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DE519404C - Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte Werkstoffe - Google Patents

Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte Werkstoffe

Info

Publication number
DE519404C
DE519404C DE1930519404D DE519404DD DE519404C DE 519404 C DE519404 C DE 519404C DE 1930519404 D DE1930519404 D DE 1930519404D DE 519404D D DE519404D D DE 519404DD DE 519404 C DE519404 C DE 519404C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
liquid
continuous path
sided application
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930519404D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO PHILIPP FA
Original Assignee
OTTO PHILIPP FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by OTTO PHILIPP FA filed Critical OTTO PHILIPP FA
Application granted granted Critical
Publication of DE519404C publication Critical patent/DE519404C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H23/00Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
    • D21H23/02Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
    • D21H23/22Addition to the formed paper
    • D21H23/52Addition to the formed paper by contacting paper with a device carrying the material
    • D21H23/56Rolls
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H5/00Special paper or cardboard not otherwise provided for
    • D21H5/0005Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
    • D21H5/0025Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by contact with a device carrying the treating material
    • D21H5/003Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by contact with a device carrying the treating material with a roller

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

Zum Auftragen von Flüssigkeiten oder sonstigen flüssigen Stoffen auf Bänder von beliebiger Breite und Länge, jedoch von ganz geringer Dicke, wie sie beispielsweise Papierbänder aufweisen, kommen größtenteils gegeneinander abrollende, unter einem gewissen Druck stehende Walzen zur Verwendung, die auf ihrer ganzen Länge eng aneinanderliegen. Die Anordnung eines solchen.
to eng aneinamderliegendiea, sich gegeneinander abrollenden Walzenpaares erfolgt meist so, daß die eine Walze als Tauchwalze zum Auftragen der Flüssigkeit dient, während die andere Walze als Druck- bzw. Vortriebswalze wirkt. Die Verwendung eines zusammenarbeitenden Walzenpaares beim Auftragen von Flüssigkeiten oder flüssigen Stoffen, beispielsweise zur einseitigen Benetzung von Papierbändern, bedingte immer den Anbau
ao einer mehr oder weniger komplizierten Ausrückeinrichtung für die eine Walze und damit verbunden auch eine besondere Aufmerksamkeit des die Vorrichtung Bedienenden in der Abpassung des richtigen Zeitpunktes für das Ausrücken, weil unbedingt vermieden werden muß, daß auch die der Tauchwalze nicht zugekehrte Seite des durchlaufenden Bandes befeuchtet wird. Durch das enge Zusammenarbeiten zweier Walzen ließ es sich bisher nicht vermeiden, daß die Flüssigkeit von der Tauchwalze auf die Druck- oder Vortriebswalze übertragen wurde und somit auch die der Druckwalze zugekehrte Bandseite be
feuchtet wurde. Dieser Übelstand tritt bei allen banddurchlaufenden Maschinen oder Vorrichtungen auf, die den Zweck der einseitigen Benetzung oder den des einseitigen Auftragens von flüssigen Stoffen erfüllen sollen und durch welche Bänder von wechselnder Breite und Länge laufen. Bei aller aufmerksamen Wartung unter Berücksichtigung des Anbaues von teuren mechanischen Hilfsmitteln konnte der Übelstand weder beseitigt noch vermindert werden, so daß alle bisher Gebrauch befindlichen Maschinen und
Vorrichtungen nur begrenzt ihren Zweck erfüllen und Materialverluste entstehen.
Durch die nachfolgend beschriebene und beispielsweise dargestellte Erfindung der Anordnung zur einseitigen Verringerung der Auflagefläche zwischen zwei eng aneinanderliegenden, sich gegeneinander abrollenden Walzen an banddurchlaufenen Maschinen oder Vorrichtungen wird der Übelstand der Übertragung der Flüssigkeit von der Tauchwalze auf die Druckwalze auf ein sehr geringes Maß vermindert und somit auch die weitere Übertragung der Flüssigkeit auf die der Druckseite zugekehrte Bandseite im wesentlichen verhindert.
Gemäß der Erfindung wird, wie beispielsweise in Fig. ι und 2 dargestellt ist, über die ganze Länge der oberen Andrückwalze 11, die entweder ganz aus festem Werkstoff besteht oder von einem elastischen Werkstoff, beispielsweisß,-Gummi, umkleidet wird, lose im
Schiebesitz oder fest mit derselben verbunden, eine mit zweckentsprechender Steigung versehene Schraube 13 geschoben, deren Draht ebenfalls zweckentsprechend, wie später näher erläutert, profiliert wird, so daß die größtmöglichste Verringerung der Auflagefläche beim Gegeneinanderliegen von zwei Walzen erreicht wird. Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, bilden die schraubengangförmigen Windungen auf der Druck- oder Vortriebswalze mit ihren Berührungspunkten praktisch die geringste Auflagefläche. Hierdurch wird auch die Möglichkeit der Übertragung der Flüssigkeit von der Tauchwalze 15 auf die Druckwalze 11 beispielsweise bei Leerlauf der Maschinen oder Vorrichtungen auf das äußerste verringert, so daß auf einfache Weise die wirklich noch an den Schraubenwindungen haftende Feuchtigkeit beispielsweise durch einen aus saugfähigem Stoff, wie Filz o. dgl., bestehenden auswechselbaren Streifen 17 oder von einer mit saugfähigem Stoff umkleideten Walze, die auf der ganzen Länge an der Schraube zweck-
ü5 entsprechend anliegt, aufgenommen wird.
In den Fig. 3 und 4 sind gemäß der Erfindung zwei weitere Ausführungsbeispiele der Druck- oder Vortriebswalze dargestellt. Es kann beispielsweise nach Fig. 3 über die ganze Walze 11 verlaufend links- oder rechtsgängig ein Gewinde 16 mit zweckentsprechender Steigung und zweckentsprechendem Gewindequerschnitt durch Einschnitte 19 in_ die Walze hergestellt werden; auch kann, wie in Fig. 4 gezeigt, das eingeschnittene Gewinde 19 von der Mitte der Walze 11 nach links und rechts verlaufend links- und rechtsgängig angeordnet werden. In den Fig. 5 und 6 sind beispielsweise Drahtquerschnittsformen der aufgeschobenen Schraube 13 dargestellt, während in den Fig. 7 und 8 Querschnittsformen der eingeschnittenen Gewinde 19 ebenfalls beispielsweise dargestellt sind. Die Ausbildung der Ouerschnittsformen für den Draht der Schraube, wie auch für das einzuschneidende Gewinde, ebenso die zu verwenden Werkstoffe für Schraube und Walze können dem Zweck entsprechend gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Flüssigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn geführte Werkstoffe, insbesondere Papier, gekennzeichnet durch eine die Werkstoffbahn an die Auftragswalze (15) anpressende Druckwalze (11) mit schraubengangförmigen Auflagen (13) oder Einschnitten (19) und durch einen an den erhöhten Walzenteilen (13, 16) der Druckwalze anliegenden Abstreicher (17) aus saugfähigem Stoff.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930519404D 1930-01-08 1930-01-08 Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte Werkstoffe Expired DE519404C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE519404T 1930-01-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE519404C true DE519404C (de) 1931-02-27

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ID=6550495

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930519404D Expired DE519404C (de) 1930-01-08 1930-01-08 Vorrichtung zum einseitigen Auftrag von Fluessigkeit mittels Walzen auf in fortlaufender Bahn gefuehrte Werkstoffe

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