DE51127C - Maschine zum Bohren von Bürsten- und Besenhölzern - Google Patents
Maschine zum Bohren von Bürsten- und BesenhölzernInfo
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- DE51127C DE51127C DENDAT51127D DE51127DA DE51127C DE 51127 C DE51127 C DE 51127C DE NDAT51127 D DENDAT51127 D DE NDAT51127D DE 51127D A DE51127D A DE 51127DA DE 51127 C DE51127 C DE 51127C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zu bohrenden Stücke werden zwischen Backen eingespannt, deren Traggestell sowohl
in Längsrichtung der Maschine verschoben, als auch in horizontaler und verticaler Richtung
gedreht werden kann, um eine Lochplatte, nach deren Löcheranordnung das Bohren stattfindet,
auf einen festliegenden Führungsstift bringen und vorziehen zu können. Je nachdem man
das eine oder andere Loch dieser mit dem Backentraggestell verbundenen Lochplatte wählt,
treten entsprechende Stellen des zu bohrenden Stückes dem Bohrer gegenüber. Die Lochplatte
kann so viel Löcher enthalten, wie sie in das Stück eingebohrt werden sollen, sie
kann aber auch weniger Löcher enthalten, es findet dann das Einbohren der noch fehlenden
Löcher später statt. Für die Längsverschiebung steht das Backentraggestell in Verbindung mit
einem im Hauptgestell geführten Schieber, und in das eine oder andere der in diesem enthaltenen
Löcher kann man einen Stift einstecken, um welchen dann das Traggestell mit den Backen sich drehen läfst, während Arme
der Lochplatte durch ihre Verbindung mit einem Querhaupt eine Drehung in verticaler
Ebene ermöglichen. Die Einspannbacken können mittelst Rechts- und Linksgewinde tragender
Schraubenspindeln, die im Traggestell drehbar sind, gegen und von einander gerückt werden.
Zwischen der genannten Lochplatte und diesen Schraubenspindeln befindet sich der Spindelstock
für die mit Antriebsscheibe versehene Bohrspindel, so dafs in dem Mafse, wie man
die Lochplatte über den festen Führungsstift vorzieht, auch das von den Backen gehaltene
Holz gegen den Bohrer vorrückt und gebohrt wird; die Tiefe der zu bohrenden Löcher
kann durch einen Anschlag bemessen werden. Dadurch, dafs man den Einsteckstift, an welchem
das Backentraggestell sich drehen läfst, in gröfserem oder kleinerem Abstande von der
Lochplatte einsteckt, läfst sich eine geringere oder gröfsere Divergenz in den Richtungen der
zu bohrenden Fassungslöcher erreichen.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Maschine ist die Lochplatte α mit Armen α1 verbunden,
die eine Längsverschiebung durch Hülsen b1 eines Querhauptes b machen können.
Durch den Bolzen c sind die kurzen Arme des letzteren mit dem Schieber d verbunden,
welcher mit Löchern d1 zum Einstecken .eines
Stiftes e versehen ist, und mittelst Stellschrauben b2 können die Arme a1 in den Hülsen b1
passend festgestellt werden. Der Schieber d liegt zwischen Führungsplatten f, die einen
Schlitz f1 enthalten und durch welchen man
den in eins der Löcher d1 zu steckenden Stift e
einführen kann. Die Führungsplatten f hindern den Schieber d an einer Drehung, derselbe
kann sich aber horizontal auf dem Stift e drehen, während er sich in der Führung verschiebt.
Die Führungspiatten/ sind, durch die Schrauben _/2 verbunden^ die durch Scheiben/3,
Fig. 2, führen, welche zu festes Anliegen der
Führungen/ an dem Schieber d verhindern. An den Armen al sitzende Halter a2 tragen
die Schraubenspindeln g mit Rechtsgewinde g1
und Linksgewinde g2 7 und die Backen h auf
diesen Spindeln entsprechen in Form und Gröfse den zu bohrenden Stücken. Durch die
Räder ga, Fig. 2, sind die Schraubenspindeln g
so in Verbindung mit einander, dafs, wenn die eine mittelst der Handhabe g* gedreht wird,
die andere sich mitdreht.
