erneuten
Spannens der Kamera verschiedene Funktionen in der Kamera gesteuert werden. '
Eine bekannte fotografische Kamera (DT-OS 2.141 943)
mit einem elektronischen Blendenverschluß und einer automatischen Belichtungsschaltung weist eine Steuereinrichtung
auf, die den Ablauf von Belichtung und Verschlußauslösung nach einem'vorbestimmten Programm
steuert. Bei Einschalten der Steuereinrichtung über
den Auslöseknopf der Kamera läuft ein mechanisches
Steuerglied an, das in einzelnen .^Schalt stuf en bestimmte
Funktionsabläufe.auslöst-
509820/0 944 "2~
So wird in der ersten Stufe der Belichtungssteuerschaltkreis in Betrieb gesetzt, der über eine EE-Messung
den erforderlichen Wert der Blendenöffnung bestimmt. Gleichzeitig werden, entsprechend der bestimmten Blendenöffnung Arretierungsglieder so eingestellt,
daß sich die Verschlußlamellen nur bis zu diesem Blendenwert öffnen können, und bei Erreichen
■ dieser Stellung werden sie durch eine von einem * elektrischen Signal ausgelöste Sperre fixiert.
In der nächsten Stufe schaltet das Steuerglied den
Antriebsmechanismus der Verschlußlamellen ein, so daß diese sich auf dem voreingestellten Blendenwert
öffnen. Gleichzeitig steuert das Steuerglied den Belichtungssteuerschaltkreis von der Betriebsweise
zum Einstellen der Blendenöffnung auf die Betriebsweise zum Bestimmen der Belichtungszeit um.
In der weiteren Folge werden die Antriebsgüeder zum
Schließen der Verschlußlamellen freigegeben, und auf ein Signal des Belichtungssteuerschaltkreises
hin leiten sie die .Schließbewegung der Verschlußlamellen ein.
Durch Rückdrehen des Steuergliedes nach erfolgter Filmbelichtung wird unter gleichzeitiger Verschlußspannung
die Steuereinrichtung wieder so vorprogrammiert, daß die oben geschilderten Programm-
509 8 207 09 4 A -3-
schritte beim erneuten Freigeben des Steuergliedes in der gleichen Weise vorgenommen werden.
Derartige mechanische Steuervorrichtungen-haben den Nachteil, daß sie aufgrund ihrer Massenträgheits- ■
momente mit unerwünschten Anlauf- und ■Verzögerungszeiten arbeiten, daß sie "wenig raumsparend sind,
•und daß bei hoher Bildzahl Abnutzungserscheinungen
und damit .Störungen auftreten.
Bei der vorstehend beschriebenen mechanischen Steuereinrichtung
wird der Vorgang einer fotografischen
Aufnahme bei Betätigung des Auslösers immer gleich
ablaufen. Eine Änderung des Steuerprogramms ist nicht möglich, ohne die gesamte Steuereinrichtung
durch eine· andere zu ersetzen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, eine fotografische Kamera zu schaffen, in
der alle bei einer fotografischen Aufnahme erforderlichen und durch Ingangsetzen einzelner. .Kameraelemente ablaufenden Vorgänge nach einem leicht auszu-1
tauschenden und durch Vorwahl variierbaren Programm elektronisch verknüpft und folgerichtig"gesteuert
sind, "wobei alle Vorgänge beliebig abgebrochen, ausgesetzt,
übersprungen und wiederholt werden können.
Diese Aufgabe ist durch einen zentralen elektronischen
Prozeßregler gelöst, der einen mit mehreren 809820/0944
Ausgängen versehenen Schrittschalter enthält, welcher so steuerbar ist, daß jeweils ein Ausgang
mit einem von den übrigen Ausgängen verschiedenen elektrischen. Signal belegbar ist, und der ein mit
dem Schrittschalter rückgekoppeltes Steuer- und Programmteil aufweist, in welches alle den Betriebszustand
einzelner Kameraelemente signalisierenden ■ Istwerte eingebbar sind, wobei die Ausgänge des
Schrittschalters mittelbar über das Steuer- und Programmteil und/oder unmittelbar mit den einzelnen
Kameraelementen,verbunden sind.
0
Durch die erfindungsgemäße Kamera werden nicht nur die eingangs beschriebenen Nachteile behoben, sondern
der Vorteil der Erfindung liegt vor allem darin, daß die bisher übliche komplizierte getriebliche
Verbindung zwischen den an der Durchführung einer fotografischen Aufnahme, beteiligten Kameraelementen
aufgelöst und durch eine wesentlich einfacher zu realisierende elektronische Verknüpfung
ersetzt worden ist, in der ausschließlich konfektionierte
Bauteile Verwendung finden. Dies wiederum ermöglicht eine leichte und billige Umstellung
und Abwandlung des funktioneilen Zusammenwirkens
der einzelnen Kameraelemente, somit also eine einfache und kostensparende Abänderung eines
einmal gewählten Belichtungsprogramms, wenn sich nach einer gewissen.Zeit das Bedürfnis hierfür er—
509820/0944 -5--
L- INSPECTED
geben sollte.
Weitere Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung sind in
den Unteransprüchen dargestellt, und ihre Vorteile sind in der Figurenbeschreibung herausgestellt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 das Blockschaltbild der fotografischen Kamera mit Zeitvorwahl und'Blendeneinst ellautomatik, -r '-■
Fig. 2 das Blockschaltbild der fotografischen
Kamera mit Blendenvorwahl und Zeitein-.
Stellautomatik, . ". '
Fig. '3 und ' ■ . .
Fig. 4 einen Logikschaltplän für die in. Fig. 1
.und 2 strich-punktiert umrandeten. Ausschnitte der Blockschaltbilder,
Fig. 5 den Schaltplan für die Sp.annungsversorgung.
VII der Kamera in Fig. 1 und 2,
Fig.. 6 den Schaltplan für die Steuerimpuls-Generatoren IHa. und IHb und des Zeitbildungsgenerators
HIc in Fig. -1 und 2, ' Fig. 7 den Schaltplan für die Blendeneinsteil-',
automatik. IV in Fig.' 1,
Fig. 8 den Schaltplan der Anzeigevorrichtung XII.
5098 20/0944
-6-
für falsch'gewählte Belichtungszeit oder
falsch gewählte Blende in Fig. 7,
Fig. 9 den Schaltplan für die Verschlußsteuervorrichtung XII mit dem Verschlußantrieb
XIII in Fig. 1 und
Fig.10 eine Erläuterung der Schaltsymbole in Fig.
und Fig. 4 mit Darstellung der entsprechenden amerikanischen und deutschen Symbole.
Bild. 1 zeigt das Schaltbild des Informationsflusses
der Kamera mit einer Blendeneinstellautomatik. Die
einzelnen Kameraelemente und Funktionseinheiten sind mit römischen Ziffern bezeichnet, die die Funktionseinheiten verbindenden Steuer- und. Istwerteingangsleitungen
sind mit arabischen Ziffern bezeichnet und in den weiteren Figuren 3 bis 9 in Kreise·gesetzt.
Die Pfeile deuten die Richtung des Informationsflusses zwischen den einzelnen Funktionseinheiten an.
Das Kernstück der Schaltung bildet ein Schrittschalter
I und ein Steuer-' und Programmteil II. Der im Handel als integriertes Bauteil erhältliche Schrittschalter
I besteht aus den Zählern A, B, C und D und dem Decoder mit 16 Ausgängen, die nacheinander
durch Takten des Schrittschalters mit einem Signal belegbar sind. Der Schrittschalter .arbeitet nach dem
Dualsystem und wird durch über die Steuerleitung 18 an seinen Takteingang gelangende Impulse stufen-
509820/0944
—7—
weise fortgeschaltet, wobei jeweils der nächstfolgende
Ausgang angesteuert wird. Die vier Zähler A, . B, C,und D weisen einen Clear- oder Reset-Null-Eingang
auf, über die die sie auf ihre Ausgangs-. stellung zurüeksetzbar sind. Werden alle Clear-Eingänge
angesteuert, so wird der Schrittschalter ' I in seine Ausgangsstellung zurückgesetzt, in welcher Ausgang "Null" angesteuert ist. Die Zähler C
und D weisen noch je einen sog. Preset-Eingang auf, durch deren Ansteuerung·der Schrittschalter
in die Lage versetzt wird, mehrere Schaltstufen
zu überspringen. Beispielsweise wird durch Anlagen eines Null-Signals an den Preset-Eingang des
Zählers C der Schrittschalter von Schaltschritt ■
"Eins"-unter Umgehung der Schaltschritte Zwei.,
Drei unmittelbar auf.Schaltschritt Vier gesetzt.
Die Ausgänge.des Sehrittschalters I sind entweder
direkt oder über das Steuer- und Programmteil II · mit den einzelnen Kameraelementen bzw. den einzel-
nen Funktionseinheiten verbunden. Das Steuer-
und Programmteil II besteht aus verschiedenen lo- ■·
gischen·Verknüpfungselementen AND, OR, NAND, NOR, ,
die die über die Istwert-Eingangsleitungen eingehenden Signale entsprechend dem gewählten Belichtungsprogramm
verarbeiten und den Ausgangsleitungen am
Steuer.- und Programmteil zuführen, wo sie über die
entsprechenden Steuerleitungen zu den,einzelnen _■-'■',
:509820/0944 "8"
Fionkt ions einheit en bzw. Kamera element en gelangen.
Die Symbole der Verknüpfungselemente sind in
Fig. 10 nach deutscher und amerikanischer Norm dargestellt und ihre Funktionsweise ist ohne weiteres
aus der jeweils zugeordneten Funktionstabelle ersichtlich. Dabei bedeutet E die Eingänge und A
der Ausgang des jeweiligen Verknupfungselementes. O und 1 zeigen die Wertigkeit des jeweiligen Einbzw.
Ausganges an, wobei "0" gleich "logisch 0" und "1" gleich "logisch 1" bedeutet. Beispielsweise
hat der Ausgang eines AND-Gliedes nur dann die Wertigkeit "logisch 1", wenn beide Eingänge
die Wertigkeit "logisch 1" haben, mit anderen Worten: am Ausgang eines AND-Gliedes tritt nur dann
ein Signal auf, wenn beide Eingänge angesteuert sind. Ist jeweils nur ein oder überhaupt kein
Eingang angesteuert, so hat der Ausgang des AND-Gliedes die Wertigkeit "logisch 0".
In Fig. 5 ist die elektrische Schaltung der Stromversorgungseinrichtung
VII der Kamera zusammen mit der Auslösetaste XVI und der Meßtaste XVII dargestellt.
An dem Ausgang Y der Stromversorgungseinrichtung liegt die Spannung der Batterie 44 an. Am
Ausgang S ist die geschaltete Batteriespannung von 10 Volt abnehmbar, und zwar nur dann, wenn die Meßtaste
oder der Auslöser betätigt ist und damit der Kontakt 40 bzw. Kontakt 39 geschlossen ist. In diesem
Fall wird der Thyristor 45 leitend und Ausgang X 50 9820/0
wird mit der Batterie 44 verbunden. Gleichzeitig
wird zusätzlich.-die geschaltete.Batteriespannung
über einen; 5 Volt-Stabilisator 46 auf 5 .-.Volt-am
Ausgang des Stabilisators herabgesetzt. Der Ausgang des Stabilisators 46 ist mit dem Ausgang Z
der Stromversorgungseirirlchtung VII verbunden..
Mit Schließen des Kontaktes 40 bzw. 39 tritt in
den Steuerleitungen 26 und 27 ein negativer Impuls auf oder mit anderen Worten: die Steuerleitungen
26, 27 haben in diesem Fäll die Wertigkeit "logisch 0". Bei Schließen des Schalters 40 bzw. 39
tritt weiterhin in der Steuerleitung 12 ein positiver Impuls auf, d.h., die Steuerleitung hat die
Wertigkeit "logisch-1". Die Kontakte 40 und
39 werden nach ihrem Schließen durch den leitenden Transistor 4-7 überbrückt, der mit den Wider-,
ständen'48: und 49 eine sog. Selbsthalte schaltung,
bildet und der durch Ansteuern des Transistors 50 über die Steuerleitung 6 zum Abschalten der Stromversorgung
gesperrt werden kann. ;-.-■".
In Fig. 6 ist ein möglicher Aufbau der Steuer im-"'.
pulsgenerätoren III dargestellt, und zwar des
Steüerimpulsgeiierators. HIa für die Fortschaltung des Schrittschalters in einem Zeitäbstand von beispielsweise
10 ms, des Steuerimpulsgenerators HIb,
der die Aufgabe hat, die durch den Batteriespannungsverlus.t
hervorgerufenenunterschiedlichen Anlauf-
509820/0944 -ίο-
zeiten der Verschlußöffnungsvorrichtung auszugleichen,
und der anstelle des Steuerimpulsgenerators IHa den Schrittschalter zum Abruf der Belichtungszeit
weiterschaltet, und den Zeitbildungsgenerator IHc, der mit dem Beginn der eigentlichen
Belichtung eingeschaltet wird und nach der vorgewählten Belichtungszeit den Schrittschalter
über seine Steuerleitung 8 und die Steuerleitung 18 um einen Schaltschritt weitersetzt.
Die Steuerimpulsgeneratoren sind von bekannter Bauart
und im wesentlichen gleich aufgebaut. Ihr Kernstück besteht aus einem programmierbaren Unijunctiontransistor
(PUT) 54,· dessen Anodengate 54f an einer Spännungsteilerschaltung 55? 56 angeschlossen
ist, die ihrerseits mit dem Ausgang Z der Stromversorgungseinrichtung VII verbunden ist. Die
Anode des PUT 54 ist am Mittelabgriff eines RC-Gliedes
57, 58 angeschlossen, während, die Kathode über eine Widerstand 59 an Nullpotential liegt. Der
PUT 54 zündet, wenn die Spannung am Kondensator um etwa öß Volt die Spannung am Anodengate 54' des
PUT übersteigt. Der Kondensator 58 entlädt sich über den PUT 54, und am Widerstand 59 entsteht eine
impulsförmige Spannung, die über die Steuerleitung 25, 15 und 8 an die Basis eines Transistors 60 gelegt
wird. Der Transistor 60 steuert durch, und für die Zeit seines leitenden Zustandes liegt über
609820/094». "11"
die Steuerleitung 18 und den Inverter 134 (Fig. 3)
am Takteingang des Schrittschalters I ein positiver Impuls. Die Breite des positiven Impulses wird ·
.■bestimmt durch die Entladezeit des Kondensators 58.
