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DE526512C - Photographierautomat - Google Patents

Photographierautomat

Info

Publication number
DE526512C
DE526512C DEB142576D DEB0142576D DE526512C DE 526512 C DE526512 C DE 526512C DE B142576 D DEB142576 D DE B142576D DE B0142576 D DEB0142576 D DE B0142576D DE 526512 C DE526512 C DE 526512C
Authority
DE
Germany
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sheet
machine according
frame
photographing machine
stop
Prior art date
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Expired
Application number
DEB142576D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB142576D priority Critical patent/DE526512C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE526512C publication Critical patent/DE526512C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus
    • G03B17/53Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus for automatically delivering a finished picture after a signal causing exposure has been given, e.g. by pushing a button, by inserting a coin

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Photographierautomat der Art, bei welchem durch Münzeinwurf eine Mehrzahl von Aufnahmen nach dem Umkehrverfahren hergestellt wird. Gemäß der Erfindung werden die Photographien in mehreren aufeinanderliegenden waagerechten Reihen auf einem Kartenblock aufgenommen, der zur Fertigstellung in an sich bekannter Weise mittels heb- und senkbarer Halterahmen in die
ίο Behandlungsbäder getaucht wird. Bei den bekannten Automaten wurden die Photographien gewöhnlich auf einem Film, Band ο. dgl. nacheinander angeordnet. Durch die Verteilung der Aufnahmen in mehreren Reihen übereinander wird der Vorteil erreicht, daß eine größere Anzahl von Photographien auf Platten oder verhältnismäßig starken Blättern ausgeführt werden können, wodurch die Bildhervorrufungsvorrichtung wesentlich vereinfacht
so wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Photographierautomaten dargestellt: Abb. ι stellt den Apparat in teilweise geschnittener Ansicht dar.
as Abb. 2 zeigt das Schaltschema.
Abb. 3, 4, 5 und 6 zeigen die verschiedenen Stellungen, die der lichtempfindliche Papierbogen während der verschiedenen Aufnahmen unter der Wirkung der entsprechenden Vor-Schubvorrichtungen vor dem Objektiv annimmt.
Abb. 7 und 8 zeigen in teilweise geschnittener Ansicht bzw. im größeren Maßstab im Grundriß die Vorrichtungen, die den Vorschub des lichtempfindlichen Papierbogens vor dem Objektiv in einer Richtung während der verschiedenen Aufnahmen bewirken.
Abb. 9 stellt in größerem Maßstab dieselben Vorrichtungen in Seitenansicht dar.
Abb. 10 zeigt die Reihenfolge, in der die einzelnen Aufnahmen auf dem lichtempfindlichen Papierbogen bewirkt werden.
Abb. 11 zeigt den Behälter der lichtempfindlichen Papierbogen und die dazugehörige Vorschubvorrichtung.
In der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform ist die Anzahl der von einem einzigen Papierbogen erhältlichen Aufnahmen mit 9 festgesetzt und demgemäß auch die Einrichtung und die Arbeitsweise der verschiedenen Vorrichtungen geregelt.
ι bezeichnet einen lichtdichten und innen geschwärzten Kasten, der die Dunkelkammer darstellt und mit einer in der Zeichnung nicht angedeuteten Kontrolltür versehen ist, die zur Erneuerung der chemischen Bäder und des Papiervorrates und zur Instandhaltung und Schmierung der verschiedenen, im Kasteninnern befindlichen Vorrichtungen dient. Um dem ganzen System eine genügende Starrheit zu verleihen, sind die Kastenwände möglichst stark und gegebenenfalls mit einer nicht wärme-
leitenden Schicht überzogen, damit das Innere des Kastens möglichst wenig durch die Außentemperatur beeinflußt wird. In der beiliegenden Zeichnung sind jedoch diese Einzelheiten nicht angedeutet.
