DE617437C - Mehrteilige Ampulle - Google Patents
Mehrteilige AmpulleInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D81/00—Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents
- B65D81/32—Containers, packaging elements, or packages, for contents presenting particular transport or storage problems, or adapted to be used for non-packaging purposes after removal of contents for packaging two or more different materials which must be maintained separate prior to use in admixture
- B65D81/3277—Ampoules
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft mehrteilige Ampullen, wie sie in der Therapie zur Aufbewahrung
von Drogen und zur Herstellung steriler Lösungen benutzt werden.
Es ist bekannt, in einer mehrteiligen Ampulle verschiedene Drogen in voneinander getrennten
Abteilungen aufzubewahren und die Drogen vor dem Gebrauch durch Aufbrechen einer Trennungswand miteinander in Berührung
zu bringen. Um die Verbindung zwischen den Abteilungen leicht herstellen zu
können, wurde vorgeschlagen, an der einen Teilampulle einen röhrenförmigen Schaft als
Fortsetzung anzubringen, der bis zur Wandung der anderen Teilampulle durchgeführt
und verschlossen ist. Dieser Schaft wird entweder von außen durch Druck oder durch
kräftiges Schütteln der Ampulle abgebrochen. Bei dem Abbrechen des röhrenförmigen Fort-Satzes
besteht jedoch die Gefahr, daß die Wand der zweiten Teilampulle mit zerstört
wird, so daß der Inhalt der ganzen Ampulle verlorengeht oder nicht steril bleibt. Außerdem
kann der röhrenförmige Schaft, wenn er z. B.
durch äußeren Druck auf die Ampulle etwas bewegt wird, an der inneren Ampullen wand
etwas gleiten, bevor er abbricht, so daß eine größere Beanspruchung der Ampulle notwendig
ist, um die Verbindung der beiden Teilampullen herbeizuführen.
Demgegenüber ist die Ampulle gemäß der' Erfindung so ausgeführt, daß der röhrenförmige
Schaft an der Wand, insbesondere am Bodenteil der zweiten Ampulle, befestigt ist. Hierin besteht die Erfindung. Es genügt
eine kleine Beanspruchung auf Biegung, und der Schaft platzt von der Wand ab und
öffnet sich gleichzeitig.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes darge-
stellt. Es ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch eine zweiteilige Ampulle,
Fig. 2 ein Schnitt durch eine aufgebrochene Ampulle, ■
Fig. 3 ein Schnitt durch eine Ampulle, bei der die obere Spitze abgebrochen ist.
Die Ampulle 10 besteht aus Glas oder anderem zerbrechlichen und schmelzbaren Material
und besitzt eine obere Abteilung 11 und eine untere Abteilung 12. Diese Abteilungen
enthalten je eine Droge, die beim Gebrauch gemischt werden sollen, bis dahin jedoch getrennt
voneinander aufbewahrt werden müssen. Die obere Abteilung 11 der Ampulle besteht
aus einem röhrenförmigen Körper 13, dessen unteres Ende in einen hohlen Schaft
14 von verhältnismäßig kleinem Durchmesser ausläuft. Das untere Ende 23 des Schaftes
14 ist zugeschmolzen und am Boden der Am-
pulle bei 21 mit der Wand 20 der unteren Ampulle verschmolzen. Die Abteilung 11
enthält am oberen Ende eine Spitze T1J, die
bei 16 ebenfalls zugeschmolzen ist. In dem hier dargestellten Beispiel ist die obere Abteilung
11 mit einer flüssigen Droge 17 gefüllt.
Die untere Abteilung 12 der Ampulle besteht ebenfalls aus einem röhrenförmigen
Körper 18, dessen Durchmesser etwa dem Durchmesser der oberen Abteilung gleich ist.
Die untere Abteilung 12 ist so lang wie der
röhrenförmige Schaft der oberen Abteilung und im vorliegenden Beispiel mit einer trokkenen
Droge 19 gefüllt. Die untere Abteilung ist am Boden 20 abgeschlossen und mit
ihrem oberen Rand bei 22 mit der 'oberen Abteilung verschmolzen.
Die in den beiden Abteilungen der Ampulle befindlichen Drogen 17 und 19 sind luftdicht
von der Atmosphäre und auch voneinander abgeschlossen, so daß sie für unbegrenzte
Zeit steril aufbewahrt werden können.
Die Drogen werden bei der Herstellung der Ampulle durch das noch offene obere Ende
der oberen Teilampulle und das ebenf alls noch offene untere Ende der unteren Teilampulle
eingebracht. Die äußersten Enden der Doppelampulle können darauf zugeschmolzen
werden, ohne daß die Drogen durch die Hitze nachteilig beeinflußt werden. : Um das Aufbrechen zu erleichtern, sind in
bekannter Weise am unteren Ende des röhrenförmigen Schaftes bei 23 und am oberen
Rand der unteren Abteilung bei 24 Risse vorgesehen.
Um die Ampulle zu öffnen, wird die obere Abteilung entlang der Bruchlinie 25 (siehe
die Linie 22 in Fig. 1) von der unteren Abteilung .abgebrochen, wie dies in Fig. 2 dargestellt
ist. Hierbei bricht gleichzeitig der dünne, EÖhrenförmige Schaft 14 am Boden 20
der unteren Abteilung etwa bei 26 ab, so' daß die Verbindung zwischen den beiden Abteilungen
hergestellt ist. Die Droge der oberen Abteilung wird sich jedoch erst in die untere
Abteilung entleeren, wenn die obere Spitze 15 der oberen Abteilung abgebrochen ist (Fig. 3).
Claims (2)
1. Mehrteilige Ampulle zur Herstellung steriler Lösungen mit einem die Fortsetzung
der einen Teilampulle bildenden röhrenförmigen Schaft, der bis zur Wandung der anderen Teilampulle durchgeführt
und verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige Schaft an der Wand der zweiten Teilampulle
befestigt ist. .
2. Ampulle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige
Schaft der einen Teilampuile am Boden der anderen Teilampulle befestigt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US346555A US1727987A (en) | 1929-03-13 | 1929-03-13 | Multiple ampul |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE617437C true DE617437C (de) | 1935-08-19 |
Family
ID=23359950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930617437D Expired DE617437C (de) | 1929-03-13 | 1930-03-04 | Mehrteilige Ampulle |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1727987A (de) |
| DE (1) | DE617437C (de) |
| GB (1) | GB350903A (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2600996A (en) * | 1946-10-08 | 1952-06-17 | Polaroid Corp | Photographic product comprising a light-sensitive diazonium compound, a coupler and a rupturable containing means holding ammonia under pressure |
| BE503143A (de) * | 1950-05-09 | |||
| GB2569984B (en) * | 2018-01-05 | 2020-06-17 | Pacifi Ltd | A method of packaging a two component composition into a dual vial |
| GB2575468B (en) * | 2018-07-10 | 2022-09-07 | Pacifi Ltd | Method and apparatus |
-
1929
- 1929-03-13 US US346555A patent/US1727987A/en not_active Expired - Lifetime
-
1930
- 1930-03-04 DE DE1930617437D patent/DE617437C/de not_active Expired
- 1930-03-10 GB GB7782/30A patent/GB350903A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB350903A (en) | 1931-06-10 |
| US1727987A (en) | 1929-09-10 |
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