DE556494C - Puderbehaelter mit Klappdeckel - Google Patents
Puderbehaelter mit KlappdeckelInfo
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- DE556494C DE556494C DEL76907D DEL0076907D DE556494C DE 556494 C DE556494 C DE 556494C DE L76907 D DEL76907 D DE L76907D DE L0076907 D DEL0076907 D DE L0076907D DE 556494 C DE556494 C DE 556494C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45D—HAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
- A45D33/00—Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances
- A45D33/26—Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances combined with other objects
- A45D33/28—Containers or accessories specially adapted for handling powdery toiletry or cosmetic substances combined with other objects with lipstick holders or with other toiletry articles
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- Closures For Containers (AREA)
Description
Es sind Puderbehälter bekannt, bei denen der Puder durch eine gelochte Abdeckplatte
zur Entnahme auf die Plattenoberfläche gebracht wird. Hierbei gelangen bereits auch
bei Verwendung einer festen Pudermasse Schaberplatten zur Anwendung. Und zwar sind Einrichtungen bekannt, bei welchen die
Schaberplatte an der Innenseite des Behälterdeckels angelenkt ist und zwischen der Puder-Oberseite
und einem gelochtenAbschlußdeckel bewegt wird. Es erfolgt somit die Bewegung der Schaberplatte zwangsläufig durch die Bewegung
des Behälterdeckels. Ferner sind Einrichtungen bekannt, bei denen eine längsverschiebbare
Förderplatte mit einer nach außen ragenden Zunge angeordnet ist, die entgegen dem Druck einer Feder bewegt
wird. Hierbei erfolgt das Öffnen bzw. Freigeben des Verschluß deckel s als auch die
ao Förderplattenbewegung mittels eines Druckknopfes, welcher beim Andrücken gegen die
Rückwand der Dose gegen eine Zunge drückt, welche die Bewegung der Förderplatte bewirkt.
Bei dieser Einrichtung wird die funktionelle Wirkung durch die empfindlichen
Einzelteile leicht beeinträchtigt und gestört. Das gleiche gilt hinsichtlich des vorgesehenen
Deckelverschlusses.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die Schaberplatte einen mit Schließkopf versehenen
senkrechten Steg aufweist, der in der Schließlage des Klappdeckels in einem am inneren Ende erweiterten Schlitz einer innen
am vorderen Deckelrande sitzenden Zunge eingreift, wobei die Sicherung der Schaberplatte
in der Sperrstellung durch eine an sich bekannte Feder erfolgt.
Die beim Erfmdungsgegenstand dem Bekannten gegenüber erzielten Vorteile bestehen
im wesentlichen in der einfachen und dauerhaften Ausbildung des Deckelverschlusses,
indem die Schaberplatte gleichzeitig als Verschlußteil in Verbindung mit der Rückführfeder
ausgebildet ist. Es sind demzufolge einerseits keine besonderen Verschlußorgane erforderlich, andererseits gewährleistet die
an sich kräftige Ausbildung der Schaberplatte die schwere Aufgabe des Verschlusses.
Ferner wird gleichzeitig beim öffnen des Puderbehälters durch die hierbei erfolgende
Bewegung der Schaberplatte Puder auf die Oberfläche derselben gebracht, so daß mittelbar
nach dem Öffnen des Behälters der Puder entnommen werden kann, was insofern Vorteile
ergibt, als es erwünscht ist, das Pudern zu verschiedenen Augenblicken rasch und
unauffällig vorzunehmen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar veranschaulicht:
Abb. ι einen Längsschnitt durch den Behälter mit aufgeklapptem Deckel,
Abb. 2 eine Draufsicht mit entferntem Deckel und entfernter Verschiebeplatte,
Abb.. 3 die schaubildliche Darstellung der Verschiebeplatte,
Abb. 4 die schaubildliche Darstellung des
verschlossenen Behälters mit herausgezogenem Lippenstift,
Abb. 5 eine Deckelteilansicht von innen in Pfeilrichtung nach der Abb. ι gesehen.
Der Behälter besteht in bekannter Weise aus einem Raum & für das Puderpulver c bzw.
ίο die feste Puderplatte, einem Raum d zur Aufnahme eines ' Lippenstiftes oder Augenbrauenstiftes
und einem weiteren Raum e zur Unterbringung des Bewegungsmittels für die Verschiebeplatte m. ■ Der Behälter α wird
durch einen angelenkten Deckel /verschlossen, der unter der Wirkung einer Schraubenfeder
Z1 steht. Der Raum b wird unten durch
eine Klappe g verschlossen, auf der eine Plattet ruht, die eine Druckfederi trägt.
Diese legt sich mit ihrem freien Ende gegen die Tragplatte k für das Puderpulver c. Damit
sich die gesamte Pudermasse beim Bewegen der Abgabevorrichtung nicht verschieben
kann, ist die Oberfläche der Tragplatte k mit Erhöhungen k1 beliebiger Form
und Ausführung sowie entsprechendem Verlauf ausgestattet. Über dem Raum b läßt sich
eine Plattem verschieben, die mit ihrem griffartig ausgebildeten Ende«, aus dem Behalter
α herausragt. Durch einen Anschlag 0 wird ihre Endstellung begrenzt. Das freie
Ende der Schaberplatte m steht unter der Wirkung einer im Raum e des Behälters a
vorgesehenen Feder p, die im vorliegenden Fall als Blattfeder ausgebildet ist und deren
eines freies Ende durch eine Klemme q mit der Rückwand des Behälters verbunden ist.
