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DE188735C - - Google Patents

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Publication number
DE188735C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
grinding
stones
ground
polishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT188735D
Other languages
English (en)
Publication of DE188735C publication Critical patent/DE188735C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/16Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHiS
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 188735 ^ KLASSE 67«. GRUPPE
RUDOLF THEUMER in WIEN.
Maschine zum Schleifen und Polieren fassettierter Steine.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1906 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Schleifen und Polieren fassettierter Stein chen derjenigen Bauart, bei welcher die zu bearbeitenden Steinchen in Reihen angeordnet sind und gleichzeitig mehrere solcher Reihen bearbeitet werden können. Die bisher bekannten Ausführungsformen der Schleifmaschinen dieser Art beruhten auf dem Prinzip, daß die Seitenfläche der Schleiftrommel als
ίο Arbeitsfläche diente, was jedoch den Nachteil hat, daß die gegen die Schleiffläche angepreßten Steinchen in ihrer radialen Stellung einer ungleichen Arbeitsgeschwindigkeit der Schleiftrommel ausgesetzt sind.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung nicht die Seitenfläche der Schleiftrommel, sondern deren Mantelfläche als Arbeitsfläche ausgenutzt, und zwar in der Weise, daß die zu schleifenden Steinchen zwar wiederum in Reihen angeordnet sind, diese Reihen jedoch parallel zueinander derart angeordnet werden, daß die zu schleifenden Steinchen federnd gegen die Mantelfläche der Schleiftrommel gepreßt werden.
Eine der Erfindung gemäß ausgestaltete beispielsweise Ausführungsform- der Schleifmaschine ist in den Zeichnungen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. 1 einen längsgeschnittenen Aufriß, Fig. 2 eine Seiten ansicht der Maschine, während in den Fig. 4 bis 14 Einzelheiten in größerem Maßstabe dargestellt sind. Fig. 3 ist eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einer Poliermaschine in kleinerem Maßstabe.
In dem Gestell 1 der Maschine ist eine Welle 2 gelagert, an deren einem freien Ende eine den Antrieb vermittelnde Festscheibe 3 und eine Losscheibe 4 angeordnet ist, während der zwischen den beiden Wänden des Gestelles liegende Teil der Welle zur Aufnahme einer Schleiftrommel 5 dient. Auf den beiden den Gestellunterteil bildenden Rahmen 1 . sind halbringförmige Bogen i1 angeordnet, die mit Löchern 6 versehen sind. Diese Löcher dienen zur Befestigung von Haltern für die zu schleifenden Steinchen. Zu diesem Zwecke sind in den Löchern 6 Schrauben 7 angeordnet (Fig. 8), durch welche Formstücke 8 an den Gestellbogen i1 festgelegt werden können. Die Formstücke werden von je einer die Schrauben 7 in senkrechter Richtung kreuzenden Schraubenspindel 9 durchdrungen. Am oberen Ende dieser Schraubenspindeln 9 ist ein Auge 13 angeordnet, das je nach Bedarf in größerer oder kleinerer Höhenlage über der Arbeitsfläche der Schleiftrommel 5 durch Feststellen der Schraubenspindeln 9 mittels der Muttern 11 und 12 festgestellt werden kann.
Die zu bearbeitenden Rohsteinchen 14 haben eine ganz bestimmte, für die Schleif arbeit geeignete Form (Fig. 12). . Sie sind nämlich in ihrem mittleren Teile zylindrisch, an den beiden Enden kegelförmig gestaltet; der Durchmesser des zylindrischen Teiles ist größer als jener der Grundfläche der Kegelteile. Ein jedes dieser Steinchen wird in bekannter Weise durch eine Kittmasse 151 in einer Ausnehmung eines Stäbchens 16 befestigt. Diese Stäbchen werden in halbzylindrische Ausnehmungen 17 einer Platte 18 eingelegt und durch eine zweite, mit entsprechenden halbzylindii'schen Ausnehmungen versehene Platte 19 gehalten, indem eine in einer Vertiefung 20 der letztgenannten Ausnehmungen liegende Blattfeder 21
die Stäbchen leicht gegen die Platte 18 preßt (Fig. 4 bis 7). Das zur Aufnahme des zu schleifenden Sternchens dienende Ende der Stäbchen 16 ragt ein Stück aus den Platten 18, 19 heraus, während das entgegengesetzte Ende mit einem Bunde 22 ausgestattet ist, der sich unter der Wirkung der Feder 23 auf die beiden Platten 18 und 19 aufsetzt. Das Widerlager für die Feder 23 bildet eine Deckplatte 24, die sich über die gesamte Länge beider Platten 18 und 19 erstreckt.