Das zu bohrende Holz wird zwischen die Backen h durch Drehen der Handhabe g* eingespannt,
und zwar immer genau auf Mitte der Arme α1, weil die Backen immer gleichmäfsig
gegen einander rücken. Zwischen dem zu bohrenden Stück und der Lochplatte α ist
auf dem Bettj der Spindelstock k angeordnet, in welchem die den Bohrer m tragende Spindel
/ drehbar ist. Auf der anderen Seite der Lochplatte α ist in einem Reitstock η der
Führungsstift 0 befestigt. Die Lochplatte a enthält, wie in Fig. 13 in Vorderansicht dargestellt,
Löcher A, die in der Anordnung den in die Hölzer zu bohrenden Löchern entsprechen.
Das zu bohrende Stück wird mittelst der Schraubenspindeln g und Backen h eingespannt,
und dann wird der Führungsstift ο mittelst der Muttern 0 oder durch Verschiebung des
Reitstockes η auf dem Bett j so eingestellt, dafs die Lochplatte mit einem ihrer Löcher
auf den Stift 0 gesteckt und dann in Richtung, des Pfeiles B verschoben werden kann, wobei
der Stift 0 der Lochplatte als Führung dient.
Zu der Spitze des Bohrers m wird der Anschlag
κ1,so eingestellt, dafs, wenn das zu bohrende Stück dagegen schlägt, das eingebohrte
Loch die nöthige Tiefe hat. Ein Schenkel m2
des Anschlages führt durch eine Oeffnung im Spindelstock k und läfst sich mittelst Schraube m3
an diesem feststellen.
Wenn der Arbeiter die Lochplatte α über den Stift ο vorzieht, so weicht auch das eingespannte
Stück entsprechend nach und wird von dem Bohrer m gebohrt. Der Arbeiter
wiederholt dies, bis die gewünschte Anzahl von Löchern gebohrt ist, dreht dann die Handhabe
g*, löst das gebohrte Stück und spannt ein anderes zwischen die Backen h ein.
Die Lochplatte α kann so viel Löcher enthalten, wie in das Holz eingebohrt werden
sollen, sie kann aber auch weniger Löcher in einer entsprechenden Anordnung enthalten, es
findet dann das Einbohren der noch fehlenden Löcher besonders statt. Die Schlitze f1 ermöglichen
die Verschiebung der Lochplatte a in der Längsrichtung der Maschine,. und um
den Bolzen c kann die Lochplatte α mit den Armen a1 und Einspannbacken h, wie durch
Punktirung Fig. 2 angegeben, gedreht werden. Die Drehungen um den Stift e und den Bolzen
c veranlassen, dafs die Löcher in die Hölzer unter einem Winkel gebohrt werden, so dafs
die einzuziehenden Borstenbüschel divergiren. Steckt man den Stift e in ein Loch d1, das
von der Lochplatte α weiter entfernt liegt, so divergiren die Richtungen der zu bohrenden
Löcher weniger, als wenn der Stift e in gröfserer Nähe von der Lochplatte α eingesteckt
wird.
Stellt man nach Lösen der Schrauben b2 die Lochplatte α und die Backen h weiter entfernt
vom Bolzen c ein, so werden die "Löcher in der Richtung weniger stark divergiren und zum
Bolzen c mehr unter rechten Winkeln gebohrt, als wenn Lochplatte und Backen näher an, den
Bolzen c verlegt werden. Je nach Einstellen der Lochplatte und Backen zum Bolzen c und
je nach Einstecken des Stiftes e in das eine oder andere der Löcher d1 können also Löcher
eingebohrt werden, die in der Richtung mehr oder minder divergiren. Die in Fig. 1 und 2
dargestellte Maschine ist für das Bohren von Löchern für nur wenig divergirende Borstenbüschel
bestimmt. Fig. ία, ι β und ic zeigen
ein mittelst einer solchen Maschine gebohrtes Bürstenholz.