Hat sich der Kondensator soweit entladen, daß sein
Entladestrom unter den Haltestrom des PUT 54 absinkt,
so sperrt' der PUT, und der Takteingang des, Schrittschalters
I erhält über die an dem Ausgang Z der
Stromversorgungseinrichtung VII angeschlossene Stromleitung *61, den Widerstand 62und den Inverter
134. (Fig. 3) die Wertigkeit "logisch Null". Sobald der Kondensator 58 wieder auf die o.g. Spannung
aufgeladen ist, zündet der. PUT durch, und der Vorgang wiederholt sich. Der Impulsabstand wird bestimmt
durch die Bemessung des Widerstandes 57 und
des Kondensators 58· Der Steuerimpulsgenerator IHa.; ist
mittels des dem Kondensator 58 ,parallelgeschalteten Transistor 63 dadurch abschaltbar, daß dieser
durch einen positivem Impuls über die Steuerleitung
19 durchgesteuert wird. ' '
Beim Steuerimpulsgenerator IHb erfolgt die Aufladung
des Kondensators 58 nicht über den Anschluß Z
der Stromversorgungseinrichtung VII, sondern über den Anschluß S '(10 Volt geschaltet); unter Zwischenschaltung eines Transistors 64. Die Aufladezeit
des Kondensators ist so gewählt, daß sie bei voller Batteriespannung der Zeit entspricht, die zum Über-
.- '"■ . ■■■■.,■"-.■ ;-. -12-"
-.-■ ■ d.20/0944 ■■";..
- -I2-.-T
• » ι
führen des Verschlusses von der Schließ- in die Offenstellung erforderlich ist. Die Höhe der
Spannung am Ausgang S, die im Gegensatz zu der stabilisierten -Spannung am Ausgang Z entsprechend
den Batteriespannungsverlusten schwanken kann, bestimmt somit die Aufladezeit des Kondensators 58
mit. Da auch der Verschlußantrieb von der gleichen nichtstabilisierten Spannung gespeist wird, verzögert
ein möglicher Spannungsabfall am Ausgang S bzw. Y der Spannungsversorgungseinrichtung VII das
Öffnen des Verschlusses und bewirkt gleichzeitig ein Verzögern der Aufladung des Kondensators 58.
Dadurch, daß der Steuerimpulsgenerator IHb die Fortschaltung des Schrittschalters nach Verschlußöffnen auf Stellung "Abruf der Belichtungszeit"
übernimmt, ist gewährleistet, daß die.Belichtungszeit
erst dann abgefragt wird, wenn der Verschluß zu öffnen beginnt. Der Steuerimpulsgenerator
IHb wird über die Steuerleitung 21 eingeschaltet. Dies erfolgt durch Überführen des Transistors 65
in den leitenden Zustand, dessen Kollektor-Emitter-Strecke die Basis des pnp-Transistors 64 mit dem
Nullpotential verbindet.
Im ZeitbildungsgeneiEfcor IHc ist der Festwiderstand
57 ersetzt durch einen verstellbaren Widerstand 66, der über die Zeiteinstelleitung 34 von dem Zeiteinsteller
VII betätigt werden kann. Die Aufladezeit
509820/0944 ~13~
- .13 γι
• ι · *
t t. ·
des Kondensators 58 bestimmt, die BelMltungszeit.
Der Zeifbildungsgenerator wird gestartet durch
Überführen des in Reihe mit dem Widerstand 66 und
dem Kondensator 58 liegenden Transistor 67, dessen
Basis mit der Kollektor^Emitter-Strecke eines pnp-Transistors. 68 verbunden ist, in den leitenden Zustand. Der Transistor 68 wird durch Auftreten ein·»
positiven Impulses in der Steuerleltuhg 20 durch-geschaltet
und bewirkt damit das Leitendwerden des
Transistors 67. . ■ "
In Fig. 7 ist das Schaltbild der Blendeneinstellautomatik
IV dargestellt. Sie mißt über die geöffnete Blende die Objektleuchtdichte und setzt diese
in ein elektrisches Signal um, das eine Blendensteuervorrichtung
XIX aktiviert. Über diese Blendensteuervorrichtung wird der eigentliche Blenden-
antrieb. X gesteuert. Der mit einem Linearmotor ausgerüstete, Blendenantrieb X ist in der DT-Patentanmeldung
P 22 09913.4 (A 866) ausführlich beschrieben.
. ".-.■""."" : :
In Fig. 7 ist ein hinter der Objektivblende 70 angeordnetes Fotoelement 71 an die beiden Eingänge
eines Operationsverstärkers 72 angeschlossen. Der
Ausgang des Operationsverstärkers ist über einen
veränderbaren Widerstand 73mitdem invertierten
Eingang (minus) des Operationsverstärkers rüokge*- '
S09820/0944 -^
. - 14 -
koppelt. Der Widerstand 73 ist über die Filmempfindlichkeitseinstelleitung
32 vom Filmempfindlichkeitseinsteller VIII und über die Zeiteinstelleitung
von dem Zeiteinsteller VI veränderbar. Der Ausgang. des Operationsverstärkers 72 ist über einen Kondensator
74 mit dem nicht invertierten Eingang (plus)
eines zweiten Operationsverstärkers 75 verbunden. An de» invertierten Eingang des Operationsverstärkers 75 liegt gegen Null-Potential eine aus den
Widerständen 76 und 77 gebildete Spannungsteilerschaltung.
Der Mittenabgriff des Spannungsteilers ist über einen Widerstand 78 mit einer Potentialleitung
79 verbunden, die über den Anschluß W an die halbe stabilisierte 5 Volt-Spannung (Ausgang Z)
der Stromversorgungseinrichtung VII angeschlossen ist. Ebenso ist der nicht invertierte Eingang des
ersten Operationsverstärkers 72 mit dieser Potentialleitung 79'verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers
75 ist über zwei hintereinandergeschaltete Widerstände 80 und 81 jeweils mit der
Basis eines npn-Transistors 83 und eines pnp-Transistors
84 der Blendensteuervorrichtung XIX verbunden. Der Kollektor des Transistors 83 ist mit
der an den Ausgang Z der Stromversorgungseinrichtung VII angeschlossenen Stromleitung 82, der
Kollektor des Transistors 84 mit dem Null-Potential verbunden. Die beiden Emitter der Transistoren
83 und 84 sind miteinander verbunden und über
509820/0944 "15~
einen die Spannungsverstärkung des Operationsverstärkers 75 begrenzenden Widerstand 85 mit dem invertierten
Eingang dieses Operationsverstärkers rückgekoppelt. An die Emitter der Transistoren ist
außerdem die Speiseleitung 86 des; Blendenantriebs ν X angeschlossen, dessen andere Speiseleitung, 87
mit der Potentialleitung 79 verbunden ist. An den
beiden Speiseleitungen. 86 und 87 des: Blendenäntriebs
X ist die Anzeigevorrichtung für: falsch gewählte - ■
Zeiteinstellung XI, die in Fig. 8 näher erläutert ist, angeschlossen. Die beiden Operationsverstär-r
ker 72 und 75 beziehen ihre Betriebsspannung über die Stromleitung 827 Die Verbindungsleitung zwischen
den Widerständen 80 und 81 ist über einen Transistor
88 an die Potentialleitung-79 gelegt.: Die Basis
dieses Transistors ist über einen Widerstand 89 an
die· Stromleitung 82 und über einen Transistor 90
an Null-Potential gelegt. Die Basis des Transistors 90
ist mit den Steuerleitungen 7 und 23 verbunden. Die Basis des Transistors 83 und des Transistors
84 ist sowohl über die Steuerleitung 11 ansteuerbar,
als auch über einen Transistor 9i an das Null-Potential
legbar, wenn, dessen Basis über die. Steuerleitung 10 einen positiven Impuls, erhält. Die Verbindungsleitung
zwischen Kondensator 74 und nicht
invertiertem Eingang des Operationsyerstärkers 75 ist über die Kollektor-Emitter-Strecke eines npn-.
Transistors 92 mit der Potentialleitung 79 ver-
09820/0944 : >-i6-
bunden. Die Basis dieses Transistors ist an die Steuerleitung 9 angeschlossen.
Die Wirkungsweise dieser Schaltanordnung ist wie folgt: Trifft auf das Fotoelement 71 kein Lichtstrom, beispielsweise infolge der vollkommen geschlossenen Blende 70, so liegt an den Ausgängen
der Operationsverstärker das Mittenpotential der Potentialleitung 79- Der Transistor 88 ist durchgesteuert
und verbindet den Ausgang des Operationsverstärkers 75 bzw. die Basen der Transistoren 83·
84 mit dem Mittenpotential der Potentialleitung 79. Die Transistoren 83 und 84 sind gesperrt. An
dem.ivertierten Eingang des Operationsverstärkers 75 liegt eine gegenüber dem Potential der Potentialleitung
79 negative Sollspannung. Wird nun der Transistor 88 gesperrt, indem über die Steuerleitung
7 oder 23 ein positiver Impuls an die Basis des Transistor 90 gelegt wird,, wodurch dieser leitend
wird und die Basis des Transistors 88 an Null-Potential liegt, so bewirkt die Differenz
der Spannung zwischen dem nicht invertierten Eingang des Operationsverstärkers 75, der auf MitteH-potential
liegt, und der am invertierten Eingang liegenden Sollspannung eine gegenüber Emitterpotential
der Transistoren 83, 84 positive Spannung am Ausgang des Operationsverstärkers 75, so daß der
Transistor 83 leitend wird und ein Strom von der Stromleitung 82 über den Blendenantrieb X zur Po-
509820/0944
■ -17-
tentialleitung 79 fließt. Der Blendenantrieb verstellt die Blende 70 in Richtung größerer Öffnung.
Mit der sich öffnenden Blende fällt mehr Licht ,auf
das Fotoelement 71, und am Ausgang des Operationsverstärkers 72 entsteht, eine negative Spannung,
die über den Kondensator Tk dem nicht invertierten
Eingang des Operationsverstärkers 75 zugeführt wird.
Da nunmehr die Differenz zur Sollspannung geringer
ist, erscheint am Ausgang des Operationsverstärkers 75 eine geringere positive Spannung, und der Transistor
83 wird weniger ausgesteuert, so daß ein verringerter Verstellstrom durch den Blendenantrieb
X fließt. Der beschriebene Vorgang besteht
solange, bis die Blende sich selbst abgeglichen hat, die Differenz zwischen dem nicht invertierten
und dem invertierten Eingang des Operationsverstärkers
Null ist und am Ausgang keine Spannung
gegenüber der Potentialleitung 79 auftritt. Damit
wird der Transistor 83 nicht mehr angesteuert, und die Speiseleitungen des Bfendenantriebs X sind
stromlos. Die Blende hat ihren Einstellwert erreicht; Sollte die Blende infolge ihrer Trägheit
überschwingen, so fällt mehr Licht als gewünscht
auf das Fotoelement, und am Ausgang des Operationsverstärkers 72 bzw. am invertierten Eingang
des Operationsverstärkers 75 liegt eine negative Spannung, die größer ist als die Sollspannung.
Damit.ist die Spannung am Ausgang des Operationsverstärkers
75 negativ gegenüber dem Emitterpöten-"; 5098 20/09 44
tial der Transistoren 83, 84, so daß der Transistor 84 leitend wird und ein Strom in umgekehrter
Richtung durch den Blendenantrieb fließt, und zwar von Potent'ialleitung 79 über die Speiseleitung
87, über die Speiseleitung 86, der Emitter-Kollektor-Strecke des-Transistors 84 zum Null-Potential.
Damit verstellt der Blendenantrieb die Blende in Richtung "Schließen". . " ·
Der veränderbare Widerstand 73 bestimmt die Spannungsverstärkung des Operationsverstärkers 72 und damit
über den Operationsverstärker 75 den Verstellweg des Blendenantriebs 10 und somit die Blendenöffnung.
Die Schaltung ist so ausgelegt und abgestimmt, daß bei einer vorgegebenen Objektleuchtdichte, eingestellter
Filmempfindlichkeit und gewählter Belichtungszeit die für eine fotografische Aufnahme optimale
Blende eingestellt wird.·
Ober die Steuerleitung 11 kann der Blendenantrieb unmittelbar in Blendenöffnungsrichtung und über die
Steuerleitung 10 unmittelbar in Blendenschließrichtung verstellt werden, wobei jeweils der Transistor
83 bzw. der Transistor 84 leitend werden und der Stromfluß durch die Speiseleitungen 86 und 87 wie
vorstehend beschrieben erfolgt.
' -19-509820/0944
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": . OW31NAL INSPECTED
Um den Fehler auszugleichen, der dadurch entsteht,
daß das Fotoelement 71 nicht nur die durch die Blende 70 hindurchtretende Lichtmengey sondern
auch das beispielsweise über den Sucherschaoht einfallende Störlicht mißt, das nicht zur Filmbelichtung beitragt, ist eine aus dem Kondensator 74
und dem Transistor 92 Bestehende Störlichtkompensationsschaltung
vorgesehen. Das Prinzip dieser Schaltung ist in der deutschen Patentanmeldung.
P 22 13 442 (A 867)· bereits beschrieben. Bei voll
geschlossener Blende 70 wird durch Ansteuerung des Transistors 92 über die Steuerleitung 9, das sog.