Der Kasten ι ist mittels einer Zwischenwand i°, auf der die verschiedenen Bäder angeordnet sind, in zwei Abteilungen geteilt, während sich auf dem Kastenboden (Abb. i) ίο der elektrische Motor 2 befindet, der durch zwei Schneckengetriebe 3 eine Daumenscheibe 4 in Drehung versetzt, von deren Daumen einer, 5, einen viel größeren Hub besitzt als die anderen, 6. Die Drehung dieser Scheibe bewirkt durch Vermittlung eines bei 8 gelenkig befestigten Hebels 7 eine starke Aufundabbewegung der Welle 9, wenn sie durch den Daumen 5 betätigt wird, und kleine Schwingungen derselben Welle, wenn die kleineren Daumen 6 in ao Wirkung treten. Auf der Welle 9 ist ein Rad 9° aufgekeilt, dessen oberer Rand Zähne aufweist, deren Anzahl derjenigen der Rahmen 11 entspricht, und in die eine Klinke 96 eingreifen kann, die an einer an der Zwischenwand i° angeordneten Büchse 9° gelenkig befestigt ist. Durch diese Anordnung muß sich die Welle 9, wenn sie fast am Ende ihres Hubes angelangt ist, infolge des Eingreifens der Klinke 9* mit den Zähnen des Rades 9° um einen bestimmten Winkel drehen.
Am oberen Teil der Welle 9 ist ein Stern 10 aufgekeilt, an dem eine gewisse Anzahl (im vorliegenden Ausführungsbeispiel 8) Rahmen 11 herunterhängen, die die belichteten Bogen übernehmen und nacheinander in die verschiedenen in den darunter angeordneten Becken 12 befindlichen photographischen Bäder bringen. Die Welle 9 besitzt noch eine Verlängerung 13, die zur Betätigung einer besonderen elektrischen Kontaktvorrichtung 29 dient, die später näher beschrieben wird.
Der Motor 2 dreht weiterhin mittels entsprechender Riemen und Riemenscheiben zwei Rollen 14, die den schon fixierten und gewaschenen, von den Rahmen 11 kommenden Papierbogen in Empfang nehmen und, da sie mit ansaugendem Material überzogen sind, die auf ihm etwa noch vorhandenen Wassertropfen absaugen. Darauf fallen die Photographien auf ein (ebenfalls durch den Elektromotor 2 angetriebenes) Förderband 15, auf dem sie der Einwirkung eines aus einem elektrischen Apparat 16 kommenden Warmluftstrahles ausgesetzt und bis zur Spitze einer schrägen Ebene 17 gebracht werden, auf welcher sie dann durch die Öffnung 18 nach außen gelangen.
Auf der Vorderwand des Kastens 1 ist dem Objektiv 19 gegenüber eine Bohrung vorgesehen, die die Belichtung der lichtempfindlichen Bogen ermöglicht. Das Objektiv 19 wird von einer Konsole 19° getragen, während vor ihm ein oder mehrere Prismen 20 zur Gleichrichtung des Bildes angeordnet sind.
Die lichtempfindlichen Papierbogen befinden sich in einem Kasten 21, der durch eine später zu beschreibende Vorrichtung eine zeitweise Vorschubbewegung ausführt, wobei im geeigneten Augenblick die einzelnen Bogen in einen Rahmen 22 fallen, der seinerseits imstande ist, sich während der Aufnahmen in geeigneter Weise vor dem Objektiv 19 zu verschieben. Die Stange 91 bewirkt durch drei verschieden lange Stifte eine senkrechte Verschiebung des Bogens und endlich seinen Fall in die Führungen 24, die ihn in einen der Rahmen 11 bringen.
Hinter dem Objektiv 19 (Abb. 1 und 2) ist ein aus einer an der Welle 26 aufgekeilten Scheibe bestehender Verschluß 25 angeordnet, der eine Anzahl von radial angeordneten Schlitzen (im vorliegenden Fall 9) aufweist und außerdem an verschiedenen und geeigneten Stellen mit als Daumen wirkenden Vorsprüngen 61 versehen ist, die die Bewegung des Rahmens 22, die Vorschubbewegung der Schachtel 21 zwecks Abgäbe einer neuen Karte und nach Beendigung der neun Aufnahmen den Fall der Münze veranlassen.
Auf der Welle 26 ist eine Nockenscheibe 98, die, wie im folgenden beschrieben wird, zur Betätigung der schwingenden Stange 91 dient, und außerdem ein Daumen 28 (Abb. 1 und 2) aufgekeilt, der die elektrische Vorrichtung 29 betätigt. Die Welle 26 kann vermittels einer durch den Motor 2 angetriebenen Riemenscheibe 30 in Drehung versetzt werden, welche Riemenscheibe vorteilhaft durch Reibung auf der Welle 26 sitzt und sie nur dann bei ihrer Drehung mitnimmt, wenn der Verschluß 25, von den entsprechenden Anschlagorganen befreit, sich um einen gewissen Winkel drehen kann.
In dem Kasten 1 befindet sich auch ein mit der Wasserleitung in Verbindung stehender Wasserbehälter 31, der durch einen Schwimmer auf konstantem Wasserstand erhalten wird. Dieser Behälter ist durch den thermischen Regler 33 mit dem die Becken der verschiedenen photographischen Bäder umgebenden Zwischenraum 34 in Verbindung und erhält sie dadurch dauernd auf derselben Temperatur, während ein Filzbezug 35 das Ganze vor äußeren Temperatureinflüssen schützt.
In der Abb. 2 ist ein Schema der elektrischen Schaltungen dargestellt. Die Leiter 36 führen den Netzstrom zu, und von ihnen zweigt ein Stromkreis 37, 38 ab, der sich über den durch die Münze 39, die den Kontakt 40 und das Plättchen 40° in elektrische Verbindung bringt, hergestellten Kontakt schließt. Das Plättchen 40° kann unter der Einwirkung eines auf dem Verschluß 25 angeordneten Daumens 42 um
einen Zapfen schwingen und in die Stellung 4ο6 gebracht werden (wobei sie die Münze fallen läßt und den Stromkreis 37, 38 unterbricht); diese Schwingung erfolgt unter Überwindung der Kraft der Feder 41, die, nachdem der Daumen 42 seine Aufgabe erfüllt hat, das Plättchen in die Stellung 40" zurückbringt. Die Anordnung ist derart, daß der Fall der Münze nach jeder vollen Drehung des Verschlusses
xo erfolgt.
Wenn der Stromkreis 37, 38 geschlossen ist, geht der Strom über das Relais 43, das, indem es seinen Anker anzieht, mittels der Kontakte 46 den Stromkreis 38, 44, in den eine starke, zur Beleuchtung der zu photographierenden Person dienende Lampe 45 eingeschaltet ist, schließt und mittels der Kontakte 47 den Stromkreis 38, 48, 49 schließt, wodurch auch das Relais 50 erregt wird, das nun seinerseits seinen Anker anzieht und durch die Kontakte 51 den Stromkreis 52, 53, 54 schließt, in den der Motor 2 eingeschaltet ist und von dem der Widerstand 55 und der kleine Motor des Gebläses 16 für die Papiertrocknungsvorrichtung abgezweigt sind.
Die Schließung des Kontaktes 46 leitet auch den Strom in den durch 38,56, Elektromagnet 59, Einschalter 58, Leiter 57 gebildeten Stromkreis, so daß, wenn die sich photographierende Person den Einschalter 58 schließt, der Elektromagnet 59 seinen Anker anzieht und einen der Anschläge 61 des Verschlusses 25 befreit, der nun, durch die Welle 26 (Abb. 1) bewegt, im vorliegenden Fall ein Neuntel einer Drehung ausführen kann, wobei er das Licht durch einen der Schlitze 60 eindringen und durch das Objektiv 19 den lichtempfindlichen Bogen belichten läßt, wodurch eine Aufnahme erhalten wird. Die Bewegung des Ankers des Magneten 59 läßt mittels eines geeigneten Stößers auch das Zahnrädchen 62 sich um ein Neuntel einer Drehung verschieben, das auf der Welle 63 aufgekeilt ist und durch das der ebenfalls auf der Welle 63 aufgekeilten und mit Ziffern von 1 bis 9 versehenen Zeigerscheibe 64 eine entsprechende Drehung erteilt wird. Ein geeigneter Schlitz erlaubt auf diese Weise der sich photographierenden Person die Anzahl der erfolgten Aufnahmen abzulesen.
