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DE611204C - Einrichtung an Luftsetzherden zur Rueckfuehrung des Mittelgutes zum Aufgabeende zwecks nochmaligen Sortierens - Google Patents

Einrichtung an Luftsetzherden zur Rueckfuehrung des Mittelgutes zum Aufgabeende zwecks nochmaligen Sortierens

Info

Publication number
DE611204C
DE611204C DEA66950D DEA0066950D DE611204C DE 611204 C DE611204 C DE 611204C DE A66950 D DEA66950 D DE A66950D DE A0066950 D DEA0066950 D DE A0066950D DE 611204 C DE611204 C DE 611204C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
channels
hearth
stove
medium
return
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA66950D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AMERICAN COAL CLEANING CORP
Original Assignee
AMERICAN COAL CLEANING CORP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AMERICAN COAL CLEANING CORP filed Critical AMERICAN COAL CLEANING CORP
Priority to DEA66950D priority Critical patent/DE611204C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE611204C publication Critical patent/DE611204C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs

Landscapes

  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Einrichtung an Luftsetzherden zur Rückführung des Mittelgutes zum Aufgabeende zwecks nochmaligen Sortierens Bei Luftsetzherden zum Sortieren von körnigem Gut, wie z. B. Kohle, ist bereits vorgeschlagen, das Mittelgut vom Abgabeende des Herdes zwecks nochmaligen Sortierens zum Aufgabeende desselben zurückzuführen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zurDurchführungdieser Rückführungdes Mittelgutes bei Luftherden. Sie besteht darin, daß dieRückführung durch längs,den Seiten des Setzherdes angeordnete Schüttelrinnen erfolgt, auf welche das Mittelgut durch am Abgabeende des Herdes vorgesehene, die Rinnen teilweise übergreifende Leitplatten überführt wird und welche am Aufgabeende des Herdes zu dessen Mitte hin umgebogen und. gegebenenfalls miteinander vereinigt sind. Diese Einrichtung läßt sich leicht anbringen, ist einfach in Konstruktion und Wartung und hat nur einen geringen Kraftbedarf.
  • Um einen Ausgleich der auftretenden Erschütterungen und einen störungsfreien Übergang des Gutes vom Herd auf die Rinnen zu erzielen, ist der Antrieb von Herd und Rinnen derart ausgebildet, däß die Hinundher- sowie Aufundabbewegungen der Rinnen jeweils entgegengesetzt zu den entsprechenden Bewegungen des Herdes erfolgen.
  • Die -Verbindungsgestänge zwischen dem Antrieh -des Setzherdes bzw. dem Setzherd und den Rinnen sind erfindungsgemäß derart einstellbar, daß der Hub der Rinnenbewegung ein anderer ist als der der Herdbewegung. Dieses kann unter Umständen wünschenswert sein, um das Gut auf Herd und Rinnen mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu fördern.
  • Um die Mengen des vom Setzherd auf die Rinnen übergehenden Gutes zu regeln, sind die Rinnen an ihren unteren Enden mit Schiebern versehen, die in,der Förderrichtung. vor-und zurückverstellt werden können und mit ihren Endkanten die unteren Begrenzungen der Rinnen bilden.
  • In der Zeichnung ist die Einrichtung gemäß der Erfindung beispielsweise in Verbindung mit einem Luftsetzherd zum Sortieren von Kohle dargestellt. Es zeigen: Abb. r eine Seitenansicht des Luftsetzherdes, Ab-b. 2 eine Draufsicht desselben,' Abb. 3 eine Endansicht der Rückführeinrichtung, Abb. q. einen Querschnitt durch. eine Rinne mit einer ihrer Schwingstützen, Abb. 5: eine Seitenansicht derAbb. q., zum Teil im Schnitt, Abb. 6 einen Querschnitt durch eine Ausfüh rungsform der Förderrinnen, Abb.7 einen entsprechenden Schnitt durch eine Rinne voi anderer Form, Abb.8 eine Draufsicht auf eine besondere Ausführung der Rinnenanordnung, Abb.9 eine Draufsicht 'einer.der-.Sitzplatten der Rinnenschwingstützen, Abb. 1o eine Endansicht einer solchen Platte, Abb. 1i einen Schnitt nach Linie i 1-i i der Abb. 9, Abb. 12 eine Draufsicht eines Rinnenantriebes, Abb.13 eine Rückansicht desselben, Abb. 14 eine Draufsicht der Mittel zum Überführen des Gutes vom Herd auf eine Rinne, Abb. 15 eine zur Abb. 14 gehörige Seitenansicht, Abb. 16 einen Querschnitt von Abb. 14, Abb.17 eine Schnittansicht nach Linie 17-i7 der Abb. 18, eine andere Ausführung der SchR ingstütze darstellend, Abb. 18 eine Seitenansicht der Schwingstütze, Abb. i9 einen Längsschnitt durch eine Befestigung einer der Schubstangen. für die Hinundherbewegung der Rinnen an einer der Rinnen und Abb.2o einen entsprechenden Schnitt durch eine andere Ausführung dieser Befestigung.