Klemmen des Störlichtpegels, der Transistor 92 . durchgesteuert.,Das nunmehr auf das Fotoelement 71
auffallende Störlicht .bewirkt eine Aufladung des Kondensators 74 in der Weise, daß die dem nicht invertierten Eingang des Operationsverstärkers'75
zugekehrte Platte des Kondensators ein gegenüber dem MittehpoiHitial der Potentialleitung 79 höheres Potential
erhält. Nach Sperren des Transistors92 bei liegfall der Ansteuerung über die Steuerleitung
9 bleibt die Ladung des Kondensators 74 über den ge-.
samten vorstehend beschriebenen Blendeneinstellvorgang
erhalten. Nach Sperren des Transistors 88 über die Steuerleitung 7 liegt dieses erhöhte Potential
am nicht invertierten Eingang des Operationsverstärkers 75, so daß.hier eine um.die Störlicht- .
spannung erhöhte Spannungsdifferenz auftritt. Damit
—20-
f I » ■
wird eine geringfügig größere Verstellung des Blendenantriebs in Richtung Blendenöffnen bewirkt, als
es nach'der über das Fotoelement gemessenen Lichtmenge
an sich erforderlich wäre. Auf diese Weise, wird der Einfluß des zusätzlichen Störlichtes,
das nicht zur Belichtung des Filmes beiträgt, ausgeschaltet.
Tm Falle, daß zu einer herrsch^ndenObjektleuchtdichte
und der bei einer vorgegebenen Filmempfind-JLißlikjit_gejiiäl^
keine optimale
Blende einstellbar ist, so erfolgt über-die'Anzeigevorrichtung
XI für falsch gewählte Zeiteinstellung „durch Aufleuchten.eines von zwei Pfeilen die Anzeige
"Zeiteinsteilung—2&~4mr-ZiLjid.^r_^eji^
zu lang". Die Schaltung dieser Anzeigevorrichtung ist—in—Pig-T--8_ dar-gestellt. Dabei erfolgt die Anzeige
über zwei Leuchtdioden 93 und 94, die in
Reihe mit je einem Thyristor 95 und 96 geschaltet
sind. Die Anoden der Thyristoren sind über eine Stromleitung 97 mit dem Ausgang Z der Stromversorgungseinrichtung
VII verbunden. Die Steuerelektroden der beiden Thyristoren sind jeweils mit dem
Kollektor eines Transistors 98 bzw.· 99 verbunden. Die Emitter dieser beiden Transistoren sind zusammengeschaltet
und über einen Kondensator 100 in Punkt 69 an den Kollektor des Transistors 90 in
Fig. 7 angeschlossen. Die Basis der beiden Transistoren ist jeweils über einen Widerstand mit dem
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-21-
If * ■*' ■
Kollektor eines weiteren Transistors 101 bzw, 102
verbunden, dessen Emitter jeweils über zwei· hinter einandergeschaltete Widerstände 103 bzw. 104
mit der Basis des anderen Transistors 102 bzw. 101 verbunden ist. Die Verbindung der Widerstände 104
ist über einen Kondensator 105 an den Emitter des
Transistors 102 und" die Verbindung der Widerstän-
Emitter'
de 103 über einen Kondensator 106 mit dem
des Transistors 101 verbunden. AußerdSm—sind die
Emitter der Transistoren 101, 102 mit der Speise-
bzwj. 86 des Blendenantriebs X verbunden.
"Die Reihenschaltung von Thyristor 95 und Leuchtdiode
93 bzw. Thyristor 96 und Leuchtdiode 94 ist\
durch.^di.e^Emitter-KoliektOr-Strecke eing.s^pn^"^^^
Transistors 107 überbrückbar, dessen Basis einerseits über einen Widerstand -ΛΌ8 an die Stromlei
tung 97 und über einen Widerstand 109 über den
Kondensator 100 im Punkt 69 an den Kollektor des Transistors,90 in Fig. 7 angeschlossen ist. ;
Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 8 ist wie folgt: ■ . .
Wir gehen davon aus, daß bereits bei einem vorhergehenden Blendeneinstelivorgang die Zeit zu kurz
gewählt wurde, somit die Leuchtdiode 93 aufleuchtet
und das Zeichen "Zeiteinstellung zu kurz" sichtbar wird. Nunmehr yerändern wir die Zeiteinstellung
mittels .des Zeiteinstellers VII und setzen voraus,
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-22-
daß bei der herrschenden Objektleuchtdichte und vorgegebener Filmempfindlichkeit auch diese Belichtungszeit
zu kurz für eine optimale Belichtung, ist. Mit Ansteuern des Transistors 90 in
Fig. 7 über die Steuerleitungen 7 oder 23 wird der Transistor 88 gesperrt, und die Spannungsdifferenz
im Operationsverstärker 75 führt an der Basis des Transistors 83 zu einer gegenüber dem'
Emitterpotential positiven Spannung, so daß der Transistor 83 durchsteuert und^.ein Strom von
Speiseleitung 86 über den Blendenantrieb X zur Speiseleitung - 87 fließt. Der Blendenantrieb
wird die Blende 70 in Richtung größerer Blendenöffnung
verstellen»-Mit dem Einsetzen des Stromflussesjlnder
genannten Weise durch.die Speiseleitungen 86 und 87 wird der Transistor 101 in
Fig. 8 leitend und steuert damit auch den Transistor 98 durch. Mit Leitendwerden des Transistors
90 und dem Einsetzen des Stromflusses· in den Speiseleitungen 86 und 87 des Blendenantriebs X liegt
am Kollektor-Anschluß 69 des Transistors 90 in Fig. 7 ein negativer Impuls an. Die negative Flanke
des'Impulses bewirkt über den Kondensator 100 in Fig, 8 ein Durchsteuern des Transistors 107
und über den leitenden Transistor 98 das Anlegen einer' negativen Spannung am Steuergitter des
Thyristors 95. Mit Durchsteuern des Transistors wird die Anoden-Kathoden-., trecke des Thyristors
-23-
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kurzgeschlossen, und unter dem Einfluß der negativen Steuergitterspannung löscht der Thyristor.
Damit erlischt.die Leuchtdiode 93 und die Anzeige
"Zeiteinstellung zu kurz" verschwindet.
Der Blendenantrieb X wird die Blende 70 infolge
zu kurz gewählten Belichtungszeit bis zur Blendenöffnung verstellen. Hier-"-läuj^fe^die Blende
70 gegen einen. Anschlag und-^verh.indert eine weitere
Verstellung^Da_j/eJj^r^^
75 die Spannung _am.
75 die Spannung _am.
tiver ist als die Sollspannung am invertierten' Eingang,
wird an der Bas'i.s__;de.s Transistors 83 weiterhin eine positive Spannung anriehen, und der Transistor:
83 bleibt leitend. Somit fließlf^el^terhin ■
ein Strom von der Leitung Z über den Transistor"
die Speiseleitung 86, den Blendenantrieb X," die
Speiseleitung 87 zur Potentialleitung 79· Damit bleiben weiterhin die Transistoren 101 und 89 in
Fig. 8 leitend. Der Transistor 107 hat inzwischen
gesperrt, da nach Erreichen der Impulshöhe des am
Anschluß 69 anstehenden Impulses die. Ansteuerung wegfällt.; An der Anoden-Kathoden-Strecke des
Thyristors 95'liegt somitwiederum die Betriebsspannung
-5 Volt geschaltet. Wird nun die An- ·
steuerung des Transistors 90 über die .Steuerleitung
7 oder 23 abgebrochen, so springt das Potential 69 am Kollektor des Transistors 90 von Null auf
.. ' ,■" .- -"": /39820709:44- .", ■■ -24-. ·
positives Potential, und diese positive Spannungsflanke erzeugt über den Kondensator 100 und über
den noch leitenden Transistor 98 einen positiven Impuls am Gate des Thyristors 95, so daß dieser
durchzündet und die Leuchtdiode 93 einschaltet. Die Anzeige "Zeiteinstellung zu kurz" leuchtet auf.
Ist die Zeiteinstellung zu lang gewählt,, so wird sich entsprechend die Stromrichtung in den Speiseleitungen
87 und 86 umkehren, damit wird der Transistor 105 und der Transistor 99 leitend und somit
"bei Auftreten eines negativen Impulses am Kollektoranschluß 69 des Transistors 90 der Thyristor 96
angesteuert und die Leuchtdiode 3k eingeschaltet.
Die Anzeige "Zeiteinstellung zu lang" leuchtet auf.
Die Anzeigevorrichtung VII funktionierten gleicher
Weise in der Schaltanordnung nach Fig. 2, wo anstelle der Blendenautomatik IV eine Zeitautomatik IX eingebaut
ist. Hier muß bei Aufleuchten der Anzeige anstelle des Zeiteinstellers VII der Blendeneinsteller
IX verstellt werden..Entsprechend' der Anzeige "Zeiteinstellung zu lang" erscheint die Anzeige "Blendeneinstellung
zu klein" und umgekehrt.die Anzeige "Blendeneinstellung zu groß".
In Fig. 9 ist der Schaltplan der Verschlußsteuervorrichtung XII dargestellt, über die der Verschlußan-
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trieb XIII zu- oder auf ge steuert Werden kanil·.
Der Aufbau und die Funktionsweise des Verschlußantriebs ist in der deutschen Pateiitariraeldung ■
P 20 31- 565 (A 823) bereits eingehend beschrieben.
Der Verschlußantrieb besteht im wesentlichen aus einem Topfmagneteh, der eine koaxial zum Topfkern
bewegliche Zylinderspule aufweist« Die Zylinderspule
ist mechanisch mit den Sektorenantriebsringen
oder unmittelbar.mit den Verschlußsektoren verbunden und erhält ihren Erregerstrom über die Leitungen
110 und TU in Fig. 9 von der Verschlußsteuervorrichtung
XII. Diese ist vollkommen symmetrisch aufgebaut und besteht aus einem Transistor 112 bzw.
112', dessen Basis über die Steuerleitung14 zum
Schließen des Verschlusses bzw. über die Steuerleitung· 22 zum Öffnen des Verschlusses; angesteuert
wird. Der Kollektor des Transistors 112 bzw. 112"' ist mit der Basis eines weiteren Transistors 113
bzw. 113' -verbunden, die ihrerseits über einen
Widerstand 114 bzw. 114' an diemit demAusgang Y
der StromversorgungseinrichtungVII verbundene
Stromleitung 115 angesehlossen ist. Die Basis des
Transistors 112 bzw. 112' ist über einen Widerstand
116 bzw. HG' mit dem Null-Potential verbunden, so
daß der Transistor ohne Ansteuerung durch, die Leitungen 14 bzw. 22 ständig sperrt. Über die- Imitter-Kollektor-Streeke
des pnp-Transistors 113 bzw. 113' ist die Basis eines npn-Transistors 11? bzw. 117'
an die Stromleitung 115 angeschlossen* Der Kollektor
Ο94Α -26-
- 26 - ■ ■
dieses Transistors ist mit der Stromleitung 115 verbunden, während der Emitter über die Kollektor-Emitter-Strecke
eines weiteren npn-Transistors 118 bzw. 118" an Null-Potential liegt. Die Basis
des Transistors 118 bzw. 118' ist an den Mittelabgriff
einer aus den Widerständen 119 und 120 bzw.
119' und 120' bestehenden Spannungsteilerschaltung
angeschlossen, die zwischen den Kollektor des symmetrischen Transistors 118' bzw. 118 und dem:
Null-Potential eingeschaltet ist. An den Emitter des Transistors 117 (bzw. an den Kollektor des
Transistors 118) ist die.Stromleitung 110 und an den Emitter des Transistors 117' (bzw. den Kollektor
des Transistors 118') ist die Stromleitung 111 des Verschlußantrxebes XIII angeschlossen..
Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist wie folgt: Erscheint an der Steuerleitung-14 für Verschlußschließen
ein positiver Impuls, so wird der Transistor 112 leitend und ebenso der Transistor 113.
Damit wird die Basis des Transistors 117 an die Stromleitung 115 angeschlossen, so daß auch dieser
Transistor leitend wird. Damit fließt ein Strom von der Stromleitung 115 über die Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors 117 und die Spannungsteilerschaltung
119! und 120' zum Null-Potential. Am Widerstand 120' fällt eine Spannung ab, so daß der
Transistor 118f leitend i?i. i. Damit fließt ein Strom
-27-
509820/0944
■ · - - 27 -
von der Stromleitung 115 über die Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors 117> die Stromleitung
110, den Verschlußantrieb XIlI, über die Stromleitung 111 und der Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors 118' zum Null-Potential._Infolge
des Stromflusses in der im Magnetfeld befindlichen
Zylinderspule verstellt sich diese in Richtung Verschlußschließen.
Bei Erscheinen eines positiven Signales in der Steuerleitung für Verschlußöffneri 22 wird entsprechend,
der Transistor 112', 113', 117' und 118 leitend. Damit
fließt ein Strom vpn der Stromleitung 115
über die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors
117', die Stromleitung 111, den Verscnlußantrieb
XIII, die Stromleitung 110, die Kollektor-Emitter-Strecke
des-Transistors 118 zum Null-Potential. Die
Stromrichtung in der Zylinderspule kehrt sich um,
und der Verschluß öffnet sich.
Der Logikschaltplan nach Fig. 3, und 4- der elektronisch
geregelten fotografischen Kamera, der den Schrittschalter I und das Steuer- und Programmteil II
umfaßt, wird zweckmaßigerweise anhand der Funktion
der Kamera erläuterte Durch Einstellen des FIImempfindliehkeitseinstellers
VIII und des Wählens einer Belichtungszeit mittels des Zeateinstellers VI
werden wie vorstehend beschrieben über die-Einstell-
: -■-.■:■ -28-
S09B20/0944 .
ι ■ '
• ι ι ι
leitungeii 32, 33 und 34 die Widerstände 73 in der
Blendeneinstellautomatik IV (Fig. 7) und 66 des Zeitbildungsgenerators HIc (Fig. 6) eingestellt.