Nach der Ausführung der neun Aufnahmen hat der Verschluß 25 eine volle Drehung gemacht, und nun bewirkt der Daumen 42 den Fall der Münze 39, wodurch der Stromkreis 37, 38 und folglich auch die Kontakte 46, 47 geöffnet werden. Es handelt sich nun darum, die chemische Behandlung des belichteten Papierbogens und seine Herausgabe auszuführen. Der Motor soll sich also unabhängig von der nunmehr heruntergefallenen Münze weiterdrehen, und zu diesem Zweck dienen der Hilfsstromkreis 38, Relais 50, Leiter 65, Kontakte 67, bewegliche Klemme 68, Leiter 66. Die bewegliche metallische Klemme 68, die die zwei Kontakte 67 in elektrische Verbindung setzt und den Stromkreis schließt, ist mittels des Stäbchens 69 mit dem Führungsschlitten 75 verbunden, der nach unten verschiebbar ist und bei seinem Heruntergehen durch eine Hemmungsvorrichtung kontrolliert wird, die aus einer Zackenstange 72 und den schwingenden, durch den Hebel 74 bewegten Klinken 73 besteht, wobei der Hebel 74 durch das Stäbchen 13 (Abb. 1) bewegt wird. Der Daumen 28 ist, wie erwähnt, derart auf der Welle 26 aufgekeilt, daß, wenn die Münze 39 fällt und sie den Stromkreis öffnet, er sich nach oben gerichtet befindet, und indem er den am Führungsschlitten 75 angeordneten Stift 70 und die Klemme 68 hochhält, schließt er den Hilfsstromkreis durch die Kontakte 67. Der Daumen 28 überschreitet jedoch die Durchmesserlinie und ermöglicht damit ein stufenweises Heruntergehen des Führungsschlittens 75 unter der Wirkung der Hemmungsvorrichtung 72 und 73, die derart bemessen ist, daß, wenn die Klemme 68 bei ihrem Heruntergehen bei 68a angelangt ist, die Verbindung zwischen den Kontakten 67 aufhört, wodurch der dazugehörige Stromkreis unterbrochen und der Motor 2 endgültig angehalten wird. Auf diese Weise erfolgt die Stillsetzung des Motors immer eine bestimmte Zeit nach der letzten Aufnahme ohne Rücksicht auf diejenigen, welche sich schorr in Entwicklung befinden.
Im folgenden werden nun die Vorrichtungen beschrieben, die die horizontalen und senkrechten Verschiebungen des lichtempfindlichen Papierbogens während der neun Aufnahmen bewirken, deren Reihenfolge in der Abb. 10 dargestellt ist.
Der bewegliche Rahmen 22 (Abb. 3,4,5 und 6) ist mittels der Rädchen 71 auf der festen Führung 76 verschiebbar und wird unten durch den Schlitten 77 geführt. Dieser Rahmen wird durch eine Feder 78 nach links gezogen und besitzt an seiner oberen Seite eine Leiste 22a, die seitlich zwei Vorsprünge 79" und 79* aufweist und an der oberen Seite drei verschieden hohe Zahne 8oa, 8o6, 8oc trägt, mit denen ein auf dem um seinen Zapfen 83 schwingenden Hebel 82 angeordneter Anschlagzahn 81 eingreifen kann. Die Vorsprünge 79° und 79* und die Enden des Hebels 82 können durch die entsprechend an dem Umfang des Verschlusses 25 angeordneten und verschieden langen Daumen 84, 85, 87, 89, 90 bewegt werden.
Die Abb. 3 zeigt schematisch die Stellung des Rahmens 22 in bezug auf den Verschluß 25 nach Ausführung der ersten Aufnahme (das Objektiv 19 ist mit dem konventionellen Zeichen X bezeichnet, das seine Stellung anzeigt). Um zur zweiten Aufnahme überzugehen, wird der Knopf 58 (Abb. 2) niedergedrückt, worauf der Verschluß 25 eine Neunteldrehung ausführt. Der
Daumen 84 schlägt dabei gegen den Vorsprung 79° und verschiebt den Rahmen 22 um ein D ittel seiner Länge nach rechts, wodurch er in die in Abb. 4 dargestellte Stellung kommt. Die Feder 78 versucht zwar den Rahmen 22 in die Stellung der Abb. 3 zurückzubringen, wird aber darin durch den Anschlag 81, der inzwischen den Zahn 8oc verlassen hat und nun mit dem Zahn 8οδ eingreift, behindert, Beim Übergang zur dritten Aufnahme führt der Verschluß wieder eine Neunteldrehung aus, wobei der Daumen 85 an den Vorsprung 79* anschlägt und den Rahmen 22 in die in Abb. 5 angedeutete Stellung bringt. Auch in dieser Stellung wirkt entgegen der Feder 78 der in den Zahn 8oa eingreifende Anschlag 81.
An diesem Punkt erfolgt durch eine später zu beschreibende Vorrichtung eine Senkung des Papierbogens um ein Drittel seiner Höhe, worauf die vierte Aufnahme vorgenommen wird, welche sich über der dritten befindet. Um die fünfte Aufnahme ausführen zu können, muß der Rahmen um ein Drittel nach links verschoben werden. Dies wird dadurch erreicht, daß der Daumen 87 bei der üblichen Drehung des Verschlusses den Hebel 82 nur so viel hochhebt, daß er den kleinsten Zahn 8oa vorbeigehen läßt. Die Feder 78 tritt nun in Wirkung und verschiebt den Rahmen 22 nach links, bis der Anschlag 81 dem Zahn 806 begegnet. Auf diese Weise kommt der Rahmen in die Stellung der Abb. 6.
Beim Übergang zur sechsten Aufnahme wird der Hebel 82 durch einen Daumen 87°, der ein wenig höher ist als der vorige, 87, höher als das vorige Mal gehoben, wodurch der Rahmen in die Stellung der Abb. 3 gelangt, in der die sechste Aufnahme vorgenommen wird. ·
An diesem Punkt erfolgt eine neue Senkung des Papierbogens, worauf die siebente Aufnähme ausgeführt wird. Die achte und neunte Aufnahme erhält man, indem der Rahmen 22 wieder nach rechts mit Hilfe der Daumen 88 und 89 verschoben wird, die nacheinander ähnlich wie früher die Daumen 84 und 85 an die Vorsprünge 79° und 79* anschlagen.
Nach der Vornahme der neunten und letzten Aufnahme, fällt der belichtete Papierbogen aus dem Rahmen 22 in einen der Rahmen 11, und der bewegliche Rahmen 22 wird durch die Wirkung des Daumens 90 in die in Abb. 3 veranschaulichte Anfangsstellung gebracht, indem der Daumen den Hebel 82 so hoch hebt, daß die Zähne 8oa und 806 unter dem Anschlag 81 vorbeikommen können.
In den Abb. 7, 8 und 9 ist die Vorrichtung dargestellt, die die senkrechte Verschiebung des Bogens in dem Rahmen beim Übergang von der dritten zur vierten bzw. von der sechsten zur siebenten Aufnahme bewirkt und dann den vollständig belichteten Papierbogen aus dem Rahmen fallen läßt.
Diese Vorrichtung besteht hauptsächlich aus einer um den Zapfen 92 schwingenden Stange 91, die unter der Wirkung einer Feder 93 steht. Auf dieser Stange sind in senkrechter Richtung und in entsprechenden Höhen drei Stifte 94, 94«, 946 von wachsender Länge angeordnet. Gegen die Vorderseite der schwingenden Stange 91 wirkt eine am Ende eines um 97 drehbaren Schwinghebels 96 angeordnete Gabel 95, wobei der genannte Schwinghebel 96 immer stärkere Schwingungen ausführen kann, da auf seinem der Gabel 95 entgegengesetzten Ende die immer höheren, am Rand einer an der Welle 26 aufgekeilten Scheibe 98 angeordneten Daumen 99, 99°, 996 zur Wirkung kommen.
Es ist klar, daß, wenn der Daumen 99 auf den Schwinghebel 96 einwirkt, sein gabelförmiges Ende entgegen der Wirkung der Feder 93 die Stange 91 so viel nach hinten drückt, daß der Stift 94, der den Papierbogen in den Rinnen 100 des Rahmens 22 stützte, diesem sich bis zum nächstfolgenden Stift 94° zu senken erlaubt, der, da er länger ist, den Bogen auffängt. Der Daumen 99", der noch höher als der vorhergehende ist, wird den Schwinghebel noch mehr verschieben, wodurch eine stärkere Ablenkung der Stange 91 und in der Folge ein Heruntergleiten des Papierbogens von dem Stift 94° auf den Stift 94" bewirkt wird.
Nach Beendigung der Aufnahmen tritt der größte Daumen 99* in Wirkung, der den Stift 94& wegschiebt und den belichteten Papierbogen in den entsprechenden Rahmen 11 fallen läßt. Der Schwinghebel 96 dient auch, wie sich klar aus den Abbildungen ergibt, dazu, mittels der Gabel 95 den Puffer 101 zurückzuziehen, der die Aufgabe hat, während der Aufnahmen unter der Wirkung der Feder 82 den Papierbogen gegen den Rahmen 22 zu drücken und ihn entsprechend auszubreiten.
Nach Beendigung der chemischen Behandlung werden die Rahmen 11 durch einen Anschlag 108 geöffnet, so daß die Papierbogen zwischen die Walzen 14 gelangen.
In der Abb. 11 ist der Behälter der lichtempfindlichen Bogen und seine Vorschubvorrichtung dargestellt. Der Behälter besteht aus einem lichtdicht verschlossenen Kasten 21, an dessen inneren Wänden bis zur halben Höhe Rinnen 110 angeordnet sind, von denen jede einen Papierbogen in in senkrechter Stellung hält. Der Boden 113 des Kastens ist unbeweglich, während seine Hülle 21 auf geeigneten Führungen 112 verschiebbar ist. An einer der Außenseiten des Kastens ist eine Zahnstange 114 angeordnet, deren Ganghöhe dem zwischen den Rinnen 110 bestehenden Abstand entspricht.. Ein an der unbeweglichen Stütze 116 drehbarer Winkelhebel 115 wird im geeigneten Augenblick (und zwar wenn der behandelte Bogen die neunte Belichtung empfangen hat und der Rahmen 22,
in die Anfangsstellung zurückkehrend, ihn in den darunter befindlichen Rahmen ii fallen läßt) unter der Wirkung eines an der Verschlußscheibe 25 angeordneten Daumens 117 (Abb. 1) 'hochgehoben. Das andere Ende des Hebels trägt eine Klinke 118, die dabei gezwungen wird, die Zahnstange 114 um einen Zahn nach vorwärts zu schieben.
Da nun, wie schon erwähnt, der Boden des genannten Behälters unbeweglich ist, läßt er den vordersten der unterstützten Bogen frei, der folglich in den beweglichen Rahmen 22 fällt. Unter der Klinke 118 ist eine zweite Klinke ng gelenkig befestigt, die bei jeder Ver-Schiebung der Schachtel 21 und folglich bei jedem Fall eines Bogens das Rad 130 um einen Zahn dreht, das mittels der Stange 120 mit der Scheibe 121 verbunden ist, auf der eine durch einen entsprechenden Schlitz sichtbare, fortao laufende Numerierung die Zahl der ausgeführten Photographien und folglich auch die Anzahl der noch im Behälter befindlichen Bogen anzeigt.
Es ist klar, daß die Zahl der Aufnahmen, die in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel mit neun angenommen wurde, beliebig wechseln kann, sei es z. B. um verschieden große Aufnahmen bei derselben Größe des lichtempfindlichen Papierbogens zu erhalten, sei es auch um die Abmessungen dieses letzteren sowie aller anderen zu seiner Betätigung dienenden Organe zu vermindern.
Selbstverständlich kann der Verschluß, welcher in dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel die Form einer mit Schlitzen versehenen Scheibe besitzt, auch aus einer mit mehreren beweglichen bekannten Verschlußelementen gebildeten oder einer anderen ähnlichen Vorrichtung bestehen.
In dem Fall, daß die Maschine alle Aufnahmen nacheinander und ohne (durch den Knopf 58) gesteuert zu werden ausführen soll, wird es genügen, einige Organe, wie z. B. die auf der Verschlußscheibe 25 angeordneten Anschläge 61, zu beseitigen, um diese Operationen kontinuierlich erfolgen zu lassen. Praktisch kann dies auch mit dem beschriebenen Apparat erreicht werden, indem man den Knopf 58 immer niedergedrückt hält.
In den Ländern, in denen in den verschiedenen Jahreszeiten starke Temperaturschwankungen zu verzeichnen sind, kann es vorteilhaft sein, geeignete Mittel zur Erhaltung der in den Becken 12 befindlichen Bäder auf einer praktisch konstanten Temperatur (ungefähr 20 ° C) vorzusehen. Zu diesem Zweck kann man nach Einführung einer bestimmten Wassermenge in die Becken 35 die Wasserzuführung schließen und in den Umlauf einen elektrischen Heizwiderstand einschalten, der z. B. durch einen vom Wasser bespülten und nur ganz geringe Temperaturabweichungen zulassenden Wärmeregler kontrolliert wird.
Der photographische Apparat gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch, falls man es wünscht, die Negative und die Positive auf zwei verschiedenen Papierbogen liefern, da die entsprechenden Vorrichtungen leicht anbringbar sind. Er kann unter gewissen Bedingungen auch Vergrößerungen von einigen durch denselben Apparat ausgeführten und besser gelungenen Aufnahmen liefern.
Es ist klar, daß die in Anlehnung an das beschriebene Ausführungsbeispiel beschriebenen Vorrichtungen zahlreiche Abänderungen erfahren, durch andere ersetzt, teilweise fortgelassen und miteinander kombiniert werden können, und zwar in verschiedener Weise je nach den Ergebnissen, die man erzielen will, ohne daß dadurch der Grundgedanke und der Rahmen der vorliegenden Erfindung überschritten wird.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Photographierautomat, der nach Münzeinwurf eine Mehrzahl von Aufnahmen nach dem Umkehrverfahren herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Photographien in mehreren übereinanderliegenden waagerechten Reihen auf einem Kartenblatt aufge- go nommen werden, das zur Fertigstellung in an sich bekannter Weise mittels heb- und senkbarer Halterahmen in die Behandlungsbäder getaucht wird.
2. Photographierautomat nach Anspruch ι mit einer Steuerscheibe, die bei einmaliger Umdrehung eine bestimmte Anzahl von Belichtungen bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (25) über eine Reibungskupplung (30) angetrieben wird und mit einer der Anzahl der Belichtungen entsprechenden Zahl von Nocken (61) versehen ist, die in den Weg eines durch einen Elektromagneten (50) ausrückbaren Anschlages gelangen, welcher Magnet mittels eines Handschalters (58) erregt wird, so daß die ganze Reihe oder ein Teil der Aufnahmen erhalten wird, je nachdem wie lange der Schalter geschlossen gehalten wird.
3. Photographierautomat nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Kartenblatt tragende Rahmen (22) durch an der Steuerscheibe (25) angeordnete Daumen (84,85) bei der ersten waagerechten Bildreihe nach jeder Belichtung um ein Feld waagerecht entgegen der Wirkung einer Feder (78) verschoben wird und Anschlagzähne (8oa, 806, 8oc) von zunehmender Größe besitzt,· die mit einem Anschlag (81) an einem von der Steuerscheibe (25) mittels Nocken (87, 87") von zunehmendem Hub gesteuerten Sperrhebel (82) derart zusammen-
wirken., daß der Rahmen (22) bei der nächsten waagerechten Bildreihe nach jeder Belichtung um ein Feld in entgegengesetzter Richtung verschoben wird usw. bei den folgenden Reihen.
4. Photographierautomat nachAnspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen Schwinghebel (91), der entsprechend der Zahl und dem Abstand der auf dem Kartenblatt aufzunehmenden Bildreihen mit Stiften (94, 94°, 946) von zunehmender Länge versehen ist, die nacheinander stützend unter das Blatt greifen, und der durch auf der Antriebswelle (26) angeordnete Nocken (99, 99°, 996) vom zunehmenden Hub jeweils nach Aufnahme einer waagerechten Bildreihe derart verschwenkt wird, daß das Blatt auf den nächst tieferen Stift fällt, bis es schließlich in einen Halterahmen (11) der Entwicklungseinrichtung abgegeben wird.
5. Photographierautomat nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (25) mit einem Anschlag (117) versehen ist, der die Zuführung des lichtempfindlichen Blattes aus dem Vorratsraum betätigt.
6. Photographierautomat nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Münze (39) und damit die Öffnung des durch diese geschlossenen Stromkreises durch einen auf der Steuerscheibe (25) angeordneten Nocken (42) am Ende einer vollen Umdrehung der Steuerscheibe bewirkt wird.
7. Photographierautomat nach Anspruch 1 bis 6 mit einem elektrischen Zeitschalter, der mittels eines Klinkenhemmwerkes, das von der den Schichtträger durch die Bäder fördernden Einreichung geschaltet wird, den Stromkreis des Motors bis zur Abgabe des fertigen Bildes geschlossen erhält, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Kontakt (68) des Zeitschalters von einem auf der Antriebswelle (26) der Aufnahmeeinrichtung angeordneten Nocken (28) eingerückt und am Ende einer vollen Umdrehung der Steuerscheibe (25) zur Auslösung mittels des Hemmwerkes freigegeben wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEB142576D 1929-03-16 1929-03-16 Photographierautomat Expired DE526512C (de)

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