DE536122C - Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit in einer Siebmulde umlaufender Foerderschnecke - Google Patents
Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit in einer Siebmulde umlaufender FoerderschneckeInfo
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- DE536122C DE536122C DEE38326D DEE0038326D DE536122C DE 536122 C DE536122 C DE 536122C DE E38326 D DEE38326 D DE E38326D DE E0038326 D DEE0038326 D DE E0038326D DE 536122 C DE536122 C DE 536122C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D17/00—Digging machines with sieving and conveying mechanisms
- A01D17/02—Digging machines with sieving and conveying mechanisms with conveyors arranged above the sieving device
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. SEPTEMBER 1932
26. SEPTEMBER 1932
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
1 JVl 536 KLASSE 45 c GRUPPE
Zusatz zum Patent 530
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1928 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 5. August 1928.
In dem Patent 530 943 ist eine Erntemaschine für Kartoffeln und andere Erdfrüchte
mit hinter dem Schar liegender, etwa halbzylindrischer Siebmulde und darin um·
laufender Förderschnecke beschrieben, bei der die Mulde in an sich bekannter Weise aus
senkrecht zu ihrer Längsrichtung angeordneten Roststäben besteht, während die Förderschnecke
mit zwischen die Roststäbe eingreifenden Zapfen versehen ist, die das Kraut
aus der Mulde herauswerfen.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser bekannten Maschine dadurch, daß die
Roststäbe der Siebmulde an ihren beiden seitliehen Längsträgern nachgiebig befestigt sind
und durch die Zapfen am Umfang der Schnecke bewegt werden. Die Roststäbe sind an "ihren Längsträgern fest eingespannt und
federnd ausgebildet, oder sie sind an diesen pendelnd aufgehängt. Hierdurch wird erreicht,
daß die Siebmulde dauernd erschüttert wird, und demzufolge wird das Erntegut wirksamer
abgesiebt, und Verstopfungen werden vermieden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Maschine;
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Ein Hebeschar α hebt das Erdreich mit den
Kartoffeln und dem Kraut hoch. Damit' die Erde auf dem Schar sich nicht stauen oder
seitlich abrutschen kann, laufen zu beiden Seiten des Schares nach allen Richtungen verstellbare
Scheiben. Durch das Anhaften des geförderten Erdreichs an diesen Scheiben wird dasselbe weiterbewegt, da die Scheiben
ihre Umdrehung durch das Abrollen im Boden erhalten. Um die Drehbewegung zu sichern, können diese Scheiben gezahnt, gewellt
oder sonstwie zweckdienlich gestaltet sein.
Eine Schnecke b, die einen, zwei oder beliebig viele Gänge von beliebiger Steigung
aufweist, erfaßt das Gut und fördert'es in die unter der Schnecke befindliche Mulde c,
welche waagerecht liegt oder schräg nach hinten ansteigt. Diese Mulde besteht aus
Roststäben c, welche quer zur Fahrrichtung liegen und derart gestaltet sind, daß sie das
Erdreich nach unten und seitlich sofort hindurchtreten lassen, während die Kartoffeln von
der Schnecke b weiter nach rückwärts befördert werden.
Die Schnecke δ kann ein fortlaufendes Gewinde bilden oder mit Unterbrechungen propellerartig
gestaltet sein.
Am äußeren Umfang der Schnecke sind die Zapfen oder Stiften? vorgesehen, welche zwischen
die Roststäbe greifen, so daß einmal die Roststäbe nur wenig seitlich ausbiegen können, also so nahe beieinander bleiben,
daß keine Kartoffeln von normaler Größe hindurchfallen können, andererseits aber die
ganze Rostmulde derartig erschüttert wird, daß ein Festsetzen von Erde und Fremdkörpern
vermieden wird. Ferner wird etwa sich festsetzendes Kraut durchgeschnitten, hochgehoben
und aus der Maschine herausgeworfen.
