DE1064691B - Spritzampulle fuer mehrere Medien und einmaligen Gebrauch - Google Patents
Spritzampulle fuer mehrere Medien und einmaligen GebrauchInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
- A61M5/28—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle
- A61M5/284—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle comprising means for injection of two or more media, e.g. by mixing
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Description
- Spritzampulle für mehrere Medien und einmaligen Gebrauch Zusatz zur Patentanmeltung C 9394 VIII d /30k (Auslegeschrift 1 057 737) Die Hauptpatentanmeldung C 9394VIIId/30k betrifft eine Spritzampulle für mehrere Medien und einmaligen Gebrauch mit zur Aufnahme der Medien bestimmten Kammern, die durch einen Stopfen getrennt sind, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der die beiden Kammern trennende einzige Stopfen gleichzeitig eine der Kammern nach außen abschließt und als Kolben für die Injizierung ausgebildet ist, während die zur Aufnahme des zweiten Mediums vorgesehene Kammer durch ihre größere Form gleichzeitig als Handhabe dient.
- Bei derartigen Spntzampullen ist es wesentlich, daß die Injektionskanüle durch einen eingepaßten Mandrin so lange verschlossen ist, bis eine Vermischung der beiden Medien, von denen meist das eine fest ist und im anderen flüssigen Medium aufgelöst werden muß, erfolgt ist. Nach der Hauptpatentanmeldung ist dile Inj ektionskanüle von einem Schutzkörper umgeben, mit dem der Mandrin fest verbunden ist. Meist dient als Schutzkörper ein mit der Spritzampulle verbundenes Röhrchen aus Glas, Kunststoff u. dgl., in das der Mandrin eingeschmolzen oder eingepreßt ist.
- Es sind bereits Injektionsspritzen bekannt, bei denen ein Draht eine Bohrung verschließt und damit zwei Kammern voneinander flüssigkeitsdicht trennt.
- Erst nach Entfernung dieses Drahtes ist eine Durchmischung der Medien sowie das Aufsetzen der Kanüle möglich, so daß während der Durchmischung der Medien die Bohrung der Kanüle offen ist und daher ein Verstopfen der Kanüle nicht mit Sicherheit vermilden werden kann. Es sind auch Spritzampullen nur für ein Medium mit einem in die Kanüle fest eingepaßten Mandrin bekannt, bei denen die Kanüle von einer hohlen Kolbenstange umgeben ist. Vor dem Aufziehen des Lösungsmittels in die Spritzampulle muß aber der Mandrin aus der Kanüle entfernt werden, d. h., auch hier ist die Kanüle während des Durchmischens der Medien offen.
- Gemäß der Erfindung ist nun ein in die Kanülenbohrung eingepaßter Mandrin fest mit einem Stopfen verbunden und die Kanüle und der mit dem Mandrin verbundene Stopfen von einer hohlen Kolbenstange umgeben. Zur Vorbereitung der Injektion wird die hohle Kolbenstange von dem die Injektionskanüle tragenden Ansatz der Ampulle abgezogen und in den als Kolben dienenden Stopfen eingeschraubt. Die Injlektionskanüle ist dabei noch durch den Mandrin und den damit verbundenen Stopfen verschlossen.
- Erst nachdem eine Durchmischung der beiden in der Spritzampulle enthaltenen Medien erfolgt ist, wobei der Stopfen durch die eingeschraubte Kolbenstange um ein geringes bewegt werden muß, wird der Mandrin mit dem Stopfen, mit dem er fest verbunden ist, aus der Inj ektionskanüle herausgezogen, so daß dann die Spritzampulle zum Gebrauch fertig ist.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schutzkörpers und des Mandrins wird also erreicht, daß die Kanüle bis unmittelbar vor der Injektion (also während der Lagerung der Spritzampulle und während der Durchmischung der Medien bei der Injektionsvorbereitung) durch den Mandrin verschlossen ist und dadurch ein Verstopfen der Kanüle oder ein Verlust an Injektionsgut unmöglich ist.
- In der Abbildung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Injektionskanül,e ist gemäß der Erfindung von der sterilisierbaren Kolbenstangen2 vor der Ingebrauchnahme der Spritzampulle umgeben. Die Kolbenstange 12 ist auf die Dichtungsfläche 15 vor der Ingebrauchnahme fest aufgeschoben.