Mit Betätigung des Auslösers XVI wird der Kontakt 39 in Fig. 5 geschlossen, und an den Ausgängen S
und Z der Stromversorgungseinrichtung VII liegt, wie vorstehend beschrieben die Betriebsspannung von
10 Volt bzw. 5 Volt an. Der Einsehaltimpuls bewirkt
über den Kondensator 51» daß der mit der Steuerleitung 12 verbundene Eingang des NOR-Gliedes 130
die Wertigkeit logisch 1 (im folgenden mit "1" bezeichnet) annimmt. Wie aus Fig. 10 hervorgeht,
nimmt unabhängig von der Wertigkeit des anderen Eingangs der Ausgang des NOR-Gliedes 130 die Wertigkeit
logisch Null (im folgenden mit "O" bezeichnet) an. Damit haben die mit diesem Ausgang verbundenen
Eingänge der AND-Glieder 131 und 132 die Wertigkeit "0" und, wie aus. Fig. 10 ersichtlich, nimmt
der Ausgang dieser AND-Glieder unabhängig von der Wertigkeit des anderen Einganges die Wertigkeit "0"
an. Damit liegen an den Clear- oder Reset-Null-Eingängen der Zähler A, B, C und D die Wertigkeit
"0", und Schrittschalter wird in seine Ausgangslage gesetzt, in welcher der Ausgang Null des Schrittschalters I die Wertigkeit "0" aufweist, während
die übrigen Ausgänge Eins bis Fünfzehn die Wertigkeit "1" besitzen. Über den Inverter 133 erhält
die Steuerleitung 10 ein gegenüber dem Nullpotential
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"1356530
positives Potential, so daß der Transistor 91 in Fig. 7 leitend wird, seinerseits das Durchsteuern des Transistors 84 "bewirkt ,womit von >
der Potentiälleitung 79 ein Strom über die' Speiseleitung 87 durch den Blendenantrieb X, die Speiseleitung
86 und den Transistor 64. zum Null-Potential
fließt, so daß der Blendehantrieb die Blende 70 in der zu Fig. 7" beschriebenen Weise ,
schließt. Die geschlossene Blende deckt das Objektiv lichtdicht ab. ■ ' ■
Mit dem Auftreten einerSpannung am Ausgang Z der Stromversorgungseinrichtung VII ist der Steuerimpulsgenerator
lila eingeschaltet und erzeugt, in
der zu Fig. 6 beschriebenen Weise nach beispielsweise ca. 10 ms einen Impuls, der über die Steuerleitung:
25 den Thyristor 60 in Fig. 6 leitend . ' werden läßt. Damit wird die Steuerleitung 18 an . .
Null-Potential gelegt,- und über den Inverter 134 erscheint am"Takteingang des SchrittschalteriS I ein
positiver Impuls, der bewirkt, daß der Schrittschalter auf Schritt Eins gesetzt wird,;, wodurch
nunmehr der Ausgang. Eins des' Schrittschalters die
Wertigkeit "0" annimmt, während alle übrigen Ausgänge die Wertigkeit "1" besitzen. Über den Inverter 135 erscheint damit in der Steuerleitung 9 für
das Klemmen des" Störlichtpegels ein gegenüber der Potentialleitung 79 in Fig. 7 positives Potential
5 0 98 2 0/09 A 4 "30"
und der Transistor 92 wird leitend. In der zu Fig. 7 "beschriebenen Weise wird entsprechend dem
bei geschlossener Blende 70 herrschenden Störlicht der Kondensator 74 aufgeladen. Nach weiteren 10 ms
wird der Schrittschalter von dem Steuerimpulsgenerator HIa auf Schritt Zwei gesetzt, in welchem der
Ausgang Zwei des Schrittschalters die Wertigkeit "O" annimmt. Über den Inverter 136 erhält die Steuerleitung
7 positives Potential, und der Thyristor 90 in Fig. 7 steuert durch, wodurch der Transistor 88 gesperrt und die Blendeneinstellautomatik
in Tätigkeit gesetzt wird. Da möglicherweise die Zeit von 10 ms, in der die Leitung 7
zum Vorabgleich angesteuert wird, für die Blendeneinstellung nicht ausreicht, wird bei Fortschalten
des Schrittschalters auf Schritt Drei über den Inverter 137 die Steuerleitung 23 für den Nachabgleich
angesteuert, wodurch nochmals der Transistor 90. leitend wird und' der Blendeneinstellvor-'gang
fortgeführt werden kann.
Nach weiteren 10 ms wird der Schrittschalter auf Schritt "Vier gesetzt, so daß der Ausgang Vier des
Schrittsehalters die Wertigkeit "O" annimmt, während
alle übrigen Ausgänge die Wertigkeit "1" aufweisen. Damit nimmt der mit dem Ausgang Vier des Schrittschalters
verbundene Eingang des NAND-Gliedes 138 die Wertigkeit "0" und ό >r mit dem Ausgang Acht
509820/0944 ~31~
■-. 31. ~: '. ■/ ■■/:■ ;.
des Schrittschalters verbundene Eingang des NAND-Gliedes
138 die Wertigkeit "1" an. Wie aus Fig. 10 ersichtlich, hat damit der Ausgang des NAND-Gliedes
138 die Wertigkeit "1".Über die Steuerleitung 14 für. das Schließen des Verschlusses
wird somit ein positiver Impuls an den Transistor 112 in Fig. 9 gelegt, so daß. dieser durchsteuert
und die Verschlußsteuervorrichtung XII in der zu Fig. 9 beschriebenen Weiseden Verschluß XIII in
Schließrichtung des Verschlusses steuert.
Nach weiteren 10 ms wird der Schrittschaiter durch
den Steuerimpulsgenerator 11Ia auf Schritt Fünf .
gesetzt, wodurch,der Ausgang Fünf des Schrittschalters
die Wertigkeit "0" annimmt. In diesem Zustand befindet sich der Spiegel der Spiegelreflexkamera in der Sucherstellung, so daß der Ab- ■
tastschalter 36 für die Spiegelstellung: geöffnet
ist. Ebenso liegt der Hilfsverschluß noch in seiner das Bildfenster abdeckenden Lage, wobei
der Äbtastschalter 29 für die Hilfsversehlußstellung
geschlossen ist. Die von den Abtastschaltern 36 bzw. 29 zu dem Steuer- und Programmteil II
führenden Istwerteingangsleitungen 3 bzw. 4 weisen
somit positives bzw. negatives Potential- auf. Damit nehmen unter Berücksichtigung des Inverters
140 "die Eingänge desNOR-Gliedeß 139 die Wertigkeit "0" an, so daß der Ausgang die Wertigkeit "1"
aufweist. .Über die Steuerleitung 13 wird damit der
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ι a
ι 1 f
ι 111 ■
Spiegelmagnetauslöser XIV angesteuert, so daß, wie in der deutschen Patentanmeldung P 23 50 733
(A 939) beschrieben, der Spiegel freigegeben wird und unter der Wirkung einer gespannten Feder in die
Aufnahmestellung hochschwenkt. Gleichzeitig schwenkt auch unter dem Einfluß einer weiteren Antriebsfeder
der^Hilfsverschluß in die Aufnahmestellung. Sobald der Spiegel die untere Lage verläßt, kann sich der
Abtastschalter 36 schließen, und sobald der Hilfs-Verschluß
in seiner oberen Lage ankommt, öffnet er den Abtastschalter 29. Mit Schließen des Abtastschalters
36 ist die Istwerteingangsleitung 4 an Null-Potential gelegt, und an dem Ausgang des Inverters
14O erscheint die Wertigkeit "1". Damit nimmt der Ausgang des NOR-Gliedes 139 die Wertigkeit
"0" an, und die Ansteuerung des Magnetauslösers über die Steuerleitung.13 wird unterbrochen.
Mit Ansteuerung des Ausganges Fünf des Schrittschalters nehmen die Eingänge des OR-Gliedes 141
bei geschlossenem Abtastschalter 29 die Wertigkeit "Ό" und dait der Ausgang ebenfalls die Wertigkeit
"0" an. Damit liegt an den Eingängen des AND-Gliedes 142 die Wertigkeit "0" und die Wertigkeit
"1", da Ausgang Sieben des Schrittschalters die Wertigkeit "1" aufweist. Damit hat der Ausgang
des AND-Gliedes-142 die Wertigkeit "0". Die Wertigkeit
des Ausganges des NOR-Gliedes 144 ist "0", da der mit dem Ausgang Neun des Schrittschalters
509820/0944 "33"
verbundene Eingang die Wertigkeit "1" aufweist."-.. Ebenso hat der Ausgang des - NOR-Gliedes 145. die/
Wertigkeit "1", da an beiden Eingängen nunmehr die Wertigkeit "O" liegt. Dies resultiert daraus, daß
die Ausgänge der NOR-Glieder 14.6 und-i47 die Wertigkeit "O" annehmen, da jeweils: einer ihrer Eingänge
mit einem die Wertigkeit."1" aufweisenden Ausgang
des Schrittschalters (Ausgang Zwölf bzw. Ausgang Vierzehn) verbunden ist. Damit nimmt der Ausgang
des OR-Gliedes 148 die Wertigkeit "O" an. y
Die Eingänge des AND-Gliedes 157; besitzen die Wertigkeit
"1", da wieder beide Eingänge an die Ausgänge
Vierzehn und Fünfzehn des Schrittschalters angeschlossen sind. Damit nimmt Ausgang des AND-Gliedes 157 die Wertigkeit "1" an und.der Ausgang des
NOR-Gliedes Ί 58 erhält "0". Somit erhält Ausgang
des OR-Gliedes 149 die Wertigkeit "0", da beide Eingänge "0" sind. Wie zu beweisen war, liegt an
dem NOR-G^ied 145 die Wertigkeit **1 ",und. der mit
ihm verbundene Eingang des NAND-Gliedes 143 hat ebenfalls die Wertigkeit "1". Mit der Wertigkeit . '
"O" des anderen Eingangs nimmt der Ausgang die Λ Wertigkeit "1" an. Damit gelängt über die Steuerleitüng
19 positives Potential an die Basis des
Transistors 63 in Fig» 6. Der Transistor steuert'
durch und der Steuerimpulsgenerator lila wird
infolge des Kurz schließ ens d;es Kondensators 58 ;
abgeschaltet. "".-' "
509820/0944
Ist der Hilfsverschluß in seine obere Lage, der
sog. Aufnähmestellung, eingefallen, so wird der
Schalter 29 geöffnet und der über die Istwerteingangsleitung 3 angesteuerte Eingang des OR-Gliedes
141 nimmt die Wertigkeit "1" an. Damit nimmt der Ausgang die Wertigkeit "1" an, "die "beiden
Eingänge des AND-Gliedes 142 ebenfalls die Wertigkeit
"1", damit auch dessen Ausgang, und somit besitzen die Eingänge des NAND-Gliedes 143 die
Wertigkeit "1". Der Ausgang des NAND-Gliedes 143 nimmt die Wertigkeit "0" an, somit wird der Transistor
63 in Fig. 6 wieder gesperrt und der Steuerimpulsgenerator
IHa gibt nach Aufladung des Kondensators 58-wieder einen Steuerimpuls an den
Takteingang des Schrittschalters I ab, der ein Setzen des Schrittschalters auf Schritt - Sechs bewirkt,
so daß der Ausgang Sechs des Schrittschalters die Wertigkeit "O" annimmt. Damit erscheint
am Ausgang des Inverters 150 ein Signal 1, das über die Steuerleitung 2.1 den Transistor 65 in
Fig. 6 durchsteuert·. Damit wird, wie bereits beschrieben, der Steuerimpulsgenerator IHb zum Ausgleich unterschiedlicher Anlaufzeiten der Verschlußöffnungsvorrichtung
bei BatterieSpannungsverlusten eilgeschaltet und setzt in einer Zeitspanne,
die je nach Spannungsverlust mehr oder weniger unter dem Wert von 10 ms liegt,, den
Schrittschalter auf SohlItt Sieben. Hier wird
dann der Steuerimpulsgenerator IHa abgeschaltet,
2Q/&?44 -35-,
so daß dieser keinen zusätzlichen Impuls liefern kann. Bei Ansteuerung des Ausgangs Sechs des
Schrittschalters wird gleichzeitig über.das . Monoflop 35 die Steuerleitung 22 mit einem Signal
belegt, so daß, wie zu Fig. 9 beschrieben, die
Verschlußsteuervorrichtung XII den Verschlußantrieb XIII in Richtung Verschlußöffnen steuert.
Dies geschieht dadurch». daß der mit dem Ausgang ■
Sechs des Schrittsehalters verbundene Eingang.des.
