DE1262769B - Tonfilmprojektor - Google Patents
TonfilmprojektorInfo
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- DE1262769B DE1262769B DEP33565A DEP0033565A DE1262769B DE 1262769 B DE1262769 B DE 1262769B DE P33565 A DEP33565 A DE P33565A DE P0033565 A DEP0033565 A DE P0033565A DE 1262769 B DE1262769 B DE 1262769B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G03b
Deutsche Kl.: 57 a-39
Nummer: 1262769
Aktenzeichen: P 33565IX a/57 a
Anmeldetag: 10. Februar 1964
Auslegetag: 7. März 1968
Die Erfindung betrifft einen Tonfilmprojektor zum Vorführen eines Filmes mit mehreren einander parallelen
und sich mit den dazugehörigen Tonspuren in Filmlängsrichtung erstreckenden Bildreihen.
Die beim Vorführen eines derartigen Filmes auftretenden besonderen Probleme werden erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß am Tonfilmprojektor für eine ansetzbare Kassette eine lotrecht verschiebbare
Tragplatte vorgesehen ist, welche Reibrollen aufweist, die sowohl dem Filmtransport als auch als
Tonrolle dienen, und mit welcher der Film in seitlicher Richtung relativ zur Projektionseinrichtung
und zur Tonabnahmeeinrichtung bewegbar ist, wobei die lotrechte Verschiebung der Tragplatte mit Hilfe
eines Schaltwerkes relativ zur Projektionseinrichtung um Schritte erfolgt, die dem quer zur Filmlaufrichtung
gemessenen Abstand zwischen zwei entsprechenden Punkten benachbarter Bildreihen entsprechen,
und daß eine Einrichtung vorgesehen ist, welche bei der Projektion des letzten Bildes jeder Bildreihe die
Bewegungsrichtung der Filmtransporteinrichtung und der Tonrolle automatisch umkehrt.
Beim Projizieren des Films wird dieser somit zunächst in der einen Richtung bewegt, bis eine ganze
Bildfeldreihe projiziert worden ist, woraufhin der Film seitlich bzw. in Querrichtung weitergeschaltet
wird, um die nächste Bildfeldreihe auf den Projektor auszurichten, und der Film zwecks Wiedergabe dieser
zweiten Reihe in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird usw. Der Ton kann bei einem solchen Film
ebenfalls in mehreren Reihen längs der einen Filmkante aufgezeichnet sein, wobei eine getrennte Tonwiedergabevorrichtung
bei jedem seitlichen Weiterschalten des Films aufeinanderfolgende Tonspuren abtastet.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Tonfilmprojektors mit den Merkmalen der Erfindung, aus
welcher die Anbringung einer Filmkassette am Projektor ersichtlich ist,
F i g. 2 eine schematische, auseinandergezogene Ansicht eines Teils eines für den Tonfilmprojektor zu
verwendenden Kinofilms nebst zugehöriger Spule,
F i g. 3 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 4 durch eine Filmkassette,
F i g. 4 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 4-4 in F i g. 3 durch die Filmkassette,
F i g. 5 eine schematische Aufsicht auf den Tonfilmprojektor gemäß F i g. 1,
F i g. 6 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 6-6 in F i g. 5, in vergrößertem Maßstab,
Tonfilmprojektor
Anmelder:
Panopix Research, Inc., New York, N. Y.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dr. phil. G. Henkel
und Dr. rer. nat. W. D. Henkel, Patentanwälte,
8000 München 90, Eduard-Schmid-Str. 2
Als Erfinder benannt:
Leon W. Wells, Closter, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 11. Februar 1963 (257722)
F i g. 7 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 7-7 in F i g. 6,
F i g. 8 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 8-8 in F i g. 5, in vergrößertem Maßstab,
F i g. 9 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 9-9 in F i g. 8,
Fig. 10 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 10-10 in Fig. 9,
Fig. 11 einen Einzelheiten darstellenden waagerechten
Schnitt durch eine an den Tonfilmprojektor ansetzbare Filmkassette, in vergrößertem Maßstab,
F i g. 12 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 12-12 in Fig. 5, in vergrößertem Maßstab,
F i g. 13 eine einem Teil von F i g. 5 ähnelnde Ansicht, bei welcher jedoch gewisse Teile weggelassen
sind, um die Relativlage anderer zugeordneter Einrichtungen zu veranschaulichen,
F i g. 14 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 14-14 in Fig. 13,
F i g. 15 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 15-15 in F i g. 13, in vergrößertem Maßstab,
Fig. 16 einen waagerechten Schnitt längs der Linie 16-16 in Fig. 15,
F i g. 17 eine Aufsicht auf eine Aufsatz- bzw. Anschlußanordnung zur Anpassung des erfindungsgemäßen
Tonfilmprojektors an herkömmliche Filme,
F i g. 18 einen lotrechten Schnitt längs der Linie 18-18 in Fig. 17, in vergrößertem Maßstab,
F i g. 19 eine Aufsicht auf die Anordnung gemäß F i g. 18, in vergrößertem Maßstab,
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F i g. 20 eine Seitenansicht der Anordnung gemäß Abstand zwischen den Reihen 56 und 57 entspre-
F i g. 19 und chenden Schritt anhebt, wodurch die Bildfeldreihen
F i g. 21 eine schematische Darstellung einer opti- 57 auf die optische Achse des Tonfilmprojektors aussehen
Vorrichtung, wie sie zur Anpassung des Ton- gerichtet wird. Gleichzeitig wird die Bewegungsrichfilmprojektors
an unterschiedliche Filmarten verwen- 5 tang des Films umgekehrt, so daß nunmehr die Reihe
det wird. 57 projiziert wird, bis deren letztes Bildfeld erreicht
In nahezu allen Figuren sind zur Vereinfachung ist. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis alle
der Darstellung gewisse Teile weggelassen. Bildfeldreihen projiziert worden sind.
Gemäß F i g. 1 ist der erfindungsgemäße Tonfilm- Die Bezugsziffer 66 in F i g. 2 bezeichnet einen
projektor in einem Gehäuse 2 untergebracht, an des- io Streifen getrennter Tonspuren, von denen jeweils eine
sen einer Stirnseite eine Durchprojektionswand 4 einer waagerechten Bildfeldreihe zugeordnet ist. Eine
vorgesehen ist und das weiterhin einen Lautsprecher 6 später noch genauer beschriebene Vorrichtung weist
zur Wiedergabe von Tonaufzeichnungen aufweist. Mittel zum Abtasten und Wiedergeben des in den
Ein Teil des Gehäuses 2 ist bei 8 weggeschnitten bzw. einzelnen Tonspuren 66 aufgezeichneten Tons gleichausgespart
und dient zur Aufnahme einer Filmkas- 15 zeitig mit der Projektion der zugehörigen Bildfeldsette
10 für einen Tonfilm. Aus F i g. 1 ist es ersieht- reihe auf. Da die Tonspuren jeweils wesentlich
lieh, auf welche Weise und wo die Kassette auf den schmäler sind als eine Bildreihe, benötigen sie nicht
Tonfilmprojektor aufgesetzt wird, wie dies später so viel seitlichen Raum auf dem Film wie die BiIdnoch
genauer erläutert werden wird. felder.
Außerdem sind am Gehäuse2 ein Kassetten-Frei- 2° Am rechten Rand von Fig. 2 ist eine Filmspule
gaberiegel 12, eine Brennweiten-Feineinstellung 14, veranschaulicht, die sich einerseits aus einem unteren
Steuerorgane 16 und 18 zur Umwandlung des opti- Flansch 68 und einem einen Längschlitz 72 sowie
sehen Systems auf eine später genauer beschriebene mehrere Vorsprünge 74 aufweisenden rohrförmigen
Weise, eine verschwenkbar angelenkte Klappe 2© Kern 7© und andererseits aus einem oberen Flansch
zum Öffnen einer Direktprojektionsöffnung, ein Ein- 25 76 und einer mit einem Längsschlitz 80 versehenen
und Ausschalt-Lautstäike-Regelknopf 22, ein Ton- rohrförmigen Hülse 78 zusammengesetzt. Der Innenregler
24 sowie eine Reihe von Druckknöpfen 26 durchmesser der Hülse 78 entspricht mindestens dem
vorgesehen, von denen der Knopf 28 zum Anhalten Außendurchmesser des Kerns 70 plus der Höhe der
des Bildvorlaufs, der Knopf 30 zur Umkehr des An- Vorsprünge 74. Das Ende des Films 50 kann somit in
triebs, der Knopf 32 zur Einstellung des Tonfilm- 30 den Schlitz 72 eingesteckt werden, wonach die Öffprojektors
für die Vorführung von 8-mm-Filmen und nungen 60 über die Vorsprünge 74 gehakt werden
der Knopf 34 zum Einstellen des Tonfilmprojektors und der Film mindestens einen Teil einer Umdrehung
auf 16-mm-FiIme dient. Da der Ton mitunter auch auf den Kern aufgewickelt wird. Anschließend wird
auf magnetischem Weg auf einem Kinofilm aufge- die Hülse 78 teleskopartig über den Kern 70 gesteckt,
zeichnet wird, kann das Gehäuse mit weiteren Regel- 35 wobei der Filmabschnitt 58 den Schlitz 80 durchsetzt
organen zur Aufzeichnung und zum Abspielen sol- und der Film mit der Spule fest verbunden ist.
