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DE535905C - Verfahren zum Herstellen von Spannbacken fuer Formlinge - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Spannbacken fuer Formlinge

Info

Publication number
DE535905C
DE535905C DE1930535905D DE535905DD DE535905C DE 535905 C DE535905 C DE 535905C DE 1930535905 D DE1930535905 D DE 1930535905D DE 535905D D DE535905D D DE 535905DD DE 535905 C DE535905 C DE 535905C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping jaws
molding
jaws
clamping
moldings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930535905D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Papke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE535905C publication Critical patent/DE535905C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/102Jaws, accessories or adjustment means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 16. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 535 KLASSE 49 a GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Verfahren zum Herstellen von Spannbacken für Formlinge*. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. März 1930 ab
Die Einspannbacken zum Bearbeiten von Formungen wurden bisher aus dem vollen Stahl herausgearbeitet. Ihre Herstellung war sehr kostspielig, da das Herausarbeiten der Ausnehmungen für den Formling einen großen Aufwand an Arbeitszeit bedingte. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, die Einspannbacken für die. Formlinge zu gießen und dabei den Formling selbst als Teil der Gießform zu verwenden, d. h. ihn zu umgießen. Das Gießen dieser Spannbacken wurde in besonderen Gießformen und mittels besonderer Einrichtungen vorgenommen.
Nach dem Verfahren gemäß der Erfindung werden die Spannbacken für den Formling nicht in einer besonderen Gießform hergestellt, sondern auf dem Spannfutter selbst, indem die Spannbackenhalter des Spannfutters als ein Teil der äußeren Begrenzung der Gießform dienen, während für die weitere Begrenzung abnehmbare Schalungen benutzt werden. Der zwischen den Spannbackenhaltern des Spannfutters zentriert eingesetzte Formling ergibt dabei die richtige Form der Halteflächen der gegossenen Spannbacken. Um die fertig gegossenen Spannbacken aus den Spannbackenhaltern des Spannfutters leicht entfernen zu können, werden die letzteren erfindungsgemäß je mit einer in Richtung der Drehachse verlaufenden Schwalbenschwanznut versehen.
Das neue Verfahren hat den Vorteil, daß für jeden Formling die Spannbacken ohne besondere Gießformen und Einrichtungen rasch und billig, dabei aber mit unbedingt richtigen Halteflächen hergestellt werden können. Da zum Gießen zweckmäßig ein Leichtmetall benutzt wird, bietet es keine besonderen Schwierigkeiten. Die Schwalbenschwanznut in den Spannbackenhaltern gestattet ein leichtes Entfernen der gegossenen Spannbacken aus den Haltern, so daß das Spannfutter anschließend zum Gießen von Backen für andere Formlinge oder zum Bearbeiten der Formlinge benutzt werden kann. Jegliche kostspieligen und zeitraubenden Hand- und Maschinenarbeiten zum Nacharbeiten der Spannflächen fallen fort. Die Spannbacken können nach der Benutzung wieder eingeschmolzen und zum Gießen neuer Spannbacken verwendet werden, so daß eine größere Lagerhaltung fortfällt. Die Gestalt und Teilung der Spannbacken richtet sich naturgemäß nach dem Formling. Die Spannbacken können einstückig gegossen und nachher zersägt werden. Es können aber auch von vornherein Trennwände in die Form eingelegt werden, um schon beim Gießen eine Unterteilung in mehrere Backen zu erzielen.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand an einem Ausführungsbeispiel.
*■) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Julius, Papke in Berlin-Ober schöneweide.
Abb. ι zeigt schaubildlich das zum Ausgießen der Spannbacken _ vorbereitete Spannfutter;
Abb. 2_zeigt schaubildlich den Formling mit den umgegossenen Spannbacken;
Abb. 3 zeigt schaubildlich die fertigen Spannbacken mit dem Formling;
Abb. 4 zeigt schaubildlich die Spannbacken und den Formling auseinandergenommen.
ίο Im Spannfutter α sind die Spannbackenhalter b geführt und werden mittels einer Spindel c bewegt. Die Spannbackenhalter b sind auf den dem Werkstück zugewandten Seiten mit schwalbenschwanzförmigen oder ähnliehen Nuten oder Einschnitten d versehen. Der Formling e wird zentriert in einem bestimmten Abstand von den beiden Spannbackenhaltern b in das Spannfutter eingesetzt. Seitlich zwischen den Spannbackenhaltern b sind Schalungen g- angeordnet. Zum Trennen der beiden herzustellenden Spannbacken h werden zweckmäßig zwischen Formling e und Schalungg· besondere Trennwände/ eingesetzt. Die sich ergebenden Hohlräume werden dann mit Metall ausgegossen. Nach dem Erstarren der fertig gegossenen Spannbacken/! werden
die Backenhalter b mittels der Spindel c auseinandergeführt, wobei sich die Spannbacken von dem Formling e lösen. Die Spannbacken h können bei geeigneter Anordnung der Haltenuten d in den Spannbackenhaltern b auch von diesen leicht gelöst werden. Es können also die gleichen Spannbackenhalter & für verschiedene Spannbacken h benutzt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Spannbacken für Formlinge, bei welchem die Halteflächen der Spannbacken durch Umgießen des Formlings erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbackenhalter (&) eines Spannfutters als Außenteil der Gießform dienen, wobei der Raum zwischen den Spannbackenhaltern durch abnehmbare Schalungen (g) abgeschlossen wird.
2. Spannbackenhalter zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine dem Formling (e) zugekehrte Seite eine in Richtung der Drehachse verlaufende Schwalbenschwanznut (d) aufweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930535905D 1930-03-14 1930-03-14 Verfahren zum Herstellen von Spannbacken fuer Formlinge Expired DE535905C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE535905T 1930-03-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE535905C true DE535905C (de) 1931-10-16

Family

ID=6557087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930535905D Expired DE535905C (de) 1930-03-14 1930-03-14 Verfahren zum Herstellen von Spannbacken fuer Formlinge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE535905C (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2415520A (en) * 1944-07-08 1947-02-11 John T Obecny Work holder
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DE1074363B (de) * 1957-12-05 1960-01-28 Maschinenfabrik Augsburg Nur i berg A G Zweigniederlassung Nurn berg Vorrichtung zur Abstutzung langer Werkstucke mit beliebigem Querschnitt insbesondere von Dampfturbinenschau fein
US5030048A (en) * 1990-09-20 1991-07-09 Kennametal Inc. Expandable tool holding device using a fusible alloy
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