NAND-Gliedes 151 des Monoflops35 die Wertigkeit :
"O" aufweist, am Ausgang somit. Signal "1" auftritt,
dieses Signal über den Kondensator 152 an den Eingang des NAND-Gliedes 153 gelegt wird, dessen
anderer Eingang die-Wertigkeit "1" aufweist. Damit hat der Ausgang des NAND-Gliedes 153 die Wertigkeit "0" und somit die Eingänge des NAND-Gliedes
154 die Wertigkeit "Ö" Und "1". Am Ausgang'des ' :
NAND-Gliedes 154 entsteht ein Signal, das über die
Steuerleitung 22 den Transistor 112' in Fig. 9 .
durchsteuert, wodurch, wie beschrieben, die Transistoren
113', '117' und 118 leitend werden und ein
Strom über die Speiseleitung 111 zur Speiseleitung 110 durch den Verschlußantrieb XIII fließt. Das
Monoflop 35\ ist so ausgelegt, daß es etwa 10 ms
nach Beginn der Versehlußaufsteuerung inseinen
Ausgangszustand dadurch zurückfällt, daß der mit
dem Kondensator 152 -verbundene Eingang des NAND-Gliedes
153 die Wertigkeit "0" annimmt. Damit nimmt der Ausgang des NAND-Gliedes 153 die Wertig-
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• ι
14It
keit "1" und der Ausgang des NAND-Gliedes 154 die Wertigkeit "O" an, so daß die Steuerung des Verschlußantriebes
über die Steuerleitung 22 abgebrochen wird. Ist die Belichtungszeit jedoch vor Ablauf dieser 10 ms beendet, wird das Monoflop bei
Ansteuerung des Ausganges Acht des Schrittschalters I in seinen Ausgangszustand zurückgesetzt, und zwar
dadurch, daß der mit dem Ausgang Acht des Schrittschalters verbundene Eingang des NAND-Gliedes 153
die Wertigkeit. "0" annimmt. Durch Zurückfallen des Monöflops in seine stabile Lage nach etwa 10 ms
soll erreicht werden, daß die Wicklungen des ■Verschlußantriebes XIII nur für eine bestimmte, die
Wicklungen nicht überbeanspruchende Zeit, nämlich 10 ms, stromdurchflossen sind. Außerdem wird durch
das Monoflop eine gewisse Unabhängigkeit der Verschlußöffnungsansteuerung
von der Stellung des Schrittschalters erhalten. Die Ansteuerung des
Verschlusses kann damit unabhängig von der Ansteuerung des entsprechenden Ausganges langer aufrechterhalten werden, wodurch ein Zurückschwingen
des Verschlusses nach Erreichen seiner Öffnungsstellung vermieden wird.. Im Falle, daß beispielsweise
der Verschluß auf Schritt Sechs geöffnet und nach Erreichen der Offenstellung der Schrittschalter
auf Schritt Sieben weitergeschaltet wird, würde die Ansteuerung wegfallen, und der mit
hoher Geschwindigkeit öffnende Verschluß würde mit Sicherheit durch den Aufprall in seine Schließ-
509820/0944 -37-
stellung zurückkehren und hier wieder in Richtung
Öffnen reflektiert werden. Um dies zu vermeiden,
müßte der Schrittschalter über eine längere Zeitspanne
die Ansteuerung des Verschlusses ;in Offnungsrichtung aufrecht erhalten, wodurch
wiederum die Abrufuhg der Belichtungszeit zu spät erfolgt. Diese Nachteile werden mit der Monoflop-Schaltung
vermieden. -;
Wie bereits erwähnt, schaltet der Steuerimpuls-Generator
IHb den Schrittschalter auf Schritt
Sieben, so daß der Ausgang Sieben des Schrittschalters die Wertigkeit "O" annimmt. Die ±o- "
gischen Verknüpfungselemente Τ41, 142, 144,. 145
und 143 weisen somit folgende Wertigkeit auf: Eingänge, des OR-Gliedes 141 "1V(da Ausgang Fünf
des Schrittschalters die Wertigkeit "1"), Eingänge des AND-Gliedes 142 die Wertigkeit "1" (da '.
der Ausgang, des OR-Gliedes 141 "1ir) und "0" (da
der Ausgang des Schrittschalters "0")· Damit ; nimmt
der Ausgang des AND-Gliedes 142 die Wertigkeit
"0" an. Wie bereits zu Sehaltsehritt Fünf
des Schrittschalters beschrieben, besitzt der ;
Ausgang des" NOR-Gliedes 145 die Wertigkeit "1".
Damit weisen'die Eingänge des NAND-Gliedes 143
die Wertigkeit "O" und "1" auf,: und am Ausgang
des NAND-Gliedes 143 tritt ein Signal auf,; das über die Steuerleitung 19 den Transistor 63 des
Steuerimpulsgenerators IHa leitend werden läßt.
S09820/0944 -38-
O Q C C C "3 Π
Damit ist, wie bereits beschrieben; der Steuerimpulsgenerator HIa abgeschaltet. Gleichzeitig
erscheint am Ausgang des Inverters 154 ein Signal,
das über die Steuerleitung 20 den Transistor 68 des-Zeitbildungsgenerators HIc in Fig. 6 durchschaltet,
so daß der Transistor» 67 leitend wird und der Zeitbildungsgenerator tätig wird. Nach
der durch, die gewählte Belichtungszeit bestimmten Aufladezeit des Kondensators 58 erscheint am Ausgang
Acht des Zeitbildungsgenerators IHc ein positiver Impuls, der den Transistor 60 durchschaltet.
Damit wird, wie bereits mehrfach beschrieben, die Steuerleitung 18'an Null-Potential
gelegt, und am-Ausgang des Inverters 134 tritt ein an den Takteingang des Schrittschalters I ge- ·
langendes positives Signal auf, das den Schrittschalters auf Schritt Acht schaltet, so daß nunmehr
Ausgang Acht die Wertigkeit "0" annimmt, somit der Eingang des NAND-Gliedes 138 die Wertigkeit
"0" aufweist und damit am Ausgang des NAND-Gliedes 138 ein Signal entsteht, das über die
Steuerleitung 14· dem Transistor 112 der Verschlußsteuervorrichtung
XII in Fig. 9 zugeführt wird. Der Transistor 112 und entsprechend die Transistoren
113, 117 und 118' -werden in der beschriebenen
Weise leitend, und es fließt ein Strom- über die
Speiseleitung 110 des Verschlußantriebes XIII zur Speiseleitung 111. Der Verschlukantrieb wird
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■ - 39 - ;"..: ;■...■■
■ 235653O
in Schlie'ßrichtung verstellt. Gleichzeitig
nimmt, wie beschrieben, der mit dem Ausgang Acht des NAND-Gliedes 153 des Mottoflops verbun-.
dene Eingang die Wertigkeit "0" an, so daß der'
Ausgang des NAND-Gliedes 153 die Wertigkeit "1" aufweist. Im Falle, daß die Belichtungszeit kürzer
als 10 ms ist, befindet sich der Monoflop noch in seinem instabilen Zustand und wird durch
Erscheinen eines Signals am Ausgang des NAND-Gliedes
153 über die Rückführleitung 155 in"seine
stabile Ausgangslage zurückgesetzt, so daß der · Ausgang des NAND-Gliedes wieder die Wertigkeit "0"
annimmt. Gleichzeitig nimmt auch der Ausgang des NAND-Gliedes 154· die Wertigkeit "0" an, so daß
die Ansteuerung der Steuerleitung 22 zum Verschlußöffnen abgebrochen wird. Mit Setzen des Schritt- .
schalters auf Schritt Acht ändert sich die Wertigkeit des mit dem Ausgang Sieben des·Schrittschalters
verbundenen Eingangs.des AND-Gliedes 142 von "0" in
"1", Damit nimmt der Ausgang des AND-Gliedes 142
. die Wertigkeit '"I" an, und bei unveränderten Wertigkeiten
der Eingänge und Ausgänge der logischen Verknüpfungselemente 141, 144, 145 nehmen die Eingänge
des NAND-Gliedes 143 die Wertigkeit "1" an, so daß der Ausgang des NAND-Gliedes 143 seine Wertigkeit
in 11O" umändert. Damit wird die Ansteuerung
des Transistors 63 des Steuerimpulsgenerators IHa abgebrochen und der Steuerimpulsgenerator wieder ,
eingeschaltete
509820/0944 "4o~
« I > Il <
11 I I
Nach 10 ms setzt der Steuerimpulsgenerator Ilia über die Steuerleitung 18 den Schrittschalter
auf Schritt Neun, so daß nunmehr der Ausgang Neun des Schrittschalters die Wertigkeit "0" aufweist.
Bei unveränderten Wertigkeiten der Ausgänge und Eingänge der logischen Verknüpfungsglieder 141
und 142 nimmt der Ausgang des NOR-Gliedes 144 die Wertigkeit "1" an (da Schalter 36 geschlossen und
Ausgang.Neun des Schrittschalters die Wertigkeit "0"), somit entsteht am Ausgang des NOR-Gliedes
144 ein Signal bei unveränderter Wertigkeit der logischen Verknüpfungsglieder 146, 147, 148, 149,
157, 158 (vgl. unter Schritt Fünf) weisen die Eingänge des NOR-Gliedes 145 die Wertigkeit "1" auf,
somit nimmt der Ausgang des NOR-Gliedes 145 die Wertigkeit "O" an, damit liegt an den Eingängen
des NAND-Gliedes 143 die Wertigkeit "1" und "0", so daß am Ausgang des NAND-Gliedes 143 ein Signal
entsteht, das über die Steuerleitung .19, wie berreits
beschrieben, den Steuerimpulsgenerator abschaltet. Gleichzeitig entsteht am Ausgang des.
Inverters 156 ein Signal, das über die Steuerleitung
5 die Einschaltung des Filmtransportmotors XV veranlaßt. Über das in der deutschen Patentanmeldung
P 23 50 733 (A 939) beschriebene Spiegelgetriebe bewirkt der Filmtransportmotor gleichzeitig mit dem Filmtransport das Zurückschwenken
des HilfsVerschlusses und des Spiegels
-41-509820/0944
ti- I. ■ :
'; '" 235B530
in seine das Bildfenster abdeckende Lage bzw. in die Sucherstellung. Nach einer geringfügigen
Umdrehung des Filmtransportmotors "wird- eine Selbsthalteschaltung
geschlossen, wie sie in der deutschen Patentanmeldung P Λ
(A 945) beschriebenrist,,. so daß der Motor XV unabhängig von der Ansteuerung durch den Schrittschalter
solange läuft, bis der Film um ein Bild weir · : tergeschaltet ist und die Selbsthalteschaltung,.
wie ebenfalls.daselbst beschrieben, mechanisch
unterbrochen wird. Sobald,der ,HilfsverSchluß: seine
obere Lage verläßt, schließt der Kontakt 29/, und
sobald der Spiegel in seine Sucherstellung ein- ■
ras t e t, öffnet er . den "Kontakt .36., ..Mit dem; Öffnen
des Kontaktes 36 tritt In der Steuerleitung 4' ein
Signal auf, so daß der.- Ausgang /des1 NOR-Gliedes ~
144 die Wertigkeit "Q'f annimmt, da sein Eingang
die Wertigkeit "1" aufweist. Bei unveränderten
Wertigkeiten der logischen Verknüpfungsglieder '146, 147, 148 und 149 weisen die Eingänge des NOR-Gliedes
145 die Wertigkeit ""-Q-"- auf, und damit ent- ■
steht am Ausgang des.NOR-Gliedes 145 ein Signal.
Der Ausgang des.0R~Gliedes141- hat die Wertigkeit
"1", da sein einer Eingang mit dem Ausgang Vier·
des Schrittschalters I verbunden ist, somit weisen die Eingänge des. AND-Gliedes 142 die Wertigkeit "1" auf, wodurch am Ausgang des AND-Gli'edes
142 ein Signal auftritt. Damit nehmen die Eingäbt—
509820/0944
ge des NAND-Gliedes 143 die Wertigkeit "1" an und am Ausgang erscheint kein Signal, so daß
der Transistor 63 des Steuerimpulsgenerators IHa wieder sperrt und der Steuerimpulsgenerator IHa
wieder eingeschaltet ist. Zusammenfassendwird
also mit Einfallen des Spiegels in seine Sucherstellung der Steuerimpulsgenerator IHa wieder eingeschaltet
und schaltet nach weiteren 10 ms den-Schrittschalter
I auf Schritt Zehn» so daß nun- . mehr der Ausgang Zehn des Schrittschalters die
Wertigkeit "0"~ annimmt. Damit erscheint am Ausgang des NAND-Gliedes 154 ein Signal, da der mit
dem Ausgang Zehn des Schrittschalters verbundene Eingang die Wertigkeit "0" aufweist. Das Signal
steuert in der beschriebenen Weise den Transistor 112' der Verschlußsteuervorrichtung XII in Fig..
an und der Verschluß wird geöffnet.
Nunmehr setzt der Steuerimpulsgenerator IHa den Schrittschalter auf Schritt Elf, der nicht belegt
ist und nach weiteren" 10 ms auf Schritt Zwölf, so daß nunmehr Ausgang Zwölf des Schrittschalters
die Wertigkeit "0" annimmt. Auf Schritt Zwölf wird abgefragt, ob die Meßtaste XVII oder Schalter 31
für die Serienbildschaltung geschlossen ist. Ist dies nicht der Fall, so setzt der Steuerimpulsgenerator
HIa den Schrittschalter nach weiteren 10 ms auf Schritt Dreizehn, so daß der Ausgang
5Q9820/09U
Dreizehn des Schrittschalters die Wertigkeit "O" annimmt
. Damit- entsteht am Ausgang des Inverters 159
ein Signal, das den Transistor 82 derBlendensteuervorrichtung, XIX in Fig. 7 dürchsteuert und:
die Blende 70 in der be sehr ie tienen'Weise öffnet.
Mit Spiegel in der Sucherstellung, geöffnetem Verschluß und geöffneter-Blende'befindet sich die
Kamera wieder in aufnahmebereitem Zustand. '
Nach, weiteren '10 ms wird der Schrittschalter auf
Schritt Vierzehn geschaltet, so daß dieser Ausgang
die Wertigkeit "0" annimmt. Da der Währschalter 31 für die Serienbildschältamg nicht eingelegt ist,
liegt an der rstwerteingangsleitung 1 ein positi-.
ves Potential, und der Eingang des ÖR-Gliedes 16O nimmt die Wertigkeit "1" an. Damit tritt am
Ausgang des· OR-Gliedes 160 ein Signal auf, und
ebenso am Ausgang des OR-Gliedes 161, und somit nehmen die Eingänge des NOR-Gliedes 147 die W§rtig-"
keit "1" und "0" an, wodurch der Ausgang des NOR-Gliedes
147 die Wertigkeit 11O''' erhält. Der Ausgang
des AND-Gliedes 157 hat die Wertigkeit "0", da·
einer seiner Eingänge an dem Ausgang Vierzehn des Schrittschalters angeschlossen ist. Damithaben
die Eingänge des NOR-Gliedes 158 die Wertig- : keit "0", und am Ausgang des NOR-Gliedes tritt
ein Signal auf, das über die Steuerleitung 6 . den Transistor. 50 der Strömvers or gungse inr iciitung.
509 820/09
• ι ι
ι 1 I I
VII durchsteuert, so daß die Transistoren 47 und 45 in Fig. 5 sperren und damit die Ausgänge
S und Z der Stromversorgungseinrichtung VIT stromlos werden. Damit ist der Prozeßregler und
sämtliche Kameraelemente abgeschaltet. Ausgang Fünfzehn des Schrittschalters wird nicht mehr an- '
gesteuert. Dieser Ausgang dient lediglich zur Sicherheit "beim Abschalten der Energieversorgung,
falls infolge des Abschaltens durch Schritt Vierzehn eine Störung in der Logikschaltung auftritt
und die Abschaltung noch nicht erfolgt ist. Das Setzen des Schrittschalters auf Schritt Fünfzehn
bewirkt in der gleichen Weise einen Steuerimpuls in der Steuerleitung 6.