eher magnetischer Tonspuren eines Films versehen Gemäß F i g. 5 weist der erfindungsgemäße Projeksein. Die Bezugsziffer 36 bezeichnet einen Filmlän- tor mehrere aufrecht stehende Elemente auf, die eine genanzeiger zur Anzeige des Filmablaufs vom einen Transporteinrichtung bilden, durch welche hindurch zum anderen Ende, der aus einer sich drehenden 40 der Film längs eines vorbestimmten gewundenen Skala und einem vorrichtungsfesten Zeiger 38 be- Wegs hindurchgeführt wird. Eine in den F i g. 3 und 4 steht. Dem Filmlängenanzeiger ist ein von Hand ein- gesondert dargestellte Kassette dient zur Führung stellbarer Regelknopf 40 zugeordnet, der durch eine des Films in einer Weise, daß sie, wie in F i g. 1 ange-Bedienungsperson auf eine einem bestimmten Film- deutet, nur auf den Projektor aufgesetzt zu werden abschnitt entsprechende Einstellung gebracht werden 45 braucht, woraufhin sich der Film sofort in der richtig kann und dann die Vorrichtung betätigt, um den eingefädelten Lage gegenüber der Transporteinrich-Tonfilmprojektor vorwärts oder rückwärts laufen zu tung befindet und sorfort projiziert werden kann,
lassen, bis der betreffende Punkt am Film erreicht Gemäß F i g. 4 weist die Kassette einen vorzugsist, um dann mit normaler Projektion fortzufahren weise rechteckigen Behälter 90 mit einer Vorderwand und den Film von der betreffenden Stelle aus vorzu- 50 92 auf, in welchem eine Abwickelspule 94 und eine führen. Aufwickelspule 96 angeordnet sind. Der bereits an F i g. 2 zeigt schematisch einen Film 50, der mit den Spulen 94 und 96 befestigte Film 50 ist längs der Hilfe des erfindungsgemäßen Projektors profizierbar gewünschten gewundenen Bahn angeordnet, indem er ist. Dieser Film weist zwei Perforationsreihen 52 und um Führungen 98, 100, 102 und 104 herumgeführt 54, mehrere Bildreihen 56, 57, einen Vorspannab- 55 ist, die von einer oberen Gehäuseplatte 106 abwärts schnitt 58 und einen mit einer Anzahl von Öffnungen abstehen. Diese an der Platte 106 befestigten Füh-60 versehenen Endabschnitt auf. Jeder Vorspann ist rungen stehen nur so weit von der Platte nach unten an seiner Unterkante mit einer Kerbe 62 versehen. ab, daß sie lediglich mit der Oberkante des Films 50 In der Reihe 56 verläuft der Bildablauf beispiels- in Berührung gelangen. Darüber hinaus stehen von weise von rechts nach links, in der Reihe 57 jedoch 60 der Platte 106 mehrere Finger 110 nach unten ab, von links nach rechts. Beim Projizieren eines solchen welche die Seite des Films 50 berühren, die derjeni-Films werden zunächst die Bildfelder der Reihe 56 gen Seite gegenüberliegt, welche von den eben bevon links nach rechts durch den Tonfilmprojektor schriebenen Führungen berührt wird. Auf diese Weise bewegt und von diesem auf den Bildschirm projiziert. wird der Film in seiner gewünschten Bewegungsbahn Beim Einlaufen des letzten Bildfelds der Reihe 56 in 65 gehalten.
eher magnetischer Tonspuren eines Films versehen Gemäß F i g. 5 weist der erfindungsgemäße Projeksein. Die Bezugsziffer 36 bezeichnet einen Filmlän- tor mehrere aufrecht stehende Elemente auf, die eine genanzeiger zur Anzeige des Filmablaufs vom einen Transporteinrichtung bilden, durch welche hindurch zum anderen Ende, der aus einer sich drehenden 40 der Film längs eines vorbestimmten gewundenen Skala und einem vorrichtungsfesten Zeiger 38 be- Wegs hindurchgeführt wird. Eine in den F i g. 3 und 4 steht. Dem Filmlängenanzeiger ist ein von Hand ein- gesondert dargestellte Kassette dient zur Führung stellbarer Regelknopf 40 zugeordnet, der durch eine des Films in einer Weise, daß sie, wie in F i g. 1 ange-Bedienungsperson auf eine einem bestimmten Film- deutet, nur auf den Projektor aufgesetzt zu werden abschnitt entsprechende Einstellung gebracht werden 45 braucht, woraufhin sich der Film sofort in der richtig kann und dann die Vorrichtung betätigt, um den eingefädelten Lage gegenüber der Transporteinrich-Tonfilmprojektor vorwärts oder rückwärts laufen zu tung befindet und sorfort projiziert werden kann,
lassen, bis der betreffende Punkt am Film erreicht Gemäß F i g. 4 weist die Kassette einen vorzugsist, um dann mit normaler Projektion fortzufahren weise rechteckigen Behälter 90 mit einer Vorderwand und den Film von der betreffenden Stelle aus vorzu- 50 92 auf, in welchem eine Abwickelspule 94 und eine führen. Aufwickelspule 96 angeordnet sind. Der bereits an F i g. 2 zeigt schematisch einen Film 50, der mit den Spulen 94 und 96 befestigte Film 50 ist längs der Hilfe des erfindungsgemäßen Projektors profizierbar gewünschten gewundenen Bahn angeordnet, indem er ist. Dieser Film weist zwei Perforationsreihen 52 und um Führungen 98, 100, 102 und 104 herumgeführt 54, mehrere Bildreihen 56, 57, einen Vorspannab- 55 ist, die von einer oberen Gehäuseplatte 106 abwärts schnitt 58 und einen mit einer Anzahl von Öffnungen abstehen. Diese an der Platte 106 befestigten Füh-60 versehenen Endabschnitt auf. Jeder Vorspann ist rungen stehen nur so weit von der Platte nach unten an seiner Unterkante mit einer Kerbe 62 versehen. ab, daß sie lediglich mit der Oberkante des Films 50 In der Reihe 56 verläuft der Bildablauf beispiels- in Berührung gelangen. Darüber hinaus stehen von weise von rechts nach links, in der Reihe 57 jedoch 60 der Platte 106 mehrere Finger 110 nach unten ab, von links nach rechts. Beim Projizieren eines solchen welche die Seite des Films 50 berühren, die derjeni-Films werden zunächst die Bildfelder der Reihe 56 gen Seite gegenüberliegt, welche von den eben bevon links nach rechts durch den Tonfilmprojektor schriebenen Führungen berührt wird. Auf diese Weise bewegt und von diesem auf den Bildschirm projiziert. wird der Film in seiner gewünschten Bewegungsbahn Beim Einlaufen des letzten Bildfelds der Reihe 56 in 65 gehalten.
die optische Achse des Tonfilmprojektors betätigt die Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, ist die Vorderwand
Kerbe 62 einen Schalter, der seinerseits eine Einrich- 92 des Behälters 90 mit einem lotrechten Schlitz 112
tung betätigt, mit deren Hilfe der Film um einen dem versehen, der sich mindestens über den Betrag der
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Querausdehnung der Bildfeldreihen des Films 50 richten der Kassette werden die Druckrollen freigeerstreckt.
Weiterhin weist die Vorderwand 92 zwei geben, woraufhin sie sich längs ihrer jeweils zugelängliche
waagerechte Schlitze 114 auf, die einem ordneten Schlitze bewegen, dabei mit dem Film 50 in
später genauer beschriebenen Zweck dienen. Nach Berührung gelangen und ihn seitlich außer Berührung
dem Vorbeilaufen an Führung 102 bildet der Film 50 5 mit den Fingern 110 und in festen Reibungseingriff
eine Schlaufe und verläuft anschließend längs der mit den jeweils benachbarten Reibrollen drängen,
Innenfläche der Stirnwand 92, wobei er den Schlitz wie dies später noch genauer erläutert werden wird.
112 überdeckt. An der Innenseite des Kassettenbe- In der Detailzeichnung von Fig. 11 ist eine Druckhälters
90 ist eine federbelastete Platte 116 ange- rolle dargestellt, nachdem sie den Film von den
bracht, die einen Abschnitt des Films 50 mit Reibung io Fingern 110 wegbewegt hat.