Um alle Steinchen gleichmäßig um einen gewissen Winkel verdrehen zu können, tragen die Stäbchen an dem die Deckplatte 24 durch dringenden Ende Kurbeln 25, die vermittels einer durchgehenden Zugstange 26 zwangläufig miteinander verbunden sind. Die Zugstange 26 ist an beiden Enden mit Kurbeln 27 gelenkig verbunden, deren Wellen 28 in Augen
ao 29 der Platte 18 drehbar gelagert sind. Auf jeder Welle 28 ist ein Schaltrad 30 befestigt, dessen Schaltklinke 33 an einer das Sperrad umgreifenden Gabel eines Hebels 32 gelagert ist. Die beiden Hebel 32 sind durch eine Zugstange 351 gelenkig miteinander veibunden, und einer derselben ist mit einem Handgriff 34 veisehen, so daß eine durch Drehung der Handhabe 34 bewirkte Verstellung des Hebels 32 auf der einen Seite eine genau gleich gioße Verstellung des Hebels 32 auf der anderen Seite bewirken wird. Die Zähnezahl des Schaltrades ist von der Anzahl der zu schleifenden Flächen an den Steinchen abhängig, so daß bei Verdrehung um einen Zahn die Einstellung aller Steinchen gleichzeitig auf die nächstfolgende zu schleifende Fläche erfolgt. In einer derartigen Haltevorrichtung sind je' nach der zu schleifenden Steinchensorte 40 bis 50 Stäbchen angeordnet.
Diese Haltevoirichtungen werden an dem Gestellbogen ι1 bezw. an den Augen 13 der Schraubenspindeln 9 mittels der Rahmen 36 befestigt (Fig. 8). Die Rahmen 36 sind zu diesem Zweck mit einem beweglichen Klemm maul versehen, das die an der Platte 18 angeordnete, sich über ihre ganze Länge erstreckende schwalbenschwanzförmige Rippe 35 festhält Der Rahmen 36 wird von einer Schraubenspindel 37 getragen, welcher die kurzen Seiten 38 des Rahmens als Mutter dienen. Die Spindel ist zwischen den Spitzen der in den Augen 13 verstellbar und feststellbar angeordneten Schrauben 39 drehbar gelagert, so daß der Rahmen 36 um die Längsachse der Schiaubenspindel 37 verschwenkt werden kann. Um dem Rahmen 36 eine für die Stellung der Werkstückstäbchen zur Schleifoberfläche geeignete Lage geben zu können und ihn in dieser Lage festzuhalten, ist er mit seitlichen Lappen 40 versehen, die einerseits je eine Stellschiaube 41 tragen und andererseits mit je einer Schraubenfeder 42 gelenkig verbunden sind, deren zweites Ende, an einem Lappen 43 dei Formstücke 8 angelenkt ist. Durch die Federn 42 wird der Rahmen so weit gegen die Schleiffläche verschwenkt, bis die Steinchen an letzterer anliegen. Hierbei wird die Stellschraube 41 von der Stirnfläche des zugehörigen Gestellbogens i1 so weit entfernt sein, als einer restlichen, der Schleiftiefe entsprechenden Verschwenkung des Rahmens 36 gegen die Schleiffläche entspricht, so daß durch Auftreffen der Stellschraube 41 auf den Gestellbogen ι1 die Einwärtsbewegung des Rahmens gehemmt wird. Durch Einstellen der Schrauben 41 kann die Schleif tiefe je nach Wunsch geregelt werden.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiele (Fig. 2) ist der Gestellbogen ι1 mit fünf Bohrungen 6 versehen, so daß gleichzeitig fünf Rahmen eingespannt, d. h. fünf Reihen von Steinchen gleichzeitig bearbeitet werden können. Von diesen fünf gleichzeitig eingespannten Rahmen wird einer in genau radialer Stellung zum Schleifstein zwecks Abschleifens oder Polierens der Spitze, die übrigen vier Rahmen in beliebiger, dem jeweiligen Schleifwinkel entsprechender Neigung eingestellt, wobei der Neigungswinkel der die Steinchen tragenden Stäbchen zur Tangentenebene der Schleiftrommel an der Arbeitsstelle der Lage der jeweils zu schleifenden oder polierenden Fassettenebene entspricht. Der sich drehende, äußerst glatte Schleifstein nimmt nun bei allen Steinchen der fünf Reihen den Schliff gleichzeitig vor, dessen Tiefe durch Einstellung der Schrauben 41 geregelt wird. Sind nun die Steinchen so weit, als die Einstellung der Schrauben es gestattet, abgeschliffen, so werden sie durch Verdrehen der Stifte 16 um den erforderlichen Winkel verstellt und es kann nun der Schliff der zweiten Fassetten fläche derselben Zone vorgenommen werden. Auf diese Weise können je nach Anzahl der aufeinander folgenden Verdrehungen der Stifte um bestimmte Winkel bezw. je nach der erforderlichen Schleiftiefe acht oder noch mehr Flächen in jeder einer Winkellage entsprechenden Zone geschliffen werden. Das Steinchen, dessen eine aus dem Kette herausragende Hälfte nun fertig geschliffen ist, weist in diesem Arbeitsabschnitte die in Fig. 13 dargestellte Form auf. Sind die Steinchen nun nach ihrem Schliff auf der einen Hälfte auch noch poliert worden, was auf einer gleichen Maschine geschehen kann, bei welcher die Schleif trommel lediglich durch eine Polierscheibe 53 (Fig. 3) mit Zinküberzug 58 o. dgl. ersetzt wird, so werden die Steinchen aus den Stäbchen herausgenommen und umgekehrt eingekittet, so daß nunmehr die Bearbeitung, auch der zweiten Hälfte erfolgen kann.
