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DE8066C - Maschine zum Ausschneiden von Knöpfen und dergl - Google Patents

Maschine zum Ausschneiden von Knöpfen und dergl

Info

Publication number
DE8066C
DE8066C DENDAT8066D DE8066DA DE8066C DE 8066 C DE8066 C DE 8066C DE NDAT8066 D DENDAT8066 D DE NDAT8066D DE 8066D A DE8066D A DE 8066DA DE 8066 C DE8066 C DE 8066C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milling
movement
cutter
axis
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT8066D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. G. KELLER in Krippen i. Sachsen
Publication of DE8066C publication Critical patent/DE8066C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D19/00Producing buttons or semi-finished parts of buttons
    • B29D19/04Producing buttons or semi-finished parts of buttons by cutting, milling, turning, stamping, or perforating moulded parts; Surface treatment of buttons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

1879.
Klasse 89.
FRIEDRICH GOTTLOB KELLER in KRIPPEN (Sachsen Maschine zum Ausschneiden von Knöpfen u. de
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1879 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an einer Fräsmaschine, welche Neuerungen
1. in eigenthümlichen Fräswerkzeugen und deren Arbeitsweisen, und
2. in einer eigenthümlichen Stellvorichtung des zu bearbeitenden Werkstückes dem Fräswerkzeug gegenüber bestehen.
Die Maschine, welche auf der beiliegenden Zeichnung in
Fig. ι in Seitenansicht und in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt ist, ist speciell zum Ausfräsen von Knöpfen aus Steinnüssen construirt; es ist jedoch klar, dafs die gezeigten Einrichtungen auch zum Ausarbeiten (Ausfräsen) anderer Gegenstände aus beliebigem Material angewendet werden können. Es mufs für solche andere Zwecke den Fräswerkzeugen die für den herzustellenden Gegenstand nöthige Schneideform gegeben werden.
Auf der- Grundplatte A ist der Spindelstock B angebracht, in dessen Lagern c c die mit Los- und Festscheibe D D versehene Welle E sich befindet. In dem einen Kopfende der Welle E befindet sich ein Loch von vierkantigem Querschnitt, in welchem das Fräswerkzeug a Auf-■ nähme findet. Das Fräswerkzeug hat an einer Stelle eine Vertiefung, in der der Fräser b mittelst Schraube c festgestellt werden kann. Dieser Fräser b ist in seiner dem Werkstück zugekehrten Kante von der Form, welche zur Herstellung einer Seite des anzufertigenden Gegenstandes nöthig ist. Würde der dargestellte Fräser b gegen eine Steinnufs anarbeiten, so würde durch seine Form die Vorderseite eines Knopfes aus der Nufs ausgearbeitet werden. Um nun aber, nachdem die Vorderseite ausgearbeitet worden ist, die Rückseite des Knopfes in der Steinnufs auszufräsen, ist der Fräser d angebracht, der bei e drehbar an dem Werkzeug α sitzt und dem während der Drehung der Welle E eine Bewegung in Bogenform ertheilt werden kann. Zu diesem Zweck ist folgende Einrichtung getroffen: Auf der Welle E sitzt der Muff/, der mit einem Schlitz g in der Längenrichtung der Wellenaxe E versehen ist, und sitzt auf der Welle E die Warze h fest, welche in dem eben erwähnten Schlitz g steckt. Der Muff / kann sich neben seiner Drehbewegung mit der Welle E auf derselben in der Länsrenrichtuna; bewegen. Diese Bewegung wird dem Muff / durch einen senkrechten Arm i ertheilt, dessen gabelförmig gestaltetes Ende den Muff / in einem Einschnitt umfafst. Der Arm 2 sitzt an der waagrechten Zahnstange k, welche im Spindelstock B passend gelagert ist und in deren Zähne das Getriebe /eingreift, dem durch Kurbel m Drehung ertheilt werden kann.
An dem Muff/ sitzt zwischen den beiden Lappen η η der Theil o, der durch zwei Schrauben zwischen den Lappen η η gehalten wird (siehe Grundrifs Fig. 2), so dafs er eine kleine Drehbewegung machen kann. Der rechtwinklig von 0 abstehende Arm ο' ist ausgehöhlt, so dafs er einen Stift p aufnimmt, der durch die kleine Klemmschraube q festgestellt wird und der mit seinem anderen Ende durch einen Zapfen mit dem Fräser d verbunden ist. Durch die Klemmschraube q kann die Stellung des Fräsers d justirt werden. Der Fräser d folgt also durch Drehung um den Punkt e der vorwärts- oder rückwärtsgehenden Bewegung des Muffes /.
Die vorwärtsgehende Bewegung des Muffes/ wird durch eine Stellschraube r an dem hinteren Ende der Zahnstange k begrenzt, da diese Schraube r gegen B anstöfst.
Diese Regulirung hat den Zweck, den Fräser d bei der Knopffabrikation, z. B. durch den beschriebenen Mechanismus, nur soweit zu bewegen und nur so weit die hintere Seite des Knopfes aus der Steinnufs ausarbeiten zu lassen, dafs der Knopf, wenn er fertig ausgefräst ist, noch durch einen kleinen Theil am Centrum der hinteren Seite mit der Nufs zusammenhängt. Es hat dies den Vortheil, dafs man die Knöpfe nach vollständiger Bearbeitung der Nufsoberfläche leicht ausbrechen kann, während, wenn der einzelne Knopf durch Ausfräsen von der. Nufs vollständig getrennt würde, diese abgetrennten Knöpfe aus den Spähnen der Arbeit herausgesucht werden müfsten.
Um die Thätigkeit der beiden Theile b und d ganz deutlich zu machen, wird auf Fig. 3 verwiesen, welche den Querschnitt einer Steinnufs darstellt, aus deren Oberfläche der erste Knopf ausgedreht ist. Der Theil b hat bei seiner Drehbewegung und während die eingespannte Nufs durch den Support ihm zu-. geführt wird, die Vorderfläche, den äufseren Rand und die Vertiefung in der Vorderfläche
ausgefräst. Sodann hat der Theil d durch seine Drehbewegung und durch seine gleichzeitige Bogenbewegung, die durch den oben beschriebenen Mechanismus veranlafst wird, die Rückfläche des Knopfes vollständig bis auf den kleinen Theil χ am Centrum der hinteren Seite ausgefräst.
Um nun die gesammte Oberfläche einer Steinnufs den Wirkungen der Fräser b und d auszusetzen, d. h. um soviel Knöpfe aus der Steinnufs auszuarbeiten, als deren Oberfläche hergiebt, mufs die Nufs so eingespannt und verstellt werden können, dafs jeder Theil ihrer Oberfläche in die zur Arbeit erforderliche Lage gebracht werden kann. Zu diesem Zweck ist folgende Einrichtung getroffen:
Die Nufs kann zwischen Spitze a' und Krone b ' eingespannt werden, a' ist die Spitze einer Schraube; diese ist am hinteren Ende mit Kurbel c' versehen und dreht sich in dem Gewinde der feststehenden Mutter dl und wird durch die mit Kurbel versehene Gegenmutter e' festgestellt.
Die Krone b 1 sitzt auf einer Spindel, die in dem Lager rl ruht. Am anderen Ende der Spindel sitzt auf einem viereckigen Kopf die Querstange f1, welche mit zwei Handgriffen g* und h1 versehen ist; g1 dient dazu, die zwischen Spitze a1 und Krone b1 eingespannte Nufs um ihre Axe drehen zu können, so dafs ein anderer Theil ihrer Oberfläche der Bearbeitung der Fräser £ und d ausgesetzt wird. Handgriff/;', welcher mit Federklinke versehen ist, dient dazu, die eingespannte Nufs in der gegebenen Stellung fest zu halten, was dadurch erreicht wird, dafs der Zahn il der Federklinke zwischen die Sperrzähne des feststehenden Rades kl greift.
Um nun aber aufser der beschriebenen Stellbarkeit der Steinnufsoberfläche den Fräsern gegenüber die Axe der Steinufs mit ihrer runden und meistens unregelmäfsigen Oberfläche zu der gesammten Bearbeitung der letzteren in irgend eine zweckentsprechende Winkelstellung zu den Fräsern zu bringen, ist die gesammte oben beschriebene Einspannvorrichtung auf der Platte /' angebracht, die um m1 drehbar ist. m' ist ein Schraubenbolzen, der mit der Kurbel »' versehen ist und in einem senkrechten Loch im Support pi steckt; das Gewinde des Schraubenbolzens m' dreht sich in der Mutter ο', welche, weil sie mit einer Fläche gegen den Support q' anliegt, sich nicht drehen kann. Aus dieser Einrichtung ergiebt sich, dafs, wenn man mittelst Drehung der Kurbel η * in der Pfeilrichtung den Schraubenbolzen m' lockert, die Platte /' so verschoben werden kann, dafs die Axe der eingespannten Steinnufs in irgend eine Winkelstellung zur verlängerten Axe der Welle E kommt und kann durch Zurückdrehen der Kurbel η' die Steinnufs in dieser Winkelstellung festgestellt werden.
Die beiden beschriebenen Stellvorrichtungen sind nun derart auf einem gewöhnlichen Kreuzsupport angebracht, dafs man die Steinnufs durch den Support /' in der Richtung ihrer Längenaxe, welche durch Spitze a' und Krone b' hindurchgeht, verschieben kann, während die Steinnufs durch den Support q' den Fräsern genähert oder von denselben abgezogen werden kann.

Claims (5)

Patent-An Sprüche:
1. Das Fräserwerkzeug α mit den beiden Fräsern b und d, von denen der Fräser b durch Drehbewegung, der. Fräser d durch eine combinirte Dreh- und Bogenbewegung arbeitet.
2. Die gezeigte Einrichtung, um dem Fräser d während der Drehbewegung eine Bewegung im Bogen zu ertheilen.
3. Die gezeigte Einrichtung zur Ertheihing der Bogenbewegung an den Fräser d während seiner Drehbewegung in Verbindung mit der Regulirschraube r zur Begrenzung der Bogenbewegung des Fräsers d.
4. Die Combination der gezeigten Einrichtungen zur Verstellung und Feststellung der Oberfläche des eingespannten Werkstückes den Fräsern gegenüber und zwar:
a) um die Axe des eingespannten Werkstückes,
b) die beliebige Winkelstellung der waagrechten Axe des eingespannten Werkstückes zu der Axe der Welle E,
c) in der Längenrichtung der Axe des Werkstückes,
d) von den Fräsern ab und nach den Fräsern zu.
5. Die unter 4. beanspruchten Verstellungsund Feststellungseinrichtungen des Werkstückes in Verbindung mit den unter 1., 2. und 3. beanspruchten Fräsewerkzeugen und deren Bewegungen in einer Fräsmaschine.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8066D Maschine zum Ausschneiden von Knöpfen und dergl Active DE8066C (de)

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