  • Der Luftsetzherd A, der in bekannterWeise eine Y-förmige Oberfläche haben kann, ist zu beiden Längsseiten mit je einer Förderrinne B und C versehen, deren Abgabeenden mit B' und C bezeichnet sind (Abb. 3). Die Zuführung des Gutes zum Herd A erfolgt durch eine Beschickungspfanne D. Der Herd besitzt ein Untergestell E und einen Antrieb F zur Hinundherbewegung in der Längsrichtung. Die Stützen der Rinnen sind mit G und deren Lager mit H bzw. T bezeichnet. K ist der in Abb. 12 und 13 dargestellte Antrieb für die Rinnen.
  • Der Setzherd A wird von dem Untergestell E durch Schwingstützen 16 getragen, die in der Ruhelage zum Aufgabeende des Herdes hin geneigt sind. Diese Stützen haben die Form von Platten, welche quer unter dem Herddeck hergehen und dieses auf einer ausreichenden Länge unterstützen. Unter dem Herddeck ist ebenfalls in bekannter «reise ein Gebläse (nicht gezeigt) zur Zuführung von Luft zur Herdfläche angeordnet. Durch den Antrieb F wird der Herd schräg hochbewegt und dann wieder zurückfallen gelassen. Um bei diesen Bewegungen die Stützplatten 16 gegen Versetzen oder Verschieben zu halten, sind Federn 17 vorgesehen.
  • In der Regel liegt bei 1Taschinen der vorliegenden Art dasAufgabeende des Setzherdes tiefer als sein Abgabeende, und vielfach besitzt das Herddeck außer der Neigung in der Längsrichtung auch eine solche in der Querrichtung. Die Bauart von Setzherden der vorliegenden Art mit ihren Sortierleisten 18, 19 und den der Herdoberfläche Y-Form gebenden Abzweigungen 20, 21 ist allgemein bekannt. Die an beiden Seiten des Herdes nahe dessen Ende bei 22 und 23 abgeführten Gutteile sollen, wie bereits erwähnt, als Mittelgut bezeichnet werden, welches gemäß der vorliegenden Erfindung zwecks nochmaligen Behandelns und Sortierens auf den Herd zurückgeführt werden soll. Dieses Mittelgut gelangt vom Herd auf die unteren Enden 24 und 25 der Rinnen B und C, die an den Enden durch Wände 27 abschließen. Da die Beschickungspfanne oder der Beschickungsbekälter D eine verhältnismäßig große Tiefe besitzt, um genügend Gut aufnehmen zu können, müssen die Enden 28, 29 der Rinnen beträchtlich über ihren unteren Enden 24 und 2_5 liegen, damit die Rinnen das Gut über die Abgabeenden B' und C in die Beschickungspfanne fördern können.
  • Die Schwingstützen G der Rinnen liegen normalerweise in einer zur Neigung der Herdstützen entgegengesetzten Neigung, d. h. die Schwingstützen der Rinnen sind zu den tiefliegenden Enden derselben hin geneigt, so daß bei der Hinundherbewegung der Rinnen eine Förderung des ,Mittelgutes in den Rinnen zum Aufgabeende des Herdes hin erfolgt.
  • Die Schwingstützen G der Rinnen B, C werden durch Federn 32 in Sitzen 30 und 31 der Lagerplatten H und I gehalten. Diese Federn sind mit ihren unteren Enden in mit Ösen versehenen Schraubenbolzen 33 eingehakt, welche durch Öffnungen 34 der Lagerplatten I hindurchgehen. Mit ihren oberen Enden sind die Federn 32 an Haken 35 befestigt, die ein Stück mit den Lagerplatten H bilden. Die Platten H sind mittels Schrauben 37 auf dem Boden der Rinnen B, C befestigt, während die Platten T mittels der Schrauben 33 auf Stützen 38 befestigt sind. Die Stützen 38 werden bei 39 von dem Untergestell E getragen und sind durch Längsstreben 4o miteinander verbunden. Die Stützen 38 haben umgekehrte L-Form und tragen mit ihrem waagerechten Schenkel 41 die Platten T (Abb. 3). Wie aus Abb. 4 und 5 ersichtlich, werden die Lagersitze für die Schwingstützen G auf den Platten J durch parallele Rippen 42, 43 und auf den Platten H durch parallele Rippen 44, 45 gebildet.
