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DE1211760B - Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Giessformen sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Giessformen sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Info

Publication number
DE1211760B
DE1211760B DEJ15281A DEJ0015281A DE1211760B DE 1211760 B DE1211760 B DE 1211760B DE J15281 A DEJ15281 A DE J15281A DE J0015281 A DEJ0015281 A DE J0015281A DE 1211760 B DE1211760 B DE 1211760B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
stacking device
mold
molding box
mold plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ15281A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Vagn Aage Jeppesen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dipl-Ing Vagn Aage Jeppesen
Original Assignee
Dipl-Ing Vagn Aage Jeppesen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dipl-Ing Vagn Aage Jeppesen filed Critical Dipl-Ing Vagn Aage Jeppesen
Publication of DE1211760B publication Critical patent/DE1211760B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/10Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same with one or more flasks forming part of the machine, from which only the sand moulds made by compacting are removed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Gießformen sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Stapelgießformen, insbesondere aus Formsand, die aus nebeneinandergereihten gleichen, an jeder Teilfuge der Form wenigstens einen Gießhohlraum bildenden Formteilen bestehen, wobei das Formmaterial in einen Formkasten mit horizontaler Mittellinie eingefüllt und zwischen zwei als Endwände dienenden Formplatten, von welchen wenigstens eine mit Modellteilen belegt ist, durch Verschiebung der Formplatten in Richtung der Formkastenmittellinie zusammengedrückt und wobei das dadurch hergestellte Formteil nach Wegnahme der stapelseitig stehenden Formplatte auf eine in Verlängerung des Formkastens angeordnete Stapeleinrichtung übergeführt wird, und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Bei einem bekannten Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Stapelgießformen wird der Formsand zwischen zwei als Endwänden dienenden Formplatten einer Formeinrichtung eingebracht und die Gießform dann durch Zusammenpressen des Formsandes zwischen diesen beiden Endwänden hergestellt. Anschließend wird eine der beiden Formplatten seitlich entfernt und dann das Formteil mittels einer beweglichen Abstreifplatte in Richtung auf die Stapelvorrichtung vorgeschoben (deutsche Patentschrift 634 99l).
  • Durch die Notwendigkeit, das fertige Formteil mit der beweglichen Abstreifplatte zu verschieben, ist die Leistung des bekannten Verfahrens begrenzt. Darüber hinaus ist es schwer möglich, die Abstreifplatte so an dem Formteil zur Anlage zu bringen, daß während des Verschiebens Biegespannungen im Formteil vermieden werden. Die bekannte Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens benötigt für die Abstreifplatte zusätzliche Halterungen, Führungen und Steuermittel.
  • Es sind weiter Verfahren und Vorrichtungen bekannt, bei denen die Formteile in gesonderten Formmaschinen hergestellt und anschließend in die Gießrinne übergeführt werden. Hierbei treten die Nachteile des oben erörterten bekannten Verfahrens in erhöhtem Maße in Erscheinung.
  • Dies gilt auch für ein Verfahren nach einem früheren Vorschlag, bei dem die Gießformen in einem Formrahmen, der in einem Schieber geführt ist, hochkant stehend abgeformt werden, dann der Schieber mit dem gefüllten Formrahmen querverschoben wird, bis der Formrahmen in übereinstimmung mit der Reihe der bereits abgeformten Gießformen gebracht ist, und dann die Gießformen gegen das Ende der Reihe der bereits angestapelten Gießformen ausgeschoben wird, wobei die Reihe der Gießformen jeweils um eine Formbreite zur Abgießstelle hin weiterbewegt wird.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines vereinfachten Verfahrens zur Herstellung von kastenlosen Stapelgießformen, das gleichzeitig zu einer Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit und einer höheren Genauigkeit der Gießformen führt. Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die von der Stapeleinrichtung abseitig liegende Formplatte, nachdem die stapelseitige Formplatte weggenommen ist, ganz durch den Formkasten in Richtung auf die Stapeleinrichtung hindurchgeschoben wird und so das Formteil in die Stapeleinrichtung schiebt.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens weist eine Formmaschine und eine Formteilstapeleinrichtung auf, wobei die Formmaschine einen Formkasten mit horizontaler Mittellinien und mit zwei als Endwände dienenden Formplatten aufweist, die gegeneinander entlang der Formkastenmittellinie verschiebbar angeordnet sind und von denen wenigstens eine ein oder mehrere Modellteile trägt, und wobei die der Stapeleinrichtung am nächsten liegende Formplatte zwischen einer Normalstellung, in der sie das betreffende Ende des Formkastens abschließt und einer zweiten Endstellung außerhalb des Formkastenquerschnitts beweglich ist, und ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die von der Stapeleinrichtung abseitig liegende Formplatte zum Zusammendrücken de§ Formmaterials in Richtung auf die andere Formplatte zu beweglich und, wenn diese andere Formplatte entfernt ist, in derselben Richtung ganz durch den Formkasten hindurch weiterverschiebbar ist.
