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DE548563C - Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen - Google Patents

Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen

Info

Publication number
DE548563C
DE548563C DE1930548563D DE548563DD DE548563C DE 548563 C DE548563 C DE 548563C DE 1930548563 D DE1930548563 D DE 1930548563D DE 548563D D DE548563D D DE 548563DD DE 548563 C DE548563 C DE 548563C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
airship
propellers
landing
propeller
take
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930548563D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE548563C publication Critical patent/DE548563C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/005Arrangements for landing or taking-off, e.g. alighting gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen Bei dein Gegenstand der Erfindung handelt es sich um eine Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen entgegen von und mit Luftströmen, die durch Propeller erzeugt werden.
  • Vorrichtungen, bei denen zum Zwecke des Startens und Landens eines Luftschiffes künstlich erzeugte Luftströme benutzt werden, sind bereits bekannt. Bei diesen Vorrichtungen sind die die Luftströme erzeugenden Propeller mit samt den sie treibenden Motoren auf einem Untergestell für jede Richtung einstellbar montiert, und werden, in der Hauptsache auf besonderen fahrbaren `Vagen angeordnet, vor der Luftschiffhalle oder an sonstiger Stelle des Landungsfeldes eingesetzt. Diese bekannten Vorrichtungen haben verschiedene Nachteile. Infolge ihrer durch das Einsetzen an jeweiliger Stelle bedingten notwendigen Beweglichkeit erfordern diese Vorrichtungen zunächst für jede Vorrichtung einen Motor, da eine Antriebskraftübertragung auf die Propeller durch Ketten, Riemen o. dgl, Treibmittel oder bei Verwendung z. B. von Elektromotoren durch Stromleitungen von einer Kraftzentrale aus nicht möglich ist. Die bei diesen Vorrichtungen zum Antrieb der Propeller vorgesehenen Verbrennungsmotoren dürften ebenfalls nicht in Frage kommen, denn diese verursachen, abgesehen von ihrer Feuergefährlichkeit, so starke Geräusche, daß Geben und Empfangen von Befehlen während der Start- und Landungsmanöver sehr erschwert werden. Aber selbst bei Verwendung von Elektromotoren, wobei dann aber jede Vorrichtung auch noch wieder besondere Akkumulatoren mitführen müßte, ist ein weiterer Nachteil bei diesen Vorrichtungen dadurch gegeben, daß für jede Vorrichtung eine besondere Bedienungsmannschaft erforderlich ist. Ferner entsteht der Nachteil, daß diese Vorrichtungen, jeweils hier und dort vor der Luftschiffhalle aufgestellt und womöglich noch während des Startens und Landens des Luftschiffs ihren Standort wechselnd, die Bedienungsmannschaften, Luftschiffpersonal und Fahrgäste in der Be--,vegungsfreiheit stark behindern. Als Nachteil tritt weiter bei diesen Vorrichtungen das Gefahrenmoment durch die vielen, auf dem Landungsfeld mit hoher Umdrehungszahl laufenden Propeller auf. Wenngleich nun diese Gefahr, soweit solche für Personen in Frage kommt, auch durch um die Propeller gelegte Schutzvorrichtungen vermindert werden kann, so ist sie jedoch in gewissen Grade. z. B. bei Niederdrücken des Luftschiffs in Erdnähe durch Vertikalböen, für dieses immerhin und stets gegeben. Durch die Art und Bedienungsweise dieser bekannten Vorrichtungen gestaltet sich somit das ganze Start- und Landungsverfahren, da ohne einheitliches System, sehr verwickelt, zeitraubend, gefährlich und teuer. In natürlicher Folge dieser nachteiligen Art und Bedienungsweise dieser Vorrichtungen müssen sich deingemäß auch hinsichtlich der mit ihnen erzeugten Luftströme auf das Luftschiff Nachteile ergeben. Werden die Luftströme z. B. seitlichen Winden entgegengerichtet, so wird es bei plötzlich umspringenden Winden oder auftretenden, anders gerichteten Böen immer viel zu lange Zeit dauern, bis diese Vorrichtungen den plötzlich veränderten Windverhältnissen entsprechend umgestellt und wieder betriebsklar sind. Solche Umstellung müßte sozusagen im Bruchteil einer Sekunde erfolgen, sollen nicht inzwischen die größten Gefahren für das Luftschiff entstehen, denn die Luftströme würden in solchen Fällen die Kraft des schnell umgesprungenen, gefährlichen Windes im ersten Moment sogar unterstützen. Bei einer Führung der Luftsröme, z. B. an beiden Seiten des Luftschiffs senkrecht nach oben oder dachartig über das Luftschiff geführt, sich über demselben schließend, entsteht bei diesen Vorrichtungen wieder der Nachteil, daß alsdann bei der notwendigen Länge solcher Schutzwirkung ungewöhnlich viele Vorrichtungen und umlaufende Propeller vor der Luftschiffhalle aufgestellt sein müßten, wodurch wieder Nachteile vorerwähnter Art entstehen, abgesehen davon, daß auch solche Art Schutzwirkung für das Luftschiff noch nicht besonders groß ist.