  • Gemäß Abb. 6 besitzen die Rinnen B, C einen flachen Boden 36, an den sich zunächst schräg und dann senkrecht aufsteigende Seitenwände 47, 48 anschließen. Es kann auch eine andereQuerschnittsformgewählt werden. Damit das Gut in den Rinnen genügende Reibung finden kann, ist es zweckmäßig, die Rinnen mit einem Belag aus Gummi o. dgl. 49 auszukleiden. Dieser Belag wird in den Rinnen an den Enden 5o der Seitenwände durch U-Schienen 51 und Schrauben 52 gehalten.
  • Wenn es sich um Setzherde handelt, auf welchen feinere Korngrößen sortiert werden, benutzt man zweckmäßig Rinnen X und Y von der in den Abb. 7 und 8 gezeigten Ausführung. Hierbei geht der Boden 53 der Rinnen flach über deren ganze Breite, und die Seitenwände 54 stehen direkt senkrecht zum Böden 53. In den Rinnen befindet sich dann z. B. ein zweiter wellenförmiger Boden R, dessen einzelne Wellen 55 im Querschnitt V-förmig sind. Dieser Boden greift mit seitlichen Verlängerungen 56 unter die nach innen umgebördelten Ränder 57 der Seitenwände 54 der Rinnen.
  • In den Zeichnungen sind zwei verschiedene Antriebe für die Rinnen gezeigt. Gemäß Abb. r, aus welcher der eine Antrieb ersichtlich ist, sind Schubstangen 6o bei 61 mit dem Setzherd und bei 62 an nach unten ragenden Stützen 63 der Rinnenböden befestigt. Durch Muttern und entsprechendeGewindeteile kann die wirksame Länge der Schubstangen 6o geändert werden.
  • Der zweite Antrieb K ist in den Abb. 12 und 13 dargestellt. Dieser Antrieb besteht aus in Lagern 68 und 69 gehaltenen Schwingwellen 64, die ihre Schwingbewegung von der Welle 66 des Hauptantriebes aus durch Exzenter 70 und Schubstangen 65 erhalten. Die Schwingbewegung der Wellen 64 wird durch Arme 7 1 und Stangen 72 auf dieFörderrinnen übertragen. Das untere Ende jedes Armes 71 ist bei 73 geschlitzt. Mittels durch die *Schlitze hindurchgehender Schrauben 73' können die Arme 71 in verschiedenen Lagen auf den Wellen 64 festgeklemmt werden. Die Stangen 72 sind ihrerseits durch Muttern 74 einstellbar an den oberen Enden der Arme 71 befestigt, während ihre anderen Enden durch Bolzen 75 mit nach unten gerichteten Lappen 76, 77 der Rinnenböden gelenkig verbunden sind.
  • In den Abb.2, 14, 15 und 16 ist eine Anordnung gezeigt, welche es ermöglicht, das seitlich amAbgabeende desHerdes abgeführte Gut, welches den Abfall und das Mittelgut bildet, zu scheiden. Bei gewissen Kohlensorten ist es notwendig, an dieser Stelle eine möglichst weitgehende Scheidung vorzunehmen, um das Mittelgut und den Abfall abzusondern und zu verhüten, :daß Gutteile, die einer nochmaligen Behandlung bedürfen, in das gereinigte Gut gelangen. Bei anderen Kohlen müssen alle an der genannten Stelle abgeführten Gutteile nochmals gesichtet werden, um den Verlust guter Kohle zu vermeiden, und schließlich gibt es auch Kohlen, bei denen es wünschenswert oder notwendig ist, einen großen Teil des über die Leisten 22, 23, abgeführten Gutes nicht mehr zum Setzherd zurück, sondern direkt abzuführen.
  • Um diese verschiedenen Arbeiten durchzuführen, sind die Förderrinnen B und C in ihren unteren Enden mit Öffnungen 24 und 25 versehen, welche durch Schieber a in ihrer Größe verändert werden können. Zur Überführung des Gutes vom Herddeck auf die Rinnen ist eine Leitplatte b vorgesehen, welche :durch eine verschiebbare zweite Platte c mit Trennflansch d verlängert werden karm. Die Platte b ist rnit ihrem inneren. Teil e auf den Leisten des Herddeckes A befestigt. Bei g bildet :der Teil e eine Führung für die Verlängerungsplatte c.
  • Das über den Teil e abgeführte Gut kommt, soweit es zwischen den Flansch d der Verlängerungsplatte c und einemEndflansch h der Platte b gelangt, auf die unteren Enden der Rinnen B und C. Die Stellung des Schiebers a bestimmt die Menge des Gutes, welche als Abfall durch die Öffnung 25 hindurchfällt. Die Stellung der Verlängerungsplatte c mit dem Scheideflansch d bestimmt ihrerseits die Menge des Gutes, die überhaupt vom Deck A auf die Rinne C gelangt.
  • Die Rinnen B und C sind so angeordnet, daß zwischen ihnen und den Seiten des Herddeckes ein Raum m (Abb. 4 verbleibt: Alle über -die Leiste 23 vor dem Flansch .d der Platte c abgehende Kohle fällt in den Zwischenraum m. Durch Verstellen :der Platte c zum unteren Ende der Rinne hin kann dieser Raum m entsprechend verlängert werden. Die Abmessungen der Platten b und c können natürlich so gewählt werden, daß beliebige Mengen des in der Nähe des unteren Endes von dem Setzherd abgehenden Gutes auf die Rinnen B und C übergeleitet werden können. Zweckmäßig erhalten diese Teile jedoch die aus den Abb. 14 bis 16 ersichtlichen Abmessungen.
  • Die Einstellung der Platte c erfolgt durch eine Stange 85, :die an ihrem freien Ende einen Griff 9o besitzt und in ihrer jeweiligen Lage durch eine von einer Winkelstütze 86 getragene Klammer 88 mit Flügelmutter 89 gehalten wird.
  • Aus Abh. 16 ist ersichtlich, welche Wege die Kohle und das Mittelgut nehmen. So fällt z. B. die Kohle n durch den Raum zwischen der Rinne C und den Leisten 23 des Herddeckes A, während der Abfall p, welcher über die Platten b und c geht, durch die Öffnung 25 im Boden der Rinne C hindurchfällt. Die Kohlen fällt auf einen Förderer Y, durch welchen sie zu irgendeiner gewünschten Stelle abgeführt wird.
  • Der innere Rand der Platte c ist bei 82 nach unten gebogen und greift hinter einen Halter 84, welcher an der Außenseite des Herddeckes befestigt ist. Der äußere Rand der Platte c ist in einer Falz 81 der Platte bi geführt.
  • Gemäß Abb. 17 und 18 sind die Schwing-Weise gebildet. An dem Boden der Rinne B stützen für die Rinnen B und C in folgender sitzen Lager 9 i, durch welche quer zur Rinne ein Bolzen 92 hindurchgeht. Die äußeren Enden dieses Bolzens sind durch Glieder 93 mit einem Bolzen 94 verbunden, welcher in Lagern 95 sitzt, die mittels Stützen 96 auf dem Untergestell E des Setzherdes befestigt sind.
  • Die Verbindung der Schubstangen 6o mit den Rinnen B und C kann in der in den Abb. 19 und 20 gezeigten Weise gestaltet werden. Gemäß Abb. ig sitzen auf dem mit Gewinde versehenen Ende der Stangen 6o einstellbare Muttern 97, und zwischen diesen und der am Boden der Rinne befestigten Stütze 63 sind Gummipuffer 98 eingesetzt. Die so gebildete nachgiebige Befestigung ermöglicht es, den Hub, den. die Rinnen durch die Stangen 6o erhalten, in gewissen Grenzen zu ändern. Es ist durch dieselben z. B. möglich, den Rinnen einen größeren Hub zu geben als dem Setzherd selber. Werden z. B. die Rinnen durch die Stangen 6o in der einen Richtung bewegt, so führt das Trägheitsmoment die Rinnen noch um ein gewisses Stück über den Hub der Stangen hinaus. Durch Anziehen oder Lockern der Schrauben 97 -wird die Nachgiebigkeit der Puffer 8g geändert und dadurch eine entsprechende Änderung in den Hublängen erreicht. Werden die Schrauben ganz fest angezogen, so werden die Hublängen des Setzherdes und der Rinnen die gleichen sein. An Stelle der Gummipuffer 98 können auch, wie in Abb. 2o gezeigt, Federn 9g treten. Diese nachgiebige Befestigung der Stangen 6o kann sowohl an einem -wie an beiden Enden der Stangen vorgesehen werden. Jedoch kommt sie im wesentlichen nur in Frage, wenn die Rinnen mit dem Setzherd gekuppelt sind und von diesem angetrieben werden. Falls die Rinnen ihre Hinundherbewegung durch den in den Abb. 1.2 und 13 gezeigten Antrieb K erhalten, erfolgt die Einstellung des Rinnenhubes durch Verstellung des Armes 7 1 auf der Welle 6q..
  • Die Veränderung des Rinnenhubes ist je nach der Art des Gutes und der Menge der zum Aufgabeende des Herdes zurückzuführenden Gutteile wünschenswert, um die Gutteile mit der nötigen Geschwindigkeit durch die Rinnen zu befördern und ein Ansammeln derselben in den Rinnen zu verhüten.
  • Bei dem Antrieb gemäß Abb. 12 und 13 kann man die Welle 64 auch über die ganze Breite der Maschine durchgehen lassen und jedes Ende derselben, wie in Abb. 12 gezeigt, lagern und ausrüsten. In diesem Falle genügt für beide Rinnen B und C ein gemeinsames Exzenter 7o auf der Welle 66, während sonst für jede Rinne ein besonderes Exzenter erforderlich ist.
  • Es ist zweckmäßig, das zum nochmaligen Sortieren zurückgeführte Mittelgut zum Boden der Kohle zu bringen, die dem Deck A zugeführt wird. Gemäß Abb. a gehen die oberen Enden der Rinnen B und C, wie bei s gezeigt, um die Beschickungspfanne D herum, wobei der Rinnenrand t bei u weggeschnitten ist, so daß das Mittelgut unmittelbar in die Pfanne D fallen kann. Dadurch gelangt das Mittelgut, welches eine wesentlich größere Menge an Schiefer enthält als die dem Deck ursprünglich zugeführte Kohle, direkt auf die Deckoberfläche. Dadurch wird verhütet, daß der Schiefer sich mit der zugeführten Kohlenmenge auf dem Deck vermischt. Bei der gezeigten Ausbildung des Setzherdes wird eine große Menge Kohle bereits von dem Schiefer getrennt, wenn die ganze Beschickung sich nur ein kleines Stück weit auf dem Herd vorwärts bewegt hat. Um nun ein Vermengen des viel Schiefer enthaltenden Mittelgutes mit der ausgeschiedenen Kohle zu verhindern, wird dieses Gut, wie erwähnt, möglichst tief oder an einer Stelle zugeführt, die vor dem Punkt liegt, wo die Ausscheidung der Kohle erfolgt. Durch die Umführung der Rinnen B und C um das Aufnahmeende des Herddeckes herum und die direkte Abgabe des Mittelgutes an das betreffende Deckende bzw. in die Beschickungspfanne D -wird ein Vermengen des Mittelgutes mit der ausgeschiedenen Kohle weitgehend verhütet.
  • Anstatt die oberen Rinnenenden um die Beschickungspfanne herumzuführen, können dieselben, -wie punktiert bei w in Abb. 2 gezeigt, auch schon vorher über das Deckende abgebogen -werden. Jedoch ist diese Ausführung nicht so gut -wie die erstere. Notwendig ist dabei, daß die Kohle der Beschickungspfanne etwas vor dem Punkt zugeführt wird, wo das Mittelgut auf diePfanne gelangt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Luftsetzherden zur Rückführung des Mittelgutes zum Aufgabeende des Herdes zwecks nochmaligen Sortierens, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführung durch längs den Seiten des Setzherdes (A) angeordnete Schüttelrinnen (B, C) erfolgt, auf welche das Mittelgut durch am Abgabeende des Herdes vorgesehene, die Rinnen teilweise übergreifende Leitplatten (b, c) überführt wird und welche am Aufgabeende des Herdes zu dessen Mitte hin umgebogen und gegebenenfalls miteinander vereinigt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derAntrieb von Herd (A) und Rinnen (B, C) derart ausgebildet ist, daß die Hinundher- sowie Aufundabbewegungen der Rinnen jeweils entgegengesetzt zu den entsprechenden Bewegungen des Herdes erfolgen.-
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgestänge (65 bis 77, Abb.1z, 13 bzw. 6o, Abb. 1, 19, 2o) zwischen dem Antrieb (F, 66) des Setzherdes (A) bzw. dem Setzherd und den Rinnen (B, C) derart einstellbar sind, daß der Hub der Rinnenbewegung ein anderer ist als der der Herdbewegung.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Rinnen (B, C) an ihren unteren Enden je einen Schieber (a) aufweisen, der in der Förderrichtung vor- und zurückverstellt werden kann und mit seiner Endkante (i) die untere Begrenzung der Rinnen bildet.
DEA66950D 1932-08-26 1932-08-26 Einrichtung an Luftsetzherden zur Rueckfuehrung des Mittelgutes zum Aufgabeende zwecks nochmaligen Sortierens Expired DE611204C (de)

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