  • Die von der Stapeleinrichtung abseitig liegende Formplatte ist vorzugsweise ein solches Stück über das Ende des Formkastens hinaus verschiebbar, daß der freie Gießhohlraum des jeweils letzten in die Stapeleinrichtung eingeschobenen Formteils nach Wiederverschluß des Formkastens genügend Platz zum Einlegen von Kernen bietet.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
  • F i g. 1, 2 und 3 zeigt schematische Längsschnitte durch eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von kastenlosen Stapelgießformen in drei verschiedenen Arbeitsphasen; F i g. 4 ist ein Querschnitt längs Linie IV-IV in F i g. 3 und F i g. 5 ein entsprechender Querschnitt einer abgewandelten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
  • In den F i g. 1 bis 5 bezeichnen gleiche Bezugsziffern gleiche bzw. entsprechende Teile. Auf ein als Bodenrahmen dienendes, waagerecht liegendes, nach unten offenes U-Profil 1 aus Eisen sind oben längs der Kanten des Rahmens 1 zwei als Seitenrahmen dienende, nach außen hin offene U-Profile 2, 3 aufgeflanscht. Diese beiden U-Profile 2, 3 können -wenn dies gewünscht ist - relativ zum Bodenrahmen 1 querverstellbar sein.
  • Die drei U-Profile 1, 2 und 3 bilden zusammen eine waagerechte Stapelvorrichtung 4, die in Verlängerung einer Vorrichtung zur Formteilherstellung mit einem Formkasten 5 liegt. Diese Vorrichtung zur Formteilherstellung ist in Richtung auf die Stapelvorrichtung 4 zu und von ihr weg verschiebbar, indem sie beispielsweise mit einem (nicht dargestellten) hydraulischen Zylinder verbunden ist. Der Deckel 6 des Formkastens 5 weist eine Öffnung auf, durch die der Formkasten 5 mit Formsand gefüllt werden kann. Der Formsand kann mittels eines Förderers 9 herangeführt und mittels eines nicht im Detail dargestellten Druckluftgebläses 8 in den Formkasten eingeführt werden. Zwischen Stapelvorrichtung 4 und Formkasten 5 ist eine ebene Formplatte 11 als eine Endwand des Formkastens 5 eingeschoben. Die andere Endwand besteht aus einer ebenen Platte 12, die ein Modell 13 trägt. Die Platte 12 wird von der Kolbenstange 14 eines hydraulischen Hebeblocks 15 getragen, der am Bodenrahmen 1 angebracht ist. 16 bezeichnet eine über der Stapelvorrichtung 4 angebrachte Gießpfanne.
  • In F i g. 1 ist die Formplatte 11 eingeschoben und die andere Formplatte 12, 13 zurückgezogen. In dieser Stellung kann die Formsandzufuhr vor sich gehen. Nach dem Einfüllen des Sandes wird die Öffnung im Formkastendeckel6 durch Einschieben einer Absperrplatte 7 gegen das Fördersystem 9 abgesperrt. In der folgenden, in F i g. 2 dargestellten Arbeitsphase wird die Formplatte 12, 13 zur Verdichtung des Formsandes im Formkasten 5 vorgeschoben.
  • Nach Abschluß der Verdichtung und nachdem das hergestellte Fotinteil eventuell - beispielsweise durch Zugabe eines Härtemittels - stabilisiert wurde, wird der Druck von der Formplatte 12, 13 genommen und der Formkasten 5 mit dem fertigen Formteil 10 von der gegenüberliegenden Formplatte 11 zurückgezogen, so daß die Formplatte 11 seitlich weggezogen werden kann. Durch das Wegziehen der Platte 11 öffnet sich der Formkasten 5 zur Stapelvorrichtung 4 hin. Der Formkasten 5 wird nun bis zum Anschlag an die Stapelvorrichtung vorgeschoben, worauf die Formplatte 12, 13 - wie in F i g. 3 dargestellt - durch den Formkasten 5 hindurch vorgeschoben wird und dabei das fertige Formteil 10 auf die Stapelvorrichtung 4 hinausstößt. Dort bildet das Formteil 10 - zusammen mit den früher gefertigten Formteilen - einen Gießformstrang. Bei jedem hinzugefügten Formteil 10 wird dieser Gießformstrang durch den von der Formplatte 12,13 ausgeübten Druck um ein Stück vorgeschoben.
  • Nach dem Ausstoßen des Formteiles 10 gehen die Formplatten 12, 13 und der gesamte Formkasten 5 wieder in die in F i g. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurück. Auch die Formplatte 11 wird wiederum zwischen die Stapelvorrichtung und den Formkasten eingeschoben, der Plattenschieber 7 im Deckel 6 des Formkastens öffnet sich, und neuer Formsand für ein neues Formteil kann zugeführt werden.
  • Im Gleichtakt mit der Formteilfertigung kann die Gießpfanne 16 die aufeinanderfolgenden Gießhohlräume 17 des Gießformstranges mit Gießmaterial füllen. Vom vorderen - in der Darstellung linken -Ende der Stapelvorrichtung 4 können die Formteile mit den Gußstücken direkt auf ein Ausschlagerost hinuterfallen, von wo aus der Formsand über eine Regenerierungsanlage auf das Förderband 9 zurückgeführt werden kann, während die fertigen Gußstücke zur Putzerei weiterlaufen.
  • F i g. 4 zeigt, daß die Seitenwände 2 und 3 der Stapelvorrichtung Kühlräume 18 aufweisen können, die von Wasser oder einem anderen Kühlmittel zur Beschleunigung des Abkühlvorganges auf der Strecke zwischen dem Gießort und dem zum Ausschlagen des Formsandes dienenden Rost durchströmt sein können. über dieser gleichen Strecke - oder doch über ein Teil derselben - kann der Gießformstrang mit Gewichten belastet sein, oder die Stapelvorrichtung 4 kann auf dieser Strecke einen mehr oder weniger geschlossenen Querschnitt aufweisen, wie er beispielsweise in F i g. 5 angedeutet ist. Die Stapelvorrichtung besteht in F i g. 5 aus einem an der Oberseite aufgeschlitzten Rohr 19.
  • Das Ausgießen braucht nicht im Gleichtakt mit der Formteilfertigung abzulaufen. Es kann beispielsweise vorteilhaft sein, zunächst einen Gießformstrang aus einer gewissen Anzahl von Formteilen herzustellen und danach sämtliche Gießhohlräume dieses Gießformstranges nacheinander zu füllen, ehe die Herstellung eines neuen Gießformstranges in Angriff genommen wird.
  • Eine nach der beschriebenen erfindungsgemäßen Methode arbeitende Vorrichtung kann beispielsweise mehrere separate Stapelvorrichtungen aufweisen, die einer gemeinsamen Vorrichtung zur Formteilfertigung angeschlossen sein können, so daß die Herstellung eines Gießformstranges auf einer Stapelvorrichtung gleichzeitig mit dem Ausgießen eines Gießform-,,3tranges auf einer anderen Stapelvorrichtung vor sich gehen kann.
  • Die Erfindung, die beliebig viele Modifikationen des beschriebenen Verfahrens und der beschriebenen Vorrichtung einschließt, ist durch große Einfachheit der Vorrichtung und - damit verbunden - durch Wirtschaftlichkeit und Personalersparnis sowie durch eine bislang nicht erreichte Präzison der Formteilüberführung vorn Formkasten auf die Stapelvorrichtung und damit durch eine hohe Genauigkeit der entitehenden Stapelgießformen ausgezeichnet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: i. Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Stapelgießformen, insbesondere aus Formsand, die aus nebeneinander gereihten gleichen, an jeder Teilfuge der Form wenigstens einen Gießhohlraum bildenden Formteilen bestehen, wobei das Formmaterial in einen Formkasten mit horizontaler Mittellinie eingefüllt und zwischen zwei als Endwände dienenden Formplatten, von welchen wenigstens eine mit Modellteilen belegt ist, durch Verschiebung der Formplatten in Richtung der Formkastenmittellinie zusammengedrückt und wobei das dadurch hergestellte Formteil nach Wegnahme der stapelseitig stehenden Formplatte auf eine in Verlängerung des Formkastens angeordnete Stapeleinrichtung überführt wird, d a -durch gekennzeichnet, daß die von der Stapeleinrichtung abseitig liegende Formplatte, nachdem die stapelseitige Formplatte weggenommen ist, ganz durch den Formkasten in Richtung auf die Stapeleinrichtung hindurchgeschoben wird und so das Formteil in die Stapeleinrichtung schiebt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Formmaschine und einer Formteilstapeleinrichtung, wobei die Formmaschine einen Formkasten mit horizontaler Mittellinie und mit zwei als Endwände dienenden Formplatten aufweist, die gegeneinander entlang der Formkastenmittellinie verschiebbar angeordnet sind und von denen wenigstens eine ein oder mehrere Modellteile trägt, und wobei die der Stapeleinrichtung am nächsten liegende Formplatte zwischen einer Normalstellung, in der sie das betreffende Ende des Formkastens abschließt, und einer zweiten Endstellung außerhalb des Formkastenquerschnitts beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Stapeleinrichtung (4) abseitig liegende Formplatte (12) zum Zusammendrücken des Formmaterials in Richtung auf die andere Formplatte (11) beweglich und, wenn diese andere Formplatte (11) entfernt ist, in derselben Richtung ganz durch den Formkasten (5) hindurch weiter verschiebbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Stapeleinrichtung abseitig liegende Formplatte (12) ein solches Stück über das Ende des Formkastens (5) hinaus verschiebbar ist, daß der freie Gießhohlraum (17) des jeweils letzten in die Stapeleinrichtung (4) geschobenen Formteils (10) nach Wiederverschluß des Formkastens (5) genügend Platz zum Einlegen von Kernen bietet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 99 440, 110 417, 119 047, 522 412, 962 828; deutsche Auslegeschrift Nr. 1082 011; französische Patentschrift Nr. 921540; britische Patentschrift Nr. 484 930; USA.-Patentschrift Nr. 2 791811.
DEJ15281A 1957-08-30 1958-08-21 Verfahren zur Herstellung von kastenlosen Giessformen sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens Pending DE1211760B (de)

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