Sollen gekrümmte Stücke gebohrt werden, so werden diese zwischen Backen gespannt,
die unter einem Winkel liegen oder gedreht werden können. Das Mafs der Drehung wird
dann mittelst passenden Theilrades in der Weise geregelt, dafs das Stück ■ nur gedreht
werden kann, wenn es nöthig ist. Auch hier wird die stärkere oder schwächere Divergenz
in der Richtung der Löcher durch Einstellen der Lochplatte zum Bolzen und des Stiftes im
Führungsschlitz erzielt.
Fig. 4 zeigt eine solche Abart der Maschine im Aufrifs und Fig. 5 im Grundrifs. Dieselbe
ist hauptsächlich zum Bohren von Hölzern für runde oder cylindrische Bürsten oder Besen
bestimmt. Der vorigen Einrichtung entsprechende Theile sind entsprechend bezeichnet.
Das, Querhaupt c sitzt hier am Schieber d fest, die Arme a1 können mittelst Augen an den
Enden des Querhauptes sich drehen. In fester Verbindung mit dem Schieber α sind ferner
die beiden Halter ρ und p\ von welchen der
Halter ρ ein Auge mit Muttergewinde zur Aufnahme der Schraubenspindel 5 trägt, die mit
Handhabe s1 und Spitze s2 versehen ist, um
das zu bohrende Stück gegen die schalenförmige und gezahnte Spannbacke r1 fest anzudrücken,
die am Ende einer im Auge des anderen Halters p1 gelagerten Achse r festsitzt.
Das mit einer Zahnung versehene Theilrad r2 läfst sich mit der Achse r und dem eingespannten
Stück mittelst einer von einer Feder beeinflufsten Sperrklinke ρ3 feststellen, die um
einen Zapfen p2 des Halters ρ J drehbar ist. Zu
dieser Einstellung dient eine auf der Achse r
sitzende Handkurbel r3.
Die Lochplatte α enthält Löcher in entsprechender
Anordnung der zu bohrenden Löcher., Nachdem die Löcher in einer der
Längsrichtung des Stückes entsprechenden Reihe gebohrt sind, wird nach Auslösen der Klinke pB
das Stück um den nöthigen Winkel gedreht und dann läfst man die Klinke wieder einfallen.
Sollen halbringförmige Stücke, Fig. 6, gebohrt werden, so kann man diese, wie in
Fig. 7, in Paaren an einander legen. Die Bohrung kann dann wie bei einem vollen Ringstück
und schneller erfolgen.
Bei einer anderen Ausführung der Maschine kann das die Arme der Lochplatte aufnehmende
Querhaupt in den Löchern eines mit dem Schieber gelenkig verbundenen Stückes eingestellt
werden. Fig·18 zeigt dieselbe im Aufrifs und Fig. 9 im Grundrifs, während Fig. 8 a,
8b und 8c Hölzer mit Löchern zeigen, die mittelst solcher Maschine gebohrt werden sollen.
Die Lochplattenarme al führen durch die
Augen der hochgebogenen Arme des Querhauptes b hindurch, das um den Bolzen b3
des mit dem Schieber d mittelst Bolzens c gelenkig verbundenen Stückes d- drehbar ist. In
diesem sind mehrere Löcher dl zur Einführung des Bolzens b3 enthalten. Der Schieber d kann
zwischen den Führungsplatten t in Längsrichtung der Maschine verschoben werden. Die
Arme a1 dienen zur Lagerung der mit Rechtsgewinde
u1, und Linksgewinde w2 und einer
Handkurbel versehenen Schraubenspindel u. In zu dieser concentrischen Schlitzen v2 der Ansätze
der Arme a1 läfst sich ein durch die Backen h führender Bolzen ν mittelst auf seinen
Enden sitzender Mutter v3 fest einstellen, wobei auf der gegenüberliegenden Seite der Armenansätze
liegende Buride v1 des Bolzens als
Gegenlagen dienen.
