DE188735C - - Google Patents
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- DE188735C DE188735C DENDAT188735D DE188735DA DE188735C DE 188735 C DE188735 C DE 188735C DE NDAT188735 D DENDAT188735 D DE NDAT188735D DE 188735D A DE188735D A DE 188735DA DE 188735 C DE188735 C DE 188735C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/02—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
- B24B9/06—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
- B24B9/16—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs
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- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
KAISERLICHiS
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 188735 ^ KLASSE 67«. GRUPPE
RUDOLF THEUMER in WIEN.
Maschine zum Schleifen und Polieren fassettierter Steine.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Schleifen und Polieren fassettierter Stein chen
derjenigen Bauart, bei welcher die zu bearbeitenden Steinchen in Reihen angeordnet
sind und gleichzeitig mehrere solcher Reihen bearbeitet werden können. Die bisher bekannten
Ausführungsformen der Schleifmaschinen dieser Art beruhten auf dem Prinzip, daß die Seitenfläche der Schleiftrommel als
ίο Arbeitsfläche diente, was jedoch den Nachteil
hat, daß die gegen die Schleiffläche angepreßten Steinchen in ihrer radialen Stellung
einer ungleichen Arbeitsgeschwindigkeit der Schleiftrommel ausgesetzt sind.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung nicht die Seitenfläche der
Schleiftrommel, sondern deren Mantelfläche als Arbeitsfläche ausgenutzt, und zwar in der
Weise, daß die zu schleifenden Steinchen zwar wiederum in Reihen angeordnet sind,
diese Reihen jedoch parallel zueinander derart angeordnet werden, daß die zu schleifenden
Steinchen federnd gegen die Mantelfläche der Schleiftrommel gepreßt werden.
Eine der Erfindung gemäß ausgestaltete beispielsweise Ausführungsform- der Schleifmaschine
ist in den Zeichnungen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 einen
längsgeschnittenen Aufriß, Fig. 2 eine Seiten ansicht der Maschine, während in den Fig. 4
bis 14 Einzelheiten in größerem Maßstabe dargestellt sind. Fig. 3 ist eine der Fig. 1 entsprechende
Darstellung einer Poliermaschine in kleinerem Maßstabe.
In dem Gestell 1 der Maschine ist eine Welle 2 gelagert, an deren einem freien Ende
eine den Antrieb vermittelnde Festscheibe 3 und eine Losscheibe 4 angeordnet ist, während
der zwischen den beiden Wänden des Gestelles liegende Teil der Welle zur Aufnahme einer
Schleiftrommel 5 dient. Auf den beiden den Gestellunterteil bildenden Rahmen 1 . sind
halbringförmige Bogen i1 angeordnet, die mit
Löchern 6 versehen sind. Diese Löcher dienen zur Befestigung von Haltern für die zu schleifenden
Steinchen. Zu diesem Zwecke sind in den Löchern 6 Schrauben 7 angeordnet (Fig. 8),
durch welche Formstücke 8 an den Gestellbogen i1 festgelegt werden können. Die Formstücke
werden von je einer die Schrauben 7 in senkrechter Richtung kreuzenden Schraubenspindel
9 durchdrungen. Am oberen Ende dieser Schraubenspindeln 9 ist ein Auge 13
angeordnet, das je nach Bedarf in größerer oder kleinerer Höhenlage über der Arbeitsfläche
der Schleiftrommel 5 durch Feststellen der Schraubenspindeln 9 mittels der Muttern 11
und 12 festgestellt werden kann.
Die zu bearbeitenden Rohsteinchen 14 haben eine ganz bestimmte, für die Schleif arbeit geeignete
Form (Fig. 12). . Sie sind nämlich in ihrem mittleren Teile zylindrisch, an den
beiden Enden kegelförmig gestaltet; der Durchmesser des zylindrischen Teiles ist größer als
jener der Grundfläche der Kegelteile. Ein jedes dieser Steinchen wird in bekannter Weise
durch eine Kittmasse 151 in einer Ausnehmung eines Stäbchens 16 befestigt. Diese Stäbchen
werden in halbzylindrische Ausnehmungen 17 einer Platte 18 eingelegt und durch eine zweite,
mit entsprechenden halbzylindii'schen Ausnehmungen versehene Platte 19 gehalten, indem
eine in einer Vertiefung 20 der letztgenannten Ausnehmungen liegende Blattfeder 21
die Stäbchen leicht gegen die Platte 18 preßt (Fig. 4 bis 7). Das zur Aufnahme des zu schleifenden
Sternchens dienende Ende der Stäbchen 16 ragt ein Stück aus den Platten 18, 19
heraus, während das entgegengesetzte Ende mit einem Bunde 22 ausgestattet ist, der sich
unter der Wirkung der Feder 23 auf die beiden Platten 18 und 19 aufsetzt. Das Widerlager
für die Feder 23 bildet eine Deckplatte 24, die sich über die gesamte Länge beider Platten 18
und 19 erstreckt.
