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DE546899C - Karussell - Google Patents

Karussell

Info

Publication number
DE546899C
DE546899C DE1930546899D DE546899DD DE546899C DE 546899 C DE546899 C DE 546899C DE 1930546899 D DE1930546899 D DE 1930546899D DE 546899D D DE546899D D DE 546899DD DE 546899 C DE546899 C DE 546899C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carousel
car
axis
vehicles
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930546899D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE546899C publication Critical patent/DE546899C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/24Roundabouts with seats performing movements in a horizontal plane, other than circular movements
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/28Roundabouts with centrifugally-swingable suspended seats

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Karussell
Die Erfindung betrifft ein Karussell. Es sind bereits Karusselle bekannt, bei denen Wagen um senkrechte Achsen verschwenkbar s'ind, die sich ihrerseits um eine gemeinsame Achse drehen. Erfindungsgemäß ist jeder Wagen mit einer Bremsvorrichtung versehen, deren Betätigung der natürlichen Bewegung des,Wagens Widerstand leistet. Dadurch, daß die Bremsvorrichtung vom Wagen aus zu bedienen ist, haben es die Fahrgäste in der Hand, eine Verschwenkung des Wagens nach Wunsch eintreten zu lassen.
Erfindungsgemäß ist ferner eine selbsttätige Auslösung des Riegels vorgesehen, die auch von einer dritten Person beliebig ein- oder ausgeschaltet werden kann. Es wird auf diese Weise erreicht, daß der Wagen entweder im Belieben der fahrenden Personen erfolgende Schwingungen oder unvorhergesehene Schwingungen ausführt, ao Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt; es zeigen: Abb. ι die Gesamtanordnung des Karussells in Aufsicht,
Abb. 2 eine Federvorrichtung für die Fahrzeuge in größerem Maßstab,
Abb. 3 eine an jedem Fahrzeug angebrachte Bremsvorrichtung,
Abb. 4 eine Verriegelungsvorrichtung,
Abb. 5 eine Verriegelungsauslösevorrichtung und
Abb. 6 in Ansicht einen Einzelteil.
Die Fahrzeuge 1 sind auf Rollen gelagert, die sich auf einer feststehenden Bahn bewegen. Die Fahrzeuge sind um senkrechte Achsen 2 verschwenkbar, durch die sie an dreieckförmigen Stützen 3 angehängt sind. Die Stützen sind entweder mit der Mittelachse des Karussells oder nur mit einem Ring 4 fest verbunden. Die Mitte des Karussells bzw. nur der Ring 4 wird durch ein geeignetes Triebwerk um die Mittelachse des Karussells gedreht.
Die .Achsen 2 beschreiben daher eine Kreislinie, und durch deren Bewegung werden die Fahrzeuge mitgenommen, die unter der Wirkung der Fliehkraft eine solche Stellung einnehmen, daß ihr Schwerpunkt sich von der , Mitte des Karussells möglichst weit entfernt; diese Stellung des Fahrzeuges ist mit A bezeichnet (Abb. 1). Die Schwerpunkte der Fahrzeuge beschreiben also ebenfalls eine Kreislinie, und die Winkelgeschwindigkeit dieser Schwer^ punkte ist die gleiche wie die Winkelgeschwindigkeit der Achsen 2.
Die Erfindung bezweckt eine Drehung der Fahrzeuge um die Achsen 2 dadurch, daß die Winkelgeschwindigkeit der Fahrzeuge vorübergehend verändert wird.
Die Fahrzeuge sind mit einer Federvorrichtung 5 mit einer oder mehreren Federn versehen, die den Zweck hat, einerseits die Weite der Drehbewegung der Fahrzeuge um die Achse 2 zu begrenzen und andererseits die Verschwenkung des Wagens zu unterstützen.
Die Abb. 2 zeigt eine Ausführungsform einer solchen Federvorrichtung. Eine Zugfeder 5 ist mit einem Ende an einer am Träger 3 befestigten Achse 6 und mit dem anderen Ende an einer amFahrzeugibefestigtenAchse7 befestigt.
Eine Änderung der Winkelgeschwindigkeit der Wagen läßt sich durch Änderung derselben vom Fahrzeuge aus hervorrufen.
Der Winkel, den die Fahrzeuge gegenüber ihrer Gleichgewichtsstellung A bei laufendem Karussell bilden, richtet sich nach der Stärke der Erhöhung bzw. Verringerung der Geschwindigkeit. Er kann einen kleinen Wert besitzen, jedoch ist es dann möglich, einen größeren to Schwingungswinkel dadurch zu erhalten, daß man das Bremsen mehrmals wiederholt. Durch eine jetzt erfolgende Änderung der Geschwindigkeit in der entgegengesetzten Richtung tritt ein Zurückschwingen ein.
Auf diese Weise ist es möglich, die Schwingungsweite allmählich bei jeder Schwingung zu erhöhen.
Eine Bremswirkung kann nur zwischen den Fahrzeugen und einem beliebigen beweglichen oder festen, vom bewegten System unabhängigen Teil erfolgen. Durch den Einfluß dieser Bremswirkung auf die Winkelgeschwindigkeit wird eine Schaukelbewegung um die Achsen 2 erhalten.