- Am anderen Ende ist die Kolbenstange mit einem Gewinde 13 versehen, die in das Gewinde 7 des Dichtungsstopfens 4 einschraubbar ist.
- Zur Ingebrauchnahme der Spritzampulle wird zunächst die Kolbenstange 12 abgezogen und mit dem Gewinde 13 in das Innengewinde 7 des Stopfens 4 eingeschoben. Beim Zurückziehen des Stopfens 4 kann die in der Kammer 3 enthaltene Flüssigkeit in die Kammer 2 fließen, in der sich das feste Medium befindet. Nunmehr wird, nachdem der Stopfen in seine Ausgangslage zurückgeschoben wurde, durchgeschüttelt, bis vollständige Lösung des Mediums in der Flüssigkeit erfolgt ist.
- Jetzt kann der in die Kanülenbohrung schließend eingepaßte und mit dem Stopfen 14 fest verbundene, z. B. einvulkanisierte Mandrin 8 mit dem Stopfen 14 aus der Kanüle herausgezogen werden.
- Der äußere Durchmesser des Stopfens 14 ist so hemessen, daß er beim Abziehen der Kolbenstange 12 nicht mit von der Kanülenspitze abgezogen wird. Die Kanülenspitze 17 ist in den Stopfen 14 eingedrückt, so daß bei der Lagerung der Spritzampulle völlige Abdichtung der Kanüle bewirkt wird und durch bei der Injektionsvorbereitung (Zurückziehen des Stopfens 4) in der Kammer 2 zunächst entstehenden trnterdruck keine unsterile Luft in die Kanüle bzw. in Kammer 2 eingesaugt werden kann. Die Außenfläche des Stopfens 14 ist beispielsweise schwach konisch. wie es bei 16 angegeben ist, ausgebildet.
- Dadurch wird ein versehentliches Berühren der Kanüle mit den Fingerspitzen beim Entfernen des Mandrins ausgeschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spritzampulle für mehrere Medien und einmaligen Gebrauch nach Patentanmeldung C 9394 VIII d/30k, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Kanülenhohrung .eingepaßter Mandrin fest mit einem Stopfen (14) verbunden und die Kanüle und der mit dem Mandrin verbundene Stopfen von einer hohlen Kolbenstange (12) umgeben ist.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 550 394, 2 675 804.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC11164A DE1064691B (de) | 1955-05-03 | 1955-05-03 | Spritzampulle fuer mehrere Medien und einmaligen Gebrauch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC11164A DE1064691B (de) | 1955-05-03 | 1955-05-03 | Spritzampulle fuer mehrere Medien und einmaligen Gebrauch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1064691B true DE1064691B (de) | 1959-09-03 |
Family
ID=7014919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC11164A Pending DE1064691B (de) | 1955-05-03 | 1955-05-03 | Spritzampulle fuer mehrere Medien und einmaligen Gebrauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1064691B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254825B (de) * | 1961-01-03 | 1967-11-23 | Leo Pharm Prod Ltd | Injektionsspritze |
| DE1296264B (de) * | 1962-09-07 | 1969-05-29 | Hitachi Ltd | Legierungsverfahren zur Herstellung von Halbleiterelementen |
| US3552387A (en) * | 1968-07-16 | 1971-01-05 | Peter A Stevens | Combination syringe and vial |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2550394A (en) * | 1948-12-09 | 1951-04-24 | Abbott Lab | Disposable syringe |
| US2675804A (en) * | 1949-07-09 | 1954-04-20 | Becton Dickinson Co | Syringe |
-
1955
- 1955-05-03 DE DEC11164A patent/DE1064691B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2550394A (en) * | 1948-12-09 | 1951-04-24 | Abbott Lab | Disposable syringe |
| US2675804A (en) * | 1949-07-09 | 1954-04-20 | Becton Dickinson Co | Syringe |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254825B (de) * | 1961-01-03 | 1967-11-23 | Leo Pharm Prod Ltd | Injektionsspritze |
| DE1296264B (de) * | 1962-09-07 | 1969-05-29 | Hitachi Ltd | Legierungsverfahren zur Herstellung von Halbleiterelementen |
| US3552387A (en) * | 1968-07-16 | 1971-01-05 | Peter A Stevens | Combination syringe and vial |
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