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DE103279C - - Google Patents

Info

Publication number
DE103279C
DE103279C DENDAT103279D DE103279DA DE103279C DE 103279 C DE103279 C DE 103279C DE NDAT103279 D DENDAT103279 D DE NDAT103279D DE 103279D A DE103279D A DE 103279DA DE 103279 C DE103279 C DE 103279C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saddle
firing pin
attached
pin
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT103279D
Other languages
English (en)
Publication of DE103279C publication Critical patent/DE103279C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/006Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles acting on the saddle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche eine unbefugte Person von dem Besteigen eines Fahrrades abhalten soll, und zwar dadurch, dafs solche Vorrichtung durch den Gebrauch des Sattels, d. h. durch Bewegen bezw. Niederdrücken desselben in Thätigkeit gesetzt wird.
Solche Vorrichtungen sind beispielsweise in zwei Arten angegeben, die auch auf jede andere zweckmäfsige Weise construirt sein können. In Fig. i, 2 und 3 ist das wagerecht liegende Sattelsfützrohr α als Gewehrlauf benutzt, in welchem auch der Schlagmechanismus enthalten ist.
Diese Schufsvorrichtung wird durch Niederdrücken des Sattels ausgelöst, wobei der eingeladene Schufs sich entladet und dem Publikum ein Zeichen giebt, dafs sich das Rad in unbefugten Händen befandet. Die Einrichtung des Mechanismus ist folgende:
In Fig. i, 2 und 3 ist auf dem Sattelstützrohr α ein wagerecht liegender Hebel b angeordnet. Dieser Hebel ist um ein Scharnier beweglich und liegt mit einem an ihm angebrachten Stift b1 auf dem hinten ausgetretenen und gespannten Schlagbolzen c (Fig. 1 und 3) auf, während das hintere Ende des Hebels b unter einem Stift of liegt, der verstellbar unter dem Sattel angebracht ist. Ist der Schlagbolzen c mittelst Schlüssels gespannt bezw. herausgezogen, so nimmt er die in der Fig. 1 gezeichnete Stellung ein. Ein Druck auf den Sattel wird durch Uebertragung desselben auf den Schlagbolzen c den Schufs lösen und dadurch den Dieb stören, das Rad zu besteigen.
In Fig. 2 ist der Schlagbolzen c hinein- und der Hebel b heruntergetreten. Der Schlagbolzen ist in diesem Zustande gesichert durch eine Drehung desselben in eine Quernuth (Fig. 2 a). Fig. 3 zeigt die Einrichtung im Schnitt. Der Schlagbolzen ist gespannt und hinten herausgetreten und steht unter der Einwirkung des Hebels b.
Es sei bemerkt, dafs der Schlagbolzen hinten eine Feder hat, die nach unten in eine Aussparung ausweichen kann, sobald der Stift b1 des Hebels b dieselbe niederdrückt, wie aus Fig. 3 und 3 a ersichtlich ist.
In den Fig. 4, 4a, 4b und 4c ist eine andere Vorrichtung dargestellt, die ebenfalls durch Bewegen bezw. Niederdrücken d"es Sattels in Thätigkeit gesetzt wird.
Unter dem Sattel ist ein Gehäuse e angebracht, das eine Feder mit Bolzen f enthält. Dieser mit einem Dorn versehene Bolzen kann durch einen'Schlüssel, der vom Sattel aus angesetzt wird, zurückgedrückt werden und mit seinem hinteren Ansatz f1 auf eine im unteren Theil des Gehäuses befindliche Schneide g so leicht aufgehängt werden, dafs der Bolzen durch die Erschütterung des Sattels von der Schneide abrutscht und vorschnellt, wodurch er den unbefugten Fahrer verletzt.
Der Schlagbolzen wird für gewöhnlich im zurückgezogenen gesicherten Zustand erhalten. Es sind zu diesem Zweck an dem hinteren Ansatz f1 des Bolzens f zwei Kerben angebracht, in welche die Schneide g treten kann. Eine seichte Kerbe f2, dicht neben einem Längsschlitz /3 liegend, dient zum Einstellen
'des Bolzens, eine tiefere f* zur Sicherung desselben. Der Längsschlitz f3 dient zum freien Durchgang der Schneide g.
Selbstverständlich kann auch die Schufsvorrichtung derart construirt werden, ohne vom Princip der Erfindung abzuweichen, dafs sich mehrere Schüsse hinter einander oder in Intervallen entladen, ebenso kann der Dorn auf andere zweckentsprechende Weise construirt sein, so z. B. nach Art der Klaviaturmechanismen etc. In jedem Fall bleibt das Princip der Erfindung dasselbe.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine Vorrichtung zur Verhütung unbefugter Benutzung von Fahrrädern durch Unbenutzbarmachen des Sattels bezw. Bethätigen einer Signalvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs durch Niederdrücken bezw. Bewegen des Sattels Verriegelungen ausgelöst werden, welche die die Benutzung des Sattels verhindernde Vorrichtung bezw. die Signalvorrichtung sichern.
    Vorrichtung
    Eine Ausführungsform der
    nach Anspruch i, bei welcher ein Schlagbolzen (c), welcher in Verbindung mit einer Feder in bekannter Weise zum Lösen eines Warnungsschusses dient, dadurch zum Vorschnellen gebracht wird, dafs ein an dem Sattel befestigter Stift (d) beim Niederdrücken des Sattels auf eine an dem Sattelträger gelenkig befestigte Stange (b) trifft, welche mit einem Ansatz zum Zurückdrücken einer federnden .Nase des Schlagbolzens (c) versehen ist.
    Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher in einem an der Unterseite des Sattels befestigten Gehäuse (e) ein von einer Feder beeinflufster Stachel von einem in dem unteren Theil des Gehäuses befindlichen Ansatz (g) derart gehalten wird, dafs infolge von Bewegungen bezw. Erschütterungen des Sattels ein Freigeben des Stachels stattfindet, zu dem Zweck, einen unbefugten Fahrer durch Vorschnellen des Stachels zu verletzen und am Fahren zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT103279D Active DE103279C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE103279C true DE103279C (de)

Family

ID=373781

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT103279D Active DE103279C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE103279C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6145866A (en) * 1999-05-17 2000-11-14 Lockease Corporation Hitch pin with locking lever

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6145866A (en) * 1999-05-17 2000-11-14 Lockease Corporation Hitch pin with locking lever

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