Nach Lösung der Muttern v3 dreht man den Bolzen ν mit den Backen h um die Spindel u
so weit, bis das zu bohrende Stück dem Bohrer m richtig gegenüberliegt, und zieht die
Muttern v3 fest an. Die nach dem Bolzen b3 als Mittelpunkt gekrümmte Lochplatte α wird
zum Bolzen ν unter einem Winkel und zu dem zu bohrenden Theile des Stückes parallel
oder nahezu parallel eingestellt. Die erforderliche Divergenz in der Richtung der in die Endtheile
von Hölzern für Ofenbürsten, Schrubberbürsten u. s. w. einzubohrenden Fassungslöcher
läfst sich erreichen, wenn die Backen h über oder nahezu über dem Bolzen b3 und der
Bolzen c nahe an diesem angeordnet wird.
Die in Fig. ι ο in Aufrifs, in Fig. 11 im
Grundrifs dargestellte Abart der Maschine ist dazu eingerichtet, Löcher, deren Richtungen
stark divergiren, zu bohren, beispielsweise in Hölzer, wie sie die Fig. ioa, Ίοβ und ioc
darstellen. Auch hier sind den schon beschriebenen Einrichtungen entsprechende Theile mit
entsprechenden Buchstaben bezeichnet und wird auf solche nur so viel, wie nöthig ist, Bezug
genommen.
Hier führt durch entsprechend verstärkte Theile w der Arme a1 der Lochplatte a die
Welle χ und auf dieser sind Arme x1 befestigt,
in welchen die Schraubenspindeln g mit Rechtsgewinde gl und Linksgewinde g2 drehbar sind.
Dreht man eine Spindel g mittelst der Handkurbel g"4, so wird mittelst der Zahnräder
g3 g3* g3, Fig. ίο, auch die andere Spindel g
gedreht, und die von den Spindeln getragenen Backen h können dadurch, wie oben, gegen
oder von einander gerückt werden. Das am Schieber d festsitzende Querhaupt d3 führt
durch in Schlitzen der Arme a ] mittelst
Schrauben a3 stellbare Lager d*, und auf den
Enden desselben sind die Zahnräder^ fest, in welche die auf der Welle χ befestigten Räder x2
eingreifen. Bei einer Drehung der Lochplatte a mit ihren Armen al um das Querhaupt d3
drehen sich die Räder x2, Welle χ und deren Arme x1, wodurch diese mit den Spannbacken h und dem zu bohrenden Stück sich
unter einem Winkel zum Bohrer einstellen, wie in Fig. io punktirt angegeben, so dafs eine
beliebige Divergenz in der Richtung der Löcher erreicht werden kann. Natürlich können, da
es sich nur um Theildrehungen handelt, die Räder x2jr auch durch Sectoren ersetzt werden.
Leicht kann man auch durch Wahl anderer Durchmesser für dieselben das Drehungsmafs
der Welle χ und der Spannbacken für eine gegebene Drehung der Lochplatte ändern.
