DE107084C - - Google Patents
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- DE107084C DE107084C DENDAT107084D DE107084DA DE107084C DE 107084 C DE107084 C DE 107084C DE NDAT107084 D DENDAT107084 D DE NDAT107084D DE 107084D A DE107084D A DE 107084DA DE 107084 C DE107084 C DE 107084C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C9/00—Details of labelling machines or apparatus
- B65C9/08—Label feeding
- B65C9/18—Label feeding from strips, e.g. from rolls
Landscapes
- Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Markenaufkleber, bei welchem die
in. ganzen Bogen eingelegten Marken unter zweckmäfsiger Weiterschaltung des Markenbogens
durch einen von Hand niederbewegten Stempel in Verbindung mit einem von diesem bethätigten Triebwerk von dem Bogen abgetrennt,
angefeuchtet und aufgeklebt werden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen Verticalschnitt durch die Maschine.
■ . ■
Fig. 2 ist eine Oberansicht der Maschine, wobei der die Briefmarken auf die Briefe
drückende Stempel im Horizontalschnilt erscheint.
Fig. 3 ist ein Verticallängsschnitt durch die Maschine entsprechend der gebrochenen Liniea-b
der Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt nach Linie c-d
der Fig. 1 durch einen Theil der Maschine.
Fig. 5 ist ein Verticalschnitt durch die Maschine, entsprechend der Linie e-f der Fig. 1,
wobei der Schnitt in der Richtung der neben die Schnittlinien gekennzeichneten Pfeile gesehen
ist.
Fig. 6 ist ein verticaler Querschnitt durch einen Theil der Maschine, und zwar entsprechend
der Linie g-h der Fig. 1.
Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen Einzelheiten der Maschine in erheblich vergrößertem Mafsstabe.
Fig. 10 soll einen Briefmarkenbogen, wie man ihn bei der Reichspost kauft, veranschaulichen.
Der Markenbogen, von welchem die einzelnen Marken nach einander durch entsprechend
wiederholtes Niederdrücken des selbstthätig aus der tiefsten in die höchste Stellung zurückgehenden
Stempels abgerissen werden, wird durch einen Spalt /in den Kasten m eingeschoben
, in welchem er zwischen den über den Walzen η η * laufenden endlosen Bändern 0
ruht. Mit der Kante ρ voraus wird der Bogen, nachdem die beiden Streifen q abgerissen sind,
so weit in den Kasten m geführt, bis die Kante ρ etwa gegen die Verticalwand s (Fig. 4)
des Kastens m anstöfst. Soll das Aufkleben der Briefmarken auf die Briefe erfolgen, so
drückt man, wie dieses bei dem gleichen Zweck dienenden Apparaten geschieht, den Stempel
mit einer raschen Bewegung nieder. Hierbei durchläuft ein an einem drehbaren Hebel
sitzender Stift ί (Fig. 1 und 2) die Bewegungsbahn der Zähne eines Rades u und dreht dieses
Rad um einen vollen Zahn herum. In dem Augenblick, in welchem der Zapfen t von der
Kante des durch ihn mitgenommenen Zahnes des Rades u abgleitet, hat die Unterfläche des
Stempels i nahezu die Ebene erreicht, in wel eher
der Briefmarkenbogen liegt. Durch die kurze Drehung des Zahnrades u . wurde mittelst
der Welle ν und der Zahnräder n>, χ
und y (Fig. 3 und 5) die untere linke Walze n1
so viel gedreht, dafs die Transportbänder sich um die Länge einer Marke in der Pfeilrichtung
\ (Fig. 1) fortbewegen. Bei; dieser Bewegung tritt die Briefmarke 1 (Fig. 10) durch
einen Spalt r (Fig. i) der Wand s des Kastens m
so weit hindurch, dafs sie die in der Fig. ι gezeichnete Lage einnimmt und sich ganz unter
dem Stempel i befindet. Die Briefmarken 2 bis io der folgenden Reihen des Bogens werden
durch eine in der Fig. 9 angegebene Leiste a1, welche horizontal an der Wand s
des Kastens angebracht ist, an dieser Wand vertical herunter- und nach dem Boden des
Kastens in geführt. Der niedergehende Stempel i reifst die herausgetretene Briefmarke, nachdem
sie vorher in der üblichen Weise durch einen schwingenden Schwamm angefeuchtet ist,
ab und drückt sie auf den Brief fest. Der Stempel geht darauf selbstthä'tig in seine ursprüngliche
Stellung zurück.
