DE212084C - - Google Patents
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- DE212084C DE212084C DENDAT212084D DE212084DA DE212084C DE 212084 C DE212084 C DE 212084C DE NDAT212084 D DENDAT212084 D DE NDAT212084D DE 212084D A DE212084D A DE 212084DA DE 212084 C DE212084 C DE 212084C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B1/00—Devices for securing together, or preventing relative movement between, constructional elements or machine parts
- F16B1/02—Means for securing elements of mechanisms after operation
- F16B1/04—Means for securing elements of mechanisms after operation disengaged by movement of the actuating member of the element
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE AIh. GRUPPE
Auslösen der Sperrung bewegt werden kann.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Dezember 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung, bei welcher das einzustellende Glied
dauernd in einer oder beiden Drehrichtungen gesperrt ist und · nur durch eine Handhabe
nach dem Auslösen der Sperrung bewegt werden kann. Von den bekannten Einstellvorrichtungen
dieser Art unterscheidet sich der Erfindüngsgegenstand dadurch, daß der oder die wie bekannt schwingbar an der Handhabe
ίο angeordneten Klemmdaumen in Ausschnitten
des einzustellenden Gliedes gelagert sind, die Anschläge bilden, welche bei einem Versuch,
das einzustellende Glied selbst in der Sperrrichtung zu drehen, die Klemmdaumen gegen
den festen Teil drücken, während sie bei einer Drehung mittels des Handhebels die Sperrung
wie üblich lösen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen dargestellt,
und zwar zeigt:.
Fig. ι eine Ansicht der einen Ausführungsform,
Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. i,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht mit abgenommenem Deckel,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1,
Fig. 5 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5,
Fig. 6 eine Seitenansicht zu Fig. 5,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 5 und
Fig. 8 eine Ansicht einer dritten Ausführungsform mit abgenommenem Deckel.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 4 ist um den hohlen mittleren Bolzen b des Gehäuses
α der als Deckel ausgebildete Hebel c drehbar gelagert und ' wird mittels des Schraubenbolzens
d gesichert, der gleichzeitig auch zum Befestigen der ganzen Vorrichtung verwendet
werden kann. In dem Gehäuse α liegt • drehbar um den Bolzen b eine Platte e, die
einen Stift / trägt. Auf dieser Platte liegt ferner noch um den Bolzen b drehbar eine mit
einer Nut am Umfang versehene Scheibe g, die mit einer Aussparung versehen ist. In
dieser Aussparung liegt mit Spielraum ein Klemmdaumen h, der schwingbar auf dem
Stift / sitzt; dieser Stift tritt nur zum Teil in die Bohrung des Daumens hinein. In den
oberen freien Teil dieser Bohrung reicht ein an dem Deckel c befestigter Stift m; die Aussparung
g1 in der zu sperrenden Platte g bildet ferner an der inneren Seite einen Anschlag
g2, der mit einem entsprechenden Anschlag h1 des Klemmdaumens zusammenarbeitet.
Der Klemmdaumen, ist wie üblich mit einer ansteigenden Klemmfläche h2 versehen.
Bei dieser Ausbildung der Vorrichtung soll sie mit einem unter Federwirkung stehenden
Schnur- oder Drahtzuge zusammenarbeiten. Der Draht wird mit Hilfe eines in einem
Einschnitt der Scheibe g angeordneten Riegels / befestigt, so daß er in die Nut der
Scheibe sich einlegt; der ihn wie üblich umgebende, nicht verschiebbare Schutzschlauch I
wird durch eine Schraube k am Gehäuse befestigt.
Die Wirkungsweise der Einstellvorrichtung ist nun folgende: Wird der Hebel c nach
rechts gedreht, so nimmt der in das Loch des Klemmdaumens hineinragende Stift m des
Hebels den Klemmdaumen mit und dieser die
ίο Scheibe g. Sobald der Hebel losgelassen wird,
will der in dem Zugmittel vorhandene Zug die Scheibe g zurückdrehen, diese legt sich
hierdurch mit dem Anschlag g2 gegen den Anschlag A1 des Klemmdaumens, drückt ihn dadurch
fest gegen den Rand des festen Gehäuses und verhindert so jedes Zurückdrehen
der Scheibe g. Wird dagegen der Hebel c nach links gedreht, so legt, sich der Klemmdaumen
gegen die runde Fläche g2 der Ausnehmung, kommt hierdurch außer Reibungseingriff und nimmt nunmehr die Scheibe g
mit.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 5, 6 und 7) ist die Scheibe e mit dem Stift f fortgelassen
und nur der Stift m des Hebels c als Schwingbolzen für den Klemmdaumen h
benutzt. Die Wirkungsweise dieser zweiten Ausführungsform (Fig. 5 bis 7) ist die gleiche
wie diejenige der ersten.
Bei der dritten Ausführungsform ■ (Fig. 8) sind zwei Klemmdaumen h mit entgegengesetzt
gerichteten Klemmflächen vorgesehen, und an der genuteten Scheibe g sind zwei Zugmittel i
befestigt, die nach beiden Bewegungsrichtungen hin gesperrt sind, durch Drehen der wie
bei den anderen Ausführungsformen angeordneten Handhabe aber beliebig verstellt werden
können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einstellvorrichtung, bei welcher das einzustellende Glied dauernd in einer oder beiden Drehrichtungen gesperrt ist und nur durch eine Handhabe nach Auslösen der Sperrung bewegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die wie bekannt schwingbar an der Handhabe angeordneten Klemmdaumen in Ausschnitten des einzustellenden Gliedes gelagert sind, die Anschläge bilden, welche bei einem Versuch, das einzustellende Glied selbst in der Sperrichtung zu drehen, die Klemmdaumen gegen den festen Teil drücken, während sie bei einer Drehung mittels des Handhebels die Sperrung wie üblich lösen und das einzustellende Glied mitnehmen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212084C true DE212084C (de) |
Family
ID=473837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212084D Active DE212084C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212084C (de) |
-
0
- DE DENDAT212084D patent/DE212084C/de active Active
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