Neben diesem beschriebenen Programmablauf, bei dem nur der Auslöser betätigt wird, die automatische
Blendeneinstellung vorgenommen wird, das Belichtungsprogramm abläuft und die Blende wieder geöffnet
wird, sind mehrere Variationen dieses Programmablaufs möglich:
1. Belichtungsmessung
1. Belichtungsmessung
Für eine Belichtungsmessung wird die Meßtaste XVII gedrückt, so daß der Kontakt 40 in Fig. 5 geschlossen
wird. Das Programm läuft wie vorstehend beschrieben von Schritt Null bis Schritt Drei,
wo das Einstellen der Blende, beendet ist. Durch einen Zeiger am· Blendenring kann die Blendenab-
509820/0944 -^5-
lesung vorgenommen werden. Ist zu der herrschenden Objektleuchtdichte keine Blende Vorhanden,
erfolgt, wie bereits beschrieben, durch das Aufleuchten
der Dioden 93 und 94 in Fig. 8 die
Anzeige "Zeiteinstellung ist zu kurz" bzw, .
"Zeiteinstellungist zu lang". Wie besehrieben,
wird der Schrittschalter von Schritt Drei auf Schritt Vier gesetzt, wobei Ausgang Vier die
Wertigkeit "O" annimmt. Da der Auslöser XVI
nicht gedrückt ist, ist der Kontakt geöffnet, so
daß an dem Eingang des OR-Gliedes.i62 das Signal
"1" auftritt, somit der Ausgang ebenfalls die .
Wertigkeit "1" annimmt. Da der Ausgang rdes OR- '
Gliedes i62 mit dem Eingang des NOR-Gliedes 163
verbunden ist·, nimmt der .Ausgang des NOR-Gliedes 163 die Wertigkeit "0" an. Damit weisen die
Eingänge des OR-Gliedes 164 die Wertigkeit "0" auf, da sie einerseits, mit dem angesteuerten Ausgang Vier·des Schrittschalters und andererseits mit
dem Ausgang des NOR-Gliedes 163 verbunden sind. Der an' den Preset-Eingang des Zählers D
angeschlossene Ausgang des'OR-Gliedes 164 nimmt
die Wertigkeit "0" an. Damit ändert der Zähler D
(Flip-Flop) seinen Zustand von "0" nach "1", was
bedeutet, daß dem Decoder, der infolge der Ansteuerung des Ausganges/Vier des Schrittschalters
die Wertigkeit Vier aufweist, eine Wertigkeit von
Acht hinzuaddiert wird, so daß insgesamt der .
5^9820/09 4.4' -46-
Schrittschalter von Schritt Vier auf Schritt Zwölf springt. Nunmehr weist der Ausgang Zwölf
des Schrittschalters die Wertigkeit "O" auf. Bei gedrückter Meßtaste" XVII, also geschlossenem Kontakt
40 liegt die Istwerteingangsleitung 26 an Null-Potential. Der Ausgang des AND-Gliedes 165
nimmt damit Null-Potential an, da der mit der Istwerteingangsleitung 26 verbundene Eingang ebenfalls
die Wertigkeit "0" aufweist. Damit 'besitzen die Eingänge des NOR-Gliedes 146 die Wertigkeit "0",
damit der Ausgang "1", damit der Ausgang des OR-Gliedes
148 ebenfalls "1", somit auch der Ausgang des OR-Gliedes 149 "1" und damit auch der
Eingang des NOR-Gliedes 145. Als Folge davon nimmt der Ausgang des NOR-Gliedes 145 und. der damit■ verbundene
Eingang des NAND-Gliedes 143 die Wertigkeit "0" an. Am Ausgang des NAND-Gliedes 143
entsteht ein Signal, das über die Steuerleitung 19 in bereits beschriebener Weise den Steuerimpulsgenerator
IHa abschaltet.· Damit bleibt, solange die Meßtaste gedrückt ist, der Schrittschalter auf
Schritt Zwölf stehen.
Wird beispielsweise bei einer Anzeige "Zeiteinstellung zu kurz" der Zeiteinsteller VI verstellt,
während die Meßtaste 26 gedruckt bleibt, so wird bei der Ausrastung des Zeiteinstellers aus der
vormals eingestellten Position der geschlossene
509820/09A4
- H-1
O *> t C C O Π
Kontakt 38 geöffnet und '-.bei der Einrastung aes .
Zeiteinstellers in die neue eine andere Belichtungszeit
einstellende Position wieder geschlossen. Der Schalter 38 ist über die Istwerteingangsleituhg
17 niit dem Inverter 166 •verbünden.
Damit entsteht am Ausgang des Inverters 166 ein
negatives Signal, dessen steigende^Flanke über ■
den Eingang 42 c im Flip-Flop 42 bewirkt, daß · - :
der Ausgang 42a des Flip-Flops den Zustand "plus"
des sog. D-Eingangs 42b des Flip-Flops übernimmt. Das Flip-Flop wird zurückgesetzt (reseted). Voraussetzung hierfür ist, daß das Flip-Flop'42 in
Bereitschaftsstellung steht, d.hv, daß es gesetzt
ist, indem an seinem Eingang 42 .d ein Signal
ansteht. Dies wird dadurch erreicht, daß bei nichtgedrücktem Wählsehalter: 37 für "Auslöseblockierung oder nichtgedrücktem Auslöser XVI
der Eingang des NAND-Gliedes 174 die Wertigkeit "0".hat. Der Ausgang-.des NAND-Gliedesund
damit der mit ihm verbundene eine Eingang des AND-Gliedes 1-75'nehmen^damit die Wertigkeit' "1" - ■":.
an; Bei gedrückter Meßtaste hat, wie bereits ausgeführt, der Ausgang des AND-Gliedes 165 und der
mit ihm verbundene Eingang des NOR-Gliedes 146
die Wertigkeit "0". Wird der Schrittschalter I auf Schritt Zwölf gesetzt, so nimmt sein Ausgang
Zwölf und der mit ihm, verbundene Eingang des NOR-Gliedes 146 die Wertigkeit "O^ahv Damit erhält der
50982070944
t I I t I I
Ausgang des NOR-Gliedes 146 und der mit ihm verbundene andere Eingang des AND-Gliedes 175 die
Wertigkeit "1", und am Ausgang des AND-Gliedes und damit am Eingang 42 d des Flip-Flops 42 liegt
ein Signal. Mit dem Rücksetzen des Flip-Flops erhält der mit dem Ausgang 42 a des Flip-Flops
42 verbundene Eingang des OR-Gliedes 167.die
Wertigkeit "1", so daß dessen Ausgang ebenfalls die Wertigkeit "1" annimmt. Damit hat auch der Ausgang
des NOR-Gliedes 130 die Wertigkeit "0", und ebenfalls die Ausgänge der AND-Glieder 131 und
132 die Wertigkeit "0". Damit wird der Schrittschalter I-über die Clear- oder'Reset-Null-Eingänge'der
Zähler A, B, C, D auf Schritt Null gesetzt, in welchen nach dem beschriebenen Schema
eine neue Belichtungsmessung unter erneuter Einstellung der Blende erfolgt. Der Zeiteinsteller
VI wird in der aufleuchtenden Pfeilrichtung solange verstellt, bis die Anzeige verschwindet.
Steht bei. richtiger Belichtung der Schrittschalter auf Schritt Zwölf, infolge der gedrückten Meßtaste
XVII, und wird nunmehr zusätzlich· der Auslöser XVI gedrückt, so erhält der Clear- oder
Reset-Null-Eingang des Zählers D des Schrittschalters I über den Ausgang des AND-Gliedes 131 die
Wertigkeit "0", und es folgt der umgekehrte Vorgang wie bei der Ansteuerung des Zählers D über
50 9820/0944 _49_
β ι
I * 1
das OR-Glied 164 während der Belegung des Ausgangs Vier des Schrittschalters, nämlich von
der Wertigkeit 12 des Decoders wird die Wertigkeit
Acht des Zählers D abgezogen, so daß insgesamt der Schrittschalter auf Schritt Vier gesetzt
wird. Dies geschieht dadurch, daß."mit Schließen
des Schalters 39 in.Fig. 5 die Eingänge des OR-Gliedes
162 die Wertigkeit "O" annehmen, somit
der Ausgang die Wertigkeit "0" "aufweist. Damit gelangt über den Inverter 1.68 ein positives Signal
an den Eingang 43 d des Flip-Flops 43. Das Flip-Flop
43 -ist über den Ausgang des NOR-Gliedes im Eingang 43 c mit einem positiven Signal beaufschlagt,
so daß es in Bereitschaftsstellung-steht
(das Signal 1 am Ausgang des' NOR-Gliedes 146 entsteht, weil beide Eingänge "0" aufweisen, da der
eine Eingang mit dem angesteuerten Ausgang Zwölf des Schrittschalters und der andere·Eingang mit
dem Ausgang des AND-Gliedes 165 verbunden, ist, andessen
Eingang bei geschlossenem Schalter 40 über ■ ■ die Istwerteingangsleitung 26 negatives· Poten-·
tial liegt). Die ansteigende Flanke des Signals
am Eingang 43 c des Flip-Flops 43 bewirkt,, daß : das Flip-Flop umkippt, und der nicht invertierte
Ausgang des Flip-Flops nimmt den Zustand des sog. D-Einganges 4,3 b, nämlich "plus", an. JDer Eingang
des NAND-Gliedes, 169 jedoch ist mit dem invertierten Ehgang 43a des Flip-Flops 43 verbunden
: 509820/0944 -50-
und erhält somit die Wertigkeit "0". Damit entsteht am Ausgang des NAND-Gliedes.169 ein Signal,
so daß die Eingänge des AND-Gliedes 170 die Wertigkeit "1" erhaltön und ebenso dessen Ausgang. Da
der Filmtransportmotor XV stillsteht, ist der Kontakt 41 geöffnet und die Istwerteingangsleitung
28 liegt an positivem Potential. Damit haben die Eingänge des NAND-Gliedes 171 die Wertigkeit "t",
und der Ausgang nimmt die Wertigkeit "0" an. Darmit erhält der Eingang des AND-Gliedes 131 die
Wertigkeit "0", somit sein Ausgang, der mit dem Clear-Eingang des'Zählers D verbunden ist. Der
Schrittschalter wird - wie bereits ausgeführt auf Schritt Vier gesetzt. Ist hier der Auslöser
XVI noch gedrückt,, so schließt sich nunmehr der beschriebene Belichtungsvorgang mit Fortschalten
des Schrittschalters I auf Schritt Fünf, Sechs, Sieben, Acht usw. an, bis der Prozeßregler nach
Loslassen der Meßtaste XVII auf Schritt Vierzehn abgeschaltet wird.' Die Belichtung erfolgt dabei
mit dem ursprünglich durch den Belichtungsmeßvorgang angezeigten Blendenwert. Bleibt die Meßtaste
eingelegt, so bleibt jedoch der Schrittschalter I, wie vorstehend beschrieben, auf Schritt Zwölf
stehen. Durch erneutes Betätigen des Auslösers kann der vorstehend beschriebene Vorgang wiederholt
werden. ·
-51-509820/0944
2. SerienlDildschaltung :
Besteht der Wunsch, hintereinander mehrere Bilder
aufzunehmen, so ist der Wählschalter 31 für die Serienbildschaltung zu schließen. Bei der Betrachtung
der Wirkungsweise sind drei Unterprogramme zu
"beachten: -V- .. ,. : ,-"---"■-2.1.
Der Auslöser wird gedrückt. Hier läuft der eingangs beschriebene Vorgang der Bildaufnahme ab.
Der Schrittschalter durchlauft sämtliche Schritte von Schritt Null Ms Schritt Vierzehn und wird dann
automatisch auf Schritt Null zurückgesetzt, .von wo aus er wieder fortgeschaltet wird. Dies erfolgt
solange, Ms der Auslöser XVIwieder freigegeben
wird. Dann wird auf Schritt Vierzehn die Stromversorgungseinrichtung VII abgeschaltet. Bei jeder
Aufnahme erfolgt eine neue Belichtungsmessung und
eine neue Blendeneinstellung. Die. automatische Zurücksetzung des Schrittschälters von Ausgang
Vierzehn auf Ausgang Null wird folgendermaßen erreicht:
Mit Schließen des Schalters 31 liegt über · der Istwerteingangsleitung 1 an dem einen Eingang
des OR-Gliedes 16O das Null-Potential-'. Am ■
anderen Eingang liegt infolge der nicht eingeschalteten Auslöseblockierungv also infolge des
geöffneten Schalters 37» über den Inverter 16? die
Wertigkeit "O". Damit hat der Ausgang des OR-Gliedes
die Wertigkeit "0". Dader Auslöser gedrückt ist, haben die Eingänge des OR-Gliedes 162 die
50 9820/0 9 44 -52-
111 I
' ι
111 <
I
Wertigkeit "0", somit auch dessen Ausgang und die .Eingänge des OR-Gliedes 161 nehmen die Wertigkeit
"0" an. Damit haben auch die Eingänge des NOR-Gliedes 147 die Wertigkeit "0" und-damit
der Ausgang "1". Da der Filmtransportmotor nicht mehr läuft, ist der Schalter 41 geöffnet, und
über die Istwerteingangsleitung 28 liegt die Wertigkeit
"1" an dem AND-Glied 172. Da beide Eingänge die Wertigkeit "1" aufweisen, hat auch der
Ausgang des AND-Gliedes 172 die Wertigkeit "1". Damit erhält der Ausgang des OR-Gliedes 167 die
Wertigkeit "1" und der Ausgang des NOR-Gliedes 130, der Ausgang des AND-Gliedes 131 und der
Ausgang des AND-Gliedes 132 je die Wertigkeit "0", so daß, wie eingangs beschrieben, die Clear-Eingänge
der Zähler A-D die Wertigkeit "0" annehmen und der Schrittschalter auf seinen Ausgang
Null zurückgesetzt wird.