. Mittelst der in Fig. 12 im Grundrifs und in Fig. 13 im Aufrifs dargestellten Maschine kann
man Hölzer von der Art Fig. 15 und mit der Divergenz der hierin gezeichneten Löcher
bohren. Der Schieber d kann auch hier wieder zwischen den festen Führungsplatten f
nach der Längsrichtung eingestellt werden. Das Querhaupt \ liegt mit einem entsprechend
verbreiterten Theile in einem Schlitz ds des Schiebers und kann mittelst der Stifte \l ^4
passend eingestellt werden; während in einer der Platten f ein Längsschlitz /4 enthalten ist,
in welchem man ihn mittelst des Stiftes i einstellen kann. An Armen ^3 des Querhauptes \
sind die Lochplattenarme al um die Bolzen 2
, drehbar. Die die Spannbacken h tragenden Schraubenspindeln g mit Rechtsgewinde g1
und Linksgewinde g2 finden ihre Lagerung in den Armen 6 und diese sind mittelst ihrer
Schenkel 5 und der Bolzen 4, Fig. 12, mit Augen der in den Lochplattenarmen a1 drehbaren
Zapfenstücke 3 gelenkig verbunden. In
die Coulissenarme 7 am anderen Ende dieser Zapfenstücke 3 treten die Zapfen 10 der Gewindebolzen
g ein, die in Augen 8 der Querhauptarme ^3 mittelst Muttern 9a, Fig. 12,
stellbar sind. *
Dreht man die Lochplatte mit ihren die Schraubenspindeln und Backen tragenden Armen
al um die Bolzen 2, so drehen sich unter Verschiebung der Coulissenarme 7 auf dem
Zapfen 10 auch die Zapfenstücke ■ 3, und die Arme 6, Fig. 14, stellen sich dann mit den
Schraubenspindeln g entsprechend schräg ein. Durch Einstellen der Gewindebolzen 9 auf
einen gröfseren oder kleineren Abstand von den Zapfenstücken 3 kann auch hier ein verschiedenes
Mafs der Drehung auf die Arme 6 bei einer gegebenen Drehung der Lochplatte
mit ihren Armen al übertragen werden.
Sollen Löcher in Hölzer von der FoHTi7
Fig. ι 5 gebohrt werden, beispielsweise zwischen Stellen B* und C, so befestigt man die Arme \3
mittelst des Stiftes ^1 und steckt den Stift ^1
in eines der Löcher des Schiebers d, welcher sich dann an dem Stift i bewegen kann, der
durch den Schlitz f\ in eines der Löcher des Schiebers eingesteckt ist. Sollen die Löcher
zwischen den Stellen C und Z), also in anderer Richtungsdivergenz gebohrt werden, so
wird ein weiterer Stift / in eines der Schieberlöcher gesteckt, so dafs der Schieber nur der
Längsrichtung nach beweglich ist, und ein weiterer Stift ^1 wird in das Querhaupt \ eingesteckt,
der Stift ^4 aber herausgenommen.
Auf diese Weise kann man, ohne das zu bohrende Stück umspannen zu müssen, mit
Leichtigkeit Löcher verschiedener Richtungsdivergenz bohren. Bürstenhölzer E von der
Form Fig. 16 und 17 werden zwischen Backen h
gebohrt, von welchen die eine eine Platte h1 mit abgeschrägtem Rand trägt, der mit der
Backe einen Winkeleinschnitt bildet (Fig. 17), in welchem das. Vorderende des Holzes einen
Sitz findet, während die Anlageplatten h1 der anderen Backe zum Festhalten des Stieles
passend geformt sind Die eine Backe ist, wie in den beschriebenen Ausführungen, durch
Rechtsgewinde, die andere durch Linksgewinde zweier Schraubenspindeln verschiebbar.
Die in Fig. 18 im Aufrjfs und in Fig. 19 im
Grundrife dargestellte Maschine ist für Stücke bestimmt, bei welchen die Löcher in den Querreihen
in ihren Richtungen zu einander divergiren, in den Längsreihen dagegen einander parallel sind und die Stücke die in Fig. i8a,
i8b und 18 c dargestellte Form haben.
Die Lochplatte α ist hier völlig eben und durch Augen 17 ihrer Arme a1 in drehbarer Verbindung
mit dem vom Schieber d getragenen Querhaupt 16, während an Haltern 18 der
Arme α1 das zu bohrende Stück festgehalten wird. Da die Verrückungen der Lochplatte
und des Arbeitsstückes in Richtung des Querhauptes 16 immer gleich grofs sind, so stehen
die in der horizontalen Richtung eingebohrten Löcher gleich weit von einander ab, entsprechend
den Abständen der Löcher A der Lochplatte. Wenn man das Stück in gröfserem oder kleinerem
Abstande von dem Querhaupt 16 zwischen den Armen al einspannt, so werden nach der
gleichen Lochplatte auch die Löcher in den Stücken in gröfserem oder kleinerem'Abstande
von einander eingebohrt werden. Aus dem Drehen der Lochplatte um das Querhaupt als
Mittelpunkt ergiebt sich für die Löcher die gewünschte geringe Divergenz ihrer Richtungen.
