DE54858C - Bremsvorrichtung für Fahrräder - Google Patents
Bremsvorrichtung für FahrräderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62L—BRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
- B62L3/00—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
- B62L3/02—Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bremsvorrichtung für Fahrräder.
Bei den bekannten Bremsvorrichtungen an Fahrrädern wird meistens der die Bremse in
Thätigkeit setzende Hebel durch eine Feder beeinflufst und damit der Bremslöffel vom Rade
abgehoben. Der Fahrende hat daher beim Bremsen nicht allein den eigentlich für das
Bremsen erforderlichen Druck mit der Hand auszuüben, sondern auch den Federdruck zu
überwinden, wodurch bei längerem Bremsen leicht eine Ermüdung der Hand veranlafst wird.
Diese Ermüdung auszuschliefsen und ein leichtes Bremsen zu ermöglichen, ist Zweck
vorliegender Erfindung.
L bezeichnet auf der Zeichnung die Lenkstange des Fahrrades. Unter derselben ist das
Gehäuse A befestigt, in welchem sich ein Schieber b befindet.
Dieser Schieber hat eine keilförmige Aussparung b, in welche der Kopf der zur Bremse
führenden Stange c hineinreicht.
Die ansteigende Curve des Keiles ist derart, dafs sie erst steil und dann später ganz flach
verläuft, zu dem Zwecke, die Bremsstange c, so lange noch kein Bremsdruck ausgeübt wird,
rasch nach abwärts zu führen; wenn der Bremslöffel jedoch an dem Rade angekommen ist
und mehr Kraftanwendung erforderlich ist, ein langsameres Hinabgehen und entsprechendes
Andrücken des Bremslöffels zu bewirken.
Die Bewegung des Keiles b wird durch den Winkelhebel e veranlafst durch Vermittelung
der Stange d. Der Hebelansatz e1 dient dazu, mit dem Daumen der auf der Lenkstange
ruhenden Hand das Hebelsystem und damit den Keil zurückschieben zu können.
Die Anordnung des Keiles hat noch den V.ortheil, dafs bei eingestellter Bremse von Seite
des Fahrenden kein Druck mehr auf den Bremshebel ausgeübt zu werden braucht, da die
wenig geneigte Fläche des Keiles in dessen seitlicher Stellung ein Zurückgehen der Bremsstange
c verhindert. Eine Ermüdung der Hand bei längerem starken Bremsen soll durch diese
Einrichtung ausgeschlossen sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Fahrrädern eine Vorrichtung zum Bremsen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines in einem Gehäuse geführten, durch die Hebel e d der Lenkstange zu bewegenden Keiles b, durch welchen die Bremsstange nach abwärts gedrückt und event, in ihrer untersten Stellung festgehalten wird.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54858C true DE54858C (de) |
Family
ID=329426
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54858D Expired - Lifetime DE54858C (de) | Bremsvorrichtung für Fahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54858C (de) |
-
0
- DE DENDAT54858D patent/DE54858C/de not_active Expired - Lifetime
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