DE526985C - Brutapparat - Google Patents
BrutapparatInfo
- Publication number
- DE526985C DE526985C DEV24384D DEV0024384D DE526985C DE 526985 C DE526985 C DE 526985C DE V24384 D DEV24384 D DE V24384D DE V0024384 D DEV0024384 D DE V0024384D DE 526985 C DE526985 C DE 526985C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- air
- wind blades
- incubator
- chambers
- brood
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K41/00—Incubators for poultry
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Apparatus Associated With Microorganisms And Enzymes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Brutapparat und insbesondere einen Apparat derjenigen
Art, in dem die mit Windflügeln getriebene Luft die Heizkammer und die Bruträume
unter Ersetzen eines Teiles der verbrauchten durch frische Luft durchströmt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind
" die auf einer gemeinsamen waagerechten Welle sitzenden Windflügel in schmalen, der
Breite der Windflügel entsprechenden Räumen zwischen oder neben den eigentlichen Bruträumen
mit den Eierhorden angeordnet.
In den Querwänden zwischen den die Windflügel enthaltenden Räumen und den
Bruträumen sind derart große Fenster angeordnet, daß die erstgenannten Räume gleichzeitig mit den Bruträumen und den
zwischen diesen letzteren angeordneten Heizluftkanälen, welche mittels eines Schlitzes mit
eo dem die Heizröhren enthaltenden Doppelboden verbunden sind, in Verbindung stehen.
Zwei Ausführungsformen des Brutapparates gemäß der Erfindung sind in den Zeichnungen
dargestellt.
In diesen Zeichnungen stellt dar:
In diesen Zeichnungen stellt dar:
Abb. ι eine Draufsicht einer Ausführungsform der Erfindung mit nach der Linie I-I
der Abb. 2 abgeschnittener Decke,
Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie H-II der Abb. 1.
Abb. 3 stellt einen Vertikalschnitt durch die Windflügelwelle der zweiten Ausführungsform gemäß der Erfindung dar und
Abb. 4 einen waagerechten, durch die Windflügelwelle gehenden Schnitt des Brutkastens
nach Abb. 3.
Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, enthält der Kasten 1 des Brutapparates eine
in der Längsmittellinie des Kastens laufende waagerechte Welle 2, auf welcher in gewissen
Abständen Windflügel 7 mit radialen Flügeln angebracht sind. Diese Windflügel 7 sind in
schmalen, der Breite der Windflügel entsprechenden Räumen 10 zwischen den eigentlichen
Bruträumen 13 mit den Eierhorden angeordnet (Abb. 1 und 2).
Diese Bruträume 13 sind auf beiden Seiten der Längsachse des Kastens 1 angeordnet und
durch die senkrechten Wandungen 3 und 3' gebildet, die auf dem doppelten Boden 4 des
Kastens ruhen. Die Wandungen 3 verlaufen parallel und die Wandungen 3' senkrecht zur
Welle 2, wobei die gegenüberliegenden Wandungen 3 einen vertikalen schmalen Kanal 21
bilden. Dieser Kanal 21 steht mit dem die Heizrohre 6 aufnehmenden Raum des Doppelbodens
durch Schlitze 5 in Verbindung, so daß die von den Heizrohren 6 abgegebene Wärme in dem Kanal 21 aufsteigen kann.
Jede Wandung 3' besitzt ein Fenster 8 zum Durchlassen der Welle 2 und der Luft, die
durch die Windflügel 7 aus den Bruträumen
13 gesaugt wird. Zu diesem letzteren Zweck
ist die Breite des Fensters 8 größer als die Breite des zwischen den parallelen Wandungen
3 angeordneten Kanals 21. Die Richtung der durch die Windflügel
verursachten Luftströmung ist in den Abbildungen durch Pfeile angegeben. Die frische
Luft wird an den Röhren 6 erwärmt und steigt durch den Schlitz 5 in die Kanäle 21
zwischen den Wandungen 3 empor, wird durch die Windflügel 7, durch das Fenster 8
der Wandung 3' angesaugt und zwischen diesen Wandungen 3' in den Raum 10 fortgeschleudert,
um längs der Ober-, Unter- und Vorderkanten dieser Wandungen in die Bruträume 13 zu gelangen. Gleichzeitig wird
durch die Windflügel 7 die verbrauchte Luft durch die Fenster 8 aus den Bruträumen 13
angesaugt, um vermischt mit der frischen Luft auf dem durch die Pfeile angedeuteten
Wege zurück in die Brutkammern 13 zu gelangen. Die verbrauchte Luft wird durch die
entsprechenden Öffnungen an der Oberseite des Brutkastens entweichen. Die in den Abb. 3 und 4 dargestellte Ausführungsform
des Brutapparates besteht aus dem Kasten 1, worin die Eierschubladen
untergebracht werden. In der Mitte des Brutkastens befindet sich die Luftheizkammer 9,
welche mit längs der zwei Seitenwände des Brutkastens befindlichen Kanälen 10 in Verbindung
steht. Die Heizvorrichtung 11 befindet sich in der Heizkammer 9.
Zwei Windflügel 7 auf einer gemeinsamen Welle 2 befinden sich auf jeder Seite der
Heizkammer 9 in den Kanälen 10. Die Windflügel 7 sind den Fenstern 12, die in den die
Bruträume 13 seitlich begrenzenden Wänden angeordnet sind, gegenübergestellt. Sie saugen
die erwärmte Luft aus der Heizkammer 9 und schleudern sie längs der Kanäle 10, von wo
aus diese Luft durch die in der Abb. 4 eingezeichneten Öffnungen in der Pfeilrichtung
in die Bruträume 13 gelangt. Frische Luft wird durch die Öffnungen 14
zugeführt, wobei die verbrauchte Luft die Bruträume durch nicht dargestellte Öffnungen
verläßt. Ein Teil der Luft der Bruträume 13 kommt in die Heizkammer 9 durch die öffnungen
16 zurück, um sich mit frischer Luft zu vermischen und dann wieder durch die
Windflügel in die Bruträume 13 befördert zu werden. Die Öffnungen 14 und die Auslaßöffnungen
für verbrauchte Luft sind regelbar.
Um der Luft die nötige Feuchtigkeit zu geben, sind Wasserbehälter 17 mit regelbarem
Hahn 18 vorgesehen, so daß Wasser durch Röhren 19 gegen den Mittelpunkt der Windflügel
tropft, um in den Luftstrom zerstäubt und mitgerissen zu werden.
Die Windflügel können selbstverständlich in beliebiger Anzahl vorhanden sein.
Der Vorteil des Brutkastens gemäß der Erfindung liegt in der Möglichkeit, eine gleich-
und regelmäßige Verteilung von Luft und Wärme in allen Eierfächern zu erhalten. Dank der regelmäßigen Verteilung von Luft
und Wärme werden sogar, wenn ein oder mehrere Bruträume offen stehen, die übrigen
geschlossenen Bruträume immer erwärmt. Andererseits sind trotz der andauernden Auffrischung
der Luft in den Bruträumen die Eier keinen schädlichen Einflüssen ausgesetzt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Brutapparat, in dem die von Windflügeln getriebene Luft die Heizkammer und Bruträume unter Ersetzen eines Teiles der verbrauchten durch frische Luft durchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer gemeinsamen waagerechten Welle (2) sitzenden· Windflügel (7) in schmalen, der Breite der Windflügel entsprechenden Räumen 10 zwischen oder neben den· eigentlichen Bruträumen (13) mit den Eierhorden angeordnet sind.
- 2. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Querwänden (3') zwischen den die Windflügel (7) enthaltenden Räumen (10) und den Bruträumen (13) derart große Fenster (8) angeordnet sind, daß diese Räume (10) gleichzeitig mit den Bruträumen (13) und den zwischen diesen letzteren angeordneten, in Richtung der Welle (2) sich erstreckenden Heizluftkanälen (21), welche mittels eines Schlitzes mit dem die Heizrohre (6) enthaltenden Doppelboden (4) verbunden sind, in Verbindung stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE526985X | 1927-12-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526985C true DE526985C (de) | 1931-06-12 |
Family
ID=3871575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV24384D Expired DE526985C (de) | 1927-12-14 | 1928-09-28 | Brutapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526985C (de) |
-
1928
- 1928-09-28 DE DEV24384D patent/DE526985C/de not_active Expired
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