gegen die Stirnwand 92 preßt. Die Platte 116 wird Wie erwähnt, weist die Projektionsvorrichtung gedurch
zwei Federfinger 118 (vgl. auch F i g. 6) aus- maß F i g. 5 eine die Kassette aufnehmende Auswärts
gedrängt. Die Unterseite des Behälters 90 ist sparung auf, in welcher eine Lichtquelle 142 angegemäß
F i g. 4 mit einer Anzahl von Öffnungen 120, ordnet ist. Bei aufgesetzter Kassette befindet sich die
121 und 122 sowie mit mehreren Schlitzen 124 ver- 15 Lichtquelle 142 hinter der ausgewählten Bildfeldreihe
sehen. und wirft einen Lichtstrahl durch diese sowie durch
Aus F i g. 3 ist es ersichtlich, daß die obere Platte den Schlitz 112 in das Gehäuse 2 des Projektors, wo
106, an welcher die Führungen 98 bis 104 sowie die das Lichtbündel durch ein Linsensystem 144 hin-
Finger 1.10 angebracht sind, in lotrechter Richtung in durchgelangt. Die Lichtstrahlen treffen dann auf
das Innere des Behälters bewegbar ist und normaler- 20 einen lotrecht angeordneten Spiegel 146 auf, der sie
weise mittels Blattfedern 126 abwärts gedrängt wird, seitlich zu einem Spiegel 148 reflektiert, dieser wiede-
wobei die Platte 106 durch von der Oberseite des Be- rum rückwärts und einwärts auf einen weiteren Spie-
hälters 90 abwärts abstehende, die Platte 106 durch- gel 150, von wo sie schließlich auf die Rückseite der
setzende Stifte 128 in lotrechter Richtung geführt Durchprojektionswand 4 geworfen werden. Es ist zu
wird. Die Stifte 128 erstrecken sich außerdem in die 25 beachten, daß der Spiegel 148 nicht nur unter einem
hohlen Spindeln der Spulen 94 und 96 und halten Winkel gegenüber der vorderen und hinteren Achse
diese somit in ihrer richtigen Lage im Behälter, wobei des Gehäuses angeordnet ist, sondern auch mit seiner
die zentralen Öffnungen dieser Spulen mit in der Oberkante einwärts geneigt ist, so daß er sein Bild
Unterseite der Kassette vorgesehenen Bodenöffnun- abwärts in Richtung auf den Spiegel 150 reflektiert,
gen 130 fluchten. Die im Kassettenboden weiterhin 30 Der Spiegel 150 wirft das Bild dann etwas aufwärts,
vorgesehenen Öffnungen 122 (F i g. 4) stimmen in so daß es gegenüber der Wand 4 zentriert wird. Da
ihrer Anordnung mit aufrechten Stiften 132 (F i g. 1) die Projektion auf die Rückseite einer Durchprojek-
an der Projektionsvorrichtung überein, so daß die tionswand erfolgt, muß das Bild zwecks richtiger
Kassette beim Aufsetzen auf den Projektor einwand- Betrachtung von der Vorderseite aus seitenverkehrt
frei auf diesem ausgerichtet ist. Die Ausrichtstifte 132 35 auf die Bildwand aufprojiziert werden, was durch die
erstrecken sich so weit aufwärts, daß sie bei auf die Anordnung von drei Reflektionsflächen erreicht wird,
Vorrichtung aufgesetzter Kassette die Öffnung 122 da die am Film festgehaltenen Szenen seitenrichtig
durchsetzen und mit der oberen Platte 106 in Beruh- sind. Falls die Bilder jedoch unmittelbar auf eine
rung gelangen und diese anheben, wodurch die An- außen befindliche Leinwand geworfen werden sollen,
sätze 98 bis 104 vom Film freikommen und die 40 kann die Klappe 20 geöffnet und der Spiegel 146 mit
Spulen 94 und 96 zur Ermöglichung einer Drehbe- Hilfe des Griffes 16 gemäß F i g. 1 seitlich aus der
wegung freigegeben werden. Es ist zu beachten, daß Projektionsbahn bewegt werden, woraufhin das Bild
die Platte 106 bei sich nicht auf der Vorrichtung be- unmittelbar auf die äußere Leinwand bzw. Bildschirm
findender Kassette abwärts in Bremseingriff mit den projiziert und auf herkömmliche Weise betrachtet
Filmspulen gedrängt wird und somit eine ungewollte 45 werden kann.
Drehbewegung der Spulen verhindert. Aus einer gemeinsamen Betrachtung der F i g. 1, 5
Wie noch genauer beschrieben werden wird, ist die und 12 ist es ersichtlich, daß die Aussparung 8 an
Projektionsvorrichtung mit einer Anzahl von zurück- zwei Seiten durch vorrichtungsfeste, aufrecht stehende
ziehbaren, federbelasteten Druckrollen versehen, Seitenwände des Gehäuses festgelegt wird, während
welche den Film gegen die Flächen von Reibungs- 50 ihr Boden durch eine in lotrechter Richtung bewegantriebsrollen
pressen. Diese Antriebsrollen entspre- bare Plattform 160 gebildet wird. Gemäß F i g. 12 ist
chen hinsichtlich ihrer Größe und Anordnung den die Plattform 160 mit abwärts abstehenden starren
Ansätzen 98" bis 104, weshalb der Kassettenboden Führungsrohren 162 versehen, die in teleskopartigem
mit Öffnungen 140 entsprechender Größe zur Auf- Eingriff mit an der Basis des Gehäuses befestigten,
nähme dieser Rollen versehen ist, wobei sich diese 55 aufrecht stehenden Führungsstangen 164 stehen.
Öffnungen unmittelbar unterhalb der betreffenden An der Unterseite der Plattform 160 ist außerdem Führungen befinden. Die vorher erwähnten Schlitze eine Gewindestange 166 angebracht, die von der 124 dienen zur Aufnahme der bewegbaren Druck- Plattform abwärts absteht und eine gegen eine Axialrollen. Gemäß F i g. 4 halten die Finger 110 den Film bewegung gehaltene, aber drehfähig gelagerte, mit derart fest, daß er sich quer über einander benach- 60 Verzahnungen versehene Mutter 168 durchsetzt, wobarte Schlitze 124 erstreckt, während die Druck- bei eine Drehbewegung der verzahnten Mutter 168 rollen in zurückgezogenem Zustand die durch die eine lotrechte Bewegung der Plattform 160 zur Folge in F i g. 4 gestrichelt eingezeichneten Kreise in den hat. Ein dauernd laufender, umkehrbarer Elektro-Schlitzen 124 angedeuteten Stellungen einnehmen. motor 170 treibt das eine Glied einer Einumdrehungs-Beim Aufsetzen der Kassette auf den Projektor halten 65 kupplung 172 an, wodurch ein mit der verzahnten die Ansätze 98 bis 104 Abschnitte des Films in der Mutter 168 im Eingriff stehendes Abtriebszahnrad Stellung, in welcher er um die darunter befindlichen 174 angetrieben wird. Die Einumdrehungskupplung Rollen herumgeführt werden kann. Nach dem Aus- 172 ist vorzugsweise eine magnetisch einrückbare
Öffnungen unmittelbar unterhalb der betreffenden An der Unterseite der Plattform 160 ist außerdem Führungen befinden. Die vorher erwähnten Schlitze eine Gewindestange 166 angebracht, die von der 124 dienen zur Aufnahme der bewegbaren Druck- Plattform abwärts absteht und eine gegen eine Axialrollen. Gemäß F i g. 4 halten die Finger 110 den Film bewegung gehaltene, aber drehfähig gelagerte, mit derart fest, daß er sich quer über einander benach- 60 Verzahnungen versehene Mutter 168 durchsetzt, wobarte Schlitze 124 erstreckt, während die Druck- bei eine Drehbewegung der verzahnten Mutter 168 rollen in zurückgezogenem Zustand die durch die eine lotrechte Bewegung der Plattform 160 zur Folge in F i g. 4 gestrichelt eingezeichneten Kreise in den hat. Ein dauernd laufender, umkehrbarer Elektro-Schlitzen 124 angedeuteten Stellungen einnehmen. motor 170 treibt das eine Glied einer Einumdrehungs-Beim Aufsetzen der Kassette auf den Projektor halten 65 kupplung 172 an, wodurch ein mit der verzahnten die Ansätze 98 bis 104 Abschnitte des Films in der Mutter 168 im Eingriff stehendes Abtriebszahnrad Stellung, in welcher er um die darunter befindlichen 174 angetrieben wird. Die Einumdrehungskupplung Rollen herumgeführt werden kann. Nach dem Aus- 172 ist vorzugsweise eine magnetisch einrückbare
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Kupplung, die nach einer Umdrehung automatisch für den Antrieb der Betätigungseinrichtungen des
ausrückt, wobei der elektrische Betätigungsimpuls Projektors zur Verfugung stellt. Die Welle 192 trägt
über die eingezeichneten Leitungen zugeführt wird. eine Seilscheibe 218, über die ein Antriebsriemen 216
Dem Fachmann sind derartige Kupplungen bekannt, läuft, sowie zwei weitere, in Fig. 14 dargestellte
so daß sie nicht näher beschrieben zu werden brau- 5 Seilscheiben zum weiteren Antrieb der Rollen 180
chen. Die Steigung der Schraube 166 ist derart aus- und 184. Von der Rolle 180 wird die Antriebskraft
gewählt, daß eine volle Umdrehung der Mutter 168 auf die Aufwickelwelle 194 sowie auf eine Zwischeneine
dem Abstand zwischen einander benachbarten welle 219 übertragen, welche ihrerseits Seilscheiben
waagerechten Reihen von auf dem Film befindlichen zum Antrieb der Reibrolle 186 und der Aufwickel-Bildfeldern
entsprechende lotrechte Bewegung der io welle 196 antreibt. Die Antriebsübertragung muß
Plattform 160 hervorbringt. Die Steuerungen des Mo- praktisch kraftschlüssig erfolgen, während die Auftors
170 und der Kupplung 172 werden noch genauer wickelwellen vorzugsweise mit leicht durchrutschenbeschrieben
werden. den Antrieben versehen sind, wie dies dem Fachmann
Die Plattform 160 ist mit den drei bereits erwähn- auf diesem Gebiet geläufig ist. Der Motor 214 und
ten Führungsstiften 132 versehen, die fest an ihr an- 15 seine zugeordneten Einrichtungen werden später noch
gebracht sind, so daß sich die Filmkassette nach dem näher erläutert werden.