  • Die Erfindung strebt die Beseitigung dieser Übelstände dadurch an, daß der oder die Propeller innen oder außen an der Luftschiffhalle oder dem Ankermast selbst angebracht sind, wobei noch vor oder neben dem Propeller Leitflächen angeordnet sein können. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung der Propeller wird der Vorteil der möglichen Inbetriebsetzung derselben von einer Zentrale aus und demnach von nur einer Person erzielt, wobei es gleich ist, ob die Propeller durch Ketten-, Riemen- o. dgl. Antrieb von nur einer Kraftzentrale aus, von nur wenigen Motoren in Verbindung mit Treibmitteln oder sämtlich von einem Motor direkt getrieben werden, bei vorteilhafter Möglichkeit der Verwendung von Elektromotoren. Ferner ist durch diese Anordnung der Propeller der Landungsplatz für ein ungehindertes Arbeiten und Passieren freigegeben und die Gefahr für das Luftschiff durch die umlaufenden Propeller vollständig beseitigt. Das ganze Landungs- und Startmanöver wickelt sich mithin durch die erfindungsgemäße Anordnung der Propeller wesentlich einfacher, schneller, gefahrlos, nach einem einheitlichen, somit auch bezüglich der Wirkung der Luftströme selbst vorteilhafteren System ab.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Luftschiffhalle a mit dem vor der Hallenöffnung liegenden Luftschiff b in seiner Ein- und Ausfuhrlage in Draufsicht; an der Halle sind die Propeller c angebracht, welche die Luftströme d erzeugen, Abb. a die Luftschiffhalle a der Abb. i in Vorderansicht, Abb. 3 die Luftschiffhalle in Vorderansicht mit einer solchen Anzahl an ihr angebrachter Propeller c, daß durch diese ein geschlossener Luftstrom, eine Art Luftmantel, für das Luftschiff erzeugt wird, der in seiner für das Luftschiff günstigen, demselben eine straffe Führung in seiner Ein- und Ausfahrtlage gebenden Wirkung noch mehr erhöht wird, wenn die Halle gleichgerichtet in mit dem Propellerluftstrom gleichgerichteten natürlichen Winden liegt.
  • Abb.4 zeigt eine Luftschiffhalle a in Vorderansicht mit einer dem Querprofil derselben angepaßten, an ihr befestigten beliebigen Trägerkonstruktion e, an der die Propeller c angebracht sind. In der Halle befindet sich noch ein auf Schienen o. dgl. beweglicher Ankermast g, an dem der Propeller k angebracht ist.
  • Abb. 5 zeigt die Luftschiffhalle der Abb. 4 in Draufsicht. Es ist hierbei dargestellt, wie der Träger e auch von der Halle losgelöst und etwa auf Schienen i bewegt werden kann, Das Luftschiff b ist teilweise in der Halle liegend und am Ankermast g gefesselt dargestellt, wobei die Achse des Propellers h mit der des Luftschiffs gleichgerichtet ist.
  • Abb. 6 zeigt einen Ankermast k, an dem das Luftschiff gefesselt ist, vor dessen Kopf, am Mast angebracht, der Propeller 1a liegt, dessen Achse mit der des Luftschiffs gleichgerichtet ist.
  • Abb. 7 zeigt eine als Ankermast dienende Trägerkonstruktion m beliebiger Bauart mit den an ihr angebrachten Propellern r und dem Propeller h in Vorderansicht.
  • Abb.8 zeigt die Trägerkonstruktion der Abb.7 in Draufsicht.
  • Abb. 9 zeigt eine mit den Propellern c versehene, als Ankermast dienende und für eine beschleunigte Luftströmung als Leitflächenkörper oder mit Leitflächen ausgebildete Vorrichtung n in Seitenansicht.
  • Abb. io zeigt eine andere mit den Propellern c versehene, als Ankermast dienende und für eine beschleunigte Luftströmung als Leitflächenkörper oder mit Leitflächen ausgebildete Vorrichtung U in Längsschnitt, in deren vorderer Öffnung noch der Propeller h lagert, dessen Achse mit der des Luftschiffs gleichgerichtet ist. Solche als Ankermast selbst dienende Leitflächen können auch drehbar angeordnet sein oder auch für sich bei den an der Halle oder dem Ankermast angebrachten Propellern Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen entgegen von oder mit Luftströmen, die durch Propeller erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Propeller an der Luftschiffhalle oder dem Ankermast selbst angebracht sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder neben dem Propeller Leitflächen angeordnet sind.
DE1930548563D 1930-07-12 1930-07-12 Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen Expired DE548563C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE548563T 1930-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE548563C true DE548563C (de) 1932-04-14

Family

ID=6561974

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930548563D Expired DE548563C (de) 1930-07-12 1930-07-12 Vorrichtung zu Landung und Start von Luftschiffen

Country Status (1)

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DE (1) DE548563C (de)

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