An Stelle der Blattfeder kann aber auch jede andere Federart verwendet werden. Die
Platte m ist mit gegen die Pudermasse c gerichteten Schneiden/ ausgestattet, zwischen
denen Spalten j frei bleiben. An Stelle der Spalten können auch Bohrungen oder Löcher
von beliebiger anderer Form vorgesehen werden, die in ihrer Anordnung zueinander
ein Monogramm ergeben können. Fernerhin brauchen die Schneiden r nicht quer zur
Bewegungsrichtung der Platte« zu stehen, sondern sie können auch schräg dazu
verlaufen bzw, in sich geknickt oder beliebig geformt sein. Der vordere Raum d
dient zur Aufnahme eines Lippenstiftes t, Augenbrauenstiftes o. dgl., dessen Fassungshülse η im vorliegenden Fall so geformt ist,
daß sie gleichzeitig als Verschlußorgan für den Raum d des Behälters α dient. Man kann
die Hülseu z.B. mit einem GrifEknopf ν versehen.
Es liegt im Bereiche der Erfindung, den Raum d auch durch einen besonderen
Körper zu verschließen.
Um die Öffnung des Deckels f in ein Abhängigkeitsverhältnis
zur Bewegung der Plattem zu bringen, wird der erstere gemäß
der Erfindung nach Maßgabe der Abb. 5 auf der Innenfläche seines frei schwingenden
Endes mit einem Längsschlitz w versehen, dessen den Deckelrand abgewendetes Ende in
eine erweiterte Öffnung χ ausläuft. Der Anschlag ο auf der Platte m ist demgemäß an
seinem freien Ende mit einem Schließkopf o1
versehen, der durch die öffnung .ar hindurchtreten
kann und beim Verschieben der Platte m den Schlitz w zwischen sich und der
Platte einschließt. Der Schlitz w ist so lang, daß die Verdickung ο1 erst in die Öffnung χ
gelangt, wenn die Platte» kurz vor dem Ende ihrer eingeschobenen Bewegung steht.
Dadurch ist ein ungewolltes Öffnen des Deckels, sofern nur eine geringe Verschiebung
der Platte m eintritt, nicht möglich. Wie bereits erwähnt, kann der Behälter b
auch in Einzelräume zur Aufnahme verschiedener Puder unterteilt werden und durch
eine gemeinsamePlatte m abgedeckt sein bzw. für jeden Einzelraum eine besondere Platte
erhalten. .Demgemäß ist im Bedarfsfalle eine Vergrößerung der gesamten Puderdose erforderlich,
so daß in dem Raum d zwei oder noch mehr Farbstifte u. dgl. untergebracht
werden können, die von einem oder von beiden Enden des Raumes d eingesteckt sind.
Man kann die neue Puderdose auch für feste Puderplatten verwenden.
Zum Zwecke der Entnahme pulverförmigen Puders aus den Behältern öffnet man zunächst
den Deckel / durch einen Druck gegen den Griff η und bewegt die Platte m ein oder
mehrere Male über die unter der Wirkung der Feder, i gegen die Schneiden r gedrückte
Pudermasse c, wodurch ein Teil derselben aufgenommen wird und durch die öffnungen
j auf die Oberfläche der Platte η gelangt,
wo der pulverförmige Puder mit der Quaste aufgetupft werden kann. Unter der Wirkung
der Feder p wird die Platte m stets in ihre Endlage zurückgedrängt. Ist beabsichtigt, den
Lippen- und Augenbrauenstift zu benutzen, so braucht dieser nicht als besonderer Teil
mitgeführt zu werden, sondern befindet sich in dem Puderbehälter in einer geschützten
und stets gebrauchsfertigen Verfassung.
Claims (1)
- Patentanspruch :Behälter mit Klappdeckel für Puder, der durch eine daraufliegende längsverschiebbare Schaberplatte gefördert wird, wobei die Bewegung der Lochplatte durch den den Behälterverschluß öffnenden Druckknopf gleichzeitig mit der Öffnung des Verschlusses für den Klappdeckel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß dieentgegen der Wirkung einer Feder (p) verschiebbare Schaberplatte (m) einen mit Schließkopf (o1) versehenen senkrechten Steg (o) aufweist, der in der Schließlage des Klappdeckels (J) in einen am inneren Ende (x) erweiterten Schlitz (w) einer innen am vorderen Deckelrande sitzenden Zunge (V) eingreift, wobei die Sicherung der Schaberplatte im) in der Sperrstellung durch die Feder (p) erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL76907D DE556494C (de) | 1929-12-05 | 1929-12-05 | Puderbehaelter mit Klappdeckel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL76907D DE556494C (de) | 1929-12-05 | 1929-12-05 | Puderbehaelter mit Klappdeckel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556494C true DE556494C (de) | 1932-08-10 |
Family
ID=7284071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL76907D Expired DE556494C (de) | 1929-12-05 | 1929-12-05 | Puderbehaelter mit Klappdeckel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556494C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20220000247A1 (en) * | 2020-07-02 | 2022-01-06 | Ebony Brown Cosmetics LLC | Lip gloss-eyeshadow duos and cosmetic cases |
-
1929
- 1929-12-05 DE DEL76907D patent/DE556494C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20220000247A1 (en) * | 2020-07-02 | 2022-01-06 | Ebony Brown Cosmetics LLC | Lip gloss-eyeshadow duos and cosmetic cases |
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