2.2. Bei nicht betätigtem Auslöser wird nur die Meßtaste XVII gedrückt.
Der Vorgang läuft, wie unter Punkt 1 beschrieben, ab. Der Schrittschalter läuft von Schritt Null
bis Schritt Drei und springt dann auf Schritt Zwölf, wo er stehenbleibt, da Impulsgenerator
HIa über Steuerleitung 19 - wie unter 1 (Belichtimgsmessung)
beschrieben - abgeschaltet wird. Es erfolgt nur eine Messung. Durch entsprechende
509820/0944
-53-
Verstellung des Zeiteinstellers VI kann, wie bereits ausgeführt, die Belichtungsmessung und
die Blendeneinstellung wiederholt werden. Alle Einzelheiten sind bereits unter 1. (Belichtungsmessung) beschrieben.
2.3. Bei betätigter Meßtaste XVII wird der Auslöser XVI gedruckt.
Ist der Ausgang Zwölf des Schrittschalters I angesteuert,
und wird bei betätigter Meßtaste XVII der Auslöser.XVI gedruckt, so wird der Schrittschalter
über den Preset-Eingang des Zählers D auf Schritt Vier zurückgesetzt, sobald der Filmtransportmotor
XV stillsteht.■Dies erfolgt dadurch,
daß mit eingelegtem Schalter 31 der Ausgang des
OR-Gliedes 1-60 und damit ein Eingang des OR-Gliedes
Ί61 die Wertigkeit "O" erhält. Wird nun
durch Drücken des Auslösers XVI der Schalter 39 in Fig. 5 ,geschlossen, so liegt über der Istwerteingang si eitung 27 an dem beeinflußbaren Eingang
des OR-Gliedes 162 die Wertigkeit "O". Mit:Wertig- '
keit'O" des Ausgangs des OR-Gliedes 162 hat der
andere Eingang des OR-Gliedes' 16T die Wertigkeit
"0" und damit auch sein Ausgang. Damit hat der. Ausgang des NAND-Gliedes 169 unabhängig, von der
Wertigkeit des anderen Eingangs die Wertigkeit "1". Der Ausgang, des AND-Gliedes 1.70 hat somit die Wertigkeit
"1", da sein anderer Eingang über NOR-
, 509820/0944' ^
Glied 146 ebenfalls die Wertigkeit "1" aufweist. Bei stillstehendem Filmtransportmotor
XV und damit geöffnetem Schalter 41 haben beide "Eingänge des NAND-Gliedes 171 die Wertigkeit "1",
somit sein Ausgang "O" und ebenfalls der Ausgang des AND-Gliedes 131. Der Preset-Eingang
des Zählers D erhält die Wertigkeit "0", wodurch der Schrittschalter I auf Schritt Vier gesetzt wird.
Ist hier der Auslöser noch gedrückt, so ·
durchläuft der Schrittschalter alle Schaltstufen Vier, Fünf, Sechs ... bis Zwölf. Ist auf Stufe
Zwölf der Auslöser XVI bereits geöffnet, bleibt der Schrittschalter unter Abschalten des Steuerimpulsgenerators
Uta über Steuerleitung 19 stehen.
Ist auf Stufe Zwölf der Auslöser XVI noch■gedrückt,
so wiederholt sich der vorstehend beschriebene Vorgang^ bis Auslöser und Meßtaste losgelassen werden.
Dann läuft der Schrittschalter über Schritt Zwölf zu Schritt Vierzehn, wo er die Energieversorgung
VII. abschaltet. Bei Serienbildschaltung mit gedrückter Meß^aste XVII und Auslöser XVI erfolgt
also die Belichtung der einzelnen fotografischen Bilder mit konstanter Belichtungszeit und
Blendenöffnung.
3« Abschalten der Blendenautomatik.
Wenn gewünscht wird, mit von Hand einstellbaren.
509820/0944 -56-
Blenden- und Zeitwerten zu arbeiten, so ist die Blendenautomatik durch Schließen des "'"Wähl schalters 30 abzuschalten. Auch hier sind die unter
Punkt 2 genannten drei Unterfalle, zu unterscheiden. . : ; -";■ ' : -■""".-
3.1. Nur der Auslöser/wird betätigt. .
Durch Schließen des Schalters 30 liegt über der Istwerteingangsleitung -2" -Null-Potential an dem
Eingang des OR-Gliedes 173. Mit Betätigung des Auslösers wird in der vorbeschriebenen Weise der
Schrittschalter I auf Schritt Null gesetzt, und die Blende schließt-auf den.von Hand eingestellten
Blendenwert, was dadurch erreichbar ist,' daß beispielsweise ein Anschlag im Verstellweg des
Blendenantriebs X eingestellt wird. Nach 10 ms wird er auf Schritt Eins fortgeschaltet * Dadurch,
erhält der· andere'· Eingang des AND-Gliedes "173 ebenfalls die Wertigkeit "0", so daß der Ausgang
des OR-Gliedes 173 die Wertigkeit '1O" annimmt. „
Damit· liegt sowohl über das AND-Glied 132 an den
Clear-Eingängen des Schalters A und B ein Signal
Null als auch am Preset-Eingang des Zählers C.
Dadurch wird der Scnrittschalter von Schritt Eins
sofort auf Sehritt Vier gesetzt,, Uie Ansteuerung
des Schrittes Eins ist sehr kurz'und beträgt
etwa nur 30 ns. In Schritt· Vier wird der Verschluß zugesteuert, und das BeliGhtungsprogramm
5098 20/09 4 4 -57- '
läuft in der beschriebenen Weise ab.
3.2. Nur die Meßtaste XVII wird betätigt. Der Vorgang läuft zunächst wie unter 3.1. beschrieben
ab: Bei Betätigung der Meßtaste wird der Schrittschalter I auf Schritt Null gesetzt,
wodurch die Blende bis auf den von Hand eingestellten Blendenwert zugesteuert wird. Dann wird
in der vorbeschriebenen Weise der Schrittschalter auf Schritt Eins und unmittelbar auf Schritt Vier
gesetzt. Im Schritt Vier verbleibt der Schrittschalter, wie bereits unter 1 (Belichtungsmessung)
"beschrieben, nur etwa -30 ns, bis erkannt ist, daß der Auslöser XVI nicht gedrückt ist und wird
sofort durch den Zähler D auf Schritt Zwölf gesetzt, wo er verbleibt, bis die Meßtaste losgelassen
wird. Damit fällt die Spannung des Steuerimpulsgenerators IHa bei Steuerleitung 19 weg
und der Schrittschalter läuft über Schritt Dreizehn auf Vierzehn, wo die Stromversorgungseinrichtung
VII abgeschaltet wird. Alle dabei ablaufenden einzelnen Funktionen sind bereits vorstehend
beschrieben.
3.3 Bei betätigter Meßtaste XVII wird Auslöser XVI gedrückt.
Mit Betätigung der Meßtaste bleibt, wie unter 3.2. beschrieben, der Schrittschalter'auf Schritt
509820/0944 -58-
Zwölf stehen. Wird, nun der Auslöser XVI gedrückt,
so gelangt über die Istwerteingangsleitung 27, dem OR-Glied 162 und dem Inverter 168 ein Signal
an den Eingang 43 cdes Flip-Flops 43, so daß
dieses, wie unter 1 bzw. 2.3 beschrieben, um- ■
kippt, Der weitere Vorgang läuft wie ebenda ab,
und der Schrittschalter I wird durch den Zähler D
auf Schritt Vier zurückgesetzt. Ist auf Schritt Vier der Auslöser XVI noch gedrückt, so durch- '
läuft der Schrittschalter alle Schaltschritte Fünf bis Zwölf,wo er bei betätigter Meßtaste
XVII stillgesetzt wird. Durch erneutes Drücken des Auslösers XVI kann der Vorgang wiederholt
werden. Wird die Meßtaste XVII losgelassen,- so :
lauft der Schrittschalter bis auf Schritt Vierzehn
und schaltet hier - wie eingangs unter · Schritt Vierzehn beschrieben - nach Stillstand
des Filmtransportmotörs XV über die Steuerleitung 6 die Energieversorgung VII ab.
4. Auslöseblockierung ' ' : ■ ■
Will man verhindern, daß Aufnahmen unter ungünstigen Lichtverhältnissen gemacht werden, zu denen
in der Kamera keine optimale Blendeneinstellung möglich ist, so kann durch Schließen eines Wahlschalters 37 für Auslöseblockierung der.Aufnahme- '
Vorgang bei drohender Fehlbeliehtung nach er- ··'
folgter Blendeneinstellung blockiert werden. Der
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«Si? '■■ 235653Q
Schrittschalter springt nach kurzer Ansteuerung des Schrittes Vi-er sofort nach Schritt Zwölf
und "bleibt hier stehen. Die Anzeigevorrichtung XI für falsch gewählte Zeiteinstellung zeigt dem
Fotografierenden an, daß er die Zeiteinstellung oder die Lichtverhältnisse verändern muß.
Dies geschieht in folgender Weise: Mit Schließen des Wahlschalters 37 ist die Ist-Werteingangsleitung
16 mit dem Kollektor eines npn-Transistors 52 in Fig. 8 verbunden. Zeigt nunmehr nach Beendigung der Blendeneinstellung auf
Schritt Drei des Schrittschalters die Anzeigevorrichtung XI eine Fehltelichtung an, so fließt
durch die' Leuchtdioden 93 oder 94 ein Strom über den Wideband 53. Der Transistor 52 wird leitend,
und die Istwerteingangsleitung 16 liegt an Null-Potential.
Am Ausgang des Inverters 167 entsteht
ein Signal, so daß der Ausgang des NOR-Gliedes 163 die Wertigkeit "0" annimmt. Damit hat der
eine Eingang des OR-Gliedes 164 die Wertigkeit "0".
Wird der Schrittschalter auf Schritt Vier gesetzt, so erhält der mit dem Ausgang Vier des
Schrittschalters verbundene andere Eingang des OR-Gliedes 164 die Wertigkeit "0", so daß der
Ausgang des OR-Gliedes 164 die Wertigkeit "0" annimmt.
Damit erhält der Preset-Eingang des Zählers D
509820/0944 -60-
2 3 5 6 5 3 O
die Wertigkeit "O" -und, wie unter 1 (Belichtungsmessung) bereits ausführlich beschrieben, wird der
Schrittschalter von Schritt Vier unmittelbar auf
Schritt Zwölf gesetzt. Damit erhält der Ausgang Zwölf des Schrittschalters die Wertigkeit "0".
Da Schalter 37 geschlossen und Schalter 40 der Meßtaste geöffnet und der Schalter 39 des Auslösers
geschlossen ist, erhalten folgende- logische
Verknüpfungselemente folgende Wertigkeit:
Ausgang 0R~Glied 162 "0" '■_'.' .· ;
Ausgang Inverter 168 "---11I" - .
Ausgang Inverter 16? »1» ■ ■.--'_■ ■ '
Ausgang NAND-GIied 174 "0"
Ausgang-AND-Glied 165 !'O" : -' - / . '" : ■" .
Ausgang-AND-Glied 165 !'O" : -' - / . '" : ■" .
und damit Eingang des NOR-Gliedes.146 die Wertig- ^'
keit "0". Am Ausgang des. NOR-Gliedes 146 erscheint
ein Signal, 'So daß ebenfalls an den Ausgängen des
OR-Gliedes 148 und 149 ein Signal auftritt. Damit
hat der Ausgang des NOR -Gliedes 145" die Wertigkeit.
"0" und ebenso der Eingang;des NAND-Gliedes 143- Als
Folge davon entsteht am Ausgang des NAND-Gliedes
143 ein Signal, das über die. Steuerleitung 19
den Steuerimpulsgenerator ITIa in bereits beschriebener
Weise abschaltet.. - '
In Fig. 2 ist im wesentlichen;jäiev gleiche Blockschaltanordnung eines elektronischen Prozeßreglers für
eine fotografische Kamera; wie in Fig. 1 darge-
509820/09A4 ,Λ
61
stellt. Hier ist allerdings anstelle einer Blendeneinstellautomatik IV eine Zeiteinstellautomatik
V eingebaut. Anstelle des Zeiteinstellers VI tritt ein Blendeneinsteller IX. Die
Zeiteinstellautomatik· mißt bei gewählter Blendenöffnung die Objektleuchtdichte und setzt diese in.
ein elektrisches Signal um, das einen Zeitbildungsgenerator steuert. Daher kann der Zeitbildungsgenerator
HIc■in dieser Anordnung entfallen, da
er bereits in der Zeiteinstellautomatik V enthalten ist. Die Filmempfindlichkeit und die Blenden-·
wahl werden in die Zeiteinstellautomatik V über die Istwerteingangsleitungen 32' und 33' eingegeben.
Anstelle der vorgewählten Zeit wird die vorgewählte Blende über die Istwerteingangsleitung
17' dem Steuer- und Programmteil II zugeführt. Die Ansteuerung der. Blendensteuervorrichtung XIX, die ihrerseits den Blendenantrieb X
betätigt, erfolgt ausschließlich über den Schrittschalter I. Über die Istwerteingangsleitung 2f
(Wählschalter 30) ist die Belichtungsautomatik über das Steuer- und Programmteil II abschaltbar
und damit Handeinstellung möglich. Der Aufbau und die Wirkungsweise der in Fig. 2 dargestellten abgewandelten
Schaltanordnung ist ansonsten die gleiche zu den Fig. 1, 3, 4, 5» 6 (Steuerimpulsgenerator
IHa und IHb), 7 (Blendensteuervorrichtung XIX mit Blendenatrieb X), 8, 9 und 10 beschrieben.
