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DE5209C - Neuerungen an Maschinen zum Zerkleinern ' von Zuckerstreifen - Google Patents

Neuerungen an Maschinen zum Zerkleinern ' von Zuckerstreifen

Info

Publication number
DE5209C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machines
innovations
strips
lever
ratchet wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT5209D
Other languages
English (en)
Original Assignee
R. PZILLAS in Brieg
Publication of DE5209C publication Critical patent/DE5209C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B45/00Cutting machines specially adapted for sugar

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • De-Stacking Of Articles (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse
ROB. PZILLAS in BRIEG. Neuerungen an Maschinen zum Zerkleinern von Zuckerstreifen.
Patentirt im Deutschen Reiche xom 9. Mai 1878 ab.
Der wesentlichste Unterschied zwischen diesen neuen Maschinen und den bisherigen besteht in der Einrichtung der Zuführung, durch welche die Zuckerstangen oder die sogenannten Zuckerstreifen α schichtenweise gegen die auf- und niedergehenden Messer b derartig vortransportirt werden, dafs beide Messer jeden Streifen in die gewünschte Anzahl von gleich grofsen Würfeln zertheilen. Hierbei werden die Würfel jedes Streifens von den zwischenliegenden Holzleisten c so zusammengehalten, dafs man diese Würfel in Streifenform gleich von der Maschine weg in Kisten oder Packete gleichförmig verpacken kann.
Die Einrichtung der Zuführung ist folgende:
An dem einen Ende der Excenterwelle d, durch welche die Messer b ihre auf- und niedergehende Bewegung erhalten, ist ein Hebelarm e excentrisch befestigt, damit dieser den Winkelhebel / um den Stift h hin- und herdreht und dadurch den Sperrhaken g derartig bewegt, dafs sich das Sperrrad i nach jeder Tour der Welle d um einen Zahn weiter dreht, sobald der Sperrhaken in die Zähne des Sperrrades eingreift. Mit dem Sperrrade bewegen sich gleichzeitig die Stirnräder / /, die wiederum die beiden Zahnstangen m treiben, welche gegenseitig durch die Winkel η fest mit einander verbunden sind, und ihre Führung durch die unterhalb an der Tischplatte befestigten Schienen erhalten.
An jeder Zahnstange ist der auf den Führungen q ruhende Rechen 0 mit vier Zinken um die Stifte ρ drehbar, damit der Rechen durch diese Führungen, auf denen er bei der Bewegung gleitet, so hoch gehoben wird, dafs seine vier Zinken über der Tischoberfläche ca. 15 mm vorstehen. Aufserdem dreht sich mit dem Sperrrade i die Schnurrolle s, welche das Gewicht t hebt, das dazu dient, den Rechen mit der Zahnstange, sowie das Sperrrad wieder in die frühere Stellung zurückzuführen. .
Das Einrücken der Zuführung erfolgt durch den Hebel u, sobald man denselben niederdrückt," bis ihn die Falle ν durch den Stift β zurückhält. Gleich hinter dem Stift β befindet sich am Hebel u ein zweiter Stift ε, , der bis in die Platte w hineinragt, und durch den ebenso, wie der Hebel u, die Platte w abwechselnd bald in der höchsten, bald in der niedrigsten Stellung steht. Sobald die Platte w steigt, drückt sie gegen die beiden Stifte g1 und χ' des Sperrhakens g bezw. des Gegensperrhakens χ und hebt sie so hoch, bis beide die Zähne des Sperrrades nicht mehr fassen. Die Platte hat also nur den Zweck, die Sperrhaken aus den Zähnen des Sperrrades zu heben und dadurch die Zuführung zu unterbrechen. Der Hebel u selbst ist fest durch die Welle y mit den zwei Hebelarmen ζ verbunden, und steht durch die in die Führungen q eingreifenden Stifte η der Hebelarme ζ mit dem Rechen in solcher Verbindung, dafs, wenn sich der Hebel u in seiner höchsten Stellung befindet, also die 'Sperrhaken ausgehoben sind, die Führungen nebst dem Rechen in der tiefsten Lage ruhen.
Das Ausrücken der Zuführung erfolgt ungehindert der Messerthätigkeit zunächst durch den am Sperrrade i befestigten Stift a, der die Falle ν vom Stifte β zurückdrängt, sobald die vorliegende Schicht Zuckerstreifen fertig zertheilt ist. Erst dann steigt der Hebel u nach oben, rückt die Sperrhaken aus, läfst die Führungen 2 nebst den Rechen 0 niedersinken, bis die oberste Kante der vier Zinken wieder ca. 3 mm unter der Tischoberfläche zurücksteht. Gleichzeitig sinkt das gehobene Gewicht t wieder herab und zieht den Rechen in seine ursprüngliche Stellung zurück.
Die Manipulation ist etwa folgende:
Während sich die Messer b auf und nieder bewegen, legt man die Streifen α dicht neben einander auf die Tischplatte der Maschine, legt vor und hinter dieselben eine Holzleiste e und schiebt sie gemeinschaftlich durch die hintere Leiste bis an die Messer vor. Hierauf rückt man den Transport ein, indem man den Hebel u mit der rechten Hand so weit niederdrückt, bis ihn die Falle ν zurückhält. Sofort beginnt der Transport und das Zertheilen der Streifen in Würfel. Währenddem bildet man eine neue Schicht, schiebt diese, sobald die erste Schicht fertig zertheilt
ist, wieder bis zur Holzleiste c nach und drückt den Hebelarm u wiederum nieder, wodurch der Transport von neuem beginnt. Während des Auflegens der neuen Streifen werden von einer zweiten Bedienung die Würfel in der Streifenform von der Maschine weggehoben und gleich in Kisten oder Packete zum Versandt fertig verpackt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Die Einrichtung der Zuführung in ihrer ganzen Zusammenstellung, wie sie vorstehend beschrieben wurde, im Zusammenhange mit oder ohne Holzleisten-Einlage zwischen jeder Streifenschicht, um die Würfel schnell und gleichförmig verpacken zu können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5209D Neuerungen an Maschinen zum Zerkleinern ' von Zuckerstreifen Active DE5209C (de)

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