DE1074363B - Vorrichtung zur Abstutzung langer Werkstucke mit beliebigem Querschnitt insbesondere von Dampfturbinenschau fein - Google Patents
Vorrichtung zur Abstutzung langer Werkstucke mit beliebigem Querschnitt insbesondere von Dampfturbinenschau feinInfo
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- DE1074363B DE1074363B DENDAT1074363D DE1074363DA DE1074363B DE 1074363 B DE1074363 B DE 1074363B DE NDAT1074363 D DENDAT1074363 D DE NDAT1074363D DE 1074363D A DE1074363D A DE 1074363DA DE 1074363 B DE1074363 B DE 1074363B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
- B23Q3/02—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
- B23Q3/06—Work-clamping means
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-
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- B23C2215/00—Details of workpieces
- B23C2215/44—Turbine blades
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zur Abstützung langer Werkstücke mit beliebigem Querschnitt, insbesondere von Dampfturbinenschaufeln Lange Werkstücke mit unsymmetrischem Querschnitt, die zur Bearbeitung um ihre Längsachse eine Drehbewegung ausführen, konnten bisher zentrisch zur Bearbeitungsachse nur an solchen Stellen abgestützt werden, die vorher zentrisch zur Umdrehungsachse bearbeitet wurden, oder aber die Abstützung erfolgte durch Spannvorrichtungen, die nach dem Festspannen am Werkstück zur Drehachse ausgerichtet wurden. Eine solche Abstützung von Werkstücken mit unsymmetrischem Querschnitt ist umständlich und zeitraubend. Besonders für lange Dampfturbinenschaufeln, die in größerer Zahl sehr genau und schnell bearbeitet werden müssen, besteht ein Mangel an einer geeigneten Unterstützungsvorrichtung, die auch einen leichten Ausbau des Werkstückes gestattet. Bisher müßten die Turbinenschaufeln vorgefräst und durch eine umständliche Handarbeit fertig bearbeitet werden. Auch eine in neuerer Zeit bekanntgewordene, rein maschinelle Bearbeitung ist umständlich. Hierbei müssen an jeder Schaufel auf jeder Seite Führungsleisten angeschmiedet und nachher wieder abgefräst werden. Die Maschine für eine solche Schaufelbearbeitung ist kostspielig. Zur Vermeidung dieser Nachteile verwendet die Erfindung eine bei einem Verfahren zur Herstellung von Spannbacken für Formlinge bekannte, das Werkstück umfassende und mit einer Vergußmasse ausgießbare Hohlform. Bei diesem Verfahren werden die Halteflächen der Spannbacken durch Umgießen des Formlings erzeugt, wobei die Spannbackenhalter eines Spannfutters als Außenteil der Gießform dienen. Das schwingungsfreie Unterstützen eines langen Werkstückes stellt jedoch andere Anforderungen an eine geeignete Vorrichtung als das Einspannen eines Werkstückes zur bloßen Mitnahme, so daß die für die eine Vorrichtung getroffene Maßnahme nicht ohne weiteres für die andere anwendbar ist. Bei einer Ein-Spannvorrichtung kann die ausgegossene Hohlform öfter verwendet werden. Bei einer Unterstützungsvorrichtung, die im wesentlichen die auftretenden Schwingungen dämpfen soll, muß die Hohlform für jeden Unterstützungsfall neu ausgegossen werden, weil die Vergußmasse selbst die Spannung erzeugt.
- Um einen schwingungsfreien Rundlauf des langen, im Querschnitt sehr unregelmäßigen Werkstückes zu erreichen, wird daher die Vorrichtung zur Abstützung langer Werkstücke mit beliebigem Querschnitt, insbesondere von Dampfturbinenschaufeln, zentrisch zur Bearbeitungsachse, bestehend aus einer das Werkstück umfassenden, mit einer Vergußmasse ausgießbaren Hohlform, erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß die Hohlform in einem Ring lösbar befestigt ist, der in einem auf der Bearbeitungsmaschine, z. B. einer Drehbank, befestigten Lagerkörper drehbar gelagert ist. Der Zwischenraum zwischen der Hohlform und- dem Werkstück wird zweckmäßig auf beiden Seiten durch Bleche abgedeckt, um ein Auslaufen der Vergußmasse durch den Spalt zwischen Werkstück und Hohlform zu zu verhindern.
- Bei der Abstützvorrichtung nach der Erfindung ist weder eine vorherige Bearbeitung des Werkstückes noch ein nachträgliches Ausrichten einer Spannvorrichtung notwendig. Auch brauchen keine Führungsleisten an das Werkstück angeschmiedet zu werden. Mit ihr können ohne Rücksicht auf den Querschnitt Werkstücke ohne Zwang genau zentrisch zu ihrer Bearbeitungsachse eingespannt und sicher abgestützt werden.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig.1 den Mittellängsschnitt durch die Abstützvorrichtung mit dem Werkstück, Fig. 2 die Ansicht der Vorrichtung in Richtung des Pfeiles in Fig. 1.
