DE532193C - Ampulle - Google Patents
AmpulleInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61J—CONTAINERS SPECIALLY ADAPTED FOR MEDICAL OR PHARMACEUTICAL PURPOSES; DEVICES OR METHODS SPECIALLY ADAPTED FOR BRINGING PHARMACEUTICAL PRODUCTS INTO PARTICULAR PHYSICAL OR ADMINISTERING FORMS; DEVICES FOR ADMINISTERING FOOD OR MEDICINES ORALLY; BABY COMFORTERS; DEVICES FOR RECEIVING SPITTLE
- A61J1/00—Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes
- A61J1/05—Containers specially adapted for medical or pharmaceutical purposes for collecting, storing or administering blood, plasma or medical fluids ; Infusion or perfusion containers
- A61J1/06—Ampoules or carpules
- A61J1/065—Rigid ampoules, e.g. glass ampoules
Landscapes
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- Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
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Description
- Ampulle Die bekannten Ampullen für Injektionsspritzen bestehen aus dünnem Glas von gleichmäßiger Wandstärke; sie bieten beim Füllen der Spritze mit der Injektionsflüssigkeit :eine Reihe von Nachteilen.
- Bei den bekannten Ampullen geschieht das Ansaugen in der Weise, daß die Nadel der Spritze durch den dünnen Hals der Ampulle eingeführt wird. Hierbei kann die Nade(1 leicht auf den Boden der Ampulle aufstoßen. und sich verbiegen, so daß sich ein Widerhaken bildet, der den Stich mit der" Nadel .und noch mehr deren Herausziehen schmerzhaft gestaltet.
- Ferner wird bei diesem Verfahren in vielen Fällen unsterile Luft mit angesaugt. Die Asepsis leidet ferner beim Einführen der Nadel in den Hals der Ampulle meist darunter, daß die Außenfläche des Ampullenhalses mit der Nadel in Berührung kommt.
- Man hat deshalb bereits Ampullen hergestellt, deren Inhalt in eine Injektionsspritze durch unmittelbares Ansetzen des Nadelträgers an die Ampullenöffnung umgefüllt werden kann. Diese bekannten Ampullen bestehen aber teils aus komplizierten Glasgebilden, die einen der Länge der Spritze entsprechenden Ansatz besitzen. Da hierbei die Außenwand der Spritze in ihrer ganzen Länge in den Ampullenansatz eingeführt wird, ist die erforderliche Keimfreiheit und die Abwesenheit unsteriler Luft nicht zu !erreichen. Bei anderen bekannten Ampullen ist. zwar dafür Sorge getragen, daß der Spritzen-.könus - luftdicht in die Ampulle eingeführt .wird, indem nämlich im Ampullenansatz eine kleine Kautschukröhre angeordnet ist, eine derartige Gummidichtung kann aber natürlich keine vollkommene Keimfreiheit gewährleisten.
- Diese Nachteile werden nun durch die Ampulle gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß diese Ampulle an einem Ende mit einer eine konische Bohrung enthaltenden Verstärkung aus Glas versehen ist. Das andere Ende der Ampulle läuft meine Spitze aus, die durch einen Feilenstrich leicht geöffnet werden kann. Die mit der konischen Bohrung ausgestattete Verstärkung der Ampulle ist in eine die Ampulle verschließende .Haube eingeschmolzen, nachdem sie vorher genau passend auf den Konus einer geeigneten; Spritze eingeschliffen worden ist.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise veranschaulicht: Abb. i zeigt die Ampulle gemäß. der Erfindung mit in diese eingeführter Injekrionsspritze.
- Abb.2 zeigt eine verschlossene Ampulle, teilweise im Schnitt.
- Die Ampulle gemäß Abb. i und 2 besteht aus einem Behälter a zur Aufnahme der Injektionsflüssigkeit, einer Haube b mit einem in diese eingeschmolzenen dickwandi-.gen Glaszylinder c mit konischer Bohrunga und aus einem meine Spitze auslaufenden; Rohransatz l am anderen Ende der Ampulle. Der Konus,e ist genau auf den Konusg der Inj ektionsspritze lt, eingeschliffen.
- Die Arbeitsweise ist die folgende: Um die Spritze h' mit der Injdektionsflüssi;gkeit zu füllen, wird die Hauhe b der Ampulle angefeilt und dann durch :einen leichten: Schlag abgeschlagen und der Konusg in die konische Bohrenge des - Glaszylinders c Leingeführt. Hierbei ist die Ampulle mit der Spitze f und die Spritze mit dem Konus g nach unten gerichtet. Man wendet nun die Spritze mit Ampulle in die in. Abb. i dargestellte Lage, bei der die Spritze sich unterhalb der Ampulle befindet, öffnet durch :einen Feilenstrich den oberen Rohransatz f der Ampulle und saugt durch den Kolben2 der In- jektionsspritze die Injektionsflüssigkeit aus der Ampulle in die Spritze.
- Nach Entfernen der Ampulle wird die Nadel " Konus der Spritze befestigt oder die Spritze auf die in das Fleisch bereits eingestochene Nadel aufgebracht. Wie ersichtlich, ist ein. Verbieg-en der Nadelspitie vollständig unmöglich.
- Es ist bereits bekannt, bei Ampullen das für die Spritze bestimmte Ansatzstück mit einem Schutz zu versehen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen bestand aber das Ansatzstück aus ;einer Kautschukröhre, die keine vollkommene Keimfreiheit .gewährleisten kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: . i. Ampulle, die zur Entnahme ihres Inhalts ein auf eine Injektionsspritze aufsetzbares Ansatzstück besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampulle (a) an ,eine, Ende mit einem dickwandigen Ansatzrohr (C) versehen ist, das eine auf .den Konus (g) der Injektionsspritze (h) genau passende konische Bohrung (e) auf-Wexst. z. Ampulle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansatzrohr (c) in ;eine die Ampulle (a) verschließende Haube (b) eingeschmolzen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK111677D DE532193C (de) | 1928-10-18 | 1928-10-18 | Ampulle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK111677D DE532193C (de) | 1928-10-18 | 1928-10-18 | Ampulle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532193C true DE532193C (de) | 1931-08-25 |
Family
ID=7242276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK111677D Expired DE532193C (de) | 1928-10-18 | 1928-10-18 | Ampulle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532193C (de) |
-
1928
- 1928-10-18 DE DEK111677D patent/DE532193C/de not_active Expired
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