Die Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform der Bremsvorrichtung. Die im Fahrzeug sitzende Person drückt auf einen Fußhebel 8, der durch ein Gestänge 9 auf einen Bremsschub 10 wirkt, der gegen die Bahn mehr oder weniger kräftig angedrückt wird und auf ihr schleift. Diese Bremswirkung wird eine erste Schwingung hervorrufen, die dadurch verstärkt werden kann, daß jedesmal von neuem gebremst wird, wenn das Fahrzeug sich in entgegengesetzter Richtung wie das Karussell selbst um die Achse 2 dreht. Durch solches Bremsen wird die Schwingung nicht nur nicht aufgehalten, sondern durch die Vereinigung der Bewegungen gegenüber der Bahn im Gegenteil gefördert. Die Fahrzeuge können mit einer Verriegelungsvorrichtung versehen sein, wie sie beispielsweise in Abb. 4 dargestellt ist. Diese Vorrichtung besteht aus einem Lenker 11, der bei 12 mit einem Ende an dem Fahrzeug und mit dem anderen Ende bei 13 am Ende einer Schubstange 14 angelenkt ist. Aus der Abbildung ist es ersichtlich, daß die Drehung des~i Fahrzeuges um die Achse 2 zur Folge hat, daß die Schubstange 14 durch den Lenker 11 in ihren Führungen 22 verschoben wird, so daß sie in einen anderen ortsfest angebrachten Riegel 15 eingreift.
Auf diese Weise wird das Fahrzeug, sobald es eine gewisse Schwingungsweite übersteigt, dadurch festgehalten, daß die Schubstange 14 verriegelt und hierdurch auch der Lenker 11 festgehalten wird, indem der Riegel 15 in eine Öffnung 26 der Schubstange eingreift. Der zur Verriegelung der Schubstange 14 bestimmte Riegel 15 besitzt eine senkrecht zu ihm angeordnete mit einem abgeschrägten Teil versehene Stange 16, die beim Vorbeigehen gegen einen entsprechenden ebenfalls abgeschrägten, auf der Bahn angeordneten Teil 17 stößt, wodurch der Riegel angehoben wird und aus der Öffnung 26 austritt. Der an verschiedenen Stellen der Bahn angeordnete Teil 17 ist selbst in einer Gleitführung beweglich gelagert, die von der Mitte des Karussells aus gesteuert werden kann, so daß es möglich ist, sie entweder in den Bereich des abgeschrägten Teiles 16 oder aus dessen Bereich zu bringen und hierdurch das Fahrzeug nach Belieben zu verriegeln bzw. freizugeben, um dem Karussellführer die Möglichkeit zu geben, die Fahrenden zu überraschen.
Der Riegel 15 ist in einem Auge 18 an der Unterseite der Platte 3 durch einen Zapfen ig schwenkbar gelagert. Das Auge 18 ist durch einen Schraubbolzen 20 mit der Platte fest verbunden. Die Abwärtsbewegung des Riegels wird durch einen Anschlag 21 begrenzt.
Wie aus Abb. 5 ersichtlich, ist die Schub- ' stange 14 in Führungen 22 geführt, die durch Schraubbolzen 23 und ein Zwischenstück 24 mit der Platte 3 verbunden sind.
Wie aus Abb. 6 ersichtlich, ist der vordere Teil 25 der Schubstange 14 abgeschrägt, um das Einfallen des Riegels in die Öffnung 26 zu erleichtern.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Karussell, bei dem die Wagen um senkrechte Achsen verschwenkbar sind, die sich ihrerseits um eine gemeinsame Antriebsachse drehen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Wagen mit einer Bremsvorrichtung (10) versehen ist, deren Betätigung der natürlichen Bewegung des *°° Wagens Widerstand leistet.
2. Karussell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß um eine Achse (12) des Wagens eine Lenkstange (11) schwenkbar ist, die eine Stange (14) steuert, die in Führungen der Mitnehmerplattform (3) bewegbar ist, und in deren Öffnungen der Riegel (15) einfallen kann, der um eine mit der Plattform (3) fest verbundene Achse (19) schwingt.
3. Karussell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß .der schwingende Riegel (15) eine Stange (16) besitzt, die beim Auftreffen auf einen unabhängigen Teil (17) der Bahn den Riegel (15) von der Öffnung der Stange (14) löst.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930546899D 1929-07-08 1930-03-06 Karussell Expired DE546899C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR546899X 1929-07-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE546899C true DE546899C (de) 1932-03-17

Family

ID=8933834

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930546899D Expired DE546899C (de) 1929-07-08 1930-03-06 Karussell

Country Status (5)

Country Link
US (1) US1877656A (de)
DE (1) DE546899C (de)
FR (1) FR692986A (de)
GB (1) GB333803A (de)
NL (1) NL24977C (de)

Families Citing this family (4)

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Also Published As

Publication number Publication date
FR692986A (fr) 1930-11-13
NL24977C (de)
US1877656A (en) 1932-09-13
GB333803A (en) 1930-08-21

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