DE519404C - Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte Werkstoffe - Google Patents
Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte WerkstoffeInfo
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- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
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-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21H5/0005—Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
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Description
Zum Auftragen von Flüssigkeiten oder sonstigen flüssigen Stoffen auf Bänder von
beliebiger Breite und Länge, jedoch von ganz geringer Dicke, wie sie beispielsweise Papierbänder
aufweisen, kommen größtenteils gegeneinander abrollende, unter einem gewissen Druck stehende Walzen zur Verwendung,
die auf ihrer ganzen Länge eng aneinanderliegen. Die Anordnung eines solchen.
to eng aneinamderliegendiea, sich gegeneinander
abrollenden Walzenpaares erfolgt meist so, daß die eine Walze als Tauchwalze zum Auftragen
der Flüssigkeit dient, während die andere Walze als Druck- bzw. Vortriebswalze wirkt. Die Verwendung eines zusammenarbeitenden
Walzenpaares beim Auftragen von Flüssigkeiten oder flüssigen Stoffen, beispielsweise
zur einseitigen Benetzung von Papierbändern, bedingte immer den Anbau
ao einer mehr oder weniger komplizierten Ausrückeinrichtung
für die eine Walze und damit verbunden auch eine besondere Aufmerksamkeit des die Vorrichtung Bedienenden in der
Abpassung des richtigen Zeitpunktes für das Ausrücken, weil unbedingt vermieden werden
muß, daß auch die der Tauchwalze nicht zugekehrte Seite des durchlaufenden Bandes befeuchtet
wird. Durch das enge Zusammenarbeiten zweier Walzen ließ es sich bisher nicht vermeiden, daß die Flüssigkeit von der
Tauchwalze auf die Druck- oder Vortriebswalze übertragen wurde und somit auch die
der Druckwalze zugekehrte Bandseite be
feuchtet wurde. Dieser Übelstand tritt bei allen banddurchlaufenden Maschinen oder
Vorrichtungen auf, die den Zweck der einseitigen Benetzung oder den des einseitigen
Auftragens von flüssigen Stoffen erfüllen sollen
und durch welche Bänder von wechselnder Breite und Länge laufen. Bei aller aufmerksamen
Wartung unter Berücksichtigung des Anbaues von teuren mechanischen Hilfsmitteln konnte der Übelstand weder beseitigt
noch vermindert werden, so daß alle bisher Gebrauch befindlichen Maschinen und
Vorrichtungen nur begrenzt ihren Zweck erfüllen und Materialverluste entstehen.
Durch die nachfolgend beschriebene und beispielsweise dargestellte Erfindung der Anordnung
zur einseitigen Verringerung der Auflagefläche zwischen zwei eng aneinanderliegenden,
sich gegeneinander abrollenden Walzen an banddurchlaufenen Maschinen oder Vorrichtungen wird der Übelstand der
Übertragung der Flüssigkeit von der Tauchwalze auf die Druckwalze auf ein sehr geringes
Maß vermindert und somit auch die weitere Übertragung der Flüssigkeit auf die der Druckseite zugekehrte Bandseite im
wesentlichen verhindert.
Gemäß der Erfindung wird, wie beispielsweise in Fig. ι und 2 dargestellt ist, über die
ganze Länge der oberen Andrückwalze 11, die entweder ganz aus festem Werkstoff besteht
oder von einem elastischen Werkstoff, beispielsweisß,-Gummi,
umkleidet wird, lose im
Schiebesitz oder fest mit derselben verbunden, eine mit zweckentsprechender Steigung
versehene Schraube 13 geschoben, deren Draht ebenfalls zweckentsprechend, wie
später näher erläutert, profiliert wird, so daß die größtmöglichste Verringerung der Auflagefläche
beim Gegeneinanderliegen von zwei Walzen erreicht wird. Wie aus den Fig. 1
und 2 ersichtlich, bilden die schraubengangförmigen Windungen auf der Druck- oder
Vortriebswalze mit ihren Berührungspunkten praktisch die geringste Auflagefläche. Hierdurch
wird auch die Möglichkeit der Übertragung der Flüssigkeit von der Tauchwalze 15 auf die Druckwalze 11 beispielsweise bei
Leerlauf der Maschinen oder Vorrichtungen auf das äußerste verringert, so daß auf einfache
Weise die wirklich noch an den Schraubenwindungen haftende Feuchtigkeit
beispielsweise durch einen aus saugfähigem Stoff, wie Filz o. dgl., bestehenden auswechselbaren
Streifen 17 oder von einer mit saugfähigem Stoff umkleideten Walze, die auf
der ganzen Länge an der Schraube zweck-
ü5 entsprechend anliegt, aufgenommen wird.
In den Fig. 3 und 4 sind gemäß der Erfindung zwei weitere Ausführungsbeispiele der
Druck- oder Vortriebswalze dargestellt. Es kann beispielsweise nach Fig. 3 über die
ganze Walze 11 verlaufend links- oder rechtsgängig ein Gewinde 16 mit zweckentsprechender
Steigung und zweckentsprechendem Gewindequerschnitt durch Einschnitte 19 in_
die Walze hergestellt werden; auch kann, wie in Fig. 4 gezeigt, das eingeschnittene Gewinde
19 von der Mitte der Walze 11 nach links und rechts verlaufend links- und rechtsgängig
angeordnet werden. In den Fig. 5 und 6 sind beispielsweise Drahtquerschnittsformen
der aufgeschobenen Schraube 13 dargestellt, während in den Fig. 7 und 8 Querschnittsformen
der eingeschnittenen Gewinde 19 ebenfalls beispielsweise dargestellt sind.
Die Ausbildung der Ouerschnittsformen für den Draht der Schraube, wie auch für das
einzuschneidende Gewinde, ebenso die zu verwenden Werkstoffe für Schraube und Walze
können dem Zweck entsprechend gewählt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Flüssigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn geführte Werkstoffe, insbesondere Papier, gekennzeichnet durch eine die Werkstoffbahn an die Auftragswalze (15) anpressende Druckwalze (11) mit schraubengangförmigen Auflagen (13) oder Einschnitten (19) und durch einen an den erhöhten Walzenteilen (13, 16) der Druckwalze anliegenden Abstreicher (17) aus saugfähigem Stoff.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE519404T | 1930-01-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE519404C true DE519404C (de) | 1931-02-27 |
Family
ID=6550495
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930519404D Expired DE519404C (de) | 1930-01-08 | 1930-01-08 | Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte Werkstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE519404C (de) |
-
1930
- 1930-01-08 DE DE1930519404D patent/DE519404C/de not_active Expired
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