Bei jedem nächstfolgenden Niedergang des Stempels wandert der ganze Briefmarkenbogen
um je eine Briefmarkenlänge vor. Wenn von jeder der zehn Briefmarkenreihen die Marke VI
(Fig. 10) herankommt, dreht sich das Schaltrad u (Fig. 1) um so viel mehr, als durch die
Breite des den Briefmarkenbogen in zwei Gruppen theilenden Streifens w1 (Fig. 10) bedingt
ist. Der Abstand der Zähne des Rades u ist an dieser Stelle (vergl. Fig. 1 und 3) entsprechend
gröfser, so dafs also der Stift t den betreffenden Zahn schon etwas früher als gewöhnlich
trifft.
Sobald die zehnte Marke der ersten Reihe des Bogens aus dem Kasten m herausgetreten
ist und dementsprechend nur noch der hintere Rand χ1 des Bogens zwischen den endlosen
Bändern 0 sich befindet, fällt die Nase yl
(Fig. ι und 2) eines bei \λ drehbaren Hebels
α2 in die Ausklinkung b 2 einer Scheibe c2
ein, wobei gleichzeitig eine an dem anderen Arm des Hebels a2 drehbar angebrachte
Klinke f2 mittelst einer Nase d2 aus einem
Sperrrade e2 herausgehoben wird, welches die Rückdrehung des Schaltrades 11 bei dem Aufwärtsgang
des Stempels i hindert. Das Sperrrad e'2 ist auf irgend eine geeignete Weise fest
mit dem undrehbar auf der Welle ν sitzenden Rade u verbunden, das bei seiner durch den
Niedergang des Stempels bewirkten fortschreitenden Drehung mittelst einer Klinke bl
(Fig. 5) und eines Sperrrades c1 ein Kettenrad h2 absatzweise mit herumnimmt. Letzteres
dreht seinerseits mittelst einer Kette z'2 (Fig. 1) und eines Kettenrades k"1 absatzweise die
Scheiben c2. In dem Augenblick, in welchem der Zapfen . des Stempels i von dem zehnten
Zahn des Rades u abgleitet, fällt auch der Haken y1 in die Aussparung c2 ein. Die mit
einander fest verbundenen Räder cl und h2
sitzen undrehbar auf der Welle v.
Der den Zapfen t des Stempels tragende Hebel ist derart federnd gehalten, dafs er, wie
die Fig. 1 erkennen läfst, sich nach, unten
drehen und daher den Zapfen t an dem nächst höheren Zahn des Schaltrades u vorbeigleiten
kann. Auch die Klinke q1 des den Schwamm e1
bewegenden Rades g1 ist derart federnd gestützt,
dafs sie dem Stift p1 des Stempels i beim Aufgang des letzteren ausweichen kann.
Durch die Drehung des Rades u wurde eine in der Fig. 5 angegebene Spiralfeder g2
gespannt, welche, sobald die Klinke/2 aus
dem Schaltrade e2 herausgesprungen ist, mittelst der Welle ν und des Zahnrades w die
Räder xy und hierdurch die Walzen η η1 in die Anfangslage zurückdreht. Durch das Zurückdrehender
Walzen nnl wurde mittelst der endlosen Bänder 0 auch der nach dem
Boden des Kastens m heruntergeleitete, noch nicht verbrauchte Theil des Briefmarkenbögens
entgegen der Richtung ^ (Fig. 10) wieder zurückgedreht.
Während des Rücklaufes des Rades u läuft die Klinke bl (Fig. 1 und 2) frei
über das Sperrrad c1; das Rad c'2 wird also
nur dann in der eingezeichneten Pfeilrichtung mit herumgenommen, wenn das Rad μ durch
den Stempel i gedreht wird.