- Ein auf der Bearbeitungsmaschine, z. B. einer Drehbank, aufgebauter Lagerkörper 1 trägt einen drehbeweglich angeordneten Ring 2, der zur Drehachse der Bearbeitungsmaschine genau ausgerichtet ist. Um ein leichtes Drehen des Ringes 2 im Lagerkörper 1 zu gewährleisten, erfolgt zweckmäßig die Lagerung des Ringes 2 im Lagerkörper 1 über Kugeln 3. In den Ring 2 ist eine vorteilhaft zweiteilige Hohlform 4 lösbar eingesetzt, die der Form des Werkstückes 5, z. B. einer Turbinenschaufel, an derAbstützstelle entspricht und das Werkstück 5 mit geringem Zwischenraum umfaßt. Die Hohlform 4 wird zur Abstützung des Werkstückes 5 über einen in eine Einfüllöffnung 6 gesteckten Trichter 7 mit einer Vergußmasse mit niedriger Schmelztemperatur und geringem Schwindmaß ausgegossen, wobei der Spalt zwischen Werkstück und Abstützvorrichtung ebenfalls ausgefüllt wird. Nach dem Erkalten der Ausgußmasse, was in etwa 4 bis 6 Minuten erfolgt, ist damit eine feste Auflage und -Einspannung des Werkstückes an der Abstützstelle "erreicht.
- Bei größeren Werkstücken kann es zweckmäßig sein, eine gegenüber der ersten Einfüllöffnung 6 um 180° versetzte, zweite Einfüllöffnung 12 vorzusehen und diese zunächst durch einen Stopfen 13 zu verschließen. Nach dem Ausfüllen des einen oberen Teiles der Hohlform 4 wird sie gedreht und nach Auswechslung des Trichters 7 und des Stopfens 13 auch im anderen Teil, dem bisherigen unteren Teil, vollgegossen.
- Um zu verhindern, daß: ein seitliches Auslaufen der Vergußmasse durch den Spalt zwischen Werkstück 5 und Hohlform 4 erfolgt; können Abdeckscheiben 8, die an beiden Seiten der Hohlform befestigt sind, vorgesehen werden. Die Hohlform 4 ist mit Konussitz in den Ringt eingesetzt und wird in ihrer Lage durch an einer Endscheibe 9 des Ringes 2 angebrachte Schrauben 10 gehalten. Zur Sicherung ist auch auf der anderen Seite des Ringes 2 eine Endscheibe 11 vor-
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur Abstützung langer Werkstücke mit beliebigem Querschnitt, insbesondere von Dampfturbinenschaufeln, zentrisch zur Bearbeitungsachse, bestehend aus einer das Werkstück umfassenden, mit einer Vergußmasse ausgießbaren Hohlform, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlform (4) in einem Ring (2) lösbar befestigt ist, der in einem auf der Bearbeitungsmaschine, z. B. einer Drehbank, befestigten Lagerkörper (1) drehbar gelagert ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen der Hohlform (4) und dem Werkstück (5) beidseitig durch Bleche (8) abgedeckt ist. gesehen. Nach dem Gebrauch der Abstützvorrichtung wird nach dem Lösen der Schrauben 10 die geteilte Hohlform 4 mittels durch die Endscheibe 11 gedrehte Schrauben aus ihrer kegeligen Aufnahme herausgedrückt. Die in der Hohlform befindliche Vergußmasse kann nach Ablösung wieder verwendet werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 535 905; USA.-Patentschrift Nr. 1419 786.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0036077 | 1957-12-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1074363B true DE1074363B (de) | 1960-01-28 |
Family
ID=7302458
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1074363D Pending DE1074363B (de) | 1957-12-05 | Vorrichtung zur Abstutzung langer Werkstucke mit beliebigem Querschnitt insbesondere von Dampfturbinenschau fein |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH363875A (de) |
| DE (1) | DE1074363B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2608081A1 (fr) * | 1986-12-11 | 1988-06-17 | Rolls Royce Plc | Dispositif et procede de blocage d'une piece |
| WO2011103116A3 (en) * | 2010-02-17 | 2011-11-24 | Illinois Tool Works Inc. | Connection element for forming an interface between two parts of a machine tool that can be releasably connected to each other, and method for manufacturing such a connection element |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1419786A (en) * | 1919-11-26 | 1922-06-13 | Leonard Patrick Driscoll | Steadying device for lathes |
| DE535905C (de) * | 1930-03-14 | 1931-10-16 | Aeg | Verfahren zum Herstellen von Spannbacken fuer Formlinge |
-
0
- DE DENDAT1074363D patent/DE1074363B/de active Pending
-
1958
- 1958-11-25 CH CH6657458A patent/CH363875A/de unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1419786A (en) * | 1919-11-26 | 1922-06-13 | Leonard Patrick Driscoll | Steadying device for lathes |
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| WO2011103116A3 (en) * | 2010-02-17 | 2011-11-24 | Illinois Tool Works Inc. | Connection element for forming an interface between two parts of a machine tool that can be releasably connected to each other, and method for manufacturing such a connection element |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH363875A (de) | 1962-08-15 |
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