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DE516911C - Elastische Pressvorrichtung fuer Formmaschinen - Google Patents

Elastische Pressvorrichtung fuer Formmaschinen

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Publication number
DE516911C
DE516911C DEK117219D DEK0117219D DE516911C DE 516911 C DE516911 C DE 516911C DE K117219 D DEK117219 D DE K117219D DE K0117219 D DEK0117219 D DE K0117219D DE 516911 C DE516911 C DE 516911C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressing device
molding machines
edge
elastic pressing
sand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK117219D
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English (en)
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Individual
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Individual
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Publication of DE516911C publication Critical patent/DE516911C/de
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  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH /7
AUSGEGEBEN AM 28. JANUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 b GRUPPE
Walter Killmer in Velbert, RhId.
Elastische Preßvorrichtung für Formmaschinen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1929 ab
Die Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung für Formmaschinen, bei denen durch einen am Preßstempel befestigten Gummirahmen ein Vordruck des Sandes bei Vermeidung des zeitraubenden Stampfens sowie eine hohe Gleichmäßigkeit des Gesamtdruckes für eine Formseite erreicht wird.
Bei den bisherigen Formmaschinen erfolgt die Sandverdichtung vermittels des Druckes einer glatten Preßkonsole.
Hierbei bestehen jedoch folgende Mißstände:
Die Erfahrung lehrt, daß die glatte Preßkonsole nicht imstande ist, auf die gepreßte Formseite auch einen festen Randdruck auszuüben. Beim Abheben der Seite entsteht infolgedessen ein Sacken in der Mitte. Die Folge ist, daß die am Rande liegenden Modelle versetzte Gußstücke ergeben. Um diesen Nachteil zu vermeiden, muß heute noch jede Seite am Rande mit der Hand bzw. Luftstampfern vorgearbeitet werden.
Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Preßvorrichtung werden diese Mängel vermieden.
Es besteht infolgedessen keine Gefahr, daß
Modelle von ungleicher Höhe durch den Druck des elastischen Gummirahmens in ihrer Lage verändert bzw. beschädigt werden.
Die Möglichkeit, daß versetzter Guß entsteht, wird um etwa 75 °/0 verringert.
Bei kastenlosen Formmaschinen kommt diese Neuerung besonders vorteilhaft zur Geltung, da die Form an den Seiten voll ausgenutzt werden kann.
Es ist eine Formmaschine bekannt mit einem elastischen Kissen zwischen Formmasse und Formstempel, das von einem außen am Druckstempel oder an der Druckplatte angebrachten Rand umgeben ist, der in den Formkasten eindringt, um ein Ausbauchen des Kissens am oberen Rande zu verhindern.
Der Druck wird durch in das Kissen eingelassene Preßluft oder Preßwasser ausgeübt. Bei der Erfindung handelt es sich jedoch um einen Randvordruck, der, wie oben ausgeführt, eine besondere Wirkung zur Folge hat.
Es ist auch vorgeschlagen worden, zum Verdichten des Sandes elastisch geführte Druckklötze zu benutzen, die über die ganze Fläche des Formkastens verteilt sind und die der jeweiligen Form der Modelle nach Möglichkeit angepaßt wirken.
Eine solche Vorrichtung wirkt nur in beschränktem Umfange elastisch, da der elastische Effekt durch die Grundrißgröße der einzelnen Druckklötze begrenzt ist. Die einzelnen Klötze besitzen eine starr drückende Preßfläche. Somit können die feinen Unterschiede, wie sie bei Modellen immer vorhanden sind, bei diesem Druckverfahren auch nicht ganz zum Ausdruck kommen, wie dies etwa bei Gummi infolge seiner allseitigen Elastizität in viel höherem Maße der Fall ist. -
Schließlich ist auch ein Verfahren zum Pressen von Sandformen mit Füllrahmen auf Formmaschinen bekannt, bei welchem der Füllrahmen gleichzeitig mit dem Zusammenpressen des Sandes so weit heruntergedrückt wird, bis sein oberer Rand mit dem oberen Rand des Formkastens fluchtet.
Bei diesem Verfahren handelt es sich nur scheinbar um einen Randdruck. Ein solcher
to ist jedoch nicht beabsichtigt und besteht auch nicht, da hier eine Sandmasse, die am Rande gedrückt werden könnte, nur im Formrahmen, dagegen nicht im Füllrahmen vorhanden ist. Der Füllrahmen dagegen beansprucht diesen am Rande liegenden Raum für sich. Auch bei diesem Verfahren muß, um am Rande eine saubere Ware zu erzielen, der Sand vorher gestampft werden. Dieses Stampfen ist jedoch bei Anwendung der Preßvorrichtung nach der Erfindung überflüssig. Die vorgedrückten Stellen am Rande werden neu aufgefüllt, und alsdann wird durch die glatte Hauptpreßkonsole ein Gesamtdruck erzeugt, der sich auch am Rande nochmals auswirkt. Hierdurch entsteht eine völlig gleichmäßige Festigkeit der Form, und ein Sacken beim Abheben der Form ist unmöglich. Daneben ist als weiterer Vorteil die elastische Randdruckwirkung des vordrückenden Gummirahmens gerade bei Verwendung ungleicher Modelle von wesentlicher Bedeutimg.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. A ist der Preßstempel, an dessen Rand der Gummirahmen B befestigt ist, welcher beim Niedergehen des Stempels in den Formkasten C, an dessen Rändern dicht anliegend, eindringt und den Sand vom Rande des Formkastens her über die Modelle elastisch vorpreßt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:'
    Elastische Preßvorrichtung für Formmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Formsand eindringende Preßstempel mit einem Gummirand versehen ist, der den Sand an den Formkastenrändern vorpreßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK117219D 1929-10-29 1929-10-29 Elastische Pressvorrichtung fuer Formmaschinen Expired DE516911C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK117219D DE516911C (de) 1929-10-29 1929-10-29 Elastische Pressvorrichtung fuer Formmaschinen

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DEK117219D DE516911C (de) 1929-10-29 1929-10-29 Elastische Pressvorrichtung fuer Formmaschinen

Publications (1)

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DE516911C true DE516911C (de) 1931-01-28

Family

ID=7243765

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK117219D Expired DE516911C (de) 1929-10-29 1929-10-29 Elastische Pressvorrichtung fuer Formmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE516911C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3417701A1 (de) * 1983-06-02 1984-12-13 Georg Fischer AG, Schaffhausen, CH, Niederlassung: Georg Fischer AG, 7700 Singen Verfahren und vorrichtung zum verdichten von koernigen formstoffen
DE3719846A1 (de) * 1987-06-13 1988-12-22 Badische Maschf Gmbh Verfahren und vorrichtung zum verdichten von formstoff in giesserei-formmaschinen
US4915159A (en) * 1987-06-13 1990-04-10 Bmd Badische Maschinenfabrik Durlach Gmbh Method and apparatus for compacting foundry mold making material about a foundry mold pattern
DE4213187A1 (de) * 1991-06-03 1992-12-10 Fischer Georg Giessereianlagen Pressvorrichtung fuer sandformen
EP0811445A1 (de) * 1996-06-07 1997-12-10 Sintokogio, Ltd. Formmaschine

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