Damit nun nach dem Verbrauch einer Briefmarkenreihe die folgende Briefmarkenreihe zum
Austritt durch den Spalt r gelangen kann , ist nachstehende Einrichtung getroffen. Auf der
Welle ν sitzt lose drehbar ein Sperrrad /2 (Fig. 2 und 5), welches durch eine Hülse mit
einem Kettenrade in2 fest verbunden ist. Währ
rend das Rad u durch den Stempel i links herumgedreht wird, nimmt eine federnde, an
dem Rade e2 befestigte Klinke ti'2 das Sperrrad
/2 und das mit diesem verbundene Kettenrad m2 mit, wodurch mittelst der Kette o2
(Fig. 2 und 3) und des Kettenrades p2 eine an der Welle q2 befestigte Feder gespannt
wird. Auf der Welle q2 sitzt die Scheibe r2, in welche die Klinke s2 greift und ein Drehen
der Welle in der umgekehrten Richtung des Pfeiles f2 hindert. Sobald jedoch nach Verbrauch
einer Markenreihe infolge Auslösens der Klinke f2 das Rad u mit dem Rade e2
durch die Feder g2 zurückgedreht wird, bewirkt
ein an dem Rade e2 angeordneter Stift die Aushebung der Klinke s'2. Hierbei läuft
die an dem Rade e2 befestigte federnde Klinke n2 (Fig. 5) leer über das Sperrrad /2
hinweg. Da die Drehung des Kettenrades p'2 im umgekehrten Sinne des Pfeiles erfolgt, so
mufs die Klinke s'2 ausgehoben werden, wenn die Rückdrehung des Rades u fast beendet ist.
Es geschieht dies durch den an dem Rade e2 angeordneten Zapfen «2, welcher sonst über
einen festen Arm ν2 der Klinke s'2 (Fig. 3)
hinweg federt. Die an der. Welle q'2 befestigte, gespannte Feder dreht erstere nun einmal
herum, wodurch vier Daumenscheiben y2 mitbewegt werden, von denen je zwei . an
jedem Ende der quer durch den Kasten· m
gehenden Welle q2 derart befestigt- sind·,\dafs
ihre Daumen : sich 'diametral gegenüberstehen.
Kurz: vor; Beendigung; ihrer einmaligen« Umdrehung verschieben1 die vier Daumenscheiben
jK2 vier Stangen ^2 (Fig. 2 und 3) derart,
dafs die zugeschärften Enden a3 derselben zwischen diejenigen Walzen η sich einkeilen,
zwischen welchen der Briefmarkenbogen liegt. Die beiden in dem Grundrifs (Fig. 2) gezeichneten
Stangen ^2 laufen, nachdem sie sich/
zwischen die erwähnten Walzen eingetrieben haben, noch eine Strecke weiter und drehen
während dieser Zeit mittelst einer Verzahnung b3 (Fig. 4, 7 und 8) je ein Zahnrad d3,
welches durch eine Abschrägung c3 so weit heruntergedrückt wird, dafs es mit der Verzahnung
b3 in Eingriff kommen kann.
Die beiden Wellen e3 (Fig. 7 und 8), welche die Zahnräder d3 tragen, ruhen in den Lagern
eines besonderen, um einen festen Zapfen f3 in der Verticalebene drehbaren Gehäuses g3.
Das rechte Ende der Welle e3 (Fig. 8) trägt ein Kegelrad h 3, welches mittelst eines zweiten
Kegelrades i3 eine Walze /c3 drehen kann.
Die beiden Walzen A:3 liegen unterhalb des Briefmarkenbogens, und zwar derart, dafs sie
mit dem Transportband bezw. dem Briefmarkenbogen nicht in Berührung kommen. Sobald nun während der Schlufsbewegung der
beiden Curven y2 (Fig. 2 und 3) die von den
beiden Stangen ^2 in Bewegung gesetzten Räder d3 über die schiefe Ebene c 3 hinweg
in die Zahnung b3 eingreifen, werden die beiden Walzen k3 infolge der durch die schiefe
Ebene c3 bewirkten Bewegung der Räder d3 so weit in die Höhe bewegt, dafs sie sich fest
gegen die Unterfiäche des Briefmarkenbogens legen. Gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung
der Walzen k3 werden mit Hülfe des aus Fig. 6 ohne Weiteres erkennbaren Gestänges
I3 m3 zwei Walzen n3 niederbewegt, welche
sich in der verticalen Richtung genau über den Walzen k3 befinden und sich fest gegen
die obere Seite des Briefmarkenbogens anlegen. Da mittelst der Verzahnung b3 der
beiden Stangen \'2 die Walzen k3 gedreht
werden, so wird bei der Umdrehung der unteren Walzen A:8 der Briefmarkenbogen in
der Richtung der in die Fig. 10 und 2 eingezeichneten Pfeile os um dasjenige Mafs verschoben
, welches der Breite der Briefmarke und einer Perforirung zwischen zwei Briefmarken
entspricht.
Der Hub der Verzahnung b 3 bezw. die gesammten
für den Umlauf der Walzen k3 mafsgebenden constructiven Verhältnisse müssen
derart gehalten sein, dafs der nun lose zwischen den endlosen Bändern liegende Briefmarkenbogen
mit Sicherheit um das. erforderliche/ Mafs in. der Pfeilrichturig o3 durch
Drehung der ,Walzen k3' verschoben' wird.
Die beiden Walzen k3 müssen mit einer geeigneten
Sperr.verzähnung p3 (Fig. 3) versehen sein, damit sie nur in. der der Bewegungsrichtung
0 3 des Briefmarkenbogens entsprechenden Richtung activ gedreht werden, bei dem
plötzlichen Rückgange der beiden Stangen ^2,
welcher am Schlufs der Drehbewegung der Curven y2 stattfindet, aber nicht umlaufen.
Nach vollendetem Umlauf der Daumenscheiben y% springt die Klinke s2 von selbst
in die Nuth x2 der Scheibe r2 (Fig. 3) ein
und hindert dadurch eine weitere Drehung der Daumenscheiben. Am Schlufs des Umlaufes
der letzteren befindet sich der ganze Mechanismus wieder in der Anfangslage und auch der Briefmarkenbogen liegt so in dem
Kasten in zwischen den endlosen Bändern, dafs durch Niederdrücken des Stempels i das
Austreten von Briefmarken durch den Spalt r des Kastens m wieder stattfinden kann. Ein
in der Fig. 4 gezeigtes Messer q3 durchschneidet die Perforirung, welche die austretende
Marke von der nächstfolgenden Briefmarkenreihe trennt. Während des auf einander folgenden Verbrauches der zehn Briefmarkenreihen
tritt der Streifen x1 (Fig. 10) ebenfalls in zehn Absätzen um die Breite einer
Briefmarke aus dem Gehäuse m heraus. Dieses überstehende Stück kann auf beliebige Weise,
z. B. durch ein an dem Kasten m angebrachtes, in der Zeichnung nicht angedeutetes Messer
nach jedem Verbrauch von zehn Marken abgeschnitten werden.
Wenn alle 100 Marken verbraucht sind, befindet sich nur noch der vierte Streifen r4 in
dem Kasten m; derselbe kann durch eine über den Walzen n3 k3 befindliche, nicht gezeichnete Klappe mit der Hand herausgenommen
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Markenaufkleber, bei welchem durch einen niedergehenden Stempel in Verbindung mit einem von diesem bewegten Triebwerk die Marken von ganzen, mittelst Transportbänder vorgeschobenen Markenbogen abgetrennt, angefeuchtet und angeklebt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs nach Aufkleben der Marken einer Reihe ein auf der Welle (v) des Triebwerkes für die Vorschubbewegung angeordnetes und bei letzterer gespanntes Federwerk (g2) durch zwangläufig mit der Triebwelle (v) in Verbindung stehende Auslösevorrichtungen (a'2y l b'2 C2J freigegeben, mittelst Zwischengetriebe (wxynn1) die Transportbänder (0) und mit diesen den Markenbogen zurückbewegt, worauf die Weiterschaltung des Markenbogens um eine Markenreihe durchschräg zur Vorschubrichtung liegende Walzen (ka ns) geschieht, die durch mit der Antriebswelle (v) zwangläufig verbundene Daumenscheiben (y-2) unter Vermittelung von Zahnstangen fo2J und Zahnrädern (d3 h3 i3) gedreht werden, wobei die keilförmigen Enden (as) der Zahnstangen (f2) die die Transportbänder (o) gegen den Markenbogen drückenden Walzen (n1) aus einander treiben und so der Bogen für die seitliche Weiterschaltung freigegeben wird;Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE107084C true DE107084C (de) |
Family
ID=377183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT107084D Active DE107084C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE107084C (de) |
-
0
- DE DENDAT107084D patent/DE107084C/de active Active
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