Um alle Steinchen gleichmäßig um einen gewissen Winkel verdrehen zu können, tragen
die Stäbchen an dem die Deckplatte 24 durch dringenden Ende Kurbeln 25, die vermittels
einer durchgehenden Zugstange 26 zwangläufig miteinander verbunden sind. Die Zugstange
26 ist an beiden Enden mit Kurbeln 27 gelenkig verbunden, deren Wellen 28 in Augen
ao 29 der Platte 18 drehbar gelagert sind. Auf jeder Welle 28 ist ein Schaltrad 30 befestigt,
dessen Schaltklinke 33 an einer das Sperrad umgreifenden Gabel eines Hebels 32 gelagert
ist. Die beiden Hebel 32 sind durch eine Zugstange 351 gelenkig miteinander veibunden,
und einer derselben ist mit einem Handgriff 34 veisehen, so daß eine durch Drehung der
Handhabe 34 bewirkte Verstellung des Hebels 32 auf der einen Seite eine genau gleich
gioße Verstellung des Hebels 32 auf der anderen Seite bewirken wird. Die Zähnezahl
des Schaltrades ist von der Anzahl der zu schleifenden Flächen an den Steinchen abhängig,
so daß bei Verdrehung um einen Zahn die Einstellung aller Steinchen gleichzeitig
auf die nächstfolgende zu schleifende Fläche erfolgt. In einer derartigen Haltevorrichtung
sind je' nach der zu schleifenden Steinchensorte 40 bis 50 Stäbchen angeordnet.
Diese Haltevoirichtungen werden an dem
Gestellbogen ι1 bezw. an den Augen 13 der
Schraubenspindeln 9 mittels der Rahmen 36 befestigt (Fig. 8). Die Rahmen 36 sind zu
diesem Zweck mit einem beweglichen Klemm maul versehen, das die an der Platte 18 angeordnete,
sich über ihre ganze Länge erstreckende schwalbenschwanzförmige Rippe 35 festhält
Der Rahmen 36 wird von einer Schraubenspindel 37 getragen, welcher die kurzen Seiten
38 des Rahmens als Mutter dienen. Die Spindel ist zwischen den Spitzen der in den Augen 13
verstellbar und feststellbar angeordneten Schrauben 39 drehbar gelagert, so daß der
Rahmen 36 um die Längsachse der Schiaubenspindel 37 verschwenkt werden kann. Um dem
Rahmen 36 eine für die Stellung der Werkstückstäbchen zur Schleifoberfläche geeignete
Lage geben zu können und ihn in dieser Lage festzuhalten, ist er mit seitlichen Lappen 40
versehen, die einerseits je eine Stellschiaube 41 tragen und andererseits mit je einer Schraubenfeder
42 gelenkig verbunden sind, deren zweites Ende, an einem Lappen 43 dei Formstücke 8
angelenkt ist. Durch die Federn 42 wird der Rahmen so weit gegen die Schleiffläche verschwenkt,
bis die Steinchen an letzterer anliegen. Hierbei wird die Stellschraube 41 von
der Stirnfläche des zugehörigen Gestellbogens i1
so weit entfernt sein, als einer restlichen, der Schleiftiefe entsprechenden Verschwenkung des
Rahmens 36 gegen die Schleiffläche entspricht, so daß durch Auftreffen der Stellschraube 41
auf den Gestellbogen ι1 die Einwärtsbewegung des Rahmens gehemmt wird. Durch Einstellen
der Schrauben 41 kann die Schleif tiefe je
nach Wunsch geregelt werden.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele (Fig. 2) ist der Gestellbogen ι1 mit fünf Bohrungen
6 versehen, so daß gleichzeitig fünf Rahmen eingespannt, d. h. fünf Reihen von Steinchen gleichzeitig bearbeitet werden
können. Von diesen fünf gleichzeitig eingespannten Rahmen wird einer in genau radialer
Stellung zum Schleifstein zwecks Abschleifens oder Polierens der Spitze, die übrigen
vier Rahmen in beliebiger, dem jeweiligen Schleifwinkel entsprechender Neigung eingestellt, wobei der Neigungswinkel der die
Steinchen tragenden Stäbchen zur Tangentenebene der Schleiftrommel an der Arbeitsstelle
der Lage der jeweils zu schleifenden oder polierenden Fassettenebene entspricht. Der
sich drehende, äußerst glatte Schleifstein nimmt nun bei allen Steinchen der fünf Reihen den
Schliff gleichzeitig vor, dessen Tiefe durch Einstellung der Schrauben 41 geregelt wird. Sind
nun die Steinchen so weit, als die Einstellung der Schrauben es gestattet, abgeschliffen, so
werden sie durch Verdrehen der Stifte 16 um den erforderlichen Winkel verstellt und es
kann nun der Schliff der zweiten Fassetten fläche derselben Zone vorgenommen werden.