Die Lochplattenarme sind abgebrochen dargestellt. Dieselben müssen eine solche Länge
haben, dafs Lochplatte und Arbeitsstück in einem genügenden Abstande von dem Querhaupt
16 eingestellt werden können und die gewünschte Divergenz in den Löcherrichtungen
erreicht wird.
Claims (2)
1. Eine Maschine zum Bohren der Fassungslöcher für Borstenbüschel, gekennzeichnet
durch Anordnung des Spindelstockes für den Bohrer (m) zwischen der Lochplatte (a)
und dem zu bohrenden Stück und die Verbindung der Lochplatte (α) mit dem Arbeitsstück
durch stellbare Arme (a 1J, zum Zwecke,
die Anordnung und Richtung der zu bohrenden Löcher durch angemessene Einstellung
des Arbeitsstückes zum Bohrer nach Bedarf bestimmen zu können.
2. Bei der zu 1. bezeichneten Maschine:
a) die Verbindung der Arme (ä1) mit dem
Querhaupt (c) des Schiebers (d) und die Anordnung der Halter (p und px)
mit der Schraubenspindel (sj, sowie der Achse (r) mit Spannbacke (rl) und
dem Theilrad (r2) mit Sperrklinke (ρ3),
nach deren Auslösung das Arbeitsstück sich um den gewünschten Winkel behufs Einstellung zum Bohrer (m)
drehen läfst (Fig. 4 und 5);
b) die Verbindung der Arme (ax) mit der
Rechts- und Linksgewinde tragenden Schraubenspindel (u), um welche der
Bolzen (v) mit Backen (h) gedreht werden kann, um das Stück zum Bohrer
(m) einzustellen (Fig. 8 und 9);
c) die Verbindung der Arme (al) mit der
Welle (x) und die Anordnung der in Armen (χ1) gelagerten Schraubenspindeln
(g) und stellbaren Backen fh), die sich bei einer Drehung der Loch-
platte (α) um das Querhaupt (dz) mit
den Armen (xl) zum Bohrer (m) unter
einem Winkel einstellen lassen (Fig. io und ii);
d) die Verbindung der Arme (a 1J mit
Armen (^) des Querhauptes (%) und
mit Coulissenarmen (7), die sich mit den Zapfenstücken (3) und den die Schraubenspindeln (g) tragenden Armen
(6) bei einer Drehung der Arme (a1)
mitdrehen und entsprechend schräg zum Bohrer fm) einstellen, zum Zwecke, in bestimmter Richtungsdivergenz zu
bohren (Fig. 12 und 13);
e) die Verbindung der Arme (al) durch Augen (17) mit dem Querhaupt (16) des Schiebers (d) und die Anordnung der stellbaren Halter (18) für das Arbeitsstück an den Armen (a1), zum Zwecke, das Stück in gröfserem oder kleinerem Abstande vom Querhaupt (16) einspannen und die Löcher in gröfserem oder kleinerem Abstande bohren zu können (Fig. 18 und 19).
e) die Verbindung der Arme (al) durch Augen (17) mit dem Querhaupt (16) des Schiebers (d) und die Anordnung der stellbaren Halter (18) für das Arbeitsstück an den Armen (a1), zum Zwecke, das Stück in gröfserem oder kleinerem Abstande vom Querhaupt (16) einspannen und die Löcher in gröfserem oder kleinerem Abstande bohren zu können (Fig. 18 und 19).
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51127C true DE51127C (de) |
Family
ID=325920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51127D Expired - Lifetime DE51127C (de) | Maschine zum Bohren von Bürsten- und Besenhölzern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51127C (de) |
-
0
- DE DENDAT51127D patent/DE51127C/de not_active Expired - Lifetime
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