Aufstecken über die Stifte in richtiger Ausrichtung Die Plattform 160 weist eine Verlängerung 221
auf der Plattform befindet. Gemäß Fig. 5 weist die auf, auf der eine Riegeleinrichtung 223 angebracht
Transporteinrichtung für den Film Reibrollen 180, ist, welche mittels des Handgriffs 12 gemäß den
182, 184 und 186 auf, gegen welche der Film mittels 20 Fig. 1 und 5 von Hand betätigbar ist. Aus den
der Druckrollen 188 gehalten wird. Die Rollen 180, die Konstruktion des Riegels veranschaulichenden
184 und 186 sind Filmführungs- und -bewegungs- Fig. 15 und 16 ist es ersichtlich, daß eine Raste225
rollen, während die Rolle 182, wie noch erwähnt verschwenkt werden kann, so daß sie auswärts über
werden wird, eine Tonrolle ist. Alle Rollen ein- die Plattform 160 hinausragt. In der Stellung gemäß
schließlich der Tonrolle sind in aufrechter Stellung 25 Fig. 15 befindet sich die Raste 225 in einer Stellung,
drehfähig auf der Plattform 160 gelagert und gemäß in welcher sie in eine im einen Ende der Kassette 10
F i g. 14 mit hohlen Spindeln versehen, wobei in die- vorgesehene Öffnung bzw. Ausnehmung eingreift und
ser Figur die Tonrolle mit ihrer Hohlspindel 190 dar- somit die Kassette auf der Plattform 160 verriegelt,
gestellt ist. Die Spindel 190 wird gleitfähig von einer Gemäß Fig. 16 steht die Raste 225 von einer Seite
mit ihr verkeilten Antriebswelle 192 durchsetzt, so 30 einer Trägerwelle 227 ab, an welcher der Handgriff
daß sich die Plattform 160 und die Rolle 182 in lot- 12 befestigt ist und die einen zweiten Arm 229 trägt,
rechter Richtung bewegen können, während die Welle welcher nach der entgegengesetzten Richtung wie die
192 in fester Lage verbleibt. Es ist zu beachten, daß Raste absteht. Wenn die Raste 225 aus der Kassette
alle in F i g. 5 dargestellten Reibrollen ebenso wie zurückgezogen bzw. ausgerastet wird, wird eine
aufrecht stehende Wellen 194 und 196, welche die 35 schwenkfähig am Arm 229 angebrachte Stange 231
Kerne der Filmspulen in der Kassette durchsetzen gemäß den Fig. 13, 15 und 16 nach rechts bewegt,
und somit diese Spulen auf die gewünschte Weise an- während die Stange 231 durch eine Feder 232
treiben, jeweils auf gleiche Weise gelagert sind und (Fig. 13) nach links vorbelastet wird,
angetrieben werden. Gemäß Fig. 13 sind die Druckrollen 188 jeweils
Die Plattform 160 ist außerdem mit zwei an gewis- 40 in lotrechter Lage drehfähig am Außehende eines
sen Stellen unterhalb der Filmbahn angeordneten Arms 250 angebracht, der an seinem anderen Ende
Schaltern 198 und 200 versehen, so daß die betätig- schwenkfähig an der Plattform 160 gelagert und starr
baren Teile dieser Schalter von der Unterkante des mit einer die Plattform abwärts durchsetzende Welle
Films 50 berührt und durch diese betätigt werden, verbunden ist. Gemäß Fig. 13 ist der die Druckrolle
wenn die Kerben 62 mit diesen Schaltern in Beruh- 45 neben der Rolle 180 tragende Arm 250 unterhalb der
rung kommen, wie dies später noch näher erläutert Plattform mit einem Radialarm 252 versehen, wäh-
werden wird. rend die Wellen der beiden Druckrollen neben der
Gemäß F i g. 12 ist unterhalb der Plattform 160 Rolle 184 mit ineinandergreifenden Zahnradsegmen-
im Gehäuse 2 eine mittlere Trennwand 202 angeord- ten 254 versehen sind, wie dies auch bei den Wellen
net, welche die vorrichtungsfesten Teile des Projek- 50 für die neben der Rolle 186 befindlichen Druckrollen
tors trägt. Die Plattform 160 weist eine der Öffnung der Fall ist. Die Stange 231 ist gemäß Fig. 13
120 in der Filmkassette entsprechende große Öffnung schwenkfähig mit einer Verlängerung 256 des Arms
204 sowie eine Öffnung 206 auf, welche der Öffnung 250 verbunden, so daß die Zurückbewegung der Rie-
121 in der Filmkassette entspricht. Die Wand 202 gelraste 225 ein Auswärtsverschwenken des mit der
trägt die aufwärts in die Kassette hinein projizierende 55 Stange 231 verbundenen Arms 250 in die in Fig. 13
Lichtquelle 142. Infolge dieser Anordnung kann sich gestrichelt eingezeichnete Stellung bewirkt. Gleichdie
Plattform in lotrechter Richtung bewegen, wäh- zeitig wird auch die zugeordnete Druckrolle auswärts
rend das von der Einrichtung 142 ausgehende Licht- verschwenkt und wird ein Arm 258 in eine Richtung
Strahlbündel in fester Lage verbleibt. Auf ähnliche verschwenkt, in welcher er Lenker 260 und einen
Weise wird eine Tonabtast- und -wiedergabeeinrich- 60 Winkelhebel 262 betätigt, um alle Druckrollen 188
tung 210 zwecks lotrechter Bewegung relativ zur gleichzeitig zurückzubewegen. Wenn die Kassette entPlattform
160 und zur tragenden Wand 202 durch fernt werden soll, wird somit durch einfaches Aus-Stifte
212 geführt, wie dies später noch genauer be- klinken der Raste nicht nur die Kassette freigegeben,
schrieben werden wird. sondern werden auch die Druckrollen verlagert, so
In Fig. 13 ist die in Fig. 14 genau dargestellte, 65 daß der Film dann mit den vorher beschriebenen
die Tonrolle 182 tragende Spindel nur schematisch Fingern 110 in Berührung zu gelangen vermag. Bei
bei 190 angedeutet. An der Unterseite der Wand 202 diesem Abnehmen der Kassette bewegt sich die obere
ist ein Motor 214 angebracht, der die Antriebskraft Platte 106 abwärts und bringt ihre Ansätze in eine
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Lage, in welcher sie den Film in der gewünschten gerte Reibräder 352 in Reibungsberührung mit dem
gewundenen Bewegungsbahn halten. Es ist weiterhin Schwungrad bzw. der Scheibe 332, während das
zu beachten, daß die Raste 225 beim Aufsetzen der Reibrad 350 außer Berührung mit diesen Teilen beKassette
auf die Plattform auswärtsgedrängt wird wegt wird. Auf diese Weise gelangt das Schwungrad
und dabei die Druckrollen freigibt. 5 in den einander abwechselnden Stellungen des Schiein
Fig. 10 sind die Plattform 160 und die Trenn- bers 336 jeweils in Reibungsberührung mit der Tonwand
202 im Schnitt dargestellt. An der Unterseite rolle, so daß diese in jeweils entgegengesetztem Drehder
Trennwand 202 ist ein Motor 214 befestigt, der sinn angetrieben wird. Hierdurch wird trotz Umkehr
mit einem Getriebe 302 zum Antrieb einer Welle 304 der Antriebsverbindung zur Tonrolle stets eine prakmit
einer von zwei an sich möglichen, ausgewählten io tisch ununterbrochene Verbindung mit dem Schwung-Geschwindigkeiten
versehen ist. Der Geschwindig- rad aufrechterhalten, ohne daß eine Drehrichtungskeitswählhebel
306 wird zu einem später noch näher umkehr des Schwungrads erforderlich wäre,
erläuterten Zweck und auf die später beschriebene Gemäß F i g. 9 trägt die Wand 202 zwei in der Weise durch eine Magnetspule 308 betätigt. Auf der Bewegungsbahn des Schiebers 336 liegende Schalter Welle 304 sind zwei Zahnräder 310 und 312 befestigt. 15 360 und 362. Wenn sich der Schieber in der Stellung Der Motor weist ebenfalls eine durch einen Hebel gemäß F i g. 9 befindet, betätigt er den Schalter 360, 314 und eine Magnetspule 316 betätigte Kupplung während beim Erreichen des anderen Endes der Beauf, über welche er gewünschtenfalls von allen ange- wegung des Schiebers der Schalter 362 betätigt wird, triebenen Teilen getrennt werden kann. Das andere Gemäß Fig. 10 sind die beiden Kollektoren 320 Ende der Motorwelle dreht über ein Getriebe 318 20 und 322 jeweils mit zwei Bürsten 364 und 366 verzwei Kollektoren 320 und 322 mit ausgewählter Ge- sehen, wobei die Bürsten des Kollektors 320 unter schwindigkeit von beispielsweise 24 U/min. Weiterhin einem Winkel von etwa 60° voneinander entfernt dreht die Antriebswelle 324 des Getriebes 318 eine sind, während der Abstand zwischen den Bürsten Antriebsseilscheibe 326 mit fester, das Dreifache der beim Kollektor 322 geringer ist. Jeder Kollektor weist Drehzahl der Kollektoren betragenden Drehzahl. 25 einen sich über ein dem Abstand zwischen seinen Gemäß den F i g. 8 und 9 ist auf der Antriebswelle Bürsten entsprechendes Stück teilweise um seinen 192 der Tonrolle 182 eine Reibscheibe 332 vorge- Umfang herum erstreckenden leitfähigen Streifen auf, sehen. Bekanntlich bewegt sich bei jedem Filmpro- der mit der einen oder der anderen Bürste in Berühjektor der Film intermittierend durch das optische rung zu gelangen vermag. Der Grund für diese AnSystem, und falls der Film mit einem Tonaufzeich- 30 Ordnung wird später genauer erläutert werden,
nungsträger versehen ist, kann der Tonfühler nur Der Schieber 336 ist gemäß Fig. 10 an seiner dann einwandfrei arbeiten, wenn sich der Film Unterseite ebenfalls mit einer Kerbe 368 versehen, gleichmäßig und kontinuierlich an ihm vorbeibewegt. und die Magnetspule 316 weist einen Anker 370 auf, Weiterhin ist zu beachten, daß der Film im vorliegen- der nicht nur den Kupplungshebel 314 betätigt, sonden Fall abwechselnd in die eine und dann wieder 35 dem sich auch aufwärts durch eine in der Wand 202 in die andere Richtung bewegt wird, so daß eine vorgesehene Öffnung hindurch erstreckt. Bei Betäti-Umkehr der Drehrichtung der Tonrolle 182 erforder- gung der Magnetspule 316 zum Ausrücken der Kupplich wird. Um eine gleichmäßige Vorbeibewegungs- lung des Motors 214 verlagert sich auch der obere geschwindigkeit des Films am Tonabnehmer aufrecht- Ankerabschnitt 370 in Aufwärtsrichtung und greift in zuerhalten, ist an der Trenwand 202 ein verhältnis- 40 die Kerbe 368 ein. Der Anker 370 und die Kerbe 368 mäßig massiges Schwungrad 334 gelagert und ist sind als zusammenwirkende Kurvenglieder ausgebilzwischen dem Umfang dieses Schwungrads 334 und det, so daß die Magnetspule bei Betätigung eine Beder Scheibe 332 ein Schieberglied 336 gleitend beweg- wegung des Schiebers 336 in eine zwischen seinen bar angeordnet. Eine Feder 338 (F i g. 10) drängt den äußersten Endstellungen liegenden Mittel- bzw. Zwi-Schieber 336 gemäß F i g. 10 normalerweise nach 45 schenstellung erzwingt, in welcher weder die Scheirechts bzw. gemäß F i g. 9 aufwärts. Das andere ben 352 noch die Scheibe 350 in Berührung mit dem Ende des Schiebers 336 trägt einen Vorsprung 340, Schwungrad oder der Antriebsscheibe 332 stehen, dessen eines Ende den in einer Leiste 328 ausgebilde- Beim Ausrücken der Motorkupplung wird daher ten Kerben 342 komplementär geformt ist. Der Ab- nicht nur die Antriebsverbindung zur Welle 304 stand zwischen den Kerben 342 beträgt das Doppelte 50 unterbrochen, sondern auch der Schieber 336 in einer des Abstands zwischen einander benachbarten Rei- solchen Stellung gehalten, daß das Schwungrad inhen von Bildfeldern am Film 50. Sooft der Motor 170 folge seiner Trägheit weiterlaufen kann, ohne daß es betätigt wird, um die Plattform 160 um einen Schalt- mit der Scheibe 332 verbunden wäre, die in diesem schritt anzuheben, wird somit der Vorsprung 340 Augenblick stillsteht.
erläuterten Zweck und auf die später beschriebene Gemäß F i g. 9 trägt die Wand 202 zwei in der Weise durch eine Magnetspule 308 betätigt. Auf der Bewegungsbahn des Schiebers 336 liegende Schalter Welle 304 sind zwei Zahnräder 310 und 312 befestigt. 15 360 und 362. Wenn sich der Schieber in der Stellung Der Motor weist ebenfalls eine durch einen Hebel gemäß F i g. 9 befindet, betätigt er den Schalter 360, 314 und eine Magnetspule 316 betätigte Kupplung während beim Erreichen des anderen Endes der Beauf, über welche er gewünschtenfalls von allen ange- wegung des Schiebers der Schalter 362 betätigt wird, triebenen Teilen getrennt werden kann. Das andere Gemäß Fig. 10 sind die beiden Kollektoren 320 Ende der Motorwelle dreht über ein Getriebe 318 20 und 322 jeweils mit zwei Bürsten 364 und 366 verzwei Kollektoren 320 und 322 mit ausgewählter Ge- sehen, wobei die Bürsten des Kollektors 320 unter schwindigkeit von beispielsweise 24 U/min. Weiterhin einem Winkel von etwa 60° voneinander entfernt dreht die Antriebswelle 324 des Getriebes 318 eine sind, während der Abstand zwischen den Bürsten Antriebsseilscheibe 326 mit fester, das Dreifache der beim Kollektor 322 geringer ist. Jeder Kollektor weist Drehzahl der Kollektoren betragenden Drehzahl. 25 einen sich über ein dem Abstand zwischen seinen Gemäß den F i g. 8 und 9 ist auf der Antriebswelle Bürsten entsprechendes Stück teilweise um seinen 192 der Tonrolle 182 eine Reibscheibe 332 vorge- Umfang herum erstreckenden leitfähigen Streifen auf, sehen. Bekanntlich bewegt sich bei jedem Filmpro- der mit der einen oder der anderen Bürste in Berühjektor der Film intermittierend durch das optische rung zu gelangen vermag. Der Grund für diese AnSystem, und falls der Film mit einem Tonaufzeich- 30 Ordnung wird später genauer erläutert werden,
nungsträger versehen ist, kann der Tonfühler nur Der Schieber 336 ist gemäß Fig. 10 an seiner dann einwandfrei arbeiten, wenn sich der Film Unterseite ebenfalls mit einer Kerbe 368 versehen, gleichmäßig und kontinuierlich an ihm vorbeibewegt. und die Magnetspule 316 weist einen Anker 370 auf, Weiterhin ist zu beachten, daß der Film im vorliegen- der nicht nur den Kupplungshebel 314 betätigt, sonden Fall abwechselnd in die eine und dann wieder 35 dem sich auch aufwärts durch eine in der Wand 202 in die andere Richtung bewegt wird, so daß eine vorgesehene Öffnung hindurch erstreckt. Bei Betäti-Umkehr der Drehrichtung der Tonrolle 182 erforder- gung der Magnetspule 316 zum Ausrücken der Kupplich wird. Um eine gleichmäßige Vorbeibewegungs- lung des Motors 214 verlagert sich auch der obere geschwindigkeit des Films am Tonabnehmer aufrecht- Ankerabschnitt 370 in Aufwärtsrichtung und greift in zuerhalten, ist an der Trenwand 202 ein verhältnis- 40 die Kerbe 368 ein. Der Anker 370 und die Kerbe 368 mäßig massiges Schwungrad 334 gelagert und ist sind als zusammenwirkende Kurvenglieder ausgebilzwischen dem Umfang dieses Schwungrads 334 und det, so daß die Magnetspule bei Betätigung eine Beder Scheibe 332 ein Schieberglied 336 gleitend beweg- wegung des Schiebers 336 in eine zwischen seinen bar angeordnet. Eine Feder 338 (F i g. 10) drängt den äußersten Endstellungen liegenden Mittel- bzw. Zwi-Schieber 336 gemäß F i g. 10 normalerweise nach 45 schenstellung erzwingt, in welcher weder die Scheirechts bzw. gemäß F i g. 9 aufwärts. Das andere ben 352 noch die Scheibe 350 in Berührung mit dem Ende des Schiebers 336 trägt einen Vorsprung 340, Schwungrad oder der Antriebsscheibe 332 stehen, dessen eines Ende den in einer Leiste 328 ausgebilde- Beim Ausrücken der Motorkupplung wird daher ten Kerben 342 komplementär geformt ist. Der Ab- nicht nur die Antriebsverbindung zur Welle 304 stand zwischen den Kerben 342 beträgt das Doppelte 50 unterbrochen, sondern auch der Schieber 336 in einer des Abstands zwischen einander benachbarten Rei- solchen Stellung gehalten, daß das Schwungrad inhen von Bildfeldern am Film 50. Sooft der Motor 170 folge seiner Trägheit weiterlaufen kann, ohne daß es betätigt wird, um die Plattform 160 um einen Schalt- mit der Scheibe 332 verbunden wäre, die in diesem schritt anzuheben, wird somit der Vorsprung 340 Augenblick stillsteht.
entweder aus einer Kerbe heraus auf einen Kamm der 55 Wie ebenfalls in Fig. 10 dargestellt ist, weist der
Kerben oder von diesem Kamm herunter in eine Schieber 336 eine abwärts abstehende, einen in der
Kerbe hineingedrängt, wobei er während der Projek- Wand 202 vorgesehenen Schlitz durchsetzende Haltion
aufeinanderfolgender Reihen von Bildfeldern terung 372 auf, an welcher ein Kegelrad 374 und eine
jeweils abwechselnde Stellungen einnimmt. Wenn Seilscheibe 376 gelagert sind. Wenn sich der Schieber
sich der Schieber gemäß F i g. 9 in seiner obersten 60 336 in der Stellung gemäß F i g. 10 befindet, steht
Stellung befindet, gelangt ein an ihm gelagertes Reib- das Kegelrad 374 im Eingriff mit dem Zahnrad 312
rad 350 in Reibungsberührung sowohl mit dem und treibt die Seilscheibe 376 in der einen Richtung
Schwungrad 334 als auch mit der Scheibe 332, wo- an. Wenn sich der Schieber 336 dagegen an das
durch eine Antriebsverbindung zwischen dem andere Ende seiner Bewegungsbahn bewegt hat, geSchwungrad
und der Tonrolle hergestellt wird, um 65 langt das Kegelrad 374 in Eingriff mit dem Zahnrad
deren gleichmäßige Drehbewegung zu gewährleisten. 310, so daß die Seilscheibe 376 in entgegengesetzter
Wenn sich das Gleitstück 336 am anderen Ende sei- Drehrichtung angetrieben wird. Die Seilscheibe 376
ner Bewegung befindet, kommen zwei an ihm gela- stellt die Antriebseinrichtung für alle vorher beschrie-
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benen Reibrollen dar und ist auch aus der schemati- der Welle 304 festzulegen. Vorzugsweise sind die
sehen Darstellung gemäß Fig. 13 ersichtlich. möglichen Laufgeschwindigkeiten derart ausgewählt,
Gemäß Fig. 13 steht die Seilscheibe 326 des Mo- daß die Seilscheibe 376 den Film mit der zur Hervortors
214 in Antriebsverbindung mit einer Seilscheibe bringung einer Bildgeschwindigkeit von 24 Bildern
378 einer eine intermittierende Bewegung hervor- 5 pro Sekunde erforderlichen Geschwindigkeit antreibt,
bringenden Einrichtung 380, deren Konstruktion im die bei 8-mm- und 16-mm-Filmen jeweils einer andefolgenden
an Hand der Fig. 6 und 7 genauer be- ren Lineargeschwindigkeit entspricht. Beim Projizieschrieben
wird. Die Plattform 160 weist im Bereich ren eines Films der Art gemäß Fig. 2, der mit
längs des optischen Systems eine aufrecht stehende einer Tonspur versehen ist, beträgt die Vorführ-Wand
382 auf, die sich in die gleiche Richtung er- io geschwindigkeit stets 24 Bilder pro Sekunde. Bei
streckt wie die benachbarten Abschnitte des Gehäu- 16-mm-Filmen ist jedoch eine höhere Linearses
2. Diese aufrecht stehende Wand 382 legt eine geschwindigkeit erforderlich als bei 8-mm-Bildern,
Kammer bzw. Raum mit oberen und unteren Flan- obgleich die Anzahl von Bildern pro Sekunde in
sehen 384 und 386 fest. Ein von den Wänden 384 jedem Fall gleich ist. Durch Betätigung der Druck-
und 386 gleitfähig getragenes Klauenglied 388 weist 15 knöpfe 32 oder 34 kann daher das Übersetzungsin
der Wand 386 vorgesehene, auf die waagerechten verhältnis im Getriebe 302 entsprechend der jeweili-Schlitze
114 der Filmkassette ausgerichtete Schlitze gen Bildgröße voreingestellt werden. Bei jeder Bilddurchsetzende
Klauenfinger 390 auf. Die Klaue 388 geschwindigkeit werden jedoch die Kollektoren 322
weist einen T-förmigen Flansch 392 auf, der mit und 320 über das Getriebe 18 mit 24 U/min und die
einem sich senkrecht zur Bewegungsrichtung des 20 Seilscheibe 326 mit 72 U/min angetrieben, und zwar
Films erstreckenden Schlitz 394 versehen ist. Die ungeachtet der Einstellung des Geschwindigkeitswäh-Seilscheibe
378 treibt eine Welle 396 an, an welcher lers 306. Wenn angenommen wird, daß 16-mm-Tonein
exzentrisch angeordneter, länglicher Kurbelzap- filme projiziert werden sollen, so läßt sich die Arfen
398 vorgesehen ist, welcher seinerseits den Schlitz beitsweise wie folgt beschreiben:
394 durchsetzt. Der Kurbelzapfen 398 bewegt somit 25 Die Bedienungsperson drückt den Knopf 34 und die Klaue 388 lediglich in einer parallel zur Film- setzt dann die richtige Filmkassette auf die vorher bewegungsrichtung liegenden Richtung hin und her. beschriebene Weise auf den Projektor auf. Die an der Der Flansch 392 ist mit einem weiteren, senkrecht Plattform 160 vorgesehenen Schalter 198 und 200 zum Schlitz 394 verlaufenden länglichen Schlitz 400 sind so ausgebildet, daß sie bei Betätigung durch versehen, der zwei von einem Gabelstück 404 getra- 30 Hineingelangen in die eine der im Film vorgesehenen gene Führungsstangen 402 umschließt, die somit die Kerben einen einzigen Stromimpuls erzeugen, bei Klaue in ihrer Gleitbewegung parallel zur Bewegungs- Betätigung in der anderen Richtung jedoch keinen richtung des Films führen und in lotrechter Richtung Impuls hervorbringen. Ein von einem dieser Schalter länglich ausgebildet sind. Das Gabelstück 404 ist am abgegebener Stromimpuls bewirkt ein kurzzeitiges Anker einer Magnetspule 406 befestigt, der mittels 35 Einrücken der Einumdrehungskupplung 172 und leieiner Feder 408 gemäß F i g. 6 nach links gedrängt tet somit eine Umdrehung der Zahnradmutter 168 wird. Wenn die Magnetspule 406 erregt wird, wird das sowie ein Anheben der Plattform 160 über einen Gabelstück 404 nach rechts vorgeschoben, während Schaltschritt ein. Es wird vorausgesetzt, daß die BiIddie Feder 408 das Gabelstück in abgefallenem Zustand feldreihen sowohl bei 8-mm- als auch bei 16-mmder Magnetspule nach links bewegt. Der »Schlag« des 40 Bildern jeweils denselben Abstand voneinander be-Kurbelzapfens 398 entspricht dem größten Betrag, sitzen. Beim Aufsetzen einer Filmkassette auf die um den ein beliebiger Film bei jedem Schaltschritt Vorrichtung gelangt eine Kerbe 62 unmittelbar über vorwärts bewegt wird, d. h., er entspricht mindestens einen der Schalter 198 oder 200, betätigt diesen der Länge des längsten Bildfelds, das mit der erfin- jedoch nicht. Die Bedienungsperson dreht daraufhin dungsgemäßen Vorrichtung projiziert werden soll. Da 45 den Schalter 22, um die Motoren 214 und 170 in Beder Kurbelzapfen 398 die Klaue 388 lediglich gerad- trieb zu setzen, wobei sofort eine Antriebsverbindung linig hin- und herbewegt, kann die Magnetspule in der Vorrichtung über den Motor 214 und das ersichtlicherweise an jedem beliebigen Zeitpunkt Kegelrad 374 hergestellt wird, um die Reibrollen während eines Hin- und Herbewegungstakts erregt anzutreiben. Die Seilscheibe 326 treibt die eine interwerden, um die Finger 390 in Eingriff mit dem in der 50 mutierende Bewegung hervorbringende Seilscheibe Kassette 10 befindlichen Film zu bringen und ihn um 378 mit 72 U/min an, und die Vorrichtung beginnt zu den gewünschten Betrag weiterzutransportieren, arbeiten. Bei am einen Ende seines Bewegungswegs woraufhin die Magnetspule stromlos wird und die befindlichem Schieber 336 bringt der Schalter 360 Feder die Finger vom Film zurückzieht. Ersichtlicher- einen der Kollektoren 320 oder 322 in den Stromkreis weise bestimmt somit die Zeitsteuerung bzw. Er- 55 der Magnetspule 406, so daß diese im richtigen regung der Magnetspule 406 das Ausmaß der Film- Augenblick betätigt bzw. erregt wird und die Finger bewegung sowie die Bewegungsrichtung des Films. 390 in den Film eingreifen läßt, um ihn fortlaufend Beim Anheben oder Senken der Plattform 160 bewegt durch den Projektor zu transportieren. Da sich die sich die Klaue 388 mit dieser und verbleibt ständig in Seilscheibe 378 mit 72 U/min und der Kollektor 320 dem Film gegenüberliegender Lage, wobei sich ihre 60 mit 24 U/min drehen, erregt die ausgewählte Bürste Finger 390 in einer Stellung befinden, in welcher sie ersichtlicherweise die Magnetspule 406 bei jeder dritin die Filmperforationen einzugreifen vermögen. Eine ten Umdrehung der Welle 396 jeweils nur einmal, lotrechte Bewegung wird durch die längliche Aus- Hierdurch wird sichergestellt, daß die Transportzeit bildung des Kurbelzapfens 398 und der Führungsstifte kurz genug ist, um eine gute Bildqualität ohne Flim- bzw. -stangen 402 ermöglicht. 65 mern zu erzielen, während die Projektionsfläche
394 durchsetzt. Der Kurbelzapfen 398 bewegt somit 25 Die Bedienungsperson drückt den Knopf 34 und die Klaue 388 lediglich in einer parallel zur Film- setzt dann die richtige Filmkassette auf die vorher bewegungsrichtung liegenden Richtung hin und her. beschriebene Weise auf den Projektor auf. Die an der Der Flansch 392 ist mit einem weiteren, senkrecht Plattform 160 vorgesehenen Schalter 198 und 200 zum Schlitz 394 verlaufenden länglichen Schlitz 400 sind so ausgebildet, daß sie bei Betätigung durch versehen, der zwei von einem Gabelstück 404 getra- 30 Hineingelangen in die eine der im Film vorgesehenen gene Führungsstangen 402 umschließt, die somit die Kerben einen einzigen Stromimpuls erzeugen, bei Klaue in ihrer Gleitbewegung parallel zur Bewegungs- Betätigung in der anderen Richtung jedoch keinen richtung des Films führen und in lotrechter Richtung Impuls hervorbringen. Ein von einem dieser Schalter länglich ausgebildet sind. Das Gabelstück 404 ist am abgegebener Stromimpuls bewirkt ein kurzzeitiges Anker einer Magnetspule 406 befestigt, der mittels 35 Einrücken der Einumdrehungskupplung 172 und leieiner Feder 408 gemäß F i g. 6 nach links gedrängt tet somit eine Umdrehung der Zahnradmutter 168 wird. Wenn die Magnetspule 406 erregt wird, wird das sowie ein Anheben der Plattform 160 über einen Gabelstück 404 nach rechts vorgeschoben, während Schaltschritt ein. Es wird vorausgesetzt, daß die BiIddie Feder 408 das Gabelstück in abgefallenem Zustand feldreihen sowohl bei 8-mm- als auch bei 16-mmder Magnetspule nach links bewegt. Der »Schlag« des 40 Bildern jeweils denselben Abstand voneinander be-Kurbelzapfens 398 entspricht dem größten Betrag, sitzen. Beim Aufsetzen einer Filmkassette auf die um den ein beliebiger Film bei jedem Schaltschritt Vorrichtung gelangt eine Kerbe 62 unmittelbar über vorwärts bewegt wird, d. h., er entspricht mindestens einen der Schalter 198 oder 200, betätigt diesen der Länge des längsten Bildfelds, das mit der erfin- jedoch nicht. Die Bedienungsperson dreht daraufhin dungsgemäßen Vorrichtung projiziert werden soll. Da 45 den Schalter 22, um die Motoren 214 und 170 in Beder Kurbelzapfen 398 die Klaue 388 lediglich gerad- trieb zu setzen, wobei sofort eine Antriebsverbindung linig hin- und herbewegt, kann die Magnetspule in der Vorrichtung über den Motor 214 und das ersichtlicherweise an jedem beliebigen Zeitpunkt Kegelrad 374 hergestellt wird, um die Reibrollen während eines Hin- und Herbewegungstakts erregt anzutreiben. Die Seilscheibe 326 treibt die eine interwerden, um die Finger 390 in Eingriff mit dem in der 50 mutierende Bewegung hervorbringende Seilscheibe Kassette 10 befindlichen Film zu bringen und ihn um 378 mit 72 U/min an, und die Vorrichtung beginnt zu den gewünschten Betrag weiterzutransportieren, arbeiten. Bei am einen Ende seines Bewegungswegs woraufhin die Magnetspule stromlos wird und die befindlichem Schieber 336 bringt der Schalter 360 Feder die Finger vom Film zurückzieht. Ersichtlicher- einen der Kollektoren 320 oder 322 in den Stromkreis weise bestimmt somit die Zeitsteuerung bzw. Er- 55 der Magnetspule 406, so daß diese im richtigen regung der Magnetspule 406 das Ausmaß der Film- Augenblick betätigt bzw. erregt wird und die Finger bewegung sowie die Bewegungsrichtung des Films. 390 in den Film eingreifen läßt, um ihn fortlaufend Beim Anheben oder Senken der Plattform 160 bewegt durch den Projektor zu transportieren. Da sich die sich die Klaue 388 mit dieser und verbleibt ständig in Seilscheibe 378 mit 72 U/min und der Kollektor 320 dem Film gegenüberliegender Lage, wobei sich ihre 60 mit 24 U/min drehen, erregt die ausgewählte Bürste Finger 390 in einer Stellung befinden, in welcher sie ersichtlicherweise die Magnetspule 406 bei jeder dritin die Filmperforationen einzugreifen vermögen. Eine ten Umdrehung der Welle 396 jeweils nur einmal, lotrechte Bewegung wird durch die längliche Aus- Hierdurch wird sichergestellt, daß die Transportzeit bildung des Kurbelzapfens 398 und der Führungsstifte kurz genug ist, um eine gute Bildqualität ohne Flim- bzw. -stangen 402 ermöglicht. 65 mern zu erzielen, während die Projektionsfläche
Wie erwähnt, können der Motor 214 (F i g. 10) in durch eine nicht dargestellte Blende abgedunkelt
Betrieb gesetzt und die Magnetspule 308 betätigt wird. Wenn der Film das Ende einer Bildfeldreihe
werden, um eine bestimmte Betriebsgeschwindigkeit erreicht, gelangt die am anderen Filmende befindliche
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Kerbe 62 mit einem der Schalter 198 oder 200 in Be- ihr liegen. Die Tonwiedergabeeinrichtung 210 besteht
rührung, wodurch der Kupplung 172 ein Impuls zu- aus einer Lichtquelle und einem an der gegenübergeführt
und die Plattform 160 verzögerungslos über liegenden Seite des Films 50 unterhalb der Rolle 182
einen Schaltschritt angehoben wird. Beim Anheben angeordneten lichtempfindlichen Element. Die Tonder
Plattform wird die mit Kerben versehene Leiste 5 Wiedergabeeinrichtung ist an einer Hilfsplattform 420
328 ebenfalls angehoben und wird der Schieber 336 angebracht, die zwecks lotrechter Bewegung durch
verlagert, wodurch die Antriebsrichtung zu den Reib- die vorher beschriebenen Stifte 212 geführt wird. Ein
rollen umgekehrt und die andere Bürste ausgewählt an der Plattform 160 schwenkfähig angelenkter Gewird,
um die Magnetspule 406 zu erregen, wobei die Ienkhebel422 steht mit einem Hebel 424 in Verbin-Finger
390 am anderen Ende des Hubs der Klaue io dung, der in der Mitte seiner Länge an einer an
388 mit dem Film in Eingriff gelangen. Auf diese der Hilfsplattform 420 vorgesehenen Halterung 426
Weise wird die Bewegungsrichtung umgekehrt, in schwenkfähig gelagert ist. Das andere Ende des Hewelcher
die die intermittierende Bewegung hervor- bels 424 trägt einen Führungsstift 428, der gleitfähig
bringende Einrichtung den Film transportiert. Wie in eine von der Wand 202 getragene waagerechte
erwähnt, bewirkt die Richtungsumkehr der Antriebs- 15 Führung 430 eingesetzt ist. Eine lotrechte Bewegung
verbindung zu den Rollen auch eine Umkehr der An- der Plattform 160 hat somit eine proportional kleitriebsverbindung
zwischen dem Schwungrad 334 und nere Bewegung der Hilfsplattform 420 und der von
dem Tonrollenrad 332, um eine gleichmäßige Ar- dieser getragenen Tonwiedergabeeinrichtung, in diebeitsweise
der Tonwiedergabeeinrichtung zu gewähr- selbe Richtung zur Folge,
leisten. 20 In Fig. 12 ist ein an der Wand202 angebrachter
leisten. 20 In Fig. 12 ist ein an der Wand202 angebrachter
Die Bedienungsperson kann an jedem beliebigen Schalter 430 dargestellt, der einen sich in die Bewe-
Zeitpunkt während des Betriebs den Stillstandknopf gungsbahn von vom einen Führungsrohr 162 getra-
28 drücken, wodurch die Magnetspule 316 erregt genen Anschlägen 434 und 436 erstreckenden Betäti-
wird und die Hauptkupplung der Antriebseinrichtung gungshebel 432 aufweist. Wenn sich der Schalter 430
ausgerückt wird, um den Schieber336 in einer Zwi- 25 in der Stellung gemäß Fig. 12 befindet, schließt er
schenstelluhg zu arretieren. Hierdurch wird die An- den Speisestromkreis für den Motor 170, so daß die-
triebskraftübertragung zu allen den Film transportie- ser sich in eine zum Anheben der Plattform 160 er-
renden Einrichtungen stillgesetzt, so daß ein Einzel- forderliche Richtung dreht. Wenn sich die Plattform
bild auf der Projektionsfläche betrachtet werden 160 bis an die Grenze ihres Bewegungswegs anhebt,
kann. Es ist zu beachten, daß sich das Kegelrad 374 30 gelangt der Anschlag 436 in Berührung mit dem
bei in dieser Zwischenstellung befindlichem Schieber Schalter 430, um die Drehrichtung des Motors 170
336 außer Eingriff mit beiden Zahnrädern 310 und umzukehren und der Kupplung 172 Dauerstrom zu-
312 befindet. zuführen, so daß die Plattform 160 selbsttätig in ihre
Weiterhin kann die Bedienungsperson auch die Ausgangsstellung abgesenkt wird, woraufhin der An-Drehrichtung
des Motors 214 mit Hilfe des Druck- 35 schlag 434 den Schalter 430 wieder in seine normale
knopfes 30 umkehren, um ein Stück des Films noch Arbeitsstellung zurücklegt. Der Schalter 430 befindet
einmal wiederzugeben, was auch mit Hilfe der vorher sich außerdem im Stromkreis der Stillstandmagneterwähnten
Steuerung 40 erfolgen kann. In diesem spule 316, so daß die Filmtransporteinrichtungen
Zusammenhang ist zu bemerken, daß es zum Rück- während des Senkens der Plattform 160 angehalten
spielen eines beträchtlichen Filmteils nicht erforder- 40 werden.
