DE1031985B - Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattenspieler - Google Patents
Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer PlattenspielerInfo
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- DE1031985B DE1031985B DEL25827A DEL0025827A DE1031985B DE 1031985 B DE1031985 B DE 1031985B DE L25827 A DEL25827 A DE L25827A DE L0025827 A DEL0025827 A DE L0025827A DE 1031985 B DE1031985 B DE 1031985B
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B19/00—Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
- G11B19/02—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
- G11B19/14—Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing by sensing movement or position of head, e.g. means moving in correspondence with head movements
Landscapes
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die bekannten Vorrichtungen zur Abschaltung eines Schallplattenlaufwerkes nach Ablauf einer Schallplatte
setzen voraus, daß die Schallrillen der Platte in einer im Verhältnis zur normalen Rillensteigung steileren
Spirale in die Auslaufrille übergehen.
Diese Vorrichtungen werden wirksam, wenn ein mit dem Tonarm gekuppelter Tasthebel beim Einlauf
in die steile Spirale gegenüber der normalen Schwenkbewegung beschleunigt wird.
Die Gleitfläche eines vom Tonarm gesteuerten Tasthebels wird während des Plattenablaufs in die Bahn
eines auf der Plattentellerwelle oder direkt am Plattenteller befestigten Anschlagstiftes bewegt und von
diesem bei jeder Umdrehung des Tellers zurückgeschwenkt, bis beim Einlauf der Abtastnadel in die
steile Ausschaltspirale der Tasthebel um eine größere Strecke, als sie dem normalen Rillenabstand entspricht,
eingeschwenkt und vom Anschlagstift erfaßt wird, der
ihn um einen großen Betrag schwenkt und damit die Betätigung eines Schalters bewirkt.
Diese Abschalteinrichtungen haben aber den Nachteil, daß der Tasthebel beim Wiedereinschalten durch
die Bahn des Anschlagstiftes auf der Tellerwelle hindurch in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt
werden muß und vom Anschlagstift an dieser Bewegung gehindert wird, wenn sich der Plattenteller und
mit ihm der Anschlagstift nach dem Abschalten durch seine Trägheit so weit weitergedreht hat, daß der
Stift eine Stellung wie während des Abschaltvorganges einnimmt.
Dadurch läßt sich das Laufwerk erst dann wieder einschalten, wenn der Plattenteller von Hand weitergedreht
worden ist, so daß der Stift den Weg des Tasthebels nicht mehr behindert.
Ein weiterer Nachteil der Einrichtung besteht darin, daß der Anschlagstift einen Mindestdurchmesser
haben muß und damit die Gefahr besteht, daß der Stift auf die Spitze des Tasthebels aufläuft und
damit den Plattenteller augenblicklich zum Stillstand bringt.
Es ist versucht worden, diese Nachteile dadurch auszugleichen, daß dem Anschlagstift seine Bewegung
über eine Rutschkupplung erteilt wird. Dadurch wird die plötzliche Abbremsung des Plattentellers beim
Auflaufen des Anschlagstiftes auf die Tasthebelspitze vermieden, und es besteht auch eine gewisse Minderung
der Störmöglichkeit, daß beim Wiedereinschalten die Bewegung des Tasthebels behindert wird, da der
Stift vom Tasthebel beiseitegeschoben werden kann. Jedoch hat die Praxis erwiesen, daß diese Maßnahme
unzureichend ist.
Es ist auch weiterhin versucht worden, den Tasthebel bzw. seine mit dem Anschlagstift zusammenarbeitende
Gleitfläche durch eine Biegefeder zu er-
Selbsttätige Abstellvorrichtung
für Plattenspieler
für Plattenspieler
Anmelder:
C. Lorenz Aktiengesellschaft,
S tuttgar t-Zuff enhaus en,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
S tuttgar t-Zuff enhaus en,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Erich Bandelow, Landshut, und Rolf Kiesler, Landshut, sind als Erfinder genannt worden
setzen. Bei diesen bekannten Anordnungen werden Stöße vermieden und das Zurückschwenken des Tasthebels
beim Einschalten des Laufwerkes dadurch erleichtert, daß die Biegefeder dem Anschlagstift ausweicht.
Es ist aber für den Fall, daß der Anschlagstift in die Bahn der Tasthebelspitze durch das Weiterdrehen
des Plattentellers geraten ist, der notwendige Kraftaufwand für das Einschalten noch so groß, daß
die bedienende Person zur Anwendung von zu großer Kraft oder sogar Gewalt verleitet wird. Außerdem
tritt bei derartigen Anordnungen der Nachteil auf, daß ein Auflaufen des Anschlagstiftes auf das Ende
der Biegefeder und damit ein plötzliches Abbremsen des Plattentellers ohne Abschaltung des Antriebmechanismus
nicht ausgeschlossen ist, da die Biegefeder in einem solchen Fall in einer Richtung beansprucht
wird, in der sie die größte Stabilität aufweist. Um die Nachteile der bekannten Abstellvorrichtungen
zu beseitigen, schlägt die Erfindung vor, daß der Anschlagstift an seinem gegen den Tasthebel
laufenden Ende federnd ausgebildet ist und durch einen am Tasthebel angeordneten Bremshebel an der
Weiterdrehung gehindert wird. Dadurch, daß der Anschlagstift an seinem Ende federnd ausgebildet ist,
wird der Vorteil erreicht, daß er, falls die Spitze des Anschlagstiftes auf die Spitze des Tasthebels aufläuft,
diesem ausweichen kann, da sie in der Richtung beansprucht wird, in der sie ihre größte Nachgiebigkeit
aufweist, so daß nach einer weiteren Umdrehung der Plattentellerwelle der Tasthebel durch die Schwenkbewegung
.des Tonarmes so weit innerhalb der Bahn des Anschlagstiftes gebracht worden ist, daß der
Anschlagstift nun den Tasthebel mitnehmen kann. Beim Weiterlauf der Plattentellerwelle kann nun der
Anschlagstift noch eine halbe Umdrehung ausführen
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und läuft dann gegen den in seiner Bewegungsbahn befindlichen Bremshebel. Es ist hierdurch die Möglichkeit
geschaffen worden, daß der Tasthebel ohne weiteres aus der Bahn des Anschlagstiftes herausgeführt
werden kann, ohne gegen denselben anzustoßen. Der Bremshebel wird nun zweckmäßigerweise
bei einer derartigen Ausführungsform des Anschlagstiftes mit einer Kröpfung versehen, damit er sich
gegen das untere stabile Ende des Anschlagstiftes legt und nicht gegen das federnd ausgebildete Ende.
Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform
der Erfindung. Es bedeutet
Fig. 1 die erfindungsgemäße Einrichtung im Anfang
der Schaltstellung vor dem Einlauf der Abtastnadel in die Auslaufrille,
Fig. 2 eine Einrichtung nach Fig. 1, jedoch in Schaltstellung,
Fig. 3 eine Schaltstellung, bei welcher der Anschlagstift
auf die Spitze des Schalthebels aufläuft, Fig. 4 und 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 1 zeigt die Schallrillen der Schallplatte mit der steilen Spirale 31, den Tonarm 15 mit der
Abtastnadel 16 und eine Rutschkupplung 13, die die Tonarmbewegung auf den Tasthebel 11, der bei 12
gelagert ist, überträgt. Der Anschlagstift 21 ist so auf der Tellerwelle 22 befestigt, daß er verhältnismäßig
leicht drehbar, aber genügend fest ist, daß er den Tasthebel entweder bei jeder Umdrehung zurückschwenkt,
solange die Abtastnadel in den Schallrillen mit normaler Steigung läuft, oder den Tasthebel· mitnimmt,
wenn er in die Bahn 23 des Stiftes 21 gesteuert worden ist. In diesem Fall kann der Anschlagstift 21
noch eine halbe Umdrehung der Plattentellerwelle mitmachen und wird dann von dem Bremshebel 14 an der
Weiterdrehung gehindert. Es ist leicht zu ersehen (Fig. 2), daß der Tasthebel beim Einschalten nicht
mehr durch den Stift behindert werden kann.
Wie in Fig. 3 gezeigt, kann sich der Anschlagstift auf die Spitze des Tasthebels stellen. Dadurch, daß
der Anschlagstift 21 an seinem Ende mit einem Federdraht 24 versehen ist, kann er der Spitze des Tasthebels
ausweichen. Nach einer weiteren Umdrehung der Plattentellerwelle hat der Tonarm eine weitere
Schwenkbewegung gemacht und damit den Tasthebel so weit innerhalb der Bahn 23 des Anschlagstiftes gebracht,
daß die Abschaltung sicher erfolgt. Hierbei ist es erforderlich, den Tasthebel 11 so leichtgängig
auszuführen, daß ein Abbiegen des federnden Endes 24 des Anschlagstiftes 21 nicht erfolgt, wie es für
Schmalrillenplatten immer notwendig ist. Damit der Anschlagstift nach einer weiteren halben Umdrehung
der Tellerwelle gebremst wird, ist der Bremshebel 14 so nach unten gekröpft, daß der stabilere Stift 21 an
ihn anschlägt (Fig. 5).
Claims (2)
1. Selbsttätige Abstellvorrichtung für Plattenspieler mit einem durch den Tonarm gesteuerten
Tasthebel, der mit einem auf der Tellerwelle befestigten Anschlagstift zusammenwirkt, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlagstift (21) an seinem gegen den Tasthebel (11) laufenden Ende
federnd ausgebildet ist und durch einen am Tasthebel angeordneten Bremshebel (14) an der Weiterdrehung
gehindert wird.
2. Selbsttätige Abstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremshebel
(14) nach unten gekröpft am Tasthebel angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 928 206.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 809 530/154 6.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL25827A DE1031985B (de) | 1956-09-25 | 1956-09-25 | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattenspieler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL25827A DE1031985B (de) | 1956-09-25 | 1956-09-25 | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattenspieler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1031985B true DE1031985B (de) | 1958-06-12 |
Family
ID=7263572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL25827A Pending DE1031985B (de) | 1956-09-25 | 1956-09-25 | Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Plattenspieler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031985B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2205037A1 (de) * | 1971-05-12 | 1972-11-23 | Yugen-Kaisha Watanabe Kenkyusho, Kawasaki, Kanagawa (Japan) | Kassettenförmiger Plattenspieler für Spielzeuge |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928206C (de) * | 1952-05-24 | 1955-05-26 | Electroacustic Ges M B H | Selbsttaetige An- und Abstellvorrichtung fuer Ein- und Mehrfachplattenspieler |
-
1956
- 1956-09-25 DE DEL25827A patent/DE1031985B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928206C (de) * | 1952-05-24 | 1955-05-26 | Electroacustic Ges M B H | Selbsttaetige An- und Abstellvorrichtung fuer Ein- und Mehrfachplattenspieler |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2205037A1 (de) * | 1971-05-12 | 1972-11-23 | Yugen-Kaisha Watanabe Kenkyusho, Kawasaki, Kanagawa (Japan) | Kassettenförmiger Plattenspieler für Spielzeuge |
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