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DE2041595A1 - Maschine zum Roden von Rueben - Google Patents

Maschine zum Roden von Rueben

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Publication number
DE2041595A1
DE2041595A1 DE19702041595 DE2041595A DE2041595A1 DE 2041595 A1 DE2041595 A1 DE 2041595A1 DE 19702041595 DE19702041595 DE 19702041595 DE 2041595 A DE2041595 A DE 2041595A DE 2041595 A1 DE2041595 A1 DE 2041595A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting
wheels
beets
machine
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702041595
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Schulte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KLEINE FRANZ FA
Original Assignee
KLEINE FRANZ FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KLEINE FRANZ FA filed Critical KLEINE FRANZ FA
Priority to DE19702041595 priority Critical patent/DE2041595A1/de
Publication of DE2041595A1 publication Critical patent/DE2041595A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D25/00Lifters for beet or like crops
    • A01D25/005Auxiliary devices for the lifters

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Maschine zum Roden von Rüben Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Roden von geköpfen Rüben und ähnlichen Wurzelfrüchten, vorzugsweise Zuckerrtiben, insbesondere auf trockenen, klutigen Böden, mit mindestens einem Paar V-fdrmig zueinander angeordneter, gleichsinnig angetriebener Roderäder oder ..scheiben, deren Achsen einen mit seiner Spitze nach oben und in Fahrtrichtung weisenden Winkel bilden.
  • Maschinen und Vorrichtungen dieser Art sind bereits bekannt.
  • So zeigt beispielsweise die DAS 1 226 350 eine Rübenrodeeinrichtung, bei der ein Paar itteinander arbeitender Roderäder vorgesehen ist, die in den Boden eingreifen und die dort sitzenden, vorher geöpften Rüben erfassen und auf ein zum Sammelbehälter führendes Förderorgan leiten. Eines der beiden Roderäder wird angetrieben, während das andere frei drehbar aufgehängt ist und nur infolge seines Eingriffes in den Boden eine Drehbewegung ausfährt. Es sind aber auch Konstruktionen bekannt, bei denen beide Roderäder frei drehbar aufgehängt oder beide angetrieben sind.
  • Derartige bekannte Roderäder weisen kein eigentliches Schar auf, sondern erfassen die geköpften Rüben mit den benachbarten Erdklumpen im Boden. Finden Räder Verwendung, die aus einer geschlossenen Scheibe bestehen, dann kann die Erde durch die Räder nicht durchfallen. Rüben und Erdklumpen werden gleichermaßen in den Samielbehälter gefördert.
  • Der Einsatz von Speichenrädern vermindert den Anteil an Erdklumpen im Sammelbehälter. Der besondere Nachteil dieser Konstruktionen ist darin zu sehen, daß die Rüben zwischen den unnachgiebigen Roderädern eingeklemmt und teilweise zerdrückt bzw. an der Oberfläche beschädigt werden. Ein Teil der Rüben wandert nach innen innerhalb der Räder hoch und fällt dann nach unten, wo er auf die neu ankommenden Rüben trifft und sich hier nachteilig bemerkbar nacht. Im übrigen müssen diese Roderäder genau auf Reihe gefahren werden, da kein eigentliches Schar vorgesehen ist, welches die Führung der Maschine übernehmen konnte.