Der Siebkorb c kann aus einzelnen oder aus gruppenmäßig zusammengefaßten Stäben mit
rundem, kantigem, dreieckigem oder sonstigem Querschnitt gebildet sein. Die Roststäbe
sind entweder starr und federnd an ihren Längsträgern C1 befestigt oder begrenzt beweglich
aufgehängt. Die Enden der Stäbe sind, wie beispielsweise in Fig. 3 dargestellt, nach außen so umgebogen, daß ein Festsetzen
von Kraut u. dgl. nicht möglich ist.
Am hinteren Ende der Schnecke b fallen die Kartoffeln auf eine Fördervorrichtung e,
beispielsweise ein Förderband, von dem eine Person die etwa mitgeführten Fremdkörper,
wie Steine usw., ablesen kann, so daß nur reine Kartoffeln in den Sammelbehälter, z, B.
Säcke, Körbe oder Wagen, abgelegt werden.
Gegebenenfalls können auch die Kartoffeln in Reihen oder Haufen abgelegt werden.
Der Antrieb / der Schnecke b kann durch
Übertragung von den Fahrrädern der Maschine durch einen mitgeführten Motor oder
auch durch die Zapfwelle einer Zugmaschine erfolgen.
Damit das Unkraut sich nicht um die Schneckenwelle wickeln kann, ist ein feststehender
oder ein mitumlaufender konischer oder zylindrischer Schutzmanteig· angebracht,
der bei langem Kraut noch mit Schneidevorrichtungen versehen sein kann.
Der Schneckendurchmesser wird zweckmäßig etwa 500 mm oder darüber gewählt. Die Roststäbe
selbst können verstellt werden, so daß die Durchgangsbreite verändert werden kann.
Die Zapfen d können auch schräg liegen und verstellbar am Umfang der Schnecke angeordnet
sein. Zur Vermeidung der Abnutzung und Reibung können sie mit Rollen versehen werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:I. Erntemaschine für Kartoffeln und andere Erdfrüchte mit in einer .Siebmulde umlaufender Förderschnecke nach Patent 530 943, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (c) der Siebmulde mit ihren Enden nachgiebig an den beiden seitlichen Längsträgern (C1) befestigt sind und durch die Zapfen (d) der Schnecke (b) bewegt werden.
- 2. Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (c) an ihren Längsträgern (C1) fest eingespannt und federnd ausgebildet oder an diesen pendelnd aufgehängt sind.
- 3. Erntemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (C1) für die Roststäbe (c) von den Enden der Zapfen (d) solchen Abstand haben, daß zwischen den Roststäben eingeklemmte und von den Zapfen mitgenommene Steine zwischen den Enden der Zapfen und den Längsträgern der Siebmulde Platz finden oder durchgehen können.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEDRÜCKT IN DER
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE38326D DE536122C (de) | 1928-08-05 | 1928-11-25 | Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit in einer Siebmulde umlaufender Foerderschnecke |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE37799D DE530943C (de) | 1928-08-05 | 1928-08-05 | Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit hinter dem Schar liegender Siebmulde und darin umlaufender Foerderschnecke |
| DEE38326D DE536122C (de) | 1928-08-05 | 1928-11-25 | Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit in einer Siebmulde umlaufender Foerderschnecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536122C true DE536122C (de) | 1932-09-26 |
Family
ID=7078321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE38326D Expired DE536122C (de) | 1928-08-05 | 1928-11-25 | Erntemaschine fuer Kartoffeln und andere Erdfruechte mit in einer Siebmulde umlaufender Foerderschnecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536122C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054767B (de) * | 1955-06-11 | 1959-04-09 | Svend Holger Andersen | Ruebenernte- und -reinigungsmaschine |
-
1928
- 1928-11-25 DE DEE38326D patent/DE536122C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1054767B (de) * | 1955-06-11 | 1959-04-09 | Svend Holger Andersen | Ruebenernte- und -reinigungsmaschine |
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