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Claims (1)
- R O L L E I - ¥ E R K E
Franke & HeideckeA 952 .■: -■ . . .-■-.· ■■...■: ■-'■■. ,Patentansprüche1. Elektronisch gesteuerte fotografische Kamera, .-gekennzeichnet durch einen zentralen· elektro- --. nischen Prozeßregler, der einen mit mehreren Ausgängen versehenen Schrittschalter (I) enthält, welcher so ansteuerbar ist, daß jeweils ein Ausgang mit einem von"den übrigen Ausgängen verschiedenen elektrischen Signal belegbar ist, .'und der (Prozeßregler) ein mit dem Schrittschalter rückgekoppeltes Steuer- und Programmteil (II) aufweist, in welches alle, den Betriebszustand der einzelnen' Kameraelemente signalisierenden Istwerte eirige\bbar sind, wobei die Ausgänge des Schrittschälters unmittelbar und/oder mittelbar über das Steuer- und Programmteil mit den einzelnen Kameraelementen verbunden sind.2. Kamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Steuerimpulsgenerator (lila), der den ; 'Schrittschalter (I) derart ansteuert; daß mit jedem Steuerimpuls der nächstfolgende Ausgang des Schrittschalters mit dem elektrischen "Signal belegt ist.5 09820/0944-62-3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittschalter (i) Eingänge aufweist, über die seine Ausgänge■durch das. Steuer- und Programmteil (II) in beliebiger. Reihenfolge mit dem elektrischen Signal belegbar sind.4. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpulsgenerator (-11Ia) über das Steuer- und Programmteil (II) beliebig ein- und ausschaltbar ist.5. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Zeitbildungsgenerator (HIc), in welchen die wählbare Belichtungszeit mittels eines Zeiteinstellers (Vl) eingebbar ist.'•6. Kamera nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der. Zeitbildungsgenerator -(HIc) bei Ansteuerung eines bestimmten Ausganges (Sieben) des Schrittschalters (I) bei gleichzeitigem Sperren des Steuerimpulsgenerators (HIa) einschaltbar ist, und daß er nach einer der eingestellten Belichtungszeit entsprechenden Zeitspanne den Schrittschalter um einen Schritt weiterschaltet.-64-509820/09447. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine Blendensteuervorrichtung -(XIX)., die über eine Bl endeneinst ©!!automatik : :: (IV). und/öder über den Schrittschalter (I) betätigbar ist. . . Λ ' .'".,8. Kamera nach.Anspruch 7,-dadurch gekennzeichnet, daß die Blehdeneinstellautomatik (IV) eine Lichtmenßeinrichtung (71» 72, 73) und eine Anordnung· (75, 76, 77, 78) zum Umsetzen des gemessenen Wertes in ein elektrisches Signal enthält, das unmittelbar der Blendensteuervorrichtung (XIX) zuführbar ist. : / : \. -'9.· Kamera nach Anspruch 7.,oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die. Blendensteuervorrichtung (XIX) aus· der Hintereinanderschaltung, eines npn^ und eines php-Transistors(83, 84)ι besteht, deren Basen zusammengeschaltet sind, und deren Emitter über den Blendenantrieb X an die-halbe - zwischen dem· Kollektor des, hpn^Transis'tors (83) und dem Kollektor des pnp-Transistors (84) liegende Spännung angeschlossen ist.10. Kamera nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendeneinstellaütomatlk IV .eine Einrichtung-(74, 92) zum Messen des bei ge-509820/σ944 ~65"schlossener Objektivblende (70) auf ein hinter der Objektivblende angeordnetes Fotoelement (71) der Lichtmeßeinrichtung auftreffenden Störlichtes enthält. .11. Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die gewählte Filmempfindlichkeit und Belichtungszeit unmittelbar in die Lichtmeßeinrichtung (73) eingebbar sind.12. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Zeiteinstellautomatik (V),• die unter Berücksichtigung des unmittelbar eingebbaren Filmempfindlichkeits- und Blendenwertes und der herrschenden Objektleuchtdichte die Belichtungszeit ermittelt, die über eine Steuerleitung (8!) vom Schrittschalter (i) abrufbar ist. ' .13· Kamera nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendensteuervorrichtung (XIX) unmittelbar vom Schrittschalter (I) betätigbar ist.14. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit Betätigung des Auslösers (XVI) oder der Meßtaste (XVII) die Energieversorgungseinrichtung (VII) der Kamera einschaltbar ist.509820/0944 ~66'15. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit Beendigung des jeweils gewählten Programmablaufs einer foto- grafischen Aufnahme die Energieversorgungseinrichtung (VII) der Kamera über das Steuer- und Programmteil (II) abschaltbar ist. .·"16. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch einen zweiten, mit der Ver--Schlußsteuervorrichtung (XII) an einer■gemeinsamen Spannungsquelle angeschlossenen SteuerimpulsgeneratOr (ITIb), der bei über das Steuer--und Programmteil (II) erfolgender An-· steuerung der Verschlußsteuervorrichtung zum Öffnen des;Verschlusses durch den Schrittschal- ' ter .(i) einschaltbar ist, und der seinerseits den Schrittschalter um einen Schritt weiterschaltet. . ■17. Kamera nach Anspruch■16, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Steuerimpulsgenerator (lila) auf der weitergeschalteten Schrittstufe abschaltbar ist. -■■■-.'■" .-·18. Kamera nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne vom Einschalten des Steuerimpulsgenerators (Illb) bis zur. Abgabe des .! ersten Steuerimpulses der Zeit entspricht, die509820/0944zum Überführen des Verschlusses von der Schließin die Offenstellung erforderlich ist.19. Kamera nach Anspruch i6/{ dadurch gekennzeichnet, daß jede mögliche Impulsfolge des zweiten Steuerimpulsgenerators (HIt)) kleiner ist als die Impulsfolge des ersten Steuerimpulsgenerators (UIa). . ■20. Kamera nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch ein in seinem metastabilen Zustand die "Verschlußsteuervorrichtung (XII) zum Öffnen des Verschlusses ansteuerndes Monoflop (35), das über .den Schrittschalter (I) vor Abruf der Belichtungszeit·aktivierbar ist. ■21. Kamera nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Monoflop (35)· nach Abruf der Belichtungszeit mit Ansteuerung der Verschlußsteuervorrichtung (XII) zum Schließen des Verschlusses über den Schrittschalter (I) in seinen stabilen Zustand zurücksetzbar ist.22. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung (XI), die nach'Drücken-der Meßtaste (XVII) oder i des Auslösers (XVI) dem Bedienenden nicht ausreichende Belichtungswerte signalisiert.509820/0944-68-23. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß1 mit Drücken der ■ Meßtaste (XVIl) der Schrittschalter (T) von . seiner Ausgangslage (Hull) stufenweise Ms zur Beendigung der Blendeneinstellung fortrschaltbar und in einer weiteren Schaltstufe .(Zwölf) stillsetzbar istV .24. Kamera nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, da'ß der Sehrittschalter (I) mittels des Steuer- und Programmteils (II) über den Preset-Eingang eines seiner Zähler (D) bei Ansteuerung seines mit der!Verschlußsteuervorrichtung (XIl) zum Schließen des Verschlusses verbundenen Ausgangs (Vier) unmittelbar auf die •weitere Schaltstufe höherer Zähl (Zwölf) setzbar ist, in welcher über das Steuer- und Programmteil der erste Steuerimpulsgeneratör (lila) abschaltbar ist. ; "25- Kamsrä nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der weiteren Schaltstufe' (Zwölf) stillgesetzte Schrittschalter (I) : mittels des Steuer- und Programmteils (II) über die Clear-Eingänge seiner Zähler (A, B, C,- D) in seine Äusgangslage (Null) zurücksetzbar ist, sobald der Zeiteinsteller (Vl) oder der Blendeneinsteller (TX) verstellt wird. ■50 98 207 03 A4 -69-26. Kamera nach Anspruch 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuer- und Programmteil (II) ein Flip-Flop (42) aufweist, das mit Ansteuerung der genannten Schaltstufe (Zwölf) des Schrittschalters (I) über logische Verknüpfungselemente (174, 175, 146) gesetzt (seted) wird und durch einen "bei Verstellung des Zeit- bzw. Blendeneinstellers (VI bzw. IX) erzeugten Impuls rücksetzbar (reset) ist, wobei sein nichtinvertierter Ausgang (42 a) über logische Verknüpfungselemente (167, 130, 131, 132) die Clear-Eingänge der Zähler (A, B, C, D) des Schrittschalters ansteuert.27. Kamera nach einem der-vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei gedrückter Meßtaste (XVII) das Betätigen des Auslösers (XVI) einen Belichtungsvorgang mit dem im Meßvorgang ermittelten Blenden- bzw. Belichtungszeitwerten auslöst.28. Kamera nach einem der Ansprüche 23 bis 26 und Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der weiteren Schaltstufe (Zwölf) stillgesetzte Schrittschalter (I) mit Betätigen des Auslösers (XVl) auf den die Verschlußsteuervorrichtung (XII) zum Schließen des Verschlusses einschaltenden Schritt (Vier) zurücksetzbar ist.509820/09 4 4 _70_29. Kamera nach Anspruch28, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuer- und Programmteil (IX) ein weiteres Flip-Flop; (43) enthält,, das mit An-. steuerung der genannten Schaltstufe (Zwölf) .-. des Schrittschalters (Γ) über logische Ver- . knüpfungselemente (146, 165) gesetzt wird (seted) und durch einen bei Betätigen des Auslösers (XVl) erzeugten Impuls rücksetzbar (reset) ist, wobei sein invertierter Ausgang . (43 a) über logische Verknüpfungselemente. (169, 170, 171, 131) den Clear-Eingang eines' der Zähler (D) des Schrittschalters ansteuert.30. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Einlegen eines Wählschalters (31) für Serienbiidschaltung. . ;; eine stetige Wiederholung des Programmablaufs einer Bildaufnahme erfolgt, solange der Auslöser betätigt ist. . . .··."""31. Kamera nach Anspruch 30, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittschalter (I) nach Stillstand des Filmtransportmotörs (XV) über die *■ Clear-Eingänge seiner Zähler (A, B, C, D) in seine Ausgangslage zurücksetzbar ist..32. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Einlegen eines.509820/0944 -71-Wählschalters (31) für Serienbildschaltung' eine stetige Wiederholung des Programmablaufs einer Bildaufnahme unter Beibehaltung der anfangs festgelegten Blenden- und Belichtungswerte erfolgt, solange .Auslöser (XVl) und Meßtaste (XVIl) betätigt sind.33. Kamera nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrittschalter (I) nach Still-' stand des Filmtransportmotors (XV) mittels des Steuer- und Programmteils (II) über den Clear-Eingang eines seiner Zähler (D) auf den die Verschlußsteuervorrichtung (XII) zum Schließen des Verschlusses einschaltenden Schritt (Vier) zurücksetzbar'ist. ,34. Kamera nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingelegtem Wählschalter (31) für Serienbildschaltung, bei gedrückter Meßtaste (XVII) und gedrücktem Auslöser (XVI) die logischen Verknüpfungselemente (1^6, 165, 16O," 161, 162, 169, 170, 171, 131) des Steuer- und Programmteils (II) derart geschaltet sind, daß mit Setzen des Schrittschalters (I) von seiner die Verschlußöffnung bewirkenden Schaltstufe (Zehn) auf die nächste Schaltstufe (Zwölf) der Steuerimpulsgenerator (IHa) abgeschaltet wird, wenn der Filmtransportmotor (XV) läuft,50-9820/0944 "72~und der Clear-Eingang eines: der Zähler;(D) " des Schrittschalters angesteuert wird, wenn der Filintransportmotor stillsteht. ; -35. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Einlegen eines weiteren Wähl schalters (30) die Blenden- bzw.. Zeiteinstellautomatik (IV ;b,zw>----";"Sr)":::at)schaltba.r ;; und Blende bzw. Belichtungszeit von Hand, einstellbar ist. · ..,,■ ; : /36. Kamera nach Anspruch 35.,; dadurch-gekennzeichnet, daß der Schritt schalt er (I) über den;' Preset-Eingang eines seiher Zähler (C) sofort auf den die Verschlußsteuervorrichtung.(XII) 'zum . Schließen des Verschlusses einschaltbaren Schritt (Vier) setzbar ist, sobald sein mit der Blendensteuervorrichtung.. (XIX) zum Schließen der Blenden verbundene; Ausgang (Eins) mit einem Signal belegt ist. -:.';■.-.· .'"■':"-"- - . .; - -37'. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Einlegen eines Wählschalters (37); für Auslöseblockie-rung der Programmablauf bei drohender Fehlbelichtung nach Beendigung der Ansteuerung der Blendehein-Stellautomatik (IV) abgebrochen wird..--.'"■"■ :.:V' ■-■"'"■ '.· - -■■':■ -'"-'.-I ■'"'■'" -7:3-■.■■-. ; 50 9 820/09 44C C O Π38. Kamera nach Anspruch 37, dadurch gekennzeitdhnet, daß der Schrittschalter (I) bei Ansteuerung seines mit der Verschlußsteuereinrichtung (XII) zum Schließen des Verschlusses verbundenen Ausganges (Vier) mittels des Steuer- und Programmteils (il) über den Preset-Eingang eines seiner Zähler (D) unmittelbar auf eine weitere Schaltstufe (Zwölf) setzbar ist, in welcher er mit Abschalten des ersten Steuerimpulsgenerators (lila) durch das Steuer- und Programmteil (II) stillsetzbar ist.39.· Kamera nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellen des Zeiteinstellers (VI) oder des Blendeneinsteller.s (IX) auf für die Belichtung ausreichenden Zeit- bzw. Blendenwerten "bei eingelegtem Wählschalter (37) die Auslöseblackierung aufhebbar ist. ·40. Kamera nach Anspruch 37 oder Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal für dia-Auslöseblockierung aus der Anzeigevorrichtung (Xl) für falsch gewählte Belichtungszeitöbzw. für falsch gewählte Blende ableitbar ist.509820/0944Le e rs e i te
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Family Applications (1)
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE2635758A1 (de) * | 1975-08-09 | 1977-02-24 | Canon Kk | Motorgetriebene photoaufnahmesteuerschaltung |
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- 1974-11-12 FR FR7437230A patent/FR2251027B2/fr not_active Expired
- 1974-11-13 JP JP13089774A patent/JPS5081332A/ja active Pending
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2635758A1 (de) * | 1975-08-09 | 1977-02-24 | Canon Kk | Motorgetriebene photoaufnahmesteuerschaltung |
Also Published As
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| JPS5081332A (de) | 1975-07-02 |
| FR2251027B2 (de) | 1978-06-23 |
| IT1046281B (it) | 1980-06-30 |
| DD115229A5 (de) | 1975-09-12 |
| FR2251027A2 (de) | 1975-06-06 |
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |