DE532203C - An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen - Google Patents
An- und Abstellvorrichtung fuer SprechmaschinenInfo
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- DE532203C DE532203C DEL74368D DEL0074368D DE532203C DE 532203 C DE532203 C DE 532203C DE L74368 D DEL74368 D DE L74368D DE L0074368 D DEL0074368 D DE L0074368D DE 532203 C DE532203 C DE 532203C
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- lever
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
- G11B17/02—Details
Landscapes
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Es sind An- und Abstellvorrichtungen für Sprechmaschinen bekannt, bei denen die Ausübung
der Bremswirkung durch den Tonarm am Ende seiner Bewegung nach der Mitte der Platte zu selbsttätig erfolgt und bei denen
unter Federwirkung stehende, durch eine Sperrklinke zu verriegelnde Bremshebel von
Hand in die Freigabestellung bewegt werden. Diese bisher bekannten An- und Abstellvorrichtungen
weisen aber den Nachteil auf, daß bei der Auslösung der Bremse durch den Tonarm ein großer Widerstand der Feder,
welche zwecks kraftschlüssigen Lösens der Bremse vorgesehen ist, erforderlich ist. Ferner
zeigen die bekannten Sperrhebelanordnungen für die Sicherung der Bremse in der Freigabestellung den Nachteil, daß eine
genaue Festlegung des. Freigabezeitpunktes für die Sperrklinke nur mit Schwierigkeiten
möglich ist, und daß vorkommende Abnutzungen der Sperrhebel, durch welche eine unbeabsichtigte
Verlegung des Freigabezeitpunktes eintreten kann, bei den bekannten Vorrichtungen
nicht auszugleichen ist.
Die Erfindung betrifft eine An- und Abstellvorrichtung für Sprechmaschinen, bei der
die Auslösung der Bremswirkung durch den Tonarm am Ende seiner Bewegung nach der
Mitte der Platte zu selbsttätig erfolgt und der unter Federwirkung stehende, durch eine
Sperrklinke zu verriegelnde Bremshebel von Hand bzw. durch die Tonarmrückbewegung
in die Freigabestellung bewegt wird, und bezweckt, die Nachteile der bisher bekannten
ähnlichen An- und Abstellvorrichtungen dadurch zu beseitigen, daß die zur Sicherung
des Bremshebels in der Freigabestellung dienende Sperrklinke außer dem mit einem
festen Anschlag des Bremshebels zusammenwirkenden Anschlagarm noch einen zweiten
Anschlagarm besitzt, der zusammen mit einem besonderen, auf dem Bremshebel vorgesehenen
einstellbaren Anschlag die genaue Festlegung des Freigabezeitpunktes für die Sperrklinke ermöglicht.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform
unter Weglassung aller nicht zum Verständnis notwendigen Teile in Aufsicht,
and zwar in Abb. 1 bei freigegebenem Antrieb und in Abb. 2 bei abgestelltem Antrieb
und eingerückter Bremse zur Darstellung gebracht.
Auf einer Grundplatte 1, welche in geeigneter Weise, zweckmäßig unterhalb des Plattentellers
2 auf dem Werkboden der Maschine, befestigt ist, ist um den Bolzen 3 drehbar der
die Plattentellerbremse 4 tragende Bremshebel 5 gelagert. Der Bremshebel 5 ist zweckmäßig
mit einem Handgriff 6 versehen und steht unter der Wirkung einer Feder 7, welche
bestrebt ist, das Bremskissen 4 in die wirksame, also Bremsstellung, zu bewegen. In
der Nähe des Bolzens 3 ist an dem Hebel 5 eine Sperrnase9 vorgesehen. Ferner ist eine
Anschlagfläche 10 in entsprechendem Abstande von dem Bolzen 3 angeordnet. Der
Anschlag 10 wirkt gegen den Hebelarm 11
der um den Zapfen 12 drehbaren Sperrklinke 13, deren obere Sperrnase 14 mit der Sperrnase
9 des Hebels 5 in Eingriff kommen kann und den Hebel 5 in seiner ausgerückten Stellung
gesperrt erhält. Außerdem ist an der Sperrklinke 13 noch ein weiterer Anschlagarm
15 angeordnet, welcher als Gegenanschlag für einen auf dem Bremshebel 5 als Schraube
o. dgl. vorgesehenen einstellbaren Anschlag ίο 16 dient.
Auf dem Drehzapfen 12 sitzt außerdem ein durch Reibungskupplung oder auf sonstige
Weise mit der Sperrklinke 13 verbundener und gegenüber dieser Klinke 13 einstellbarer
Fühl- oder Tasthebel 17, welcher mit einem Handgriff 18 versehen ist. Dieser Hebel 17
dient als Anschlag für einen mit dem Tonarm 19 verbundenen Stift 20 zum Zwecke,
eine Verstellung des Hebele 17, sobald der Tonarm 19 mit der nicht dargestellten Schalldose
das Ende der Schallaufzeichnung erreicht hat, zu bewirken.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Nach Auflegen einer Schallplatte auf den Plattenteller 2 wird vorerst der Tonarm 19
mit der auf der Zeichnung nicht dargestellten Schalldose bis zur Endrille der Schallaufzeichnung
geführt und mittels des Handgriffs 18 der Fühl· oder Tasthebel 17 an dem
Tonarmanschlag 20 eingestellt. Nunmehr wird der Tonarm 19 mit der Schalldose bis
zu der in der Regel in der Nähe des Außenrandes der Schallplatte angeordneten Anfangsrille
der Schallaufzeichnung bewegt und durch den Stift 20 mittels des Handgriffes 6, der auch von Hand bewegt werden kann, in
Richtung des Pfeiles 21 der Bremshebel 5 gedreht, wodurch die Plattentellerbremse 4, S
gelöst wird. Durch diese Bewegung wird mittels der Anschlagfläche 10 die Sperrklinke
11, 1.3 in die in Abb. 1 dargestellte Stellung
gebracht, so daß der unter Wirkung der Feder 7 stehende Bremshebel S in seiner ausgerückten
Lage entgegen der Wirkung dieser Feder gesichert wird.
Sobald die Nadel der Schalldose die Endrille der Schallaufzeichnung erreicht hat,
trifft der mit dem Tonarm 19 verbundene Anschlag 20 gegen den vorher in die entsprechende
Lage eingestellten Fühl- oder Tasthebel 17 und bewegt diesen Hebel in Richtung
des Pfeiles 22 (Abb. 2). Durch diese Bewegung wird mittels der Reibungskupplung 23 auch die Sperrklinke 11, 13 mitgenommen,
so daß die Nase 14 den Bremshebel 5 freigibt und derselbe unter Wirkung
der Feder 7 in die in Abb. 2 dargestellte Bremsstellung gelangt.
Da die durch die Bewegung des Tonarmes hervorgerufenen, auf den Fühl- oder Tasthebel
17 wirkenden Kräfte nur gering sind, ist es zweckmäßig, die Größe des gegenseitigen
Eingriffs der Sperrnasen 9 und 14 des Bremshebels 5 und der Sperrklinken 13 mögliehst
klein zu halten. Zu diesem Zweck ist ein als Schraube ausgebildeter, auf dem Bremshebel 5 angeordneter Anschlag 16 in
seinem Lager gegenüber einem an der Sperrklinke 11, 13 angeordneten Anschlagarm 15
einstellbar angeordnet. · Durch diesen einstellbaren Anschlag 16 kann der Freigabezeitpunkt
für die Sperrklinke vollkommen genau eingestellt werden, so daß durch Abnutzung hervorgerufene Formänderungen der Sperrnasen
für die ordnungsmäßige Wirkung der Einrichtung gegenstandslos sind.
Claims (1)
- Patentanspruch:An- und Abstellvorrichtung für Sprechmaschinen, bei der die Auslösung der Bremswirkung durch den Tonarm am Ende seiner Bewegung nach der Mitte der Platte zu selbsttätig erfolgt und der unter Federwirkung stehende, durch eine Sperrklinke zu verriegelnde Bremshebel von Hand bzw. durch die Rückführung des Tonarmes in die Freigabestellung bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Sicherung des Bremshebels (5) in der Freigabestellung dienende Sperrklinke (13) außer dem mit dem festen Anschlag (10) des Bremshebels (5) zusammenwirkenden Anschlagarm (11) noch einen zweiten Anschlagarm (15) hat, der zusammen mit einem besonderen, auf dem. Bremshebel (5) vorgesehenen, einstellbaren Anschlag (16) die genaue Festlegung des Freigabezeitpunktes für die Sperrklinke (13) ermöglicht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74368D DE532203C (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL74368D DE532203C (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532203C true DE532203C (de) | 1931-08-25 |
Family
ID=7283443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL74368D Expired DE532203C (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | An- und Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532203C (de) |
-
1929
- 1929-03-02 DE DEL74368D patent/DE532203C/de not_active Expired
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