Um eine Abnutzung der Schleiftrommel
bezw. der Polierscheibe durch Rillenbildung infolge der Anpressung der zu bearbeitenden Steinchen zu verhindern, wird in bekannter Weise. der Schleiftrommel. bezw. der Polier scheibe außer ihrei Drehbewegung eine hin und her gehende Bewegung in achsialer Richtung erteilt. Zu diesem Zwecke ist gemäß des dar-
, gestellten Ausführungsbeispieles die Welle 2 in ihren Lagern achsial verschiebbar und trägt an ihrem einen Ende ein Kettenrad 44, das seine Drehung auf ein in dem Lagerbock gelagertes Kettenrad 46 überträgt. Diese aus dem Langsamen in das Rasche übersetzende Bewegung wird einem Schneckenradgetriebe 47 übermittelt und durch dieses eine lotrechte Welle 48 in Umdrehung versetzt. Letztere ist gleichfalls in dem Lagerbock 45 gelagert und an ihrem oberen Ende mit einer kurbelartigen Abkröpfung 49 versehen, die in die kurbelschleifenartig ausgebildete Unterseite der Muffe 50 eingreift. Die den Zapfen der Abkröpfung umgreifenden Lagerschalen können durch ein Beilagstück 51 mit Schraube nachgestellt werden. Die Muffe 50 ist gegen Längsverschiebung einerseits durch die Absetzung der Welle 2, andererseits durch einen Stellring 52 gesichert und überträgt somit die Drehbewegung der Welle 48 als hin- und hergehende Längsbewegung auf die Welle 2, welche hierdurch in ihren Lagern samt dem Schleifstein hin und her verschoben wird.
Die Übertragung der rotierenden Bewegung in eine hin- und hergehende Bewegung für den Schleifstein wird in analoger Weise auch bei der Polierscheibe ausgenutzt, und zwar in der Weise, daß von dem auf der Achse 54 der Polierscheibe 53 sitzenden Kettenrade 55 bei einer Übersetzung von 1: 1 ein mit dem Schneckenrade 57 verbundenes zweites Kettenrad 56 in Umdrehung versetzt wird.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Maschine zum Schleifen und Polieren fassettierter Steine, dadurch gekennzeichnet, daß die zu schleifenden oder polierenden Steine in zueinander parallelen Reihen angeordnet an die Mantelfläche der Schleifoder Poliertrommel angepreßt werden.
  2. 2. Haltevorrichtung für die Steinchengruppen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß- die die Steinstäbchen (16) in bekannter Weise federnd und längs verschiebbar aufnehmenden Platten (18, 19) vermittels eines beispielsweise schwalbenschwanzförmigen Ansatzes (35) von den Backen eines Rahmens (36) gehalten werden, der um seine Längsachse gegen die Mantelfläche der Schleif- oder Poliertrommel verschwenkt werden kann.
  3. 3. Anstellvorrichtung für den Rahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schraubenfeder (42) zwischen einem Lappen (40) des Rahmens (36) und einem an der Lagerstütze (8) des Rahmens (36) angeordneten zweiten Lappen (43)' vorgesehen ist, durch welche die am Rahmen (36) befestigten Stäbchen (16) mit den zu schleifenden Steinchen gegen die Schleiffläche elastisch angepreßt werden, wobei eine gleichfalls in dem Lappen (40) vorgesehene Stellschraube (41) der Abwärts schwingung des Rahmens durch Aufsetzen auf den Gestellbogen (i1) eine Begrenzung erteilt, durch welche die Tiefe des Schliffes bestimmt werden kann.
  4. 4. Für die Maschine nach den Ansprüchen 1 bis 3 eine Einrichtung zur gleichzeitigen Verstellung aller Stäbchen einer Gruppe, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Enden derselben zu Kurbeln (25) ausgebildet sind, die vermittels einer Schiene (26) zwangläufig untereinander und mit zwei an den Rahmenenden gelagerten Kurbeln (27) verbunden sind, deien Wellen (28) mit je einem Schaltrad (30) versehen sind, die mittels ihrer durch eine Gelenkstange (35 *) verbundenen Klinkenhebel (32, 33) gleichzeitig um das jeweils erforderliche Maß verdreht werden können. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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