Auf diese Weise können je nach Anzahl der aufeinander folgenden Verdrehungen der Stifte
um bestimmte Winkel bezw. je nach der erforderlichen Schleiftiefe acht oder noch mehr
Flächen in jeder einer Winkellage entsprechenden Zone geschliffen werden. Das Steinchen,
dessen eine aus dem Kette herausragende Hälfte nun fertig geschliffen ist, weist in diesem
Arbeitsabschnitte die in Fig. 13 dargestellte Form auf. Sind die Steinchen nun nach ihrem
Schliff auf der einen Hälfte auch noch poliert worden, was auf einer gleichen Maschine geschehen
kann, bei welcher die Schleif trommel lediglich durch eine Polierscheibe 53 (Fig. 3)
mit Zinküberzug 58 o. dgl. ersetzt wird, so werden die Steinchen aus den Stäbchen herausgenommen
und umgekehrt eingekittet, so daß nunmehr die Bearbeitung, auch der zweiten
Hälfte erfolgen kann.
Um eine Abnutzung der Schleiftrommel
bezw. der Polierscheibe durch Rillenbildung infolge der Anpressung der zu bearbeitenden
Steinchen zu verhindern, wird in bekannter Weise. der Schleiftrommel. bezw. der Polier scheibe
außer ihrei Drehbewegung eine hin und her gehende Bewegung in achsialer Richtung
erteilt. Zu diesem Zwecke ist gemäß des dar-
, gestellten Ausführungsbeispieles die Welle 2 in ihren Lagern achsial verschiebbar und trägt
an ihrem einen Ende ein Kettenrad 44, das seine Drehung auf ein in dem Lagerbock gelagertes
Kettenrad 46 überträgt. Diese aus dem Langsamen in das Rasche übersetzende Bewegung wird einem Schneckenradgetriebe 47
übermittelt und durch dieses eine lotrechte Welle 48 in Umdrehung versetzt. Letztere ist
gleichfalls in dem Lagerbock 45 gelagert und an ihrem oberen Ende mit einer kurbelartigen
Abkröpfung 49 versehen, die in die kurbelschleifenartig ausgebildete Unterseite der
Muffe 50 eingreift. Die den Zapfen der Abkröpfung umgreifenden Lagerschalen können
durch ein Beilagstück 51 mit Schraube nachgestellt werden. Die Muffe 50 ist gegen Längsverschiebung
einerseits durch die Absetzung der Welle 2, andererseits durch einen Stellring 52 gesichert und überträgt somit die
Drehbewegung der Welle 48 als hin- und hergehende Längsbewegung auf die Welle 2,
welche hierdurch in ihren Lagern samt dem Schleifstein hin und her verschoben wird.
Die Übertragung der rotierenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung für
den Schleifstein wird in analoger Weise auch bei der Polierscheibe ausgenutzt, und zwar in
der Weise, daß von dem auf der Achse 54 der Polierscheibe 53 sitzenden Kettenrade 55 bei
einer Übersetzung von 1: 1 ein mit dem Schneckenrade 57 verbundenes zweites Kettenrad
56 in Umdrehung versetzt wird.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:I. Maschine zum Schleifen und Polieren fassettierter Steine, dadurch gekennzeichnet, daß die zu schleifenden oder polierenden Steine in zueinander parallelen Reihen angeordnet an die Mantelfläche der Schleifoder Poliertrommel angepreßt werden.
- 2. Haltevorrichtung für die Steinchengruppen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- die die Steinstäbchen (16) in bekannter Weise federnd und längs verschiebbar aufnehmenden Platten (18, 19) vermittels eines beispielsweise schwalbenschwanzförmigen Ansatzes (35) von den Backen eines Rahmens (36) gehalten werden, der um seine Längsachse gegen die Mantelfläche der Schleif- oder Poliertrommel verschwenkt werden kann.
- 3. Anstellvorrichtung für den Rahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder (42) zwischen einem Lappen (40) des Rahmens (36) und einem an der Lagerstütze (8) des Rahmens (36) angeordneten zweiten Lappen (43)' vorgesehen ist, durch welche die am Rahmen (36) befestigten Stäbchen (16) mit den zu schleifenden Steinchen gegen die Schleiffläche elastisch angepreßt werden, wobei eine gleichfalls in dem Lappen (40) vorgesehene Stellschraube (41) der Abwärts schwingung des Rahmens durch Aufsetzen auf den Gestellbogen (i1) eine Begrenzung erteilt, durch welche die Tiefe des Schliffes bestimmt werden kann.
- 4. Für die Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3 eine Einrichtung zur gleichzeitigen Verstellung aller Stäbchen einer Gruppe, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden derselben zu Kurbeln (25) ausgebildet sind, die vermittels einer Schiene (26) zwangläufig untereinander und mit zwei an den Rahmenenden gelagerten Kurbeln (27) verbunden sind, deien Wellen (28) mit je einem Schaltrad (30) versehen sind, die mittels ihrer durch eine Gelenkstange (35 *) verbundenen Klinkenhebel (32, 33) gleichzeitig um das jeweils erforderliche Maß verdreht werden können. .Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE188735C (de) |
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0
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