  • Es sind ferner Rübenziehmas,hinen für Futterrüben bekannt, die ein Paar korrespondierender Ziehbänder aufweisen, die die Blätter der RUben ergreifen und die Rübe daran aus dem mit Reißern gelockerten Boden ziehen. Die Rüben werden zwischen den Ziehbändern in hängendem Zustand aufwärts gefördert. Anschließend wird die Trübe gekdpRt und in Reinigungsorganen, wie Sieb- und Schleuderrädern und dergl., gereinigt und anschließend gesaelt. Diese Maschinen lassen sich erfahrungsgemäß nur bei der Rodung von solchen Rüben einsetzen, die nur locker im Boden sitzen. Für trockene, klutige Boden und beispielsweise Zuckerrüben sind derartige Maschinen nicht geeignet.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung, die aufgezeigten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere eine Maschine zum Roden von vorher gekröpften Rüben, insbesondere Zuckerrüben, zu schaffen, die in besonderer Weise den Arbeitsbedingungen auf trockenen, klutigen Böden, wie sie insbesondere in südlicher Ländern anzutreffen sind, gerecht wird. Bei derartigen Böden fällt beim Roden ein Gemisch aus Rüben und Erdklumpen an, wobei sich die Rüben und Erdklumpen der Größe nach häufig wenig unterscheiden, zumindest in einer Dimension. Das zu lösende Problem ist in der Trennung der geköpften Rüben und der Erdklumpen zu sehen. Der Einsatz der üblichen Reinigungseinrichtungen, wie Siebräder, Siebketten usw. ist hier zwecklos, weil die Erdklumpen mindestens ebenso hart sind wie die Rüben und durch eine mechanische Erschütterung bzw. Siebung nicht zerfallen. Vielmehr würden bei dem Einsatz derartiger Reinigungseinrichtungen die Rüben grdßtenteils beschädigt, ohne daß es gelingt, das Rüben Erdklunapengerisch voneinander zu trennen.
  • Darüberhinaus ruß die Maschine nach der Erfindung die Rüben möglichst schonend behandeln. Die damit zu rodenden Zuckerrüben dürfen keine Quetsch- und Stoßstellen aufweisen, sonst sind Saftverluste und Austrocknungserscheinungen die unausbleibliche Folge. Ferner ist es notwendig, den Bruchverlust der-RUben herabzunindern bzw. gänzlich zu beseitigen.
  • Bruchverlust istnotwendig mit der Verwendung von Reinigungelementen verbunden.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß das Rüben-Erdklumpen-Gemisch, welches bei der Rodung von Rüben auf trockenem, klutigen Boden entsteht, bei dem Einsatz eines an sich bekannten Rodeschars kurz hinter dem Rodesohar bzw. noch in seinem Bereich so anfällt, daß die Rüben an dieser Stelle höher getrieben werden als die Erdklumpen.
  • Dies ist in erster Linie durch die Form der Rübe in Verbindung mit dem Rodeschar bedingt. Dieses Höhersteigen der geköpften Rübenkörper in dem sich im Fluß befindlichen Erdreich wird ausgenutzt, um die Rübe an dieser Stelle zu ergreifen und damit von den Erdklumpen zu trennen. Erfahrungsgemäß sind die Rübenkörper selbst relativ sauber, d.h. sie weisen bei einem trockenen, klutigen Boden keine anhaftende Erde auf.
  • In Lösung des aufgezeigten Problems zeigt die Erfindung eine Maschine der eingangs beschriebenen Art, bei der ein an sich bekanntes Rodeschar vorgesehen ist, dem Leitstäbe zugeordnet sind, die einen sich entgegen der Fahrtrichtung verengenden und aufwärts geneigten Spalt zum Sammeln und Anheben der Rüben bilden. In Kombination damit findet ein Paar von Roderädern Einsatz, die als Greiforgane federnd und dabei über einen Teil des Umfanges einen Klemmspalt bildend oberhalb der Leitbleche angeordnet sind, so daß die im Bereich der Leitstäbe angehobenen Rüben, nicht aber die vergleichsweise weniger angehobenen Erdklumpen von den Roderädern bzw. dem Klemmspalt ergriffen und nach hinten aufwärts geführt werden.
  • Die Erfindung ist in dem besonderen Zusammenwirken dieser drei Konstruktionselemente zu sehen. Im Bereich der Leitstäbe sammeln sich die Rüben in einer Reihe hintereinander an und werden von dem Klemmspalt der Roderäder nacheinander erfaßt und aufwärts gefördert. Die angetriebenen Roder&der oder -Scheiben bestehen aus elastisch nachgiebigem Werkstoff, wie Gummi, Kunststoff, Stahlblech oder dergl.
  • Es ist auch möglich, die Roderäder oder -scheiben als Naben mit radial gerichteten federnden Greifzinken auszubilden.
  • Zwecks besonders schonender Behandlung der Rüben besitzen die Greifzinken an ihren den Klesunspalt bildenden Enden nachgiebige Pufferorgane, z. B. Gutmischlauchabschnitte, so daß eine Oberflächenverletzung der Rüben ausgeschlossen ist.
  • Mit besonderem Vorteil sind das Rodeschar, die Leitbleche und die Roderäder auf einem bezüglich des Rahmens der Maschine querbeweglichen und/oder höhenveränderlichen Schlitten selbstführend angeordnet. Das Rodeschar übernimmt dabei die Führung. Zusätzlich können die Roderäder gegenüber dem Rodeschar und dem Leitblech höhenverstellbar und/oder in der Klemmspaltbreite veränderbar sein. Hierdurch ist es möglich, die Maschine an die verschiedenen zu rodenden Wurzelfrüchte und an die besonderen Bodenbeschaffenheiten anzupassen. Auch die Vortriebsgeschwindigkeit der Rodeeinrichtung in Verbindung mit der Form des Rodeschars hat einen Einfluß auf die geometrischen Beziehungen der drei Elemente zueinander.
  • Die Roderäder werden zwangsweise angetrieben. Dies geschieht entweder über den Zapfwellenantrieb des die Maschine ziehenden Schleppers oder bei einem Selbstfahrer durch den Antriebsmotor oder in Abhängigkeit von der Vortriebsgeschwindigkeit der Maschine über die Laufräder vom Boden. Zusätzlich sind ein oder mehrere Getriebe zum Einstellen der relativen Umfangsgeschwindigkeit der~RoderEder vorgesehen. Beträgt die Umfangsgeschwindigkeit der Roderäder dem Betrage nach genausoviel wie die Vortriebsgeschwindigkeit der Maschine, dann werden die Rüben, die sich im Bereich des Rodeschars und der Leitstäbe gesammelt und aufgerichtet haben, besonders schonend erfaßt und von den Roderädern mitgenommen.
  • Durch die Getriebe ist die Geschwindigkeit der Maschine mit besonderem Vorteil an die jeweiligen Verhältnisse anzupassen.
  • Wird eine besonders niedrige Umfangsgeschwindigkeit der Roderäder gewählt, so ist es zweckmäßig, im Bereich des Endes des Klemmspaltes der Roderäder ein Sbergabe- und fleschleunigungsrad für die Rüben anzuordnen, welches für einen guten Ubergang der Rüben aus dem Klemmspalt heraus auf einen anschließenden Förderer oder dergl. dient.
  • Der Erfindungsgedanke läßt an sich verschiedene konstruktive Ausführungen zu. Er ist im besonderen in den anliegenden Zeichnungen verdeutlicht, und zwar zeigen: Fig. 1 die erfindungsgemäßen drei Konstruktionselemente in ihrem besonderen Zusammenwirken, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Rodeeinrichtung, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht gemäß der Linie III-III in Fig. 2 Fig. 4 eine Ansicht der Rodeeinrichtung von hinten.
  • Fig. 1 zeigt gemäß der Schnittangabe I-I in Fig. 2 eine Teilansicht der drei wichtigsten Elemente der Maschine, im Zusammenwirken mit den Rüben. Es ist ein Teil des Rodeschars la, der Leitstäbe 2a und der Roderäder 3a dargestellt.
  • Die entsprechenden Gegenstücke sind mit lb, 2b und 3b bezeichnet. Der Pfeil 4 zeigt die Fahrtrichtung der Maschine beim Roden an. Die RUben 5, die vorher durch ein anderes Maschinenteil der gleichen Maschine geköpft, d.h. von den Blättern befreit wurden, sitzen im trockenen Boden 6. Die Rüben 5 gelangen bei der Bewegung der Maschine in der Pfeilrichtung 4 in den Bereich des Rodeschars la, lb. Dabei wird gleichzeitig auch der Boden 6 gelockert und aufgebrochen, so daß die einzelnen Erdklumpen 7 zusammen mit den Rüben 5 in Bewegung geraten und vom Rote schar la, lb gemeinsam angehoben werden. In Folge der besonderen Form der Rübe 5 werden die RUben in dem RUben-Erdklumpen-Gemisch höher angehoben als die Erdklumpen 7. Dieser Vorgang beginnt bereits im Bereich des Rodeschars la, lb und erreicht seinen Höhepunkt im Bereich der Leitstäbe 2a, 2b, wo sich die Rüben 5 hintereinander aufschieben und sammeln. An dieser Stelle sind die Rüben 5 oben und die Erdklumpen 7 unten zu finden.
  • Die Roderäder 3a,3b werden in der Drehrichtung 8 angetrieben. In der in Fgur 1 dargestellten Aus führungs form weisen die Roderäder 3ar3b Greifzinken 9 auf, wobei die Zinken Jedes Rades 3a, 3b miteinander einen Klemmspalt 10 bilden, der sich über den Bereich 11 des Umfanges der Roderäder 3a, 3b erstreckt. Die Greifzinken 9 tragen an ihren Enden nachgiebige Pufferorgane 12, beispielsweise Gummischlauchabschnitte, die über die Enden der Greifzinken 9 geschoben und gegebenfalls durch eine zusätzliche Nietung oder dergleichen gesichert sind. Die Rüben 5 werden in dem Klemmspalt 10 nicht zerdrückt, sondern infolge der nachgiebigen Roderäder 3a, ab bzw. Greifzinken 9 schonend gefaßt und geführt. Am Ende des Xlemmspaltes 10 werden die benz Rüben 5freigegeben und gelangen im freien Fall oder mit Hilfe eines nicht dargestellten Übergabe und Beschleunigungsrades auf ein Förderorgan, welches zu dem ebenfalls nicht dargestellten Sammelbehälter führt. Die Erdklumpen 7 fallen im Bereich der Leitstäbe 2a, 2b auf den Boden 6 zurück. Da den Rüben 5 auf dem trookenen, klutigen Boden kaum Erde anhaftet, ist eine Reinigung der Rüben durch Siebräder, -ketten oder dergleichen nicht notwendig. Die Rüben 5 werden so besonders schonend behandelt. Schwanzbruch und sonstige Bruchverluste werden vermieden. Ein Saftverlust oder ein Austrocknen der Rüben kann nicht vorkounen, da die Oberfläche der Rüben nicht verletzt wurde.
  • Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Maschine. Diese weist einen Rahmen 13 auf, an dem die Laufräder 14a, 14t aufgehängt sind. Das Rodeschar la, lb, die Leitstäbe 2a, 2b und die Roderäder 3a, 3b sind auf einem bezüglich des Rahmens 13 der Maschine querbeweglichen und/oder htShenterSnderlichen Schlitten 15 selbstführend-angeordnet. Die Roderäder 3a, 3b sind gegenüber dem Rodeschar la, lb und den Leitflächen 2a, 2b höhenverstellbar angeordnet. Hierzu dient die Verstelleinrichtung 16a, 16b. Die Breite des Klemmspaltes 10 ist ebenfalls durch nicht näher dargestellte Einrichtungen einstellbar. Zus&tzlich kann der Winkel der Achsen der beiden Roderäder 3a, 3b eingestellt werden, um die Länge des Klemmspaltes zu verändern und das Anliegen der Zinken 9 bzw. der Pufferkörper 12 an den Rüben 5 einzustellen.
  • Aus Ubersichtlichkeitsgründen ist der Antrieb der Roderäder 3a, 3b nicht dargestellt. Dieser erfolgt in an sich bekannter Weise über Kardanwellen von der Zugmaschine her oder bei einem Selbstfahrer durch den Antriebsmotor. In einer besonderen Aus führungs form wird der Antrieb von den Laufrädern 14a, 14b abgenommen, wie dies in Fig 4 dargestellt ist. Im Antrieb sind nicht dargestellte Getriebe vorgesehen, um die Umfangsgeschwindigkeit der Roderäder 3a, 3b den besonderen Verhältnissen anpassen zu können.
  • Das Rodeschar la, lb führt die Leitstäbe 2a, 2b und die Roderäder 3a, 3b. Die Bauptführung der Maschine, die automatisch erfolgt, übernimmt die Tasteinriohtung 17, Deren Antrieb erfolgt zweckmäßig über das Rad 18. Die Maschine weist eine Köpfeinrichtung 19 auf, die die Blätter von den im Boden sitzenden Rüben 5 entfernt.
  • Des weiteren ist eine Putzeinrichtung 20 vorgesehen.
  • Die Tasteinrichtung 17 bestimmt die Grundrichtung der Maschine. Das selbstführende Rodeschar la, lb gleicht die Unregelmäßigkeiten innerhalb der Grundriehtung aus.
  • Die Darstellungen in den Figuren 3 und 4 dienen insbesondere zur Verdeutlichung der besonderen Stellung der Roderäder 3a und 3b. Rodeschar la, lb und Leitstäbe 2a, 2b kennen selbstverständlich auch als ein Teil ausgebildet sein.
  • Ebenso ist es möglich, die erfindungsgemäßen Konstruktionselemente der Maschine auch in einer anders aufgebauten Rübenrodemaschine einzusetzen, ohne daß damit der Erfindungsgedanke verlassen wird.

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e t
    #1. Maschine zum Roden von gekröpften Rüben und ähnlichen urzelfrüchten, vorzugsweise Zuckerrüben, insbesondere auf trockenen, klutigen Böden mit mindestens einem Paar V-förmig zueinander angeordneter, gleichsinnig angetriebener Roderäder oder -scheiben, deren Achsen einen mit seiner Spitze nach oben und in Fahrtrichtung weisenden Winkel bilden, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekanntes Rodeschar (la, lb) vorgesehen ist, dem einen sich entgegen der Fahrtrichtung (4) verengenden und aufwärtsgeneigten Spalt zum Sammeln und Anheben der Rüben (5) bildende Leitstäbe (2a, 2b) zugeordnet sind, und die Roderäder (3a, 3b) als Greiforgane federnd und dabei über einen Teil des Umfangs einen Klemmspalt (lO) bildend derart oberhalb der Leitstäbe (2a, 2b) angeordnet sind, daß die im Bereich der Leitstäbe (2a, 2b) angehobenen Rüben (5), nicht aber die vergleichsweise weniger angehobenen Erdklumpen (7) von den Roderädern (3a, 3b) bzw.
    dem Klemmspalt (10) ergriffen und nach hinten aufwärts geführt werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rodeschar (la, lb),die Leitstäbe (2a, 2b) und die Roderäder (3a, 3b) auf einem bezüglich des Rahmens (13) der Maschine querbeweglichen und oder höhenveränderlichen Schlitten (15) selbstführend angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder (3a, 3b) gegenüber dem Rodeschar (la, lb) und den Leitstäben (2a, 2b) höhenverstellbar und oder in der Breite des Klemmspalts (10) veränderbar sind.
  4. 4. Mascine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder (3a, 3b) über den Zapfwellenantrieb des die Maschine ziehenden Schleppers oder über einen separaten Motor antreibbar sind.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder (3a, 3b) in Abhängigkeit von der Vortriebsgeschwindigkeit der Maschine über die Laufräder (14a, 14b) vom Boden antreibbar sind.
  6. 6. Maschine nach Anspruch q oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebe zum Einstellen der relativen Umfangsgesehwindigkeit der Roderider (3a, 3b) vorgesehen ist.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Roderiderpaar ()a, 3b) im Bereich des Endes des Klemmspaltes (10) ein ¢bergabe- und Beschleunigungsrad für die Rüben vorgesehen ist.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder oder -scheiben (3a,3b) aus elastisch nachgiebigemWerkstoff, wie Gummi, Kunststoff, Stahlblech oder dergleichen gebildet sind.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 1 bie 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Roderäder oder -scheiben (3a, 3b) aus einer Mit radial gerichteten federnden Greifzinken (9) besetzten Nabe bestehen.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifzinken (9) an ihren den Klernspalt (io) bildenden Enden mit nachgiebigen Pufferorganen (12), z. B. Gummischlauchabsohnitten, besetzt sind.
    L e e r s e i t e
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