lieh ist, die Bewegungsrichtung des Projektors um- F i g. 21 ist eine schematische Darstellung eines
zukehren und den ganzen Filmabschnitt rückwärts optischen Systems mit Prismen zur Umkehrung eines
laufen zu lassen. Es ist vielmehr lediglich notwendig, projizierten Bilds um 90° gegenüber der optischen
den Film so weit zurücklaufen zu lassen, bis die ent- Achse. Dieses Prismensystem befindet sich in einem
sprechende Stellung auf der Länge des Films erreicht 45 Träger 440 (F i g. 5), der mit Hilfe des Handgriffs 18
worden ist, woraufhin die Bedienungsperson dann die in die dargestellte zurückgezogene Stellung oder in
Plattform 160 anheben oder absenken kann, um die eine Stellung ausrichtbar ist, in welcher er innerhalb
gewünschte Anzahl von Bildfeldreihen vorwärts oder des Strahlengangs des projizierten Bilds liegt. Auf
rückwärts laufen zu lassen. diese Weise kann auf die Projektionsfläche 4 ein her-
Beim Projizieren von 8-mm-Tonfilm wird die Ge- 50 kömmlicher Kinofilm projiziert werden, indem das
schwindigkeitssteuerung 306 über den Druckknopf 32 Prismensystem zwischen die Linse 144 und den
betätigt, um die Drehzahl der Welle 304 herabzu- Spiegel 146 eingeschaltet wird. Andererseits kann das
setzen, während die Drehzahl des Kollektors 322 und Prismensystem auch auf die vorstehend beschrie-
der Seilscheibe 326 gleichbleibt. Durch Betätigung bene Weise ausgerichtet werden, während der Spiegel
des Wählknopfes 32 übernimmt außerdem der KoI- 55 146 zurückgezogen und der herkömmliche Film
Iektor322 die Steuerung der Magnetspule 406, und durch die durch die Klappe 20 abgedeckte Öffnung
da sich seine Bürsten dichter beieinander befinden hindurch auf eine herkömmliche Projektionsleinwand
als die des Kollektors 320, transportieren die Finger projiziert wird.
390 den Film während jedes Arbeitstakts der Klaue Die Projektion herkömmlicher Filme wird durch
388 entsprechend der kürzeren Länge von 8-mm- 60 die in den Fig. 17 bis 20 dargestellte Vorrichtung
Bildfeldern über ein kürzeres Stück hinweg. ermöglicht, die eine Platte 450 derselben Größe und
Wie erwähnt, sind die Reihen der Tonspuren auf Form wie die Bodenwand der Filmkassette aufweist,
dem Film 50 mit engerem Abstand zueinander ange- welche mit großen Öffnungen 452 zur Aufnahme der
ordnet als die Reihen der Bildfelder. Aus F i g. 8 ist Filmtransporteinrichtung und anderer, von der Plattersichtlich, daß sich die Tonrolle 182 nicht abwärts 65 form 160 nach oben abstehender Einrichtungen verbis
zur Unterkante des Films erstreckt, sondern vor- sehen ist. Die Öffnungen 454 nehmen die Führungszugsweise
an der Unterkante des die Bildfelder ent- stifte 132 auf, welche die Platte einwandfrei auf der
haltenden Bands endet, während die Tonspuren unter Plattform der bereits beschriebenen Vorrichtung aus-
richten. Dieses Anschluß- bzw. Aufsatzstück ist mit Armen 456 versehen, an deren Außenenden Spulenspindeln
458 gelagert sind. An der Platte 450 sind Seilscheiben 460 mit nicht kreisförmigen Öffnungen
gelagert, die zur Aufnahme der Spulenwellen 194 und 196 dienen. Die Seilscheiben 460 stehen über
Riemen in Antriebsverbindung mit an den Spulenspindeln vorgesehenen Seilscheiben. Eine aufrecht
stehende Stirnwand 462 und eine verschwenkbare Andruckplatte 464 erfüllen denselben Zweck wie die
entsprechenden Teile der vorher beschriebenen Filmkassette. Die Platte 450 weist außerdem aufrecht
stehende Abstandstücke 466 auf, die in einer solchen Stellung angeordnet sind, daß sie die Unterkante
eines herkömmlichen Films zu berühren vermögen, um ihn in der gewünschten Höhenlage gegenüber der
Vorrichtung zu halten. Es ist zu beachten, daß die Projektionsvorrichtung, wenn sie mit aufgesetztem
Aufsatz in Betrieb gesetzt wird, den Film mit der ausgewählten Geschwindigkeit in eine einzige Riehrung
antreibt, da keine Vorkehrungen zur Betätigung der Schalter 198 oder 200 getroffen sind. Unvertonte
herkömmliche Filme werden normalerweise mit einer Geschwindigkeit von 16 Bildern pro Sekunde projiziert,
weshalb der Motor 214 auf zwei Drittel seiner Drehzahl verlangsamt wird, so daß sich die Seilscheibe
326 mit 48 U/min und der Kollektor 322 mit 16 U/min drehen.
Die Spulenspindeln 458 weisen einen Spindelabschnitt 470 auf, der jeweils in einem Arm 456 gelagert
und mit einer an ihm befestigten Seilscheibe 472 versehen ist, und einen oberhalb der Seilscheibe
befindlichen Anschlagkragen 474 sowie einen ein kurzes Stück oberhalb des Kragens 474 vorgesehenen,
radial abstehenden Stift476. Aus den Fig. 19 und
20 ist ersichtlich, daß der Stift 476 in Längsrichtung in einer lotrechten Ebene geschlitzt und an seinem
Außenende etwas nach außen gespreizt ist. Die Flansche der gestrichelt eingezeichneten Filmspulen
sind mit einem Radialschlitz 478 geringerer Breite als derjenigen des Außenendes des Schlitzstifts 476
versehen. Aus F i g. 20 ist ersichtlich, daß die Spule abwärts über den Stift 476 geschnappt werden kann,
wobei seine Außenenden nachgiebig zusammengepreßt werden, während die Filmspule über die Mittellinie
des Stifts hinweggeschoben wird, bis der Flansch am Anschlagkragen 474 anstößt. In dieser
Stellung wird die Spule in fester Lage und in Antriebsverbindung mit der Spindel an dieser festgehalten.
Claims (5)
1. Tonfilmprojektor zum Vorführen eines Filmes mit mehreren einander parallelen und sich
mit den dazugehörigen Tonspuren in Filmlängsrichtung erstreckenden Bildreihen, dadurch
gekennzeichnet, daß an ihm für eine ansetzbare Kassette (10) eine lotrecht verschiebbare
Tragplatte (160) vorgesehen ist, welche Reibrollen aufweist, die sowohl dem Filmtransport
(180, 184, 186) als auch als Tonrolle (182) dienen, und mit welcher der Film (50) in seitlicher
Richtung relativ zur Projektionseinrichtung (142, 144, 150, 184, 4) und zur Tonabnahmeeinrichtuug
(210) bewegbar ist, wobei die lotrechte Verschiebung der Tragplatte (160) mit Hilfe eines
Schaltwerks (172, 174, 166, 168) relativ zur Projektionseinrichtung um Schritte erfolgt, die dem
quer zur Filmlaufrichtung gemessenen Abstand zwischen zwei entsprechenden Punkten benachbarter
Bildreihen entsprechen, und daß eine Einrichtung (62, 198, 200) vorgesehen ist, welche
bei der Projektion des letzten Bildes jeder Bildreihe die Bewegungsrichtung der Filmtransporteinrichtung
(180, 184, 186, 188) und der Tonrolle (182) automatisch umkehrt.
2. Tonfilmprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonabnahmeeinrichtung
(210) auf einer Hilfsplattform (420) montiert ist, die sowohl gegenüber der Plattform (160) als
auch gegenüber der Projektionseinrichtung (4, 142 bis 150) bewegbar ist, und daß das Schaltwerk
(166 bis 174) eine Anordnung (212, 422 bis 430) zum Verschieben der Trageinrichtung
(420) und der Tonabnahmeeinrichtung (210) relativ zur Projektionseinrichtung zur Ermöglichung
der Aufnahme von Filmen aufweist, bei welchen der Abstand zwischen einander entsprechenden
Punkten benachbarter Bildfeldreihen (56, 57) vom Abstand zwischen einander entsprechenden
Punkten benachbarter Tonspuren (66) des Films abweicht.
3. Tonfilmprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tonrolle (182) an einem
Teilbereich der einen Fläche des Films (50) angreift, welcher der die Bildfeldreihen tragenden
Filmbreite entspricht, und daß der die Tonspuren tragende Teilbereich (64) des Films axial über
ein Ende der Tonrolle (182) hinausragt, während ein Abschnitt der Tonabnehmereinrichtung (210)
an beiden Seiten dieses überstehenden Teilbereichs (64) des Films angreift.
4. Tonfilmprojektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung (212, 422
bis 430) Gestänge zur wahlweisen Verschiebung der Hilfsplattform (420) relativ zur Projektionseinrichtung
mit gegenüber der Verschiebung der Plattform (160) relativ zur Projektionseinrichtung
unterschiedlicher Geschwindigkeit aufweist.
5. Tonfilmprojektor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragplatte (160) durch den Boden einer Aussparung (8) im Projektorgehäuse (2) gebildet
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 218 322, 276 457,
Deutsche Patentschriften Nr. 218 322, 276 457,
366 207; schweizerische Patentschrift Nr. 94 472;
USA.-Patentschriften Nr. 1109 575, 1351279,
USA.-Patentschriften Nr. 1109 575, 1351279,
1455 766.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 517/401 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US257722A US3248164A (en) | 1963-02-11 | 1963-02-11 | Motion picture film and projector |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=22977476
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE1262769B (de) |
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|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |